Nachdem ich mich am Montag für Hintertux entschieden hatte, war also klar, dass heute (mittlerweile gestern) Sölden an der Reihe ist. Ich hatte mir Hochgurgl schon vorher als Option offen gelassen, hätte aber eigentlich gerne darauf verzichtet diese wahrnehmen zu müssen. Nachdem die Wartezeiten an den Gletscher-EUB's mittags aber immer noch >5min betrugen, hab ich mich dann doch entschlossen das Gebiet zu wechseln.
Vom Rettenbach ging's am Morgen direkt rüber in die Sonne am Tiefenbach
Beschneiungsimpression 1
Beschneiungsimpression 2
Die EUB ging heute netterweise schon vor 9 Uhr in Betrieb
Blick zurück
Noch ist viel Platz...
Auch im Trainingsbereich konnte man fahren, nachdem dort erstmal nur ein Kurs gesteckt war
Die Außenrumabfahrt wie üblich eine flache Angelegenheit
Der alte Zwischeneinstieg am Mutkogl-SL liegt nun auch schon ein gutes Stück oberhalb des Gletscherniveaus
Beschneiung Seiterkar - oben würde es soweit passen, im letzten Hang schauen aber teilweise immer noch Steine raus
Am Golden Gate zeichnen sich schon langsam die beschneiten Pisten ab...
Nochmal etwas mit dem Licht gespielt
Dann ging's mal in den Steilhang, der wie immer gut ging, allerdings gab es an der EUB jetzt um 10:30 Uhr schon durchgängig Wartezeiten von >5min
Also ging's direkt wieder in den "Kühlschrank" Seiterjöchl, wo nur wenige Leute mit dem SL fahren möchten - mir war's noch nicht zu kalt
Die Piste allerdings trotzdem gut mit Tiefenbach-Rückkehrern gefüllt
Nach mehreren Fahrten am Seiterjöchl sah es an der Schwarzen Schneid EUB um 11:45 Uhr immer noch so aus - für mich dann der Anlass nach Hochgurgl zu wechseln
An der Stelle schon mal das Fazit zu Sölden: Das geplante Opening des Winterskigebiets hat wohl wirklich viele Leute zu frühen Buchungen bewogen. Ich hab auch im Lift mit einer Frau gesprochen, die von Freitag-Sonntag da ist und angesichts der Schneeverhältnisse sogar positiv überrascht war (hatte mit mehr Eis gerechnet). Die Schneeverhältnisse waren soweit auch einwandfrei, sodass die erste Stunde wirklich gut war, allerdings hab ich die Präparierung in Sölden schon besser erlebt. Gerade am Seiterjöchl war es ziemlich unruhig, was auch am Karleskogl und am Tiefenbach im steileren Abschnitt vor dem finalen Flachstück in abgeschwächter Form der Fall war. Dazu waren die Pisten durch die vielen Leute halt relativ bald zerfahren, es wird also höchste Zeit dass bald zusätzliche Pistenfläche im Winterskigebiet zur Verfügung steht!
Weiter geht's nun also in Hochgurgl, wo schon bei der Auffahrt die markante Schneegrenze auffiel. Unter 2400m hat es wirklich so gut wie gar nix mehr an Naturschnee, dann wird es aber schnell mehr und oberhalb 2600m kann man schon fast von tiefstem Winter sprechen.
Es ging direkt mal mit dem Wurmkogl 2 ganz hinauf, die Schwarze hier war leider großteils schon kunstschneetypisch abgerutscht - genau das ist der Grund weshalb ich das Gletscherskifahren auf Naturschnee wie vergangenen Montag bevorzuge...
Ein kleiner Vergleich - Südtirol...
vs. Nordtirol
Der untere Teil der Schermerabfahrt, auch hier abgerutschte Linien in der Piste
Der flache Teil am Wurmkogl 1 hingegen ging wirklich gut zu fahren
Ebenso, und keine Wartezeiten am Lift
Auch hier ging's noch gut, ab der nächsten Kuppe merkte man dann aber deutlich wie dort im Grenzbereich beschneit wurde
Besagtes Stück aus dem Lift betrachtet - wie man sieht war es auch hier (auf den Pisten) nicht gerade leer, was sich auch in der gesamten Zeit zwischen 12:30 Uhr und 14:45 Uhr nicht änderte
Dann noch drei Bilder vom Schermer...
Hier fand ich den Mittelteil besser als den obersten
... denn es ließ sich immer eine Linie mit griffigem Pulverschnee finden
Als letztes dann noch zu der Frage, ob oben wirklich 1m Schnee liegt - sind jetzt zwar Extrembeispiele, aber im Schnitt kommt das auf jeden Fall hin:
Ein allgemeines Fazit zu Hochgurgl kann ich an dieser Stelle kaum abgeben, dafür waren die Schneeverhältnisse einfach zu wechselhaft. Für einen ganzen Tag lohnt es sich aktuell meiner Meinung nach jedenfalls nicht, aber es besteht ja Grund zur Hoffnung, dass das Angebot bald größer wird
Vom Rettenbach ging's am Morgen direkt rüber in die Sonne am Tiefenbach
Beschneiungsimpression 1
Beschneiungsimpression 2
Die EUB ging heute netterweise schon vor 9 Uhr in Betrieb
Blick zurück
Noch ist viel Platz...
Auch im Trainingsbereich konnte man fahren, nachdem dort erstmal nur ein Kurs gesteckt war
Die Außenrumabfahrt wie üblich eine flache Angelegenheit
Der alte Zwischeneinstieg am Mutkogl-SL liegt nun auch schon ein gutes Stück oberhalb des Gletscherniveaus
Beschneiung Seiterkar - oben würde es soweit passen, im letzten Hang schauen aber teilweise immer noch Steine raus
Am Golden Gate zeichnen sich schon langsam die beschneiten Pisten ab...
Nochmal etwas mit dem Licht gespielt
Dann ging's mal in den Steilhang, der wie immer gut ging, allerdings gab es an der EUB jetzt um 10:30 Uhr schon durchgängig Wartezeiten von >5min
Also ging's direkt wieder in den "Kühlschrank" Seiterjöchl, wo nur wenige Leute mit dem SL fahren möchten - mir war's noch nicht zu kalt
Die Piste allerdings trotzdem gut mit Tiefenbach-Rückkehrern gefüllt
Nach mehreren Fahrten am Seiterjöchl sah es an der Schwarzen Schneid EUB um 11:45 Uhr immer noch so aus - für mich dann der Anlass nach Hochgurgl zu wechseln
An der Stelle schon mal das Fazit zu Sölden: Das geplante Opening des Winterskigebiets hat wohl wirklich viele Leute zu frühen Buchungen bewogen. Ich hab auch im Lift mit einer Frau gesprochen, die von Freitag-Sonntag da ist und angesichts der Schneeverhältnisse sogar positiv überrascht war (hatte mit mehr Eis gerechnet). Die Schneeverhältnisse waren soweit auch einwandfrei, sodass die erste Stunde wirklich gut war, allerdings hab ich die Präparierung in Sölden schon besser erlebt. Gerade am Seiterjöchl war es ziemlich unruhig, was auch am Karleskogl und am Tiefenbach im steileren Abschnitt vor dem finalen Flachstück in abgeschwächter Form der Fall war. Dazu waren die Pisten durch die vielen Leute halt relativ bald zerfahren, es wird also höchste Zeit dass bald zusätzliche Pistenfläche im Winterskigebiet zur Verfügung steht!
Weiter geht's nun also in Hochgurgl, wo schon bei der Auffahrt die markante Schneegrenze auffiel. Unter 2400m hat es wirklich so gut wie gar nix mehr an Naturschnee, dann wird es aber schnell mehr und oberhalb 2600m kann man schon fast von tiefstem Winter sprechen.
Es ging direkt mal mit dem Wurmkogl 2 ganz hinauf, die Schwarze hier war leider großteils schon kunstschneetypisch abgerutscht - genau das ist der Grund weshalb ich das Gletscherskifahren auf Naturschnee wie vergangenen Montag bevorzuge...
Ein kleiner Vergleich - Südtirol...
vs. Nordtirol
Der untere Teil der Schermerabfahrt, auch hier abgerutschte Linien in der Piste
Der flache Teil am Wurmkogl 1 hingegen ging wirklich gut zu fahren
Ebenso, und keine Wartezeiten am Lift
Auch hier ging's noch gut, ab der nächsten Kuppe merkte man dann aber deutlich wie dort im Grenzbereich beschneit wurde
Besagtes Stück aus dem Lift betrachtet - wie man sieht war es auch hier (auf den Pisten) nicht gerade leer, was sich auch in der gesamten Zeit zwischen 12:30 Uhr und 14:45 Uhr nicht änderte
Dann noch drei Bilder vom Schermer...
Hier fand ich den Mittelteil besser als den obersten
... denn es ließ sich immer eine Linie mit griffigem Pulverschnee finden
Als letztes dann noch zu der Frage, ob oben wirklich 1m Schnee liegt - sind jetzt zwar Extrembeispiele, aber im Schnitt kommt das auf jeden Fall hin:
Ein allgemeines Fazit zu Hochgurgl kann ich an dieser Stelle kaum abgeben, dafür waren die Schneeverhältnisse einfach zu wechselhaft. Für einen ganzen Tag lohnt es sich aktuell meiner Meinung nach jedenfalls nicht, aber es besteht ja Grund zur Hoffnung, dass das Angebot bald größer wird