Die letzte Station meines Wochenendkurztrips war nun noch das Skigebiet in St. Johann i.T.
Die Wahl fiel auf St. Johann, da angesichts des Wetters (dichte Bewölkung und Schneefall) ich ein Gebiet suchte, dass zum größten Teil im Wald liegt. Dadurch erhoffte ich mir bessere Sichtverhältnisse, was sich auch im Großen und Ganzen bestätigte. Die Sicht war vor allem im Penzing-Sektor und an der Harschbichlbahn absolut in Ordnung. Lediglich am Eichenhof II war kaum Sicht, sodass ich die Pisten, die mir ansonsten so sehr gefallen, kaum gefahren bin.
Über Nacht fielen einige Zentimeter Neuschnee. Mehr als 10cm sollten dabei aber nicht zu Stande gekommen sein. Im Tagesverlauf schneite es aber teilweise kräftig weiter, sodass die Neuschneemenge in Summe doch noch etwas größer gewesen sein sollte.
Der Andrang hielt sich am Sonntag in Grenzen. Zu Wartezeiten kam es nie. Auch auf den Pisten war es zumeist ausreichend leer. Wahrscheinlich blieben angesichts des Wetters einige potentielle Gäste, wahrscheinlich vor allem die Tagesgäste, zu Hause. Skifahren konnte man trotzdem gut. Da ich mich wieder auf den Heimweg machen musste nach diesem Tag, fuhr ich auch nur bis ca. 13:30 Uhr. Es war gut, dass ich bereits so früh Schluss gemacht habe, denn die Heimfahrt zog sich dann unglaublich, da die Stadtkinder in ihren SUVs wegen den fünf Schneeflocken, die vom Himmel fielen, in Panik ausbrachen und ihr Kraftfahrzeug noch weniger beherrschten, als sonst eh schon. Für die ansonst nötigen gut 3,5h brauchte ich so satte 5h40min nach Hause – und da beschweren sich Leute über zu späte Züge
Ne gut, Spaß beiseite. Natürlich ist das ein behindernder Faktor, aber die jeweilige Verkehrsmenge auf den Streckenabschnitten ist natürlich auch nicht ganz unwesentlich
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:

Morgendlicher Blick im dichteren Schneefall zur alten Hochfeld I DSB. Ein wirklicher Oldtimer mit seitlich schließenden Sicherheitsbügel.

Morgens war es dann am Penzing 4er sehr gut zu fahren. Solange noch nichts los war, ging der Neuschnee auf der Piste sehr gut zu fahren.

Weiter unten auf der Abfahrt am Penzing 4er

Auch die Abfahrt nach Oberndorf ging gut, auch wenn die Abfahrt im unteren Teil vom Schnee recht schwer war. Es war einfach wieder recht warm mit Temperaturen rund um den Gefrierpunkt

Schlusshang auf Oberndorf

Auch den Kurzbügler in Oberndorf habe ich noch mitgenommen, denn den braucht man ja ohnehin, wenn man über die blaue Piste nach Oberndorf abfährt

An der Harschbichlbahn war es dann wie üblich etwas voller, aber es war vom Andrang her wirklich nicht tragisch. Dieses Bild ist oberhalb der Mittelstation aufgenommen

An der DSB Jodlalm

Dito. Man kann erkennen, dass es rechts in Richtung Eichenhof-Sektor dichter vernebelt war und die Sicht entsprechend schlechter war.

Erst kurz oberhalb der Mittelstation am Grader Schupf wurde die Sicht besser. Die wirklich schönen Pisten am Eichenhof II waren daher gestern nicht so toll.

Trasse Eichenhof I. Die Piste hier war gänzlich mit guter Sicht, aber für Wiederholungsfahrten finde ich die Abfahrt zu uninteressant. Die EUB ist hier aber eine optimale Anfängeranlage und eine wirkliche Bereicherung für das Gebiet

Blick nach oben zur Mittelstation im Eichenhof-Sektor. Man erkennt auch den dichten Nebel knapp oberhalb der Mittelstation.

Blick auf die Talstation der Eichenhof-EUB

Variante zur Talstation der Harschbichlbahn

Auch der Baumoos-SL musste mitgenommen werden. Der Lift wäre auch optimales Anfängergelände, steht dafür aber etwas ungeschickt im Gebiet.

Abschließender Blick auf die Talstation Hochfeld, ehe es dann trotz des eigentlich miesen Wetters wieder nach Hause ging. Leider war der Verkehr gestern sehr zäh.
Fazit:
Sicherlich hatte ich gerade am Samstag und am Sonntag nicht gerade das beste Wetter, aber dennoch konnte ich in den besuchten Gebieten dafür recht gute Skitage verbringen. Das Skigebiet St. Johann bietet bei so einem Wetter genügend Wald für halbwegs passable Sicht und dazu auch noch genügend EUBs oder KSB/Ben, sodass man am Ende nicht völlig durchnässt den Skitag beendet. Für einen halben oder einen ganzen Tag kann man es meiner Meinung nach daher sehr gut auch bei einer solchen Wetterlage im Skigebiet St. Johann i. T. aushalten.