Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

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Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von miki » 22.01.2017 - 22:32

Wie ich bereits im Zettersfeld - Bericht angedeutet habe, verbringen wir diese Woche nach langer Zeit wieder einmal in den Dolomiten. Es sind wirklich bereits 13 Jahre vergangen seit wir das letzte Mal einen richtige Skiwoche in den Dolomiten verbracht haben, siehe http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... =48&t=4695, ich habe die längst verschollenen Bilder von damals neu verlinkt. Danach waren wir zwar noch ein paar mal am Kronplatz (tlw. als Tagestrip bei einem unserer vielen Osttirol - Urlaube) und einen Tag in Corvara, das war es aber auch schon.

Randdaten: Anfahrt Lienz - Moena via Cortina - Falzarego - Pordoi, die Strecke ist zwar landschaftlich sehr schön, zieht sich aber ein wenig, wir haben 3 Stunden gebraucht.

Unterkunft: Hotel Monza in Moena. Ich wollte zwar eigentlich eine FeWo buchen, ich hatte schon 2 oder 3 vorgemerkt, dann kam aber Mausi mit der Idee: warum buchen wir eigentlich kein Hotel? Kurz mal bei Booking nachgeschaut, das 3* Hotel am Ortsrand von Moena sah uns sympatisch aus, hatte gute Bewertungen und vor allem fairen Preis: 7 Tage HP für 2 Personen = 840 Euro. Ferienwohnungen würden inkl. Endreinigung auch so um die 600 Euro kosten, und 120 Euro pro Person ist uns das Essen für 1 Woche dann auch wert. Der erste Eindruck (wir sind ja erst seit knapp 24 Stunden hier): nettes Hotel, freundliches Personal und sehr gutes Essen, im Zimmer flat - TV sowie kostneloses und sehr schnelles WLAN. Auch den Skipass konnten wir gleich gestern abend im Hotel bestellen und heute in der Früh waren die Karten schon da, also kein Anstehen an der Kassa. Absolut empfehlenswert, falls man auf Hallenbad, Wellness, Sauna, Fitnessraum und was es noch an solchen Modeerscheiningen gibt verzichten kann (ich brauche sowas nicht und bin auch nicht bereit es zu bezahlen).

Wetter: heute keine Wolke am Himmel und windstill. Am Morgen in Moena bitterkalt (-10), tagsüber im Skigebiet nur noch leichte Minusgrade, auf Sonnenhängen um 2000 m sogar nahe Null, IMO ideal (Mausi hätte lieber noch ein paar Grad mehr).

Heute (22. 1. 2017) ging es auf den Passo San Pellegrino. Die Anfahrt dauerte dank ein paar Schleichern gut 15 Minuten, Viertel nach neun waren wir bereits im Sessel der 4KSB Costabella (zu diesem Zeitpunkt kaum was los). Die Bahn war für uns neu, 2004 gab es hier noch ne langsame 3SB und anschliessenden Doppelschlepper:
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Pistenzustand: besser geht es kaum. Griffiger Maschinenschnee vom feinstem, perfekt gewaltz, den ganzen Tag habe ich keinen Stein gesehen, keine Eisplatten und nur ganz vereinzelt ein paar kleine Knollen. Meistens aber so:
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Ganz so leer wie auf meinen ersten 3 Fotos blieb es nicht, gegen 10 mussten wir zum ersten mal am Gigante sogar kurz anstehen und auch die Pisten dort waren voller als am Costabella:
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Cima Uomo, die schwarze rechts vom Lift leider noch geschlossen:
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Die roten auf der linken Seite jedoch perfekt:
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Dann Wechsel zur Col margherita und gleich zweimal hintereinander die neue schwarze Volata gefahren: perfekte Neuerung, genial trassiert und mit bestem Schnee. So sollten IMO neue Piste ausschauen:
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Blick von der Bergstation der PB auf die Sonnnseite:
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4KSB Lago Cavia - Col Margherita mit Piste 33:
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Weiter nach Falcade. Die rote 27 unter der 4KSB Le Buse - Laresei war uns dann (fast) zu voll und sogar schon ein wenig abgefahren:
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Besser war die rote 26, Fangzaunallergiker bitte wegschauen :twisted: :
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Wirklich genial war aber die Talabfahrt nach Falcade, wenig los und bester TA - Powder:
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Natürlich mit neuer, bequemer EUB statt der alten 4KSB von unserem letzten Besuch. Leider hat man bei Skiköchern gespart, die Ski muss man in die Kabine nehmen, das mag ich überhaupt nicht. OK, wir waren bei jeder Bergfahrt zu zweit, dann geht es ja:
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Es fehlt noch die Ecke um die 4KSB Saline - Laresei. Um dorthin zu gelangen, muss man zuerst die blaue 24 fahren:
Mod kaldini: Bild gelöscht

Neben etlichen neuen TA wird auch mit vielen museumsreifen Kanonen beschneit, aber beim Dolomitenklima schaffen sie es sogar mit solchen Oldtimern guten Schnee zu produzieren:
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Die Piste 23 Laresei hatte uns schon 2004 gut gefallen, damals noch mit einem Tellerschlepper erschossen (er war damals der letzte Überlebende von ehemals 5 Schleppern in diesem Bereich). Mit einer modernen, bequemen und schnellen Bahn vor einer solchen Kulisse gefällt es uns noch besser :D :
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Für alle 'früher - war - alles - besser' - Prediger: brutal in den Fels gesprengte Trasse des ehemaligen Tellerschleppers.
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Wieder am Col Margherita, wo wir kurze Einkehr gemacht haben. Die Preise fanden wir sehr moderat, z. B. Latte Machiatto 2 Euro, Glas Wein 1,50 Euro, Bombardino 3,50 Euro. Essen interessiert uns diese Woche sowieso nicht, zwischen zwei Mahlzeiten im Hotel genügt uns ein Getränk + ein Müsliriegel pro Person :biggrin: .
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Danach noch zweimal die beiden tollen pulvrigen Pisten unter der PB gefahren (die dritte, ganz rechte, Nr. 42, wird gerade massiv beschneit und ist noch gesperrt):
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Schwarze Volata (so viel zum Thema volle Pisten):
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Rote 40:
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Kurz vor vier dann noch ein paar Fahrten in der Sonne, die Kanonen am Cima Uomo wurden wieder eingeschaltet:
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15 Minuten nach vier die letzte Auffaht mit der Costabella. Die meisten Lifte sind bis halb fünf in Betrieb, immerhin eine halbe Stunde mehr skifahren als in den meisten österreichischen Skigebieten:
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Tagesfazit: genialer Skitag im schönen Skigebiet. Die Österreicher sind gut, wenn es um Beschneiung und Präparation geht, aber in den Dolomiten macht man es noch ne Spur besser. Natürlich gab es am Tagesende auch eine oder andere abgefahren Stelle (dort war der Schnee dann hart - griffig, aber keinesfalss eisig) und ein paar kleine Pulverbuckel, man konnte aber trotzdem bis Tagesende durchcarven, sowas ist in Matrei oder auf der Petzen unvorstellbar. Wartezeiten gab es den ganzen Tag so gut wie keine, abgesehen von 2 Minuten um 10 Uhr am Gigante haben wir immer den ersten, zweiten oder maximal dritten Sessel erwischt und an der PB im schlimmsten Fall die zweite Kabine. Besser könnte der Urlaub kaum beginnen.
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Martin_D » 22.01.2017 - 23:21

Danke für den Bericht. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Tage. Du nimmst schon das zweite Mal hintereinander meinen Urlaub vorweg: Letztes Jahr im Val di Sole, dieses Jahr im Val di Fassa.
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Latemar » 23.01.2017 - 08:39

Schaut super gut aus. Danke für die schönen Bilder und Deine Eindrücke.
Ich bin Anfang März auch 10 skitage dort um eine "Skisafari" zu machen. Machen wir seit 6 Jahren jedes Jahr.

Bleibe dran bei Deinen Berichten!


Gruß!
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von PapaTomba » 23.01.2017 - 10:26

gut, dass ihr keine Sauna habt, da bleibt mehr Zeit für so schöne Berichte...danke dafür :)
Und solltet Ihr in Moena doch mal Lust auf einen schönen Abend außerhalb des Hotels haben, lege ich euch das Agritur el Mas ans Herz....wunderbar.
lg
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von ramon23 » 23.01.2017 - 10:26

War letztes Jahr Ostern auch in Moena, auf Skisafari im Fassatal. Passo Pellegrino/Col Margherita haben mir auch sehr zugesagt :wink: Bin gespannt auf deine weiteren Berichte.

Gruß Nils

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von skifreakk » 23.01.2017 - 18:16

Danke schonmal für den ersten Bericht, freue mich schon auf die nächsten!
Winterlich sieht es ja noch nicht so ganz aus, aber dennoch fantastische Bedingungen und Wetter- Klasse!

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von miki » 23.01.2017 - 22:35

23. 1. 2017: Carezza

Heute, am Tag zwei unserer Skisafari, haben wir ein Skigebiet besucht das wir noch nicht kannten, es handelt sich um die Skipisten rund um den Karrerpass. Warum wir eigentlich 2004 das Skigebiet nicht besucht haben kann ich nicht mehr genau sagen, auf jeden Fall waren uns dort zu viele Schlepplifte, ich meine mich aber auch zu erinnern, dass sie damals oben am Karrerpass irgendwelche Probleme hatten und ein Teil des Skigebiets sogar nicht in Betrieb war (ohne Gewähr).

Anfahrt: Moena - Parkplatz an der Talstation Pra di Torri, etwa 20 Minuten (täglich grüsst das Murmeltier, gestern waren es ein paar italienische PKWs die mit 40 - 50 km/h gen San Pellegrino gefahren sind, heute ein noch langsamerer deutscher Reisebuss der die Anfahrt zum Karrer bestimmt um 5 Minuten verlängert hat). Wie auch immer, obwohl es schon 20 Minuten nach 9 war als wir das Skigebiet erreicht haben, waren vor uns maximal 10 Autos am Parkplatz am 4KSB Pra di Torri (davon ein wenig überraschend zwei mit mariborer Kennzeichen 8O ). Am Lift nichts los und die Piste noch frisch, der Schnee genial griffig, an wenigen Stellen mit ganz wenig Staubzucker von der nächtlichen Beschneiung, die 4 Wiederholungsfahrten waren gerade richtig zum Aufwärmen. Die Piste ist gegen NNO gerichtet und nur am Vormittag sonnig, nach Mittag dann sehr dunkel (haben wir von der anderen Seite beobachtet):

(wer gut beobachtet wird erkennen, dass es gestern Handypics waren, heute wieder von der Kompaktkamera. Grund: gestern hatte ich die Kamera zwar mit, die Card habe ich aber im Laptop gelassen als ich Sonntagabend die Fotos vom Zettersfeld hochgeladen habe :oops: )

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Talstation Pra di Torri, Bergstation EUB Hubertus, dahinter Piste an der 4KSB Paolina und im Hintergrund das Rosengarten - Massiv:
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Flache hellblaue Piste am EUB Hubertus:
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4KSB Paolina, die direkte schwarze Piste war perfekt, griffig, sonnig. Der Lift war noch der am besten besuchte von allen Liften die wir heute gefahren sind, trotzdem immer den ersten oder zweiten Sessel bekommen:
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Armer Skifahrer, so ganz alleine auf der Piste :wink: :
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Etwas Kritik (auf hohem Niveau): die 42 am SL Rosengarten war erstens schlechter gewalzt als der Rest und oben hat wirklich etwas Gras rausgeschaut und ein paar kleine Steine (Erklumpen?) habe ich auch gesehen. Nicht so ganz auf dem Dolomiten - Niveau. Weiter geht es auf der blauen Piste neben dem SL Franzin, die war wieder perfekt, obwohl tlw. mit solchen Oldtimern beschneit:
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Am SL Moseralm - Baby:
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Auffahrt mit der neuesten Bahn im Skigebiet, 6KSB Tschein:
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Die Pisten an der Bahn sind sonnig, oben ganz nett, unten raus dann doch sehr flach. Der Zustand war wieder mal perfekt:
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Nun geht es noch in den letzten Skigebietsteil mit den 3 Bahnen die irgendwie mit Laurin verwandt sind ;D , alle hier zu sehen: Talstationen 3SB Laurin 3 (links) und König Laurin (rechts) sowie Bergstation der 10EUB Laurin 1:
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DAS Higlight des Tages waren ohne Zweifel die beiden schwarzen Pisten an der DSB König Laurin: absolut nicht los, perfekter Zustand mit frischem Powder von der vergangenen Nacht, kein Stein, keine Eisplatte, Carvingspass pur. Mausi war noch mehr begeistert als ich, sie mag solche schwarze Pisten extrem und ist auf denen auch keinesfalls langsamer unterwegs wie ich (umgekehrt: je flacher, umso grösser mein Vorsprung :wink: ). Jede der beiden Pisten haben wir trotz der langsamen DSB dreimal wiederholt:
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Und immer wieder diese Menschenmassen 8O :
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Viel Platz gibt es bei der Bergstation wirklich nicht, also falls da wirklich bald eine EUB hinkommt, werden sie sich bei der Bergstation was innovatives einfallen lassen müssen:
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Dazwichen sind wir zweimal zur Abwechslung auch die Talabfahrt nach Welschofen gefahren, das erste Mal gegen Mittag war sie flach, schattig und kalt, das zweite Mal um halb drei war sie ... bis auf zwei kurze Abschnitte immer noch schatig und etwas weniger kalt :lol: . Aber trotzdem irgendwie nett trassiert, leer und mit perfektem Lanzenpowder. Dort kann man ganz gut durchcarven, nur stehenbleiben sollte man zwischendurch so wenig wie möglich. Die Fotos sind von den wenigen sonnigen Abschnitten:
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Hinauf gehts mit der neuen 10EUB, leider absolut nichts los:
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Noch ein letztes Mal am König Laurin:
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... entlang der Tschein runter:
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... mit dem Franzin hinauf. Schade dass aus dem Projekt einer 6KSB + Piste (noch) nichts geworden ist, die bestehende Piste samt SL hat m. M. n. keinen Wiederholungswert, da fährt man einmal pro Tag und nichts wie weg:
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Am Ende sind sich noch zwei Fahrten mit der Paolina ausgegangen, die war auch kurz nach vier noch zu 2/3 in der Sonne:
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Fazit: ein sehr schönes neues Skigebiet kennengelernt, das uns beiden sehr gefallen hat. Schon gestern am Passo San Pellegrino war eigentlich nicht sehr viel los, heute noch um eine Grössenordnung weniger, so wenig dass ich mit (trotz Freude an leeren Pisten) ein wenig Sorgen um das Skigebiet machen musste. Pra die Tori, Paolina, vor allem aber König Laurin bieten Carvingpisten vom Feinstem, heute mit genialem Schnee. Meine neuen Slalomcarver sind nach 2 tagen Dolomiten noch wie neu, das sagt alles ...

Drei OT - Fotos aus dem abendlichen Spaziergang durch Moena, sehr netter Ort, leider wird es sofort nach Sonnenuntergang bitterkalt, so dass sich unsere Lust an Spaziergängen in Grenzen hält:
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Latemar » 24.01.2017 - 08:03

Wir waren ja auch erst dort und haben das genauso empfunden wie Ihr.

2004 war das Gebiet in einem desolaten Zustand. Schlecht beschneit und jeder hat gemacht was er wollte. Inzwischen sind fast alle Lifte in einem Besitz.
Das Gebiet ist vor allem Sommergebiet, da wird mehr Geld verdient als im Winter. Die 10 EUB ist ja speziell für den Fahrradtransport ausgelegt, deshalb auch so geräumig. Wenn Luarin wirklich durch eine EUB ersetzt wird, dann auch mehr für die Sommergäste. Interessant wird sicher die Bergstation werden.

Angeblich verläuft der Januar auf dem üblichen Niveau. Man sei zufrieden.
Das Skigebiet ist aber eines der leersten im gesamten Alpenbereich, so meine Erfahrung.


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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von KuT » 24.01.2017 - 10:50

Moena ist wirklich ein guter Standort, um schöne Tagesgebiete aufzusuchen. Die Lusia kommt sicher noch...

Pellegrino und Karersee bei Sonne (und möglichst wenig Wind) sind Erholung pur.

War denn hinter dem Col Margeritha die herrlich lange liftlose Piste, die über den Valles-Pass nach Falcade führt, offen oder schaffen sie das bei den Schneeverhältnissen nicht?

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von whiteout » 24.01.2017 - 14:05

Schöne Sache. Mit der Sonne und den perfekten weißen Bändern haben auch diese nicht gerade winterlichen Bedingungen etwas.
Saison 2016/2017: 24 Skitage
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von miki » 24.01.2017 - 22:20

@PapaTomba. danke für den Tipp, ich glaube jedoch kaum dass wir ausserhalb des Hotels noch irgendwas besuchen ...

@Latemar: danke für die Erklärungen zu Carezza, also gab es 2004 doch einen guten Grund warum wir nicht hinaufgefahren sind. Und ja, 'eines der leersten (Skigebiete) im gesamten Alpenbereich' trifft bestens zu. Wir sind ja auch aus Osttirol leere Skigebiete gewohnt, aber selbst in einem Obertilliach oder am Zettersfeld ist fast immer mehr los als gestern am Karrer, nur noch Hochstein kann da mithalten :wink: .
KuT hat geschrieben:War denn hinter dem Col Margeritha die herrlich lange liftlose Piste, die über den Valles-Pass nach Falcade führt, offen oder schaffen sie das bei den Schneeverhältnissen nicht?
Hinter dem Col Margherita war leider nichts offen, nicht mal Pistenmarkierungen waren zu sehen (ich habe intensiv geschaut wo denn hier eine Piste verlaufen sollte). Naurschnee gibt es ja keinen und ob da beschneit werden kann, wiess ich nicht - Hydranten habe ich dort hinten nicht gesehen (und auch wenn es dort eine Schneeanlage geben sollte, wird die Piste bestimmt die letzte Beschneiungspriorität haben).

Nun aber zum heutigen Tag, 24. 1. 2017. Sella Ronda im Urzeigersinn (Orange). Es war mir klar dass der heutige Tag nach dem gestrigen Privatskigebiet in Carezza ein Schock sein wird und dass ich nicht erwarten darf um drei nachmittags noch frische Pisten zu finden. Andererseits gehört wenigstnes ein Tag Ronda zu jedem Dolomitenurlaub, die Landschaft ist einfach grandios, da muss man damit leben können dass die eine oder andere Piste am Nachmittag ein weing abgefahren ist und dass man am Lift ab und zu zwei Minuten anstehen muss. Generell hielten sich die Wartezeiten aber durchaus in Grenzen, ich glaube 2 Minuten war das Maximum, an vielen Liften (sogar in der Ronda) gab es freie Fahrt und an den Liften ausserhalb der Ronda sowieso.

Da ich heute erstens ein wenig schreibfaul bin und zweitens das Skigebiet schon zigmal hier im Forum abgebildet wurde, werde ich heute ausnahmsweise die meisten Bilder unkommentiert lassen. Start war am Lupo Bianco (Plan Frataces), zuerst ein paar sonnige Wiederholungsfahrten am Sellejoch:
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Die neue 8KSB will auch getestet werden. Ich glaube dass es überhaupt das erste Mal war dass wir in dieser Ecke Wiederholungsfahrten gemacht haben, als es dort noch Schlepper gab sind wir meistens schnell vorbeigefahren ;D . Die Piste an der neuen Bahn ist zwar flach, war aber leer und flott zu fahren, like!
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Die Paprika mussten wir auch fahren: nett, leer, guter Schnee, aber schwarz ist IMO übertrieben, dunkelrot wäre besser. So leer können Pisten ausserhalb der Ronda sein:
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Piza Pranseis. Wie die meisten Pisten war auch diese in der Nacht frisch beschneit, deshalb zwar weich, aber schnell zu Haufen zusammengefahren::
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Abstecher nach Gröden, wo wir jeweils die schwarzen Pisten nach St. Christina und Wolkenstein gefahren sind:
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Von Grödner Joch in Richtung Corvara:
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Von halb eins bis halb drei waren wir (inkl. eine halbe Stunde Pause) in der herrlichen Geländekammer oberhlb von Colfosco unterwegs. Der Kessel unterhalb des Sassongher hat uns bereits zum ersten Mal gut gefahren und heute war es nicht anders: sonnig, griffiger Schnee, zwar nicht leer, aber anstehen musste man niemals und auch auf den Pisten gab es halbwegs genug Platz:
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Habe ich was falsch in Erinnerung, aber war nicht hier an der Stelle des SL Stella Alpina noch im Sommer 2016 eine KSB geplant?
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Die Piste an der Costoratta war dann schon ein wenig buckelig, aber es waren pulvrige Buckel von der nächtlichen Beschneiung, also kein wirkliches Problem:
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Selbst um halb vier noch bester Zustand auf der linken Le Pale - Piste:
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Arabba, endlich ohne Fussmarsch :flehan: . Ab hier fuhren wir im Schatten und die Kamera blieb in der Tasche ... :
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... bis auf diese eine Aussnahme:
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Viertel nach vier waren wir dann am Sass Becce und wieder in der Sonne:
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Eine Bergfahrt mit der gleichnamigen 6KSB ist sich noch ausgegangen (OK, es würden sich auch noch 2 oder 3 ausgehen, nur war der Pistenzustand auch nicht mehr der allerbeste):
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Fazit: rein skitechnisch war es der schlechteste Skitag bisher. Heute habe ich zum ersten Mal in den letzten 4 Tagen (inkl. Zettersfeld) Buckel auf der Piste vorgefunden, zum ersten Mal ein paar Eisplatten gesehen und sogar ein paar Steine (am ersten nordseitigen Steilhang von der Piz Sella runter, wo die Piste in den Fels gesprengt ist). Zum Glück habe ich heute das ältere Paar Ski (mit frischen Kanten) genommen. Dabei will ich nicht behaupten dass man an der Ronda schlechter beschneit und präpariert als z. B. am Passo san Pellegrino oder am Karrer, es ist einfach wesentlich mehr los. Man macht sich sichtbar Mühe, fast an allen Pisten gab es frischen Maschinenschnee von der vergangenen Nacht, deshalb war es auch nirgends richtig eisig, eher pulvrig - buckelig. Highlight des Tages waren die Pisten die nicht direkt in der Ronda liegen, vor allem die blaue an der neuen 8KSB, dann die Paprika, die schwarze nach Wolkenstein und der ganze Bereich um Colfosco. Schön wars, und morgen gehts wieder in eines der kleineren Skigebite im Tal ...
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von gerrit » 25.01.2017 - 16:55

Ich muss zugeben ich staune wirklich über die Effizienz der Beschneiung in den Dolomiten. Und über die Tatsache, dass sich das angesichts der überschaubaren Zahl an Nutzern überhaupt rechnet! Ich denke, man kommt da aber - soferne man kein Problem damit hat, eine Woche ausschließlich auf Pisten zu fahren - auf jeden Fall auf seine Rechnung, und sogar optisch hat das alles seinen Reiz!
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von chr » 25.01.2017 - 20:31

Danke miki, für die schönen Berichte von Deinem Urlaub.
In zehn Tagen beginnt mein Schiurlaub in Pera di Fassa, und so wie es aussieht, machst Du gerade das selbe Programm, das meine Frau und ich auch geplant haben.
Deine Bilder steigern unsere Vorfreude sehr.
Bin schon auf das nächste Update gespannt.
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von KuT » 25.01.2017 - 21:18

chr hat geschrieben:DIn zehn Tagen beginnt mein Schiurlaub in Pera di Fassa
Falls miki es nicht macht, hätte ich dann gern von dir einen Alpe-Lusia-Bericht.
Würde gern mal wissen, wie sich die neue Bahn auf das Sonnenseitengefühl auswirkt.

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Rossignol Race » 25.01.2017 - 22:02

Tolle Bilder von der Ronda und auch den übrigen Gebieten. :wink: Ist dann tatsächlich ein wenig mehr los als die Wochen zuvor, wobei es den Ansturm heuer noch immer nicht gibt.

@Kut: Falls du jetzt schon Bilder von Alpe Lusia und der neuen Gondel sehen möchtest, in meinem Jänner Bericht sind einige vorhanden :wink:
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von miki » 25.01.2017 - 22:24

@gerrit: bei den Skigebiten der Sella Ronda brauchst du dir keine Sorgen wegen der Wirtschaftlichkeit zu machen, die scheinen sehr gut zu leben. Beim Tageskartenpreis von 51 (Jännerloch) bzw. 57 Euro (Hauptsaison), tlw. kostpflichtigen Parkplätzen und 8 Euro für eine Minestrone oder Gulaschsuppe :evil: (und trotzdem um die Mittagszeit vollen Hütten) schreiben sie bestimmt keine roten Zahlen. Die Hauptorte, vor allem Canazei, sind auch sehr voll, auch mit Nichtskifahrern. Wie es mit den Finanzen in den kleineren Skigebieten ausschaut, weiss ich nicht, aber irgendwie scheint es sich auch dort zu rechnen.

@KuT: keine Angst, Lusia kommt auch noch, wahrscheinlich erst am Samstag am letzten Skitag.

Nun aber zu Tag 4 (25. 1. 2017), am Programm stand Buffaure - Alba - Belvedere - Passo Pordoi.

Den Skitag haben wir heute sogar wenige Minuten vor 9 begonnen und nahe der Talstation der Buffare - 6EUB ganz bequen am Pistenrand geparkt (keine Phrase, nach dem Skitag konnten wir dank wenigen cm Maschinenschnee der in der Nacht am Parkplatz statt auf der Piste gelandet ist, bis zur Autotür abfahren). Bei der ersten Auffahrt ist uns eine deutsche Männergruppe, Herren in ihren 60ern, negativ aufgefallen die bei maximal 1 Minute Wartezeit unbedingt nach vorne drängeln mussten, ich habe schon gedacht dass es irgendwo brennt :evil: . Aber egal, am Berg angelangt (nur noch -4 am Morgen) war es bereits vergessen. Bergstation der 6EUB Pozza - Buffaure:
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Der erste Teil des Skigebiets war uns bereits von 2004 bekannt und hat sich seit dieser Zeit lifttechnisch nicht verändert, weiter bergauf zum höchsten Punkt gehts mit der fixen 4SB Col de Valvacin:
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Pisten im gewohnten Dolomiten - Standard:
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Auch den besten Schneemachern kann sowas passieren :oops: :
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Erste Talabfahrt auf der Panoramica, hier das Pistenende mit Parkplatz:
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Ab hier war es für uns Neuland, 2004 gab es die Skischaukel durch das Val Jumela noch nicht (ich glaube die wurde gerade im Sommer nach unserem Skiurlaub gebaut :( ). 4SB Pala del Geiger, mittelschwere nordseitige Piste (recht schattig), etwas überraschend gab es sogar einige wenige Steinchen:
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Der zweite Verbindungslift ist die wesentlich längere, aber flachere, 4KSB Orsa Maggiore mit (hell)blauer Piste, die einen zum 2428m hohen Sella Brunech bringt:
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Hinter dem Sella Brunech beginnt das Skigebiet von Alba (das es natürlich 2004 auch schon gab, aber für uns war es neu). Eigentlich besteht das Gebiet eigentlich nur aus zwei Hauptliften, oben 4KSB Ciampac - Sella Brunech mit einer Piste die oben mittelschwer, unten raus dann sehr flach ist:
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Unten die alte PB Alba - Ciampac mit einer steilen schwarzen Piste, die wäre eigentlich ganz nach unserem Geschmack (die Piste, die PB ganz bestimmt nicht :wink: ), nur ist sie leider von oben bis unten schattig und auch der Schnee war nicht perfekt - einfach zu viel Maschienschnee produziert, deshalb fast wie nach Neuschnee zu fahren:
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Talstationen PB Alba - Ciampac und Funifor Alba - Col der Rossi:
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Mit dem Funifor sind wir dann rauf zum Col der Rossi gefahren mit dem Ziel, ein paar Pisten am Belvedere zu testen, für die man sich sonst beim Befahren der Ronda keine Zeit nimmt. In erster Linie die neue schwarze Diego. Beim ersten Mal noch tlw. schattig ... :
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... war sie am frühen Nachmittag sonnig, leer, mit bestem griffigen Schnee. Genial, die mussten wir gleich dreimal nacheinender fahren ...
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... trotz etwas unbequemer Auffahrt mit der PB:
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Zwischen der ersten und den nachfolgenden 3 Fahrten auf der Diego haben wir aber noch einen Abstecher gemacht und zwar ... :
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... zur Pordoi - PB:
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Oben am Plateau von sass Pordoi haben wir dann ein wenig die wirklich geniale Aussicht genossen, ich habe etliche Fotos gemacht, hier nur ein 'Best - of'. Selbst hier auf 2950 m ist die Schneedecke nur symbolisch:
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Wieder im Skigebiet. Bei der Auffahrt mit der Lezuo sieht es sogar ein wenig nach Winter aus, ein paar Skikiller sind sogar ausserhalb gefahren:
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Und nun die Skischaukel in umgekehrter Richtung, Piste am Orsa Maggiore:
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... sowie Auffahrt mit der Pala del Geiger:
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Die letzte Stunde sind wir noch am Buffaure gefahren, die Pisten (und Lifttrassen) der beiden 4SBs sind bis nach Betriebsschluss sonnig:
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Letztes Highlight des Tages war dann die Vulcano, wieder so eine geniale schwarze Talabfahrt nach unserem Geschmack, breit, mit genialem Schnee, die obere Hälfte noch nach vier sonnig. Tolle Neuigkeit, das sind Pisten die in Erinnerung blieben. Trotz fortgeschrittener Tageszeit zweimal hintereinander gefahren:
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Unten raus natürlich bereits schattig:
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Fazir: sehr schöne Tagestour gemacht. Schon klar dass von Buffaure aus auch die Ronda machbar ist, aber das war niemals unser Ziel, lieber eine kürzere Tour und dabei Zeit für verschiedene Wiederholungsabfahrten genommen. Der Abstecher zum Sass Pordoi war Mausis Idee, aber eine ganz gute. Die dreiviertel Stunde Skizeit die wir dabei verloren haben waren es mir wert. Generell waren heute viele Seilbahnen mit Stehkabinen dabei (PB in Alba, PB Pecol - Col dei Rossi, 2 x FUF in Alba), das ist schon ein wenig unbequem. Wünsche an den Weihnachtsmann :wink: :

- Ersatz PB Alba durch eine EUB, die Trasse sieht ganz geeignet aus (lt. Kollegen von Funivie bereits angedacht)
- Ersatz 4SB Col de Valvacin durch eine 6KSB, die Bahn ist für eine fixe schon sehr lang(sam). Die untere 4SB Buffaure die Sotto kann bleiben.
- falls man es irgendwie noch schafft, eine Talabfahrt (meinetwegen Ziehweg vom Pecol) zur Talstation der FUF in Alba zu bauen, wäre es fast schon zu viel des Guten
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von KuT » 26.01.2017 - 10:39

Die Brunech-Seite vom Fassatal muss ich auch mal bei blauem Himmel machen - sieht toll aus. Bei meinen Besuchen war's dort immmer grau oder wechselhaft.

@ Rossignol Race
Danke für den Tipp! Karersee hatte ich noch betrachtet, die Lusia dann verpasst.

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Latemar » 26.01.2017 - 10:55

Da kriegt man Lust ...

Die neue Diego, Volcano und die Thöni sind für mich mit die schönsten Abfahrten von Dolomiti Superski. Leider sind 2 davon mit Pendelbahnen erschlossen. Und die Volcano ist auch nicht ideal anfahbar von der alten 6 EUB. Dafür sind sie meist schön leer.


Gruß!
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von PapaTomba » 26.01.2017 - 13:07

wunderbar zum Miterleben...danke für die schönen Berichte / Bilder
Bin gerade im Büro ein wenig "abgetaucht"...muss auch mal sein ;)
Ich werde Ende nächster Woche wieder für 2 Tage mit meinem Siohn in den Dolomiten sein....mit kleinen Chancen auf Neuschnee...mal sehen.
LG
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Powderhausen » 26.01.2017 - 20:22

Habe heute die fast ähnliche Tour von Pozza aus gemacht: Buffaure, Ciampac, Alba, Belvedere, via Lupo Bianco zum Col Rodella, Sasso Levante und Retour (dort noch mit Fodom) gemacht - geniale Panorama-Tour. Vor allem war die Volcano für mich neu und verdient die Kategorie "schwarz" auch wirklich. Lies sich aber super fahren, wie auch übrigens die schwarze nach Alba. Besser ein "Neuschnee-Gefühl" als spiegelglatt, das Schatten-Biest. ;-) Wahnsinn wie wenig Schnee liegt, hab um die Zeit noch nie den Wanderweg in der Pordoischarte erkennen können.

War ein schöner Tag, das Wetter ist eh unglaublich genial! Nur zurück nervt die Col dei Rossi Gondelfahrt nach Alba und drüben wieder rauf nach Ciampac, mind. 30 Min. "verloren". Ja, eine Talabfahrt über Pecol wäre super. *träum*

Morgen noch mal Latemar (wohnen in Moena) oder vllt erst am Vormittag zur Alpe Cermis, danach Latemar (von Predazzo aus) und Sa. erstmals Karersee zum Abschluss. Viel Spaß noch!
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Downhill » 26.01.2017 - 21:17

Danke @miki für den Bericht in gewohnter Qualität inkl. Kommentaren :mrgreen:
miki hat geschrieben:Es sind wirklich bereits 13 Jahre vergangen seit wir das letzte Mal einen richtige Skiwoche in den Dolomiten verbracht haben, siehe http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... =48&t=4695, ich habe die längst verschollenen Bilder von damals neu verlinkt.
8O Unglaublich, an den Bericht kann ich mich noch sehr gut erinnern. Als ob's letzte Saison gewesen wär. Kann's gar nicht glauben, daß du seitdem nicht mehr in den Dolomiten warst. Mann, da merkt man erst wie man älter wird...

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von miki » 26.01.2017 - 23:30

Downhill hat geschrieben:Unglaublich, an den Bericht kann ich mich noch sehr gut erinnern. Als ob's letzte Saison gewesen wär. Kann's gar nicht glauben, daß du seitdem nicht mehr in den Dolomiten warst. Mann, da merkt man erst wie man älter wird...
Ja, den selbe Gedanken ist mir auch schon gekommen :( . Wir fahren so einmal pro Jahrzehnt für eine Woche in die Dolomiten, 1994 (oder 1995 ?) war es Gröden, 2004 und heuer Val di Fassa. In diesem Tempo werden wir irgendwo zwischen 2027 und 2030 wieder hierher kommen ...

Tag 5, 26. 1. 2017: Ski Center Latemar

Die heutige Anfahrt war denkbar kurz, von unserem Hotel zur Talstation der EUB in Predazzo sind es nur 7 km. Am Parkplatz war (im Vergleich zu Carrezza oder Buffaure) einiges los, aber noch kein richtiger Andrang, die EUB hat die Massen ohne Wartezeiten geschluckt. Bereits am Parkplatz und auch tagsüber im Skigebiet ist uns aufgefallen, dass Latemar von den bisher besuchten Skigebieten in dieser Woche den höchsten Anteil osteuropäischer Skifahrer hat (in erster Line Polen, dann Tschechen, in der Gondel fuhren wir einmal auch mit zwei Ukrainern). BTW, Buffaure und Colfosco kamen uns hingegen am meisten 'deutsch' vor, und da meine ich Gäste aus DE, nicht deutsch sprechende Südtiroler. Ach ja, und das dritte Mal in 5 Tagen stand ich am Parkplatz neben einem slowenischen PKW, am Karrer waren es zwei Autos aus Maribor, am Lupo Bianco wieder ein Auto aus MB, heute einer aus Ljubljana - und dass obwohl eher wenige meiner Landsleute diese Woche in den Dolomiten anzutreffen sind. Zufall?

Back to Topic: den Skitag begonnen haben wir mit ein paar Wiederholungsfahrten an der Gardone - Passo Feudo, SO Lage und dadurch von Betriebsbeginn an sonnig, Wartezeiten maximal 3 Sessel, Pisten in gewohnter Dolomiten - Qualität:
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Fotos von allen kurzen Lifte und Verbindungspisten werde ich nun nicht reinstellen, nun sind wir schon am Zanggen. 2004 gab es hier noch den langen steilen Tellerschlepper, nun ist es bequemer :P . Nur noch ganz oben am flachen Gipfelplateau steht noch der stark verkürzte SL:
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Latemar - massiv mit Pisten auf der Sonnseite:
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Noch eine von den genialen schwarzen Dolomiten - Pisten, mit viel frischem Powder jedoch ganz harmlos zu fahren:
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Ein paar Zooms in die umliegenden Skigebiete. Das sollte die Fai - Seite der Paganella sein ... :
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Monte Bondone:
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Rittener Horn (?):
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Viel näher: Buffaure:
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Die Agnello - Seite blieb den ganzen Tag tlw. schattig, deshalb sind wir hier nur wenig gefahren:
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Die Hauptpiste an der Tresca bekommt hingegen bis auf den Starthang um die Mittagszeit bereits etwas Sonne 'von hinten':
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Kurze Kombibahn Laner mit bunten Sitzen / Kabinen und mit fixen Lanzen beschneiter Rodelbahn:
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Piste Oberholz mit dem Jochgrimm in Hintergrund:
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Die meisten Fahrten haben wir hier am der 6KSB Absam Maierl gemacht (in meinem Bericht von 2004 jammerte ich noch dass die klapprige 4KSB der ersten Generation ersetzt werden soll, voila). Die Maierl - Piste ist wirklich genial trassiert und fast den Ganzen Tag sonnig .. :
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... und die Lage der Bergstation grandios ... :
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... aber jetzt muss ich was loswerden: die Pisten auf der Obereggener Seite waren uns beiden einen Tick zu hart, tlw. auch mit Eisplatten. Natürlich ist es Kritik am hohen Niveau, man konnte überall noch genug vom weichen Zeug finden, aber man konnte nicht überall sorglos durchcarven. Die flachen Abschnitte, wo nicht mehr nachbeschneit wird, waren dabei schlimmer als die steileren. Natürlich wäre ich froh am Pohorje oder auf der Petzen solche Pisten zu haben, aber ich vergleiche Obereggen nicht mit Pohorje oder Petzen, sondern mit den Nachbarorten in den Dolomiten und da hat uns fast überall die Schneequalität besser gefallen. Besonders von einem Skigebiet das ein 'Vorzeigegebiet' für Technoalpin sein möchte und fast nur mit TF 10 auf Turm beschneit hätte ich mehr erwartet, da bin ich in dieser Woche in Gebieten die mit uralten Geräten Marke No - Name beschneien auf besserem Maschineschnee gefahren :? Noch verwunderlicher fanden wir es, dass alles was ich geschrieben habe, fast nur auf die Seite von Obereggen zutrifft, die Pisten auf der Seite von Pampeago / Predazzo waren wieder so wie in den anderen Skigebieten in der Gegend. Ich kann es nicht wirklich verstehen :nixweiss: .

Um halb vier noch ein paar Wiederholungsabfahrten an der Agnello, die schwarze 28a war zwar schattig, die Sicht aber halbwegs OK und der Schneezustand noch genial griffig und sehr wenig zerfahren (schwarze Pisten sind ja in den Dolomiten generell wenig besucht, ganztags schatige schwarze Pisten aber sowieso):
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Sonniges vis - a - vis: ebenfalls schwarze Pra Erto, aber fast den ganzen Tag sonnig:
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Fazit: wieder ein netter Tag mit Kaiserwetter, wenig Andrang (die längste Warteschlange war 5 Kabinen bei der Talabfahrt mit der EUB kurz nach Vier) und vielen sonnigen Pisten. Kleiner Abzug wegen der (zu) harten Pisten in Obereggen. Vor allem fehlt mir aber eine Piste nach Predazzo (die es vor vielen Jahren sogar schon mal gab, der obere Abschnitt bis zur ehemaligen Zwischenstation ist aus der Gondel noch gut zu sehen). Damit auch neuer Punkt für meine Wunschliste an den Weihnachtsmann ...
Saison 2018/19: 21 Skitage = 5x Petzen, 3x Mölltaler Gletscher, 2x Gerlitzen, Sillian, 1.5 x Hochstein, 1x Turrach, Nassfeld, Katschberg, Klippitz, Heiligenblut, Obertilliach, Kals/Matrei, 0.5x Zettersfeld.

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Latemar » 27.01.2017 - 07:33

Obereggen halte ich immer für optimal beschneit. Aber es ist lange offen dieses Jahr, evtl. deshalb.
Talabfahrt Predazzo wäre reiner Südhang und der Lift lief auf anderer Trasse.
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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Spezialwidde » 27.01.2017 - 08:05

Schöne Bilderserie :) Aber die Naturschneesituation ist ja wirklich zum Heulen
Genieße den Winter solange es ihn noch gibt

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Re: Dolomiten - Val di Fassa, 22. 1. - 28. 1. 2017

Beitrag von Lothar » 27.01.2017 - 09:45

PapaTomba hat geschrieben: Ich werde Ende nächster Woche wieder für 2 Tage mit meinem Siohn in den Dolomiten sein....mit kleinen Chancen auf Neuschnee...mal sehen.
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