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Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

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miki
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Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von miki » 28.03.2018 - 21:42

Am dritten Urlaubstag, es war Dienstag, 20. 3., haben wir die Möglichkeit ausgenutzt mit unserem 6-Tages Skipass von SC das Skigebiet von Montgenevre zu besuchen. Im Gegensatz zu AdH (oder L2A oder Puy St. Vincent), wo man mit dem SC - Wochenpass einfach zum Kartenleser fahren kann, ist es im Falle von Montgenevre komplizierter: beim Kauf der Wochenkarte bekommt man einen Papierzettel, wo u. A. die Spernummer für den Fall des Verlustes angegeben ist, unten sind aber noch zwei Rechtecke, auf dem einen steht Montgenevre, auf dem anderen Vialattea. Für einen Besuch in Montgenevre genügt also der Skipass nicht, den Zettel muss man ebenfalls bei sich haben. Zum Glück war ein Kollege aus dem slowenischen Forum ein paar Wochen vor uns dort und hat mir die Details verraten.

Anfahrt: Villeneuve - Briancon - Montgenevre, dank zweier italienischer LKWs dauerte es 35 Minuten, ohne die beiden würden wir mindestens 10 Minuten schneller sein. Vorsichtshalber (wir wussten ja nicht wo sich die Kassen befinden) kurz an der Talstation Chalvet angehalten, dort hat die Dame die Rechtecke aus dem Zettel herausgeschnitten und einen Tagespass für Montgenevre überreicht. Ja, so funktioniert es Anno 2018 8O . Auf meine Frage hat sie noch explizit geantwortet: only France! Dann weitergefahren, zum Parkplatz (danke Starli!) nahe der Stelle wo die Piste über die Strasse führt, dieser Parkplatz ist (a) kostenlos, (b) direkt an der Piste und (c) bewacht, ich parkte direkt gegenüber der französischen Grenzstelle, wo sich zwei Polizisten den ganzen Tag die Langweile vertrieben haben, mir haben sie fast schon leid getan: es muss doch schrecklich sein den ganzen Tag dort ohne Arbeit herumzustehen. Den Verkehr haben sie auf jeden Fall nicht behindert (so viel zum Thema Grenzkontrollen in F), sowohl bei unserer Anreise an Samstag als auch am Dienstag standen sie einfach nur da während der Verkehr unbehindert an ihnen vorbeigefahren ist. Während ich mir die Skischuhe angezogen habe, konnte ich einen Norweger beobachten, der hat - und das sogar von F nach I fahrend - dort angehalten und wollte irgendwas von denen, den mussten sie fast zwingen weiterzufahren :lach: .

Pistenplan: http://www.jazzauxfrontieres.com/plan_p ... 017-18.png

Voila, auf der Piste, unser Auto ist irgendwo rechts hinter den Schneebergen versteckt:
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Talstationen Telemix Sierre Thibaud (links) und 4SB Tremplin (rechts, tlw. von den Holzhütten verdeckt). In einer dieser Hütten befindent sich übrigens auch eine Kassa, also war der Zwischenstopp an der Talstation Chalvet unnötig. Na ja, bringt einen auch nicht um. Mehr aus Gewohnheit haben wir den Tag auf den sonnseitigen Pisten begonnen, das tut man ja normalerweise im März bevor sie zu sulzig werden. Allerdings war es in unserer Urlaubswoche so kalt dass die Reihenfolge egal war, es wurde den ganzen Tag nichts sulzig:
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Mit einer der wenigen Kabinen (Wunsch meiner Maus, bei -10 aber verständlich) sind wir hinaufgefahren, hier erster Blick ins Skigebiet:
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Blick nach Westen ins Tal mit den KSSL L'Alpet und Les 3 Furneous:
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Schwarze Tetras runter zur DSB Rocher Rouge, die müssen wir gleich testen:
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Selten sind wir auf so perfekten und leeren Pisten gefahren wie in dieser Ecke, da mussten wir alle Abfahrten (zwei schwarze, eine blaue) der Reihe nach testen ... OK, die wohl niemals gewalzte Chaberton nicht, dafür waren die präparierten einfach zu gut:
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Nun aber weiter (meine Maus würde gerne noch in der Ecke beim Rocher Rouge bleiben), hier eine der blauen Autobahnen entlang des KSSL L'Alpet:
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Einmnal runter ins Zentrum von Montgenevre ... :
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... sowie anschliessend mit der alten Agudio 6EUB (mit neuen Kabinen) hinauf:
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Mit der klapprigen DSB Le Chalvet Superior ... :
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... erreicht mal die tollen südseitigen Pisten Chalvet und Combe du Loup, perfekte Pistenautobahnen ... :
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... mit schönem Blick auf Mt. Blanc und ... keine Ahnung was noch, auf jeden Fall eine ganze Reihe von 4000ern. Falls jemand weitere Gipfel erkennt, bitte ich um Aufklärung:
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Rechts runter von der Bergstation der DSB geht die schöne schwarze Piste 3 Fourneos, man könnte zwar jedes Mal über die flache blaue Piste wieder zur Talstation der (langsamen) DSB abfahren, wesentlich schneller geht es aber mit dem gleichnamigen KSSL, das hat selbst Mausi zugegeben :wink: :
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Ins Tal zur Kombibahn Sierre Thibaud, 'unser' Parkplatz ist hinter der Lanze und etwas links davon die Hütte mit den Parkplatzwächtern ;D :
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Über die blaue Boisses (oben nett, unten doch stark ziehweglastig) ... :
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... erreicht man die etwas versteckte 4SB Le Montquitane, mit kurzer aber schöner Piste:
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Die Appartementblocks stehen noch in Frankreich, das Dorf etwas weiter unten bereits in Italien. Schade dass es hier keine Piste von der Talstation der 4SB runter zu den italienischen Liften gibt (keine Ahnung ob es zwischen den Häusern Platz gäbe, auf jeden Fall müsste man aber eine Strassenunter/überführung machen):
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Die obere Verbindung von Montgenevre nach Italien über den Colletto Verde ist bekanntlich bereits seit einigen Jahren gesperrt, auch mit Hilfe von Google Translate kann ich nicht ganz entziffern warum, auf jeden Fall hat es was mit (nicht eingehaltenen ?) Genehmigungen, italienischer Bürokratie usw. zu tun. Für einen überzeugten libertären wie ich noch ein Beweis dass Staaten ausschliesslich dazu da sind den Bürgern das Leben schwer zu machen, aber lassen wir das :evil: . Dann eben über die untere Verbindung (tlw. 0% Gefälle, zum Glück war der Schnee hart) zur 4SB La Coche, bereits auf italienischer Seite gelegen. Dort wieder zur Kasse, zweites Rechteck ausschneiden lassen, Tageskarte ausgestellt. Nun hatte ich 3 Skipässe in der Tasche, einen für SC, einen für den französischen Teil von Montgenevre und einen für den italienischen Teil. Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?
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Die italienischen fixen 4er laufen noch einen Tick langsamer als die französischen, so ist es mir wenigstens vorgekommen. Mit der la Coche:
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... erreicht man die einzige wirklich brauchbare Wiederholungsbahn im italienischen Teil, die relativ lange 4KSB Serra Granet mit nicht ganz verständlichem Zwischenausstieg auf etwa 3/4 der Trasse:
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Von Li nach Re Bergstationen 4SB Sagnalonga - Bercia, 4KSB Serre Granet und 4SB Gimont (war nicht in Betrieb)
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Die Bahn erschliesst etliche nette Pisten, 2 - 3 links der Bahn sowie weitere 2 - 3 rechts in Richtung Talstation Gimont, wobei man von der Talstation der Gimont zur Talstation der Serra Granet nur über einen recht nervigen, flachen Skiweg kommt. Hier könnte ich es ruhig mal 2 Stunden aushalten, leider war die Zeit zu knapp um alle Pisten zu befahren:
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Weiter zur 4SB Sagnalonga - Bercia, diese erschleisst 3 sehr schöne und vor allem leere Pisten, leider ist die Bahn selbst für eine fixe 4er extrem langsam :( :
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Einmal mussten wir auch den Witz testen, der auf Pistenplänen als blaue Talabfahrt '90 Bassa' nach Cesana eingezeichnet ist. Apropos Pistenplan: auf dem Druckprospekt, den ich bei der Kassa bekommen habe, ist auf einer Seite die ganze Via Lattea abgebildet, auf der anderen nur der Bereich Montgenevre bis Cesana. Und wie es sich für ein Prospekt, bei dem die Italiener ihre Finger dabei hatten, gehört, sind die Talabfahrten unterschiedlich eingezeichnet:

Lüge! Nicht nur dass die hier eingezeichneten roten und schwarzen Pisten z. T. nicht existieren (92 alta), auch dort wo so etwas wie Piste zu sehen ist (92 bassa), sind grosse Tafeln aufgestellt dass das Befahren verboten ist:
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Schon näher an der Wahrheit ... :
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... allerdings ist die '90 tris' entlang der DSB in Wirklichkeit auch nicht vorhanden, an der Talstation der 4KSB steht gross angeschrieben 'Fine Pista'. Dort war für uns auch Schluss, es blieb bei einer Befahrung der blauen 90 bassa. Oben sieht sie wirklich noch nach einer blauen Piste aus:
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... weiter unten ist es nur noch ein schmaler Ziehweg, die 'blaue' Abfahrt von der Petzen (= Petzenstrasse) ist im Vergleich eine breite und attraktive Piste ;D . Es läuft auf der italienischen Seite wohl einiges falsch, da bauen sie eine moderne 4KSB ohne richtige Piste - auch Beschneiung habe ich entlang der 'Talabfahrt' keine gesehen, und eine Sektion höher werden 3 schöne Pisten von einer langsamen fixen 4er erschlossen? Whatever ... :
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Am Ende fährt die Bahn noch ein Stück bergab, warum auch immer. Warum muss ich die ganze Zeit an das Wort 'verplant' denken :gruebel: ?
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Wie auch immer, auf der italienischen Seite hatten wir unsere Kaffeepause, hier bekommt man einen guten Latte Machiatto um 2 Euro, kostet also halb so viel wie in Frankreich und schmeckt dazu besser. Und Apfelstrudel gab es auch, hat für ein wenig von österreichischem Hüttenfeeling gesorgt. Danach ging es noch in den südlichen Bereich von Montgenevre, ich hoffe dass ich die Bilder richtig einordnen werde, dort sieht mir alles etwa gleich aus: fixe 4er + schöne steile Waldabfahrten. Das sollte am Col Boeuf sein:
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Warum macht man an einem 20. März sowas?
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Und das am 4SB Tremplin, unter der Bahn die gleichnamige schwarze Piste und im Hintergrund die ebenfalls fixe 4er Le Brousset mit der schwarzen Rhodos :
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Blick von der Bergstation Le Brousset in den Gondrans - Bereich, dort geht es jetzt hin:
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Mit der breiten Gondrans - Schüssel sind wir nicht richtig warm geworden, vielleicht auch wegen der fortgeschrittenen Tageszeit. Die 4SB, die auf den ersten Blick die interessanteren Pisten erschleisst, war wegen technischem Defekt ausser Betrieb, und die Pisten an der 4KSB waren selbst mir langweilig flach, einmal links und einmal rechts war genug:
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Einmal mit dem KSSL Cretes hinauf ... :
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Blick zur Piste welche von der 4SB Rocher de L'Aigle erschlossen wird, eine Fahrt würde sich noch ausgehen, jedoch war die Piste (2/3 davon kann man auch von Cretes kommend befahren) bereits buckelig zerfahren, eigentlich die einzige Piste an diesem Tag die ich als zerfahren bezeichnen kann:
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Lieber die schöne Rhodos runter und um 16:23 die Talstation von Serre Thibaud erreicht - diese schliesst für französische Verhältnisse eigentlich recht früh. Ich habe schon damit gerechnet dass wir sie nicht mehr schaffen, dann würden wir eben die Tremplin nehemen (fährt bis 16:45) von welcher wir auch fast bis zum Auto hätten abfahren können. Aber so war es natürlich noch bequemer. Der Einstieg zu den Kabinen war bereits abgesperrt, also zum ersten Mal an diesem Tag mit dem Sessel hoch, Gelegenheit zum Fotografieren:
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Einfach nur schön:
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Fazit: im Gegenteil zu einigen Berichten hier und im slow. Forum, wo Montgenevre eigentlich recht kritisch beurteilt wurde, fanden wir das gebiet schön, vielfältig und interessant. Ich mag einfach diese Art von Skigebieten, mit vielen Pisten und Liften in verschiedenen Geländekammern. Vor allen der ganze nördliche, also sonnseitige Bereich von Montgenevre sowie der Bereich von Col Boeuf bis Le Brousset hat uns sehr gut gefallen, wobei wir im letzterem viele nett aussehende rote und schwarze Pisten auslassen mussten. Auch die Pisten um Serra Ganet und Sagnalonga - Bercia haben uns sehr gefallen. Die 'Talabfahrt' nach Cesana sowie den Gondrans - Bereich hätten wir hingegen ruhig auslassen können. Meine Maus war ganz traurig, dass wir mit unserem Wochenpass nur einmal am Montgenevre fahren konnten, in 2 Tagen könnten wir wirklich alle Pisten abfahren, die interessantesten auch mal zwei- oder dreimal. Wir kommen wieder, keine Frage.

Am Ende noch was aus der 'wünsch dir was' - Schublade: auf jeden Fall wenigstens das wiedereröffnen, was schon mal in Betrieb war - damit meine ich die Pisten von Colletto Verde nach Italien runter und die momentan stillgelegte 4KSB Col Saurel, entweder dort wo sie jetzt steht oder (wie ich auf Funivie gelesen habe ... oder war es RM?) auf anderer Trasse von der jetzigen Talstation zum Colletto Verde hinauf. Und die eine oder andere fixe SB könnte auch mal einen Ersatz durch eine KSB vertragen, meine Kandidaten Nr. 1 ind 2 dafür sind die DSB Le Chalvet Superieur und 4SB Tremplin.
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von Rüganer » 29.03.2018 - 11:24

Wollte einfach mal Danke sagen zu deinen tollen Berichten und den launigen Kommentaren, bei denen ich so oft mit dem Kopf nicken muss :D

Tolle Verhältnisse da unten für Ende März, und es sieht alles ganz gut aus.
Zusammen mit den Berichten von wso macht es Lust , diese Ecke auch mal zu besuchen.

Aber - man wird nicht jünger, und auf dem Weg liegen schon tolle Skigebiete .....

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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von kaldini » 30.03.2018 - 21:30

Also meine negative Grundhaltung gegenüber der Via Lattea liegt eindeutig nicht an Montgenevre! Du hast es gewisserweise schon geschrieben: das einzig Gute meiner Meinung nach am italienischen Teil der Monte della Luna (oder so) ist der italienische Cafe!
Montgenevre bietet einige tolle Pisten, die ihr ja auch gefahren seid. Nur so Dinge wie die Verbindung nach Italien, die oben nicht geht, eigentlich keine schönen Pisten dort und die komische Liftanordnung halten mich von der Milchstrasse fern. Und meiner Meinung nach geht das Richtung Sestriere dann auch noch weiter...
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von j-d-s » 25.11.2018 - 07:53

Ad Sperre Colletto Verde: Nene, das ist nicht was wegen der Bürokratie. Da ist Asbest in dem Bereich wo die Piste ist. Das stand vor zwei Jahren an einem Aushang an der Talstation in Claviere, Verordnung von irgendeiner Behörde wegen Asbest (italienisch Amianto).

Ich weiß zwar nicht inwiefern Asbestfasern durch einen Meter Schnee durchdringen können, aber das Zeug ist giftig, damit ist nicht zu Spaßen.
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von 3303 » 25.11.2018 - 14:27

Asbest ist aufgrund der Faserstruktur karzinogen, wenn es in die Lunge gelangt. Es ist aber nicht giftig.
Um eine Gesundheitsgefahr darzustellen, muss es in der Regel freigesetzt werden.
j-d-s hat geschrieben:
25.11.2018 - 07:53
...
Ich weiß zwar nicht inwiefern Asbestfasern durch einen Meter Schnee durchdringen können, aber das Zeug ist giftig, damit ist nicht zu Spaßen.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n,
Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“

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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von Mt. Cervino » 25.11.2018 - 22:43

Die Asbest Thematik am Coletto Verde ist ein wenig vielschichtiger und hat sowohl etwas mit Asbest als auch mit Behördenstreitereien zu tun.

Nachdem (2014?) ein 14-Jährigen Skifahrer bei einem Zusammenstoß mit einen Felsbrocken auf der Coletto Verde Piste ums Leben kam, wollte man die Piste dort entschärfen und sicherer machen. Bis dahin war die Piste eine komplett unmodellierte aber auch unpräparierte (anspruchsvolle aber nicht schwierige) Piste. Bei den Bauarbeiten (Erdbewegungen) an der Piste wurden dann sehr hohe Asbestwerte festgestellt und von den Behörden ein Auflage erteilt die asbesthaltige Erde fachgerecht abzutragen und zu entsorgen. Das wurde aber nicht gemacht, sondern der asbesthaltige Erdaushub (italientypisch) einfach wieder in der Piste verbaut. Dabei waren wohl die Bürgermeister von Claviere und Cesana sowie zwei Mitarbeiter der Sestriere SpA. maßgeblich beteiligt. Folglich wurde die Piste von den Behörden nicht mehr zugelassen und gesperrt. Seit 1 oder 2 Jahre ist die Piste nun sogar auf den Pistenplänen (zumindest von Montgenevre) nicht mehr existent (auf dem Via Lattea Plan interessanterweise immer noch). Weiterhin ist die am Ende der Abfahrt zu erreichende und erst 2000 gebaute 4KSB Col Saurel stillgelegt worden. Die war in meinen Augen eine der genialsten Neuerschließungen der letzten 20 Jahre. In wundervoller Landschaft (Monti della Luna) eingebettet, total abgelegen und mit wunderschönen Pisten ausgestattet. Warum die Bahn (die oft nur am Wochenende lief) auch gestrichen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich weil die direkte Zufahrt aus Montgenevre über den Colleto Verde weggefallen ist und diese Anlage, die der (Montgenevrer Liftgesellschaft?) gehörte, so quasi vom Rest des Skigebietes abgeschnitten wurde.
Das Ganze ist ein Jammer, da diese Ecke mit der Coletto Verde Abfahrt und der Saurel KSB eines der absoluten Highlights der Via Lattea war. Diese Farce erinnert aber auch sehr stark an den aktuellen Streitfall im Pitztal an der Wildspitzbahn und die Auseinandersetzung der Liftbetreiber mit den Behörden.
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von GIFWilli59 » 26.11.2018 - 00:10

miki hat geschrieben:
28.03.2018 - 21:42
Schon näher an der Wahrheit ... :
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... allerdings ist die '90 tris' entlang der DSB in Wirklichkeit auch nicht vorhanden, an der Talstation der 4KSB steht gross angeschrieben 'Fine Pista'. Dort war für uns auch Schluss, es blieb bei einer Befahrung der blauen 90 bassa.
Ich bin im März 2017 mit der DSB runtergefahren, die Piste ist an sich schon vorhanden (deutliche Geländeanpassungen waren zu sehen), nur eine Beschneiungsanlage hat man leider vergessen, also wird die wahrscheinlich nur wenige Tage/Wochen im Jahr offen sein.
... weiter unten ist es nur noch ein schmaler Ziehweg, die 'blaue' Abfahrt von der Petzen (= Petzenstrasse) ist im Vergleich eine breite und attraktive Piste ;D . Es läuft auf der italienischen Seite wohl einiges falsch, da bauen sie eine moderne 4KSB ohne richtige Piste - auch Beschneiung habe ich entlang der 'Talabfahrt' keine gesehen, und eine Sektion höher werden 3 schöne Pisten von einer langsamen fixen 4er erschlossen? Whatever ... :
[…]
Am Ende fährt die Bahn noch ein Stück bergab, warum auch immer. Warum muss ich die ganze Zeit an das Wort 'verplant' denken :gruebel: ?
Vermutlich, damit man die Bahn auch für die Talfahrt nutzen kann. Der Ziehweg von blauer Abfahrt ist am Anfang zwar wirklich schön und auch landschaftlich nicht verkehrt, aber kaum zumutbar. Bei der Länge der Bahn finde ich eine KSB zwar eher gerechtfertigt, als bei der Sektion darüber, aber ich finde, man sollte die KSB doch eher als Wiederholungsanlage auslegen...


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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von j-d-s » 26.11.2018 - 01:42

Die 90 tris wurde tatsächlich wohl vor ca. 10 Jahren gebaut (ist ja auch noch zu sehen, die Modellierung), ist aber inzwischen aus dem Pistenplan gestrichen worden. Direkt oben drüber gibts ja statt der 90 bassa auch mehrere Pistenschneisen, die aber jahrelang auch weder verzeichnet noch präpariert oder markiert waren. Seit letztem Jahr ist jetzt eine davon als Piste Nr. 92 wieder vorhanden.
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von GIFWilli59 » 26.11.2018 - 11:30

Warum baut man nur so viele Pisten, um sie dann doch nicht zu betreiben?

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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von starli » 26.11.2018 - 12:14

^ In der Vialattea darf man sich um sehr vieles wundern, aber nicht, dass man die dortigen Entscheidungen jemals verstehen kann.
**
Meine Website inmontanis.info (und somit auch alle Bilder und mein Blog) sind wieder online!
**

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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von j-d-s » 26.11.2018 - 12:20

Italien halt :roll: :wink: .
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von Chasseral » 27.11.2018 - 14:47

Die Piste Colletto Verde wird zu anstehenden Saison wiedereröffnet. Die 4KSB Col Saurel bleibt geschlossen !

Zitat: "La pista 100 sarà rinnovata, ma la seggiovia Col Saurel rimarrà chiusa”

s. hier:
http://www.valsusaoggi.it/sci-in-vialat ... -i-lavori/
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von Mt. Cervino » 27.11.2018 - 18:32

Die Öffnung wird hier auch noch mal bestätigt:
http://blog.montgenevre.com/reouverture ... ntgenevre/

Interessant sind auch die Kommentare unter dem Artikel von Chasserals Link:
Der „Niedergang“ der mittleren und östlichen Via Lattea (im Gegensatz zu dem dort gelobten Montgenvre Teil) wird stark mit dem Präsidenten der Via Lattea Herrn Brasso in Verbindung gebracht. Er war wohl auch federführend bei den Tricksereien bei der Colette Verde Piste die dann zur vorübergehenden Schließung geführt hat.
So wie es aussieht gehört die Colette Verde Piste und die Col de Saurel 4KSB wohl doch nicht wie von mir angenommen zu Montgenevre sondern zum Sestriere Teil der Via Lattea.
Die 4KSB bleibt mindestens weitere 5 Jahre geschlossen und wird nur wiedereröffnet, wenn sich die Bahn dann wieder ökonomisch rechnet, was unter gegebenen Umständen nicht passieren wird.
Evtl. wird die KSB aber an eine andere Stelle versetzt und dort wiedereröffnet.
Herrn Brassi als Präsidenten wird in seinen gut 10 Amtsjahren Untätigkeit und bewusstes rausziehen von Kapital aus der Gesellschaft bei immer weiterer Einschränkung des Angebotes vorgeworfen.
Im Einzelnen u. a.:
- Kürzere Öffnungszeiten (im Vergleich zu Montgenevre)
- Viele Lifte die wochentags oder außerhalb der Ferien nicht geöffnet sind
- Aufgegebene Sektoren und Anlagen im Skigebiet (Genevris komplett, Grangesises komplett, teilweise Sansicario, Saurel und Basset)
- Viele aufgegebene Pisten im Skigebiet (Sansicario, Monti della Luna (Claviere – Cesana) 2 Talabfahrten vom Monte Fraiteve nach Sestriere, Colette Verde, etc.
- Nur 1 Liftneubau in 11 Jahren und das als fixe 2SB (2Mio Investitionssumme) aber keine KSB in diesem Zeitraum -> stimmt nicht ganz, zumindest ins Sestriere gibt es eine neue 4KSB (Bogata Sestriere) die in den letzten 5 Jahren gebaut wurde
- Viele Liftversetzungen anstelle von notwenigen Neubauten
- Beschneiung teilweise bewusst verzögert und zu spät gestartet, damit Pisten/Lifte nicht geöffnet werden müssen und damit Kosten gespart werden
- Jahresticket Via Lattea bei recht kurzer Saison angeblich fast so teuer wie Cervinia (bei deutlich längerere Saison) und doppelt so teuer wie Montgenevre)
- Usw.

Obwohl ich ja ein großer Fan der Via Lattea bin, muss ich zugeben, dass da viel Wahres dran ist.
Als ich 2009 das erste Mal in der Via Lattea war, hatte man gerade die große Investitionswelle für Olympia 2006 hinter sich (2 neue EUB Fraiteve, 1 PB Pragelato, ca. 8 neue KSB in Sauze D`Oulx, Sestriere, Sansicario und Cesana und Claviere und noch ein paar neue SBs) aber es gab damals auch noch den genialen ESL, die uralte Marchisio 2SB, viele alte Marchisio und Leitner Schlepplifte, sowie die EUB zum Col Basset. Das Skigebiet war damals genial.
Dann hätte man die Chance gehabt die alten Lifte mit modernen kuppelbaren Anlagen zu ersetzen, und was tut man? Man baut viel zu lange billige fixe SBS (du Col) als Neuerschließung, streicht Lifte ohne Ersatz (Col Basset), reduziert Pisten und Liftzeiten immer weiter und wundert sich warum die Einnahmen sinken.
Auf der anderen Seite der Via Lattea in Montgenevre hat man hingegen in den letzten 10 Jahren gut investiert: 2 neue Kombibahnen, Renovation der alten Agudio 6EUB mit neuen Kabinen, Ersatz von 2 kürzeren 2SBs durch neue 4SBs, Ersatz einiger KSSL mit neuen SL etc.
Hier hat man meiner Meinung nach die richtigen Prioritäten gesetzt…
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von starli » 27.11.2018 - 19:13

Mt. Cervino hat geschrieben:
27.11.2018 - 18:32
Auf der anderen Seite der Via Lattea in Montgenevre hat man hingegen in den letzten 10 Jahren gut investiert: 2 neue Kombibahnen, Renovation der alten Agudio 6EUB mit neuen Kabinen, Ersatz von 2 kürzeren 2SBs durch neue 4SBs, Ersatz einiger KSSL mit neuen SL etc.
Hier hat man meiner Meinung nach die richtigen Prioritäten gesetzt…
Seh ich anders, da ich keinen Ersatz von KSSL mit SL mag. Und in dem italienischen Vialattea-Teil bin ich doch sehr froh über den noch hohen Anteil interessanter und alter SL..
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von GIFWilli59 » 27.11.2018 - 22:39

Mt. Cervino hat geschrieben:
27.11.2018 - 18:32
[…]
- Nur 1 Liftneubau in 11 Jahren und das als fixe 2SB (2Mio Investitionssumme) aber keine KSB in diesem Zeitraum -> stimmt nicht ganz, zumindest ins Sestriere gibt es eine neue 4KSB (Bogata Sestriere) die in den letzten 5 Jahren gebaut wurde
Wann genau und wo steht die?
Auf der anderen Seite der Via Lattea in Montgenevre hat man hingegen in den letzten 10 Jahren gut investiert: 2 neue Kombibahnen, Renovation der alten Agudio 6EUB mit neuen Kabinen, Ersatz von 2 kürzeren 2SBs durch neue 4SBs, Ersatz einiger KSSL mit neuen SL etc.
Also lt. liftworld waren es nur jeweils eine 4SB (Montquitaine) und ein 1SL (Le Clot), die überhaupt neu gebaut wurden.

Ich persönlich fand bei meinem Besuch vor 1,5 Jahren den italienischen Teil deutlich moderner, eben weil es einen nennenswerten Anteil an CLDs gibt, die man in Montgenevre fast vergeblich sucht.

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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von j-d-s » 28.11.2018 - 03:21

starli hat geschrieben:
27.11.2018 - 19:13
Mt. Cervino hat geschrieben:
27.11.2018 - 18:32
Auf der anderen Seite der Via Lattea in Montgenevre hat man hingegen in den letzten 10 Jahren gut investiert: 2 neue Kombibahnen, Renovation der alten Agudio 6EUB mit neuen Kabinen, Ersatz von 2 kürzeren 2SBs durch neue 4SBs, Ersatz einiger KSSL mit neuen SL etc.
Hier hat man meiner Meinung nach die richtigen Prioritäten gesetzt…
Seh ich anders, da ich keinen Ersatz von KSSL mit SL mag. Und in dem italienischen Vialattea-Teil bin ich doch sehr froh über den noch hohen Anteil interessanter und alter SL..
Starli, wir haben doch schon öfters festgestellt, dass deine Vorlieben häufig genau gegensätzlich zu denen der Masse sind. Und die Masse bringt Geld.

Außerdem haben wir durch diese Uralt-Infrastruktur ja das Problem, dass sie zu wenig Geld haben, wodurch manche Bereiche ganz LSAP sind und einige Lifte nur am Wochenende in den Ferien oder so laufen. Ich meine darüber hättest du dich in einem deiner Berichte auch mal beschwert.

Wobei sie in der Vialattea wenigstens eine Tabelle haben welcher Lift wann offen ist, Gebiete wie Laax praktizieren die Schließung von Anlagen um Geld zu sparen ja auch, kündigen aber nicht an, was wann geschlossen wird, sodass man nicht planen kann - weswegen für mich Laax ab Ende März zu riskant ist, da fahre ich lieber wo anders hin.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski

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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von Mt. Cervino » 28.11.2018 - 13:37

starli hat geschrieben:
27.11.2018 - 19:13
Mt. Cervino hat geschrieben:
27.11.2018 - 18:32
Auf der anderen Seite der Via Lattea in Montgenevre hat man hingegen in den letzten 10 Jahren gut investiert: 2 neue Kombibahnen, Renovation der alten Agudio 6EUB mit neuen Kabinen, Ersatz von 2 kürzeren 2SBs durch neue 4SBs, Ersatz einiger KSSL mit neuen SL etc.
Hier hat man meiner Meinung nach die richtigen Prioritäten gesetzt…
Seh ich anders, da ich keinen Ersatz von KSSL mit SL mag. Und in dem italienischen Vialattea-Teil bin ich doch sehr froh über den noch hohen Anteil interessanter und alter SL..
Ich bin da ganz bei Dir und als Retro-Fan sehe ich das ganz genauso. Deshalb fahre ich ja auch regelmäßig hin.
Meine Argumentation oben zielte eher darauf ab, was die breite Masse will und wie sich ein Skigebiet heute leider wirtschaftlich ausrichten muss um erfolgreich sein.
GIFWilli59 hat geschrieben:
27.11.2018 - 22:39
Mt. Cervino hat geschrieben:
27.11.2018 - 18:32
[…]
- Nur 1 Liftneubau in 11 Jahren und das als fixe 2SB (2Mio Investitionssumme) aber keine KSB in diesem Zeitraum -> stimmt nicht ganz, zumindest ins Sestriere gibt es eine neue 4KSB (Bogata Sestriere) die in den letzten 5 Jahren gebaut wurde
Wann genau und wo steht die?
Ich meinte die Trebials 4KSB. Aber die ist laut Liftworld, wie ich gerade nachgesehen habe, schon von 2003, somit muss ich meine Aussage revidieren. Die Bahn sah so neu aus, als ich sie letztes Jahre gefahren bin, aber sie stand wohl auch 2009 schon, als ich das erste Mal da war. Wahrscheinlich hat mich irritiert, dass die Talstation neu lackiert und mit roter Audi Werbung versehen wurde.
GIFWilli59 hat geschrieben:
27.11.2018 - 22:39
Auf der anderen Seite der Via Lattea in Montgenevre hat man hingegen in den letzten 10 Jahren gut investiert: 2 neue Kombibahnen, Renovation der alten Agudio 6EUB mit neuen Kabinen, Ersatz von 2 kürzeren 2SBs durch neue 4SBs, Ersatz einiger KSSL mit neuen SL etc.
Also lt. liftworld waren es nur jeweils eine 4SB (Montquitaine) und ein 1SL (Le Clot), die überhaupt neu gebaut wurden.

Ich persönlich fand bei meinem Besuch vor 1,5 Jahren den italienischen Teil deutlich moderner, eben weil es einen nennenswerten Anteil an CLDs gibt, die man in Montgenevre fast vergeblich sucht.
In Montgenevre sind die Lifte oft recht kurz, so dass auch eine SB genügt (bis auf die Rocher de L`Aigle SB die man mit 1,8 km Länge definitiv als KSB hätte bauen sollen.
Neben der 4SB Montquitaine (2011) und dem SL CLot (2009) hat man in den letzten 10 Jahren noch die folgenden Lifte gebaut:
- 6/8 Telemix Chalmettes (2008) -> Hat 6EUB ersetzt
- 6/8 Telemix Serre Thibaut (2009) -> Neuerschließung
- 4SB Crete (2018) -> Hat KSSL ersetz
Im gleichen Zeitraum wurde außerdem noch mindestens 4 KSSL stillgelegt.
j-d-s hat geschrieben:
28.11.2018 - 03:21
Wobei sie in der Vialattea wenigstens eine Tabelle haben welcher Lift wann offen ist, Gebiete wie Laax praktizieren die Schließung von Anlagen um Geld zu sparen ja auch, kündigen aber nicht an, was wann geschlossen wird, sodass man nicht planen kann - weswegen für mich Laax ab Ende März zu riskant ist, da fahre ich lieber wo anders hin.
Die Tabelle ist in der Tat gut und man konnte man sich in früheren Jahren immer auf die Angaben verlassen, was nun auch nicht mehr immer der Fall ist.
Letztes Jahr Mitte Dezember war die komplette Verbindung Sestriere - Sansicario - Sauze D`Oulx aber zu, obwohl sie laut Plan eigentlich offen sein sollte:
viewtopic.php?f=48&t=60406
Und am Schnee hat es sicher nicht gelegen :wink:
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von j-d-s » 28.11.2018 - 17:55

Mitte Dezember ist allerdings Vorsaison, viele Gebiete in Frankreich (wo die Vialattea ja teilweise liegt) machen erst um den 20.12. überhaupt auf...
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von Mt. Cervino » 29.11.2018 - 11:03

Die generell späte Öffnung der Skigebiete in Frankreich kenne ich. Allerdings ist hier Montgenevre eine lobenswerte Ausnahme, da Montgenevre oft schon Ende November aufmacht und den ganzen Dezember über ein ordentliches Angebot bietet. Briancon, ganz in der Nähe, macht übrigens auch schon für FR-Verhältnisse sehr früh Anfang Dezember auf. Ab Mitte Dezember sind dort dann bereits 70-80% der Lifte offen.
In meinem Post meinte ich aber explizit den italienischen Teil der Via Lattea. Die italienischen Lifte werden ja einzeln sehr detailliert in Saisonplan aufgeführt und die Öffnung teils für einzelne Tage und Wochenenden (Dezember) oder ab Weihnachten in Perioden (Saisonzeiten, Ferien, Feiertage) dargestellt.
Laut Plan sollten letztes Jahr die Verbindung der Teilgebiete Sestriere Sauze d´Oulx und Sansicario am Wochenende 16./17. Dezember mit Hilfe der Lifte 2SB Colo, EUB Fraiteve und SL Fraiteve geöffnet sein. Diese Lifte waren aber allesamt geschlossen, trotz bestem Wetter und Schneelage (die Pisten waren aber größtenteils teilweise noch nicht präpariert). Für dieses Jahr ist die Öffnung wieder für den 15./16. Dezember vorgesehen. Ich werde da mal beobachten...
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von starli » 30.11.2018 - 12:34

Sowohl Serre Chevalier, wie auch Montgenevre haben heuer z.B. ab diesen WE offen. Und auch etliche andere Skigebiete in Frankreich sperren auf. Aber halt erst mal nur WE-Betrieb.

Dass die Skigebiete in Frankreich oftmals später aufsperren, liegt eher an der schlechten Beschneiungsinfrastruktur und dass eben nicht immer genug Schnee zuvor liegt ..
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von Chasseral » 30.11.2018 - 12:57

starli hat geschrieben:
27.11.2018 - 19:13
Mt. Cervino hat geschrieben:
27.11.2018 - 18:32
Auf der anderen Seite der Via Lattea in Montgenevre hat man hingegen in den letzten 10 Jahren gut investiert: 2 neue Kombibahnen, Renovation der alten Agudio 6EUB mit neuen Kabinen, Ersatz von 2 kürzeren 2SBs durch neue 4SBs, Ersatz einiger KSSL mit neuen SL etc.
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Seh ich anders, da ich keinen Ersatz von KSSL mit SL mag. Und in dem italienischen Vialattea-Teil bin ich doch sehr froh über den noch hohen Anteil interessanter und alter SL..
Etwas mehr retro würde dem französischen Teil sicherlich gut zu Gesicht stehen. Trotzdem scheint es (wie Mt. Cervinio schreibt) gut zu sein, dass der französische Teil etwas investitionsfreufdiger war. Immerhin gibt es dort im großen und ganzen noch alle Anlagen und Pisten - was man vom italienischen Teil leider nicht behaupten kann. Was nützt das schönste Retro-Gebiet, wenn es in großen Teilen stillgelegt ist und/oder unter starken betrieblichen Einschränkungen leitet (z. B. nur WE-Betrieb an den Gipfelliften).
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Re: Montgenevre, 20. 3. 2018: Positiv überrascht

Beitrag von starli » 03.12.2018 - 12:49

Chasseral hat geschrieben:
30.11.2018 - 12:57
Was nützt das schönste Retro-Gebiet, wenn es in großen Teilen stillgelegt ist und/oder unter starken betrieblichen Einschränkungen leitet (z. B. nur WE-Betrieb an den Gipfelliften).
Na lieber kann ich die Retro-Lifte an den WE fahren als gar nicht!? Und im Falle der Vialattea fahr ich doch nur wg. der alten SL her. Ohne die würd ich hier eh nicht hinfahren.

Ich kenn beide Varianten - eine Muttereralm mit tollen Retroliften und Naturschnee, eine jahrelang geschlossene Muttereralm und die dann wieder neu gebaute Muttereralm - die mich mit den neuen Liften und den beschneiten Abfahrten überhaupt nicht mehr interessiert und für mich genauso gut hätte geschlossen bleiben können.
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