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St. Johann - Neuschnee die 1. (05.01.2019)

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Widdi
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St. Johann - Neuschnee die 1. (05.01.2019)

Beitrag von Widdi » 27.02.2019 - 22:04

Anfahrt:
Markt Indersdorf - A99/A8 /A93 - Kössen - St. Johann in Tirol in 3,5! Stunden (Sperrungen)

Rückfahrt:
Analog, grad so ohne Ketten durchgekommen aber in 3 Stunden

Wetter:
Schneefall, Sturm, um -5°C am Berg im Tal um 0°C

Schneehöhe:
Tal: 70cm+x
Berg: bis 160cm+x

Geöffnete Anlagen und Pisten:
-Alles
-Alles

Geschlossene Anlagen und Pisten:
-zeitweise 6EUB Harschbichl, 4KSB Penzing, SL Tauwiesen

Wartezeiten:
Gondel: 0-2min
Sessellifte: 0-2min
Schlepper: 0-1min

Gefallen:
-Weitgehender Retrostyle
-Schneelage und Quantität
-Bassgeiger-Alm
-TSC

Nicht Gefallen:
-Wetter
-Tw. Geschlossene Anlagen
-Schwierige Anfahrt
-Schleicher, die auf der Autobahn mit Tempo 60 dahinkriechen obwohl frei, weils schneit

Wertung:
3,5 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

So diesmal der Erste Schitag aus dem neuen Jahr, dort beganns ja so Richtig runterzuhauen, leider wurde der Schnee später vor allem unten recht pappig, ging auch nicht ohne 2 Abföüge in den Tiefschnee ab, dazu war einiges zu, lag aber eher am Wind. Für mich gings daher nach St. Johann in Tirol aber die Anfahrt war schon extrem Abenteuerlich, mehr wie 30km/h ging nirgends, so dass ich fast doppelt so lang wie üblich gebraucht hab, aber dafür waren die Sichten in Ordnung, der Starke Wind oben aber unangenehm, grad halt, dass ich nicht die Sturmhaube brauchte.

1. Morgendliche Runden

Nunja nach 3,5 Stunden angekommen, lag zum Teil am Verkehr zum Teil am vielen Schnee, zumal ich wg. Schneeräumung in Walchsee erstmal 30min verloren hab, und Retour nur kriechen konnte. Diesmal fiel den Straßenverhältnissen auch dem Absacker zum Opfer, wobei natürlich voll in den Weihnachtsverkehr geraten, nächste Saison dann doch lieber mal per Zug am Dreikönigswochenende (wenn frei) Mit dem Auto wars einfach nur zäh. Dann böse Überraschung oberhalb 1500m noch alles zu, so dass man maximal zur langen Jodlalm-DSB kam. Zudem fuhr man noch ewiger als Sonst mit der Harschbichlbahn hoch, zuletzt 28! min für die beiden Sektionen, danach hat man die wg. Sturm abgestellt, dafür jedes mal 30-40cm Tiefschnee auf der Piste.

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Morgens wurde man nicht raufgelassen, also 2x die blaue Untere Abfahrt runter. Ka ob man die Sektionen Trennen kann, wäre von Vorteil gewesen, dann hätte die untere noch fahren können, so ging ab 15:00 die ganze Bahn zu.

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Mehr Sicht gabs ned, dafür Abfahrt bis zum Auto on Ski und sich erstmal aus 25cm Neuschnee wühlen Nachmittags, ging aber Problemlos

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Da keine Lust nochmal hochzugurken mit der Schnecke erstmal Richtung Jodlalm abgebogen

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Und ab zur Jodlalmbahn, danach sich irgendwie rüber zum Penzing geschlichen dort lag dann später auch die Einkehr, da ich ja sehr gern in die Bassgeigeralm gehe und auch dort waren auf nur ungefähr 1000m schon ziemliche Schneemassen.

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Tiefster Winter

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An den Freien Stellen blies es einem übelst den Westwind um die Ohren, die alte DSB aus den 80ern hatte damit aber kein Problem

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Die kleinen Bäume sind da schon fast weg, mittlerweile kamen ja nochmal um die 2m dazu

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Viel war ned los, die meisten waren ja eher am Abhauen

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Nochmal an der 6EUb runter, danach gings rüber gen Einkehr, man kam ja nicht wirklich schnell voran, aber dafür, dass ich keine Tiefschneetauglichen Schi hab, kamen die damit einigermassen zurecht, klar Freeridelatten wären an dem Wochenende von Vorteil gewesen.

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Beim Webern vorbei, auch hier auf nur 850m viel Schnee, das war aber erst die erste Ladung

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Danach von der Mitte rüber der zieht sich, aber man kann dennoch einigermassen die Sektoren wechseln

2. Penzingbereich+Einkehr

Nunja mehr rübergeschlichen als Gefahren, hab ja lieber harte und/oder Griffige Abfahrten, da kein Tiefschneefan. Die wenigen Höhenmeter gingen mir aber Abends dann doch in die Beine, werd halt auch älter. Über 55km/h kam ich an dem Tag nicht hinaus, aber bei Neuschnee auf der Piste gehts halt auch nicht schneller. Bin dann erstmal Tauwiese runter, der war leider noch zu, also 200m Fussweg, ka warum der erst später aufgemacht hat. Vllt. musstens erst die Zufahrt zum Lift freiräumen, das ist ja so ne Enge Ecke.

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Unter der Penzingbahn, die ging auch erst verspätet auf, die andere nennt sich ja Bauernalm, wobei bei mir Gondeln an dem Tag willkommener waren als die offenen Sessel.

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Tja zum Glück gibts bewaldete Abschnitte und das Schigebiet selber geht ja nicht über die Baumgrenze hinaus (auf 1600m ist Schluss)

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Die braucht man wohl vorerst nicht mehr, hab dann neulich am Kranzberg ein paar eingeschneite Kanonen gesehen die waren da ziemlich drunter

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Unterer Teil

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Hoppla Tauwiese aus naja dann eben 5min laufen

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In der Bauernalmbahn, derzeit eine der neuesten Anlagen im Gebiet, neuer sind nur noch die beiden runderneuerten Eichenhofbahnen, die lagen Geschützter und hatten somit keine Windprobleme, aber bei den Gondeln fährt der Westwind voll rein und der war auch auf nur 1200m deutlich spürbar

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Danach erstmal ab in die Hütte die Pause war recht lang. Leider nicht viel gefahren an dem Tag, aber dafür halt faktisch komplett "Tiefschnee"

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Die Alte Mittelstation, steht immer noch rum nun lief auch die 4KSB; die ist ebenfalls ein Oldtimer, und zufällig mein Baujahr

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Pause!

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Da Abends gegrillt wurde (habs grad noch geschafft) bloss ne Kleinigkeit gegessen, Eier mit Speck und Brot

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Der Nussschnaps aus einer lokalen Schnapsbrennerei (haben den selber zu Hause) musste dann auch sein, gabs dann Abends auch nochmal.

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Draußen Angekommen, noch ein wenig im Schnee spielen, mehr war das auch ned an dem WE, aber wenn man schon 10 Tage nimmer in den Bergen war, da ist mir das Wetter dann ziemlich Jacke

3. Wechsel ans Hochfeld

Nunja nach der EInkehr erstmal ganz rauf und natürlich die Saueregg runter, ist sogar ne FIS-Strecke, an Renntempo konnte man da bei 30-50cm Neuschnee in der Piste, tw. windgepresst nicht denken, dafür hats an manchen Stellen alles bis aufs Gras abgeblasen. Aber da man ja in den Kitzalps kaum Steine hat, kein Problem, da muss man schon Pech haben welche zu kassieren. nach nochmal Penzing gings dann runter zum Hochfeld, dort warten noch 2 Sektionen Sessellifte, darunter ein Oldtimer aus den 70er-Jahren

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Tiefster Winter

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Auf dem oberen Abschnitt, oben wars etwas schwierig mit der Sicht, da der Wald ein Stück weg war

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Müllner Alm, da kann man wohl auch per Auto hoch, gibts ja in der Gegend öfter, dass man auch per Auto an die größeren Hotels kommt

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Auf der Saueregg

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So sah das meistens aus auf der Abfahrt ca. 30cm Neuschnee auf präparierter Unterlage, später mal abgekommen (das war bei den Hochfeldliften) da war man dann gleich mal 50-70cm tiefergelegt

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Schlusshang und nix los

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Mal ausm Gondelfenster geschaut, drin alles angelaufen

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Diesmal gings dann in den Penzinghang hinein

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Dick eingeschneiter Wald am Ziehweg

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Unten angekommen

4. An den Hochfeldliften+Bergfahrt

Tja kaum angekommen gings dann doch gleich 2x in die kurze DSB, zumal ich bei der Ersten Abfahrt einen ziemlichen Abflug in den Schnee gemacht hatte. Naja aufgestanden und los, aber gleich nochmal in den Hang reingefahren, das muss ned sein, vor allem mit Zuschauern. Aber sowas zählt ja bei mir nicht als Sturz, wenns mich im Tiefschnee liegt, daher auch zumindest am Schigebiet keine Sturzschnäpse, da wars mir dann doch wichtiger Rechtzeitig zum Grillen heimzukommen, habs mit Ach und Krach geschafft mit 1h Zeitverlust via Walchsee, da lags aber an unfähigen Fahrern und am Schnee

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Talblick runter auch die Hauptstraßen waren recht eingeschneit

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St. Johann in Tirol zumindest was man davon sieht aber auch da lag locker ungefähr ein knapper Meter Schnee auf grad mal 660m (etwa die Höhenlage von Lenggries)

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In der DSB Hochfeld 1 mit Jahrgang 1978 schon ne ältere Girak, davon standen früher in der Kitzbühler Ecke reihenweise welche, mittlerweile "lebt" nur noch die eine zumindest fällt mir in Tirol keine andere ein.

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Gleich nochmal rein

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Wieder in der DSB, danach gings dann nochmal zur 6er-Gondel rüber, die aber mittlerweile nur noch Herumgekrochen ist. Also die ging Windbedingt auf dem Zahnfleisch

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Auffahrt mit der 3SB die Sichten waren recht gut

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Dichter Schneefall, leider kam weiter unten auch etwas Nebel dazu, nicht grad angenehm

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Und runter zur 6EUB, oder DSB? viel schneller ging die nimmer, kaum oben hat man die jedoch leergefahren und für den Tag geschlossen, die kreppierte am Sturm aus West

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Oben angekommen nach fast 30!min Bergfahrt etwa doppelt so lang wie normal (normal 12-15min). 20min später war dort geschlossen auf beiden Sektionen, den Grund sieht man im Bild, zu viel Wind und das kommt dort selten vor.

5. Wechsel an die Eichenhoflifte

Tja am Harschbichl angekommen, wobei eher Powderbichl passte, gleich rüber. Kaum war ich im Tal unten war auch schon die Harschbichlbahn Sturmbedingt zu. Hatte ich dort so auch noch nie, wobei die da massive Probleme hatten an dem Tag, Morgens gingen die oberen ausser Jodlalm nicht, über Mittag ging alles und ab 15:00 war dann die Harschbichlbahn sturmbedingt zu. Zum Glück brauch ich keinen Schipass, da ich das Gebiet auf der Saisonkarte habe, sonst wäre ich an dem WE nirgendwo hin.

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Und mal runter da

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Viel sah man ned, zudem wurde der Schneefall stärker

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Bereits in der Sportivabfahrt drin

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Wieder mal tiefer Winter, eine Woche später sollte mir der Schnee auf den Bäumen nochmal einen Strich durch die Rechnung machen, da sind heuer viele Doppelversuche nötig jetzt sinds schon 3. St. Johann will ich mal bei Sonne haben und Mittenwald mit dem Gipfellift. und da wäre dann der Hochficht noch fällig (da ich da mal im Hochwinter hin will).

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Und runter zum Eichenhof 1, den 2er bin ich dann mehrfach gefahren. Dort ist die modernste Ecke im Gebiet (hat man vorletztes Jahr alles erneuert bis auf den Übungslift unten)

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Flache Abfahrt unten Harschbichl zu, hatte ich mir aber bei dem Sturm oben auch gedacht, wenn ich mich dagegen Stemmen muss (und ich bin keine Halbe Portion) dann ists windig!

6. Letzte Runden am Eichenhof und der Jodlalm

Tja unten einige Runden via Eichenhof 1+2 gedreht, alles dort abgefahren, danach gings notgedrungen via DSB Jodlalm zurück, so war dann die letzte Abfahrt 130hm kürzer und kein Absacker diesmal, da es wegen der schwierigen Fahrverhältnisse nicht ging. Das wurde dann zu Hause nachgeholt nach einer weiteren über 3,5-Stündigen Odyssee, bei normalen Bedingungen bin ich aus St. Johann (Tirol) in 2 Stunden oder weniger back home, aber naja Rückreise-WE+Neuschnee, dann dauerts halt mal länger, aber lieber sicher ans Ziel kommen. Leider war ich ja fast 10 Tage durchgehend am Buckeln wg. Schichtsystemwechsel, also keine Zeit zum Schifahren.

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Am Tannlift hier wars richtig voll, da muss man irgendwie seit den Neubauten immer ewig warten, Schnee war aber dort unten recht pappig

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In der 10EUB Eichenhof 1, übertrieben, aber gut drunter ist perfekt zum Schifahren lernen

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Auf der Normalen Eichenhofabfahrt, total bucklig aber schönster Pulver, was die paar Meter so ausmachen

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Sicht naja

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Und dort eher zu breit, bei so nem Wetter braucht man Waldschneisen

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Nochmal runter zur Gondel

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Ind er 6KSB/B Eichenhof II, der einzige Lift mit Haube im ganzen Gebiet, die kommt natürlich bei so nem Wetter runter

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Und mal zur Jodlalmbahn, die hielt dem Sturm Tapfer Stand, kaum oben langte es, daher ins Tal abgefahren

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Sehr Breite Abfahrten hier

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Schneelage, mittlerweile ist da noch ne gute Portion mehr dazu gekommen

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Und rüber zur DSB

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Schneelage am 5.1. werd wohl nochmal da rüber müssen, mittlerweile liegen in den Nordstaugebieten tw. 3-5m Schnee am Berg und auch im Tal türmt sich das je nach Höhenlage Meterhoch

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So letzte Fahrt heute, hatte dann keine Lust mehr, zu viel Schnee, zumindest für mein Material

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Dick eingepackte Stützen, ich kenn St. Johann eh als Schneeloch

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Im Wald lag auch bissl was

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Hier ist auch wer durch den Wald runter

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Im oberen Teil

7. Talabfahrt

Tja, da man wg. dem vielen Neuschnee eh länger braucht, gings gegen 15:45 schon ins Tal, normal fahr ich in den Kitzbühlern bis mindestens 17.30-18:00 aber Abends wurde ja noch angegrillt. Gab Bratwürstl, also lieber früher heim, am Ende wurde es dann doch sehr spät, gegen 20:00 mal angekommen da waren die fast durch. Aber gut das konnte man ned wissen, dass keiner mehr mit Schnee umgehen kann. Das Hauptproblem waren unfähige Fahrer, allerdings hats mich am Folgetag selber erwischt mit einem Blechschaden, der war aber zum Glück halb so wild.

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So Talabfahrt runter, leider nicht von ganz oben

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Unter der Harschbichlbahn durch, die war da schon eine Stunde aus, Sturmopfer

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Hier blies es heftig

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Und runter da zum Glück im Wald, da hat man dennoch gute Sicht

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Hier kam Nebel dazu

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Unten angekommen aber nix da mit Schi abschnallen, lag ja genug Schnee

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Also gleich mal bis zum Kofferraum gefahren, danach gings aber gleich Back-Home da viel Verkehr+Schnee wieder fast doppelt so lang wie normal.

Facts:

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GPS-Track

Strecke: 59,2km
Vmax: 54,7km/h (Neuschnee

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