In gut 5 Monaten Bauzeit wurde in Obertauern die 4-CLD Plattenkar durch eine neue Telemixanlage mit 8er Sesseln und 10er Gondeln im Verhältnis 6:1 ersetzt. Ein Grund Obertauern trotz der bis jetzt recht mauen Schneelage zu besuchen.
Blick von der Gamsleiten Richtung Plattenkar. Die Gamsleiten ist derzeit noch etwas kahl, teilweise kommen Gräser durch - die Schneeauflage ist noch nicht auf gewohntem Niveau.
Der neue Talstationskomplex. Das Gebäude beherbergt Kassen, Büroräumlichkeiten sowie die Pistenraupengarage und -werkstatt. Der Bahnhof ist an die Bergstation gewandert.
Obere Hälfte der Strecke.
Streckentotale.
Vorm Talstationskomplex steht jetzt auch ein Video-Werbeturm á la Time Square. Funktionellen Nutzen (außer Werbeträger) konnte ich keinen erkennen, also wohl rein optischer Natur.
Die Station ist extrem lang. Ganze 33 Meter!
Die technischen Daten.
Der Sessel! Die Sitzflächen wie üblich aus Leder. Die Seitenteile und Übergänge aus Lodenstoff. Hintergrund ist ganz klar: der Geschäftsführung gehört eine Lodenfabrik ... ein Hingucker ist es - muss man zugeben.
Einfahrt Bergstation.
Bergstation Plattenkar. Standort: unverändert, aber größer, da nun auch der FBM-Bahnhof hier situiert ist.
Rechts der Bahnhof.
Neben den 8er Sesseln drehen auch Sigma Diamond 10 ihre Runden. Das Verhältnis von 6:1 finde ich super!
Unterer Streckenteil.
Oberer Teil:
Könnte man fast glauben es wäre eine CLD-8
Talstation:
Hier wird nochmals die enorme Länge der Station (33m!) deutlich.
Auch der Zugangsberich ist recht lang geworden.
V.a. wegen des Gondelzustiegs ist diese Länge nötig.
Strecke:
Im Zustiegsbereich der Gondeln stauen sich Systembedingt (es gibt hier keine getrennten Bögen) immer einige Sesseln.
Strecke:
In etwa in der Streckenmitte talwärts unterwegs ist eine Gruppe mit nur 4 Sesseln. Das liegt daran, dass die Sesselanzahl mit 58 nicht durch 6 teilbar ist
Auch wenn Zugang Fußgänger steht, dürfer auch Skifahrer mit der Gondel fahren -> deshalb auch die Skiköcher. Leider sind dort die Öffnungen recht schwer zu treffen...
Talstation: (Alte) Standart LEITNER Station.
Zustieg Sessel mit Förderband.
Zustieg Gondel. Man beachte die Führungsschiene für die Gondeln oben und für die Sessel unten.
Stationsausfahrt.
Stütze 3; die Ausfahrtsstützen bilden 2 getrennte Stützen.
Premiumsessel.
Die Sigma Diamond 10 in noblen Schwarz, oben die Rollen für die Stabilisierung in der Station.
Stütze 4:
Stütze 5:
Stütze 6 (Wechsellastroba):
Stütze 7:
Überquerung der Plattenkarpiste
Stütze 8:
Stütze 9 mit Windsack (es lebe die gute alte optische Windmessung):
Stützen 10 und 11 bei Stationseinfahrt.
Stationseinfahrt:
Ausstiegsstelle Sessel:
Der Sesselbahnhof.
Ausstieg Gondel:
Oberstes Spannfeld.
Die Bergstation:
Strecke:
Auch in Obertauern fehlt für meinen Geschmack noch einiges an weißem Gold...
Zoom auf den neuen Lodenstoff. Ich hab aber irgendwie die große Befürchtung, dass sich dort das Wasser und der Schnee sich ziemlich lang halten werden und sich der Stoff ev. auch etwas ansaugen könnte... wir werden sehen wie sichs entwickeln wird. Oben übrigens das Logo des Lodenherstellers (und Eigentümers der Bahn
Die um 2m kürzere Bergstation in der mehr oder weniger vollen Länge...
Streckentotale; aufgrund der jetzt extrem gesteigerten Förderleistung (3630P/h!) wird es ziemlich wichtig, da jetzt möglichst immer alle Abfahrten geöffnet zu halten... oben wars jetzt schon ziemlich voll.
Im ersten UG der Talstation sind die Pistenraupengarage und -werkstatt untergebracht.
Blick auf den Ort.
Ohne technische Mithilfe ginge selbst hier auf fast 2000m nicht viel...
Für alle die den Sinn einer Kombibahn hinterfragen: Die Entscheidung dafür geht darauf zurück, dass im Bergstationsbereich eine größere Gastronomie geplant ist und man so auch für die Zukunft flexibler aufgestellt ist. Ich selbst würde ja meinen hier könnte man durchaus mal einen Nachtbetrieb ev. auch mit Rodelbahn aufbauen...
Gamsleiten 2. Klassisch Obertauern.
Zwar leicht weiß, aber nicht tief winterlich...
Zugang zur Gondelbahn.
Der Türschließer ist bereits vor der Kurve, weshalb es notwendig ist bereits recht weit vor dem Bogen in die Kabinen einzusteigen.
Im Zustiegsbereich fahren die FBMs mit 0,5 m/s, danach beschleunigen sie auf 0,8m/s beim Sesseleinstieg.
Kurzer Abstecher in die Brücke. Die Antriebsstation ist die Bergstation - wie mitlerweile state of the art mit DirectDrive.
Bahnhofshalle mit den 3 Stichgleisen. Die 2 rechten sind für die Sesseln, das linke für die Kabinen. Durch die Auftrennung der FBMs im Bahnhof besteht auch die Möglichkeit die Anlage nur mit Kabinen oder nur mit Sesseln zu fahren. An der Wand neben dem Kabinengleis sind Trommeln mit Stromanschlüssen um die Baterien für die Gondeln zu laden. Diese sind nämlich auch mit LED-Beleuchtung ausgestattet.
Wartungsstand.