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Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

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chr
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Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von chr » 03.02.2019 - 21:59

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Wie schon so oft war das Ziel des heurigen Dolomitenurlaubs eine FeWo in Pera di Fassa.

Die Anreise am 2. 2. gestaltete sich schwierig.
Um von Wien ins Fassatal zu fahren, kann man bereits unmittelbar bei der Abreise zwischen zwei verschiedenen Routen wählen.
Erstens:
Auf die Südautobahn und über Graz, Klagenfurt, Lienz, Pustertal, Gadertal, Grödnerjoch und Sellajoch ins Fassatal.
Zweitens:
Auf die Westautobahn und über Linz, Salzburg, Rosenheim, Innsbruck, Brenner und Karerpass ins Fassatal.

Da bei unserer Abreise um 5:15 Uhr am Morgen einerseits der Wetterbericht an der Alpensüdseite Schneefall meldete und andererseits auch der Verkehrsservice von winterlichen Fahrverhältnissen in Kärnten sprach, entschieden wir uns für die Route über die Westautobahn. Vom Brenner wurde zwar gemeldet, dass einige LKWs auf der Schneefahrbahn hängengeblieben sind, doch wir dachten, dass diese bis zu Mittag sicher wieder flott gemacht werden könnten.
Auch der Verkehrsdienst der autonomen Provinz Bozen prognostizierte für den Nachmittag freie Fahrt.

Bis Innsbruck verlief die Fahrt abgesehen von einem ganz kurzen Stau beim Inntaldreieck völlig problemlos. Leider wurde aber noch immer gemeldet, dass in Italien die Brenner-Staatsstraße wegen Lawinengefahr gesperrt ist, und auf der Autobahn LKWs quer stehen. Außerdem wurde noch immer gemeldet, dass am Nachmittag mit Entspannung zu rechnen ist.

Wir entschieden Richtung Brenner zu fahren, und zwar auf der alten Brennerstraße über Igls und Patsch. Die eigentliche Brenner-Bundesstraße, die B182, war lt. ÖAMTC ja unterhalb von Matrei ebenfalls wegen Lawinengefahr gesperrt. Und im Gegensatz zur Brenner-Autobahn hatten wir auf der Bundesstraße jederzeit die Option zu wenden.

Kurz vor 12:00 Uhr fuhren wir in der Ortschaft Gries am Brenner auf das Stauende auf. Wir stellten das Auto auf einem Parkplatz ab und machten in einem Cafe Mittagspause. Dabei beobachteten wir, dass sich die Kolonne wieder in Bewegung setzte. Gleichzeitig wurde im Radio gemeldet, dass auf der Autobahn wieder eine Fahrspur frei sei. Also setzten wir nach dem Essen unsere Reise fort. Weit kamen wir nicht. Kurz vorm Brennersee fuhren wir wieder auf eine stehende Kolonne auf. Die Situation war außergewöhnlich. Einige Fahrzeuge hinter uns stand ein Autobus, nämlich der Schienen-Ersatzverkehr der Brenner-Eisenbahn. Ja, auch die Bahnstrecke war unterbrochen. Irgendwann verließen die Businsassen das Fahrzeug und marschierten ihre Rollenkoffer ziehend zu Fuß Richtung Grenze. Ob sie dort angekommen sind, und ob die Bahn auf italienischer Seite in Betrieb war, weiß ich nicht.

Um 13:30 Uhr wurde im Radio erstmals gemeldet, dass die Fahrzeuge die in Österreich auf der Brennerautobahn vor der Grenze stehen nun abgeleitet werden und wieder zurückgeschickt werden. Außerdem wurde erstmals gemeldet, dass es für diesen Tag keine Chance mehr gäbe, über den Brenner zu kommen, und dass man großräumig ausweichen soll.
In Wahrheit war, wie sich später herausstellen sollte, die italienische Autobahn seit den Nachtstunden durchgehend unpassierbar. Warum diese Information so nicht nach Österreich weitergegeben wurde und stundenlang Fahrzeuge Richtung Brenner fahren durften, ist mir unklar.

Für uns war nun guter Rat teuer. Wo die Alpen überqueren?
Östlich des Brenners? Schlechte Idee. Der Felbertauern-Tunnel war wegen Lawinengefahr gesperrt. Wir hätten also bis zur Tauernautobahn zurück müssen. Und was dann im Pustertal machen? Eine Fahrt durchs Gardertal war nicht möglich. Grödnerjoch, Sellajoch und Pordoijoch waren gesperrt. Das Pustertal bis zur Brennerautobahn fahren? Auch schlecht. Dier Autonome Provinz Bozen meldete Verkehrsstillstand im Pustertal vor der Autobahnauffahrt. Klar, auch Richtung Norden war die Autobahn gesperrt.
Also westlich des Brenners über den Reschenpass und durchs Vinschgau. Hier wurden um diese Zeit lediglich zwanzig Minuten Stau im Inntal vor Prutz gemeldet. Leider standen wir 1,5 Stunden vor dem Landecker Tunnel, wo der Verkehr in Form von Blockabfertigung durchgeschleust wurde. Eine weitere halbe Stunde später standen wir dann im Stau vor Prutz. Nun wurde erstmals im Radio der Stau vor dem Landecker Tunnel gemeldet, der nun schon auf zwei Stunden angewachsen war. In diesem Zusammenhang wurde den Autofahrern, die über den Brenner wollen, ein Ausweichen über den Reschenpass abgeraten. Die Tauernautobahn wurde empfohlen.

Exakt um 18:00 Uhr machten wir noch einen Tankstopp in Nauders am Reschenpass. Dabei kamen wir mit einer deutschen Familie ins Gespräch, die am Heimweg vom Urlaub war, und eine ähnliche Odyssee hinter sich hatte.

Abgesehen von einem Carabinieri, der im Vinschgau unbedingt Fahrzeugkontrollen durchführen musste, und von einer Schneefahrbahn am Karerpass, verlief die restliche Reise problemlos. Kurz nach 21:00 Uhr erreichten wir in Pera unsere FeWo. Nach 16 Stunden hatten wir also endlich unser Ziel erreicht und waren im Quartier doch tatsächlich die ersten Gäste.

Dass die Gesamtsituation am Brenner noch viel kritischer war, als wir sie erlebt hatten, haben wir dann erst aus den Abendnachrichten erfahren. Viele Autofahrer waren stundenlang in ihren Fahrzeugen gefangen. Im Großraum Innsbruck gab es keine freien Unterkünfte mehr. Notschlafstellen wurden errichtet.
Doch wir hatten unser Bett und freuten uns schon auf den ersten Schitag. Kurz wurden wir in der Nacht munter, als wir die Ankunft weiterer Gäste wahrnahmen. Angeblich ging die Autobahnsperre um Mitternacht auf.

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Den ersten Schitag verbrachten wir in unserem „Hausschigebiet“ Catinaccio. Warum? Erstens wollten wir nach der 16-Stunden-Reise vom Vortag die Zeit im Auto diesmal so kurz wie möglich halten. Und zweitens wollten wir an diesem Schlechtwettertag hauptsächlich in Waldschneisen unterwegs sein, um möglichst gute Bodensicht zu haben.
Am Morgen kauften wir noch den Schipass. Diesmal entschieden wir uns für sechs Tage Valle Silver. Dieses Ticket gilt in den Schigebieten Fassatal-Karerpass, Val di Fiemme-Obereggen, San Martino-Rollepass und Alpe Lusia-San Pellegrino.

Wetter:
Bei Temperaturen zwischen -2 und +2°C war es bewölkt. Meist schneite es leicht. Am frühen Nachmittag war es auffallend windig.

Lift- und Pistenstatus:
Im Catinaccio-Schigebiet war alles offen. Wartezeiten gab es keine (max. 3FBM)

Pistenzustand:
In der Nacht gab es viel Neuschnee, der am Morgen nur noch teilweise präpariert wurde. Dementsprechend kam es im Tagesverlauf zu starker Hügelbildung.

Lt. Homepage von Dolomiti Superski öffnet die 4KSB Vajolet 1 um 8:40 Uhr. Wir waren um 8:50 Uhr vor dem Drehkreuz und warteten auf die Öffnung. Kurz bevor wir dann tatsächlich die Bergfahrt antreten konnten, habe ich noch dieses Foto gemacht.
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Und bevor ich obiges Bild gemacht habe, habe ich noch die Talstation Vajolet 1 abgelichtet. Bei unserem letzten Besuch vor zwei Jahren war hier noch eine DSB.
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Bergfahrt mit der 4KSB Vajolet 1.
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Bergfahrt mit der 4KSB Vajolet 2.
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Bergstation Vajolet 2.
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4KSB Pian Pecei-Pra Martin. Abfahrt auf der Piste Tomba.
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Die Piste Tomba ist die einzige schwarze Abfahrt in dem kleinen Schigebiet, das an diesem Tag hauptsächlich von eher schwachen Schifahrern besucht wurde. So waren hier auch noch am Nachmittag wenige Hügeln.
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Auf der Piste Cigolade. Blick hinauf…
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…und hinunter.
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Auf der Piste Thöni nach Vigo.
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Hier hinauf geht es gleich.
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Im Rifugio Bellavista.
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Vor dem Schutzhaus ist der Blick auf die Larsech-Gruppe sehr schön.
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Da wir an diesem Tag wirklich alle Lifte dieses kleinen Schigebietes verwenden wollten, durfte auch eine Fahrt mit dem Schischullift nicht fehlen.
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Die neue 4KSB Pian Pecei-Ciampedie.
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Der Sturm vom vergangenen Herbst hat hier eine Spur der Verwüstung gezogen.
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Am frühen Nachmittag waren für kurze Zeit auch ein paar Blicke in die Umgebung möglich.
Buffaure
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Alpe Lusia
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Vajolet-Türme
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Vajolet-Schutzhaus.
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Ein letzter Blick auf die Larsech-Gruppe…
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…ehe wir den Weg ins Tal antreten.
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Im Tal blicken wir noch zur Piste Aloch in Pozza.
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Der Schnee ist da. Für die nächsten Tage ist nun Schönwetter angesagt. Nach der langen Anreise und einem Schlechtwetterschitag kann der Urlaub eigentlich nur noch besser werden.
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von starli » 04.02.2019 - 12:47

Tja, schon interessant, dass der Brenner in diesem Winter so häufig dicht ist, Reschen aber gerade dann offen ist (hin und wieder ist der ja auch mal dicht, meine ich) .. Brenner war für mich bisher immer der unproblematischste aller Alpenüberquerungen (Tunnel ausgenommen).

Den Landecker Tunnel hätte man aber ja ggf. über Landeck umfahren können.
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von ski-chrigel » 04.02.2019 - 13:08

Wäre (rückblickend) die Anreise über die Region Udine-Treviso nicht besser gewesen oder gab es da auch Probleme?
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von siri » 04.02.2019 - 14:43

Warum man z.B. am Landecker Tunnel Stau provoziert durch Blockabfertigung ist mir nicht ganz einleuchtend. Dann doch mit 30km/h beidseitig fahren lassen, müsste doch sicher genug sein :roll:

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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von hustephan » 04.02.2019 - 15:22

siri hat geschrieben:
04.02.2019 - 14:43
Warum man z.B. am Landecker Tunnel Stau provoziert durch Blockabfertigung ist mir nicht ganz einleuchtend. Dann doch mit 30km/h beidseitig fahren lassen, müsste doch sicher genug sein :roll:
Wahrscheinlich weil man einen Stau im Tunnel vermeiden möchte und die Reschenstraße nur eine gewisse Kapazität an Fzg. verträgt. Durch die Ampel in Prutz ist es nur eine Frage der Zeit bis sich bei derartigem Verkehrsaufkommen ein Rückstau bis in den Tunnel bildet.

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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von bamigoreng » 04.02.2019 - 17:22

Wenn das so weitergeht, haben wir einen durchgehenden Bericht von Anfang bis Ende der Saison in den Dolomiten. Eine gute und schöne "Wacheablösung" wünsche ich! :D
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von chr » 04.02.2019 - 21:58

ski-chrigel hat geschrieben:
04.02.2019 - 13:08
Wäre (rückblickend) die Anreise über die Region Udine-Treviso nicht besser gewesen oder gab es da auch Probleme?
Nach Verkehrsinformationen in Venetien habe ich nicht gesucht. Es ist durchaus möglich, dass das eine gute Lösung gewesen wäre. Um 5:15 Uhr am Morgen hat aber leider noch nichts dafür gesprochen nach Süden ins schlechte Wetter zu fahren.
starli hat geschrieben:
04.02.2019 - 12:47
Den Landecker Tunnel hätte man aber ja ggf. über Landeck umfahren können.
Dort hat es auch gestaut. Dort, wo wir auf der Autobahn gestanden sind, konnten wir zur Bundesstraße hinüberschauen. Da ging nicht viel weiter. Keine Ahnung welche Variante schneller war.
hustephan hat geschrieben:
04.02.2019 - 15:22
siri hat geschrieben:
04.02.2019 - 14:43
Warum man z.B. am Landecker Tunnel Stau provoziert durch Blockabfertigung ist mir nicht ganz einleuchtend. Dann doch mit 30km/h beidseitig fahren lassen, müsste doch sicher genug sein :roll:
Wahrscheinlich weil man einen Stau im Tunnel vermeiden möchte und die Reschenstraße nur eine gewisse Kapazität an Fzg. verträgt. Durch die Ampel in Prutz ist es nur eine Frage der Zeit bis sich bei derartigem Verkehrsaufkommen ein Rückstau bis in den Tunnel bildet.
Genau so ist es. Allerdings sind wir die letzten beiden Tunnelkilometer schon im Stau von Prutz gestanden.
bamigoreng hat geschrieben:
04.02.2019 - 17:22
Wenn das so weitergeht, haben wir einen durchgehenden Bericht von Anfang bis Ende der Saison in den Dolomiten. Eine gute und schöne "Wacheablösung" wünsche ich! :D
Dankeschön.
Und deshalb geht der Bericht weiter.
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Vor dem Urlaub war ich bezüglich der Schneeverhältnisse in den Dolomiten sehr skeptisch. Auch wenn ich selbst schon als jahrelanger Dolomiten-Besucher die Erfahrung gemacht habe, dass in den Dolomiten die besten Kunstschneepisten gemacht werden, so ist mir etwas Naturschnee schon lieber.

Kurz vor dem Urlaub kam dann dieser Wetterbericht.
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Zunächst eine ordentliche Portion Neuschnee, die für die beschwerliche Anreise sorgte und nach einem Schlechtwettersonntag soll nun eine schöne Woche bevorstehen.

Eigentlich hoffte ich, dass mit dem Neuschnee nun auch einige Pisten geöffnet werden könnte, die bisher gesperrt blieben. (z.B. die Schwarze von der Cime Uomo am Passo San Pellegrino) Leider ist aber momentan das Gegenteil der Fall. Wegen Lawinengefahr sind weiter Pisten gesperrt worden. Also wählten wir für diesen Tag ein Schigebiet, wo alles geöffnet ist: Carezza

Wetter:
Bei Temperaturen zwischen -8 und -4°C schien den ganzen Tag die Sonne. Abgesehen von ein paar Wolken, die sich vor dem Rosengarten schoben, blieb der Himmel blau. Leichten Wind gab es bei der Bergstation der 6KSB Tschein.

Lift- und Pistenstatus:
Alles offen, keine Wartezeiten.

Pistenzustand:
Fast perfekte Dolomitenverhältnisse, bei der schattigen 4KSB Pra di Tori darf sich der Neuschnee noch ein wenig setzen. Sonst herrlich pulvrig, kompakte, griffige Verhältnisse. Keine Eisplatten. Einfach nur schön.

Aber jetzt lasse ich Bilder sprechen.
Erster Blick am Morgen zur Schipiste.
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Bergfahrt mit der 4KSB Paolina.
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Schöne griffige frische Piste.
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Wechsel zur 4KSB Pra di Tori.
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Hier war es mir sogar noch etwas zu pulvrig. Der Neuschnee darf sich noch etwas setzen.
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Besser gefiel mir die Variante über die Latemarwiesen.
Schöner Blick direkt unterhalb des Latemars.
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Kabinenbahn Hubertus mit der Piste vom Pra di Tori dahinter.
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Ein paar Meter weiter passiert man eine der vielen Stellen, wo der Sturm des vergangenen Herbstes seine Spur der Verwüstung hinterlassen hat.
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Auch auf der Piste, die vom Schlepplift Franzin bedient wird, fährt man den Sturmschäden entgegen.
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Da, wo hinter der Moseralm einmal Wald war, steht fast kein Baum mehr.
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Bergfahrt am Schlepplift Moseralm 1. Die zweite Sektion ist derzeit nicht mehr in Betrieb.
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Bergfahrt mit der 6KSB Tschein.
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Im Bereich der Kabinenbahn Laurin 1 sind die Sturmschäden besonders krass.
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Bergfahrt mit der 3SB Monte Coronelle.
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Eine Bergfahrt mit dem Schlepplift Franzin ist nun sonniger als vor dem Sturm.
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Bergfahrt mit dem Schlepplift Rosengarten. Noch sind fast keine Wolken vor dem Berg.
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Eine Bergfahrt später dann dieses Bild.
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Bei der DSB Laurin 2.
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6KSB Tschein mit dem Latemar dahinter.
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Blick zu Weißhorn und Schwarzhorn.
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Blick zum Col Valvacin im Buffaure-Schigebiet.
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Das Ende des Schitages naht. Golf 1 hat bis 17:00 Uhr Betrieb.
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Danach beobachten wir noch, wie die untergehende Sonne den Rosengarten beleuchtet.
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Die Pisten werden für den nächsten Tag präpariert. Ein perfekter Dolomitenschitag geht zu Ende.
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von EKL » 04.02.2019 - 22:17

Da hat sich die beschwerliche Anreise ja anscheinend doch gelohnt ;D

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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von NIC » 04.02.2019 - 23:31

Danke für den Bericht, da steht euch sicher eine schöne Woche bevor :) 2013 und 2014 habe ich auch eine Woche in den Dolomiten verbracht und Carezza hat mir am besten gefallen. Generell haben mir damals die kleineren Skigebiete (Carezza, Helm - Rotwand und Haunold) besser als die Großen (Sella, Kronplatz, Latemar) gefallen. Die Sturmschäden sind erschreckend, außerdem sehr schade dass der SL Moseralm 2 stillgelegt wurde. Es war immer herrlich dem Rosengarten entgegen zu fahren, schon sehr bitter...
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von Nepumuk » 05.02.2019 - 07:18

Herrliche Bilder aus den Dolos. Wetter- und schneemäßig habt ihr ja bis auf den Anreisetag und mit Abstrichen am Sonntag eine super Woche erwischt. Freue mich immer schon auf den Bericht des kommenden Tages.

wutti
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von wutti » 05.02.2019 - 18:21

Traumhafte Bilder - Danke dafür!
Wünsche noch viel Spaß und weiter gutes Wetter.

Wir hatten Ende Januar auch Glück mit der Sonne, aber der Neuschnee ist schon top für die Optik (obwohl ich die glattgebügelten Piste lieber hab :D )

Gruß
wutti

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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von chr » 05.02.2019 - 21:30

EKL hat geschrieben:
04.02.2019 - 22:17
Da hat sich die beschwerliche Anreise ja anscheinend doch gelohnt ;D
Auf jeden Fall. Auch der heutige Tag war genial.
Nepumuk hat geschrieben:
05.02.2019 - 07:18
Herrliche Bilder aus den Dolos. Wetter- und schneemäßig habt ihr ja bis auf den Anreisetag und mit Abstrichen am Sonntag eine super Woche erwischt. Freue mich immer schon auf den Bericht des kommenden Tages.
Wenn sich das Wetter an die Vorhersage hält, dann sicher.
wutti hat geschrieben:
05.02.2019 - 18:21
Traumhafte Bilder - Danke dafür!
Wünsche noch viel Spaß und weiter gutes Wetter.
Dankeschön. Gerne möchte ich alle Leser mit weitern Schönwetterbildern verwöhnen.
NIC hat geschrieben:
04.02.2019 - 23:31
Danke für den Bericht, da steht euch sicher eine schöne Woche bevor :) 2013 und 2014 habe ich auch eine Woche in den Dolomiten verbracht und Carezza hat mir am besten gefallen. Generell haben mir damals die kleineren Skigebiete (Carezza, Helm - Rotwand und Haunold) besser als die Großen (Sella, Kronplatz, Latemar) gefallen. Die Sturmschäden sind erschreckend, außerdem sehr schade dass der SL Moseralm 2 stillgelegt wurde. Es war immer herrlich dem Rosengarten entgegen zu fahren, schon sehr bitter...
Carezza zählt neben dem Passo San Pellegrino und dem Catinaccio zu meinen Lieblingsgebieten in den Dolos. Deshalb werden diese drei Gebiete bei jedem Fassatalurlaub besucht. Andere Gebiete kommen dann seltener an die Reihe. Heute war wieder so eines dran.

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Unser letzter Besuch im Skicenter Latemar liegt 11 (!) Jahre zurück. Da uns das Schigebiet damals im Vergleich zu Carezza, Passo San Pellegrino oder Catinaccio nur wenig beeindruckt hat, ist es in der Prioritätenliste der zu besuchenden Dolomitengebiete weit nach unten gerutscht. Viel zu weit, wie wir nach unserem heutigen Besuch feststellen mussten.

Wetter:
-9 bis -1°C, vormittags harmlose hohe Wolken, sonst strahlend blauer Himmel, an exponierten Stellen leichter Wind.

Lift- und Pistenstatus:
Alles offen.
Wartezeiten: 0 bis 2 Minuten. Nachmittags einmal bei der 6KSB Maierl 10 Minuten wegen technischer Probleme.

Pistenzustand:
Perfekte Dolomitenpisten. Nachmittags an stark frequentierten Hängen leichte Aufhügelungen.

Bilder:
Bergfahrt mit der 4KSB Gardone-Passo Feudo.
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Frische Piste am Passo Feudo.
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Hier machen wir gleich einige Wiederholungsfahrten,…
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…einerseits auf der Piste Cinque Nazioni…
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…andererseits auf der Piste Torre di Pisa.
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Mit der 4KSB Tresca geht es der Sonne entgegen.
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An der Bergstation öffnet sich ein schönes Panorama. Wir sehen einerseits die Sella,…
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…andererseits die Pala.
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Abfahrt auf der Piste Tresca.
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Bergfahrt mit der 4KSB Latemar.
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Mit dem Skilift Plateau geht es zu höchsten Punkt des Schigebiets.
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Von dort sehen wir zum Beispiel das Schigebiet Rittner Horn.
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Gegenüber steht der Namensgeber des Skicenters.
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Abfahrt vom Pala di Santa auf der roten Piste. Gegenüber sind die Pistenschneisen der 6KSB Maierl.
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So wie am Vortag in Carezza können wir auch hier die Schäden erkennen, die der Sturm im vergangenen Herbst hinterlassen hat. Abfahrt auf der Piste Absam.
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Bergfahrt mit der Kombibahn Laner.
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Beim Epircher Laner.
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Wegen technischer Probleme heißt es Warten bei der 6KSB Maierl.
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Bergfahrt mit der 6KSB Maierl.
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Zum Abschluss des Tagesberichts noch einige Latemardetails, aufgenommen bei der Bergstation der 6KSB Maierl.
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von chr » 07.02.2019 - 22:08

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Solange die Schischaukel Pozza-Alba ein isoliertes Schigebiet war, haben wir sie bei unseren Fassatalurlauben immer nur einen halben Tag besucht. Die zweite Tageshälfte verbrachten wir dann im Catinaccio-Schigebiet.
Jetzt ist das Schigebiet direkt an die Sella angebunden und im Catinaccio-Gebiet haben wir bereits einen ganzen Tag verbracht. Also ging es diesmal von Pozza zur Sella, wobei der Schwerpunkt der Wiederholungsfahrten zwischen Buffaure und Ciampac stattfand.

Wetter:
Einmal mehr ein sonniger Tag, hohe Wolkenfelder störten nicht wirklich. Temperatur ähnlich wie zuletzt. Morgens im Tal -9°C, bereits beim Aussteigen aus der Buffaure-Gondel am Berg deutlich milder. Tageshöchstwerte dürften einiges über dem Gefrierpunkt gewesen sein. Es war kein Wind spürbar.

Lift- und Pistenstatus:
Alles offen.
Wartezeiten hatten wir bei der 6KSB Sass Bece von drei Minuten, sonst nur wenige Fahrbetriebsmittel. Bei den Großgondeln immer die nächste Kabine genommen.

Pistenzustand:
Perfekte Dolomitenverhältnisse, allerdings im Tagesverlauf an mehr Stellen Hügelbildungen wegen höherer Schifahrerfrequenz, was ja an der Sella zu erwarten war.

Bilder:
Bergfahrt am Morgen mit der Buffaure-EUB.
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Es geht sofort weiter mit der 4SB Col Valvacin.
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Die zwei Pisten an dieser 4SB müssen gleich befahren werden.
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Der Col Valvacin ist ein sehr schöner Aussichtsberg.
Man sieht zum Rosengarten,…
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…zur Marmolada,…
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…und auch das Schutzhaus am Passo San Nicolo, das ich vor 1,5 Jahren mit meiner Frau erwandert habe, kann ich erkennen.
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Auch bei der 4SB Buffaure erwarten uns noch frische Pisten,…
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…die teilweise leider noch im Schatten sind.
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Irgendwann geht es weiter mit der 4KSB Orsa Maggiore, die uns auch gleich wieder eine Wiederholung wert war.
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Auch bei der Bergstation Orsa Maggiore genießen wir das Panorama:
Sella…
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…und Marmolada.
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Am Ciampac halten wir uns am Längsten auf. Wir benützen die 4KSBs Sella Brunech…
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…und Roseal,…
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…sowie den Schlepplift Sasso di Rocca, der Dank der Schneefälle vom vergangenen Wochenende, vor wenigen Tagen nun endlich in die Saison starten konnte.
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Beim Schlepplift Sasso di Rocca; Blick zur Sella.
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Am späten Vormittag verlassen wir den Ciampac in Richtung Alba. Meine Frau wählt die EUB, ich die schwarze Abfahrt.
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Nach der Bergfahrt mit der Seilbahn Alba-Col dei Rossi erwartet uns an der Bergstation wieder ein schönes Panorama.
Wir sehen unter anderem die Langkofelgruppe,…
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…und einmal mehr die Marmolada.
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Wiederholungsfahrt mit der 4KSB Kristiania.
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Weiter geht es mit der 6KSB Sass Bece.
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Zielstrebig fuhren wir weiter zur EUB Fodom. Nach der Bergfahrt mit dieser Bahn stellten wir unsere Schier bei der Bergstation ab und gingen ein paar Schritte zur Pendelbahn auf den Sass Pordoi. Bei dem Traumwetter mit genialer Fernsicht wollten wir diesen Aussichtspunkt unbedingt besuchen.
Blick vom Pordoijoch hinauf zum Sass Pordoi.
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Unsere Mittagspause haben wir dort auch gleich gemacht. Die nächsten Bilder sind alle am Sass Pordoi entstanden.
Marmolada
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Civetta
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Pelmo
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Antelao
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Porta Vescovo
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Ciampac
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Langkofelgruppe
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Ortlerregion
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Der Gipfel des Sella-Massivs, der Piz Boe
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Irgendwann müssen wir uns von diesem Aussichtspunkt leider wieder trennen und es geht mit der Pendelbahn zurück aufs Pordoijoch.
EUB Fodom und 3SB Saletei.
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Bergfahrt mit der 3SB Saletei.
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Bergfahrt mit der 4KSB Lezuo.
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Zurück am Ciampac. Wieder bleiben wir hier für einige Wiederholungen hängen.
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Die letzte Abfahrt des Tages, gemeinsam mit meiner Frau, ist die rote Piste vom Buffaure durchs Val San Nicolo nach Pozza.
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Während meine Frau im Supermarkt nahe der Talstation die Verpflegung für den Rest der Woche einkauft, fahre ich noch einmal mit der Gondel hinauf, um auch noch die Vulcano zu befahren.
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Zurück in der FeWo gehe ich noch nicht unter die Dusche. Meine Frau hält mich diesbezüglich immer noch für verrückt, aber mein Schitag ist noch nicht zu Ende. An der 3SB Aloch wird Mittwoch und Freitag Nachtschilauf angeboten. Diese Abende sind die einzige Möglichkeit für mich, diese Pisten zu befahren. Sonst ist der Hang nur für Trainingsgruppen reserviert.

Blick vor Beginn des Nachtbetriebs von der Talstation hinauf zur Piste.
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Bergfahrt mit der 3SB Aloch.
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Wieder eine frische Piste.
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Seit meinem letzten Besuch vor zwei Jahren hat sich hier am Aloch einiges verändert. Von diesen Änderungen profitieren aber nur die Rennteams. Man hat eine neue Piste angelegt, die allerdings nicht beleuchtet wird.
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Wofür der Tunnel unter der neuen Piste gut ist, weiß ich leider nicht.

Weiters wurde die Piste oberhalb der Bergstation für die Rennläufer erweitert.
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Zu erreichen ist diese Piste dann wohl mit diesem Förderband.
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Möglicherweise stehen all diese Veränderungen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Junioren-WM.

Ich beende dann den Schiabend nach nur sechs Fahrten. Der Pistenzustand war nach kurzer Zeit einem Dolomitenresort unwürdig. Das, worauf man unterwegs war, war kaum noch Schnee, sondern nur noch ein Meer an Eisknollen. Das muss nicht sein. Dann lieber ins Bett, um am nächsten Tag fit zu sein.
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San Martino habe ich schon sehr lange nicht mehr besucht. Es wird also höchste Zeit, das wieder zu tun.

Wetter:
Der Vormittag war die Fortsetzung des Vortags. Temperaturen unverändert; sonnig; windstill. Am Nachmittag waren die hohen Wolken dichter als zuletzt. Dennoch war die Sonne immer zu sehen und gute Bodensicht war damit garantiert.

Lift- und Pistenzustand (bezieht sich nur auf das von uns besuchte Gebiet in San Martino, nicht auf den Rollepass):
Außer der schwarzen Abfahrt von der Punta Ces waren alle Lifte und Pisten geöffnet.
Wartezeiten gab es keine.

Pistenzustand:
Perfekte Dolomitenverhältnisse.

Bilder:
Bergfahrt mit der 3SB Conca.
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Blick hinüber zur Bergstation der Gondelbahn Tognola, mit der wir ins Schigebiet gefahren sind.
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Die Pala ist die dominierende Gebirgsgruppe in diesem Schigebiet, und wird deshalb immer wieder auf den Fotos zu sehen sein.
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Frische Piste bei der 3SB Conca.
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Bergfahrt mit der DSB Cime Tognola.
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Bei der Bergstation.
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Die Piste, die von dieser DSB bedient wird, liegt schön in der Sonne. Also gleich noch einmal zur DSB.
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Danach geht es von der Cime Tognola auf der anderen Seite zur Malga Valcigolera hinunter.
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Weiter geht es mit der DSB Coston, die zwei Talstationen hat. Am höchsten Punkt dieses Lifts befindet sich die Ausstiegstelle, die von beiden Seiten erreicht werden kann.
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In der Nähe des Ausstiegs der DSB Coston.
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Bei der Malga Ces.
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Mit der 4KSB Punta Ces geht es zum gleichnamigen Gipfel.
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Dieser Gipfel ist wieder ein sehr schöner Aussichtspunkt. Man sieht zu den Colbricon-Seen und der gleichnamigen Hütte.
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San Martino vor der wunderschönen Pala.
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Rückblick zur Cime Tognola.
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Abfahrt ins Tal zum neuen Colbricon-Express.
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Während der Bergfahrt blicken wir zur DSB Coston und zur 4KSB Punta Ces.
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Wieder in der DSB Coston. Jetzt geht es von der anderen Seite auf den Berg.
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In der 3SB Scandola.
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Bergstation der 3SB Scandola.
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Schlepplift Cigolera.
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Auf der Talabfahrt von der Alpe Tognola nach San Martino.
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Ein weiterer perfekter Dolomitentag geht zu Ende.
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von skilinde » 07.02.2019 - 22:29

Ach San Martino... diese Landschaft :love:

Danke für die Dolo Berichte. Die Anreise in den Süden ist manchmal schon blöde aber man wird mehr als entschädigt.

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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von Nepumuk » 08.02.2019 - 09:29

Herrliche Bilder wie immer von dir. Danke fürs ausführliche Berichten. San Martino ist eines der wenigen Gebiete in den Dolos die mir noch fehlen. Sieht auf jeden Fall sehr interessant aus dort. Leider halt sehr viel fix geklemmter alter ,Schrott´ dort.

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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von ski-chrigel » 08.02.2019 - 10:59

Ging mir grad gleich. San Martino ist noch das letzte, das mir fehlt. Und wenn ich die Lifte da so sehe, bin ich mir gar nicht sicher, ob ich das wirklich noch will.
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von Kerker » 08.02.2019 - 12:30

chr hat geschrieben:
07.02.2019 - 22:08
Pelmo
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Und gleich rechts dahinter das Matterhorn :lach:

Vielen Dank für die tollen Bilder und Berichte!
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von chr » 08.02.2019 - 21:39

Danke für die Rückmeldungen.
ski-chrigel hat geschrieben:
08.02.2019 - 10:59
Ging mir grad gleich. San Martino ist noch das letzte, das mir fehlt. Und wenn ich die Lifte da so sehe, bin ich mir gar nicht sicher, ob ich das wirklich noch will.
Meine Frau und ich bezeichnen San Martino als "Trentinos Seilbahnmuseum" :lol:
Ich kann mir gut vorstellen, dass Du dort wenig Freude hast. Die einzigen schnellen Anlagen, die anspruchsvolles Terrain erschließen, sind die 4KSB Punta Ces und die EUB Tognola. Die anderen beiden gekuppelten Anlagen (4KSB Rododendro und EUB Colbricon-Express) erschließen nur blaue Pisten.
Die beiden Pisten von der Cime Tognola wären sicher ganz nach Deinem Geschmack, aber die Bergfahrt mit den langsamen DSBs dauert wirklich seeeehr lange.
Uns hat das aber gar nicht gestört. Auf den langsamen Liften kann man das Dolomitenpanorama entschleunigt genießen. Die Landschaft rund um San Martino ist wirklich 1a.

Nun aber weiter im Bericht:

Der letzte Gültigkeitstag unseres Schipasses ist gekommen. Der aufmerksame Berichtsleser, der weiß, welche Dolomitenschigebiete wir bevorzugen, kann sich nun schon denken, welches Schigebiet in diesem Urlaub noch unbedingt besucht werden muss.
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Wetter:
Bei Temperaturen zwischen -5 und -2°C war es am Vormittag noch sonnig. Die umliegenden Dolomitengipfel waren aber bereits in Wolken gehüllt. Gegen Mittag schoben sich die Wolken auch bei uns vor die Sonne und es fielen vereinzelte Schneeflocken herab. Auch die Bodensicht war zu diesem Zeitpunkt schlecht. Am Nachmittag kam die Sonne wieder öfter zum Vorschein. Es blieb windstill.

Lift- und Pistenstatus:
Alle Lifte geöffnet.
Alle Pisten geöffnet außer jener, die von Laresei zum Lago Cavia führt. Hier ist noch bei jedem meiner Besuche das Absperrband mit der Aufschrift „Training“ am Beginn der Piste aufgestellt gewesen. Eine Trainingsgruppe habe ich aber erst einmal dort gesehen.
Weiters gesperrt war die Piste über den Vallespass nach Falcade.

Wartezeiten blieben unter einer Minute.

Pistenzustand:
Am Morgen fanden wir die perfekten Dolomitenpisten vor. Die im Tagesverlauf übliche Abnützung und Hügelbildung erreichte stellenweise fast Sella-Ronda-Niveau. Wir hatten überhaupt den Eindruck, dass viel mehr Schifahrer unterwegs waren, als bei unseren letzten Besuchen.
Stellenweise dürfte der Schnee weich geworden sein, ehe er am Nachmittag wieder anzog. Das sorgte für rumpelige Verhältnisse.

Bilder:
Diesmal starteten wir bei der 4KSB Costabella, da lt. Dolomiti-Superski-Homepage dieser Lift um 8:30 Uhr startet, während alle anderen Anlagen im Bereich der Passhöhe erst um 9:00 Uhr starten. Tatsächlich starteten alle Lifte um 8:30 Uhr, nur beim Costabella war man mit dem Entgaragieren etwas langsamer und es dauerte bis 8:37 Uhr bis zur ersten Bergfahrt. Vor Ort war die Öffnung für 9:00 Uhr angeschrieben.
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Bergfahrt mit der 4KSB Costabella.
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Frische Piste am Morgen. Blick hinunter…
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…und hinauf.
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Bergfahrt mit dem Schlepplift Capanna Margherita. Noch sind kaum Wolken vor der Cima Uomo.
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Am Weg von der 4KSB Costabella zur 4KSB Gigante.
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Bergfahrt mit der 4KSB Gigante…
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…und der DSB Cima Uomo
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Blick von der Bergstation zur roten Abfahrt.
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Abfahrt auf der schwarzen Piste.
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Bereits bei meinem letzten Pellegrino-Bericht habe ich erwähnt, dass es meiner Frau völlig reichen würde, wenn das ganze Schigebiet nur aus den drei Liften Costabella, Gigante und Cima Uomo bestehen würde. Daher haben wir auch den ganzen Vormittag in diesem Bereich verbracht.
Nun noch eine Fahrt mit dem Schlepplift Chiesetta…
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…und dann steuern wir diese Seilbahn an.
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Während meine Frau an der Bergstation eine kurze Pause macht, fahre ich die schwarze Piste zurück zur Seilbahn-Talstation und komme zeitgleich mit der Gondel an, die mich zuvor hinaufgebracht hat. Für ein Foto zwischendurch war aber trotzdem Zeit.
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Bergfahrt mit der 4SB Lago Cavia – Laresei.
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Bergstation der 4KSB Le Buse – Laresei, dahinter die Pala.
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Bergfahrt mit der EUB Molino – Le Buse.
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In der Nähe der Talstation Saline…
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…sehen wir, dass die derzeit noch geschlossene Schipiste über den Vallespass gerade hergerichtet wird.
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Bergfahrt mit der 4KSB Saline – Laresei.
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Bei der Bergstation dieser 4KSB.
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Wieder schlechte Bodensicht am Weg zum Lago Cavia. Im Hintergrund die Civetta.
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Bei der Bergstation der 4KSB Lago Cavia – Col Margherita.
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Kurz vor Betriebsschluss sind dann alle Lifte und Pisten von mir befahren. Es fehlt nur noch eine Fahrt mit der 4SB Campigol.
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Ein letzter Blick nach rechts zur 4KSB Costabella,…
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…ehe der Dolomitenurlaub zu Ende geht. Für den morgigen Abreisetag sind noch ein paar Schifahr-Stunden abseits der Dolomiten eingeplant. Für den Urlaub selbst komme ich zu folgendem Fazit:

Noch nie hat eine Urlaubsanreise so lange gedauert, wie diese.
Belohnt wurden wir mit einem der besten Dolomitenurlaube, was Wetter und Schneezustand betrifft. Noch nie zuvor hatten wir einen Dolomitenurlaub, wo wir an keinem einzigen Tag Sturm oder starken Wind hatten.
Ebenfalls ein bleibender Eindruck dieses Urlaubes sind die vielen waagrecht liegenden Bäume. In diesem Bericht sind ja nur die Schäden rund um die Schigebiete zu sehen. Bei allen Autofahrten waren großflächig zerstörte Wälder zu sehen. Besonders erschreckend ist die Fahrt durchs Val di Fiemme. Aber auch entlang aller umliegenden Passstraßen, die wir gefahren sind, stößt man auf großflächige Flurschäden. (Karerpass, Pellegrino, Rolle,…) Auch unsere Vermieterin hat auf ihrem Grund einige Bäume verloren. Das sind Schäden, die man nur erkennt, wenn man weiß, wie es vor dem Sturm hier aussah. Das tote Holz ist hier schon entfernt.

Jetzt hoffe ich noch auf eine problemlose Rückreise und danke allen Lesern für die Aufmerksamkeit.
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von ski-chrigel » 09.02.2019 - 06:39

Ich hätte nicht gedacht, dass die schwarze Piste unter der DSB Cima Uomo bei Euch schon offen ist. Als wir dort waren, war sie komplett grün und es stand keine einzige Schneekanone dort. Dass ein einziger richtiger Schneefall reicht, ist erstaunlich.
Danke für Deine Berichte. War wie immer schön mitzulesen und in den eigenen frischen Erinnerungen an unseren tollen Urlaub zu schwelgen.
Merci für die Hinweise betreffend San Martino. Mal sehen, ob/wie wir uns entscheiden. Einen halben Tag müsste es da eigentlich trotzdem schon wert sein.
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Re: Dolomitenurlaub 2. bis 9. Februar 2019 ...Valle Silver

Beitrag von chr » 10.02.2019 - 16:23

Die kräftigen Schneefälle haben nicht nur für die Öffnung der schwarzen Piste am Cima Uomo gesorgt, sondern noch für viel mehr. Nur Dank ihnen war auch schon der Schlepplift Sasso di Rocca am Ciampac offen, oder auch die rote 7 vom Pordoijoch zum Gonzagalift. Seit diesem Wochenende sind nun auch endlich alle Lifte am Rollepass offen, sowie die Piste vom Vallespass nach Falcade. Das ging auch nur wegen der vergangenen Schneefälle. Hier hat bloß die Vorbereitung zur Öffnung eine Woche gedauert.


Die Rückreise verlief dann Problemlos. Obwohl wir im Gegensatz zur Anreise 1,5 Stunden später los gefahren sind, noch 4 Stunden Schi fahren waren (siehe viewtopic.php?f=48&t=61157 ) , noch einige Zeit zum Umkleiden benötigten und Einkaufen waren, sind wir 1,5 Stunden früher angekommen, als bei der Hinfahrt. Außer 10 Minuten Stau wegen der Grenzkontrollen in Kufstein keine Verzögerung.
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