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La Bresse/Hohneck - zwischen Wasser und Eis - 25.02.2019

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La Bresse/Hohneck - zwischen Wasser und Eis - 25.02.2019

Beitrag von lokfuehreraufski » 26.02.2019 - 12:00

Wieder einmal hatte der Lokführer an einem Montag frei und begab sich auf seine Ski. Dieses mal sollte es mein erster Skibesuch im Elsass und in Frankreich überhaupt werden. Wohin? Na klar - nach La Bresse, das offenbar größte Gebiet in den Vogesen und nur knapp 90 min Fahrt von Zuhause entfernt.

Anreise:
  • A98/A5/A36/N66 - Kruth - Wildenstein - Col de Bramont
  • 107 km
  • 1:33 h Fahrt
  • durchweg schneefreie Straßen
Wetter:
  • sonnig-warm
  • 9:00 bereits 8 Grad an der Talstation, nachmiitags 14 Grad
Pistenzustand:
  • alles dabei: optimal, abgerutscht, pulvrige Haufen, schwere Haufen, Knochenbrecherhaufenschnee, verharschte Abschnitte, vereiste Stellen, "Wasserski", Firn, Matsch....eben alles
Lifte in Betrieb:
  • alle
Pisten offen:
  • alle außer "Noire" (Schneemangel/abgerutscht)
Wartezeiten:
  • keine nennenswerten (max. ca. 2, 3 Sessel oder Stangen) außer Kastelberg I+II
  • Kastelberg I+II: ca. 3-5 min bzw. 20-25 Stangen bzw. 2-5 gestürzte Snowboarder :biggrin:
gefallen:
  • sehr professionell aufgezogen
  • keine nennenswerten Wartezeiten
  • kultige Stangenschlepper mit und ohne Katapultstart
  • abwechslungssreiche Pisten
  • entspannte Anstellmentalität an den Liften
  • Preisniveau Skipass
  • kostenlos Parken
nicht gefallen:
  • Pistenzustand (wetterbedingt bereits ab morgens teils elendig)
  • Bevorzugung von Kunden mit Mehrtageskarten (früherer Liftbeginn)
  • Preisniveau in der Gastronomie
GPS-Track:

Den Auffangparkplatz in Bramont habe ich buchstäblich links liegen lassen. Nun stehe ich in einem kleinen Stau vor der einzigen geöffneten Zufahrt zum Parkplatz. Warum man keine zweite Zufahrt öffnete, ist unklar. Zumal man so zwischen den viel zu eng geparkten PKW hindurch musste, um zu den vielen freien Plätzen weiter unten zu kommen. Das nächste mal würde ich in Bramont parken und den Shuttlebus nehmen.
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...aber dennoch parkte ich nur 30 m von der Piste und 20 m von den Kassen entfernt ;D . Skipass war aufgrund der zahlreichen geöffneten Kassenfenster und des dadurch bedingten Mangels an Schlangen auch schnell gekauft. 30,30 EUR (Hauptsaison, rouge - Nebensaison, blau wäre 24,20 EUR) ohne Versicherung - immerhin noch knapp 7 Euro günstiger als am Feldberg und vollkommen in Ordnung - zumal es ja eigentlich sogar ein Liftverbund-Pass ist - er gilt auch in La Schlucht. Im Übrigen kann man auch für nur 10,50 EUR einen kleinen Skipass erwerben, welcher nur auf den Skischulliften im Tal und dem 6er-Sessel "Vologne Express" gilt - ein tolles Angebot für Skifahrer mit kleinem Geldbeutel!

Zuerst einmal wollte ich mich am Skischulschlepper einschwingen, doch die Drehkreuze sagten "nein" :? - eine Mitarbeiterin kam an und fragte ob ich nur eine Tageskarte hätte, diese gelte erst ab neun Uhr...ok, wieder was gelernt - mit länger gültigen Skipässen hat man wohl ein Recht, früher zu fahren - das ist anders als z.B. am Feldberg, wo die Lifte offiiell erst 9 Uhr öffnen, aber man selbstverständlich schon früher (ab ca 8:20/8:30) die Rothausbahn nutzen kann:
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Punkt neun Uhr ging es dann aber los ... warum man an einem Anfängerhang unbedingt einen Katapultlift (und dann gleich 3+1) hinstellen muss, ist mir ein bisschen unklar...trotzdem kurz und flott (ja ich weiss..grüne Piste) eingeschwungen:
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Dann erst einmal mit der 4KSB "Grand Artimont" nach oben ... ohne Wartezeiten, irgendwie wurde immer genau ein Sessel praktisch voll besetzt und es lief kaum einer leer...optimale Auslastung. Später sollte der Lift dann fast leer fahren.

Oben angekommen, landete ich dann auch sogleich auf der Spaßpiste "Opoualand" und fuhr diese hinab zum KSSL "La Casquette", hier war allerdings noch zu (die Öffnungs-Zeit war auf die Minute genau ran)...warten oder weiter?:
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Ich entschied mich für weiter und so ging es erstmal über die blauen Abfahrten "Blanchemer" und "Belle Hutte" runter zur 4SB "Belle Hutte", die Abfahrt hier obwohl offiziell noch gesperrt, war schon gut zerfahren...nunja.

Talstation 4SB "Belle Hutte" - Information zur Liftanlage vorbildlich! Bin begeistert, wie porfessionell man so ein Mittelgebirgsgebiet aufziehen kann!
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In der 4SB "Belle Hutte" der Sonne entgegen- nix los:
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Wieder oben auf dem Grand Artimont (1228 m) fuhr ich hinüber in den Sektor La Lande, erstaunlich steil hier die roten Abfahrten im oberen Teil, ich wählte die "La Feigne" mit absolutem Steilhang und anschließendem sehr flachen Auslauf. Später fuhr ich noch die anderen beiden Varianten, wobei sich die "Slalom"-Piste am besten fuhr, dort gab es auch am frühen Nachmittag noch einen Top-Pistenzustand.

Nun sollte es aber mit dem Kastelberg-Schlepper hinauf zum höchsten Punkt im Gebiet knapp unterhalb des Gipfels des Kastelberg (1350 m) gehen. Die beiden KSSL waren den ganzen Tag über die einzigsten Liftanlagen mit nennenswerten Wartezeiten (aber nie mehr als 5 min). Erfreut hat mich die Anstellmentalität: kein Schubsen, kein Drängeln, kein Über-die-fremden-Ski-fahren - stattdessen respektvolles Vorlassen von Skischülern. :o

Hier hatte ich auch endlich einen Katapultstart, wenn auch am rechten Lift nur einen kleinen, am linken ging es richtig ab :D :biggrin: - oben angekommen fuhr ich etwas abseits von der Piste auf bestem Harsch, um den Blick auf die Alpen zu genießen. Sie waren aber nur beschränkt sichtbar und wirkten vor allem verdammt weit weg. Auf dem Foto erkennt man sie nicht mal...was man erkennt, ist der Gipfel des Grand Ballon (1424 m), westlicher Eckpunkt des mythischen "Belchendreiecks":
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Blick zum Ausstieg der KSSL "Kastelberg I+II" mit fliegenden Umlenkscheiben <3:
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Nun ging's hinüber in den Bereich Chitelet/Goulet - mit dem Tropfensessellift. Einige Sessel hatten sich allerdings entschieden, keine Tropfensessel mehr sein zu wollen - diese waren dann auch viel bequemer. Bergauf fuhr man mit "Tropfen" - bergab mutierten sie zu "normalen" Sesseln :biggrin: :biggrin: :biggrin: :
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Der hinterste Bereich des Gebietes um die Liftanlagen "Chitelet" und "Goulet" bot die besten Abfahrten - überhaupt nichts los und die Haufen auf der "Chitelet rouge" und "Goulet rouge" waren gut zu beherrschen - an der "Goulet bleu" gab es noch nicht mal Haufen - diese war zusammen mit der "Kastelberg" am selbigen die beste Abfahrt bei meinem Besuch:
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Nochmal die "Goulet bleu":
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KSSL "Goulet II" (im Pistenplan fälschlicherweise als "Goulet I" eingezeichnet), rechts die Abfahrt "Goulet rouge":
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Ausstieg KSSL "Goulet II" mit Blick über den Ausstieg des KSSL "Goulet I" zum Hohneck (1366 m):
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Impression vom Ausstieg KSSL "Goulet I", es folgen KSSL "Goulet II", KSSL "Chitelet" und 4SB "Chitelet", dahinter gehts dann runter Richtung "La Lande":
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<3 KSSL - wundere mich immer wieder, dass sich da nichts verknotet :biggrin: :

Direktlink


Piste "Chitelet rouge" an der Einmündung der "Jonction" - weiter oben ist schon gut was an Haufen zusammengekommen - ließ sich dennoch gut fahren:
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Selber Standort - Blick zur Talstation KSSL "Chitelet" und 4SB "Chitelet" - da gab's auch Liegestühle und nette Picknick-Sitzgruppen, genau wie an den "Goulet"-Liften (meine Alternative zur preisintensiveren Berggastronomie beim nächsten Besuch!):
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Links KSSL "Chitelet", rechts die ultralahme und unbequeme 4SB "Chitelet", mit dem KSSL war man geschätzt nur halb so lang unterwegs :surprised: - man beachte bei jenem auch die hohe Seilrückführung! Und: auch hier im hintersten Eck noch perfekte Kunderninformation über die Höhenlage und (geöffnete/geschlossene) Abfahrten, die mit diesem Lift erreicht werden können. Links die Abfahrt "Chitelet rouge" - weiter rechts und nicht im Bild kommt auch eine eigentlich schöne blaue Variante "Chitelet bleu" oder die noch flachere Kombination aus "Bourvil haute" + "Bascule hinab", die aber im unteren Teil total zerfahren war:
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Nun auf einen Espresso zur Hütte "La Chaume de Schmargult" ... vorbei an der Bergstation der Tropfen-3SB , auch hier wieder zu sehen: bergauf fahren Tropfen, bergab normale Sessel! Im Hintergrund 4SB und KSSL "Chitelet":
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In bzw. vor der besagten Hütte...Espresse 1,70 EUR, kleines Bier (0,25l) 2,80 EUR - immerhin gab's heir mit Lycorne sogar Elsässer Bier:
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...ich hätte dort auch grad was gegessen, aber Essen gab's erst ab 11:45...

...deshalb nochmal via 4SB "Petit Arnimont" (auch eine unglaublich langsame und unbequeme Montaz Maurino-Anlage), links (Renn-)Piste "Stade de Slalom"...rechts Piste "Petit Arnimont" - letztere auch völlig zerfahren...
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...und weiter zur Spaßpiste auf dem Grand Arnimont - musste die einfach nochmal fahren, ebenso wie den zahmen KSSL "La Casquette".

Hier die interessante Kombination des Aufeinandertreffens zweier Liftanlagen (4SB "Belle Hutte" und Doppel-Kurven-KSSL "La Caasquette") und einer "Pistenunterführung" - untendurch geht die "Blanchemer", rechts lang die "Casquette" (grün) mit ihrer Fortsetzung "L'Anicé". Die grüne Abfahrt hier ist perfektes Anfängerterrain!
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Nun aber zum Mittagessen am Kastelberg in der "Ferme Auberge Breizhousen" - die Auswahl sehr dürftig mit 4 Gerichten, die es als kleines oder großes "Menü" zu 15 bzw. 25 EUR gab - Preis ohne Getränk! Das Bier kam nochmal 5,- EUR. Immerhin war es doch ziemlich lecker (soll "Kassler mit Bratkartoffeln" sein):
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Gasthaus von außen - Platz war innen wie außen genug, die Preise schrecken wohl viele ab, die meisten Gäste hatten nur einen Kaffee gekauft und aus der Brotdose gegessen:
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KSSL "Kastelberg I+II" mit gleichnamiger Piste dahinter:
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Katapultstart am KSSL "Kastelberg I+II" - Video:

Direktlink


Nach dem Essen wegen eines Denkfehlers nochmal hinauf mit dem Petit Arnimont, hier auf Höhe der Talstation - Blick auf die Kastelberg-KSSL mit der gleichnamigen Traumabfahrt:
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Da ich nun schon wieder auf dem Grad Arnimont war, fuhr ich hinab zur gliechnamigen 4KSB via Piste "Gaby Curien" - hier auch ein ziemlicher Haufen-Kampf:
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Sieht besser aus, als sie war:
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Unten dann Ansätze von "Wassserski" ... schnell wieder rauf mit der nun völlig leeren 4KSB "Grand Arnimont" ... oben noch schnell die einzigartige Portalstütze der selbigen Bahn abgelichtet - Weiß jemand, waru die dort so gebaut wurde?
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Blick Richtung Kastelberg:
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Blick Richtung 3SB "La Lande" und Hohneck - die Piste die geradeaus ins Nichts fällt ist die/das "Stade de Slalom":
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Nochmal am KSSL "Goulet I" - hier mit Ampel:
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...dessen Bergstation - der Pistenzustand auf der "Goulet bleu" war von oben bis unten gut:
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Auf dem Weg via Piste "Chaume" und weiter talwärts nach ganz unten entlang der 6KSB "Vologne Express" (Ausstieg im Bildmitte) - ganz links im Bild die 4SB "Petit Arnimont" mit den Pisten "Stade de Slalom" und "Petit Arnimont":
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Und so sah es nun unten aus - mit schönen schweren Haufen und Wasserski um die Talstationen, rechts die besagte 6KSB, links daneben Piste "Mur" und ganz links Piste "Grandes Gueules" - ein einziger Kampf...
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Und zum Schluss noch der Blick in den Taalstationsbereich mit Parkplatz, Ferienwohnungen, Kassen, Skischulbereich und Gastronomie:
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Gegen 14 Uhr verließ ich dann das Gebiet aufgrund von gewissem Termindruck, zuhause wartender Familie und nicht allzu optimalen Verhältnissen.

Fazit:

An "La Bresse-Hohneck" scheiden sich ja offenbar die Geister. Ich finde das Gebiet gar nicht so schlecht und muss mal bei besseren Pisten-/Wetterbedingungen her kommen, es war einfach (schon tagelang) zu warm. Allerdings wirken besonders im unteren Bereich die Pisten sehr dem Berg abgerungen, was jetzt kein allzu schönes Bild abgibt. Etwas blöd fand ich auch, dass das beim Skipass gesparte Geld in der Gastronomie grad wieder drauf geht. Ich hatte auf sowas wie einen Flammkuchen zu 7, 8 EUR oder ein Grillwürstel mit Pommes zu 6,50 gehofft :o . Und die eine WC-Anlage, die ich benutzte (am 4er "Belle Hutte") war, obwohl gerade erst aufegschlossen, total verdreckt und eklig. Da muss man noch dran arbeiten!

Aber: Ich komme sicher wieder!
Zuletzt geändert von lokfuehreraufski am 28.02.2019 - 20:02, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: La Bresse/Hohneck - zwischen Eis und Wasser - 25.02.2019

Beitrag von skilinde » 27.02.2019 - 20:31

La Bresse, sicher eines der Mittelgebirggebiete überhaupt.

Die Montaz Sessel sind halt nur für Menschen < 1,6 M akzeptabel und über das Gewusel am Talstationsmoloch sind sicher auch nur wenige glücklich, aber mit der Gaby Curien hat man die beste rote Mittelgebirgspiste die ich kenne.
Die Noir ist eigentlich immer zum vergessen...
und: günstiger essen (bei allerdings auch max. durchschnittlicher Qualität) geht im Talstationsmoloch.

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Re: La Bresse/Hohneck - zwischen Eis und Wasser - 25.02.2019

Beitrag von Harzwinter » 28.02.2019 - 10:32

Danke für den schönen Bericht!

Ja, La Bresse zeigt, was man aus einem Mittelgebirgsskigebiet herausholen kann, wenn man es richtig anpackt und nicht so halbherzig und desorganisiert wie am Feldberg. Dort kann man bei Vollbetrieb auch als guter Skifahrer 2-3 Tage am Stück verbringen. Und für ein Mittelgebirge ist der landschaftliche Aspekt vom Kastelberg aus gesehen auch bemerkenswert.

Ich bin erstaunt, dass in La Bresse überhaupt noch so viel Schnee liegt und nur wenige Abfahrten gesperrt sind. Bei derart wolkenlosem Himmel kann man den nassen Schnee durchaus verkraften, denke ich. :D Schade, dass die Abfahrt Gaby Curien bei Dir so weich war, es ist sonst klar die beste im Gebiet.

Dass Mehrtages- und Eintagespass unterschiedliche morgendliche Gültigkeiten haben, wusste ich nicht ... das ist merkwürdig. Der Tropfensessellift ist in der Tat schrecklich ... offensichtlich für Hobbits gebaut, aber nicht für Menschen. Schön, dass die Schrottsessel zumindest schon teilweise ersetzt wurden.

Du hast in der Ferme Auberge Breizhousen übrigens mein Vogesen-Lieblingsgericht gegessen - das sind Ofenbratkartoffeln mit Schäufele und Salat, elsässisch Roigabrageldi mit Schiffala und Salat, lothringisch Collet Fumé avec Roigabrageldi et salade. Die Roigabrageldi werden auch gern mit einem Stück darauf schmelzenden Münsterkäse gereicht. Wir haben das dann "Pampf aux Pommes" getauft - lecker!

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Re: La Bresse/Hohneck - zwischen Eis und Wasser - 25.02.2019

Beitrag von lokfuehreraufski » 28.02.2019 - 20:05

Harzwinter hat geschrieben:
28.02.2019 - 10:32

Du hast in der Ferme Auberge Breizhousen übrigens mein Vogesen-Lieblingsgericht gegessen - das sind Ofenbratkartoffeln mit Schäufele und Salat, elsässisch Roigabrageldi mit Schiffala und Salat, lothringisch Collet Fumé avec Roigabrageldi et salade. Die Roigabrageldi werden auch gern mit einem Stück darauf schmelzenden Münsterkäse gereicht. Wir haben das dann "Pampf aux Pommes" getauft - lecker!
In der Tat war es durchaus lecker - frag mich aber warum sie als deutsche Übersetzung nicht "Schäufele" genommen haben, so heisst es im benachbarten Baden ja auch. Aber andererseits, wenn mich jemand fragt, was Schäufele ist, sag ich auch "so was wie Kassler" :D
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