Wir hatten es nicht eilig, von 9 bis 16 kann ich es dort dank der unbequemen Lifte eh nicht aushalten. Um halb zehn waren wir an der Talstation, Parkplatz maximal zu 30% besetzt, sieht schon mal gut aus. Also glech mal mit der Gruppenpendelbahn hinauf auf 2600 m, die Landschaft dort kann sich sehen lassen
Es ist inzwischen etwa 10 Uhr, auf der ganz linken Pistenvariante oben war vor uns genau eine Spur:
Meine Maus beim zerstören der Idylle
Allgemein zum Pistenzustand: es war schön, aber nicht ideal zum Fahren. Der 'Neuschnee' der zwar wie Powder aussieht und auf den präparierten Pisten lag, waren eigentlich Windverfrachtungen von der Nacht, und diese waren tlw. unangenehm wingepresst. Und wie es bei Windverfrachtungen so ist, gab es z. B. 100 oder 200 m keine, nur gut gewalzten Attschnee, und dann hinter einer Kuppe ist man in eine hatrgepresste Schneeverwehung hinengefahren, da musste man schon aufpassen um nicht auf den Kopf zu fliegen. Ist aber Jammern auf hohen Niveau. Am besten war der Schnee am Vormittag von der Mittelstation ins Tal, perfekt griffige und leere Pisten:
Ganz so leer wie bei der Ankunft ist es auch am Ankogel nicht geblieben, zwischen 11 und 12 war es für Ankogler Verhältnisse so richtig voll, am SL mussten wir sogar mal 3 oder 4 Bügel abwarten, und die PB - Kabinen waren bei einigen Fahrten sogar fast voll. BTW, der Paralellschlepper der bereits seit einigen Jahren ausser Betrieb war, wurde endlich abgebaut:
Blick von der Bergstation des Schleppers zur PB:
Leider sind gegen Mittag hohe Wolken aufgezogen, zuerst nur ganz dünne durch welche die Sonne noch durchschimmern konnte, dann auch dichtere, so dass gegen 13 Uhr die Sicht oberhalb der Mittelstation schlecht wurde. Die Wetterprognose war natürlich ganz anders, am Morgen noch Restwolken einer schwachen nächtlichen Wetterfront und am Nachmittag dann strahlend sonnig - deshalb sind wir auch erst um halb Zehn angekommen:
Zweimal sind wir nur von der Mittelstation ins Tal gefahren (für die 650 HM ist mir das allerdings zu viel Lauferei, zuerst beim Ausstig an der Mittelstation und dann noch einmal im Tal), dann gab es Hütteneinkehr im Hochalmblick unterhalb der Mittelstation. Sehr gutes Essen, allerdings drinnen viel zu voll und viel zu lange Wartezeiten, ich glaube es hat 40 Minuten gedauert bis mein Kaiserschmarrn am Tisch war
Nach 15 Uhr wurde die Wolkendecke wieder dünner und lückenhafter, war für einen versöhnlichen Tagesausklang gesortgt hat. Richtig wolkenlos wurde es natürlich erst kurz nach 16 Uhr
Fazit: dem grossen Ansturm sind wir erfolgreich ausgewichen, also die Flucht vor unseren Landsleuten ist schon mal gelungen
... trauriger Blick auf das LSAP - gebiet auf der Häusleralm:
Die beiden folgenden Tage haben wir untypischerweise im Salzburgerland verbracht, mehr dazu im Laufe der Woche im anderen Bericht.