Sind bis nächsten Mittwoch für eine Woche in Kaprun im Sommerurlaub. Heute waren wir auf dem Kitzsteinhorn, um einmal die äußerst prekäre Situation des Gletschers anzuschauen. Die nachfolgenden Bilder sprechen denke ich für sich. Vergleichbilder für 2019 bis 2021 aus dem Zeitraum Ende Juni bis Ende Juli suche ich später nochmal heraus.
^ 3K K-onnection
^ Blick auf den Langwiedboden
^ Am Alpincenter
^ Mit der Gipfelbahn geht's weiter
^ Wie überall katastrophale Naturschneelage
^ Schnee-/Eisreste am Schmiedinger
^ Eisreste unter der Gipfelbahn
^ Schmiedinger
^ Blick auf die Ice Arena
^ ...und zum Magnetköpfllift und im Hintergrund zu den Kitzliften
^ Eis- und Geröllwüste Kitzsteinhorn
^ Blick zum Zeller See
^ Zoom zum Großvenediger, 3.674 m (der Gipfel knapp rechts der Bildmitte)
^ Zoom zur Granatspitze, 3.086 m (links) und zum Stubacher Sonnblick, 3.088 m (rechts)
^ Bereich unterhalb der Gipfelstation
^ Gletscherjet 4
^ Dito in die andere Richtung
^ Magnetköpfllift
^ Hinter der Bergstation des Gletscherjets 4 hat sich ein Mini-See gebildet
^ Massenwanderung zur Ice Arena
^ Im Gletscherjet 4. Bis zur Talstation Magnetköpfl ist alles aper
Danke für den Bericht. Das sind wirklich erschreckende Bilder. Ich war 2006 das erste Mal am Kitzsteinhorn. Da waren der Schmiedingerschlepplift noch komplett auf Gletscher und an den Kitzliften ging er deutlich weiter runter. Traurig das ganze.
Da sieht man die Klimaveränderung immer sehr deutlich.
Merci für den Sommerbericht. Schön dasz die PB noch in Verwendung ist. Bald geht sich ja eine EUB mit zig Wechsellaststützen aus.
"Magnetköpfllift" - ein schöner Name finde ich: Hier fragt die Neugierde immer wieder, ob der Magnetköpfl in seinem innersten magnetisch ist?
Kris hat geschrieben: 15.07.2022 - 19:51
Merci für den Sommerbericht. Schön dasz die PB noch in Verwendung ist. Bald geht sich ja eine EUB mit zig Wechsellaststützen aus.
"Magnetköpfllift" - ein schöner Name finde ich: Hier fragt die Neugierde immer wieder, ob der Magnetköpfl in seinem innersten magnetisch ist?
ja, könnte man meinen, das dieser Lift quasi alle Skifahrer magnetisch anzieht...
aber der Name kommt von einem Gipfel unterhalb vom Kitzsteinhorn, dem Magnetköpfl ( 2975 mtr ) https://www.alpenvereinaktiv.com/de/pun ... /10118994/
aber warum dieser Gipfel so heißt, das habe ich nicht herausgefunden..
aber vielleicht wissen das ja ein paar Einheimische hier in dem Forum...
eiger80 hat geschrieben: 15.07.2022 - 15:05
Danke für den Bericht. Das sind wirklich erschreckende Bilder. Ich war 2006 das erste Mal am Kitzsteinhorn. Da waren der Schmiedingerschlepplift noch komplett auf Gletscher und an den Kitzliften ging er deutlich weiter runter. Traurig das ganze.
Da sieht man die Klimaveränderung immer sehr deutlich.
Ja, gerade die Entwicklung am Schmiedinger ist in den letzten zehn Jahren Wahnsinn. Seit dem Bau der Bahn 2016 ist dort ja nochmals einiges getaut. Ich frage mich da auch, wie lange die Piste noch als rot eingestuft wird... Ich kann mich auch noch gut erinnern als vor zehn Jahren oder so zwischen heutigem Schneehasenlift und Kitzliften Talstation eine abgesperrte Gletscherspalte war. Heute ist dort weit und breit kein Eis mehr. Vielleicht finde ich davon noch ein Bild im Archiv. Muss ich mal schauen.
GIFWilli59 hat geschrieben: 15.07.2022 - 15:51
Hapert wahrscheinlich am entsprechenden Publikum.
War ja glaub ich eh immer nur noch für die Skilehrerausbildung offen (?). Aber da liegen gefühlt nur noch 10 cm oder so drauf. Das Eis schaut ja schon durch stellenweise.
Kris hat geschrieben: 15.07.2022 - 19:51
Schön dasz die PB noch in Verwendung ist. Bald geht sich ja eine EUB mit zig Wechsellaststützen aus.
Würde mich mal interessieren wie viel Eis in dem Bereich noch draufliegt. Wenn ich mir das so anschaue können das eigentlich nicht mehr so viele Meter sein.
Highlander hat geschrieben: 16.07.2022 - 08:24
ja, könnte man meinen, das dieser Lift quasi alle Skifahrer magnetisch anzieht...
Also bei den Wartezeiten ist der sicher magnetisch
Hier einmal ein paar Vergleichsbilder. Sie sind nicht immer aus der exakt gleichen Perspektive, aber vor allem die Unterschiede zwischen 2019 und 2022 sind doch deutlich erkennbar.