Nächster Stopp im Zillertal war dann heute das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen. Über Nacht gab es am Berg einige Zentimeter Neuschnee. Die Neuschneemenge würde ich schätzungsweise mit 15-30cm angeben. Im Tal gab es quasi keinen Neuschnee. Angesichts des Neuschnees dachte ich, in diesem Skigebiet kann das ja übel werden, aber so schlimm kam es dann nicht. Sofern man die Hauptpisten in Kaltenbach meidet, kam man an sich wirklich gut durch.
Grundsätzlich war heute deutlich weniger Betrieb als gestern. An den Liften konnte ich eigentlich fast immer durchgehen. Auf den Pisten war es im Kaltenbacher Gebietsteil natürlich deutlich voller, da in Kaltenbach einfach das Lift-Pisten-Verhältniss einfach aus dem Ruder geraten ist. Da in Kaltenbach aber der bekannte Pöbel unterwegs ist, konnte man dies aber umgehen, wenn man sich nur an die schwarz markierten Pisten hält. In Hochfügen war es dann deutlich leerer. Vor allem am Waidoffen war es nahezu gespenstisch leer. Irgendwie läuft da die Welt verkehrt, denn eigentlich habe ich ja recht selten eine postive Meinung zu den Kaltenbachern, aber ich lasse mich auch gerne positiv überraschen. Bezüglich Präparation ist es heute schwierig eine Aussage zu treffen. Da aber am Morgen auf dem leichten Neuschnee sehr gut zu fahren war, ist davon auszugehen, dass die Pisten gut hergerichtet worden sind und damit deutlich besser, als das gestern noch der Fall war.
Auf den Pisten gab es zu Beginn eben die Neuschneeauflage. Da es kalt war, war der Schnee pulvrig zu fahren. Über den Tag wurden die Pisten dann natürlich stark in Mitleidenschaft gezogen, wobei sich das eigentlich nur auf die absoluten Hauptpisten beschränkte.
Das Wetter begann zunächst mit einigen Wolken, die sich in den höheren Teilen des Skigebiets aufhielten. Diese rissen dann nach und nach auf und machten der Sonne Platz, sodass auch der heutige Tag überwiegend sonnig war. Die Temperaturen sanken über den Tak. Vor allem am Nachmittag in Hochfügen war es verdammt kalt, sodass mir auch das Getränk im Rucksack gefroren ist.
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Nachdem Kaltenbach bereits um 07:30 die Pforten öffnet, ging es am Anfang zunächst die Talabfahrt nach Kaltenbach hinunter. Leider schaffte ich erst bis 07:35 Uhr an den Lift, aber trotzdem war es morgens dann noch sehr leer. Die Talabfahrt war bis zur Mittelstation gut. Unter der Mittelstation lag dann kein Neuschnee mehr und die Piste war etwas ruppig.

Bevor dann die Piste am Sonnen-Jet komplett zerstört sein sollte, ging es dann zunächst für 2 Abfahrten an den Lift. Die Abfahrten auf der Neuschneeauflage gingen sehr gut.

Der erste Blick zum neuen Wimbachexpress. Dessen Bergstation lag am längsten in den Wolken.

Insbesondere die von oben gesehen linken schwarzen und roten Abfahrten am Schneeexpress gingen sehr gut. Die Rechte war zu viel befahren und daher nicht gut zu fahren.

Abfahrt am Schneeexpress

Unterm Wimbachexpress. So ganz verstehe ich die Anlage aber nicht. Die Bahn ist viel zu stark für den Starthang, der im Gegenzug zu schmal und für Kaltenbacher Verhältnisse zu steil ist. Wenn hier eine Verbindung in Richtung Wedelexpress kommt, dann würde das schon eher Sinn machen. Außerdem macht für mich die Ausführung als EUB keinen Sinn, denn wer, außer ski-chrigel und seinen Jüngern
Der Wimbachexpress wurde bei meinen beiden Fahrten kaum angenommen.

Abfahrt zum Kristallexpress. Auch hier war der untere Teil der Abfahrt murks, da für eine 8KSB viel zu schmal und für Kaltenbach zu steil.

Ausblick vom Panoramalift, der ja eine sehr nette Abfahrt im oberen Teil erschließt

Dann ging es gleich weiter auf die Talroute nach Aschau, die einfach eine klasse, knackig steile und lange Talabfahrt ohne Liftrückbringer ist. Der Skibus fährt aber ja mindestens alle 15min

Weiter unten auf der Abfahrt nach Aschau. Route ist hier eigentlich auch nicht zutreffend, da sie stets präpariert und beschneit ist. Ab in etwa diesem Punkt war die Abfahrt dann knollig.

Blick aus der Neuhüttenbahn

Dann machte ich mich noch einmal auf zur Mittelstation. Die Abfahrt war aber auch gegen 11:00 Uhr dann schon recht kaputt.

Ausblick von der Bergstation des Wimbachexpresses. Der Ausblick von da oben kann sich schon sehen lassen.

Abfahrten am Schneeexpress

Rückblick zur Bergstation Wimbachexpress

Auf der Verbindung von der Neuhüttenbahn in Richtung Wedelexpress

Ausblick von der Bergstation des Zillertal-Shuttles

Die schwarze Abfahrt am Zillertal-Shuttle war in Ordnung zu fahren.

Der Schlusshang zur Talstation in Hochfügen war erstaunlich gut zu fahren

Die Abfahrten an der Holzalmbahn waren im oberen Teil schlecht zu fahren. Unten raus ging es dann aber sehr gut.

Ausblick über die Talstation Holzalm auf die andere Skigebietsseite in Hochfügen.

Ausblick von der Bergstation des 8er Jets. Hier gab es heute ausnahmsweise mal keinerlei Wartezeiten. Die schwarzen Abfahrten waren aufgrund des Neuschnees nicht so gut zu fahren. Die Rote ging dafür aber ganz gut.

Blick vom Ende der schwarzen Abfahrt am Schlepper über die sich nun als blaue Piste fortsetzende Abfahrt Richtung Hochfügen

Am SL Pfaffenbühel III war es schon schattig, aber dennoch weiterhin ganz in Ordnung zu fahren.

Blick zur Talstation Waidoffen. Hier war überhaupt nichts los, was aber auch daran liegen könnte, dass es dort einfach zapfig kalt war.

Blick von der direkten Schwarzen auf Hochfügen.

Die Wedelhütte ist immer wieder schön gelegen.

Abschließender Ausblick von der Bergstation des Topjets. Nach der letzten Bergfahrt um 16:15 Uhr am Topjet machte ich mich dann gemütlich auf die Talabfahrt. Die Abfahrt war natürlich kein Vergnügen mehr, aber wider erwarten war sie nicht maßlos mit unfähigen Skifahrern überfüllt, sondern angesichts der Uhrzeit sogar ganz passabel zu fahren
Fazit:
Wider erwarten was das heute ein ganz guter Tag. Erstaunlich für mich war, dass insgesamt heute weniger los war, als gestern in Mayrhofen und der Skitag heute dann auch bedeutend besser war (wenn man mal vom gestrigen Nachmittag am Ahorn absieht). Die Leute in Kaltenbach fuhren halt nur ihre paar Hauptpisten und waren nicht auf den interessanten Pisten zu finden. In Hochfügen war es gänzlich leer. Von daher war das heute eine positive Überraschung.