Fr., 01.04.2022: Anreise I
Route: A7 von Hamburg bis Werneck bei Schweinfurt => ~ 500 km in ca. 6 Std.
Der Frühjahrs- bzw. Osterskiurlaub stand an und so machten wir uns gestern nach Schulschluss auf den Weg nach Österreich in den Lungau. Wie immer fuhren wir in zwei Etappen bis Werneck bei Schweinfurt. Bis auf einen kleineren Stau war der Verkehr sehr in Ordnung.
Sa., 02.04.2022: Anreise II
Route: Werneck - A70 - Bamberg - A73 - Nürnberg - A3/A9 - München - A99/A8 - Salzburg - A10 - Radstadt - B99/Tauernpass - Mauterndorf => ~ 540 km in ca. 6,5 Std.
Auf der zweiten Etappe der Anreise sahen wir auf der Autobahn viele belgische Autos mit Dachkoffern (ob das Skifahrer sind ?), die alle auf die A93 nach Tirol abbogen. Bis auf einen Unfall am Holfoldinger Forst südlich von München auf der A8 (den wir umfuhren), kamen wir staufrei im Lungau an. Fast die gesamte Fahrt an beiden Tagen war bis Salzburg von nahezu flächendeckender Schneedecke geprägt. Haben wir so bisher nur ganz selten erlebt, aber noch nie im April. In Österreich wurde der Schnee dann immer weniger.
^ Auf der Landstraße durch den Hofoldinger Forst
Rückmeldungen, Fragen oder allerlei anderes wie immer gerne!
Bin schon gespannt auf Deine Berichte. Der Lungau ist nach meinem Gefühl nicht so überfüllt.
Bei Hamburg und direkt nach der Schule losgefahren musste ich kurz schmunzeln. Augen auf bei der Wohnortwahl! Mit schulpflichtigen Kindern in Hamburg hat man super Skiferien im März. In der Regel ohne das andere Schulferien sind, auch keine Krokusferien.....
HSC hat geschrieben: 02.04.2022 - 20:55
Bin schon gespannt auf Deine Berichte. Der Lungau ist nach meinem Gefühl nicht so überfüllt.
Wir sind ja langjährige Stammgäste im April im Lungau. Seit 2008 sind wir jährlich hier. 2020 und 2021 aus bekannten Gründen aber leider nicht. All die Jahre war das größtenteils immer von der Fülle in Ordnung, aber ich bin gespannt wie es jetzt ist. Es wirkt relativ leer hier, wobei ich die letzten Jahre eh den Eindruck hatte, dass es hier irgendwie ein bisschen leerer geworden ist und nicht mehr so voll wie früher ist (zum Beispiel war früher der Campingplatz an der Großeckbahn immer voll, was die letzten Jahre nicht mehr der Fall war). Der Eindruck kann aber auch täuschen.
HSC hat geschrieben: 02.04.2022 - 20:55
Bei Hamburg und direkt nach der Schule losgefahren musste ich kurz schmunzeln. Augen auf bei der Wohnortwahl! Mit schulpflichtigen Kindern in Hamburg hat man super Skiferien im März. In der Regel ohne das andere Schulferien sind, auch keine Krokusferien.....
Das Thema mit der Schule ist jetzt eh das letzte Mal relevant, weil ich grad Abi mache. Wir wohnen ja gar nicht mal so weit entfernt von der Hamburger Grenze. So gingen sich aber immer Weihnachten und Ostern zwei Wochen Skifahren aus.
So., 03.04.2022: Aineck Pistenplan:https://www.skiresort.at/skigebiet/kats ... istenplan/
Schon lange stand fest, dass es heute am ersten Skitag zum Aineck bzw. Katschberg gehen sollte, weil dies der letzte Tag sein sollte, an dem das Gebiet für diese Saison offen hat. Nach vier Jahren war die Vorfreude groß mal wieder dort zu fahren. Im Laufe der Woche beobachtete ich aber den Öffnungsstatus mit etwas Sorge, weil immer mehr Lifte schlossen. So hatten heute leider nur mehr am Aineck der Silverjet 1 und 2 offen, sowie am Katschberg die Tschaneck- und Königswiesenbahn und der Gamskogelexpress. Wir überlegten dann, ob es Sinn machen würde zum Aineck zu fahren und entschieden uns letztendlich dafür, auch weil wir den Silverjet 1 noch nicht gefahren sind. Eigentlich war der Plan am Nachmittag dann nach St. Michael zum Grosseck-Speiereck zu wechseln, aber da es uns dann doch so gut gefiel, blieben wir den ganzen Tag am Aineck.
Am Morgen war es vor allem oben am Berg mit -10 °C noch recht frisch und auch windig, aber im Laufe des Tages wurde es ein bisschen wärmer und auch der Wind ließ nach. Die Schneebedingungen waren äußerst wechselhaft: Von ziemlich hart am Morgen, über Pulverschnee auf der A1 im oberen Teil bis hin zu leicht klebendem Schnee und Sulz am Nachmittag war alles dabei. Teilweise waren auch Absätze zwischen den Bullyspuren und Knollen spürbar. Insgesamt wirkte der Tag aber etwas aus der Zeit gefallen und war gefühlt eher im Februar zu verorten .
^ Nach der ersten Bergfahrt mit den Silverjets fuhren wir zur schwarzen Wildparkabfahrt Nr. 23, die aber eigentlich nur ein ganz kurzer Hang ist und auch hinter der Kuppe braune Stellen hatte
^ Der Schlögelberger wurde letzten Sommer komplett neu gebaut
^ Am schon geschlossenen Fischerkogellift
^ Zwei Gondeln später wieder oben mit dem Speiereck im Hintergrund
^ Die rote Almenabfahrt 25 am Ainecklift erinnert mich an die rote am Metschstand in Lenk. Beide schnell zu fahren mit angenehmen Gefälle
^ Am Silverjet 1
^ Blick aus der zweiten Sektion auf die leider schon geschlossene Gipfelbahn
^ Wie man sieht ist es hier oben ganz leicht angezuckert, aber für die Jahreszeit reicht das auch schon fürs Auge
^ Danach ging es mal auf die A1, die hier im oberen Teil absolut pulvrig war
^ Seitenblick zum Speiereck
^ Über die Sandrieserabfahrt fuhren wir zur Mittelstation...
^ ...und von dort aus weiter entlang des Silverjet 1...
^ ...auf die schwarze Nordabfahrt. Diese war zu diesem Zeitpunkt noch hart und auch mit einigen Absätzen, weshalb sie eher unschön zu fahren war
^ Auf der A1, die man wohl wirklich als Autobahn bezeichnen kann
^ Mit dem Silverjet 1, für uns noch neu, da 2019 schon zugesperrt und 2020+21 Lockdown für Touristen war, schweben wir über die Nordabfahrt
^ Einige Spuren fanden sich am Silverjet 2 auch im "Gelände"
^ Wie zu erkennen ist, ist die Schneedecke auch nicht mehr wahnsinnig dick
^ Der Parkplatz war eh nicht voll, leerte sich aber ab dem Mittag (12.53 Uhr) immer weiter
^ Der Branntweinerlift, der sich rechts vor den Bäumen versteckt, ist auch bereits im Sommerschlaf
^ Mittlerweile um 13.30 Uhr ist die Nordabfahrt schön aufgefirnt
^ Kontrast-Bild
^ Verbindungspiste von der A1 zur Mittelstation Silverjet (Sandrieserabfahrt)
^ Hier kann man einmal die erwähnten Absätze sehen
^ Menschenleere - gut für uns, schlecht für die Kassen...
^ Ausblick von der Terasse vom Schlögelberger
^ Blick auf die diesen Winter nie geöffnete Trainingspiste T
^ Erneuerter Schlögelberger
^ Um kurz vor 16 Uhr stiegen wir noch zu einer letzten Bergfahrt in den Silverjet 2 ein, um danach ein letztes Mal die A1 zu fahren
^ Mittlerweile war es im unteren Bereich gut sulzig
^ (Betriebs-)Schluss mit bereits garagierter Gondel um 16.19 Uhr
Fazit: Nach mehrmals geänderter Planung war es die richtige Entscheidung den ganzen Tag am Aineck zu verbringen. Einmal aufgrund der letzten Chance für diese Saison, aber auch um den Silverjet 1 erstmals zu fahren. Und letztendlich sind es mit 11.000 Höhenmetern auch gar nicht so wenige geworden, dafür dass wir erst um 9.40 Uhr starteten und noch zwei Pausen machten. Vom Schnee war es auch in Summe in Ordnung.
Mo., 04.04.2022: Fanningberg Pistenplan:https://www.skiresort.at/skigebiet/fann ... istenplan/
Heute am zweiten Tag ging es auf den Fanningberg. Für uns das erste Mal seit 2018 und die Vorfreude war dementsprechend sehr groß, da wir es einfach genial finden, wie zwei moderne 6er-Sessel so viele verschiedene Pistenvarianten und -kombinationen erschließen können. Der Moserkopflift ist schon im Sommerschlaf, ob aufgrund von mangelndem Schnee oder zu geringen Gästeaufkommen, konnte ich aus der Ferne nicht beurteilen. Insgesamt war es sehr leer und ich glaube von 22 Liftfahrten mussten wir nur zweimal warten. Es waren ein paar (Jugend-)Gruppen unterwegs, wobei das Skifahrerniveau heute doch insgesamt eher hoch war.
Zum Schnee und Wetter kann man sagen, dass es am Morgen ziemlich kalt war: ca. -10 °C in Kombination mit Wolken und einem leichten, aber eisigen Wind. Wie schon gestern wurde das Wetter zum Nachmittag hin immer besser. Die Pisten waren sehr griffig und firnten zum Ende richtig gut auf. Sulz gab es eigentlich keinen, außer ganz unten an den Talstationen.
iSki: https://share.iski.cc/shares/share_iski ... yvdpqNasBr (wie man sieht unterscheiden sich die Höhenmeter bergauf und -ab mal wieder sehr stark, hier um 1.521 m. Mein Vater hat auf seinem Samsung auch das gleiche Problem. Der Support konnte mir bisher leider auch nicht wirklich weiterhelfen)
^ Standardbild unterhalb des Gamsstadls am Morgen
^ Hier geht von der roten Schmiedabfahrt Nr. 5 rechts die ebenfalls rote Hiasla-Abfahrt Nr. 6 ab; wir bogen dieses Mal rechts ab
^ Besagte Abfahrt weiter unten
^ Blick auf die Übungspiste mit dem Chaletdorf rechts
^ Die Schmiedabfahrt (5) war heute in einem wahnsinnig guten Zustand und zum sehr schnellen Fahren geeignet. Es war im ganzen Gebiet ohne einen einzigen Absatz perfekt präpariert .
^ Ende der Schmiedabfahrt mit dem Chaletdorf
^ Auch der Stöffei-Steilhang Nr. 9 war perfekt zu fahren
^ Im unteren Teil der Samsonbahn gibt es ein längeres flaches Stück
^ Das weiter oben gezeigte, vom Tal aus gesehen links der Samsonbahn gelegene, Chaletdorf kannte ich schon. Neu war für mich aber, dass es rechts der Samsonbahn auch Chalethäuser gibt. 2018 waren sie jedenfalls noch nicht da.
^ Zwischenzeitlich waren recht bedrohlich ausschauende Wolken am Himmel (kommt hier auf dem Bild nicht so gut herüber), aber die verzogen sich später wieder
^ Die Mittagspause machten wir wie immer an der Talstation der Samsonbahn. Nach einer Bergfahrt mit derselben fuhren wir über die blaue 10 (Zirmabfahrt) zum Zirbenjet.
^ Zirmabfahrt - ich finde die Abfahrt immer recht idyllisch, auch wenn sie sehr kurz ist
^ Zirbenjet vorm Salzburger Lungau
^ Zirbenjet
^ Radersteilhang - wie alle Pisten heute einfach super zu fahren
^ An der Talstation des Zirbenjets wieder angekommen
^ Auf dem oberen Teil der Liebestalabfahrt Nr. 11
^ Ausblick bei einer kurzen Jause im Gamsstadl
^ ...von wo man auch das Grosseck sieht inkl. Talabfahrt
^ 15.04 Uhr: So wie hier war es fast den ganzen Tag auf jeder Piste - gähnende Leere
^ Oben am Start des Weißpriacher-Steilhangs (13)
^ Hier noch der Blick auf diesen aus dem Sessel. Perfekte Bedingungen sorgten auch für einen persönlichen Geschwindkeitsrekord (Polar sagt 94, iSki 100 und Strava 106 km/h) . Dieses Bild ist um 15.43 Uhr entstanden und da ja noch Zeit war, hatte ich einen etwas gewagten Plan: Nochmal den Weißpriacher-Steilhang runterfahren, mit dem Zirbenjet hoch, über den Radersteilhang und die Familienabfahrt zur Samsonbahn und in diese vor 16 Uhr einsteigen. Lange Rede, kurzer Sinn : Wir schafften es haarscharf um 15.59 Uhr noch in den Sessel - ich würde sagen "mission impossible completed"
^ Schmiedabfahrt an der Samsonbahn um 16.05 Uhr
^ 16.16 Uhr: Betriebsschluss
Fazit: Ein wahnsinnig guter Tag - perfekter Schnee, sehr leer und am Ende gutes Wetter - was will man mehr?
Für morgen sind wir uns noch unschlüssig, wo es hingehen soll, weil es ja doch recht windig werden soll. Kann gut sein, dass es nochmals auf den Fanningberg geht. Anonsten ist natürlich noch ein Besuch am Grosseck-Speiereck geplant, sowie ein oder zwei Tage in Obertauern.
Di., 05.04.2022: Fanningberg Pistenplan:https://www.skiresort.at/skigebiet/fann ... istenplan/
Eigentlich brauche ich zum heutigen Tag nicht wirklich viel schreiben, da es wieder auf den Fanningberg ging und der Schnee bis zum Mittag ident mit dem gestrigen war. Nach der Mittagspause wurde der Schnee allerdings, auch bedingt durch wieder hervorkommenden Saharasand, sehr klebrig. Es fing dann auch noch ein bisschen an zu schneien im oberen Bereich bzw. leichte Regentropfen im unteren Bereich, weshalb wir den Tag auch um 14 Uhr beendeten.
Wie die letzten beiden Tage sehr leer. Auf dem Hauptparkplatz zählte ich einen Reisebus und ca. 42 Autos, auf dem kleineren weiter oben standen ungefähr zehn Autos. Zusammen waren damit wohl so grob nur 200 Leute am Berg. Mit Skibussen war kaum wer unterwegs. Der Reisebus war als eine große Gruppe mit ca. 40 Leuten unterwegs, die manchmal für eine temporäre "Fülle" sorgte .
^ Um kurz nach 9.15 Uhr gibt's eine interessante Morgenstimmung an der Samsonbahn
^ Auf dem unteren Teil der Hiasla-Abfahrt
^ Und der Blick zurück, wobei wir diese zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gefahren sind, weil die erste Abfahrt über die Heinerer-Abfahrt ging, die noch super gut zu fahren war (später bremste der Schnee sehr stark)
^ Wieder oben an der Samsonbahn sollte es über die Zirmabfahrt (10) zum Zirbenjet gehen
^ Der Blick auf den Rader-Steilhang sah äußerst vielversprechend aus - was sich letztendlich bestätigte
^ Gestern verbrachten wir den Vormittag an der Samsonbahn und den Nachmittag am Zirbenjet - heute war es dann andersherum und so standen wir um 9.43 Uhr erstmals am Start des Weißpriacher-Steilhangs...
^ ...den man natürlich auch aus dem Zirbenjet sieht. Er war minimal schlechter zu fahren als gestern, da heute ein paar Knollen auf der Piste waren.
^ Auch der Höhenskiweg (14) muss mal gefahren werden - ist aber eher fürs Panorama gut
^ Von dem geht auch ein erster Hang des Rader-Steilhangs ab
^ Rader-Steilhang
^ Gefälle fotografisch festgehalten
^ Und der Blick Richtung Tal
^ Heute nahmen wir auch mal den Übungslift mit
^ Dessen Piste eignet sich ideal für Skikurse (wenn denn welche da wären)
^ Nochmal auf der Heinerer-Abfahrt, die nun sehr klebrig war
Fazit: Der Tag war irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Am Morgen zwar gut, aber mit dem leichten Regen, dem klebrigen Schnee und dem Wind führte er zu einem frühen Ende.
Mi., 06.04.2022: Obertauern Pistenplan:https://www.skiresort.at/skigebiet/ober ... istenplan/
Am heutigen Tag fuhren wir nach Obertauern. Wie zu erwarten war es wesentlich voller als am Aineck und Fanningberg. Auf einigen Abfahrten - insbesondere an der Seekarspitzbahn - war es auch zeitweise zu voll, aber ansonsten war es eigentlich relativ leer (der Parkplatz an der Schaidbergbahn war fast komplett leer).
Ansonsten schien mal wieder den ganzen Tag die Sonne (von 22 Skitagen war bisher erst einer ohne Sonne) und am Morgen hatte es 2 Grad. Zum Schluss waren es dann 10 Grad und dementsprechend sehr sulzig. Das ist zwar anstrengender, aber alles ist besser als total klebriger, bremsiger Schnee.
^ Wir parkten an der Grünwaldkopfbahn und fuhren dann auch gleich mit dieser hoch
^ Blick zur Hochalm
^ Am Osthang am Grünwaldkopf hat man einen netten Blick über Obertauern
^ Vom Osthang (8b) geht die 8c ab. Diese hat dem interaktiven Pistenplan zufolge geschlossen, war aber nicht offiziell abgesperrt. Da wir sie noch nie fuhren, da sie immer geschlossen hatte, bogen wir dann auf sie ab. Allerdings war sie leider wohl schon länger nicht präpariert worden und daher schwierig zu fahren, da es noch ein bisschen hart war.
^ Grünwaldkopfbahn
^ Nach einer Wiederholungsfahrt an der Grünwaldkopfbahn ging es für uns zur Zehnerkarbahn
^ Piste 1b
^ Kirchbühellift
^ Über den Sonnenlift 1 und die 16b erreichten wir die Zentralbahn. Ich frage mich seit Jahren immer wieder, was an den Pisten 15f und 16b rot ist?! Meiner Meinung nach sind die klar schwarz und auch heute sah man wieder zahlreiche überforderte Leute, die sichtlich mit dem Gefälle kämpften
^ Zentralbahn
^ Piste 16a, die auch schon eher dunkelrot ist und auf der auch Leute stürzten
^ Nach einer weiteren Bergfahrt mit der Zentralbahn fuhren wir zur Kringsalm. Im Hintergrund die KSB Schönalm und Hundskogel
^ Mit der Seekarspitzbahn geht's wieder auf den Berg
^ ...an der Bergstation
^ Die schwarze Direttissima (10b) unter der Panoramabahn sollte auch gefahren werden, war aber leider durch den Saharasand sehr klebrig
^ Auf der Almabfahrt 5a war es zeitweise definitiv überfüllt (auf dem Bild sieht es sogar noch relativ leer aus)
^ Danach an der Schönalmbahn
^ Piste 5c von der Schönalmbahn zur Kringsalm
^ Zoom zur "Skiroute" 4d am Hundskogel
^ Schönalmbahn
^ Die 11c an dieser war eine der wenigen Pisten, die richtig super zu fahren waren. Kein bremsiger Schnee und nicht so viel los, weshalb es auch nicht verbuckelt war
^ In der Hundskogelbahn
^ Die letzte Abfahrt vor der Mittagspause an der Talstation der Hundskogelbahn führte uns über die Skiroute 4d. Ich hatte sie ehrlich gesagt schwieriger in Erinnerung - ist aber auch schon drei Jahre her
^ Nach der Pause wieder oben am Hundskogel auf der 4a
^ Sprung zur Plattenkarbahn. Der Skiweg zum Schaidberg rüber war eine einzige Katastrophe, weil es mit Abstand der bremsigste seit langem war (bis auf den Stillstand).
^ In der Schaidberg-KSB - der Saharasand ist allgegenwärtig
^ Blick in Richtung Gamsleiten 2
^ Die schwarze am Schaidberg war super zu fahren. Allerdings erschreckend wie leer der Parkplatz ist (13.37 Uhr)
^ Gamsleiten 1
^ ...und Gamsleiten 2. Darauf verzichteten wir heute aber
^ Rote 14c mit Buckeln um 14 Uhr
Fazit: Ein schön sonniger, aber dementsprechend auch anstrengender Frühlingsskitag.
Do., 07.04.2022: Grosseck-Speiereck Pistenplan:https://www.skiresort.at/skigebiet/gros ... istenplan/
Der fünfte Skitag unseres Lungau-Urlaubes führte uns heute zum Grosseck-Speiereck. Gestartet am Morgen mit relativ harten und gefrorenen Pisten, wurde es im Laufe des Tages immer sulziger. Allerdings war das heute überhaupt kein Problem, da es keine bremsigen Stellen gab und der Sulz am Ende sehr gut zu fahren war (im Gegensatz zu gestern in Obertauern). Ansonsten lässt sich festhalten, dass auch am 23. Skitag die ganze Zeit die Sonne schien . Es war voller als erwartet, aber immer noch sehr leer. Es waren wieder ein paar Jugendgruppen unterwegs, sowie zwei größere Skikurse (10-20 Leute).
Ich sehe hier den Skibetrieb bis 18.04. gefährdeter als am Fanningberg. Die Talabfahrt bis St. Michael wird defintiv wohl nicht mehr so lange durchhalten. Die nach Mauterndorf hat ausreichend Schnee. Kritisch am Berg ist vor allem der gesamte Skiweg an der Sonnenalmbahn - siehe dazu auch die Bilder.
Danke für die Berichte aus Gebieten, die ich (noch) nicht kenne.
Respect für 23 Tage Skitage, wenn man bedenkt, dass ihr aus Hamburg anreist. Es gab schon Jahre, da hatte ich weniger Skitage, obwohl meine Anreise erheblich kürzer ist.
Der Unterschied (Perspektive) zwischen den zwei Bildern von Gamsleiten 2 ist brutal...
Auf dem ersten BIld sieht richtig steil aus...auf dem zweiten nix besonders.... wow...
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Summit hat geschrieben: 08.04.2022 - 09:14
Respect für 23 Tage Skitage, wenn man bedenkt, dass ihr aus Hamburg anreist. Es gab schon Jahre, da hatte ich weniger Skitage, obwohl meine Anreise erheblich kürzer ist.
Danke. Aufgrund der weiten Anreise fahren wir auch in der Regel immer zwei Wochen. Nach der Woche jetzt im Lungau geht's morgen weiter für eine Woche ins Ötztal.
turms hat geschrieben: 08.04.2022 - 10:13
Der Unterschied (Perspektive) zwischen den zwei Bildern von Gamsleiten 2 ist brutal...
Auf dem ersten BIld sieht richtig steil aus...auf dem zweiten nix besonders.... wow...
Also Gamsleiten 2 ist schon steil , aber leider sind wir dort dieses Jahr nicht gefahren. Vorgestern hatten wir uns am Ende dagegen entschieden und heute war der Sessel leider zu.
Bericht von heute aus Obertauern ist derzeit in Arbeit ...
Fr., 08.04.2022: Obertauern Pistenplan:https://www.skiresort.at/skigebiet/ober ... istenplan/
Den letzten Tag unseres Lungau-Urlaubes verbrachten wir noch einmal in Obertauern. Das Wetter war heute äußerst wechselhaft. Zwischenzeitlich war es sehr stürmisch und Sonne und Wolken wechselten sich immer wieder ab. Anonsten lässt sich noch festhalten, dass es heute wesentlich voller als vorgestern war (viele größere Gruppen).
^ Zuerst machten wir ein paar Wiederholungen an Gamsleiten 1
^ Über die 18d machten wir uns von der Zentralbahn auf den Weg in Richtung Schaidberg
^ Am Schaidberg angekommen
^ Blaue 2b ganz außenrum
^ Schwarze "FIS-Abfahrt"
^ Auf der roten 3b in Richtung Plattenkar
^ Nach drei Fahrten an der Plattenkarbahn nun in der Edelweißbahn
^ Nach ein paar Fahrten fuhren wir über die 16d zur Zentralbahn
^ Bei der Kringsalm
^ Die Piste 4e am Hundskogel war sehr bremsig
^ Die Hänge an der Schönalmbahn waren super gut
^ Die sogenannte "Trogabfahrt" Nr. 5b an der Seekarspitzbahn fuhren wir danach
^ Kringsalm
^ Auch zum Kehrkopf mussten wir einmal fahren
^ Monte Flu
^ In der Kehrkopf-SB
^ Und wieder in der Grünwaldkopf-Kombibahn
^ Danach ging es zur Seekareck-SB
^ ...und auf deren zugehörige Gratabfahrt 9b
^ Von dort aus machten wir uns auf direktem Weg zu unserer zweiten (kurzen) Pause im Sonnhof
^ Nach der Pause fuhren wir nochmals mit dem Sonnenlift 1 hoch, um dann die blaue 15a zu fahren
^ Als Tagesabschluss fuhren wir zur Zehnerkar-EUB, weil unser Auto bei Gamsleiten 1 parkte
^ Und im Tal bei Gamseiten 1 angekommen
^ Wir entschieden uns dann doch noch für eine weitere Bergfahrt - hier im Bild die rote 14c
^ Zoom zum Zentralbereich. Man erkennt gut den Saharasand !
Fazit: Sehr sulziger Tag mit vergleichsweise wenig Sonne und ständig wechselndem Wetter, wobei es zum Ende hin etwas sonniger wurde.
Ansonsten ist die Schneelage für die Jahreszeit und für Obertauern insgesamt relativ schlecht (gerade auch vom Naturschnee abseits). Am Kehrkopf könnte es in den nächsten Tagen langsam kritisch werden. Dort schaut auf der 7b schon einiges durch; die 7a und c sind wir dieses Jahr nicht gefahren.
Genauso wie wir dieses Jahr schlussendlich Gamsleiten 2 nicht gefahren sind. Eigentlich war das für heute geplant, aber aufgrund des Wetters hatte er heute zu.
Fazit
Ein paar Wörter zur Abreise bzw. dem Umzug ins Ötztal folgen dann später im entsprechenden Thema. Daher hier nun ein kurzes Fazit:
Top:
- endlich nach drei Jahren mal wieder im Lungau und nach vier Jahren mal wieder am Fanningberg und auf dem Aineck
- für die eigentlich schlechte Schneelage doch sehr gute Bedingungen
- Erstbefahrung Silverjet 1 und für gut befunden (wobei der alte Sessel schon gemütlich war, aber halt nicht mehr zeitgemäß)
- eine Woche sehr gutes Wetter und jeden Tag zumindest Sonnenschein für wenige Stunden
Flop:
- sehr frühes Zusperren vom Aineck/Katschberg (03.04.) und davor auch nur noch eine Woche Rumpfbetrieb
- am Fanningberg am Moserkopf leider schon Saisonende, aber nicht verwunderlich bei der allgemeinen Naturschneelage
Was mir ansonsten noch aufgefallen ist, dass am ersten Tag am Aineck das Skifahrerniveau am höchsten war und ansonsten am Fanningberg. Am Großeck-Speiereck und in Obertauern musste man immer wieder aufpassen, dass man nicht über den Haufen gefahren wird.
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Damit ist dieser Bericht zu Ende. Heute Abend geht's dann aus dem Ötztal weiter. Ich bedanke mich bei Euch fürs Lesen.
Rückmeldungen, Lob und Kritik, sowie Fragen sind natürlich weiterhin erlaubt .
maba04 hat geschrieben: 09.04.2022 - 00:03
IMG_9313.JPG
^ Zoom zum Zentralbereich. Man erkennt gut den Saharasand !
Fazit: Sehr sulziger Tag mit vergleichsweise wenig Sonne und ständig wechselndem Wetter, wobei es zum Ende hin etwas sonniger wurde.
Ansonsten ist die Schneelage für die Jahreszeit und für Obertauern insgesamt relativ schlecht (gerade auch vom Naturschnee abseits). Am Kehrkopf könnte es in den nächsten Tagen langsam kritisch werden. Dort schaut auf der 7b schon einiges durch; die 7a und c sind wir dieses Jahr nicht gefahren.
Genauso wie wir dieses Jahr schlussendlich Gamsleiten 2 nicht gefahren sind. Eigentlich war das für heute geplant, aber aufgrund des Wetters hatte er heute zu.
Vielen Dank für Deine Berichte von dort...
da haben sie in Obertauern ja Glück gehabt, das sie schon so eine gute Grundlage hatten...
als ich Anfang März dort war, hatten sie noch richtig viel Schnee...
Offensichtlich hat es dort seitdem keinen nennenswerten Niederschlag mehr gegeben...
ein Beleg dafür ist auch, das man immer noch den Sahara Staub neben der Piste sieht...
damit brennt es den Schnee natürlich nochmals viel schneller davon...
viel Spaß noch in Sölden ...
so leer wie im Lungau wird es dort sicherlich nicht mehr sein..
in Bayern haben jetzt auch die Osterferien begonnen....
ich winke am Montag einmal vom Pitztal rüber...
Highlander hat geschrieben: 09.04.2022 - 20:20
ein Beleg dafür ist auch, das man immer noch den Sahara Staub neben der Piste sieht...
damit brennt es den Schnee natürlich nochmals viel schneller davon...
Ich bin auch wirklich gespannt, ob es der Grünwaldkopf dieses Jahr bis zum 1. Mai schafft. Die allgemein dürftige Schneelage in Kombi mit dem Sahara-Sand dürfte spannend werden...
Highlander hat geschrieben: 09.04.2022 - 20:20
viel Spaß noch in Sölden ...
so leer wie im Lungau wird es dort sicherlich nicht mehr sein..
in Bayern haben jetzt auch die Osterferien begonnen....
ich winke am Montag einmal vom Pitztal rüber...
Danke, es ist hier natürlich voller, aber sehr erträglich und besser als erwartet. Bericht folgt.