3 Skigebiete an einem Tag | Bardonecchia - Sauze D´Oulx - Sestriere (IT) | 17.12.2017

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Mt. Cervino
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3 Skigebiete an einem Tag | Bardonecchia - Sauze D´Oulx - Sestriere (IT) | 17.12.2017

Beitrag von Mt. Cervino » 25.11.2018 - 21:48

3 Skigebiete an einem Tag | Bardonecchia - Sauze D´Oulx - Sestriere (IT) | 17.12.2017

Bevor die neue Saison richtig losgeht noch ein Nachtrag zur letzten Saison:

Wie meistens in den letzten Jahren habe ich auch meine Skisaison 2017/2018 im Dezember im Rahmen eines Wochenendausflugs eröffnet.
Nach einem Flug nach Turin am späten Vorabend wollte ich an diesem Tag eigentlich den östlichen Teil der Via Lattea besuchen. Da allerdings die Verbindung Sauze d´Oulx - Sestriere entgegen der Ankündigung im Saisonplan noch zu war, entschied ich mich spontan am Morgen auf der Autobahn kurz vor Susa zuerst einmal nach Bardonecchia zu fahren.


Morgens: Bardonecchia (Melezet)

Alle wesentlichen Lifte im Bereich Colomion/Melezet waren geöffnet. Sogar der ganz obere abgelegene SL Vallon Cros.
Im Jafferau Bereich war leider nur die EUB und 2 SL offen, da die darauffolgende neue 6KSB noch keine finale Abnahme erhalten hatte. Die Bahn ging wenige Tage später in Betrieb.
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Plakat zur neuen Jafferau „6 Gigante“ 6KSB am Ortseingang von Bardonecchia.
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Los ging es mit der 4KSB Smith. Die linke Piste war noch gesperrt, wurde aber fleißig als Rodelbahn verwendet.
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Pian del Sole und Talstation des langen SL Colomion.
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Schöner langer und recht steiler Teller-Schlepplift Colomion der am Ende durch einen Felseinschnitt hindurch verläuft. So muss eine SL-Trasse aussehen!
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Start der linken Abfahrt am SL Colomion, die im oberen Teil einen Hinterum-Charakter hat, da sie erst um den Berg herum verläuft, und sich erst danach wieder dem SL annähert.
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Blick nach Südosten in die Via Lattea bzw. die Hänge oberhalb Sauze D`Oulx. Dorthin wollte ich am Nachmittag rüber wechseln.
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Piste Fisi 50 links des Colomion Schlepplifts. Leider war es noch etwas diesig und bewölkt aber man hatte herrlich viel Platz und griffige Pisten zum Carven.
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EUB im gegenüberliegenden Jafferau Gebiet.
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Talstation der kurzen 4SB Pian del Sole.
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Pian del Sole von oben nach einer Fahrt mit der kurzen gleichnamigen SB. In der Mitte kommt die 4KSB Smith aus dem Tal an.
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Danach ging es mit der 4SB Pra Reymond hinauf und an der rechten Piste wieder runter zum nächsten langen Schlepplift in der oberen Etage des Skigebietes.
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Viel Platz an der 4SB Pra Reymond.
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Wieder ein langer mächtiger Schlepplift: Schlepplift Clos mit interessanten und unmodellierten Abfahrten. Leider konnte ich mangels Zeit nicht alle die Abfahrten fahren. Auch dieser SL hat einen eigenen Talzubringer, die 2SB Les Arnauds.
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Über die Olimpic Piste kommt man vom SL Clos zum zentralen Punkt des Melezet Sektors mit dem Namen Chesal. Von hier startet eine 2SB und ein SL, die parallel den oberen Teil des Skigebietes erschließen, während die 4KSB Melezet-Chesal hier endet und den dritten Talzubringer des Skigebietes darstellt.
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Rechts 2SB Selette und links der leider geschlossen parallele Teller-Schlepplift, der sogar noch kurze, aber recht neu aussehende Tellergehänge hat.
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Weiter oben in der 2SB. Der SL ist wohl nur selten in Betrieb. Vermutlich nur wenn die 2SB ausgelastet ist. Heute wurde er nur kurz angestellt um Schutzmatten zu den Stützen zu bringen die dort installiert wurden.
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Piste neben der 2SB. Das Panorama nach Norden ist hier gewaltig, die Pisten, da nordseitig gelegen, um diese Jahreszeit leider an den steilen Stellen meist schattig.
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Der nächste mächtige SL (Seba) in der zweiten Etage des Skigebiets, der wiederrum tolle Pisten erschließt. Links oben kann man die 2SB Selette im oberen Teil erkennen.
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Bei den meisten Skigebieten wäre hier nun Schluss. Nicht so in Bardonecchia: Hier gibt es noch zwei weitere SL im ganz rechts abgelegen Melezet Bereich. Den SL Bosco in der 2. Etage und als i-Tüpfelchen den Vallon Cros in der 3. Etage. Solche Lifte sind in Italien ja vielerorts stillgelegt. Hier haben sie noch überlebt.

Aussicht an der Bergstation des SL Seba Richtung Sauze D´Oulx.
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Abfahrt am SL Seba im oberen Bereich.
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Talstation SL Bosco mit dem typischen massiven Leitner Stationsdesign aus alten Zeiten.
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SL Bosco. Der Name ist Programm.
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Von der Bergstation des SL Bosco geht es quer über die Piste zum letzten und höchsten SL Vallon Cros. Ebenfalls ein ganz altes Leitner Relikt mit kurzen Tellergehängen.
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Lift und dazugehörige Piste. Wie fast alle SL hier im Skigebiet unten etwas flacher und am Ende dann mächtig steil.
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Lift und Piste von oben mit fast die ganze Strecke des SL.
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Nochmal Blick in das Susa Tal zur Via Lattea (Sauze D`Oulx), wo ich anschließend noch hingefahren bin.
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Blick Richtung Osten. Am Grat entlang ging hier früher eine Piste zur Cresta Seba und der Bergstation des gleichnamigen Schlepplifts. Schade, dass die Piste nicht mehr existiert.
Im Hintergrund sieht man das zweite Skigebiet von Bardonecchia: Jafferau.
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Schwarze Piste am SL Vallon Cros.
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Blick vom SL Bosco zur 2SB Selette und dem parallelen SL, sowie weiter nach Osten über das ganze Gebiet hinweg bis Jafferau, wo man die neue 6KSB im Mittelsektor erahnen kann.
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Anschließend bin ich das erste Mal an diesem Tag ins Tal abgefahren und mit der 4KSB Melezet-Chesal wieder rauf.
Die unteren Lifte und Pisten sind nicht annähernd so interessant wie die obere meist durch SL erschlossene Etage und auch die Pisten sind im unteren Bereich zumeist modelliert.
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Piste an der mittleren Talzubringer 2SB Les Arnauds die ich aus Zeitgründen auslassen musste.
Die Piste brachte mich zurück zu meinem Ausgangspunkt an der 4KSB Smith.
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Als nächste wollte ich eigentlich kurz in das zweite Skigebiet von Bardonecchia nach Jafferau wechseln, wo ich zwar wusste, dass die ganz oberen Lifte zu sein würden, aber wo ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte, dass die 6KSB auch bereits laufen würde. Allerdings war die Beschilderung zur Talstation ebenso wie das BMW Navi meines Mietwagens derart schlecht, dass ich auch nach 15min rumkurven nicht die Straße zur Talstation der EUB gefunden habe. Daher bin ich dann direkt in die Via Lattea weitergefahren.


Fazit:
Nettes ungewöhnliches Skigebiet, das unten durch drei (K)SBs und oben in der 2. und 3. Etage vor allem durch Schlepplifte erschlossen ist. Neben den vielen (meist) unmodellierten Abfahrten im oberen Bereich, glänzt das Skigebiet durch seine langen und teils steilen Schlepplifte sowie das tolle Panorama an den jeweiligen Bergstationen. Das Highlight des Gebietes ist der rechte, abgelegene Sektor mit den beiden alten steilen Leitner SL samt recht anspruchsvollen Pisten. Gerade diese Art von Liften sind ja in Italien leider fast überall stillgelegt worden.



Mittags: Sauze D´Oulx

Nach meiner Ankunft in Sauze D`Oulx an der Kasse dann leider die Gewissheit: Die Verbindung nach Sestriere sowie Sansicario ist noch nicht offen. Dennoch wollte ich hierbleiben, da ich die unteren und ganz linken Lifte in Sauze D`Oulx teilweise noch nicht kannte, allerdings hatte ich schon jetzt im Hinterkopf zum Abschluss noch mal für 1,5 Stunden nach Sestriere mit dem Auto zu wechseln.

Los ging es mit der 4KSB Sportinia in Sauze D`Oulx. Auch hier liegt, genauso wie am Morgen in Bardonecchia, schon ungewöhnlich viel Schnee für Mitte Dezember
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Weiter hinauf ging es mit der 4KSB Rocce Nere. Allerdings war ich etwas verwirrt: 2009 als ich das letzte Mal in diesem Skigebietsteil war, standen hier noch die 2 parallelen 2SB, darunter eine extrem coole und alte Marchisio 2SB. Damals war die Planung ja noch die alten Bahnen durch eine neue 6KSB zu ersetzten und ich wusste, dass die alten Bahnen dann auch ersetzt wurden. Allerdings war mir nicht klar, dass hier dann wieder eine alte Gebrauchtanlage aufgestellt wurde. Aber das Liftversetzen ist in der Via Latte ja durchaus üblich.
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Blick in den leider noch geschlossenen Bereich unterhalb des Monte Fraiteve. Hier lag zwar schon genug Schnee aber die Pisten waren noch nicht fertig präpariert. Sehr schade, da im offiziellen Saisonöffnungsplan 2017/2018 die Verbindung mit der 2SB Colo und der 4SB Chamonier eigentlich am Wochenenden seit 8. Dezember offen sein sollte.
An diesem Bild sieht man mal wieder wie weitläufig die Via Lattea ist. Obwohl ich schon 2 recht lange KSBs hinter mir habe ist der Weg bis zum Monte Fraiteve noch lang. Und der ganze Sauze D`Oulx Bereich ist ja nur ein kleiner Teil der riesigen Via Lattea.
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Monte Fraiteve im Zoom. Die 2SB Colo bei dieser Länge als fixe Bahn auszuführen war meiner Meinung nach der größte Fehler den man in der Via Lattea in den letzten 10 Jahren gemacht hat, neben dem ersatzlosen Abbau der Col Basset 6EUB, die links auf dem Bild hinter dem Felsriegel ihre Bergstation hatte.
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Rechts der Monte Triplex. Davor die Sesselbahn die vor 8 Jahren hier auch noch nicht stand. Damals ging ja von hier noch der ESL rechts zum Col Basset.
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Vorne die Pisten runter nach Sauze. Im Hintergrund die Lifte unterhalb des Monte Moncrons, bei dem ja die Liftinfrastruktur in den letzten Jahren auch sehr stark verändert wurde. Ganz links dann der Monte Genevris, der vor einigen Jahren leider zum LSAP-Gebiet wurde. Die 3SB Cote Faure oben in der Mitte wurde erst dieses Jahr dort aufgestellt und war vorher die bereits seit einigen Jahren stillgelegte Zubringeranlage vom Sauze D´Oulx auf den Monte Genevris.
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Tolles Gelände und Pisten an der 4KSB Lago Nero mit weiten Flächen durch zunächst lichten und nach unten dann dichter werdenden Lärchenwald.
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3SB Cote Faure im Detail im oberen Streckenteil. Darunter der die 3SB kreuzende und jetzt stillgelegte SL Moncrons. Man sieht, dass die 3SB jetzt sogar ein paar Höhenmeter weiter rauf geht als der SL zuvor. Ganz hinten auf dem Bergrücken hat der eher kurze SL Tuassieres auch noch überlebt.
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Monte Moncrons mit dem Verlauf der „neuen“ 3SB Cote Faure im Detail. Die Bahn erschließt den Berg meiner Meinung nach jetzt sogar besser als der SL Moncrons zuvor, da sie unten aufgrund der größeren Länge besser an die anderen Pisten angeschlossen ist. Schade nur, dass die Bahn nicht kuppelbar ist, den hier kann man auf den zahlreichen Pisten sicher die ein oder andere Wiederholung machen.
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„Neue“ 3SB im unteren Streckenteil. Die Sitze wurden mit einem blauen Überzug etwas aufgemotzt.
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Weiter ging es Richtung D´Oux an der unteren 4SB Clotes. Hier war der Schnee dann zunehmend härter und eisiger wegen vermehrtem Einsatz von Kunstschnee.
[img https://abload.de/img/p1010332whsb3.jpg[/img]

4SB Clotes mit Engstelle auf der Piste.
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Bergstation 4SB Clotes und Talstation der darauffolgende 4KSB Lago Nero. Sowohl an der Piste als auch an den Stationen geht es sehr eng zu, was in der Hochsaison sicher zu einigen Chaos führen kann.
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Monte Genevris, der bis vor ca. 8 Jahren auch noch durch Lifte erschlossen war und dann nach und nach stillgelegt wurde (3SB unten und SL oben sowie ein kurze SL als Verbindung zum Monte Moncrons).
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Noch mal der Monte Moncrons: Rechts oben die „neue“ 3SB Cote Faure. In Blickrichtung der stillgelegte SL Moncrons und links oben der alleräußerste SL Tuassieres.
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SL Tussieres im Detail. Die Schleppspur ist schon hergerichtet, allerdings fehlt es noch an Schnee auf den Pisten, da hier viel Schnee verblasen wurden.
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Bereich Sportinia bei meiner letzten Fahrt mit der Rocce Nere 4KSB.
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Abschließend noch mal der Blick rüber zum Col de Basset wo früher ein ESL am Hang entlang mit kaum Höhendifferenz als Verbindungsanlage fuhr. Der Lift wurde in beide Richtungen benutzt.
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Abschließend noch mal der Blick rüber zum Col de Basset wo früher ein ESL am Hang entlang mit kaum Höhendifferenz als Verbindungsanlage fuhr. Der Lift wurde in beide Richtungen benutzt.

Laaaaange 2SB Col und steeeeiiiiiler Kurven SL Rio Nero 😉. Schade, dass dieser Bereich und der neugestaltete Moncrons-Sektor heute nicht offen waren.
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Nach gut 1,5 Stunden habe ich hier auch meine Skier wieder abgeschnallt, auch wenn ich in dieser Zeit nicht alle Pisten abfahren konnte. Ich wollte ja noch weiter nach Sestriere. Und da dies leider noch nicht auf Skiern ging, musste ich mit dem Auto noch mal um den ganzen Berg herumfahren.


Fazit:
Endlich habe ich es mal geschafft bis ganz nach Sauze D`Oulx in den Ort runterzukommen. Bisher habe ich diesen Teil ja bei meinen vorherigen Besuchen immer nur gestreift. Seit meinem letzten Besuch sind 8 Jahre vergangen und im oberen mir bekannten Skigebietsteil hat sich die Liftstruktur durch viele Liftversetzungen und -Neubauten teilweise stark verändert.
Die meist natürliche Trassierung der Pisten durch die lichten Lärchenwälder gefällt mir hier ausgesprochen gut. Die neue 3SB Cote Faure ist ein Zeichen der Liftbetreiber, dass der aktuell östlichste Skigebietsteil nicht noch weiter kastriert wird wie in den letzten Jahren am Monte Genevris leider geschehen.



Nachmittags: Sestriere

Um 15:15 bin ich dann endlich in Sestriere angekommen. Die Fahrt von Sauze D`Oulx dauerte mit gut 40 Minuten doch ganz schön lange, vor allem wenn man bedenkt, dass man auf Skier deutlich schneller zwischen den Orten wechseln könnte, wenn denn die Lifte offen wären.

Westlicher Teil von Sestriere mit der noch geschlossenen EUB zum Monte Fraiteve. Der Himmel war mittlerweile wolkenlos aber es wurde immer kälter.
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Los ging es an der 4SB Garnel.
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Der leider nicht geöffnete Sises Kurven SL mit der darüberliegenden Ruine der einspurigen Vorgänger PB.
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Blick von der Garnel 4SB in den östlichen Teil von Sestriere.
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Oberer Teil der westlichen Pisten an der 4SB Garnel. Nach links runter gab es früher eine direkte Anbindung nach Grangesises mit mehreren Pisten und 2 Schleppliften.
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Blick zum Monte Motta mit meinem Lieblingslift in der Via Lattea dem SL Motta.
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Bereich Alpette mit Sestriere im Hintergrund. Gut zu sehen die Schneise der Talabfahrt vom Monte Fraiteve nach Sestriere, die ja immer mal wieder LSAP war und dann doch wieder reaktiviert wurde.
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Auf dem Weg nach Borgata vorbei an der 4KSB Chisonetta - Banchetta. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich diese Bahn bei meinen zahlreichen Besuchen hier jemals offen gesehen habe. Gefahren bin ich jedenfalls noch nicht mit ihr.
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Weiter Richtung Borgata, wo bei den Häusern früher die 6EUB zum Col Basset startete. Die Bahn verlief schräg nach links oben. Leider wurde die Bahn vor ca. 7 Jahren ersatzlos gestrichen, so dass es nur noch die Fraiteve 8EUB als Verbindung nach Sauze D´Oulx und Sansicario gibt.
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4SB Nube D`Argento. Die Bahn stand bei meinem letzten Besuch auch noch anderer Stelle (südwestlich der Patemouche PB beim SL Orciera). Hat auf ähnlicher Trasse einen SL ersetzt.
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Bergstation 4SB Nube D`Argento.
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Blick zum Monte Motta mit den zwei 4SKSBs und dem Gipfel-SL. Leider waren diese Lifte heute nicht offen. Das Gelände an diesem Berg erschließt ideales Geländer und bietet unzählige Möglichkeiten.
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Der untere Teil des Berges im östlichen Teil. Im Hintergrund ist das Skigebiet von Pragelato zu sehen.
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Zoom nach Pragelato. Da waren auch schon einige Tourengeher unterwegs, die Lifte waren aber wohl noch nicht auf.
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Untere Piste an der Nube D`Argento 4SB die kurzzeitig durch den Wald ziehwegartig verläuft eher sie unten wieder interessant wird.
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Blick auf die Trasse der abgetragenen LSAP 6EUB Col Basset. Die Bahn startet links neben der Häuserschlange und verlief mit Mittelstation im lichten Wald oben bis hinauf auf den Grat.
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Tolle Abendstimmung an der Bergstation der Nube D`Argento 4SB mit Blick auf die untergehende Sonne hinter Sestriere.
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Zurück ging es mit der recht neuen 4KSB Trebials.
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Blick zum Monte Motta der oben noch in der Sonne liegt. Ein toller Berg auf dem oben am SL die Weltcup/Olympia-Abfahrtspisten beginnen.
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Als letzter Fahrgast erreichte ich um 16:45 die 4KSB Cit Roc von der man einen guten Blick auf Sestriere hat und die mir eine direkte Abfahrt zu meinem Auto ermöglicht.
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Bei einem anschließenden Spaziergang durch Sestriere bei eisigen Temperaturen fand ich noch ein paar historischen Aufnahmen die die Bilder oben gut ergänzen.

So sah das früher mal aus noch komplett ohne Wald auf den Südhängen.
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Alte Seilbahn zum Monte Banchetta (rechts) und links vor dem Turm zum Monte Sises.
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Wohl noch früheres Bild (noch ohne Seilbahn?).
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Kirche und Weihnachtsbaum in Sestriere. Weihnachten kann kommen…
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Fazit:
Sestriere mag ich seit meinem ersten Besuch im Jahr 2009 sehr gerne. Das italienische Flair und die weitläufigen Pisten an verschiedenen Hängen bieten immer viel Abwechslung. Mein persönlicher Favorit sind die weitläufigen Pisten unterhalb des Monte Motta und Monte Banchetta, wo jeder Lift viele verschiedene Pisten bietet.
Getrübt wurde der heutige Tag allenfalls durch die nicht geöffnete Verbindung Sestirere - Sauze D`Oulx, die laut Saisonplan seit diesem Wochenende offen sein sollte. Am Schnee lag es jedenfalls bei dieser außergewöhnlichen Schneelage nicht, eher am Willen der Betreiber.

Am Abend ging es dann weiter nach Briancon, wo ich am nächsten Tag trotz wechselhaften Wetter mit teilweise Schneefall und 25 cm Neuschnee in Serre Chevallier einer meiner besten Skitage der letzten Jahre hatte.
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EKL
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