Die Tauplitz am 25.03.2016 | Osterski in der Steiermark Teil 1/4

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Die Tauplitz am 25.03.2016 | Osterski in der Steiermark Teil 1/4

Beitrag von GIFWilli59 »

Die aktuell skilose Zeit nehme ich zum Anlass, einige noch ausstehende Berichte aufzuarbeiten:

An Ostern 2016 wollte Frans einen Kurzurlaub in der Steiermark verbringen, Highlight sollte der Präbichl mit dem ESL Polster Classic in seinem lt. damaligem Stand und auch heute noch letzten Winter. Weiteres "Beiwerk" waren die Gebiete Tauplitz und Lachtal und zuletzt eines der Murauer Skigebiete, wobei wir uns im Nachhinein für das falsche Gebiet entschieden - den Kreischberg.
Ich begleitete Frans in diesen mir noch unbekannten Teil Österreichs; von der Steiermark kannte ich bis dahin nur die Gegend um Schladming/Ramsau a. D.

Jedenfalls fuhren wir am frühen Karfreitag oder späten Gründonnerstag im heimischen Sauerland los und erreichten nach nächtlicher Autofahrt gegen Morgen die Tauplitz bzw. den Ort Tauplitz, der den klassischen Einstiegspunkt in das Skigebiet, das sich über Lawinenstein, Schneiderkogel und Tauplitzalm erstreckt, bildet.

Damals kannte ich weder das Skigebiet noch Lokalmatadoren wie gerrit und v. a. Greithner, sonst hätte man da vielleicht noch ein kleines Forumstreffen draus machen können.

Eckdaten:
Start: 8.42 Uhr
7:39 h
105,1 km
13,7 km/h Durchschnitt
62,9 km/h Spitze
10.742 hm (lt. Skiline)

Fahrten:
4x 4KSB/B Tauplitz 1
5x 4KSB/B Tauplitz 2
2x 2SL Großseelift 1 (l.)
4x 2SL Großseelift 2 (r.)
5x 4SB Schneiderkogel
3x 6KSB/B Lawinenstein
1x 2SL Gipfellift 1
6x 8MGD Mitterstein 1+2
3x 2SL Grafenwiesenlift
2x 1SL Tauplitzseelift
2x 2SL Lärchkogellift
1x 1SL Schartenlift
3x 1SL Hollhaushanglift
= 41 (47) Fahrten


Mit einem GPS-Track kann ich leider nicht dienen, irgendwie ist der auf der Strecke geblieben.
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#1 Parkplatz mit dem Grimming in Wolken. Über Nacht hatte es ein wenig geschneit.
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#2 Nach dem Kauf der Tageskarte begann der Skitag mit der Fahrt in der 4KSB/B Tauplitz 1.
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#3 Grafenwiesenlift vor dem Weißkirchl (1526 m).
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#4 Die Tauplitz 1 ist recht flach, auf rund 1,9 km Strecke werden lediglich 230 hm überwunden. Von der Steilheit also durchaus vergleichbar mit dem Brembergkopf 1 in Winterberg. Dies war aber nicht das Einzige, was uns ans Mittelgebirge erinnerte, doch dazu später mehr. Ein wichtiger Unterschied ist jedoch, dass es von der Tauplitz 1 keine Abfahrt gibt.
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#5 Das letzte Viertel der Strecke verläuft im Wald.
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#6 Die Bergstation ist in Sicht, mit rund 30 m Abstand schließt sich direkt die Talstation der zweiten Sektion an, das habe ich so bisher nirgends gesehen.
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#7 Nach dem steilen Waldstück kommt die Tauplitzalm in Sicht, zuvor geht es nochmal durch eine kleine Senke. Auffällig sind hier die etwas längeren Gehängearme im Vergleich zur ersten Sektion.

Die Bahnen gehören zu den wenigen Haubensesselbahnen ohne Garagierung, was sie schon etwas besonders macht.
Wenn ich mich recht entsinne, sagte Frans damals etwas von einem geplanten Ersetz durch eine 10MGD, aber dazu kam es ja bis heute nicht.
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#8 Die Tauplitzalm rückt näher. Hinten links sieht man die Bergstation der 4SB Schneiderkogel auf dem gleichnamigen Berg (1765 m).
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#9 Um von der Bergstation der Tauplitz möglichst nicht nur Ziehwege fahrend in den Hauptteil des Gebiets zu kommen, bietet sich der Umweg über die Großseelifte an. Die könnten mit ihrer Länge von 300 m auch im Sauerland stehen bzw. gestanden haben ;-)
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#10 Auf dem Weg ins Zentrum des Gebiets, links der Lärchkogellift, rechts die 4SB Schneiderkogel und hinten die 6KSB/B Lawinensteinbahn.
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#11 Zoom zum Schneiderkogel mit der gleichnamigen Bahn. Früher ging dort ein steiler SL hoch.
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#12 An der Bergstation der 4SB Schneiderkogel mit Blick auf die relativ kurze Strecke. Bei dem ungemütlichen Wetter wäre etwas flotteres dort nicht schlecht gewesen.
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#13 Blick gen Lawinenstein im Nebel. Immerhin die gleichnamige Bahn sieht man links.
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#14 Talstationen Schartenlift und Schneiderkogel.
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#15 Vom selben Standort in die entgegengesetzte Richtung befinden sich die Anlagen Lawinenstein und Hollhaushanglift, mit 85 m und 16 hm die kürzeste Anlage im Gebiet (mit hoher Seilführung).
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#16 Von der Lawinensteinbahn fuhren wir mithilfe des Gipfellift 1 zur Mittersteinbahn. Das Bild entstand auf der schwarzen Piste 27.
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#17 Rückblick
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#18 Mittelstation der Mittersteinbahn. Damals hielt ich die Bahn aufgrund der in meinen Augen "alten" Carvatech-Kabinen für einen Umbau bzw. gebraucht aufgestellte Anlage. :D
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#19 Blick gen Tal an der Bahn vorbei. Ab hier ist die Piste nur noch rot.
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#20 Ein weiterer Talblick, gehört die Hütte in der Bildmitte zu einem ehemaligen Lift? :gruebel:
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#21 Mittelstationsbereich mit Pisten.
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#22 Blick die Piste hinab gen Talstation.
Nach einer weiteren Fahrt dort fuhren wir entlang der Lawinensteinbahn wieder Richtung Tauplitz-Talstation.
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#23 Kurz davor nahmen wir noch den Grafenwiesenlift mit - gegenüber sieht man den Gwendlingstein (1645 m).
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#24 Im Gegensatz zur Talabfahrt bietet dieser Hang ein durchaus ansprechendes Gefälle.
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#25 Bergstation
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#26 Wiederholungsfahrt. Der Lift ist auch mit Flutlicht ausgestattet, wenn ich das richtig sehe.
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#27 Zurück auf der sehr flachen Talabfahrt.
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#28 Flache Tauplitz 1 mit steilerer Tauplitz 2 im Hintergrund.
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#29 Blick zur Talstation, das letzte Stück ist dann nochmal etwas steiler.
Bei dem Hang im Hintergrund dachte ich mir beim Bilderauswählen schon, dass da vielleicht mal ein Lift gestanden haben könnte.
Lt. den Bildern von gerrit in diesem Thema stand dort tatsächlich mal ein Lift: viewtopic.php?f=32&t=7056&hilit=salzkammergut&start=100
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#30 Nach der fast 4 km langen Auffahrt mit den beiden 4KSBen machten wir einen Abstecher zum Tauplitzseelift.
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#31 Ordentliche Eiszapfen hängen an dem Haus :D
Angesichts der Proportionen von Bügel und Stütze (2 von 2) vermute ich, dass der Lift ursprünglich mit Kurzbügeln betrieben wurde.
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#32 Blick auf die zweite Hälfte des rund 200 m kurzen Hangs. Wer unten nicht rechtzeitig bremst, fährt in den Tauplitzsee, der sich eingeschneit direkt hinter der Talstation befindet.
Dieses Bild verdeutlicht auch ein Problem/einen Nachteil des Gebietes. Die schöne Landschaft eignet sich zwar gut zum Wandern und Langlaufen, aber zum Skifahren taugt die Topographie eher weniger.
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#33 Über die Großseelifte ging es zum Lärchkogellift und dann zum...
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#34 ...Schartenlift, an dem wir allerdings nur eine Fahrt machten.
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#35 Hollhaushang mit einem gesteckten Kurs :lol:
Rechts befindet sich die Talstation des ehem. ESL Lawinenstein.
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#36 Ansonsten dient der Hollhaushanglift eher dem Zwischenanstieg-losen Wechsel vom Bereich Lawinenstein/Schneiderkogel auf die Abfahrten zur Mitterstein- und Tauplitzbahn.
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#37 Bergstation Hollhaushanglift mit Pisten-Ampel ;-)
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#38 Dient zwar hier nur zur Veranschaulichung des Pistenstatus, aber die Idee der Pisten-Ampel wurde ja auch schon mal in einem anderen Topic diskutiert ;D
Wir fuhren nun nochmal bis ins Tal nach Tauplitz und dann via Großseelifte zum Schneiderkogel...
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#39 Vom Schneiderkogel hat man einen guten Blick auf den Großsee und die gleichnamigen Lifte.
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#40 Talstationen Großseelifte.
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#41 Die Großsee-Hänge nochmal in voller Pracht. Links mittig befindet sich der Tauplitzseelift und rechts vom großen Gebäude in der Bildmitte die Bergstation der 4KSB/B Tauplitz 2.
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#42 Blick von der roten Piste 15 auf den Lärchkogellift.
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#43 Blick zu den Talstationen von Schneiderkogel und Lawinenstein.
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#44 Trassenführung der Lawinensteinbahn durch eine Senke und Ausstieg des Schartenlifts rechts zwischen den Bäumen.
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#45 Das erste Stück vom Schneiderkogel runter ist ordentlich steil.
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#46 Altes Schild an der Talstation des ESL Lawinenstein.
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#47 Alte und neue (r.) Trasse.
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#48 Talstation ESL Lawinenstein.
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#49 Lärchkogellift mit drei verschiedenen Stützentypen.
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#50 Recht urig mit dem schräg gelagerten Antriebsspannwagen.
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#51 Ist das eigentlich die Sparversion der Doppelmayr-Gittermaststütze oder eine frühe Variante oder ein anderer Hersteller?
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#52 Nach einer letzten Fahrt mit der Lawinensteinbahn um 16 Uhr fuhren wir über die Talabfahrt zurück nach Tauplitz. Hier das schwarze Stück der Talabfahrt (Piste Nr. 1).

Fazit zur Tauplitz:
Die Tauplitz fühlte sich wie eine Mischung aus Mittel- und Hochgebirge an, viele teils sehr kurze Lifte und nur wenige lange, die sich für Wiederholungsfahrten eignen. Das sieht zum Teil etwas nach Flickschusterei aus und hat uns nicht so recht überzeugen können.

Von Tauplitz fuhren wir dann zu unserer Pension, dem Almgasthof Spitzer im Preggraben. Dort erwartete uns auch ein kleines Skigebiet, das jedoch mangels Schnee leider nicht mehr geöffent war. Doch dazu werde ich noch einen separaten Bericht verfassen.
Ein weiteres Highlight unterwegs war auch der Knoten St. Michael, eine Mischung aus Kreisverkehr und Autobahnkreuz. :lach:

Steiermark Ostern 2016: Tauplitz 25.03.2016 | Lachtal 26.03.2016 | Präbichl 27.3.2016 | Kreischberg 28.03.2016 | Skilifte Almgasthof Spitzer Preggraben

Bilder von Onedrive ins AF migriert (09.07.2025)
Zuletzt geändert von GIFWilli59 am 09.07.2025 - 00:08, insgesamt 4-mal geändert.
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Die Tauplitz am 25.03.2016 | Osterski in der Steiermark Teil 1/4

Beitrag von Stäntn »

Danke für die Hausaufgabe ;)

Kenne das Gebiet überhaupt nicht und liegt halt für den klassischen Oberbayern so gar nicht im Einzugsgebiet, aber offenbar verpasst man da auch nicht so viel...
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gerrit
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Re: Die Tauplitz am 25.03.2016 | Osterski in der Steiermark Teil 1/4

Beitrag von gerrit »

GIFWilli59 hat geschrieben: 24.03.2020 - 19:56
Bild
#20 Ein weiterer Talblick, gehört die Hütte in der Bildmitte zu einem ehemaligen Lift? :gruebel:
Ich bin mir nicht sicher, ob diese Hütte wirklich die Bergstation war, aber in diesem Bereich gab es einen sehr steilen Schlepplift nach unten zu einer der Kehren der Mautstraße, den Ramsangerlift. Ich glaube, das ist auch bei meinen Ausführungen in Historisches aus dem Salzkammergut erwähnt.
GIFWilli59 hat geschrieben: 24.03.2020 - 19:56 Bild
#31 Ordentliche Eiszapfen hängen an dem Haus :D
Angesichts der Proportionen von Bügel und Stütze (2 von 2) vermute ich, dass der Lift ursprünglich mit Kurzbügeln betrieben wurde.
Taupliltzseelift, Lärchkogellift, der Vorgänger der Großseelifte und der Schneiderkogelschlepplift waren alles Kurzbügler, der Tauplitzsseelift war der erste Schlepplift meines Lebens im Februar 1971
GIFWilli59 hat geschrieben: 24.03.2020 - 19:56 Bild
#35 Hollhaushang mit einem gesteckten Kurs :lol:
Rechts befindet sich die Bergstation des ehem. ESL Lawinenstein.
Talstation....
GIFWilli59 hat geschrieben: 24.03.2020 - 19:56 Fazit zur Tauplitz:
Die Tauplitz fühlte sich wie eine Mischung aus Mittel- und Hochgebirge an, viele teils sehr kurze Lifte und nur wenige lange, die sich für Wiederholungsfahrten eignen. Das sieht zum Teil etwas nach Flickschusterei aus und hat uns nicht so recht überzeugen können.
Genau diese Mischung ist m.E. der Reiz dieses Gebiets, gleichzeitig aber auch die "relative" Schwäche. Durch das schneereiche und sonnige Hochalmgebiet und die schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gute Erreichbarkeit mittels Bahn war die Tauplitzalm bereits vor der Erschließung durch Lifte ein klassisches Schigebiet in Österreich. Die Leute sind zum Tourengehen gekommen, oben gab es Übernachtungsmöglichkeiten und schließlich wurden die Lifte gebaut, zum Üben und Lernen neben den langen Anlagen (ESL in 2 Sektionen vom Tal, ESL Lawinenstein, SL Schneiderkogel) auch viele kurze Übungslifte, von denen auch noch fast alle erhalten sind (Tauplitzsseelift, Großseelift, Lächrkogellift, Hollhaushanglift, der Trawenglift östlich der Grazerhütte wurde als einziger schon vor Jahren stillgelegt und abgebaut). Später hat man dann - dem Wandel der Zeit und der Vorlieben der Schifahrer geschuldet - die Westseite des Gebiets (Lawinenstein, Mitterstein) erschlossen, weil dort längere Abfahrten möglich sind. Von der Konzeption ist die Tauplitzalm vermutlich ein wenig mit der Seiseralm vergleichbar.
Für mich ist es - wenn auch vermutlich teilweise aus sentimentalen Gründen - eines meiner Lieblingsschigebiete, auch wegen der oft hervorragenden Geländemöglichkeiten. Vor allem bei Schönwetter und Neuschnee gibt es da nicht viel auszusetzen. (In meiner Signatur ist ein Link zu meinen früheren Berichten, wo auch einiges von der Tauplitzalm dabei ist).
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Re: Die Tauplitz am 25.03.2016 | Osterski in der Steiermark Teil 1/4

Beitrag von starli »

#51 Ist das eigentlich die Sparversion der Doppelmayr-Gittermaststütze oder eine frühe Variante oder ein anderer Hersteller?
Kann mich nicht erinnern, so eine Stütze irgendwo schon mal gesehen zu haben.
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Re: Die Tauplitz am 25.03.2016 | Osterski in der Steiermark Teil 1/4

Beitrag von snowflat »

Stäntn hat geschrieben: 24.03.2020 - 22:14 Danke für die Hausaufgabe ;)

Kenne das Gebiet überhaupt nicht und liegt halt für den klassischen Oberbayern so gar nicht im Einzugsgebiet, aber offenbar verpasst man da auch nicht so viel...
Ich würde gerne Hausaufgaben machen, bin aber up to date :wink: Würde eh nicht klappen , weil Homeoffice und snowflat junior hat keine Kinderbetreuung mehr wegen Corona.

Ich war letztes Jahr für einen Tag dort. Weil einige die Idee hatten dort in diesem Jahr mit einer Gruppe den Skiurlaub zu verbringen, habe ich mal den Test gemacht wie es dort ist und ob es für eine Woche taugt, weil ich das Gebiet auch noch nicht kannte. Bericht vom letzten Jahr: Tauplitz - 19. April 2019 - Blau-weiß-grün

Zitiere mal mein Fazit:
Fazit:
Für einen Tag durchaus ein nettes Gebiet, welches für Anfänger und Familien mit kleinen Kindern mit den Ski-In/Ski-Out Möglichkeiten perfekt für einen Urlaub ist. Wenn ich als sportlicher Fahrer aber das Ganze betrachte, sind die ganzen Ziehwege, kurzen Schlepper und Seillifte nur störend im „Ablauf“ und bremsen den Spaß, welchen man richtig nur auf der Abfahrt an der Mitterssteinbahn hat. Die Talabfahrten kann ich nicht beurteilen, da diese schon geschlossen hatten. Wenn ich aber das Gebiet sehe, gibt die Topografie scheinbar nicht mehr als das her, was man dort jetzt hat. Und das sind leider eine Vielzahl kurzer Schlepper mit kurzen Abfahrten. Das Panorama hingegen mit dem weiten Talgrund, den Ausblicken auf Totes Gebirge und Dachsteingebirge macht es ein Stück weit wieder gut.
Unterm Strich habe ich den warmen Frühjahrsskitag genossen, was auch damit zusammenhing, dass nicht viel los war und ich ein für mich neues Gebiet kennenlernen wollte und habe … der Plan ist aufgegangen.
Zum Glück war ich einen Tag dort, denn für eine Woche fände ich es etwas fade, wenn man alle Gruppenteilnehmen sieht, also auch die sportlichen Fahrer, die viel Abwechslung benötigen.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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