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Les Menuires 3 Vallees (F) || 03. - 11. März.2006

France, France, Francia

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Les Menuires 3 Vallees (F) || 03. - 11. März.2006

Beitrag von oli » 12.03.2006 - 19:38

Seit fast 15 Jahren fahren wir zu viert jeweils eine Woche in den Skiurlaub. Jedes Jahr ein anderes Gebiet. In Frankreich waren wir aber noch nie. So fiel unsere Wahl auf die 3 Vallees.

Anfahrt:
Abfahrt bei uns in Lippe am Freitag, 03. März pünktlich um 13 Uhr. Bis kurz hinter Kassel war die Welt auch noch in Ordnung. Schon am Kirchheimer Dreieck begann der Schneefall, der uns in den kommenden Tagen nicht mehr verlassen sollte. Bei der Überquerung des Taunus ging dann nichts mehr. Einige LKW konnten die Steigung zwischen Obermörlen und Friedberg nicht schaffen und blockierten die 3-spurige Fahrbahn. Wir benötigten satte 3 Stunden für ca. 5 km. Rund um das Frankfurter Kreuz dann festgefahrene Schneedecke auf voller Autobahnbreite. Bei einer kurzen Pinkelpause kurz vor Darmstadt stapften wir durch feinsten Pulverschnee, der bis zur Mitte des Schienbeins reichte. Unglaublich. Inzwischen war es längst dunkel geworden. Ab Heidelberg ging es dann viel, viel besser. Man konnte teilweise sogar 80 rasen. In Karlsruhe ging der Niederschlag dann in Regen ueber. Jetzt ging es richtig ab. Wir hatte nur ein Problem - Um 22 Uhr mussten wir eigentlich unsere Zwischenübernachtungsmöglichkeit, die Jugendherberge in Fribourg (CH) erreicht haben. Das war definitiv nicht mehr zu schaffen. Telefonisch avisierten wir unsere Verspätung. Die "Herbergsmama" brachte uns viel Verständnis entgegen. Sie legte uns den Schlüssel und eine Beschreibung, wie wir unser Zimmer finden konnten, in den Briefkasten. Um 23.30 erreichten wir endlich Fribourg, nach dem es in der ganzen Schweiz wie aus Eimern geregnet hatte. Ein Scheibenwischer ist eine geniale Erfindung. Permanent lief er von Kassel her - ca. 10 Stunden am Stück. Gute Arbeit!!!

In der Jugendherberge angekommen beschlossen wir gemeinsam, am nächsten Tag erst einmal auszuschlafen. Angesichts der Wettervorhersage, war an einen schönen ersten Skitag ohnehin nicht zu denken. Wir genossen unser Herbergsfrühstueck und brachen dann um 7.30 Uhr am Samstag in Richtung Frankreich auf. Die Fahrt rund um den Genfersee war von tollen Ausblicken gepraegt. Ich hätten den Blick wohl lieber auf der Strasse gelassen. Habe den Blitzer in Lausanne uebersehen. ca. 130 km/h bei erlaubten 100. Das ist nicht gut. Mal sehen, was mir die Schweizer schicken.
Nach der Grenze entschieden wir uns für den weiteren Weg über Chambery und die Autobahn. Im Stau gestanden hatten wir am Vortag schliesslich genug. Es goss schon wieder wie aus Eimern und der Scheibenwischer arbeitete wieder auf Hochtouren. Kurz vor Moutiers dann noch schnell den Tank aufgefüllt und dann die letzte Etappe den Berg hinauf. Bis St. Martin de Belleville hat dann alles auch prima geklappt. Es war kurz nach 11 Uhr. Und dann stand plötzlich wieder alles. Unglaublich - für die letzten 8 km haben wir dann noch einmal 2,5 Stunden gebraucht. "Stop and go" und ganz viel "wait" bis zum Kreisel in Les Menuires. Um 14 Uhr am Samstagnachmittag erreichten wir dann, nach fast 17 Stunden Fahrzeit und 1.027 gefahrenen Kilometern unsere Appartement. So was habe ich noch nie erlebt.

Die Rückfahrt war übrigens recht problemlos. 11 Stunden 45 Minuten mit 45 Minuten Pause. So ist es ok.

Wetter: (in Kurzform)
Sa: Schneeregen / oben Schnee
So: Schnee
Mo: leichter Schneefall, etwas Sicht
Di: Sonnenschein am Morgen, einsetzender Schneefall ab 16 Uhr
Mi: Schnee, Schnee, Schnee
Do: Sonnenschein, ab 15 Uhr einsetzender Schneefall
Fr: leichter Schneefall bis 11 Uhr mit etwas Sicht, dann immer stärker werdender Schneefall.
Sa: Na, ihr koennt es wohl erahnen - Schneefall


Temperatur:
In Les Menuires teilweise nur um den Gefrierpunkt. Somit am Sa und Mi teilweise sehr matschiger Neuschnee. In den Gipfellagen teilweise richtig kalt. Bis -20 Grad.

Schneehöhe:
Jeden Tag Neuschnee. Am Abfahrtstag dürften es am Berg wohl mehr als 200cm gewesen sein.

Schneezustand:
Ab 2000m teilweise feinster Pulverschnee. Darunter oft pappig und schwer.

Geöffnete Anlagen:
Das ist in den 3 Vallees schwer zu überblicken. Es war auf jeden Fall sehr ärgerlich, dass an einigen Tagen die meisten attraktiven Bahnen nicht in Betrieb waren. Die Cime Caron war die ganze Woche nicht in Betrieb. Die Bahn auf den Mont du Vallon lief, wenn ich das richtig gesehen habe, nur am Dienstag. Und da sind wir in Courchevel gefahren.
An den Neuschneereichen Tagen (So, Mo, Mi, Do u. Fr) gingen die oberen Bahnen (Bruyeres 2, 6KSB Mont de la chambre, 4KSBBecca, etc.) erst gegen Mittag oder gar nicht in Betrieb, sodass uns nur die Anlagen im unteren Bereicht zur Verfügung standen.

Offene Pisten:
Auch hier ein ähnliches Bild. Viele Pisten waren geschlossen oder in einem unpräpariert schlechten Zustand. Die rote "montaulever", die direkt vor unserer Wohnung zur Bruyers 1 führt, wurde in der ganzen Woche nur 2x präpariert.

Meisten gefahren mit:
Keine Ahnung. Ich denke Bruyeres 1.

Wartezeiten:
Auch damit habe ich nicht gerechnet. In allen Skigebieten, die wir in den vergangenen Jahren immer Anfang März besucht haben (Saalbach, Serfaus, St. Anton, Samnaun) gab es keine (bis 3 Minuten sind fuer mich keine) Wartezeiten. In den 3Vallees haben wir teilweise an einer 4KSB mehr als 15 Minuten gewartet. Dank unseres Skiguides (dazu spaäer mehr) konnten wir diese aber vielfach umfahren.

Gefallen:
+ bin noch nie so viel Tiefschnee gefahren
+ unvorstellbar grosses Gebiet
+ die beiden Touren mit thomasg nach Meribel und Courchevel
+ hatte bis dato noch nie einen Stangenschlepper gesehen. Die sind sehr genial
+ sehr freundliche Franzosen. Das hatte ich anders erwartet
+ Öffnungszeiten der Anlagen. 4KSB Les Menuires laeuft bis 17.30 Uhr. Die meisten Anlagen bis 17 Uhr
+ Unsere Wohnung im Appartementhaus Adonis. Übrigens von Wiede und Sigma empfohlen. Tolle Empfehlung - an dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN!!!

Nicht gefallen:
- die Anfahrt ist fuer uns "Nordlichter" heftiger als erwartet
- in den 3 Vallees konzentriert sich alles auf den An-/Abreisetag am Samstag. Tausende Urlauber quälen sich die enge Passstrasse hinauf. Hier ist das samstägliche Chaos vorprogrammiert. Dagegen ist der Fernpass ein Vergnügen.
- Wartezeiten
- natürlich das sehr schlechte Wetter
- uralte Poma 4SB/KSB in Val Thorens. Hier bekommt man manchmal nicht mal die Ski auf die Stützen, so eng sind die
- die Pistenpräparierung. Vielleicht lag es aber auch am Wetter. Vielleicht wird einfach nicht so viel präpariert, wenn sie vorher schon wissen, dass es am Folgetag wieder schneit.
- Preise: Weizenbier bis 7 Euro // Spagetti bis 11 Eur. Kann man aber mit Dosenbier, Butterbroten, Mars und Snickers gut umgehen. Es gibt aber genügend Leute, die es bezahlen können und wollen.

Fazit: 4 von 6 Maximalen.
Abzüge: siehe "Nicht gefallen"

Ein kurzer Steckbrief unserer Tagesetappen:

Samstag:
In den drei Stunden, die uns am Anfahrtstag noch zur Verfügung standen sind wir an den Talliften in Les Menuires gefahren. Alles andere war ohnehin gesperrt.

Sonntag:
10 Uhr treffen mit Thomasg. Er zeigt uns das komplette Gebiet in Les Menuires. Wieder sind alle interessanten Anlagen gesperrt. Highlight ist der Stangenschlepper Montaulever, der die Skifahrer in Richtung Val Thorens bringt (wenn die Verbindung, so wie an diesem Tag, nicht gerade gesperrt). Hier hatten wir ne Menge Spass. Das Ding geht ab wie die Sau. Das macht einigen schwer zu schaffen.

Montag:
Das Wetter bessert sich. Weiterhin sind Bruyeres 2, KSB Mont de la Chambre etc. gesperrt und wir sind ganz überrascht, dass die Verbindung über den Montaulever nach VT geöffnet ist. Wir fahren (viel Tiefschnee) in Val Thorens. Wie schon erwähnt bleibt die Cime de Caron und einige andere Hoehepunkte (Glacier de Thorens) für uns unerreicht.

Dienstag:
Der Morgen überrascht und mit blauem Himmel. Wir rufen Thomasg an und verabreden uns für 9.30 Uhr am Mont de la Chambre. Es geht auf die Hängen rund um Meribel und Mottaret. Wir bekommen immer nur kurze Anweisungen. "Wir schiessen da unten rechts in den Ziehweg und dann an die KSB." (oder so aehnlich). Wartezeiten an der Pas du Lac. Ausweichen an die 3SB Ramees. Leider geht es nicht weiter, weil die Grand Rosiere wg Lawinensprengungen an der Sauliere nicht läuft. Also wieder runter bis nach Meribel und über den Col de La Loze nach Courchevel. Hier wieder rauf und runter. KSB, EUB und auch mal wieder ein Stangenschlepper. Immer auf dem günstigsten Weg. Hut ab vor dem, was Thomas drauf hat. Er kennt das Gebiet wie seine Westentasche. Die Jockeys runter nach Courchevel-Le Praz ist in einem Top Zustand. Und die anschliessende Fahrt in den Eiergondeln ein Erlebnis. Über die Saulire und den Mont de la Challe geht zurueck. Mit Abstand der schönste Tag dieser Woche. Garant dafür war sicher die tolle Betreuung durch den Skiguide thomasg.

Mittwoch:
Nasser Neuschnee und Nebel prägen diesen Tag. Wir fahren nicht viel. Bleiben in Les Menuire. Gönnen uns zur Abwechslung mal eine Einkehr im Restaurant Grand Lac an der Talstation der 6KSB Granges. Nettes Restaurant, sehr freundliche Bedienung. Preise: Naja

Donnerstag:
Ein weiterer Tag mit Thomas. Wir wollen wieder nach Courcevel. Leider sind wieder alle oberen Lift geschossen. Die KSB Becca soll um 11 Uhr öffnen. Wir entschliessen uns zunächst zu Masse zu fahren. Gute Idee, dachten wir. Schon auf der Fahrt sehen wir riesige Menschentrauben an den Talstationen der Tallifte. Wir haben nur eine Erklärung: Die Verbindung von Meribel und Val Thorens ist schon geöffnet. In die andere Richtung geht es noch nicht. Folge: Wartezeiten von mehr als 15 Minuten an der 4SB Tortolette und weiter geht es mit Wartezeiten an der Roc de 3 Marche und am Becca. Thomas schüttelte immer nur mit dem Kopf. So etwas habe er noch nie erlebt.
Wir fahren heute über die Saulire nach Courchevel und dann ganz rüber in Richtung 1650. Hier ist viel weniger los und die Pisten sind gut hergerichtet. Leider trübt es sich gegen 14 Uhr ein. Der Rückweg führt uns über den Col de Loze. Die Abfahrt in Richtung Meribel ist eine vollkommen verbuckelte, kaum abgesicherte und ....blau markiert Piste auf der sich viele Anfänger den Berg hinunter quälen. Wir schütteln nur den Kopf. In der EUB auf die Tougnette beginnt es zu schneien. Die Abfahrt nach LM ist dann schon wieder ein einiges "gestochere". Keine Sicht und starker Schneefall.

Freitag:
Wir sind ganz früh dran. Die Wolkenlücken über uns schüren ein wenig Hoffnung. Wir fahren an der Menschentraube an der Bruyeres 1 vorbei direkt runter zur Masse 1. Hier sind wir die ersten. Oben angekommen fahren wir direkt zum Stangenschlepper. Ich ist vor mir nur einer gefahren. Der Liftboy. Meine Ski versinken im Neuschnee, der teilweise bis zum Oberschenkel reicht. Die Sicht ist nicht schlecht. Wir schwingen fast schwerelos in ca 40 cm Neuschnee auf gewalzter Piste. Hier kann jeder Tiefschnee fahren. Leider hält die Sicht nur zwei Fahrten. Wir wechseln wieder rüber und fahren wieder an der Bruyers. Hier wird es noch einmal kurz heller. Ab 11 Uhr wird der Schneefall heftiger. Wir entschliessen uns ab 14 Uhr den Skitag zu beenden und das Auto freizuschaufeln. Ich kann mich aber mit dem Gedanken nicht anfreunden, dass das alles gewesen sein soll. Wir sitzen in der Wohnung und warten auf eine Wolkenlücke. Um 16 Uhr will ich es noch mal wissen. Ich fahre allein. Runter zur Bruyeres. Hier steht die Ampel schon auf Rot. Dann eben zum Masse. Einmal zur Mittelstation. Auf der anderen Seite wieder rauf mit der 4 KSB Dordon. Anschliessend noch mit der Roc de 3 Marche. Der Wind wird heftiger. Ich sitze allein in der Gondel, die gegen die Stützen zu schlagen drohen. Oben angekommen erwarten mich arktische Winde. Egal - ich hätte ja den Becca noch mal genommen. Schon zu. Auf dem Weg nach Hause kommt mir der Stangenschlepper noch in die Quere. Ich zeige dem Wettergott, dass er mich nicht kleinkriegt und nehme das Ding noch mal. Dann ist aber wirklich Ende.



Nun zu den Bildern:

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Unsere Zwischenübernachtungsmöglichkeit in Fribourg: Die Jugendherberge. Sehr zu empfehlen.

Bild
Die nette "Herbergsmama" bereitet uns das Frühstuecksbuffet. Preis für UE/F übrigens: knapp Eur 20,-

Bild
Lasst Euch von den folgenden Bilder nicht blenden. Die Fotos, die ich hier eingestellt habe, sind vorwiegend am Dienstag und Donnerstag entstanden. Die meiste Zeit sah es so aus. (Bild von unserem Balkon)

Bild
An der Bergstation Funitel Peclet mit Blick auf den Gletscher. Der Sessel war leider nicht in Betrieb.

Bild
Ein Stück weiter nach rechts. In der Summe liegt noch nicht viel Schnee. Das Blankeis schaut noch hervor.

Bild
Der Blick vom Balkon am frühen Morgen. So hatte ich mir das vorgestellt.

Bild
Ebenfalls vom Balkon:
Die EUB Bruyeres 1 öffnet um Punkt 9 Uhr. Bereits 15 Minuten vorher entsteht diese Schlange. Wer sich um 9 Uhr anstellt, muss erst einmal 15 Minuten Geduld mitbringen. (oder gleich rüber zu Masse fahren ;-) )

Bild
Am Dienstagmorgen waren es schon 160cm am Berg. 5 Tage vorher war es noch nicht einmal 1 Meter. Und es kam ja noch reichlich dazu.

Bild
Blick hinauf zu unserem Appartementhaus. Sehr geniale Lage. Vom Skikeller auf die Piste. Und eben diese ist, wie oben beschrieben, wieder einmal nicht präpariert.

Bild
Wir sind mit thomasg unterwegs. Vom Mont de la Chambre in Richtung Meribel. Rechts die EUB Plattiers.

Bild
Kurz angehalten. Der Blick hinauf zur Saulire. Unten: Die ersten Häuser von Meribel-Mottaret.

Bild
Rechts der Mont de la challe mit den beiden SL Roc de tougne. Im Hinterrund der Mont Vallon. Wurde an diesem Tag gegen 11 Uhr geöffnet. Da waren wir schon auf dem Weg nach Courchevel.

Bild
Nur zur Erinnerung: Meistens sah es so aus

Bild
Aus unserem Schlafzimmer. Die EUB Bruyeres 1

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Les Menuires von La Masse aus gesehen. Nicht unbedingt hübsch, aber ich habe es mir viel schlimmer vorgestellt.

Bild
Thomasg mit Begleitung im 3SB Roche Noir auf dem Weg zur Masse

Bild
An der Bergstation der neuen 8EUB Roc des 3 Marches mit Blick in das Gebiet La Masse.

Bild
Oben an der Saulire. Ein Stück zurück die Bergstation der Viselle. Im Hintergrund müsste die Aiguille des Fruit sein.

Bild
Der bekannte Hang von der Saulire hinunter nach Courchevel. Hier hat am Donnerstag niemand praepariert. War aber auch nicht schlimm. War ganz lockerer Pulverschnee. Traumhaft zu fahren.

Bild
Die PB auf die Saulire

Bild
Courchevel Altiport

Bild
Freitagmorgen an der Masse. Wir waren die ersten. Die erste Abfahrt im 40cm Tiefschnee auf gewalzter Piste genossen wir ohne anzuhalten. Diese Fotos entstanden erst bei der zweiten Abfahrt.

Bild
Das sieht man öfter. Die Übersetzung funktioniert nicht immer so.

Bild
Am Freitagnachmittag hiess es dann: Auto freischaufeln
Am Samstag lag übrigens das gleiche noch mal drauf.

Abschliessend gilt mein Dank noch Wiede und Sigma, die ich in etlichen Mails mit vielen Fragen nerven durfte. Die Unterkunft war wirklich toll. Sie trug sicher dazu bei, dass wir für uns ein Fazit gezogen haben.
Wir werden wieder kommen. Nicht im nächsten Jahr. Dafür ist die Anfahrt einfach zu weit. Aber wir werden uns das Gebiet noch einmal ansehen. Bei Sonne!!!
Zuletzt geändert von oli am 09.03.2012 - 16:02, insgesamt 12-mal geändert.
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Beitrag von gerrit » 12.03.2006 - 20:14

Ist natürlich sehr ärgerlich, wenn man so weit fährt und dann Pech hat mit dem Wetter. Auf den Bildern sieht´s ja nicht mal so schlecht aus, aber wenn gerade die oberen Lifte nicht laufen, dann ist es nur eine halbe Sache.
In Chamonix wäre in dieser Woche auch nichts gegangen, unser Bergführer hat uns ein Mail geschickt, es hat zwar jede Menge geschneit, aber wegen der Lawinengefahr war überhaupt nichts offen, dort ist das wahrscheinlich noch schlimmer, weil man ja praktisch nur die Geändeabfahrten hat und nur ein paar "normale" Hänge im Wald.
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Beitrag von Blue Boarder » 12.03.2006 - 22:22

Hast du zufällig noch bilder von der anfahrt am samstag, resp. vom stau?

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Beitrag von Emilius3557 » 13.03.2006 - 00:30

Schade, das mit dem Wetter. Im Endeffekt hatten wir weiter südlich dann sogar das bessere Wetter erwischt. Das Belleville-Tal bei miesem Wetter ist einer der trostlosesten Ort der Alpen: man sieht einfach gar nichts. Da helfen die Waldschneisen von Courchevel oder Méribel schon sehr.
Das nächste Mal läuft es mit dem Wetter sicherlich besser, die langen Wartezeiten sind IMHO untypisch, die streckenweise nachlässige Präparierung nicht, die von dir angesprochene Abfahrt habe ich noch nie gewalzt gesehen. Grund: normalerweise ist der Hang ab März sowieso aper und grün!
Ganz übel schaut ja der Rest-Glacier de Péclet aus, da kann man den Massenverlust echt mit bloßem Auge erkennen!
Dass die hochgelegenen Anlagen zu sind: ärgerlich, aber verständlich, wir hatten die ganze Woche Lawinenstufe 4 und ihr hattet anscheinend deutlich mehr Neuschnee noch als wir. Bevor etwas passiert, besser geschlossen lassen, außerdem, bei Null Sicht ist es auf dem Cime de Caron äußerst ungemütlich! Im Endeffekt hatten wir die selbe Situation: die Verbindung nach La Grave ging wohl die ganze Woche nicht, der Pic Blanc in Alpe d´Huez war exakt einen Tag von 6 offen - nur gut, dass wir genau an diesem Tag vor Ort waren... Glück gehabt...

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Beitrag von mic » 13.03.2006 - 07:51

Klasse Bild! Es geht nix über einen gescheiten "Schlafzimmerblick"!
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Beitrag von k2k » 13.03.2006 - 12:05

Ich hab's jetzt aus Zeitgründen nur überflogen, aber das reicht schon um die üblichen Sehnsüchte zu wecken. Ansonsten: Wenn's Wetter nicht so war, hast du wenigstens nen Grund mal wieder hin zu fahren. :D
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Beitrag von oli » 13.03.2006 - 15:30

gerrit hat geschrieben:In Chamonix wäre in dieser Woche auch nichts gegangen, unser Bergführer hat uns ein Mail geschickt, es hat zwar jede Menge geschneit, aber wegen der Lawinengefahr war überhaupt nichts offen, dort ist das wahrscheinlich noch schlimmer, weil man ja praktisch nur die Geändeabfahrten hat und nur ein paar "normale" Hänge im Wald.
Auch wenn es sich blöd anhört - aber eigentlich haben wir ja noch Glück gehabt. Das morgendliche Frühstück wurde täglich vom Donner der Lawinensprengungen begleitet. An vielen Talstationen standen Schilder: "Risk d´avalange 5/5" (Lawinengefahr 5/5). Es hätte ja alles noch viel schlimmer kommen können. Wir sind zumindest jeden Tag Ski gefahren. Wenn man eine Woche bei blauem Himmel auf Eispisten unterwegs ist, ist man ja auch nicht zufrieden.

@BlueBorder
Staubilder? Hab ich leider keine. Was hättest Du denn erwartet, was ich da knipse?

@Marius
Ja, die Waldschneisen von Meribel und Courchevel hätten uns sicher geholfen. Nur waren die am Sa, So und Freitag unerreichbar. Und am Mittwoch, ging der Schnee schon in LM in Regen über. Wir sind einmal zu Mittelstation in Richtung St. Martin gefahren. Da war die Skihose durch. Das wär in Meribel nicht besser gewesen.
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Beitrag von Gletscherfloh » 13.03.2006 - 18:07

Naja, zumindest hattet ihr an einigen Tagen doch schöne Verhältnisse (Sonne). Die Fotos zeigen ja schon sehr deutlich die tolle Hochgebirgsatmosphäre dort. Und die Powder-Verhältnisse auf der noch unberührten Piste sprechen auch für sich.

Für meinen Geschmack ist winterliches Schlechtwetter noch immer besser als Sonne und kein bis kaum Schnee und überfüllte Kunstschneebänder.

Noch eine Frage zur Anreise: Wie seid ihr auf die Jugendherberge in Fribourge gekommen ? Kann man in der Schweiz auch als Oldie einfach so in Jugendherbergen nächtigen ? Und gibts sowas in allen halbwegs echten Städten ?

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Beitrag von oli » 13.03.2006 - 20:57

Gletscherfloh hat geschrieben:Noch eine Frage zur Anreise: Wie seid ihr auf die Jugendherberge in Fribourge gekommen ? Kann man in der Schweiz auch als Oldie einfach so in Jugendherbergen nächtigen ? Und gibts sowas in allen halbwegs echten Städten ?
Vielen Dank für diese Frage. So kann ich mal wieder ein wenig Werbung für die gute alte Jugendherberge machen.
Also, ich habe lange nach einer ganz einfachen Unterkunft an der Autobahn gesucht. Leider, vielleicht aber auch verständlich, geht es in der Schweiz erst ab ca. 35-40 Franken für eine Nacht aufwärts los. Und das ist mir, ehrlich gesagt, für ein paar Stunden Schlaf und ein Brötchen mit ner Tasse Kaffee zu viel Geld. Bei unseren Mopedtouren im Sommer gehen wir eigentlich immer in Jugendherbergen. Bisher habe ich nie schlechte Erfahrungen gemacht. Ok - man muss sein Bett selbst beziehen und den Tisch selbst decken. Aber das bekommen wir emanzipierten Männer doch wohl locker hin. Also habe ich nach Schweizer Jugendherbergen gesucht. Unter www.youthhostel.ch wirst Du fündig. Meines Wissens können Menschen aller Altersklassen in Jugendherbergen übernachten. Ältere, zu denen ich schon seit geraumer Zeit gehöre, zahlen einen kleinen Aufschlag. Wir hatten von Sportverein einen Jugendherbergsausweis dabei. Dann wird es wieder günstiger.
Solltest Du ruhig mal probieren. Jugendherbergen bieten viel mehr als ihr Ruf.
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Beitrag von sigma2 » 13.03.2006 - 23:11

Hallo Oli

Tut mir echt leid, dass Ihr so ein Pech mit dem Wetter hattet. Ich hatte gehofft, dass Ihr nach dem Schneesturm eine Woche tolles Wetter bei besten Schneeverhältnissen haben würdet.

Die Wartezeiten sind nach meiner Erfahrung eher untypisch. ich denke das viele Skifahrer früher als normal los sind, damit sie bei der unsicheren Wetterlage wenigstens etwas Skifahren konnten.

Die Schlange morgens an Bruyers I war bei uns Anfang Februar viel kürzer, die Wartezeit, wenn überhaupt betrug nur wenige Minuten. (Siehe auch das Foto unten: Aufnahemzeitpunkt 9:05 Uhr.

Bild

Nun ja, ich hoffe, dass Ihr nochmals hinfahren werdet und dann habt Ihr sicherlich mehr Wetterglück.

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Zuletzt geändert von sigma2 am 14.03.2006 - 07:05, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Gletscherfloh » 13.03.2006 - 23:59

oli hat geschrieben:Unter www.youthhostel.ch wirst Du fündig. Meines Wissens können Menschen aller Altersklassen in Jugendherbergen übernachten. Ältere, zu denen ich schon seit geraumer Zeit gehöre, zahlen einen kleinen Aufschlag. Wir hatten von Sportverein einen Jugendherbergsausweis dabei. Dann wird es wieder günstiger.
Solltest Du ruhig mal probieren. Jugendherbergen bieten viel mehr als ihr Ruf.
Danke für den Tip. Ist mir für meine geplante Schweiz-Reise eine grosse Hilfe.

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Beitrag von Emilius3557 » 14.03.2006 - 00:29

Nóch eine Frage zur Anreise: okay, ihr hattet die Jhb in Fribourg reserviert - aber ansonsten wäre doch ab Bern die A1 über Yverdon kürzer und schneller. Die Strecke über Fribourg ist nicht nur 16 km länger, sondern führt auch über große Höhendifferenzen hinunter nach Lausanne und dann lang durch die dortige Agglomeration, was du ja leidvoll erfahren hast. Auf der A1 Bern-Lausanne ist dagegen selten viel los, ganz im Gegensatz zur A1 Bern-Zürich: da haben wir sowohl bei An- als auch der Abreise jeweils 2 Stunden gebraucht! (für 112 km). Ihr seid aber aus Basel gekommen, nehme ich an.

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Beitrag von oli » 14.03.2006 - 08:13

^^
Der "Umweg" über Fribourg war überhaupt kein Problem. Am Samstag in der Früh war überhaupt kein Verkehr zwischen Fribourg und Lausanne. Auf dem Rückweg sind wir dann über Yverdon gefahren. War Landschaftlich ebenso reizvoll. Ab Bern bis zum Knoten Härkingen war es dann richtig voll. Dann sind wir aber in Richtung Basel abgebogen, aber erst in Deutschland wurde es dann wieder deutlich besser.

Übrigens - Ursprünglich hatte ich ja die Jugendherberge in Avanches ausgesucht. Die liegt direkt an der Strecke. Allerdings hat diese, wie wohl viele andere eher abgelegene Herbergen, im Winter noch geschlossen.

@Sigma2
Auch wenn wir mit dem Wetter leider etwas Pech hatten, konnten wir die unglaubliche Vielfalt die das Gebiet bietet, dennoch abschätzen. Nach anfänglicher Skepsis waren meine Mitfahrer doch der Meinung, wir sollten noch mal wieder hinfahren. Na dann....
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Beitrag von Emilius3557 » 14.03.2006 - 13:41

Noch ein Kommentar:
Auf deinem Gipfelbild von der Vizelle schreibst Du etwas von der Aiguille du Fruit.
Aber weder die gleichnamige 3-KSB sieht man (endet weiter unten), noch den Berg. Falls du den "großen Berg im Hintergrund" meinst, das ist die Grande Casse, 3852 m, der höchste Berg des Vanoise-Massifs (übrigens ein Kalkberg, kein Urgestein). Direkt dahinter wiederum liegt Tignes und das Espace Killy.

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Beitrag von miki » 14.03.2006 - 14:12

@oli: schade wegen dem Wetter, aber da kann man leider nichts machen. Trotzdem ein interessanter Bericht mit tollen Fotos, danke! Ich hoffe ihr habt beim nächsten Besuch mehr Glück mit dem Wetter.

Wenn es dich was beruhigt: etwa so sah meine erste Begegnung mit den 3 Vallees im April 1991 aus :( . Damals habe ich mir geschworen: nie wieder! Ein Jahr später fuhren wir wieder hin und hatten wieder fast die ganze Woche Schneefall und schlechte Sicht. Ein halbwegs normaler Mensch würde nach zwei solchen Erfahrungen die Finger von 3V lassen . Aber - habe ich jemals behauptet ich wäre normal :wink: ? Danach war ich noch sechsmal dort, in allen Monaten von Januar bis Mai, und hatte immer mehr oder weniger gutes Wetter erwischt (typischerweise 3 Tage Schönwetter, 2 wolkige Tage und 1 Tag Schneefall).
Für meinen Geschmack ist winterliches Schlechtwetter noch immer besser als Sonne und kein bis kaum Schnee und überfüllte Kunstschneebänder.
Hmm, das wäre ein gutes Thema für ne Umfrage ... persönlich würde ich mich bei dieser Auswahl aber doch leiber für die zweite Variante entscheiden (so sind wir 'Südländer' eben :wink: ). Wobei es immer auf Details ankommt: Schlechtwetter + Waldpisten geht ja noch, Schlechtwetter + Hochgebirge kann echt nervig sein. Und umgekehrt: wenn die Kunstschneebänder so aussehen wie manchmal in den Dolomiten, wo 90% der Pisten bei Null Naturschnee offen sind, in voller Breite und nicht einmal eisig, kann ich gut damit leben. Wenn es aber so aussieht wie oben beschrieben (wenige Pisten offen, diese überfüllt, eisig und womöglich noch steinig dazu), fahre ich aber auch lieber bei Nebel und Schneefall im Neuschnee.

@Marius: ich will ja nicht drängeln, aber ich warte schon soo sehnsüchschig auf einen bestimmten Bericht aus ner bestimmten Region Frankreichs :wink:
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Beitrag von oli » 14.03.2006 - 15:07

@marius
Danke für die Richtigstellung. Habe den Namen so im Pistenplan gefunden und entsprechend zugeordnet. War mir aber nicht ganz sicher. Gehöre auch zu der Fraktion, die gern auf den Gipfeln sitzt und alle Bergspitzen im Umkreis mit Namen und Höhenangaben bestimmen kann. In Frankreich hatte ich da so meine Probleme. Kannte mich ja überhaupt nicht aus.

@miki
Ich habe ja überhaupt nichts gegen Schneefall. Im letzten Jahr waren wir mal einen Tag in Kaltenbach und haben x-Mal die Talabfahrt gemacht, weil oben überhaupt nichts zu sehen war. Ins Tal runter, bei ca. 40 cm Neuschnee, ging absolut super.
Nur hatten wir in LM das Problem, dass da nirgends ein Baum rumsteht. Geschweige denn, einen Waldabfahrt. Und die Übergänge nach Meribel und Courchevel waren halt an den Schneetagen nicht geöffnet.

Ganz bitter wird es, wenn man sich heute die Webcams ansieht und den Wetterbericht für die folgenden Tage. Sonne, Sonne, Sonne!!! Thomasg ist ja noch da. Der wird froh sein, dass wir endlich abgereist sind. Ich denke, er wird sich noch melden, um zu erfragen, wann wir im nächsten Jahr fahren. Nur damit er einen anderen Termin wählen kann.
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Beitrag von gernot » 14.03.2006 - 22:42

schade das mit dem wetter
ist einer der gründe warum ich nicht mehr hunderte bzw. tausende von km fahre um dann irgendwo ohne sicht schi zu fahren

hab zwar hier im osten österreichs nicht diese grandiose hochgebirgsszenerie , dafür kann ich kurzfristig je nach wetter entscheiden wo ich hinfahr

und eines hab ich mittlerweile auch gelernt im wald gibt's den besten schnee!

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Beitrag von Emilius3557 » 15.03.2006 - 00:52

@miki: sorry, wird dauern!

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Da trampelt man sich auf den Füssen herum ....

Beitrag von Roderich » 15.03.2006 - 10:15

... und kennt sich nicht.

Ich war jetzt auch vom 03. bis 11.03 in Les Menuires und dann vom 11. bis 14.03 noch in Grindelwald und bin nun seit ein paar Stunden wieder da.

Wahrscheinlich haben wir uns morgens beim Bäcker bei Dir im Haus gesehen, wir waren im Les Valmonts 1 gewohnt.

Der Bericht gibt größtenteils das wieder, was ich auch erlebt habe, allerdings muß ich Dir energisch bei der Cime de Caron widersprechen.

Ausgerechnet am schlechtesten Tag am Mittwoch bin ich da um 14.15 Uhr rauf (und auf Skieren wieder runter), am Freitag war die zumindest auch auf, allerdings wars mir da zu kalt......

Am Freitag nachnmittag hatte die SEVABEL auch das Problem mit aufziehendem Wind. Gegen 15.00 Uhr wurde der Wind immer stärker, so daß die höheren Bahnen zuerst teilweise länger angehalten, dann auch ganz geschlossen wurden, Ich war selber 20 Minten ca. 50 Meter vor der Bergstation von der DORON-Bahn gehangen. Das war ein richtiger Röntgenwind, der ging durch und durch.

Grüsse
Roderich


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Re: Da trampelt man sich auf den Füssen herum ....

Beitrag von oli » 15.03.2006 - 12:28

Roderich hat geschrieben:Wahrscheinlich haben wir uns morgens beim Bäcker bei Dir im Haus gesehen, wir waren im Les Valmonts 1 gewohnt.
Quattre Croissant et deux baguettes, s´il vous plait. - Merci - Bonne journee!!! Jeden Morgen das gleiche. Ja, mag sein, dass wir uns da getroffen haben. Die Bäckerei macht um 7.30 Uhr auf. Ich war meist der erste.
Warum meldest Du Dich denn erst jetzt im Forum an? Hätten so schön nen Weizen bei uns in der Wohnung zusammen trinken können. Ist das Les Valmont1 unterhalb vom Adonis?
Roderich hat geschrieben:Der Bericht gibt größtenteils das wieder, was ich auch erlebt habe, allerdings muß ich Dir energisch bei der Cime de Caron widersprechen.

Ausgerechnet am schlechtesten Tag am Mittwoch bin ich da um 14.15 Uhr rauf (und auf Skieren wieder runter), am Freitag war die zumindest auch auf, allerdings wars mir da zu kalt......
Das hätte ich aber nicht gedacht. Wir waren ja leider nur am Montag in VT. Und da war die Bahn definitiv nicht in Betrieb. Am Dienstag und Donnerstag konnte man zumindest nicht erkennen, dass eine Kabine hinauf fuhr. Daraus habe ich geschlossen, dass sie nicht lief. Und ebenfalls habe ich daraus geschlossen, dass sie dann, an den noch viel schlechteren Tagen, ebenfalls nicht in Betrieb gewesen sein muss.

Aber ganz ehrlich; wir sind am Montag ja oben an der Grand Fond gewesen. Bei -20 Grad und heftigem Wind war das überhaupt nicht lustig.
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Les Valmonts

Beitrag von Roderich » 15.03.2006 - 13:46

Ja, daß müsste das Haus unterhalb sein. Mit der kleinen Brücke und dem Aufzug vom 9ten in den 0ten Stock und dann bei der Bruyeres-Bahn raus. Und in der Bäckerei, da war ich nur am Anfang mal um 8 Uhr, dann zur ähnlichen Zeit wie Du, weil ich zum Warten keine Lust hatte.

Naja, war ganz nett, habe von meiner Wohnhöhle einen schönen Blick nach VT und die Caron gehabt, da sieht man schon einiges.

Als ich allerdings an der Caron-Bahn dort war, sind die nur nach Bedarf gefahren. Der Kabinenführer hat nebenbei noch Schnee räumen müssen und war ziemlich angesäuert. Und bei dem Wetter, da sind außer mir nach 20 Minuten Wartezeit nur noch vier lärmende Russen hochgefahren.....

Apropos Wartezeit. Ich bin nachts um 04.00 Uhr losgefahren, von mir daheim sind´s rund 780 Km und nach langjähriger Frankreich-Erfahrung dauerts bis Les Menuires bei gemütlicher Fahrt rund 10 h. Wir waren auch dann gegen 14.00 in Albertville (die bessere Hälfte wollte ja unbedingt bei dem Sch.wetter noch Annecy ansehen und vorher noch kleiner Stau in Genf wegen Autosalon..) und dann ging nix mehr. Der franz. Verkehrsfunk meldete Stau von bis zu 45 Km (Albertville bis Bourg St. Maurice). Irgendwann um 16.30 Uhr war dann die Killerampel auf der Schnellstraße bei Moutiers erreicht, da wusste ich dann warum. Als ich mich mit den beiden Gendarmen unterhalten habe, haben die mir gesagt, daß die Route nach Bourg St. Mauríce Richtung Val d´Isere/Tignes/La Rosiere wegen Lawinengefahr dicht sei, ab 18.00 Uhr auch noch die Zufahrt nach Les Arcs gesperrt werde. Um 18.30 Uhr war ich dann am Haus. Vor Menuires war auch Stau, allerdings nur, weil die Polizei sich sämtliche VT-Fahrer gegriffen hat und Schneeketten anlegen lies. Wer keine dabei hatte, Pech gehabt, allerdinga dadurch auch Straße dicht...

Am übernächsten Morgen habe ich dann im Fernsehen gesehen, daß in Bourg St. Maurice 2.700 Urlauber in einer Turnhalle untergekommen waren und erst am Montagmorgen mit Bussen im Konvoi weitergekommen sind.

Auf der Rückfahrt ähnliche Situation. Zwischen Bourg St. Maurice und Moutiers eine Steinlawine, Bahnlinie war dadurch auf 550 Metern beschädigt, der Verkehr auf der Nationalstraße "tres difficile".

Ach ja, Wartezeit zum 2. So lange Wartezeiten wie an den Talstationen habe ich in F auch die letzten Jahre nicht erlebt. Ich habe mich mit einem Franzosen unterhalten, der hatte eine interessante Theorie. Er meinte, das in der Vorwoche "Superhochsaison" wegen der franz. Schulferien war, da wäre es allerdings relativ leer gewesen, weil da alles so teuer war, daß der Durchschnittsfranzose sich das nicht mehr leisten kann. In der Woche danach stürmt dann wegen der geringeren Preise halb Europa die französischen Alpen, u.a. auch wegen großer englischer Reiseveranstalter, die über Mehrjahresverträge sich "billige Nebensaisonpreise" gesichert haben.


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Re: Les Valmonts

Beitrag von oli » 15.03.2006 - 14:12

Roderich hat geschrieben:...und dann ging nix mehr. Der franz. Verkehrsfunk meldete Stau von bis zu 45 Km (Albertville bis Bourg St. Maurice). Irgendwann um 16.30 Uhr war dann die Killerampel auf der Schnellstraße bei Moutiers erreicht, da wusste ich dann warum.
Diesen Stau durfte Thomasg auch genießen. Er war erst um 19 uhr in LM. Zumindest dieser blieb uns ja erspart. Um 10 Uhr morgens war da noch nichts los.
Roderich hat geschrieben:Am übernächsten Morgen habe ich dann im Fernsehen gesehen, daß in Bourg St. Maurice 2.700 Urlauber in einer Turnhalle untergekommen waren und erst am Montagmorgen mit Bussen im Konvoi weitergekommen sind.
Ich hatte mir so was schon gedacht. Von Chambery bis Moutiers hat es so dermaßen geregnet. Wenn das oben alles als Schnee runterkommt, dann mußte es heftig werden, das war klar. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir irgendwie noch Glück im Unglück gehabt haben. Zumindest konnten wir noch jeden Tag Skifahren und hatten fast zwei ganze Sonnentage dabei. Leider ist in dieser Woche niemand in den österreichschen Gebieten unterwegs gewesen. Von entfernten Bekannten habe ich gehört, dass sie eine Woche keine Sonne gesehen haben.
Roderich hat geschrieben:Ach ja, Wartezeit zum 2. So lange Wartezeiten wie an den Talstationen habe ich in F auch die letzten Jahre nicht erlebt. Ich habe mich mit einem Franzosen unterhalten, der hatte eine interessante Theorie. Er meinte, das in der Vorwoche "Superhochsaison" wegen der franz. Schulferien war, da wäre es allerdings relativ leer gewesen, weil da alles so teuer war, daß der Durchschnittsfranzose sich das nicht mehr leisten kann. In der Woche danach stürmt dann wegen der geringeren Preise halb Europa die französischen Alpen, u.a. auch wegen großer englischer Reiseveranstalter, die über Mehrjahresverträge sich "billige Nebensaisonpreise" gesichert haben.
Diese Theorie ist vielleicht gar nicht so abwägig. Auch wir haben vor einem Jahr überlegt, welche Woche wir wählen sollten. Ich habe mich aber ein wenig vom Bericht von K2K leiten lassen, bei dem es in 2005 ein paar Tage später schon gar nicht mehr gut aussah. Da haben wir uns für den frühesten Termin entschieden. Hätten wir besser anders gemacht. Mir graut es schon vor dem Bericht von Thomasg. Er wird uns in der nächsten Wochen von einer traumhaften zweiten Woche mit Sonne pur, keiner Wolke und traumhaften Bedingungen erzählen.
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Beitrag von k2k » 15.03.2006 - 20:40

Noch ein Satz zum Thema Anreise: Wir fahren meist so mit der Faustregel, daß Albertville vor 8:00 Uhr, maximal 8:30 (alternativ auch wieder nach 20 Uhr) erreicht sein sollte. Das hat eigentlich bisher immer funktioniert. Wenn man es sehr weit hat, geht sowas natürlich nur mit Zwischenübernachtung, von mir daheim aus reicht's gerade so wenn man gegen 2 Uhr losfährt. Hat natürlich auch Nachteile, wenn man wie üblich erst gegen 17 Uhr in die Wohnung kann - die Zeit muß man irgendwie herum bringen.

An der Sache mit den französischen Schulferien ist schon was dran. Wenn die vorbei sind, wird es massiv billiger. Interessant aber die Aussage, daß es nun wegen der horrenden Preise um diese Zeit leerer ist.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)

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Beitrag von Emilius3557 » 16.03.2006 - 00:35

Die Verkehrssituation an diesem Samstag war wirklich prekär.
Am Col du Lautaret hat ein Felssturz das Auto einer 5-köpfigen Familie verschüttet = 3 Tote!
Wer nach Briancon wollte, hatte ein Problem, denn die Umleitung lief in Richtung Sisteron (!) und dann Gap, also das ganze Pferd von hinten aufgezäumt.
Auch auf der Straße hinauf nach Oz-en-Oisans lagen einige sogar deutliche größere Steine, was nicht gerade für exzellente Absicherung spricht.

Frequentation: gut, die 3-Vallées sind international weit bekannter, ich habe aber im Oisans in dieser Woche so wenig gewartet wie noch in kaum einem Urlaub - lag aber sicher auch am Wetter, der Pic Blanc bei -20°C und Sturm war nicht jedermanns Sache.

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Beitrag von GMD » 16.03.2006 - 21:11

OK ist OT, aber trotzdem: In Fribourg gibt es eine sehens- und fahrenswerte SSB. Gesehen?
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