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Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

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Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von kaldini » 03.04.2012 - 22:02

Megeve, 05./06.Februar 2012
Einmal im Jahr geht’s für mindestens 1 Woche nach Frankreich zum skifahren – normalerweise sind wir (thomasg und ich) erst im späten März unterwegs. Die letzten beiden Jahre hatten wir aber jeweils Wetterpech (zu warm, auch mal Regen, wenig Schnee). Da dieses Jahr sowohl Thomas als auch ich schon im Februar Zeit hatten, konnten wir uns nun ans Planen machen. Da es zu dieser Zeit keine Gefahr von Sulz auch in niedrigeren Gefilden geben sollte und es im Februar doch immer wieder mal kalt werden kann (ok, an solche eine sibirsche Kälte wie wir sie dann hatten hatten wir nicht gedacht), ging die Planung schnell gen Megeve und Umgebung. Zuerst 2 Tage Megeve, dann 2 Tage La Clusaz, gefolgt von 2 Tagen Espace Diamant und am Samstag dann noch Grand Massif (1 Tag mal anschauen wie es da so ist).
Gewohnt haben wir in Praz sur Arly in einer Ferienwohnung. Viele Forumler wären begeistert, ein 3 stöckiges Haus, mit Holz verkleidet, nicht zu dicht bebaut. Da könnte ja fast schon Tirolidylle aufkommen! Blöd nur, dass der Bäcker zu Fuss 10 Minuten pro Richtung entfernt war, der Rest vom Ort noch mal 5 Minuten weiter. Dafür war der Parkplatz gratis. Aber ich musste jeden Morgen mit dem Auto Brot kaufen fahren, zum Glück hab ich eine Standheizung :-) Und „mal schnell“ in den Ort in eine Bar mit Gratis Wlan und Bier (ok, das muss man bezahlen) war auch nicht, bei -15 Grad denkt man eh 2x oder 5x oder noch öfter drüber nach. Mehr als einmal entfuhr uns ein „Hach Brelin!“ :-)
Die Standheizung hatte ich am ersten Tag leider erst auf 8 Uhr eingestellt, damit sie fürs zum Skigebiet fahren (nach Megeve zur 8EUB Princesse waren es 15 Minuten) schön heizte, so dass dann um 7:30 bei -22 Grad der Diesel schon etwas jammerte, aber tadellos ansprang. Um halb 9 war das Auto dann auch warm – draussen wars immer noch saukalt. Dafür sonnig! Tagsüber wurde es dann bis -12 „warm“. Unangenehmer war der zweite Tag, es hielt sich eine hohe Wolke vor der Sonne, dadurch war zwar die Sicht noch tadellos, aber die Sonne wärmte nicht.
Hatten wir uns auf der Hinfahrt noch länger drüber unterhalten, wie wir die beiden Tage in Megeve aufteilen würden, wurde das dann noch von der Zicke über den Haufen geworfen. Das Skigebiet von Megeve besteht aus 3 Teilbereichen, der Portes du Mont-Blanc Bereich (Combloux – Megeve – La Giettaz), Mont d'Arbois/Mont Joly (Megeve – St. Gervais – St. Nicolas) und Rochebrune/Cote 2000. Ersterer liegt etwas eigenständig auf der nördlichen Talseite, von Megeve gibt es eine alte 6EUB (Busanbindung ist gegeben), von Combloux aus eine lange 4KSB. Mit den beiden 6ern Pertuis und Christomet werden viele Pisten unterschiedlicher Schwierigkeit erschlossen (blau/rot und teilweise auch schwarz), über einen langen Ziehweg kommt man nach La Giettaz, hier gibt’s an der langen 4SB bzw. den Stangenschleppern auch einige tolle steile Abfahrten. 1 Tag kann man es in diesem Sektor locker aushalten (wenn man sich die Zeit dafür nimmt).
Mont d'Arbois/Mont Joly besteht fast durchgehend aus idealem mittelschwerem Skigelände, breit genug für viele Abfahrten je Lift (mindestens 3 pro Lift, Croix du Christ hat 5 davon, vom Mont d'Arbois nach Megeve sind es bis zu 10 Varianten), die wichtigen Lifte sind kuppelbar, am Mont Joly und L'Epaule gibt es ein größeres ausgewiesenes Freeski Eck. Ansonsten sind die meisten Abfahrten im Alm- oder Waldbereich. In St. Nicolas sind die Lifte etwas veraltet, hier wären 1 oder 2 KSBs (Chattrix z.B.) gut. Die Talabfahrt zum DMC nach St. Gervais mussten wir auch machen (gleich am Anfang des 2.Tags), diese war zwar offiziell schon geschlossen, ging aber noch zu fahren. Leider wurde hier viel zugebaut, so dass die Abfahrt recht schmal ist (und unbeschneit). 400 Meter vor der Talstation hatten wir dann genug und sind mit dem Bus die letzten Meter gefahren.
Mit dem Pendelfunitel Rocharbois kann man vom Mont d'Arbois gen Rochebrune wechseln, hier ist ein langer Höhenrücken mit angenehmen mittelschweren Pisten erschlossen. Die Caboche EUB sowie die 4KSB Petitefontaine erschliessen beide jeweils wieder mehrere lange Abfahrten, die zum Carven einladen. Überragt wird dann das Talende am Cote 2000 durch die schroffen Wände des Aiguille Croche.
Generell ist in Megeve kein hochalpines Gelände vorhanden (vielleicht Mont Joly ein klein wenig), die sanften Almhänge verschleiern ein wenig die doch sehr große Ausdehnung des Gebietes. Mont d'Arbois mit Rochebrune sind locker für 2 bis 3 Tage ausreichend (also wenn mans stressig angeht, toujours durch fährt, Wiederholungen nur bedingt macht), immer wieder gibt es nette Abfahrtsvarianten zu erkunden, man könnte zwischen den Pisten im Tiefschnee fahren oder sich im Gelände am Mont Joly austoben. So viel mal generell zum Skigebiet.

Hier noch ein Plan: http://www.megeve.com/sites/default/fil ... kiable.pdf

Ach ja, wo war ich? Stimmt, auf der Anreise. Nachdem ich Thomas in Zürich am Flughafen abgeholt hatte, ging es über Bern und diesmal dann Montreux noch über den Col de Forclaz nach Chamonix und dann weiter gen Megeve bzw. Praz sur Arly. Da hat man bei entspannt 120 viel Zeit, über die genaue Wochenplanung zu reden. Ergebnis war dann, dass wir die beiden Tage „nur“ die Bereiche Mont d'Arbois/Mont Joly und Rochebrune fahren wollten. Aber es kam anders...
Um ¼ vor 9 waren wir am Parkplatz der 8EUB Princesse, eines der ersten Autos. Skipass gekauft, wunderten wir uns schon, warum noch keine Kabinen am Seil hängen – Franzosen halt, nehmen es immer zu pünktlich am morgen ;-) naja, 2 Fahrten am Petit Bois zum aufwärmen, dann stellten wir uns auch an. Um 9:30 kam dann die Info, wegen technischer Probleme fährt die Bahn erst in 1 Stunde. Mist! Was machen? Naja, am schnellsten ist man in Combloux. Also dorthin! So verbrachten wir die Zeit bis 14 Uhr auf dieser Seite, einmal bis La Giettaz und wieder zurück. Die Abfahrten am Creve Coeur Schlepper, an der Pertuis und Christomet 6KSB hatten es uns sehr angetan. Auch die Steilhänge in La Giettaz waren super. Einmal gings die rote Etoile runter nach Megeve zur Talstation der Back-to-Back 6EUB Jaillet. Unser Plan, per Bus gen Mont d'Arbois zu wechseln scheiterte aber, da dieser nur bis zum Busbahnhof geht (da muss man umsteigen), da sind wir doch lieber wieder nach Combloux zum Auto zurück (so kam ich dann zum 3x mal Skischuhe anziehen an dem Tag :-) ). Den Nachmittag verbrachten wir dann am Mont d'Arbois und am Mont Joly (ja, auch wir fahren mal im Gelände, da wurde uns wenigstens mal schön warm :-) ). Gut auch, dass die Lifte bereits im Frühjahrsplan waren – die12 EUB Mont d'Arbois (3 verschiedene Kabinentypen, die aber alle ähnlich aussehen!) lief bis 17:15 (Anfang Februar! Ich sollte da mal jemand aus SFL mitnehmen ;-) ) und so nutzten wir diesen Tag voll aus.
Am zweiten Tag standen wir wieder pünktlich um 9 an der Zicke. Und wieder war es dem Princesschen wohl zu kalt. Also wieder ins Auto und rauf zum Plateau de Mont d'Arbois. Gleich weiter nach St. Gervais, die neu gebaute 6KSB Mont Rosset wurde gleich 2x wiederholt, dann DMC! (Das war das vorletzte DMC welches uns noch fehlte), anschliessend fuhren wir nach St. Nicolas (hach, an der Croix du Christ könnte ich heute noch fahren...). Saukalt war es, nach der langen kalten Chattrix ging es über Les Communailles dann zur Rocharbois Bahn und an der Caboche Talstation dann erst mal zum Aufwärmen und Essen in den Salle de Hors sac. Der war nett, ein paar Tische, sauber, kann man gut dort sein selbst mitgebrachtes Baguette essen (am Vortag hatten wir in der 6EUB Jaillet schnell unser Essen vertilgt). Anschliessend eine Wiederholung an der 12 EUB Caboche, dann über Alpette und Petitefontaine hinter zur Radaz 4SB und die Cote 2000. Dort ein paar Fahrten, war es schon wieder Zeit vor zu ziehen. Aber jeweils eine Fahrt mit den Übungs-4SBs Pt. Roch und Grands Champs ging sich noch aus – dafür haben wir leider die Pendelbahn (die fuhr ständig, nix mit ½ Stunden Takt wie in anderen Bergländern...) ausgelassen. Zum Ausklang noch einige Abfahrten am Mont d'Arbois, irgendwann war es dann doch 17:15 und ein saukalter, aber super Skitag war zu Ende.

Fazit: ja, es fehlt das Hochalpine. Ja, so ganz modern sind nicht alle Ecken. Aber es ist ein super mittelschweres Skigelände mit ein paar Abwechslungen drin. Gut erschlossen, hat man viel Platz auf den Pisten. Alle Lifte erschliessen jeweils mehrere Abfahrten, die meist auch 3 bis 500hm haben. Ich will definitiv wieder hin! Unbedingt! Wohl nicht nächsten Winter (Portes du Soleil :-) ), aber danach :-)

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Talstation 8EUB Princesse.

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Pt. Bois mit Blick auf die Nordseite - da gehts gleich hin.

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schwupps, schon sind wir im Mowgli Schlepper - der war direkt neben dem Parkplatz.

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Beauregard 4KSB - ach ja, seit diesem Urlaub bin ich Fan von Bubbles und Sitzheizung! Scheisse war es kalt, dazu noch immer Handschuh aus wegen Bilder machen, da hab ich aber später umstellen müssen, ging dann zum Glück auch mit Handschuh an.

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dito.

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gentianes Piste, rechts lugt das Grand Massif hervor.

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Creve Coeur Schlepper mit Abfahrten.

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Panorama, in gross: http://www.kaldini.de/megeve/P1.jpg

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Mont Blanc.

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Pertuis 6KSB.

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melezes mit Grand Massif und dem Arve Tal.

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bel ava Piste.

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bel ava mit Christomet 6KSB.

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Christomet 6er.

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Blick nach Le Torraz, rechts das Aravis Massif (dahinter ist La Clusaz).

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Start der aigle. Alles schönes Waldgebiet.

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Parz sur Arly, dahinter der Ostteil des Espace Diamant.

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La Giettaz, liegt etwas ... äh abseits :-)

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steiler Rare 1 Schlepper.

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Trasse Rare 1 und Aravis Massiv.

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ein Pano, hier in groß: http://www.kaldini.de/megeve/p2.jpg


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Mont Blanc, davor Mont d'Arbois und Mont Joly.

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links Portes du Mont Blanc, rechts Mont d'Arbois und Mont Joly, dahinter thront der Mont Blanc.

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auf dem direkten Weg zum Mont Blanc :-)

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Bon journal Schlepper mit seinen 2 direkten Pisten.

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Christomet.

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chevreuil mit Mont Blanc.

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weiter unten, selbe Piste.

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noch ein Panorama, in groß: http://www.kaldini.de/megeve/p3.jpg

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etoile Abfahrt mit der 6EUB Back-to-Back Jaillet, leider bleib keine Zeit noch eine weitere der Talabfahrten zu fahren (ist aber wieder ein guter Grund noch mal hin zu fahren :-) ).

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Jaillet.

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Bergstation.

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nach einer Fahrt mit der Ravine 4SB gings dann auf der gentianes zurück nach Combloux zum Auto, da wir den Rest des Tages noch am Mont d'Arbois verbringen wollten.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von kaldini » 03.04.2012 - 22:17

schnell gings mit dem Auto rüber zur Princesse (Wegeoptimierung haben wir auch betrieben :-) ), schon fuhren wir wieder bergan.

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Strecke der Princesse, als sie mal lief gings wunderbar :-)

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nochmal. So eine geschlossene Kabine ist sehr angenehm bei eiskalten Temperaturen.

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Mont Joux, dahinter Mont Joly, unsere nächsten Ziele.

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mal wieder ein Pano, in groß: http://www.kaldini.de/megeve/p4.jpg

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Mont Blanc et moi. So eine kuschelig warme Sturmhaube kann ich jedem nur empfehlen!

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Cote 2000 - Rochebrune Sektor am Gegenhang von der lanches Abfahrt aus.

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Etudiants Schlepper, schön lang, schön steil, erschliesst 3 Pisten.

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Ideal 4er, auch hier werden zig blaue/rote Abfahrten erschlossen - und trotzdem ist dazwischen noch Platz.

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Mont Joux 4er.

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Strecke, die hängt manchmal ganz schön durch, sind auch lange Spannfelder, ein Notstop wär da unangenehm :-)

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Epaule mit Mont Joly.

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Epaule mit Pisten, erschliesst aber auch weite Hänge.

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Pano, in groß: http://www.kaldini.de/megeve/p5.jpg

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Mont Joly.

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superbreiter Hang, nur durch das S der roten Abfahrt (so schlimm hab ich bei Ski Resort nie meine Pisten gebaut ;-) ) unterbrochen.

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Rochebrune, dahinter der Col de Aravis, da gehts dann in ein paar Tagen rüber gen La Clusaz.

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in groß: http://www.kaldini.de/megeve/p6.jpg

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in groß: http://www.kaldini.de/megeve/p7.jpg

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Mont Joly Offpiste.

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Bereich um die Ideal 4KSB.

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Mont d'Arbois.

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dito.

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Gd. Vorasset Schlepper.

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nochmals, coole Trasse.

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irgendwie gefällt mir die :-)

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12 EUB Mont d'Arbois. Die alte Bergstation war weiter unten, ich fand den Starthang aber nicht fad.

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Abendstimmung an der Princesse.

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schon war der erste Tag vorbei, nun freuten wir uns auf ein heisses Bad und einen gemütlichen Abend.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von kaldini » 03.04.2012 - 22:44

schon sind wir am 2.Tag.

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später! Sieht zwar total unspektakulär aus, überspannt aber 3 recht tiefe Schluchten (bis zu 50m tief). Dazu das Klappern und Scheppern (ok, eine Poma die nicht klappert ist kaputt ;-) ) dieser Sonderkonstruktion (oder der Mutter aller Funitels?) gibt shcon ein schönes Fahrgefühl.

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Nach einer Bergfahrt mit der 12 EUB Mont d'Arbois drehen wir gen St. Gervais ab, das DMC zog uns magisch an. Vorher noch die neue 6KB Mont Rosset mit der marmire Abfahrt.

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Talstation Mont Rosset.

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unterwegs ins selbiger mit Abfahrt - leider war unser Bubble kaputt ;-)

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Mont Blanc mit Wolke. Doofe Wolke, dadurch fehlten die wärmenden Sonnenstrahlen (ich weiss, sie kein Weichei und so denkt ihr euch jetzt, aber geht ja nicht um mich, nur um die Akkus der Kamera! ;-) ).

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St. Gervais - Le Bettex Mittelstation.

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Bergstation DMC.

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Strecke, ersetzte eine Pendelbahn, will nicht wissen wie lange man damals warten musste...

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Talabfahrt nach St. Gervais.

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Strecke DMC.

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Talstation DMC. Waren wohl ein paar Wellbleche übrig.

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mit dem DMC und der anschliessenden (3km langen) 12EUB Bettex gings wieder rauf und dann war unser nächstes Ziel St. Nicolas. Hier der Schlepper Gouet mit der gd. choucas.

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Croix du Christ mit Abfahrten.

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hach, meine Lieblingsbahn mit einfach nur tollen Pisten.

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Chef lieu Bergstation, ganz runter sind wir nicht, ist wohl auch nur ein langweiliger Ziehweg.

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Vanay Schlepper, der machte mehr Spass.

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pte epaule Ende. Hier wurde es mir dann so kalt dass ich von den Pisten nicht mehr viel fotographierte.

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Chattrix 2er. Lang und kalt, danach waren wir über die schwarze gd. choucas froh.

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Nun gings wieder Richtung Mont d'Arbois, wir wollten zum Rocharbois und einem schönen warmen Pausenraum. Hier Communailles.

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Croix 4er, mal ein DM, dahinter 12EUB Bettex-Arbois.

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Blick zum Mont d'Arbois, dahinter das Aravis Massif.

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da gehts nun hin!

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Megeve.

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12 EUB Caboche Bergstation, ganz schön langes Teil.

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Caboche und dahinter die Alpette (gibts ein französisches Skigebiet ohne einen Alpette Lift?)

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Bergstation der Pendelbahn Rochebrune - aufwändige Stationen werden total überbewertet!

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mouillebiot und stade, dahinter Mont d'Arbois.

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Talstation Caboche (unterm Dach ist der Pausenraum), dazu kommt noch die 6EUB Chamois hier an und auf der Rückseite Rocharbois - eigenständige Stationen werden total überbewertet!

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Espace Diamant, in ein paar Tagen :-) Eine Verbindung wäre nicht schwer, wenn nicht Auerhühner oder so da wären.

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Arly Tal.

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Alpette, auch hier nette Pisten.

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Petite Fountaine.

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Bergstation Petite Fountaine und wieder mal Mont d'Arbois.

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Aiguille Croche mit Cote 2000. Hier war mal eine Pendelbahn rauf geplant, dort oben kommt ein Lift von Les Contamines an.

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in groß: http://www.kaldini.de/megeve/p8.jpg

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Roche Fort, kurzer steiler Schlepper, braucht man um ganz nach hinten zu kommen.

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Radaz. Schade dass beide 4er nicht eine KSB sind :-)

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dito.

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Descente, hier hinten ist eine wohl permanente Abfahrt, lief gut, gab ein paar nette Hügel.

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schon gehts wieder zurück mit dem Lanchettes Schlepper - auch hier sahen die Abfahrten sehr nett aus.

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dito.

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die 4SB Jardin noch, dann kommen wir zur Rocharbois.

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aber vorher noch die beiden Übungs4er Pt. roch und Gds Champs - und natürlich die Talstation der Rochebrune Pendelbahn.

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Strecke, die Kabine kann man auch gut aus Lego nachbauen :-)

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Pt. Roch.

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Gds. Champs, für Anfänger ganz gut.

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da am Mont d'Arbois die Sonne bis zum Ende scheint (Rochebrune wurde schon schattig), gings wieder rüber und wir fuhren bis Liftschluss an der 12EUB Motn d'Arbois.

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Megeve und Rochebrune.

Schon waren 2 Superklasse Skitage vorbei. Wir waren gespannt was uns La Clusaz bringen würde.

Hier noch ein Link zum Bericht von Thomasg: http://www.thomasgr.de/Skiberichte/cont ... egeve.html
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von GMD » 04.04.2012 - 00:31

Aha, so sieht es dort also ohne Nebel aus...
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Chasseral » 04.04.2012 - 14:01

Vielen Dank für den Bericht. Dieser rundet meine selbst gewonnenen Eindrücke gut ab.


Schön, dass in eurer Woche bereits die Frühjahrs-Öffnungszeiten gültig waren. Wir hatten gerade noch die Winter-Öffnungszeiten. Damit haben die Lifte bei uns 15-30 Minuten früher geschlössen. Immerhin war aber die 12EUB Mt d'Arbois auch bis um 17.00 Uhr offen. Mit anschließender Talabfahrt konnte man so auch locker bis 17.20 Uhr Ski fahren, was für fast-Hochwinter respektabel ist.

Euer Tagesablauf gefällt mir insofern, als ihr wenig Zeit für Mittagessen verbratet. Andererseits: Ein Mittagessen in einem guten französischen Bergrestaurant ist auch eine feine Sache. Die Qualität dieser Bergrestaurants in Frankreich ist allerdings extrem unterschiedlich. Eine Bewertung dieser Resaturantbesuche in unserer Woche werde in in einem meiner Berichte nachschießen.

Das Prinzesschen hatte diesen Winter übrigens schon weit größere Bauchschmerzen als die Rumzickerei bei eurem Besuch. Infolge des Sturms am 6. Januar 2012 wurde das Förderseil auf einer größeren Länge beschädigt, so dass ein ganzes Stück neues Seil eingespleißt werden musste. Die Bahn war deshalb 3 Wochen außer Betrieb und wurde erst kurz vor unserer Ankunft wieder in Betrieb genommen. Die Talabfahrt und der Parkplatz waren während der Betriebspause geöffnet; die Nutzer wurden mittels eines Navette-Services zu anderen Talstationen gebracht. Bei uns hat das Prinzesschen gespurt, stattdessen hat bei uns die Zeigerbahn in Chamonix rumgezickt.

Noch ein paar Worte zur Entwicklung des Rochebrune-Gebiets: In einem alten Skiatlas sowie auf alten Landkarten sind von der Alpette noch zwei Lifte über ein Tal hinweg in südliche Richtung eingetragen. Der hintere Lift hat dabei bis auf einen Punkt 2040 hinaufgeführt (Name muss ich auf der Landkarte nachschauen). Weiterhin waren an der damaligen Emile-Allaise-Piste (westlich der Pendelbahn) in der oberen Hälfte noch zwei Lifte eingezeichnet, so dass in diesem Bereich Wiederholungsabfahrten möglich waren. Komischerweise hat man diesen Sektor (Punkt 2040 mit Liften, Emile-Allais-Piste mit Liften) völlig aufgegeben. Schade, denn dadurch hat das Rochebrune-Gebiet seinen höchsten Punkt und die anspruchsvollste Piste verloren (letztere war nach dem Entfall der Liftanlagen noch eine Zeitlang ohne Liftunterstützung geöffnet). Nach meinem Empfinden sind das genau die beiden Kriterien, die dem Gebiet heute fehlen: Hänge über der Waldgrenze (zusätzlich zum Cote 2000) und eine richtig anspruchsvolle Piste.

Weitere Anmerkungen kommen von mir, wenn ich den Bericht nochmal in Ruhe gelesen habe.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von kaldini » 05.04.2012 - 07:34

Euer Tagesablauf gefällt mir insofern, als ihr wenig Zeit für Mittagessen verbratet. Andererseits: Ein Mittagessen in einem guten französischen Bergrestaurant ist auch eine feine Sache. Die Qualität dieser Bergrestaurants in Frankreich ist allerdings extrem unterschiedlich. Eine Bewertung dieser Resaturantbesuche in unserer Woche werde in in einem meiner Berichte nachschießen.
eine Bewertung des Essens würde mich auch mal interessieren - inclusive Preise und wie lange so ein Essen dauert. Wir habens halt so, dass in Frankreich das Essen auf den Hütten teuer ist und lange dauert, deshalb nehmen wir lieber Baguette und Würstel mit und da es in den meisten Gebieten nun schon Sitzgelegenheiten gibt, kann man dort überall gut selber essen. Abends in der Ferienwohnung gibts dann ja noch ein warmes Essen. In unserer Woche war es dahingehend komplizierter, da es so saukalt war und man Mittags einfach mal aufwärmen musste. Aber dafür gibts in allen Gebieten auch Essräume.

Das mit der Princesse hatte ich gar nicht mitbekommen, ich hatte nach Weihnachten (nachdem der Schnee gekommen war) mal die aktuellen Situationen angeschaut und da war dann alles offen, dann war ich beruhigt für den Urlaub :-)
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Chasseral » 05.04.2012 - 08:16

Ich war wegen der Prinzessin ziemlich beunruhigt, da die 5 Tage vor unserer Anreise immer noch auf "rot" stand. In der Savoyer Online-Presse war von 2 Wochen Betriebspause die Rede, aus denen sind dann knapp 3 Wochen geworden. Aber das hat dann doch noch problemlos geklappt bis zu unserer Anreise.

kaldini hat geschrieben:La Giettaz, liegt etwas ... äh abseits
Das ist nicht La Giettaz selbst, sondern der Weiler Le Plan. Das eigentliche La Giettaz liegt an der Straße vom Flumet (Espace Diamant) zum Col d'Aravis.


GMD hat geschrieben:Aha, so sieht es dort also ohne Nebel aus...
Ich weiss nicht was du hast. Trotz der nicht immer guten Sicht habe ich mir (während der Phasen mit ordentlicher Sicht) von den Pisten und der Umgebung ein recht solides Bild machen können. Daher überraschen mich kaldinis Bilder jetzt nicht so sehr. Ausnahme: Das Bild von der Alpette-Bahn mit Pisten. Dieses hatte ich so nicht wahrgenommen, und das hat mich ziemlich positiv beeindruckt.



Kurze Bewertung des Mittagessens:

- Thollon: Bistrot im Bergstationsgebäude der Zubringerbahn. Nur kalte Kleinigkeiten oder aufzuwärmende belegete Brote. Eine andere Einkehrstation haben wir nicht gefunden, aber auch nicht danach gesucht. Geht dafür schnell mit der Aufenthaltsdauer. Bewertung ausreichend-mangelhaft.

- Espace Diamand: Restaurant nahe Bergstation 4KSB Logère in Crest Volant: Hervorragendes Haus. Gute Speisen, guter Service, schöne Atrmosphäre, organisieren aktiv die Tischbelegung mit kurzfristigen Reservierungen, Essen kam sehr schnell. Bewertung sehr gut-gut.

- St. Gervais: Das untere Restaurant in Les Communailles. Einfaches Haus aber sehr schön, sehr guter und freundlicher Service, akzeptable Preise. Essen kam sehr schnell (zumindest der Salat). Bewertung sehr gut.

- Combloux: Restaurant nahe Bergstation 4KSB Beauregard. Einfaches Haus aber sehr schön, sehr guter und freundlicher Service, akzeptable Preise. Essen kam nicht ganz so schnell, war aber für Fondue voll in Ordnung. Bewertung sehr gut.

- Grand Massif: Restaurant nahe Talstation 6KSB Désert Blanc oberhalb Flaine. Anspruchsvolles, aber auf Massenbetrieb ausgelegtes Haus. Wir waren auf der Terrasse. Ziemlich teuer, Service durchschnittlich, Essensauswahl und -präsentation ziemlich gut, Essensqualität unterschiedlich. Hat hohe Ansprüche an sich selbst, die nur teilweise erfüllt werden. Bewertung zufriedenstellend.

- La Clusaz: Self-Restaurant auf Beauregard. Einfach und schnell, suggeriert keine hohen Ansprüche, daher auch wenig Spielraum für Enttäuschung. grundsätzlich sympahtisch, klein und familiär geführt. Allerdings extrem schlicht und ohne grosse Ansprüche an die Essenszubereitung; preisgünstig, passend zum Ambiente. Bewertung ausreichend.

- Chamonix: Self-Sektor eines 2-Klassen-Resaturants an der Bergstation der Flégère-Zubringer-PB. Indiskutabel! Essen und Getränke nur in Plastik, enorm hohe Preise. 0,3 Liter Bier im Plastikbecher 6,90 €. Essen geschmacklich nur mässig. Bewertung ungenügend.

- St Jean d'Aulps: 2-Klassen-Restaurant nahe der Bergstation der Zubringer-Gondelbahn. Self-Bereich dreckig, Plastikgeschirr, Essen geschmacklos. Bewertung Self ungenügend. Kollegen waren im bedienten Bereich, waren sehr zufrieden, offenbar Bewertung gut.


Insgesamt: Bediente Restaurants sind in Frankreich eine tolle Sache, wenn man die richtigen erwischt. Es gibt grosse Unterschiede bei Qualität und Preis. Wir waren dieses Mal ziemlich zufrieden. Das mit dem Essen ging recht schnell, wir haben dennoch in Ruhe gegessen und sind nicht gleich nach draussen gestürmt. Deshalb hat das Ganze immer eine gute Stunde gedauert, bis man wieder auf Ski stand.
Self geht schnell, wenn kein Andrang ist. Qualitativ gibt es auch hier sehr große Unterschiede, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, bescheidene Qualität zu erwischen, grösser als bei den bedienten.
Im Vergleich mit z. B. Österreich und Allgäu: Die Qualitäts- und Preisspanne ist in Frankreich grösser, man sollte genauer hinschauen. Wenn man ein richtig gutes Haus erwischt, macht's aber auch mehr Spass als in Österreich oder Allgäu (zumindest mir mit originär eher elsässich/schweizerisch geprägten Essensgewohnheiten).
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Chasseral » 06.04.2012 - 13:07

Very heisst übrigens der 2040 m hohe Berg, auf den früher vom Rochebruns-Gebiet aus ein Lift geführt hat. Von dort oben gab es sogar Hintenrum-Abfahrten zu den Liften an der damalige Emile-Allais-Pisten.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von GMD » 06.04.2012 - 14:27

Den Berg habe ich zwar auf der IGN-Karte gefunden, kann mir aber nicht so recht glauben, dass da ein Lift vom Rochebrune her hochkam. Das wäre eine Verbindung zur Espace Diamant gewesen und mit dem Abbruch des Liftes hätten sie diese liason gekappt! Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Chasseral » 08.04.2012 - 15:40

GMD hat geschrieben:Den Berg habe ich zwar auf der IGN-Karte gefunden, kann mir aber nicht so recht glauben, dass da ein Lift vom Rochebrune her hochkam. Das wäre eine Verbindung zur Espace Diamant gewesen und mit dem Abbruch des Liftes hätten sie diese liason gekappt! Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
Damals gab' noch keinen Espace Diamant. Ausserdem hätte man von Praz aus auch noch zu dem Berg hoch bauen müssen.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von GMD » 08.04.2012 - 18:21

Autsch, da war man mit dem Abbruch etwas zu voreilig! Von Praz her eine Verbindung hoch zu bauen erscheint auf der Karte relativ problemlos.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Drahtseil » 08.04.2012 - 18:44

Angesichts solcher Bilder kann ich nicht verstehen, warum Ich noch nie in Frankreich in dieser Region Skifahren war :wink:
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Emilius3557 » 14.04.2012 - 16:33

Vielen Dank für diesen schönen Bericht. Ich habe mir jetzt mal die Zeit genommen alles im Detail am Pistenplan und bei Lift-world zu verfolgen, da ich mir mit Hilfe der technischen Liftdaten am ehesten ein Bild von der Größe des Gebietes machen kann.

Hier noch ein alternativer Link zu einem Pistenplan, den man etwas besser vergrößern kann:

http://www.megeve.com/medias/pdf/plan_des_pistes.pdf

Ich bin ziemlich beeindruckt: nicht nur von dem trotz großer Kälte intensiv und wunderschön bebilderten Bericht, sondern auch von der Größe und Vielfalt des Gebietes. Was sind denn die längsten Abfahrten, die man zusammenbekommt an Länge und Höhenmetern? Oder anders gefragt: wie viele tausend Hm habt ihr an beiden Tagen jeweils geschafft?
Die meisten Lifte sind ziemlich lang und teilweise recht höhenmeterintensiv, das Verhältnis Kapazität zu Pistenfläche sieht gesund aus, das Gelände v.a. am Mont d´Arbois wie für den Skisport geschaffen (Megeve ist ja auch ein bisschen das Kitzbühel Frankreichs von der Skisporttradition her gesehen, oder? - weniger vom Promi-Faktor).

Tritt das Phänomen "steile Piste = nicht präpariert", das wir aus den großen Gebieten der Tarantaise so leidvoll kennen hier auch auf?

In das Gebiet muss man wahrscheinlich aber im Hochwinter fahren, oder? Mitte/Ende März ist angesichts der niedrigen Höhenlage schon bald Sense, nehme ich an.
Mein v.a. gefühlsmäßiges Problem dabei ist, dass Frankreich für mich für Frühjahrsskilauf und hochalpines Ambiente steht. Aus dieser mentalen Blockade müsste ich erstmal hinaus.
Waren zum Zeitpunkt Eures Besuches schon französische Schulferien? Wohl nicht, sonst wäre es wohl deutlich voller gewesen, oder?

Man könnte ja Megeve sicherlich wie ihr mit Clusaz und/oder Grand Massif kombinieren, oder aber mit je 1 Tag in Argentière oder Brévent, dort hätte man das Hochalpine sofort wieder. Du siehst, Euer Bericht hat mich zum Nachdenken inspiriert...
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Chasseral » 14.04.2012 - 18:19

Emilius3557 hat geschrieben:... Tritt das Phänomen "steile Piste = nicht präpariert", das wir aus den großen Gebieten der Tarantaise so leidvoll kennen hier auch auf? ...
Rund um Megève ist das folgendermaßen gelöst: Ca. 10 besonders gekennzeichnete, steile Pisten bleiben nach Neuschneefällen ein paar Tage ungewalzt. Nach ein paar trockenen Tagen werden sie dann gewalzt. Die nicht gekennzeichneten Pisten werden gleich gewalzt.

Emilius3557 hat geschrieben:... Man könnte ja Megeve sicherlich ... kombinieren, oder aber mit je 1 Tag in Argentière oder Brévent, dort hätte man das Hochalpine sofort wieder. ...
Deshalb haben wir genau dies gemacht (s. Bericht).
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von starli » 14.04.2012 - 21:08

Emilius3557 hat geschrieben:Tritt das Phänomen "steile Piste = nicht präpariert", das wir aus den großen Gebieten der Tarantaise so leidvoll kennen hier auch auf?
Was heißt da leidvoll? Ich würde mir wünschen, dass sich österreichische und italienische Skigebiete mal ein Beispiel an Frankreich nehmen und die schwarzen Abfahrten verbuckelt lassen anstatt zu präparieren!
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Chasseral » 14.04.2012 - 21:54

starli hat geschrieben:
Emilius3557 hat geschrieben:Tritt das Phänomen "steile Piste = nicht präpariert", das wir aus den großen Gebieten der Tarantaise so leidvoll kennen hier auch auf?
Was heißt da leidvoll? Ich würde mir wünschen, dass sich österreichische und italienische Skigebiete mal ein Beispiel an Frankreich nehmen und die schwarzen Abfahrten verbuckelt lassen anstatt zu präparieren!
Meine Frau hat in Argentière auch geschimpft, dass ein Teil der schwarzen Pisten gewalzt war und als Folge zu fürchterlich glatten Rutschbahnen mutiert war. Die ungewalzten schwarzen dort sowie die im gleichen Urlaub befahrenen Routen in Verbier waren da eine richtige Wohltat. Bei super griffigen Bedingungen fährt sich auch eine steile gewalzte schön, aber bei älterem Schnee fährt sich's verbuckelt eindeutig entspannter als im glatt-gewalzten Zustand.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Emilius3557 » 14.04.2012 - 22:00

aber bei älterem Schnee fährt sich's verbuckelt eindeutig entspannter als im glatt-gewalzten Zustand.
Wenn Du noch den Begriff "Pulverschnee" in den Satz einbaust, würde ich zustimmen. Bei Firn-/Sulz-/Harsch-Verhältnissen kann ich Dir nicht zustimmen.
Meine Frau hat in Argentière auch geschimpft, dass ein Teil der schwarzen Pisten gewalzt war und als Folge zu fürchterlich glatten Rutschbahnen mutiert war
Deine Frau und meine Freundin haben hier offensichtlich abweichende Präferenzen - mit entsprechenden Konsequenzen auch für unsere eigenen Idealvorstellungen... :D
Ich würde mir wünschen, dass sich österreichische und italienische Skigebiete mal ein Beispiel an Frankreich nehmen und die schwarzen Abfahrten verbuckelt lassen anstatt zu präparieren!
Eine gesunde Mischung wäre gut: einige steile Abfahrten gewalzt, einige nicht. Dieses entweder oder gefällt mir eben nicht.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Chasseral » 15.04.2012 - 13:22

@Emilius: Ist die in Megève praktizierte Verfahrensweise mit den steilen Pisten aus deiner Sicht in Ordnung?


Emilius3557 hat geschrieben:... Deine Frau und meine Freundin haben hier offensichtlich abweichende Präferenzen - mit entsprechenden Konsequenzen auch für unsere eigenen Idealvorstellungen... :D
Mit Mitte-Ende 30 und drei Kindern wird man halt vorsichtiger.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Emilius3557 » 15.04.2012 - 13:34

Rund um Megève ist das folgendermaßen gelöst: Ca. 10 besonders gekennzeichnete, steile Pisten bleiben nach Neuschneefällen ein paar Tage ungewalzt. Nach ein paar trockenen Tagen werden sie dann gewalzt. Die nicht gekennzeichneten Pisten werden gleich gewalzt.

Ist die in Megève praktizierte Verfahrensweise mit den steilen Pisten aus deiner Sicht in Ordnung?
Ja, dieses Verfahren sagt mir mehr zu als das aus Gästeperspektive intransparente Vorgehen in den Trois Vallées. Im Espace Killy (und auch Paradiski?) gibt es m.W. inzwischen im Pistenplan die Unterscheidung zwischen "niemals" und "manchmal/häufig" gewalzten schwarzen Abfahrten. Finde ich auch hilfreich.
Beim "Megèver"-Vorgehen könnte man auch durchaus einige Steilabfahrten gar nie präparieren und immer zu Buckelpisten entwickeln lassen - sofern die Schneeverhältnisse das erlauben.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von starli » 16.04.2012 - 12:42

Halb-Halb fände ich dann direkt bei jeder Piste sinnvoller - also prinzipiell verbuckelt, aber am Rand 2 Pistenraupenspurenbreit präpariert. Dann kann man, wenn's einem zu anstrengend wird oder der Schnee zu schlecht ist, auf das präparierte Teilstück ausweichen.

.. nebenbei könnte man das dann im Plan sogar noch als 2 Abfahrten auszeichen und die km verdoppeln ;-)
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von kaldini » 16.04.2012 - 22:05

Ich bin ziemlich beeindruckt: nicht nur von dem trotz großer Kälte intensiv und wunderschön bebilderten Bericht
ich soll dir von meiner rechten Hand, die viel Zeit ausserhalb des Handschuhs verbracht hat, einen besonderen Dank dafür aussprechen! :-) Im Lift gings zum Glück Bilder auch mit angezogenem Handschuh zu machen. Bilder während des Skifahrens hab ich tunlichst sein lassen, -20 und dann noch Windchill das war mir dann zu gefährlich...
Was sind denn die längsten Abfahrten, die man zusammenbekommt an Länge und Höhenmetern? Oder anders gefragt: wie viele tausend Hm habt ihr an beiden Tagen jeweils geschafft?
An jedem Tag haben wir so circa 100km zurück gelegt (inclusive Liftfahrten und am ersten Tag auch die Autofahrt nach Combloux). Waren jeweils circa 12000hm. Sind aber normal zügig gefahren.
Die meisten Lifte sind ziemlich lang und teilweise recht höhenmeterintensiv, das Verhältnis Kapazität zu Pistenfläche sieht gesund aus, das Gelände v.a. am Mont d´Arbois wie für den Skisport geschaffen (Megeve ist ja auch ein bisschen das Kitzbühel Frankreichs von der Skisporttradition her gesehen, oder? - weniger vom Promi-Faktor).
Meines Wissens nach ist Megeve der zweitteuerste Skiort in Frankreich (nach Courchevel). 400 bis 500 hm schafft fast jeder Lift, manche dann auch noch etwas mehr. Es fehlt halt, vergleichbar zu Kitzbühel, eine richtig lange 1200+hm Abfahrt, da an der Bergstation der meisten Lifte dann der Bergrücken erreicht ist und es keinen anschliessenden Lift, der dann noch mal 500hm Höher endet, gibt. Aber wer in der Skiwelt Spass findet, der wird Megeve lieben :-)
Tritt das Phänomen "steile Piste = nicht präpariert", das wir aus den großen Gebieten der Tarantaise so leidvoll kennen hier auch auf?
wie Chasseral schon schrieb, einiges wird erst nach ein paar Tagen präpariert. Ansonsten sind eigentlich alle Pisten präpariert - ausser am Mont Joly.
Gibt aber meist zwischen den Pisten noch genug unpräparierten Bereich, der gut erreichbar und dann auch gut fahrbar ist.
In das Gebiet muss man wahrscheinlich aber im Hochwinter fahren, oder? Mitte/Ende März ist angesichts der niedrigen Höhenlage schon bald Sense, nehme ich an.
Definitiv! Kam bei uns ja auch erst in frage, als wir uns für Urlaub im Februar entschieden hatten. Im März würde ich da nicht mehr hinfahren, im März muss es schon hoch hinauf gehen.
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Yoga? Bewusstseinserweiternde Drogen? Oder die ganzen Berichte aus der Gegend aus dem Februar anschauen?
Waren zum Zeitpunkt Eures Besuches schon französische Schulferien? Wohl nicht, sonst wäre es wohl deutlich voller gewesen, oder?
Nein, waren keine Ferien. Dadurch gab es das Quartier in Praz auch zu einem Superpreis. Und es war wenig bis nix los (ok, da kam dann auch noch die Kälte hinzu)
Man könnte ja Megeve sicherlich wie ihr mit Clusaz und/oder Grand Massif kombinieren, oder aber mit je 1 Tag in Argentière oder Brévent, dort hätte man das Hochalpine sofort wieder. Du siehst, Euer Bericht hat mich zum Nachdenken inspiriert...
ich sehe, es wirkt schon! :-) Und Espace Diamant ist auch gleich um die Ecke (ist aber weniger Hochalpin)... dafür Les Contamines gibts noch!
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von Chasseral » 30.05.2012 - 08:50

kaldini hat geschrieben:
Schlimm war in dieser Hinsicht die 4SB Torraz in La Giettaz. Die fährt bei 2,1 km Länge nur eine vitesse-max von 2,3 m/s. Und in Realität ist es noch viel weniger, weil die für die meisten Einsteigenden nochmal deutlich verlangsamt wird. Dort ist jede Fahrt eine Geduldsprobe
das wird ja diesen Sommer zum Glück behoben, Torraz soll kuppelbar werden :-)
Ich brech' ab! :evil: Auf rm.net stellt sich das Erneuerungsprojekt seit 2 Wochen völlig neu dar. Torraz soll jetzt nicht mehr kuppelbar werden, sondern durch zwei fixgeklemmte 4SB ersetzt werden. Wobei einige User davon ausgehen, dass dabei Teile der alten Bahn weiter verwendet werden. Damit wird ja die Fahrzeit noch länger (durch umsteigen). Das halte ich für den grössten Unsinn. Vermutet wird weiterhin, dass die beiden Rare-Schlepplifte im Zuge dieser Aktion abgebaut werden. Das ist für den Rare 2 besonders ärgerlich, weil er tolle Pisten direkt erschliesst. Aber ärgerlich ist es vor allem im Hinblich auf die lange(n) lahme(n) Sesselbahn(en). Ich bin wahrlich niemand, der immer und überall kuppelbare Sesselbahnen fordert. Aber an dieser Stelle in der heutigen Zeit nochmal auf 2.100 Meter Länge in fixgeklemmte Sesselbahnen zu investieren, halte ich für ein Unding. Alles andere als eine KSB auf der vollen Länge finde ich völlig inakzeptabel.
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Re: Megeve - Evasion Mt. Blanc - 05./06.Februar 2012

Beitrag von kaldini » 30.05.2012 - 09:26

ja, da muss ich dir Recht geben! Vor allem verstehe ich nicht, warum nun 2 fixe SBs da hingestellt werden sollen - wenn man kein Geld hat (danach sieht es ja aus), lässt man halt die 4SB stehen (und die Schlepper). Nun 3 Lifte durch 2 zu ersetzen kann ich mir nicht unbedingt günstig vorstellen, das Einsparpotential ist eher gering. Und ob man nicht für den Preis von einer neuen 4SB + Umbau bestehender 4SB nicht den KSB Umbau bekommt? Trasse, Stützen, Sessel können ja weiterverwendet werden.
Einfach schade, war eine tolle Ecke dort und mit einer 4KSB wär das super erschlossen.
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