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Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

France, France, Francia

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miki
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Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von miki » 19.03.2018 - 23:45

Vorwort

Heuer verbringen wir nach (viel zu) langer Zeit unseren März - Skiurlaub wieder mal in Frankreich. Die Gründungsmitglieder des AF können sich bestimmt noch daran erinnern, für die jüngeren zu Beginn ein kurzer Ausflug in die Geschichte: bereits bei unserem ersten gemeinsamen Skiurlaub in Val Thorens, es war über die 1. Mai - Feiertage 1991, haben wir (= Mausi und ich) uns in die riesigen Grossraumskigebiete Frankreichs verliebt. Es war ja nicht gerade so dass ich vorher nur Pohorje gekannt hätte, ich bin auch schon früher ein wenig herumgekommen (seit den späten 70ern jedes Jahr eine Woche Schladming mit den Eltern, und bis nach HiTux, Kaprun und Kronplatz bin ich in den 80ern auch schon mal gekommen). Aber die 3V waren was ganz anderes, riesig, hochalpin, alleine die Retortensiedlungen oben auf 2300 m waren ganz was anderes als man von Österreich oder Südtirol kennt. In den 90ern und frühen 2000ern war eine Woche Frankreich fester Bestandteil unserer Urlaubsplanung, entweder Ende März oder über den 1. Mai, zweimal ausnahmsweise auch im Januarloch. So haben wir insgesant neunmal die 3V besucht, dreimal EK, je einmal ging es für eine Woche nach L2A und AdH, La Plagne und La Rosiere haben wir als Tagestrips mitgenommen. Unser letzter Frankreich - Urlaub liegt inzwischen schon genau 8 Jahre zurück, in der letzten Märzwoche 2010 haben wir von La Tania aus die 3 Vallees unsicher gemacht :wink: : http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 47&t=35047. Warum wir danach so lange Frankreich nicht besucht haben, kann ich auch nur schwer erklären :? , auf jeden Fall ist in den letzten Jahren Italien unser Favorit geworden, wenn wir schon einen Urlaub ausserhalb Österreichs machen. Man wird älter, bequemer, wenn ihr wollt auch fauler. Warum soll ich in ein Skigebiet fahren wo ich jeden Morgen checken muss auf welchen Pisten sich die Herrschaften die Mühe gemacht haben sie zu walzen wenn ich in den Dolomiten bereits am Morgen überzeugt sein kann dass jede, wirklich jede Abfahrt vom linken bis zum rechten Rand in einen Pistenteppich verwandelt wurde? Warum soll ich mit unbequemen Eiergondeln, fixen 3er Sesselliften mit harten Sesseln und diesen schrecklichen Katapultstart - Stangenschleppern bergauf fahren, während anderswo bereits auf 500 m langen Trassen 6er Sesselbahnen mit Heizung und Bubble gebaut werden? Warum 10 Stunden Autofahrt wenn es auch in 5 geht? Warum zwei wertvolle Wochenendtage für die Hin - und Rückfahrt vergeuden, wenn ich auf der Fahrt in die Dolomiten oder ins Trentino durchaus noch jeweils einen halben Tag in Osttirol auf den Saisonpass mitnehmen kann? Warum FeWo wenn man in I ausserhalb der Hauptsaison auch ein Hotel relativ günstig bekommen kann? Vor allem meiner Maus haben es die italienischen Hotels (z. B. 2016 in Val di Sole und 2017 in Moena) angetan ... und ja, auch mir ist es bequemer wenn ich am Abend im Hotel ein 3 - Gänge Menü bekomme als wenn ich nach dem anstrengendem Skitag noch Salat putzen und jeden Tag (ein wenig übertrieben) Spaghetti mit Fertigsauce essen muss.

So ist es wenig verwunderlich, dass heuer am Anfang der Urlaubsplanungen wieder mal 3 Ziele in Italien und nur eines in Frankreich zur Auswahl standen. Mausi würde am liebsten wieder nach Val di Sole fahren, ich - wenn schon nach Italien - lieber nach Moena (da gibt es noch einiges das wir vergangenens Jahr ausgelassen haben). Andererseits ist diese Saison mit so viel Schnee eigentlich zu schade um in die Dolomiten zu fahren, dort kann man auch bei genau Null Naturschnee noch bestens skifahren. Ausserdem haben wir bereits seit einigen Jahren auch eine Aosta - Kombination auf dem Radar, 2 - 3 Tage in Monterosaski, 2 - 3 in La Thuile / La Rosiere. Aber La Rosiere gerade in der letzten Saison besuchen bevor die neuen Lifte am Mont Valaisan in Betrieb gehen? Definitv gegen meinen Glauben :twisted: .

Aber trotz aller rationellen Argumente, die ich weiter oben aufgezählt habe, wollte ich Frankreich auch nicht ganz vergessen. So ist eben die Liebe, das Herz will manchmal anders als der Verstand. Vorsichtig habe ich als letzten Kandidaten noch Serre Chevalier ins Spiel gebracht. Zur Erinnerung: bereits im Bericht 2010 habe ich u. A. folgendes geschrieben:
Ein paar Pläne haben wir in Frankreich schon, z. B. Paradiski (nach der heurigen Erkundungstour durch La Plagne will jetzt Mausi unbedingt mal hin), Portes de Soleil (wenn da nicht die schweizer jedes Jahr ne wichtige verbindungs - DSB durch nen Seillift ersetzten würden :evil: ), Serre - Chevalier und Montgenevre ... ja, ich glaube das wars.
Erstaunlicherweise war Mausi beim Blick auf den Pistenplan recht schnell begeistert, also die Ziele in Italien für 2018 ad Acta gelegt (dafür musste ich ihr für 2019 eine Woche Italien mit Hotel versprechen :roll: ) und beim grösten slowenischen Reiseveranstalter für Skiurlaube schnell ein passendes Angebot gefunden: Residence Aquisana, ein schön aussehedes relativ neues Appartementhaus in Villeneuve (Serre Che 1400). Leider nicht ganz an der Piste, es soll aber einen Skibus geben und falls wir den eigenen Wagern benutzen, soll parken an den Talstationen der Bahnen auch kostenlos sein. FeWo für (offiziell) 4 Personen, also Schlafzimmer getrennt vom Wohnraum, inkl. WLAN, Geschirrspüler, TV, Parkplatz, + 2 x 6 Tages Skipass, zusammen 968 Eur. Ich habe ein wenig im Internet herumgesucht, konnte aber in eigener Regie kein vergleichbares Angebot finden, da bereits der Skipass 255 Euro kostet, also schnell gebucht.

Warum ich von allen französischen Skigebieten die ich noch kennenlernen möchte gerade auf Serre - Che gekommen bin, weiss ich auch nicht so richtig. Wir sind zweimal (auf der Fahrt nach L2A und AdH) durchgefahren, das Skigebiet sah mir von unten ganz nett aus, zwar mehr oder weniger alles am selben Hang, aber mit vielen interessant aussehenden Talabfahrten in Lärchenwäldern. Was sich bei mir eindeutig im Vergleich zu den 90ern geändert hat: ich bin nicht mehr so bessesen vom Hochgebirge und schätze inzwischen, insbesondere wenn es um Wochenurlaube geht, Skigebiete mit vielen Waldabfahrten und moderater Höhenlage. Vor allem beim Wetter wie in dieser Saison, ich weiss nicht ob es diesem Winter schon mal eine Woche mit stabilem Schönwetter gab. Wenn es dann 'in der zweiten Etage' über die Waldgrenze geht, ist es natürlich noch besser. Bereits bei unserem letzten 3V - Urlaub haben wir deshalb la Tania gewählt und waren vor allem an Tagen mit nicht ganz gutem Wetter sehr froh dass wir dort und in Le Praz bei solider Sicht die langen Walabfahrten fahren konnten und nicht irgendwo in Val Thorens im Nebel herumirren mussten. Für Serre Che sprachen noch 2 Faktoren: zum ersten die (im Vergleich zu 3V, EK oder Paradiski) etwas kürzere und vor allem wesentlich günstigere Anfahrt, ist ja nur ein Katzensprung über die italienische Grenze, und man erspart sich die sauteuren Tunnel. Und zum zweiten bietet der Skipass etliche Möglichkeiten in den benachbarten Skiorten (Montgenevre, Puy - St Vincent, L2A, AdH) je einen Tag zu fahren. Wie viele wir am Ende nutzen werden, hängt davon ab wie uns Serre Che am Tag 1 gefallen wird und auch vom Wetter, auf jeden Fall planen wir aber mindestens 3 Tage in Serre Che zu verbringen, einen in Montgenevre, einmal werden wir uns die relativ lange Fahrt nach AdH antun, einen Tag haben wir offen gelassen. Als Teil der Urlaubsvorbereitung habe ich natürlich den Pistenplan auswendig studiert :biggrin: sowie den umfangreichen und schön bebilderten Bericht von Snowworld-Warth durchgelesen, der fast auf den Tag genau vor einem Jahr dort war.

Von Tag 1 (So., 18. 3.) gibt es keinen Bilderbericht, der Himmel war leider den ganzen Tag grau. Natürlich waren wir trotzdem von 9 bis halb vier (Mausi) bzw. halb fünf (meine Wenigkeit) im Skigebiet unterwegs, vor allem auf den vielen langen Talabfarten im Waldbereich (und davon gibt es im Skigebeit ja recht viele) war die Sicht ganz in Ordnung, und auch ein paar Fotos habe ich gemacht. Aber die Bilder gefallen mir überhaupt nicht, sehen eher nach alten S/W Fotos aus :? . OK, wirklich nur ein Foto als Illustration der Schneehöhe auf etwa 1900m, also schon im Waldbereich. Der Stock war zu kurz, deshalb musste der Ski als Messlate herhaltenn:
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Dafür gibt es ein wenig Schleichwerbung für die gebuchte FeWo: Volltreffer! Definitv das beste Appartment das wir bisher in FR gesehen haben, neu, sauber, zweistöckig mit Wohnraum unten, Bad und Schlafzimmer oben. Laminatboden, bequeme Betten, schnelles WiFi, voll ausgestattete Küche. Voila:
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von miki » 19.03.2018 - 23:46

Tag 2, Mo., 19. 3

In der Nacht hat es aufgeklart, am Morgen gab es blauen Himmel und ordentliche Minusgrade, Wetter nach meinem Geschmack also. Wie bereits oben geschrieben, liegen in Serre Che nur wenige Appartementhäuser direkt an der Piste. Wobei es von unserem Haus bis zur Talstation Pontillas nur 250 m sind, davon 100 m zu Fuss + 150 m leichtes Anschieben / skaten, bei morgens hartgefrorenem Schnee kein Problem (und zurück geht es noch besser, mit etwas Schwung kommt man bis 100 m an das Haus heran). Es gibt aber auch einen kostenlosen Bus, der fährt alle 15 Minuten zur Talstation 4EUB Frejus, und mit ebendiesem sind wir um 9:00 abgefahren und waren 5 min später schon in den orangefarbenen oeufs, von lauter Aufregung habe ich vergessen die alte Bahn zu fotografieren. Wird nachgeholt, versprochen :oops: .

Pistenplan: https://www.serre-chevalier.com/en/wint ... piste-map/

Erst im Bergstationsberiech habe ich die Kamera aus der Tasche geholt, zu sehen die 3SB Frejus in ihrem letzten Betriebsjahr (interessantes Detail: in Serre Che gibt es mehrmals zwei Anlagen mit dem selben Namen, so gibt es 4EUB Frejus und 3SB Frejus, 4SB Eychauda + KSSL Eychauda, 12 EUB Prorel und 6KSB Prorel):
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Der ganze Bereich Frejus ist sehr 'old School', mit 4EUB, 3SB und mehreren KSSL, hier zu sehen Talstation Barres. Wegen der Präparation habe ich hingegen nichts zu meckern :biggrin: :
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Unser heutiges Ziel war das im Pistenplan ganz rechte Teilskigebiet von Monetier Les Bains, gestern haben wir es ausgelassen. Dorthin gelangt man mit der schönen, schnellen 6KSB Vallons:
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Bevor es weitergeht, mussten wir die Piste an der Bahn unbedingt zweimal mitnehmen, genialer Osthang, mittelschwer, am Morgen leer, perfekt gewalzt, genau was ich zum Speedcarven brauche:
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Nun aber wirklich weiter an der Bergstation Cucumelle vorbei ... :
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... auf der blauen Eychauda unterhalb der gleichnamigen 4SB. Herrliche Begwelt hier oben, perfekter griffig - pulvriger Schnee und wenig los, like:
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... zur zentralen Drehscheibe in diesem Teilgebiet, Bachas - Plateau. Hier enden zwei vom Tal kommenden Anlagen (4KSB + 4SB) und hier starten drei weiterführende Lifte (von Li nach Re: 4SB Eychauda + 3SB Yret + DSB Cibout), ausserdem gibt es zwei Restaurants. Ab hier sind die Fotos nicht chronologisch, sondern nach Teilberiechen sortiert, es kann also sein dass ein Foto von einer Piste um 11 und das zweite um 15 Uhr aufgenommen wurde: :
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Mit der langen und langsamen 3SB Yret geht es zuerst mal zum höchsten lifterschlossenen Punkt des Skigebiets auf 2830 m. Die ganze 'Vorderseite' ist ein breiter steiler Freeride - Hang:
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Hinten runter geht die herrliche rote Yret, am Vormittag Pistenteppich vom Feinsten:
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Kurz vor vier, als die rote Piste auch schon ziemlich zerfahren war, haben wir auch die unpräparierte schwarze Col du Vent ausprobiert. Ging besser als erwartet, nur ein paar Buckel oben bei der Einfahrt sind etwas grösser ... :
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... weiter geht es fast wie auf einer schlecht gewalzten Piste, da kam ich auch mit meinen 158 cm Slalomcarvern ganz gut zurecht, eigentlich besser als die französischen Jugendlichen mit den halben Snowboards :twisted: unter den Füssen:
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Vom höchsten Punkt gleich zum tiefsten, also ins Tal nach Monetier, und gleich mit dem zweiten Highlight: schwarze Talabfahrt Tabuc, mit 'hintenrum - Character', frisch gewalzt (das muss man in F bei schwarzen Pisten leider extra betonen), leer, relativ schmal, genial. Der Schnee war bis ins Tal griffig - pulvrig:
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Am Ende zwar flach, läuft aber gut genug dass man nicht anscheiben muss. Mit etwas Schwung kann man bei schnellem Schnee die Talstation der 4KSB erriechen, oder man nimmt dazwischen noch den kurzen KSSL Pre Chabert:
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Oldtimer auf Turm 8O :
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Monetier ist, wie die meisten Talorte in Serre Che, keine reine Retortensiedlung, sondern ein altes Bergdorf eingerahmt von Appartementblocks:
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Im Ort startet die lange 4KSB Bachas, als Verstärker gibt es noch zwei hintereinenderliegnede 4SB, die aber heute geschlossen bleiben. Wir hatten bei insgesamt 7 Bergfahrten mit der Bachas auch nur einmal eine Minute Wartezeit, sonst freie Fahrt:
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Die KSB erschliesst 4 - 5 herrliche Waldabfahrten, alle waren frisch gewalzt mit perfektem Schnee, ich weiss selbst nicht ob wir es geschafft haben alle zu fahren (die Tabuc sind wir zweimal gefahren, die habe ich mir gemerkt, im Labyrinth unter der Bachas habe ich manchmal schon den Überblick verloren. Mach aber nix, alle Pisten starten vom selben Punkt und enden an der selben Talstation, also was soll's ;D:
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Auch mit dem KSSL Etoile (mit Katapultstart) sind wir zweimal gefahren, der erschleisst weitere 2 - 3 Pisten:
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Eine halbe Stunde Pause gab es in der netten kleinen Chapka - Hütte neben der Bergstation (danke @Snowworld-Warth für den Tipp), die Preise gehen für französische Verhältnisse noch halbwegs: heisse Schokolade + Cappucino mit Sahne + 0.5 L Wasser = 8.80 Eur. Keine Ahnung ob es an den - im Vergleich zu Österreich - doch wesentlich höheren Preisen liegt, oder generell an der Mentalität, die meisten Leute die ich in den Restaurants beobachtet habe bestellen wirklich nur eine Kleinigkeit, z. B eine Cola, 0.2 L Bier, evtl. Toast oder für zwei Personen eine kleine Pizza, um eben dort sitzen zu dürfen. Fress- und Trinkorgien im Skigebiet mit Grillteller + Pommes + zwei Bier + Schnaps sind in F absolut unüblich:
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Blick von der Terasse zum Nachbarrestaurant 'Le Flocon' und zur Yret. Schnee gibt es genug :P :
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Die DSB Cibouit haben wir natürlich auch getestet, unbequeme harte Sessel, aber landschaftlich sehr schöne Ecke. Die (wohl niemals) gewalzte schwarze Abfahrt hat mich nicht interessiert:
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Oben gibt es fast schon Gletscherfeeling:
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... sowie je eine rote und blaue Piste, skitechnisch kein Highlight, aber schön gelegen:
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Es ist vier Uhr, mit der Cucumelle geht es wieder Richtung Villeneuve. Die Betriebszeiten der Lifte sind ganz nach meinen Geschmack, nichts staret vor 9, dafür sind aber die meisten Lifte bis 16:40 oder sogar die 17. Uhr in Betrieb:
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Von der Bergstation Cucumelle hätten wir natürlich über die rote Bez gleich zu unserer feWo abfahren können, aber meiner Maus hat die Bez gestern nicht besonders gefallen, die schwarze Casse de Boeuf ist die wesentlich attraktivere Talabfahrt. Um zu dieser zu gelangen muss man (nur noch diese Saison) zuerst mit der 3SB Frejus fahren, hier an der monumental - hässlichen Bergstation der DMC Pontillas vorbei:
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... kommt dieses Foto jemandem bekannt vor :wink: ? Links der KSSL Cretes:
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Die letzte Liftfahrt des Tages mit dem KSSL Pre du Bois, auch dieser angeblich in seiner letzten Saison. Steile Trasse inkl. zweier Kurven, jedoch für einen KSSL sehr sanfter Start. Ach ja, die Stützen stehen wieder einmal schief, wirklich Schrott diese alten Lifte :mrgreen: :
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Fazit: genialer Tag, von mir aus kann es bis Freitag in diesem Sinne weitergehen!
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von kaldini » 20.03.2018 - 22:27

Deine Frau hat grad ganz viele Pluspunkte bei mir gesammelt! Casse du Boeuf, wenn präpariert, ist eine meiner absoluten Lieblingsabfahrten! :-)
Lieber AC/DC im Kopfhörer als ein Ebike unterm Sattel

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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von Arlbergfan » 21.03.2018 - 00:25

Huii - cool einen aktuellen Bericht von Serre Chevalier hier zu finden - ist als Option Schlechtwettervariante von La Grave in Gespräch auf Grund des hohen Waldanteils!
Mir gefällt der rechte Bereich um Bachas sehr gut - scheint geniale Möglichkeiten dort zu geben. Freue mich auf weitere Details aus dem Gebiet! :)

Achja - Öffnungszeiten: 9:00 bis 17:00 Uhr hat auch Lech Zürs geöffnet. :wink:
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von extremecarver » 21.03.2018 - 10:02

Serre Chevalier ist echt ein tolles Gebiet, und vor allem nicht so überlaufen (außer wenns Ferien in Frankreich hat) wie die Top3 Gebiete in Frankreich.
Nur ich weiß echt nicht was hier einige gegen KSSL haben. Fahren schneller wie jeder SL oder fixe Sessel, und abgesehen vom Katapultstart sind sie auch sehr bequem. Je stärker es einen beim einsteigen reißt, umso mehr freue ich mich weil dass doch meist ein Zeichen ist von schneller Fahr des Liftes. Im Gegensatz zu Österreich wo die SL und fixen Lifte nur noch so dahinkriechen echt eine Wohltat (Außer auf Gletschern und ein paar Kleingebieten kommt mir vor dass die fixen Lifte in den großen Gebieten in Dolomiten sowie Österreich einfach nur noch Schleichtempo fahren).

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miki
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von miki » 21.03.2018 - 23:17

Tag 4, Mi, 21. 3.:
extremecarver hat geschrieben:
21.03.2018 - 10:02
Serre Chevalier ist echt ein tolles Gebiet, und vor allem nicht so überlaufen (außer wenns Ferien in Frankreich hat) wie die Top3 Gebiete in Frankreich.
(...)
Das mit 'nicht so überlaufen' kann ich voll bestätigen, ich weiss nicht ob wir heute in der Summe 3 Minuten angestanden sind. Meistens haben wir den ersten Sessel / Kabine erwischt. Selbst in den 12er Kabinen der EUB aus Briancon waren wir ausser einmal immer allein, das sagt schon was. Etwas vollere Pisten gibt es nur im zentralen Bereich, dort wo vier KSBs quasi am selben Grat ihre Bergstationen haben. Vor allem in den beiden Randbereichen, also Briancon und Monetier, hat man auf den Pisten sehr viel Platz.

Der heutige Tag war wettermässig nicht ganz so genial wie der Mo und Di, aber insgesamt doch recht sonnig, mit einigen Schleierwolken und um die Mittagszeit auch einigen dichteren Wolken, wodurch im Bereich oberhalb der Waldgrenze das Licht zeitweise diffus und die Bodensicht schlecht war, diese Zeit haben wir lieber auf den Talabfahrten verbracht.

Begonnen haben wir den Tag, wie immer, in den orangefarbigen oeufs Frejus. Noch eine Bahn die mit Bj. 1968 älter ist als ich, in den Stationen ist es laut, die Kabinen winzig, aber immerhin können zwei Personen drinnen bequem sitzen. Zum Glück ist meistens wenig los, so dass wir noch bei keiner Bergfahrt die Kabinen mit anderen teilen mussten - ich kann mir nicht vorstellen wie z. B. 4 Männer mit je 90 kg und 195 cm in dem kleinen Ei Platz finden könnten :biggrin:. Die versprochenen Fotos:
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Einmal 6KSB Vallons bzw. rote Cucumelle - Piste musste wieder sein, auf den perfekten Pistenteppich hat der Wind in der Nacht noch ganz wenig Powder verfrachtet, toll zu fahren und leer (wir waren um 9:25 in der Bahn, das sind 5 min nach Betriebsbeginn, und waren Nr. 5 und 6 auf der Piste ... kein Vergleich z. B. zum Katschberg, wo um 8:25 an der Talstation Tschaneck schon eine Horde Wintersportler genervt auf die Uhr schaut ob die Schranke um 8:30 oder erst um 8:31 aufgehen wird :? ):
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Weiter auf der roten Bez ins Tal, auch diese Piste ist ganz nett, ziehwegartige Abschnitte wechseln mit steileren und breiteren Hängen (wenn ich ehrlich sein darf, finde ich jede gut gewalzte und sonnige Piste mit gutem Schnee nett :wink: ):
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Etwas oberhalb der Talstation Pontillas geht rechts die flache 'Route frejus' zu den Talstationen 4EUB Frejus und 4KSB Casse du Boeuf. Schrecklich, der verantwortungslose Skilehrer trägt (wie mindestens 50% seiner Kollegen) eine Strickmütze statt Helm :mrgreen: :
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kaldini hat geschrieben:
20.03.2018 - 22:27
Deine Frau hat grad ganz viele Pluspunkte bei mir gesammelt! Casse du Boeuf, wenn präpariert, ist eine meiner absoluten Lieblingsabfahrten! :-)
Voilá :wink:, Auffahrt mit der 4KSB Casse du Boeuf und präparierte gleichnamige Piste, einfach ein Traum:
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Auf der blauen Fangeas ... :
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... zur Talstation der 6KSB Clot Gauthier:
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Diese Bahn erschliesst eine nette blaue und eine geniale rote Piste sowie viel Gelände, die etwas grösseren Buckel irgendwo mitten im zerfahrenen gelände werden witzigerweise als schwarze Piste bezeichnet:
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Blaue Selletes, oben mit Blick in den Bereich Mea / Clot und zum LSAP - Berg Tete de la Balme:
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Selletes unten, im Hintergrund der Berg nach dem das gesamte Skigebiet benannt ist:
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Der KSSL Eychauda fährt zum zweithöchsten lifterschlossenen Skiberg im Gebiet (die 3SB Yret im westlichen Teilskigebiet geht noch höher) ... :
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... und natürlich mussten wir ihn auch testen:
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Aus der Sicht des gemeinen Pistenskifahrers gibt es hier wenig zu holen, es gibt nur eine Alibi - Piste (oben laanger Zieher, dann eine kurze schmale Abfahrt). Und ar***kalt war es, selbst 600 HM weiter unten an der Talstation Clot Gauthier waren es -10, hier oben muss es also an die -15 gewesen sein. Für Offpiste - Fahrer beginnt hier links und rechst des Schleppers hingegen ein wahres Paradies:
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Kurzer Abstecher in den Bereich unter dem Col Mea, grüne und hellblaue Pisten erschlossen durch nicht weniger als 4 KSSL:
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Jetzt fehlen ein paar Lifte und Pisten, bei Wolken lasse ich bekanntlich die Kamera in der Tasche. OK, in der Talstation der 4EUB Aravet habe ich eine Ausnahme gemacht:
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Wieder Sonne, wir befinden uns im Talstationsbereich der 6KSB Prorel sowie der doppel - KSSL Bois des Coqs:
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Jeweils eine Wiederholungsabfahrt auf den beiden Pisten an der 6KSB Prorel, beide laufen gut, aber IMO kein Highlight:
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Nun sind wir bereits im östlichsten und tiefsten Teil des Skibebiets. Die Talabfahrt nach Briancon auf 1200 m runter mit ihrer O - SO Lage war - bei dieser Kälte ein wenig verwunderlich - eine unangenehme Mischung aus Sulz, überfrorenem Sulz, Zuckerschnee und Eisplatten. Und dazu noch wolkig, und am Ende muss man noch über etliche Treppen steigen. Gesehen, abgehakt.
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Zum Glück hat die Bahn gerade an richtiger Stelle, auf 1625m, eine Zwischenstation, die sieht zwar nicht besonders schön aus, kam aber heute seehr gelegen. An der 2. Sektion (selbst diese hat einen HU von mehr als 700 HM) war der Schnee gut, ausserdem gibt es hier eine Vielfalt von 4 - 5 Pisten, alle im roten Schwierigkeitsgrad, alle toll präpariert und vor allem leer. Like:
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Auf der blauen Yeti gab es um halb drei Uhr noch tlw. Raupenspuren:
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Zurck über den Bereich mit den beiden fixen 4SBs Croix Nore und Rocher Blanc. Die Bahnen sind kurz und die Pisten flach, trotzdem gefällt es mir hier irgendwie, sonnig und fotogen:
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Drehscheibe Serre Ratier oberhalb von Chantemerle, vom Tal hinauf hommen eine 8EUB und eine 6KSB, oben gibt es 3 Restaurants und ein Übungsgelände, und weiter hinauf fahren eine PB, eine 4KSB und eine 6KSB. Verkleinerte Idalpe also ... :
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Stationskomplex mit den beiden Bergstationen sowei Talstation der PB. Irgendwo (HP? Druckprospekt?) habe ich gelesen dass die PB nur von Fussgängern benutzt werden darf, aber ich habe definitiv auch Wintersportler damit fahren gesehen:
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Schwarze 'Luc Alphand' nach Chantemerle, noch eine geniale schwarze Talabfahrt mit hartem, aber nicht eisigem Schnee, auch um halb vier kaum verbuckelt:
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Die Piste wird von einer 6KSB (mit Talstation am Pistenende) und einer 8EUB (Talstation am Gegenhang, den man bei gefrorenem Schnee mit Schussfahrt gerade noch schafft, bei Sulz bleibt man garantiert mitten im Hang stehen). Neben der Talstation gibt es ein 'Centre Commercial' mit einem kleinen Supermarket. Sowohl am So als auch heute haben wir dort zwei Croissants und ein 0.75 L Getränk gekauft und dann auf einer der öffentlichen Sitzbänke Pause gemacht. Die Restaurants am Berg können meinetwegen ihren Kaffe für 4 Euro jemand anderem verkaufen ...
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Der Tag neigt sich dem Ende zu, die 6KSB Combes wäre um halb fünf noch sonnig, wenn sich nicht wieder mal ne blöde Wolke vor die Sonne geschoben hätte. Ohne Sonne war es schon wieder bitterkalt:
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Ganz oben sind sich noch ein paar Sonnenstrahlen ausgegengen, Blick zum markanten Rocher Blanc und den beiden KSSL Bois des Coqs:
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Noch einmal der Gipfel von Serre Chevalier, m. M. n. ein wenig übererschlossen:
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Auf der flachen blauen Fangeas gen Bergstation Casse du Boeuf, die 4KSB hat übrigens auch Talbeförderung und das geht sogar mit angeschnallten Skiern, das nutzen gar nicht so wenige:
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Wir natürlich nicht :oops: , also noch einmal die schwarze Casse du Boeuf nach Villeneuve:
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Tagesfazit: eigentlich wollte ich schreiben 'schöner Tag, leider mit Abzügen wegen dem nicht ganz so sonnigem Wetter', aber wenn ich jetzt die Bilder betrachte darf ich nicht allzusehr jammern ...
Saison 2018/19 beendet: 53 Skitage = 14x Petzen, 5x Pohorje, 4x Mölltaler Gletscher, 3x Gerlitzen, 2x Sillian, BKK, Hochkönig, Ankogel, Nassfeld, La Thuile, Moterosa Ski, Turrach, 1.5 x Hochstein, 1x Katschberg, Klippitz, Heiligenblut, Obertilliach, Kals/Matrei, Simonhöhe, Courmayeur, Pila, Kanin, 0.5x Zettersfeld.

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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von miki » 24.03.2018 - 07:14

Tag 6, Fr., 23. 3.:

Am (leider) letzten Skitag haben wir wieder mehr oder weniger das ganze Skigebiet abgeklappert, von Villeneuve bis zum Col du Prorel, nach Le Monetier und zurück nach Villeneuve. Noch ein Tag mit bestem Skiwetter, keine Wolke am Himmel und etwas weniger kalt als an Vortegen (= -4 auf 2000m, nicht mehr -10 wie noch am Mittwoch). Ideal also, in der Sonne schon sehr angenehm, der Schnee blieb immer noch pulvrig. Generell ist der Schnee, der z. B. am So noch relativ weich war und auf stärker befahrenen Pisten tlw. zur Buckelbildung neigte, im Laufe der Woche immer besser, da fester und kompakter geworden. Umgekehrt auf manchen steilen Talabfahrten, da war es fast schon zu hart bis eisig, z. B. der untere Teil der Bez war gestern um fünf schon betonhart. Aber gestern waren wir die meiste Zeit eh im Höhenberiech unterwegs, dort war es einfach nur genial. Mal sehen ob es Ecken gibt von denen ich noch keine Fotos gepostet habe (und wenn was zweimal kommt einfach wegschauen ;D ):

Am Morgen noch bestens zu fahrende Bez:
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In der Casse du Boueuf hinauf, die schwarze Piste wieder mal frisch gewalzt. So viele präpariere schwarze Pisten habe ich in Frankreich bisher noch nicht gesehen:
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Sprung zum Doppel - KSSL Bois des Coqs. Die ganze Woche war nur einer der Paralellschleper in Betrieb und auch dieser war niemals voll, offensichtlich meiden auch die Franzosen diese Liftart. Dadurch viel Platz auf den 3 Pisten (2 x rot, 1 x blau). Präpariert hat man immer die blaue, die roten abweschselnd, eine war also immer frisch:
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Blick von der Bergstation zum zentralen Bereich um den Serre Chevalier - Gipfel:
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Nach dem schnellen, aber anstrengendem KSSL nun das Gegenteil: lange und lahme fixe 4SB Aiguilette, gerade richtig zum ausruhen. Beide Pisten breit und frisch präpariert:
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Noch zwei geniale Pisten im Bereich oberhalb des Serre Ratier, rote Draye aufgenommen von der 6KSB Combes:
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Und schwarze (frisch präparierte) Pylones, toller kompakter Schnee:
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Nochmals die Pylones, nun aus der 4KSB Orre du Bois fotografiert:
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Mit dem ganz oberen Beriech unterhalb des 2491 m hohen Serre Chevalier sind wir nicht ganz warm geworden, hier war es noch am vollsten und die Pisten im Vergleich zu den anderen im Skigebiet wenig interessant:
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6KSB Grand Serre erschliesst (zusammen mit der alten PB) den höchsten Punkt, die anderen Lifte enden etwas unterhalb:
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Bergstation der 3SB Cote Chevalier, nächste Saison steht auch hier die Bergstation einer 6KSB:
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Während die Masse die vordere, blaue Foret nimmt, war die dunkelrote 'hintenrum' - Abfahrt Echaillon perfekt leer mit genialem Schnee :P :
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Clot Gauther mit ihren schönen Pisten:
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Überraschung des Tages 8O: breit präparierter und leerer schwarzer Hang am KSSL Eychauda, da muss man einfach hinauffahren:
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Mit dem KSSL Mea ... :
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... erreicht man einen landschaftlich schönen Bereich mit flachen, grünen und blauen Pisten, für speedcarven gut geeignet. Würde hier die (mittelfristig geplante) 6KSB stehen könnte ich es in diesem Teilbereich durchaus zwei Stunden aushalten:
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Pause gab es um zwei wieder an der Chapka - Hütte an der Bergstation der 4KSB Bachas oberhalb von Monetier. Nach der Pause ein vorletztes Mal mit der Yret hochgefahren - ganz schön steil hier unter der 3SB. Ob man heute auf dieser Trasse hochmals eine Sesselbahn bauen würde/dürfte?
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... sowie noch zweimal ins Tal, einmal auf der roten Corvaria (siehe Pistenzustand um fast drei Uhr):
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... und das zweite Mal auf der Tabuc, auch diese wieder frisch gewalzt:
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Am Ende noch ein paar Fahrten mit der Cibouit ... :
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... und zum letzen Mal die Yret:
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Einmal Buckelpiste Col du Vent musste noch sein. Während sie auf der rechten Seite stark verbuckelt war ... :
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... war sie auf der linken Seite fast so glatt wie eine gewalzte Abfahrt, mit kompaktem, windgepresstem Naturschnee. Viertel vor fünf auf jeden Fall besser zu fahren als die schon etwas 'mitgenommene' präparierte rote:
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Blick von der Talstation der 4SB Cucumelle hinauf, die 4SB haben wir um 16:50 erreicht, 5 Minuten vor Betriebsende. Ich habe bei RM gelesen dass man hier einen kleinen SL bauen will, in erster Line 'damit die Kleinen in der Sonne skifahren können' (bezieht sich wohl auf Hochwinter). Keine schlechte Idee:
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Col de la Cucumelle ein paar Minuten vor fünf:
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Abendstimmung oberhalb von Villeneuve:
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Fazit sowie die Berichte von den zwei Tagen wo wir andere Skigebiete besucht haben kommen noch!
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von Jojo » 27.03.2018 - 21:07

Tolle Berichte! Das Skigebiet war mir völlig unbekannt. Sieht aber toll aus - und ich glaube einen parallelen Stangenschlepper bin ich noch nie gefahren?! :gruebel:
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismuns und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von kaldini » 27.03.2018 - 21:38

nun habe ich mir die Bilder mal in Ruhe angeschaut. Habt ja doch einige tolle Tage gehabt! Da kommen Erinnerungen an meinen ersten Besuch dort auf. Beim 2.Besuch hatten wir leider etwas Wetterpech - 1 Tag Schneefall, 1 Tag zwar schönes Wetter, aber viele Pisten nicht präpariert... wenn ich mir deine Bilder so ansehe, würde ich da am liebsten gleich wieder hinfahren! Und so wenig los! Kein Vergleich zu unserer Woche davor, vor allem seh ich keine Kinderskikurse...

fuhr die Pendelbahn? Dachte immer, im Winter ist die zu.
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von miki » 28.03.2018 - 10:26

@jojo: paralelle KSSL waren früher in F üblich, es stimmt aber dass in den modernsten Skigebieten Frankreich wie etwa 3V und EK fast alle schon durch KSBs ersetzt wurden. In AdH gab es sogar zwei dreifach - KSSL, einen davon mit Kurve, zu sehen auf meinen Fotos aus 2005 (inzwischen sind alle schon ersetzt worden):
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Interessanterweise sind die Bois des Coqs - Stangenschlepper nicht einmal auf der mittelfristigen Ersatzliste (siehe News), also werden die noch eine Weile erhalten bleiben.
kaldini hat geschrieben:
27.03.2018 - 21:38
(...) Kein Vergleich zu unserer Woche davor, vor allem seh ich keine Kinderskikurse...

fuhr die Pendelbahn? Dachte immer, im Winter ist die zu.
Kinderskikurse gab es schon einige, nur waren diese haupsächlich auf den zentralen Bereich konzentriert, also auf die Pisten um die 6KSB Grand Serre, und die blauen Abfahrten zur Mittelstation am Serre Ratier. Relativ viele gab es immer auch auf der Bez, warum auch immer. Natürlich nehme ich nicht gerade dann wenn ich eine Menschenansammlung vor mir sehe die Kamera aus der Tasche :wink: . Völlig 'skikursfrei' waren beide Randberieche, also einerseits Brinacon uns vor allem Monetier.

Die PB war in Betrieb, auf dem Pistenplan steht zwar 'nur für Fussgänger', ich habe aber definiv auch Skis / Snowboards in der Kabine gesehen. Gefahren sind wir sie nicht, warum sollten wir zur Talstation auf so einer eine blöden Rampe aufsteigen, und dann in der Bahn stehen, wenn es links und rechts jeweils eine KSB gibt (ich weiss, ein paar Forumsuser denen es beim Skifahren in erster Linie um alte Lifte geht, werden mit nie verzeihen, dass ich so eine 'kultige' alte PB ausgelassen habe ;D ):
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von miki » 30.03.2018 - 09:26

Sodele, nach fast 1 Woche habe ich nun oft genug ausgeschlafen um ein Fazit unter die Woche zu ziehen: es war ohne Zweifel eine der besseren Skiwochen in den letzten Jahren. Viel hat dazu natürlich die Schnee- und Wetterlage beigetragen: erstens hatte es diese Saison sehr viel Schnee, die offizielen Werte (SC hat bei unserer Abreise 385 cm angegeben, AdH sogar 440) sind schon extrem. Das Wetter war mit 4 sonnigen Tagen, einem wolkigen und einem mit 2/3 Sonnenschein und 1/3 Wolken auch ber dem Durchschnitt dieser Saison, vor allem war es aber für die Jahreszeit sehr kalt, dadurch gab es auf fast allen Pisten durchaus Verhältnisse wie im Hochwinter, Sonnenschein aber wie es sich für März gehört. Keiner von uns mag Kälte, meine Maus noch etwas weniger als ich :wink: , es ist aber ein wesentlicher Unterscheid ob man z. B. im Dezember -10 und Sonnenschen ski fährt oder an einem 20. März bei gleichen Temperaturen. Die Sonne ist jetzt einfach wesentlich stärker, und während der Liftfahrt wird man schön aufgewärmt. Am Freitag konnten wir z. B. schon bequem auf der Terasse sitzen, natürlich auf der Südseite mit dem Rücken zur Wand, und selbst meine Mausi hat zugegeben dass es schon angenehm warm ist. Dann habe ich auf der schattigen Seite des Hauses ein Thermometer gefunden, und es zeigte immer noch -4, ich konnte es kaum glauben 8O .

(natürlich, bei wolkigem Himmel sind -10 in März genau so kalt wie im Dezember ...)

Zum Skigebiet: Serre Che ist gross genug für 3 - 4 Tage, mit der Möglichkeit mit dem selben Skipass noch andere Skigebiete in der Region zu besuchen also fast ideal für eine Woche. Der Gesamteindruck ist ein bisschen weniger 'französisch' als in den 3V, EK, Avoriaz etc., wenn man unter 'französisch' Retortensiedlungen oberhalb der Waldgrenze versteht. In Serre Che wohnt man im Tal, wo es auch gewachsene alte Dörfer gibt, mit engen Gassen, Dorfplatz und Kirche - obwohl einige davon ausgestorben und von den neuen Appartementsiedlungen ein wenig erdrückt wirken. Und in Brinacon endet die Abfahrt sogar direkt in einer (Klein)stadt, etwas was es sonst in den Alpen nicht so oft gibt (erinnert mich ein wenig an Maribor oder Lienz). Die Preise sind wesentlich günstiger als in den bekannteren Skigebeiten in Savoyen, und die Pisten und Lifte leerer. Kommen wir wieder? Natürlich, keine Frage. Und zwar wieder im März. Im Hochwinter ganz bestimmt nicht, dafür sind die Pisten zu nordseitig, ich befürchte dass die Talabfahrten im Dezember etwa gleich 'sonnig' sind wie die auf der Petzen, also überhaupt nicht. Wenn wir schon einmal im Januarloch nach F fahren werden, dann lieber in die 3V oder AdH, dort gibt es viel mehr Sonne. Wegen der etwas geringeren Höhe in SC mache ich mir keine Sorgen, auch wenn der März normal warm sein sollte (es ist mir schon klar dass es einen so kalten März wie heuer maximal alle 10 Jahre gibt), habe ich schon oft erlebt dass der Schnee auf einer nordseitigen Waldabfahrt auf 1500m wesentlich besser sein kann als auf 2500 m auf einem waldfreien prallen Südhang.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos aus Briancon, wo wir am Samstag auf der Heimfahrt eine Stunde Pause eingelegt haben. Der alte Teil ist als 'Garnisonsstadt' gebaut worden, hinter dicken Mauern versteckt, und rundherum finden sich etliche Festungen aus der Zeit von 17. Jh. bis zum 1. WK. Da ich auch an Kriegsgeschichte durchaus interessiert bin, ist dieser Ort für mich eigentlich ideal: Skigebeit + Militärgeschichte so nahe beisammen:
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Bestens zu sehen sind die ostseitigen Pisten am Prorel:
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Pont d'Asfeld aus dem Jahre 1734, gebaut um die Zitadelle mit den darüberliegeneden Festungen zu verbinden:
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In der Altstadt:
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Zu Hause habe ich, als überzeugter Katzenliebhaber (ihr wisst ja, wir Anarchisten lieben Katzen, da sie sich nur an Regeln halten an die sie sich halten wollen :P ), eine Katzenkalender wo beim März - Foto ein Zitat von Rainer Maria Rilke steht: Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe. Meine Version: Brinacon - Skigebiet, Militärgeschichte, und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe:
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Beim letzten Foto noch was für LSAP - Fans: ich könnte schwören dass in den 90ern, als wir (mit dem Bus, konnte also leider nicht anhalten) auf der Fahrt nach L2A zum ersten Mal hier durchgefahren sind, an diesem Hang ein kurzer Übungs - Poma stand. Nordhang passt, modelliert wurde das Gelände bereits beim Bau der Mauer im 17. Jh, könnte passen:
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von Snowworld-Warth » 02.04.2018 - 02:03

Danke für den ausführlichen Bericht :D hatte mich nämlich schon sehr gefragt, wie es dieses Jahr wohl in Serre Chevalier zur gleichen Zeit mit deutlich mehr Schnee und winterlichen Bedingungen im Vergleich zum letzten Jahr aussehen würde 8)
Und natürlich hätte ich mich letztes Jahr auch über (noch) mehr Varianten in Monêtier (wie die Tabuc) sowie Briancon (Serre Pelat/Yeti) und eine bessere Schneequalität auf den Talabfahrten nach Villeneuve und Chantemerle (die waren letztes Jahr am Nachmittag teils doch eine sehr buckelige Sulzschlacht und an einem Tag gab es teils auch Bremsschnee) gefreut, aber ansonsten finde ich es jetzt im Vergleich doch irgendwie spannender, wie ich es letztes Jahr angetroffen habe:
Man konnte auf herrlichem Firn und wenig befahrenem Sulz wunderbar neben den Pisten und auf wegen Schneemangel gesperrten und deswegen zusätzlich noch leereren Pisten fahren,
es wirkte ohne den Schnee im Tal und mit den dafür vorhandenen warmen Braun- und Grüntönen irgendwie noch südlicher, mediterraner und frühlingshafter als auf deinen Bildern
und war es insgesamt verrückt, in der oberen Skigebietshälfte (wie am Eychauda/Clot Gauthier und Yret) noch in winterlicher Atmosphäre und auf üppiger Schneelage zu fahren, während unten in den Tälern nur noch dünne und schmale Schneebänder vorhanden waren und man bei über 15 Grad in der Sonne schwitzte.

Dennoch würde mich das Gebiet auch mal bei winterlichen Bedingungen, wie du sie hattest, reizen. In einer der nächsten Saisonen (und dann auch in Kombination mit Puy-St-Vincent, Montgenèvre und ggf. L2A/AdH) werde ich es bestimmt nochmal für eine Woche ansteuern.

War die TSD Bletonet jeden Tag bzw. überhaupt in Betrieb?
Und lief die TC Prorel eher schnell oder ziemlich langsam?

Und zu den geplanten Neuerungen: Ich hatte bei rm.net immer nur vom Ersatz der Côte Chevalier durch eine TSD6 gelesen. Ersetzt diese etwa auch den TSF Fréjus und den TK Pré du Bois oder sind weitere neue Lifte geplant? Die Ziehwege rund um den TSF Fréjus (Traverse, Goulet, Lacets) sind ja schon sehr nervig und der Hang vor dessen Talstation war immer wuselig und als erstes zerfahren und verbuckelt.
12|13:u.a.Val Thorens 13|14:u.a.PdS, Arlberg, Madesimo 14|15: u.a.Paradiski, Madonna 15|16: u.a. Colfosco,Courchevel+3V 16|17: u.a. Courchevel+3V, Serre Che, Vialattea, Hochzeiger, Davos-Klosters 17|18: Landgraaf, Kitzsteinhorn/3, Obergurgl/2,Sölden, KitzSki/5, Damüls/3, La Rosière/3, Val d'Isère-Tignes/6, Garmisch/3,Zugspitze/2,Gudiberg, Andermatt-Sedrun/2,Arosa-Lenzerheide/2, Dévoluy/3, Vars-Risoul/6, Pra Loup-Allos, Arlberg/3, Brévent-Flégère, Les Houches, Le Tour-Vallorcine, Grands Montets, Livigno/4, Landgraaf 18|19: Landgraaf, Stelvio, Hintertux/10,Bormes/4,Neuss, Landgraaf/2, Kronplatz/2,5, Alta Badia/0,5, Sellaronda, 3Zinnen/2, Cortina, Snowspace, Bad Gastein,Skiwelt,SHLF, St.Johann, Damüls/10,5, Faschina/1,5, La Thuile+La Rosière/4, Pila, Courmayeur, Cervinia, Crans-Montana/3, Olpe, Andelsbuch-Bezau, Pfänder,Bödele,Damüls/22,Faschina,Warth, Obersaxen/2,Brigels, Orcières/3,Serre Che/4,PuyStVincent,Vialattea,AdH,Grand Massif, Les Contamines,Espace Diamant,Megève, Les Gets-Morzine,La Clusaz,4Vallées,Châtel,Damüls/4, Livigno/2,Corvatsch,Diavolezza/3,Landgraaf, L2A/2,Tignes,Iseran/4,Cervinia-Zermatt/2,Landgraaf

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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von gerrit » 03.04.2018 - 09:24

Zunächst auch von mir ein Danke fürs Mitnehmen auf Euren Frankreich Urlaub! Das mit dem Poma Lift unterhalb der Festung kann ich bestätigen, bei unserem letzten Besuch dort vor ca. 9 oder 10 Jahren ist er noch da gewesen, muss nachsehen, ob ich ihn fotografiert habe.
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von gerrit » 03.04.2018 - 18:15

Wußt´ich´s doch: am 3.März 2010 ist der Lift noch gestanden:

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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von jamesdeluxe » 04.04.2018 - 16:25

Sehr überzeugend, danke! Schade, dass Serre 3.5+ Stunden vom Genfer Flughafen liegt.

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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von miki » 04.04.2018 - 22:23

Danke für die Fotos vom kurzen KSSL unterhalb des Forts, Gerrit. Also bin ich doch noch nicht volkommen dement ;D . Die hatten dort offensichtlich alles von Beschneiung, Mini - Funpark, Rodelverleih (?) etc. BTW, für einen 3. März war es bei dir auch ganz schön winterlich dort.
Snowworld-Warth hat geschrieben:
02.04.2018 - 02:03
War die TSD Bletonet jeden Tag bzw. überhaupt in Betrieb?
Und lief die TC Prorel eher schnell oder ziemlich langsam?
Ja, die 6KSB Bletonet war immer wenn wir da waren in Betrieb, ich glaube wir sind dreimal in der Woche dort gefahren. Mindestens einmal habe ich mich gefragt ob das notwendig ist, sowohl die 6KSB als auch die paralelle 8EUB liefen fast leer. Kommentar meiner Maus: könnten die nicht wenigstens am Nachmittag eine der beiden Bahnen abstellen und mit dem gespartem Geld lieber eine Piste mehr präparieren (ja, meine Schule :wink: ). Die Prorel lief mit normaler Geschwindigkeit für eine 12 EUB aus den 80ern.
Snowworld-Warth hat geschrieben:
02.04.2018 - 02:03
Und zu den geplanten Neuerungen: Ich hatte bei rm.net immer nur vom Ersatz der Côte Chevalier durch eine TSD6 gelesen. Ersetzt diese etwa auch den TSF Fréjus und den TK Pré du Bois oder sind weitere neue Lifte geplant? Die Ziehwege rund um den TSF Fréjus (Traverse, Goulet, Lacets) sind ja schon sehr nervig und der Hang vor dessen Talstation war immer wuselig und als erstes zerfahren und verbuckelt.
Die neuesten Infos gibt es unter diesem Topic auf RM. Die neue 6KSB startet etwa im Bereich der 4. (oder war es die 5.?) Stütze der 3SB Frejus und endet an der bestehenden Bergstation. Warum man unterhalb der Bergstation der 4EUB Frejus bis etwa zur Talstation Vallons nur so schmale und wenig attraktive Ziehwege gebaut hat, wundert mich auch. Normalerweise baut man solche dort wo eine vollwertige Piste nicht machbar wäre, aber dort scheint mir des Gelände nicht zu steil für eine (dunkel)rote Piste zu sein :gruebel: .
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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von gerrit » 05.04.2018 - 17:08

2010 war dort ein sehr guter Winter, wir hatte in diesem Urlaub auch die beiden absoluten Traumtage im Queyras, die damals die einzigen Tage der Tour war, über die ich auch einen Bericht geschrieben habe:
Viso vis-a-vis - Freeride-Paradies Queyras, 5./6.3.1010: Traumtage hinter der Schlucht

Wir haben damals auch Serre Chevalier (2 oder 3 Tage), Puy St. Vincent, Les Deux Alpes, La Grave und Montgenevre besucht, bis auf Puy St. Vincent (Nebel und komischer Schnee) alles sehr lohnend.
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Serre Chevalier, 18. 3. - 23. 3. 2018

Beitrag von miki » 06.04.2018 - 21:16

Danke gerrit für den Link, ich habe damals diese Berichte aus der (dem?) Queyras irgendwie verpasst. Schaut ganz nett aus, auch aus der Sicht der 'gemeinen Pistenskifahrers' :wink: .
Saison 2018/19 beendet: 53 Skitage = 14x Petzen, 5x Pohorje, 4x Mölltaler Gletscher, 3x Gerlitzen, 2x Sillian, BKK, Hochkönig, Ankogel, Nassfeld, La Thuile, Moterosa Ski, Turrach, 1.5 x Hochstein, 1x Katschberg, Klippitz, Heiligenblut, Obertilliach, Kals/Matrei, Simonhöhe, Courmayeur, Pila, Kanin, 0.5x Zettersfeld.


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