Tarentaise 18.-20.3.23
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- frank123
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Tarentaise 18.-20.3.23
Tag 1:
Mit zwei Freunden ging es am Wochenende 18. bis 20. März für drei Tage in die Tarentaise. Zur Auswahl standen noch einige andere Gebiete, aufgrund der Schneelage haben wir uns aber für diese Region entschieden.
Die Anreise erfolgte in rund 5 Stunden aus Südbaden via Genf und Annecy zunächst nach Villaroger um von dort aus am Samstag das Skigebiet Les Arcs mitzunehmen. Starten konnten wir pünktlich um 9:00 Uhr, die Karten hatten wir uns vorher zum günstigen Samstags-Preis für 38 € im Internet besorgt. (Den Preis gibt es nur online, an der Kasse ist der normale Tageskarten- Preis zu entrichten).
Der Tag war noch relativ warm und sonnig. Die Pisten haben bis nachmittags gut durchgehalten und es gab nordseitig auch nachmittags immer wieder sehr schöne pulvrige Abschnitte. Wartezeiten gab es praktisch keine. Es waren noch alle Abfahrten geöffnet und wir konnten das gesamte Gebiet durchfahren. Die Schneelage war gerade in den Hochlagen dank des Neuschnees der Vorwoche extrem gut. Auch im Gelände konnte man gut ohne jegliche Feindberührung fahren.
Es war nicht unser erster Frankreich-Aufenthalt, von daher hatten wir bezüglich Pistenpräparierung keine besonders hohen Erwartungen. Steine gab es keine, perfekt präparierte Carving-Autobahnen aber auch nicht. Gerade morgens waren es eher Kartoffelacker, knollig und hier und da auch eisig. Insbesondere im Bereich Peisey waren aber auch einige wirklich gut präparierte Pisten zu finden, auf denen man es gut laufen lassen konnte.
Beeindruckend ist zweifellos die Landschaft und der Höhenunterschied im Skigebiet. Am Nachmittag hatten wir dann zum Abschluss die Abfahrt vom Aguille Rouge bis Villaroger mit 2000 HM. Ein Highlight: sehr abwechslungsreich und dank einer mittlerweile wirklich sehr guten Schneeanlage aus Bozen bis ins Tal sehr gut zu fahren.
Am Abend ging es dann weiter nach Tignes, wo wir in Brevieres ein Hotel gebucht hatten. Altes Haus, sauber, und mit einer ordentlichen Küche, fußläufig zu den Liftanlagen.
Mit zwei Freunden ging es am Wochenende 18. bis 20. März für drei Tage in die Tarentaise. Zur Auswahl standen noch einige andere Gebiete, aufgrund der Schneelage haben wir uns aber für diese Region entschieden.
Die Anreise erfolgte in rund 5 Stunden aus Südbaden via Genf und Annecy zunächst nach Villaroger um von dort aus am Samstag das Skigebiet Les Arcs mitzunehmen. Starten konnten wir pünktlich um 9:00 Uhr, die Karten hatten wir uns vorher zum günstigen Samstags-Preis für 38 € im Internet besorgt. (Den Preis gibt es nur online, an der Kasse ist der normale Tageskarten- Preis zu entrichten).
Der Tag war noch relativ warm und sonnig. Die Pisten haben bis nachmittags gut durchgehalten und es gab nordseitig auch nachmittags immer wieder sehr schöne pulvrige Abschnitte. Wartezeiten gab es praktisch keine. Es waren noch alle Abfahrten geöffnet und wir konnten das gesamte Gebiet durchfahren. Die Schneelage war gerade in den Hochlagen dank des Neuschnees der Vorwoche extrem gut. Auch im Gelände konnte man gut ohne jegliche Feindberührung fahren.
Es war nicht unser erster Frankreich-Aufenthalt, von daher hatten wir bezüglich Pistenpräparierung keine besonders hohen Erwartungen. Steine gab es keine, perfekt präparierte Carving-Autobahnen aber auch nicht. Gerade morgens waren es eher Kartoffelacker, knollig und hier und da auch eisig. Insbesondere im Bereich Peisey waren aber auch einige wirklich gut präparierte Pisten zu finden, auf denen man es gut laufen lassen konnte.
Beeindruckend ist zweifellos die Landschaft und der Höhenunterschied im Skigebiet. Am Nachmittag hatten wir dann zum Abschluss die Abfahrt vom Aguille Rouge bis Villaroger mit 2000 HM. Ein Highlight: sehr abwechslungsreich und dank einer mittlerweile wirklich sehr guten Schneeanlage aus Bozen bis ins Tal sehr gut zu fahren.
Am Abend ging es dann weiter nach Tignes, wo wir in Brevieres ein Hotel gebucht hatten. Altes Haus, sauber, und mit einer ordentlichen Küche, fußläufig zu den Liftanlagen.
Sulden - bärig!
Saison 25/26 Opening 09.11., Sulden (9), Schöneben(1), Sulden(1), Reinswald(1), Sulden (1) Total: 13
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- frank123
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Re: Tarentaise 18.-20.3.23
Tag 2
Der Sonntag startete dann noch mit Sonne, es zog allerdings relativ schnell zu und zwischendrin war es leider ganz schlecht mit teils heftigem Schneefall.
Wie schon bei meinen drei vorherigen Besuchen war auch in diesem Jahr Val d‘Isere/ Tignes wieder anders als alle anderen mir bekannten französischen Gebiete: die Pisten waren absolut perfekt präpariert und mindestens auf österreichischem Niveau. Keine Absätze, kein Eis, keine Knollen, keine Steine, einfach perfekt zum Gas geben. Frankreich - untypisch galt dies uneingeschränkt auch für die aus meiner Sicht sehr attraktiven schwarzen Pisten Face de Bellvarde oder auch die Rhone-Alps. Espace Killy ist einfach eine andere Liga als alle anderen französischen Gebiete und kombiniert die Weitläufigkeit und das Hochgebirge der Westalpen mit der Pistenqualität der Ostalpen.
Die Schneelage war wie erwartet extrem gut bis hinunter auf 1500 m (ganz unten, wohl so rund 1 m, auf 2000 m rund 2 m Schnee und am Grande Motte wohl knapp 4 m).
Nach zwei traumhaften Abfahrten vom Grande Motte nach Val Claret wechselten wir dann bei schlechter werdendem Wetter auf die Weltcup-Hänge von Val d’Isere. Am Nachmittag war dann noch der Bereich Toviere dran.
Trotz mäßigem Wetter, ein genialer Tag in einem meiner Lieblingsskigebiete - würde sagen die Nummer 2 nach den Dolos!
Der Sonntag startete dann noch mit Sonne, es zog allerdings relativ schnell zu und zwischendrin war es leider ganz schlecht mit teils heftigem Schneefall.
Wie schon bei meinen drei vorherigen Besuchen war auch in diesem Jahr Val d‘Isere/ Tignes wieder anders als alle anderen mir bekannten französischen Gebiete: die Pisten waren absolut perfekt präpariert und mindestens auf österreichischem Niveau. Keine Absätze, kein Eis, keine Knollen, keine Steine, einfach perfekt zum Gas geben. Frankreich - untypisch galt dies uneingeschränkt auch für die aus meiner Sicht sehr attraktiven schwarzen Pisten Face de Bellvarde oder auch die Rhone-Alps. Espace Killy ist einfach eine andere Liga als alle anderen französischen Gebiete und kombiniert die Weitläufigkeit und das Hochgebirge der Westalpen mit der Pistenqualität der Ostalpen.
Die Schneelage war wie erwartet extrem gut bis hinunter auf 1500 m (ganz unten, wohl so rund 1 m, auf 2000 m rund 2 m Schnee und am Grande Motte wohl knapp 4 m).
Nach zwei traumhaften Abfahrten vom Grande Motte nach Val Claret wechselten wir dann bei schlechter werdendem Wetter auf die Weltcup-Hänge von Val d’Isere. Am Nachmittag war dann noch der Bereich Toviere dran.
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Saison 25/26 Opening 09.11., Sulden (9), Schöneben(1), Sulden(1), Reinswald(1), Sulden (1) Total: 13
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- frank123
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Re: Tarentaise 18.-20.3.23
Tag 3
Vor der Heimfahrt am Montag ging es dann ins Espace San Bernardo. Auch dieses Gebiet war uns schon bekannt, aber gerade die schönen Steilhänge auf italienischer Seite sind immer wieder einen Besuch wert. Enttäuscht waren wir von der Neuerschließung in La Rosiere, aus Freeridesicht ein tolles Gelände, die präparierten Pisten, die sie dort angelegt haben, kann man jedoch vergessen.
Da anders als in Tignes/Val d’Isere die Präparierung hier wieder französisch war, wechselten wir bei Traumwetter (wolkenlos - in der Nacht rund 15 cm Neuschnee) nach La Thulie. Hier hatte es merklich weniger Schnee, allerdings perfekt präparierte, italienische Pisten. Insbesondere die Hänge am Pass haben uns begeistert und nicht mehr losgelassen. Wegen der Italien-Meisterschaften am Folge-Wochenende waren allerdings die zwei schwarzen Pisten gesperrt, was ein kleiner Wermutstropfen war. Insgesamt auch hier ein tolles, weitläufiges Gebiet, dass wir dank der langen Öffnung bis 17:00 Uhr ausgekostet haben, bevor es dann wieder genauso flüssig wie auf dem Hinweg zurück ins Markgräflerland ging.
Fazit: trotz durchwachsenem Wetter, ein geniales Wochenende.
Was auffällt: Frankreich hebt sich immer mehr bei den Skipasspreisen von den übrigen Alpenländern ab. Gemessen daran was man an Pistenfläche und Anlagen geboten bekommt, sind die Preise aus meiner Sicht unschlagbar. Neben dem erwähnten Samstagsangebot haben wir im Espace Killy 63 € bezahlt und im Espace San Bernardo 51,50€ jeweils für die reguläre Tageskarte Erwachsene.
Was mir an Frankreich gefällt, ist einfach das Hochalpine und die Ausdehnung und Weitläufigkeit. Es war nie besonders voll, Wartezeiten gab es in allen Gebieten praktisch keine.
Vor der Heimfahrt am Montag ging es dann ins Espace San Bernardo. Auch dieses Gebiet war uns schon bekannt, aber gerade die schönen Steilhänge auf italienischer Seite sind immer wieder einen Besuch wert. Enttäuscht waren wir von der Neuerschließung in La Rosiere, aus Freeridesicht ein tolles Gelände, die präparierten Pisten, die sie dort angelegt haben, kann man jedoch vergessen.
Da anders als in Tignes/Val d’Isere die Präparierung hier wieder französisch war, wechselten wir bei Traumwetter (wolkenlos - in der Nacht rund 15 cm Neuschnee) nach La Thulie. Hier hatte es merklich weniger Schnee, allerdings perfekt präparierte, italienische Pisten. Insbesondere die Hänge am Pass haben uns begeistert und nicht mehr losgelassen. Wegen der Italien-Meisterschaften am Folge-Wochenende waren allerdings die zwei schwarzen Pisten gesperrt, was ein kleiner Wermutstropfen war. Insgesamt auch hier ein tolles, weitläufiges Gebiet, dass wir dank der langen Öffnung bis 17:00 Uhr ausgekostet haben, bevor es dann wieder genauso flüssig wie auf dem Hinweg zurück ins Markgräflerland ging.
Fazit: trotz durchwachsenem Wetter, ein geniales Wochenende.
Was auffällt: Frankreich hebt sich immer mehr bei den Skipasspreisen von den übrigen Alpenländern ab. Gemessen daran was man an Pistenfläche und Anlagen geboten bekommt, sind die Preise aus meiner Sicht unschlagbar. Neben dem erwähnten Samstagsangebot haben wir im Espace Killy 63 € bezahlt und im Espace San Bernardo 51,50€ jeweils für die reguläre Tageskarte Erwachsene.
Was mir an Frankreich gefällt, ist einfach das Hochalpine und die Ausdehnung und Weitläufigkeit. Es war nie besonders voll, Wartezeiten gab es in allen Gebieten praktisch keine.
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Saison 25/26 Opening 09.11., Sulden (9), Schöneben(1), Sulden(1), Reinswald(1), Sulden (1) Total: 13
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tom75
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Re: Tarentaise 18.-20.3.23
würdest du sagen, zwischen der qualität der präparation von tignes/val disere zu paradiski besteht ein signifikanter unterschied?
und in wieweit kann man in den beiden genannten gebieten von einer (fast) vollbeschneiung ausgehen?
wie würdest du die präparation im vergleich zu den dolomiten einschätzen, mit dem hintergrund, dass ja auch dort in der hochsaison vieles nachmittags aufgefahren ist?
danke!
und in wieweit kann man in den beiden genannten gebieten von einer (fast) vollbeschneiung ausgehen?
wie würdest du die präparation im vergleich zu den dolomiten einschätzen, mit dem hintergrund, dass ja auch dort in der hochsaison vieles nachmittags aufgefahren ist?
danke!
- frank123
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Re: Tarentaise 18.-20.3.23
tom75 hat geschrieben: 30.03.2023 - 17:45 würdest du sagen, zwischen der qualität der präparation von tignes/val disere zu paradiski besteht ein signifikanter unterschied?
und in wieweit kann man in den beiden genannten gebieten von einer (fast) vollbeschneiung ausgehen?
wie würdest du die präparation im vergleich zu den dolomiten einschätzen, mit dem hintergrund, dass ja auch dort in der hochsaison vieles nachmittags aufgefahren ist?
danke!
Ja, war mein 4. Besuch in vier verschiedenen Jahren und stets ist Tignes/Val d‘Isere durch bessere Präparierung aufgefallen. Dies im Vergleich zu mehreren anderen Tarentaise-Gebieten also Paradiski, aber auch 3Vallees oder La Rosiere, die wir jeweils mit vergleichbarer Schneelage besucht hatten.
Espace Killy ist definitiv eine andere Liga, vor allem hat es eben auch präparierte schwarze Pisten.
Die Dolomiten sind im Vergleich aber auch da schon noch besser. Den Maßstab finde ich hier nicht die Haufen am Nachmittag, sondern wie schaut die Piste am Vormittag aus.
Zur Beschneiung: ich würde in kein mir bekanntes französisches Gebiet am Saisonbeginn fahren, wenn es nicht wirklich ergiebige Schneefälle hatte. Es gibt Beschneiung und hier und da auch leistungsstarke Anlagen auf einzelnen Pisten. Vergleichbar mit den Dolomiten, wo du keinen Naturschnee mehr brauchst, ist das aber nicht. Hinzukommt, dass die Gebiete in Frankreich gerade auch davon leben, dass man mal abseits fahren kann.
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marso
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Re: Tarentaise 18.-20.3.23
Ich würde das unterstreichen. Die beste Zeit für die hochgelegenen Skigebiete in der Tarentaise und wahrscheinlich auch sonst ist idr der März - nach den frz. Schulferien - auch aufgrund vieler Nordhänge. Was die Präparierung betrifft, fand ich auch Courchevel sehr, sehr gut. Insbesondere der riesige Bereich unterhalb des Col de la Loze bietet auch nachmittags noch super Pisten.
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kaldini
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Re: Tarentaise 18.-20.3.23
@frank123: sag in ein paar Jahren mal Bescheid, wenn du nach Espace Killy fährst. Würde dann gerne mitfahren. In meinen 3 letzten Besuchen (auch ganze Wochen) hat mich die Präparation dort nie überzeugt - geschweige die Pistenbreiten und das Skigebiet als Ganzes. Die Face war bei mir noch nie richtig präpariert.
State buoni, se potete