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Glungezer 26.03.2019 | Pulverschnee hoch über Innsbruck

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Glungezer 26.03.2019 | Pulverschnee hoch über Innsbruck

Beitrag von GIFWilli59 » 20.05.2019 - 22:04

Nach dem Ausflug in die Zillertalarena am Vortag (Bericht) stand bereits der letzte Skitag an. Dank günstigerer Kurzzeittickets waren nun auch zwei komplett eigenständige Gebiete möglich. Die Wahl fiel auf den Glungezer und das Brauneck (Nachmittag, separater Bericht).


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#1 Morgendlicher Blick aus dem Fenster in Schwaz auf die angezuckerte Burg Freundsberg. Unten in Schwaz war nichts liegen geblieben, was ich aber eher als Vorteil ansah.
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#2 Auf dem Weg über Landstraßen nach Tulfes geht es unter anderem an der Karlskirche mit dem Servitenkloster in Volders vorbei. Das imposante Bauwerk ist äußerst verkehrsgünstig direkt an der Inntalautobahn gelegen.
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#3 Ankunft an der Talstation der 10MGD Glungezerbahn 1, die im letzten Jahr eine DSB ersetzt hat. Die Talstation stellt mehr einen offenen Unterstand dar, als eine richtige Einhausung.
An der Kasse kaufte ich eine 3h-Karte für 21 €.


Eckdaten:
Start: 8:58 Uhr
3:11 h
34,86 km
10,9 km/h Durchschnitt
72,6 km/h Spitze
4560 hm

Fahrten:
1x 10MGD Glungezerbahn 1 Berg
1x 10MGD Glungezerbahn 1 Tal
3x SL Glungezer 2
5x DSB Schartenkogel
1x SL Halsmarter
1x Seillift
= 12 Fahrten

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#4 GPS-Track
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#5 Im Pistenplan ist auch noch der 2SL Kalte Kuchl eingezeichnet, der aber leider aufgrund etwas seltsamer Auflagen für die Förderung der 10MGD abgebaut werden musste. :-(
Schwachter Trost ist, dass er an diesem Dienstag außerhalb der Ferien sowieso nicht gelaufen wäre.
Gab es eigentlich auch mal eine Piste 8 oder 9?
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#6 RÜckblick auf die Talstation. Die Berge nördlich des Inntals versteckten sich großteils im Nebel. Auch wenn der Parkplatz ziemlich leer war, reichte es nicht für eine Privatkabine. Bei 926 P/h natürlich kein Wunder.
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#7 Für die neue Bahn hat man die alte Waldtrasse deutlich verbreitert. Während der Fahrt durchquerten die Bahn ein Nebelband, jeweils darüber und darunter war gute Sicht.
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#8 Kurz vor der Bergstation; links daneben kann man die Bergstation des Halsmarter-SL erahnen.
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#9 Bergstation mit Dachlawine
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#10 Blick auf die Abfahrt am Kombilift Glungerzer(bahn) 2
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#11 Weiter oben. Der Lift ist über 2 km lang.
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#12 Talstation des 52 Jahre alten Liftes.
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#13 Bei der stattlichen Größe der Talstation war auch noch genug Platz für einen überdachten Wartebereich.
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#14 Einstieg mit Schilderwald
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#15 Talstation, die natürlich mehr nach Sesselbahn denn nach Schlepplift aussieht. Ungewöhnlich auch die langen Gehänge.
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#16 Die Gegenrolle ist aber arg klein geraten. :gruebel:
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#17
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#18 Rückblick
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#19 Die Waldtrasse ist mehrfach unterbrochen und zur Abfahrt hin offen.
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#20 Kleiner Trassenzoom
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#21 Der Rückblick auf die Piste sorgt schon mal für Vorfreude.
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#22 Mal geht es steiler...
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#23 (Detail Niederhalter)
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#24 ...mal flacher der Bergstation entgegen.
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#25
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#26 Der wenige Schnee sorgt bereits für eine schöne Winterstimmung.
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#27 Weiter oben lichtet sich der Wald um den Lift.
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#28 Rückblick samt Wolkenformationen im Tal.
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#29 Hier verläuft die Piste teilweise deutlich oberhalb der Liftspur.
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#30
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#31 Stütze 22
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#32 Das letzte Stück vor der Bergstation ist recht flach. Zwischenzeitlich hatte auch Schneefall eingesetzt.
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#33 Rückblick, der Lift verläuft entlang einer Geländekante.
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#34 Stütze 25 ist die Ausstiegsstütze.
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#35 Die letzte Stütze 26 steht am Sommerausstieg, wenige Meter vor der Seilscheibe.
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#36 Auf diesem Ziehweg geht es zur DSB Schartenkogel.
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#37 DSB Schartenkogel.
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#38 Hier oben hatte es deutlich mehr geschneit; am Glungezer 2 waren es ca. 5-10 cm, hier an der DSB 10-20 cm. 8)
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#39 Streckenzoom
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#40 Machte viel Spaß, hier ein paar Linien in den kaum verspurten Schnee zu ziehen.
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#41 Talstation der 1989 von Wopfner errichteten Anlage.
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#42 DSB mit FBM der Materialseilbahn zur Glungezerhütte im Hintergrund.
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#43 In der DSB, leider nicht besonders schnell.
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#44 Im unteren Teil geht es schön zwischen den Bäumen her.
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#45 Scheinbar mal überstrichene Aufkleber. 206 Sessel gibt es.
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#46 Weiter oben stehen nur noch vereinzelt Bäume.
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#47 Rückblick mit Tulfeinalm rechts.
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#48 Eine von zwei Y-Stützen.
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#49 Letztes großes Spannfeld vor der Bergstation. Bei den Sitzflächen handelt es sich um eine Art Kunststoff-Lattenrost. Die teilweise darübergelegten Icolan-Sitzflächen waren teils schon etwas löchrig.
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#50 Bergstation mit Glungezer-Logo. Um zu dieser Variante zu kommen, musste man erstmal ein paar Meter durch den rund 20 cm tiefen, pulvrigen Neuschnee schieben.
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#51 Und gleich mal auf die einzige schwarze Piste im Gebiet.
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#52 Ganz links (v. u.) bin ich gefahren.
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#53
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#54 Bei der nächsten (Berg-)Fahrt erblickte ich noch eine bislang unbefahrene Piste ganz rechts, doch dies hielt leider nicht lange vor...
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#55
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#56 Knapp 10 Minuten später sah die Piste dann so aus..
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#57 Immerhin rissen nun die Wolken auf und gaben den Blick auf den Himmel und auf Inssbruck im Tal frei.
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#58
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#59 So volle Pisten gab es zum Glück nur sehr selten :D
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#60 Rückseiten-Blick
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#61 Die von oben gesehen rechte Piste ist zunächst recht schmal und wurde von einigen Skitourengehern begangen.
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#62 DSB Schartenkogel vor Innsbruck.
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#63 Rückblick zur schwarzen Piste am Schartenkogel. Irgendwo hier müsste auch die Bergstation des SL Kalte Kuchl gestanden haben.
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#64 Ursprünglich hatte ich gleich nach der ersten Fahrt mit der DSB einmal komplett runter fahren wollen, doch die guten Schneeverhältnisse hielten mich davon ab. Nach ein paar Fahrten ging es dann aber doch zum Glungezer 2 rüber.
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#65 Innsbruck versteckt sich noch etwas unter Wolken. Am unteren Bildrand sieht man die Talstation der Materialbahn zur Glungezerhütte.
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#66 Über einen kurzen Ziehweg kommt man zur Bergstation des Kombilifts, von der man auch wieder nach Innsbruck schauen kann.
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#67
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#68 Schleppliftgehänge vor Innsbruck
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#69 Wie schon erwähnt, wurde die Neuschneehöhe hier immer etwas geringer, je weiter man nach unten kam.
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#70 Von links oben kommt auch noch eine Abfahrt herunter. Wo der Einstieg in diese Piste ist, ist mir leider entgangen..
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#71 Schöne, leere und sonnenbeschienene Abfahrt.
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#72 Während oben der Untergrund bestens präpariert war, wurde es weiter unten deutlich unruhiger, scheinbar hatte man hier seit dem Vortag nicht mehr präpariert.
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#73 Zoom zur Piste am Halsmarter-Lift und zur Bergstation der Glungezerbahn 1.
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#74 Bergstation Halsmarter vs. Stütze Glungezerbahn 1
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#75 Blick auf die Piste am 1,2 km langen Halsmarter-Lift.
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#76 Rückblick von weiter unten auf die beachtlich lange Abfahrt.
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#77 In Fahrtrichtung kommt der vor nicht allzu langer Zeit eingerichtete Zwischeneinstieg in Sicht.
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#78 Zwischeneinstieg, der jedoch nicht in Betrieb war, wie man sieht.
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#79 Das Gefälle nach dem Zwischeneinstieg hält sich sehr in Grenzen. Bedingt durch meinen Zwischenstopp unweit des Zwischeneinstiegs reichte der Schwung gerade noch aus, um ohne zu Schieben (im Schneckentempo) weiterfahren zu können. Am Ende des Flachstücks teilt sich die Abfahrt, rechts geht es direkt zur (gesperrten) Talabfahrt, links kommt man vorher noch an der Talstation des SL Halsmarter vorbei.
Der Schnee hier unten war nur noch 2-3 cm hoch und recht nass/pappig. Da man so nicht erkennen konnte, ob auf der Talabfahrt noch ausreichend Altschnee lag, und aufgrund der Tatsache, dass ich mit den guten Skiern unterwegs war, habe ich von einer Befahrung der Talabfahrt abgesehen..
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#80 Talstation Halsmarter
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#81 Rückblick; der Liftler war mit der Präparierung des Einstiegs beschäftigt.
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#82 Eine der minimalistisch ausgeführten Swoboda-T-Stützen.
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#83 Der Lift verläuft zumeist durch dichten Wald. Die Begrenzungsstäbe rechts finde ich ja etwas überflüssig.
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#84 Nach einiger Zeit ist der Zwischeneinstieg erreicht. Die dafür erforderliche Wechsellastrollenbatterie wird aber nicht umgeklappt, sondern eingeschwenkt.
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#85 Tobi27 hat es in einem Bericht im letzten Jahr ganz gut zusammengefasst: Der Lift gehört geschwindigkeitsmäßig eher zur Gattung Kriechtier. Der Kombilift ist deutlich schneller mit gut 3 m/s.
Dies und die Tatsache, dass die Abfahrt eher unspektakulär war, ließen mich auf eine Wiederholungsfahrt verzichten.
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#86 Rückblick auf die meist ziemlich flache Trasse.
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#87 Kurz vor der Bergstation kommen der Gipfelbereich des Schartenkogels (2311 m) und die Bergstation der 10MGD ins Blickfeld.
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#88 Finde den Fehler :wink:
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#89 Dieser Seillift erspart einen recht mühsamen Aufstieg zur Halsmarter-Hütte bzw. zu den Stationen von Glungezer 1 bzw. 2. Wenn ich die Anzeigetafel an der Talstation richtig gelesen habe, heißt er Halsmarter-Express. :lach:
Geschwindigkeitsmäßig war er eher auf Topjet-Niveau unterwegs (4SB in Kaltenbach).
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#90
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#91 Blick von der Bergstation Richtung Glungezer 2. Der Kurs links wurde inzwischen abgebaut.
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#92 Einstiegsstütze des Kombilifts.
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#93 Trassenzoom
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#94
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#95 204 Gehänge gibt es dort.
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#96 Herstellerschild an der Talstation, von den Traunsteinwerkstätten hatte ich bis dahin auch noch nichts gehört.
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#97 Eine der Niederhaltestützen wurde offenbar mal gekürzt (?), jedenfalls läuft diese zum Joch spitzer zu...
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#98 Am späten Vormittag erreichte das Wetter seinen Höhepunkt.
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#99 Fast wolkenfreier Blick auf Innsbruck von der Bergstation des Kombiliftes.
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#100 Zoom Richtung Oberinntal
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#101 Schneehöhe an der Bergstation des Kombiliftes
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#102 Ziehweg zur DSB
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#103 Morgens hatte ich gar nicht darauf geachtet, aber das müsste die Trasse des ehemaligen SL Kalte Kuchl sein.
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#104 Und der untere Teil. Warum ist nur hier niemand abgefahren? ;-)
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#105 Der Gipfelbreich des Glungezers in Wolken.
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#106 Zoom zu den drei Stützen der Materialseilbahn, die mittlere wohl mit versetztem Joch.
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#107 DSB Schartenkogel mit Inntal. Ganz links geht/ging die Abfahrt in einem Bogen zur Talstation des SL Kalte Kuchl.
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#108 In der DSB mit schon recht zerfahrenen Pisten - wobei ich da um 11.30 Uhr auch schon weit Schlimmeres gesehen habe :D
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#109
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#110
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#111 Gondel der Materialseilbahn im Zoom.
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#112 Später verschlechterte sich das Wetter wieder etwas, es blieb aber trocken. Gegen 12 Uhr trat ich die letzte Abfahrt von der DSB zur Gondel an, diesmal ging es über die abgetrennte Strecke rechts.
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#113 Seitenblick zum SL. Im Gegensatz zu Bild #97 eine normale Niederhaltestütze.

Auch wenn ich um 9 Uhr schon in die Gondelbahn eingestiegen war, gab es um kurz nach 12 Uhr noch keine Probleme am Drehkreuz, ich wollte aber die Karenzzeit lieber nicht ausreizen :wink:

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#114 Ein letzter Blick auf die endlose Trasse des Kombilfts.
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#115 Blick gen Innsbruck aus der Gondel.
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#116 Blick nach Norden Richtung Hall i. T.
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#117 Vom Parkplatz aus habe ich noch ein wenig gezoomt: Hier die Mutterer Alm. Gut zu erkennen ist die 4SB Pfriemesköpfl oben links.
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#118 Rangger Köpfl in Oberperfuss.
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#119 Rückblick auf die mMn gelungene Talstation.

Fazit:
Insbesondere Wetter (zumindest zeitweise) und Schneelage sorgten für einen tollen Vormittag am Glungezer. Natürlich stellte auch der Kombilift ein Highlight dar. Etwas unschön war hingegen die Tatsache, dass die attraktiven Pisten am Schartenkogel nur von der langsamen DSB erschlossen werden. Da hätte es mir besser gepasst, wenn die Anlagen am jeweils anderen Ort gestanden hätten.
Die neue Gondelbahn stört zwar etwas den Eindruck des urigen Kleingebietes, bietet aber immerhin einen zügigen und komfortablen Einstieg ins Skigebiet, gerade bei einer Zeitkarte macht sich das positiv bemerkbar. :wink:

AFWC-Tour 2019: Mellau-Damüls (23.03.2019) | Hochgurgl (24.03.2019) | Gerlos(stein) (25.03.2019) | Glungezer (26.03.2019) | Brauneck (26.03.2019)
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