Pila - verdammt nass 4.1.2018

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Florian86
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Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von Florian86 » 04.01.2018 - 23:35

Dieser Beitrag schließt an unseren gestrigen, etwas verkorktsten Besuch in Monterosa Ski an. Auch heute sollte das Wetter nicht ideal sein, aber an sich besser als gestern: so meldete wetteronline für La Thuile/La Rosière immerhin ein paar Sonnenstunden, ebenso für Pila. Auch sollte weniger Wind wehen, was die Verfügbarkeit der offenen Lifte erhöhen sollte. Gerne wollte ich das grenzüberschreitende Skigebiet von La Thuile ausprobieren. Wir fuhren auch am Morgen schnell auf die Autobahn in Châtillon und bezahlten am Ende stolze 15€ Maut für das Stück bis Morgex. Wobei man fairerweise sagen muss, dass das Autobahnstück ab Aosta West eigentlich nur aus Kunstbauten besteht.

Jedoch stellten wir dann als wir von der Autobahn runter fuhren fest, dass in La Thuile nur 2 kleine Lifte öffnen sollten - genau wie gestern. Außerdem war die Hauptzugangsstraße wegen Steinschlag gesperrt. Immerhin wäre die Route über den Colle San Carlo geöffnet gewesen, hätte aber nochmal länger gedauert. Wir standen jedenfallls 15min etwa auf einem Parkplatz und warteten ab, ob sich online was tut und vielleicht doch mehr öffnet, das war aber leider nicht der Fall. Da auch in Courmayeur viel geschlossen sein sollte, entschieden wir uns dann doch für Pila - was übrigens nicht mit der Dune du Pilat zu verwechseln ist, wo wir im Sommer 2017 waren. ;-)

Praktisch ist bei Pila ja, dass man nicht mit dem Auto hochfahren muss sondern eine Gondel von Aosta aus (Nähe Bahnhof) bis ins Skigebiet nehmen kann. An der Kasse machte uns die nette Dame noch drauf aufmerksam, dass es in Pila auch regnen sollte, genau wie im Tal unten. Wir dachten uns jedoch nix dabei - kann ja nicht so schlimm sein und oben wirds doch wohl eher schneien. Also nahmen wir einen Tagespass für stolze 42€. Geschlossen war übrigens die Abfahrt von der Gondel-Bergstation zur 2. Mittelstation und alle oberen Lifte. Die Gondel fuhr übrigens sehr schnell gefühlt, sie legt aber auch eine ziemlich lange Strecke von ca. 5km zurück.

Nun gut: oben angekommen schnallten wir im Regen die Ski an und nahmen die 4-KSB Chamolé. Ab der Hälfte wurde der Regen dann zu Schnee. Prinzipiell gibts in Pila übrigens fast nur Sessellifte ohne Bubble und eine Pendelbahn im Skigebiet. An sich mag ich ja Pendelbahnen nicht so, aber bei dem Wetter ist man um jede Überdachung dankbar. Mit dem Neuschnee hatten wirklich viele zu kämpfen, wir kamen immerhin ganz gut runter. Auf dem Weg zur Pendelbahn nahmen wir noch einmal die 6-KSB Nouva. An sich wären alles nette Pisten, nicht zu steil, nicht zu flach, aber durch den Regen war es einfach ultra-bremsig. Bis wir bei der Pendelbahn waren, waren wir schon an einigen Stellen am Körper feucht.

In der Pendelbahn hat es dann reingetropft, gut dass wir nicht unter dem Leck standen. Oben angekommen nahmen wir einmal die 4-SB Grimod, und kehrten dann erstmal ein, um etwas zu trocknen und uns aufzuwärmen. Nachdem wir ein Heißgetränk konsumiert hatten ergatterten wir einen der begehrten Plätze am Holzofen und konnten notdürftig unsere Klamotten trocknen, aber eigentlich wars fast schon zu spät. Die Handschuhe zum Beispiel waren klitschnass, sodass wir sie bei Betreten der Hütte auswringen konnten.

Irgendwann mussten wir dann doch mal weiter, also fuhren wir noch 1 mal mit der Pendelbahn. Hier machte ich dann das erste Foto, der Tag lud einfach überhaupt nicht zum Fotografieren ein.
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Eigentlich wollten wir zwei mal fahren, aber die Gondel fuhr uns beim 2. Mal vor der Nase weg und fuhr dann doch eher selten, sodass wir nicht warten wollten.

Nach dieser Fahrt kehrten wir also erneut ein, in der 3. Hütte, die wir probierten, fanden wir einen Platz. Diese war komischerweise sehr leer und auch direkt am Ofen waren Plätze frei. Lag wahrscheinlich daran, dass es die Tiefste im Skigebiet war, und man erneut die 4-KSB Chamolé brauchte - und dessen Piste(n) war(en) schon am Morgen für viele ein Problem...

Nun ja: nach Sandwich bzw. Minestrone und Panna Cotta wagten wir uns wieder raus. Nach kürzester Zeit in besagter 4-KSB war wieder alles klitschnass, also war auch schon alles egal. Dementsprechend fuhren wir diese 2 weitere Male, um auch mal ihre andren Pisten kennen zu lernen. Danach nahmen wir nochmals die Pendelbahn. Hier zwang ich mich dann noch zu ein paar weiteren Fotos.
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Zumindest einmal wollte ich den höchstmöglichen Punkt des heutigen Tages erreichen, also gabs noch eine Fahrt mit der 4-KSB Leissé. Auf der Abfahrt stürzte ich dann ordentlich, aber hey: nass war ich eh schon, also was solls. :D

Die Verbindungs 3-SB Pila Gorraz sah zwar auch interessant aus, aber wir sparten sie uns, sah nicht so bequem aus und war auch kurz, flach und im definitiv-regnerischen Teil.
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Gegen 15:20 gings dann auch schon zurück zur Gondelbahn, aber wir stiegen an der Bergstation ein, die Piste weiter runter war ja gesperrt.
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Es folgen nun noch ein paar weitere Bilder aus der Gondel, größtenteils durch die nasse Scheibe, hat vielleicht eher künstlerischen als dokumentatorischen Wert. ;-)

Stütze in der 3. Sektion.
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4-KSB Chamolé
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3. Sektion mit Schneekanonen im Hintergrund.
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Die 1. Mittelstation (Les Fleurs) wurde wohl in das entsprechende Gebäude der alten Gondel eingefasst.
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Dort wird auch garagiert.
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Weiter unten gehts durch einen Einschnitt durch.
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Vor der Autobahn gibts ne hohe Stütze und die Autobahn ist natürlich auch abgedeckt.
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In einem Kreisverkehr sind auch alte Gondeln ausgestellt, leider ließen die sich durch die nassen Scheiben nicht gut ablichten (man kann immerhin was Rotes erahnen :D).
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Danach gings mit Sitzheizung (zum Glück) direkt ins Hotel zurück. Die Sachen trocknen hier immer noch langsam vor sich hin und das Pizza-Abendessen war mal wieder lecker.

Auf jeden Fall war dies mit Abstand mein nässester Skitag ever und löst somit einen Besuch in St. Michael im Lungau ab. Bei solchen Bedingungen bin ich wirklich noch nie Ski gefahren. An sich könnte Pila aber schon ein schönes Skigebiet für ein oder zwei Tage sein, insbesondere wenn die oberen Lifte auch offen sind... und nun hoffen wir auf deutlich bessere Bedingungen in den nächsten 3 Tagen, die erste Hälfte des Skiurlaubs war leider doch eher durchwachsen...
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Re: Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von Raptor311 » 05.01.2018 - 16:49

danke für den Bericht...

Pila und La Thuile steht auch noch auf meiner to do Liste...

Sag mal, ist es nicht nervend, jeden Morgen und Abend so eine weite Anreise zu haben ?

Ich weiß, es geht da im Aosta Tal nicht anders, aber etwas Alpen Flair geht da doch verloren, oder ?

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Re: Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von Florian86 » 05.01.2018 - 18:19

Hihi, ich hoffe, Du wirst bei Deinem Besuch dann mehr Glück haben. ;-)

Zunächst zum Fahren: wir wohnen momentan in Châtillon, was eigentlich ganz günstig gelegen ist: nach Valtournenche sind es 25min, nach Aosta (wenn man direkt fährt und nicht den "Mautumweg" *grrr*) ebenso. Mein Hauptgrund dieser Reise war eigentlich Breuil-Cervinia + Zermatt kennen zu lernen, bis jetzt ist das aber aus Wettergründen missglückt (bzw. heute was Lawinengefahr)... Maximal 1h Anreise finde ich auch grad noch akzeptabel, aber mehr darfs im Urlaub dann echt net sein - für Tagestrips fahr ich schon auch mal 2 - 2,5h einfach. Oft waren unsere Urlaube aus familiären Gründen übrigens so, dass wir in Warth skifahren waren und in Elmen wohnten, da fährt man auch ca. 40min, wenns gut läuft. Schön ist natürlich schon direkt an der Piste oder nur ein paar Minuten fahren, aber ich empfinde das Fahren nicht als Riesennachteil - wobei ich tendenziell lieber abends weiter fahre und morgens kürzer, man kann sichs aber auch net immer aussuchen. Und dann jeden Tag das Hotel wechseln find ich auch ungünstig.

Und was das Alpenflair betrifft: Kennst Du das Aostatal? Ich meine, unser Ort liegt so auf ca. 500m. Die Berge nördlich und südlich von unserem Ort gehen auf 2500m hoch, das ist also schon bergig. Vielleicht ein bisschen mit dem Inntal vergleichbar, immerhin geht hier ja auch ne Autobahn durch. :D Wobei das Aostatal noch schmaler ist... man darf halt kein einsames Bergdorf in einem engen Tal erwarten, wo kaum Verkehr ist. ;-)
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Re: Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von Raptor311 » 08.01.2018 - 09:15

ja, ich kenne das Aostatal. Ich war letztes Jahr 1 Woche in Monte Rosa und 1 Woche Valtournenche.

Es war zwar bitterlich kalt und es lag wenig Schnee, aber ich hatte 14 Tage blauer Himmel und Zermatt war bis auf 2 Tage von den 7 Tagen auch immer offen.

Nächstes Jahr werde ich mir hoffentlich La Thuille anschauen können.

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Re: Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von Mt. Cervino » 08.01.2018 - 20:10

Schade, dass ihr keine besseren Verhältnisse hattet. Pila ist eigentlich ein nettes wenn auch kein überagendes Skigebiet.
Vor allem in Kombination mit Aosta als Unterkunft und seiner historischen und sehr sehenswerten Altstadt und dem direkten Liftanschluss in der Stadt unten ist Pila einen Besuch wert.
Weiterhin ist das Skigebiet seilbahnarchäologisch sehr interessant ;).
Ds einzige was mich an Pila nicht gefällt ist, dass der ganz recht Lifte Grimondet fast nie in Betrieb ist. Hab den noch nie offen erlebt.
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Re: Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von Florian86 » 09.01.2018 - 12:20

Ja, ist sicher nett für einen Tag, uns hätten ja tatsächlich mal Hauben gefehlt, sonst geht das meistens auch gut ohne. ;-) Und der bremsige bzw. sehr, sehr nasse Schnee war ziemlich nervig. Für den Besuch in Aosta hats dann nicht mehr gereicht, an dem Tag wollten wir nur ins warme Auto und dann unter die Dusche. Wenn ich länger im Aostatal wär, würd ich sicher auch mal wieder hinfahren, wär jetzt aber trotzdem nicht meine "Muss ich unbedingt hin"-Destination, sondern käme eher, wenn einiges anderes schon "abgegrast" ist... ;-)
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Re: Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von B-S-G » 11.01.2018 - 20:02

Genau so ein Wetter hatte ich einen Tag später im Montafon auch, Regen so bis zur Mitte rauf und einfach alles klitschnass. Handschuhe konnten wir auch auswringen und in den Falten der Jacken beim Hinsetzen im Sessellift haben sich immer direkt kleine Wasserpfützen gebildet. So nass wie an diesem Tag bin ich noch nie beim Skifahren geworden :D
Danke trotzdem für den Bericht, ich hätte ja nicht die Lust gehabt, auch nur ein Foto zu machen.

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Re: Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von Mt. Cervino » 19.01.2018 - 14:26

Florian86 hat geschrieben:
09.01.2018 - 12:20
Ja, ist sicher nett für einen Tag, uns hätten ja tatsächlich mal Hauben gefehlt, sonst geht das meistens auch gut ohne. ;-) Und der bremsige bzw. sehr, sehr nasse Schnee war ziemlich nervig. Für den Besuch in Aosta hats dann nicht mehr gereicht, an dem Tag wollten wir nur ins warme Auto und dann unter die Dusche. Wenn ich länger im Aostatal wär, würd ich sicher auch mal wieder hinfahren, wär jetzt aber trotzdem nicht meine "Muss ich unbedingt hin"-Destination, sondern käme eher, wenn einiges anderes schon "abgegrast" ist... ;-)
In der Tat, im Aostatal gibt es deutlich interessanter Gebiete als Pila. Sicherlich die großen Gebiete wir Cervinia/Valtournenche, MonteRosa, und La Thuile und Courmayeur.
Dennoch fand ich Pila ans Gesamtpaket ganz nett. Gegen die große Konkurrenz im Aostatal hat es allerdings das Nachsehen.
Positiv in Erinnerung hatte ich in Pila noch den ganz gegen den sonstigen italienischen Trend neu errichteten Gipfellift (auch wenn das nur ein Förderband ist) Normalerweise werden Skigebiete in IT am Gipfel in letzter Zeit oft kastriert und die dortigen interessanten SL gestrichen, hier ist man den gegengesetzten Weg gegangen.
Was ich auch noch sehr empfehlen kann im Aostatal ist Chaporcher. Da wart ihr glaube ich nicht.
Das kleine aber feine Skigebiet glänzt mit einer der wenigen verbliebenen Agudio 6EUB, mit schmalen unmodellierten Talabfahrt wie vor 30 Jahren, einer tollen Hintenrumabfahrt und einem alten ultrasteilen Leitner SL.
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Re: Pila - verdammt nass 4.1.2018

Beitrag von Florian86 » 19.01.2018 - 22:43

Danke für den Tipp, gerne beim nächsten Mal. Könnte mir gefallen, dieses Champorcher. ^^ Ich hatte tatsächlich auch online geschaut, aber als wir da waren, waren fast alle Pisten zu, nur die Zubringergondel und ein kurzer Lift geöffnet, insofern kam das leider nicht in Frage.

An sich könnte man aber sicher auch gut 2 Wochen im Aostatal verbringen ohne sich zu langweilen.... ;-)
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