Kaunertaler Gletscher - Persönliches Closing (28.04.2018)

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Widdi
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Kaunertaler Gletscher - Persönliches Closing (28.04.2018)

Beitrag von Widdi » 04.05.2018 - 19:39

Anfahrt:
Markt Indersdorf - München - A95 - Garmisch - Fernpass - Imst - Landeck - Feichten - Talstation in 3,5 Stunden

Rückfahrt:
Talstation - Feichten - Landeck - Imst - Fernpass - Garmisch - A95 - München - Markt Indersdorf in 3,5 Stunden

Wetter:
Sonne und Wolken im Tal +10°C am Berg +3°C, später böiger Wind

Schneehöhe:
Tal: 50cm
Berg: bis 300cm je nach Hang- und Höhenlage

Geöffnete Anlagen und Pisten:
-Alle ausser
-Alle

Geschlossene Anlagen und Pisten:
-SL Nörder 2 (dzt. LSAP)
-keine

Wartezeiten:
Gondel: 0-1min
Sessellifte: 0-1min
Schlepper: 0-5!min

Gefallen:
-Anlagenmix
-Wetter bis Nachmittags
-Wiesejagglabfahrt
-Landschaft

Nicht Gefallen:
-Wartezeiten am Nörder 1

Wertung:
5,5 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

So Zeit für die Letzte Schneealtlast. Werde aber wohl noch vorm 15.5. die TSC noch einmal zum Wandern benutzen. Diesmal wieder eine längere Anfahrt zum Kaunertaler Gletscher, da dort noch Vollbetrieb war. Der Schnee war aber von der Wärme der vergangenen Wochen und vom Saharastaub schon ziemlich Frühlingshaft. Selbst oben auf 3100m wurde es etwas weich.

1. Morgendliche Runden

Nunja nach einer langen Anfahrt von knapp 3,5 Stunden mit Tankstopp. Der Witz ist ja, dass er km-Mäßig nicht weiter ist als die anderen Tiroler Gletscher, aber die Anfahrt über die Gletscherstraße und davor den Fernpass ziehen sich. Im Tal angekommen fährt man erstmal auf 2200m rauf zur 4KSB/B. Dann erst mal die Talabfahrt runter. Tja kaum wieder oben und zur Gondelbahn gewechselt. Hoppala keine Sonnencreme dabei, da ich die zu Hause vergessen hatte, also für Teuer Geld eine oben im Sportgeschäft besorgen.

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Morgendliche Bergfahrt, bin dann wie üblich gleich mal die noch harte Abfahrt runter zur Talstation. Die Sonne blieb dann bis gegen 15:00 dominant, danach haben Sonne und Wolken gewechselt

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Seitenblick und eine Hohe Baumgrenze, die letzten Bäume findet man dort auf etwa 2300m, sind meistens Zirben

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Seitenblick zum Glockturmkamm

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Auf der 2. Sektion hier machte sich der Föhn bemerkbar, allerdings hielten alle Anlagen durch. Dank Kessellage kam der Wind nur abgeschwächt rein.

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Ausblick aus der Abfahrt

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Unten angekommen gegenüber hab ich dann auch auf knapp 2200m Frühlingsboten entdeckt.

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Naja die Präparierung war unten etwas schwierig, lag aber wohl an der Wärme, man kann die Absätze sehen

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Wieder in der 2. Sektion, bin ausser einmal immer von Unten komplett durchgefahren

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Seitenblick zum Karlesjoch, dort firnte es dann bald auf, dank Osthang

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Und dann nochmal ganz rauf. Später als die Renngruppen weg waren war nur mehr der linke, Aufgeteilte in Betrieb, und man konnte mit dem auch ganz hoch.

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Unten Flach oben sehr Steil, auch bei 3m Schnee merkt man das deutlich, oben dann zur Gondel gewechselt.

2. Vormittagsrunden an der Gondel

Nunja nachdem ich bei der Gondel war, hatte ich das Malheur bemerkt. Der Sonnenschutz war leider zu Hause im Rucksack, also runter und ins Sportgeschäft. Für die Maske wars zu warm (die hätte ich im Auto gehabt) Also doch in den sauren Apfel beißen und schnell ne Sonnencreme kaufen, leider wenn mans oben machen muss sauteuer. Aber gut das hat bei mir Tradition am letzten Schitag irgendetwas eigtl. wichtiges zu Hause zu vergessen. Danach erstmal die Wiesejaggl die fuhr ich dann noch 2x

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Sprung hoch Richtung Vinschgau, da zog es ab Mittag zu

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Tiefblick Richtung Reschen

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Und rüber nach Norden. Kaum war die Sonne weg zog der Aufgeweichte Schnee wieder an

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Tja aufgrund des Malheurs musste ich zur oberen Mittelstation runter

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So wieder oben, jetzt stand die Talabfahrt via Wiesejaggl an, gerade Richtig im Firnfenster erwischt.

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Über die Schwarze runter bis zum

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Schitunnel, dort war noch Pulverschnee aber klar, liegt im Schatten

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Und runter Richtung Mittelstation, bin dann gleich bis ins Tal und Anschliessend Richtung Wirtschaft

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Rückblick und nix los!

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Schibrücke

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Und wieder unten Angekommen, danach gings Richtung Einkehr

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Seitenblick zur Wiesejaggl die bin ich am Abend als letzte Abfahrt der Saison auch noch einmal runter.

3. Auf dem Weg zur Einkehr

Nunja unten angekommen, gings dann gleich mal rüber zum Nörderjoch 1. Leider wurde es dann dort später viel zu Voll. Den konnte man erst ab 15:00 wieder vernünftig fahren, da eben von den ganzen Schifahrern oben am Gletscher gefühlt 80% im SnowPark waren. Unten haben auch wie üblich um die Jahreszeit viele wild gecampt. Wie üblich gings dann erst zur Gondel und dann ins Restaurant

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Weißsee auch der taut langsam auf

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Im SL Nörder 1 war wie immer am vollsten dort. die oberen beiden Sektionen hat der Berg bereits zerlegt.

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Blick hoch zum Ex-Nörder 2

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Seitenblick gegen 11:00 hab ichs mir auf der Terrasse bequem gemacht

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Rückblick diesmal aus der Gondel, hab dann die Rote Variante genommen

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Nordblick mit ein paar Föhnwolken

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Landschaft, ist wie so manches Pic in Fahrt geschossen

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Ziel anvisiert.

4. Einkehrschwung

Nunja unten angekommen gings vom Wind, so dass man in der Sonne locker ohne Anorak aushalten konnte, die brutzelt auf 2750m natürlich ordentlich. Ohne Sonnenbrille keine Chance. Leider gibts am Kaunertaler keine richtigen Hütten nur 2 Fresstempel. Da merkt man, dass das kein ewig erschlossenes Areal ist. Das Gebiet wurde erst in den 80er-Jahren erschlossen, genauso wie der Pitztaler nebenan. Aber gut es geht da mehr ums Schifahren als ums Versacken, da ists im Kaunertal noch eher Still geblieben.

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Erst ein Radler fürn Durst

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Pause kein Kaiser sondern Gösser, aber Bier ist Bier

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Meist gehts auf eine Mantaplatte raus, macht Satt, aber naja für gute Hütten sollte man eher einen der östlicheren Tiroler Gletscher aufsuchen, da hinken die beiden Westlichen hinterher.

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Genussbier und eine Zirbe hinterher, die nehm ich aber meistens

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Ausblick mit der Weißseespitze dahinter, leider mittlerweile ziemlich nackig, hat man letztes Jahr gesehen

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Urks viel los am Nörderjoch, bin dann einfach runter und wieder Richtung Gondelbahn rüber

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Und runter da, bin dann bis 15:00 eher im oberen Bereich geblieben. Am Nörder 1 waren die Wartezeiten erst spät am Tag wieder erträglich (unter 5min)

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Und wieder rauf

5. Schimittag am Gletscher

Tja oben angekommen erstmal mit dem Schlepper gewechselt und rüber zur Gondelbahn. die wurde auch diesmal die meistgefahrene Anlage meinerseits. Hatte aber am Nachmittag mit dem Auffrischenden Föhn zu kämpfen. Am Ende konnte die nur gedrosselt fahren, aber ich wollts eh eher gemütlich angehen lassen. Höhenmeterrekorde bringt man am Kaunertaler Gletscher eh nicht zusammen, dazu ists dort zu flach, allerdings ist das dem Gelände geschuldet. Wirklich schieben muss man aber nirgends.

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Wieder an den Schleppern, am Nachmittag lief nur noch der linke mangels Andrang

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bei der SL-Abfahrt, später bin ich dann mehrmals ins Trainingsgelände gegangen, natürlich erst als die Gruppen weg waren, auch die Löwen waren da (Schiabteilung vom TSV 1860 München)

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Unterer Streckenteil

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Am SL Falgin, kurz und lahm, naja bin auch nur 2, 3x damit gefahren

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Ausblick runter

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Nunja sass auf der Wetterscheide, es quoll etwas, auf der Rückfahrt kamen dann doch ein paar Tropfen, da hatten sich Schauer gebildet

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So mal wieder zur Gondel, die fuhr ich dann noch 3x

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Quellwolken über Südtirol die blieben aber bis zum Abend harmlos

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Richtung Norden wurde es nun ein Sonne-Wolken Mix. Die Sichten blieben stehts gut

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Unter der Gondelbahn, leider wenig Höhenmeter aber mit der kann man im Sommer auch zum Aussichtspunkt fahren. Sonst gibts da oben nix

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2. Runde

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Karlesspitze oder wie die Heißt, da ist später eine Gruppe hochgekraxelt, vorn die Schilöwen

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Vinschgau-Zoom, also die hatten diesmal das schlechtere Wetter aber kein Wunder bei Südwestlage

6. Neuerliche Talabfahrt+Rückfahrt

Tja oben gings dann erstmal ganz runter und anschliessend von unten wieder rauf. Der Schnee war unten dank +10°C (auf 2200!!!m) recht weich aber gut fahrbar. Man hat halt etwas Kraft gebraucht. Bremsschnee hatte ich keinen. Entweder lags am Schnee oder am Können, 40+ Schitage im Jahr sind halt mehr als ein Urlauber, der nur 2 Wochen im Jahr im Schnee ist.

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Seitenblick: Trainingsgelände leer, also da war das Ziel klar, rüber und rein da!

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Am Auslauf der blauen Abfahrt zur Mittelstation, vorm Restaurant wars etwas pappig

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So nochmal Richtung Tal runter, auch diesmal bis ins Tal wieder auf der Wiesejaggl ka ob ich die 3 oder 4x gefahren hab, aber die Abfahrt gefällt mir

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Und runter gegenüber die Bliggspitze, die hat wie alle Gipfel dort sehr mit der Erosion zu kämpfen. Da steigen im Sommer Geologen hoch und sehen sich die Hänge unterhalb an

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Bei der Mittelstation der Stausee füllte sich langsam wieder, der wird aus der Schneeschmelze und vom Gletscher gespeist

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Fast unten drüben am Aperen Gegenhang, hab ich Abends Krokusse entdeckt

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Und wieder rauf

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Der Frühling kommt, die Aperen Stellen warena uf ca. 2300m, aber es war ja heuer auch ein ungewöhnlich Warmer April

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Glockturmkamm im Sommer eine lohnende Tagestour, aber mit langer Anfahrt aus dem Münchner Raum, da man bis auf etwa 2400m hoch fahren kann

7. Schinachmittag an den Schleppern

Oben angekommen, gings dann erstmal Ausschliesslich am Hauptlift entlang mit einer kleinen Einlage am Falginlift. Zwischendurch auch mal wieder Richtung Mittelstation runter, ganz runter bin ich aber erst gegen Betriebsschluss gefahren. Mit 16:00 leider recht früh im Frühjahr und unten ist die Kneipe auch ab ca. 16:45 dicht, aber andernteils muss ja alles wieder die Straße runter. Allerdings ist man runter locker 25min unterwegs, da es so weit hinten im Tal liegt. 20km Bergstraße um da anzukommen, ähnlich wie in Sölden im Herbst.

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Im Linken Schlepper der Rechte war mangels Andrang zu und für Wartungsarbeiten, aber man hat einfach den Zwischeneinstieg weg, so dass der ebenfalls bis oben ging.

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Oben angekommen landschaftlich ist der Kaunertaler recht nett, Schifahrerisch etwas flach aber für nen Genusstag passts, ähnlich dem Zugspitzplatt hierzulande

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Im SL die obere Strecke ist sehr steil

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Ausblick vom Trainingshang, war zwar als gesperrt angegeben, aber man kann keinen Berg sperren, hat aber auch kaum wen intressiert, da das Trainingsgelände frei war

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Nochmal auf der Normalo-Piste runter, da ich noch ins Trainingsgelände vom Falgin wollte

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Im Sl Falgin, diesmal bin ich links aussen in den Trainingshang

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Nordblick

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Sprung zum Nörder 1, die Abfahrten am Lift gingen richtig gut, auch NAchmittags noch, ldieder ist der Schlepper wg. des Funparks oft voll

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Wetterspiele

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So mal links rein ins Trainingsgelände, genial zu fahren, da eben nur auserwöhlte drin waren. die Zufahrt zum Snowpark war buckelig

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Und weiter zur Mittelstation hinab. Ab dort dann noch ein paar kleine Runden gedreht

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Nochmal die Rote Abfahrt mittlerweile mit gutem Firn drin, also nicht allzu sulzig

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Und wieder hoch!

8. Letzte Runden

Oben gings dann noch einmal querbeet, bevor ich gegen 15:50 nochmal mit der 8EUB hochgefahren bin. Die ging dank des mittlerweile recht starken Föhns etwas langsam, aber sie hielt durch. Oben gings dann nochmal die geniale Wiesejagglabfahrt runter. Zum Glück hat man die vor wenigen Jahren reaktiviert.

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So wieder oben, später zog es zu aber ausser dem ein oder anderen kurzen Schauer war nix los

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Seitenblick der Nörder 2 fehlt deutlich, war immer ne Ruhige Ecke, da der Nörder 1 sehr stark frequentiert ist

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Nochmal im SL Weißseeferner oben das heftige Steilstück, das kommt locker an den Steinlinglift an der Kampenwand ran

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Oben angekommen diesmal hatte ich eher das Wetter von der Alpennordseite gehabt, das hat man ja genau an der Wetterscheide nicht immer

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Nochmal im Nörderjoch 1

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Und rüber, hab dann noch schnell die 8EUB genommen, bevor es nochmal die Wiesejagglpiste ins Tal ging

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Seitenblick, da die Bahn wg. Wind gedrosselt fuhr wars die letzte Bergfahrt on ski bis Oktober, dann gehts wieder los

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Nochmal rauf auf dem GPS lief die nur gut halbes Tempo, aber es zog auch ordentlich!

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Blick ins Vinschgau mit frühsommerlichen Quellwolken

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Hinten der Reschensee

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Vom Dreiländerblick kann man mehrere kleinere 3000er machen, aber Wege gibts dort kaum, das ist dann eher schon Alpines Terrain

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Noch ein Blick runter, danach gings ins Tal

9. Endgültige Talabfahrt+Rückfahrt

Tja wieder oben angekommen, natürlich die Wiesejagglabfahrt genommen, da die schönste im gesamten Gebiet. Abgesehen von der Gletscherstraße, an der man im uneren Teil zeitweise entlang fährt komplett abseits jeglicher Lifte. Unten gings dann noch auf einen Schnellen Absacker und dann wieder 3,5 Stunden back home: Oberkante für mich als Tagestour, hatte sich aber Wettertechnisch trotz Föhn gelohnt.

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Und runter. Erst auf der Hauptabfahrt, danach auf der Wiesejaggl-Piste

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Und drin, man hat lediglich Zeitweise die Gletscherstrasse in Sicht- und Hörweite ansonsten eine Hintenrum-Abfahrt

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Rückblick trotz Nordhang tw. etwas sulzig, aber gut zu Fahren

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Im Unteren Teil diesmal wieder die Linke Variante genommen und am Schluss noch ein Stück auf der normalen Talabfahrt runter

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Fast unten angekommen

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Feierabend!

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Kontraste

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Krokusse auf knapp 2200m

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Pause!

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Kontraste

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Auf der Rückfahrt noch ein kurzer Stopp am Fernergries auf knapp 2000m Höhe

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Blick hoch zum Gepatschferner, das mach ich traditionell immer wenns vom Wetter passt, dass ich nochmal für Fotos anhalte

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Ein Blick rüber man kann da auf einem einfachen Wanderweg im Sommer Richtung Gletscher aufsteigen, ist halt für nen Tagesausflug recht weit

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Vorfrühling auf knapp 2000m

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Auf der Rückfahrt beim Tankstopp in Imst waren es 25°C, meine Schisaison ist durch die TSC-Saison noch ned ganz, ich plane noch eine Wanderung auf der TSC zu machen als Bergwanderopening.

Facts

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GPS-Track

Strecke: 88,2km
Vmax: 95,6km/h

mFg Widdi
Winter 2017/2018: 45 Tage: Saison beendet!
Sommer 2018 0x Rad 0x Baden 9x Wandern

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