Eckbauernbahn 07.10.2018 {Abschied einer alten Dame}{AKT1}

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Greithner
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Eckbauernbahn 07.10.2018 {Abschied einer alten Dame}{AKT1}

Beitrag von Greithner » 14.11.2018 - 21:21

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Eckbauernbahn am 07.10.2018 'Abschied einer alten Dame`


Dieses Wochenende ging es mal nach Bayern. Das ganze hatten wir uns schon mal zwei Wochen zuvor durch gedacht. Jetzt war es aber schließlich so weit und Marc, Thomas, Chris und meine Wenigkeit trafen uns bei einem typischen Herbstwetter in Garmisch. Die Fahrt verlief in der Früh problemlos und eine Umleitung kurz vor Garmisch war gut ausgeschildert. Ich war vom Walserberg über Bad Tölz unterwegs. Zuerst trafen wir uns noch bei Chris und fuhren dann geschlossen zur Eckbauernbahn. Am Parkplatz angekommen hatten wir noch leichte Probleme beim Parkschein lösen, nach rund 10 Minuten ging es aber weiter. :lol: Der Parkplatz war schon gut gefühlt, schade das heute in Anbetracht dieser Tatsache der letzte Betriebstag sein wird.

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^^ Etwas weiter vorne am Parkplatz mit erstem Lokalaugenschein. Sieht alles recht nett gemacht aus.

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^^ Etwas weiter links. Das Zeichen ist hier deutlich zu sehen, das es mit einem Neubau weiter geht.

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^^ Blick auf das Talstationsgebäude mit der Bahn dahinter. Gefällt mir sehr gut, allerdings wurde beim unterem mittleren Fenster schon ein Schild entfernt, was doch wieder trübte.

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^^ Im Gebäude. Es geht zuerst links eine Treppe hinauf, eher man zur Station kommt. Zuerst mussten natürlich noch die Tickets gekauft werden.

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^^ Beim Aufstieg der Treppe hat man noch die Trasse der Bahn gezeichnet.

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^^ Da hat sich jemand echt mühe gegeben.

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^^ Die Station kommt in Sicht.

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^^ Ein bisschen musste man schon warten und so knipste ich noch ein wenig umher.

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^^ Eine schöne Bahnkarte, da könnten sich so einige Bahnen etwas davon abschneiden.

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^^ Der Zahn der Zeit hinterlässt bei den Fenstern seine Spuren. Leider nicht nur dort.

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^^ In der Station angelangt. :D

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^^ Ein paar technische Eindrücke gibt es natürlich auch. Zu sehen die Schleife mit einem Teil der Abspannung. Auch zur Bahn kann man noch ein paar Details verraten.

Die Bahn wurde 1956 von der Firma Pohlig erbaut. Die Talstation befindet sich auf einer Höhe von 730 Metern. Die Bergstation auf 1230 Metern und macht dadurch eine Höhendifferenz von 500 Höhenmeter bei einer schrägen Länge von rund 2140 Metern. Die Bahn besitzt 27 Stützen, die mit einer Geschwindigkeit von 2,5 m/s Überfahren werden bei einer Gondelanzahl von 75 Stück für je zwei Personen. Als Klemme kommt eine Giovanola-klemme zum Einsatz, die nur durch das Gewicht der Gondel druck auf das Förderseil ausübt und so am Seil klemmt. Bei Personen wird der Druck erhöht, bis ein Schutzbolzen erreicht wird, der eine Überbeanspruchung und zu starken Druck auf das Seil verhindert.Dieser Schutzbolzen wurde aber erst in den letzten 35 Jahren nachgerüstet, da die Personen immer schwerer wurden. :lol: Die Klemme fand rund um 1949 erstmals verwendet.

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^^ Garagierung links mit der Talstationstechnik rechts. Wie man sieht werden die Kabinen nur durch die Schwerkraft beschleunigt. Den Intervall für die Kabinen gibt ein art Schieber vor, der Automatisch den Abstand regelt.

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^^ Alle Gondeln sind nicht auf dem Seil und insgesamt alle 75 Stück sind auch nicht mehr vorhanden. Ersatzteile und das Alter der Bahn kosten ihren Tribut.

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^^ Dieser Schieber im Detail.

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^^ Die Weichen für den Bahnhof funktionieren noch auf der altmodischen Art und Weise.

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^^ Schaltschrank.

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^^ Man sieht hier in der Mitte noch ein paar Ersatzteile.

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^^ Gleich geht es los.

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^^ Umlenkscheibe. Was auch auffällt ist, das die Anlage für das Alter gut gewartet ist und die Station im schönem blau erscheint.

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^^ Letzter Blich zurück.

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^^ Und auf der Strecke.

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^^ Talstation von hinten. Man kann gut die unterschiedlichen Ebenen bei der Ein/Ausfahrt sehen.

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^^ Schön gemütlich geht es jetzt weiter, den aus der Station heraus ist es doch etwas rumpelig.

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^^ Die Giovanolaklemme etwas im Detail.

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^^ Auch die Schanzen nebenan kann man von der Bahn aus bewundern.

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^^ Nach den ersten drei Stützen geht es schön durch den herbstlichen Wald.

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^^ Die zweite Niederhalter kommt in Sicht.

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^^ Etwas im Detail.

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^^ Weiterer Streckenverlauf.

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^^ Nach den zwei Stützen wird es etwas flacher. Das Steilstück haben wir schon hinter uns und es geht nun eher flach dahin.

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^^ Ein kleines Steilstück kommt aber noch.

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^^ Davor geht es noch durch eine ordentliche Niederhalter.

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^^ Ein ziemlich schaukeliges Vergnügen. :D

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^^ Im zweiten kurzen Steilstück.

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^^ Es wird gleich wieder flacher und es kommt eine recht große Dreibeinstütze zum Vorschein.

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^^ Ein Schwenker zurück.

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^^ Die Bergstation ist schon gleich erreicht. Schon etwas schade, den es war eine schöne fahrt.

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^^ Kurz vor der Bergstation wird schon gebaggert.

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^^ Rechts steht noch ein Fundament herum, welches auch nicht mehr gerade Jung ist.

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^^ Bergstation mit letzter Stütze.

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^^ Interessante einfahrt. :o Die Verwendung der Eisensteher habe ich leider schon vergessen. Müsste aber etwas mit der Wartung zu tun haben.

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^^ Gleich wird man wieder ordentlich Durchgeschüttelt, die Bergstation muss daher erreicht sein. :mrgreen:

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^^ Bergstation.

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^^ Teile des Antriebes. Eine Etage höher müsste der Notantrieb sitzen, dem Tank zu folge.

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^^ Antriebsscheibe.

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^^ Jip, oben links sitzt der Notantrieb. Dem Auspuffrohr zufolge müsste er dort sitzen.

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^^ Das Schutzblech bei den Rollen finde ich auch sehr nett.

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^^ Eine Klemme wieder im Detail.

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^^ Ausfahrt einer Gondel. Man beachte die Klemme. Der Haken auf der linken Seite ist nicht mehr gerade, sondern geht schräg nach oben. Ganz oben bei der Klemme hat sich die Gummiabdeckung gehoben und es sind Metallstifte zu sehen. Es sollten vier an der Zahl sein. Am oberen Teil kurz vor dem Klemmapparat sitzt eine kleine Rolle, die man gerade nicht so gut sieht, da diese gerade etwas im Schatten liegt. Unten habe ich wieder ein Detailfoto.

Auf der Schiene sitzt nun diese Rolle auf. Infolge hebt sich die Gondel und der Klemmapparat entspannt sich und senkt sich durch die Schwerkraft nach unten ab. Also Gondel mit Gehängestange nach oben und der Klemmapparat nach unten infolge der Schwerkraft. Die eigentliche Klemme öffnet sich dadurch und schließt sich erst wieder, wenn die kleine Rolle an der Gehängestange die Schiene verlässt, da dadurch die Gondel auf die geöffnete Klemme durch die Schwerkraft wieder Druck ausüben kann. Der Klemmapparat hebt sich wieder und schließt sich dadurch. Ein ganz einfaches Prinzip. ;D

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^^ Klemme in Detail.

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^^ Etwas weiter. Der kleine Haken auf der linken Seite wurde nach oben gedrückt und ist nun oberhalb der kurzen Schiene auf der linken Seite. Man sieht auch, das zwischen Klemme und Schiene ein kurzes rundes Metallstück heraus gedrückt wurde. Diese müsste die Klemme sichern, sodass wie ich es verstanden habe die Klemme sich nicht auf der Strecke öffnen kann und so gesichert wird. Ob diese Mechanik auch dafür verantwortlich ist, das die Klemme nicht zu fest an gedrückt wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

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^^ Geschlossene klemme.

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^^ Bei der Bergstation gibt es auf der Beschleunigungsseite keine schräge Ebene. Deswegen kommt hier ein Hilfsmittel zum Einsatz. Mann kann sich das wie bei einem Flugzeugträger vorstellen. Die Gondel kommt, hackt ein und der Apparat beschleunigt die Gondel. Nach getaner Beschleunigung der Gondel kommt der Apparat wieder zurück zur nächsten Gondel. Der Apparat geht also vor und zurück, der Pfeil, der nach oben zeigt, zeigt zum Apparat, wo dann die Gondel einhakt. Oberhalb der Konstruktion sieht man ein Kabel. Der Apparat bewegt sich also in einem Seilkreislauf.

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^^ Der runde Stift wird also durch einem anderen runden Stift, der seitlich herauskommt seitlich weg gedrückt. Ist mir auch erst jetzt aufgefallen. Die Klemme/Gondel müsste schon ein gehackt sein.

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^^ Jetzt sieht man auch die kleine Rolle etwas besser, die zwischen Gehänge und Klemme sitzt, die die Gondel anhebt, sodass sich die Klemme senken und dadurch öffnen kann.

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^^ Die Klemme ist schon so gut wie geschlossen. Der Sicherungsstift/hebel wird gleich hinein gedrückt. Wie genau dies passiert, ist mir aber nicht genau bekannt und auch so hoffe ich natürlich, das alles soweit stimmig ist. :wink:

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^^ Blick aus der Station auf die Strecke.

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^^ Der Notantrieb war mir wohl interessanter als der Hauptantrieb. :wink:

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^^ Es ging es mal aus der Station.

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^^ Gefällt mir Optisch sehr gut, nicht nur wegen der Stiege.

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^^ Blick hoch zur Zugspitze, die sich leider in den Wolken versteckt.

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^^ Stationsausfahrt mit geschlossener Klemme. Oberhalb des Förderseil hinter den beiden unteren Rollen sieht man eine größere Rolle für den Klemmapparat, der die Gondel beschleunigt.

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^^ Diese Gondel sieht noch sehr nach Original aus, schick. :D

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^^ Obere Trassenverlauf etwas im Zoom.

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^^ Noch mal in die Station hinein geknipst.

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^^ Blick zurück zur Bahn. Wir bewegen uns wieder etwas.

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^^ Bergstationsgebäude von der Seite.

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^^ An einer Hütte setzten wir uns gleich wiederum um uns etwas zu stärken. Echt Schade, das es heute bewölkt ist.

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^^ Die Eckbauernbahn ist für heute aber nicht die letzte Bahn, zu der wir gekommen sind.

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^^ Diese Bahn musste natürlich auch mitgenommen werden. Ganz am Anfang wusste ich nicht, das diese Bahn hier steht. Wir kauften uns also die Rundfahrkarte, oder wie diese geheißen hat.

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^^ Hersteller der 1954 erbauten Bahn war Karl Peter. Die Anlage besitzt Kabinen für vier Personen und eine besondere Stütze über einer Streckenlänge von rund 520 metern.

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^^ Eine der beiden Kabinen.

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^^ Technik, die begeistert. :wink:

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^^ Die Talstation und die Gegenkabine sind schon in Sichtweite. Die einzige Stütze der Bahn auch schon.

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^^ Tragseil.

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^^ Die Abspannung befindet sich in einem kleinerem Nebengebäude.

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^^ Die zwei kleinen Scheiben führen das Zugseil.

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^^ Etwas Technik, wo ich die Funktion aber nicht erklären kann.

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^^ Da kommt sie ja schon.

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^^ Etwas im Detail.

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^^ Das Laufwerk und alles rund herum etwas im Detail.

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^^ Es geht schon los. An der Bergstation der Bahn ist kein Bahnbediensteter. Stattdessen darf man die Tür der Gondel selber öffnen und schließen. :ja:

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^^ Die eine Stütze der Bahn ist schon alleine eine Fahrt wert. Es geht sehr knapp an den Felsen vorbei und der Aufbau der Stütze ist schon ein Unikat.

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^^ Drei Rollen sieht man auch sehr selten, eigentlich gar nicht.

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^^ Hier sieht man die untere Verankerung der Stütze recht gut. Zusätzlich gibt es noch zwei Drahtseile, die rechts oberhalb der Stütze wegführen.

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^^ Zweite Kabine der Bahn.

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^^ Man ist relativ schnell wieder unten. Der Bach darunter hat eine schöne türkise Farbe.

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^^ Die Talstation ist schon nahe.

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^^ In eben dieser angelangt.

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^^ Trag und Zugseil verschwinden im Gebäude.

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^^ Die Gondeln verkehren wieder. Allgemein sehen die heutigen zwei Bahnen sehr gepflegt aus.

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^^ Natürlich musste nach gegangen werden, wohin den die Seile verschwinden. :wink:

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^^ Der Antriebsraum etwas im Detail.

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^^ Andere Seite.

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^^ Schöner Blick nach oben an der Ausfahrt.

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^^ Die Bahn ist einfach nur schick.

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^^ Nebenan dieses Haus leider nicht mehr so. Das ist Marc gleich aufgefallen.

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^^ Die zweier Kabine kommt uns etwas näher.

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^^ Sieht man auch fast gar nicht mehr. Müsste das Strecken, Station und Telefonkabel verlaufen. Die Bahn wurde aber schon des öfteren Überholt und wer weiß, ob ich damit recht habe.

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^^ Schöne Talstation. Der Dalmatiner möchte auch wieder rein, irgendwie verständlich. :lol:

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^^ Etwas andere Sicht mit einer Gondel drauf. Es geht wieder zurück.

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^^ Na was steht den hier. Den Namen des Herstellers habe ich schon lange nicht mehr gehört.

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^^ Trasse mit von dem Lift mit einer Weltcupabfahrt.

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^^ Die Eckbauernbahn kommt auch wieder in Sicht.

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^^ Hersteller der Anlage war Loipolder. Der Name LST dürfte der Mehrheit ein Begriff sein.

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^^ Ein paar größere und kleiner Schanzen gibt es hier natürlich auch. Hier der Auslaufbereich mit Tribünen und einem Gasthaus in der Mitte.

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^^ Aufsprungbereich mit Sprungrichterturm auf der rechten Seite. Links unten kann man anhand der weisen Figur sehen, wo der Schanzenrekord liegt.

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^^ Links unten bei der Metallstiege das Tor war abgesperrt. :lol:

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^^ Im Station beim Westeingang. Die Figuren hielten sicher mal etwas.

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^^ Seitenblick zur Eckbauernbahn.

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^^ Die vier Schanzen in voller Pracht. Links und rechts die Bahnen. In der Mitte der beiden größeren Schanzen gibt es auch noch einen Schrägaufzug.

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^^ Etwas Geschichtliches gibt es hier auch noch zu lesen.

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^^ Findet man beim Osteingang. Wer es lesen möchte und sich schwer tut, sollte Bescheid geben, dann liefere ich noch bessere Versionen nach.

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^^ Man sieht gut, wie das Station aufgebaut ist. An der Front auf Prunk, an den Seiten halbwegs Ansprechend und an den Seiten, da sieht es eh keiner. So wurde vor 1939 viel gebaut.

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^^ An der Eckbauernbahn wären wir auch wieder. Somit endet hier der erste Teil des Tagesausfluges.


Die Bahn hat uns sehr gut gefallen. Optisch ansprechend und auch Technisch in einen für das Alter gutem Zustand. Ersatzteile und immer größere Reparaturen sind in diesem Alter keine Seltenheit und so muss die Bahn leider der Modernen weichen. Es gehen einfach schön langsam die Ersatzteile aus und wenn welche gefunden sind, sind diese meist hoch gerechnet auf die Stückzahl unbezahlbar. Auch die Verfahrenstechniken haben sich mit der Zeit verändert und daher können einige Dinge gar nicht mehr hergestellt werden. Die Bahn wird auch noch gut besucht, da darf die Sicherheit nicht an zweiter Stelle stehen. Für mich war es auf jedem Fall das erste Mal, mit so einer alten Bahn fahren zu können. Diese Klemme war auch mal interessant in Natura zu sehen und wie diese funktioniert. Dennoch schade, das sich diese Bahn an dem Tag sich das letzte Mal gedreht hat.

An anderer Stelle geht es die nächsten Tage weiter, nicht weit von hier entfernt. Hoffe natürlich wie immer, das der Bericht gefällt und das ich alles stimmig erzählt habe. Wenn nicht, lasst es mich wissen. :wink:
Zuletzt geändert von Greithner am 17.11.2018 - 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eckbauernbahn 07.10.2018 {Abschied einer alten Dame}{AKT1}

Beitrag von vovo » 14.11.2018 - 21:55

Danke für die ausführliche Dokumentation - ich habe gar nicht mitbekommen, dass diese Kultbahn wegkommt. Schade - aber wenigstens einmal vor ein paar Jahren gefahren. Irgendwie erwischt es grad total viele interessante Lifte...Baiersbronner DSB, Kalte-Kuchl-Lift, ESL Kellerjochbahn (2. Sektion), nun auch die Eckbauerbahn....
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Re: Eckbauernbahn 07.10.2018 {Abschied einer alten Dame}{AKT1}

Beitrag von Greithner » 14.11.2018 - 22:29

vovo hat geschrieben:
14.11.2018 - 21:55
Danke für die ausführliche Dokumentation - ich habe gar nicht mitbekommen, dass diese Kultbahn wegkommt. Schade - aber wenigstens einmal vor ein paar Jahren gefahren. Irgendwie erwischt es grad total viele interessante Lifte...Baiersbronner DSB, Kalte-Kuchl-Lift, ESL Kellerjochbahn (2. Sektion), nun auch die Eckbauerbahn....

Alle Anlagen nicht gefahren... Um alle dieser Bahnen ist es schade. Der Kalte Kuchl Schlepper hat mir von den Berichten immer sehr gut gefallen. Diesel, Kurzbügler, schnell unterwegs und eine steile Trasse. Das Skigebiet Kellerjoch hat früher auch sehr interessant aus gesehen mit den beiden Einersesseln vom Tal rauf. Die Anlage in Baiersbronn sah auch sehr gut aus und nett gelegen.

Für den Winter werden dann ein paar Gebiete gesucht, wo ältere Anlagen eventuell auf der roten Liste stehen, um diese mal gefahren zu sein. Wenn man sich damit etwas beschäftigt, wird die Liste nicht kürzer, sondern immer länger. Man muss eben noch mit nehmen, was sich ausgeht. Der Rest bleibt in guter Erinnerung.
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Re: Eckbauernbahn 07.10.2018 {Abschied einer alten Dame}{AKT1}

Beitrag von GIFWilli59 » 14.11.2018 - 23:28

Greithner hat geschrieben:
14.11.2018 - 21:21
Bild
^^ Talstation von hinten. Man kann gut die unterschiedlichen Ebenen bei der Ein/Ausfahrt sehen.
Die Bahn befördert ja eigentlich sowohl berg- als auch talwärts, warum also diese unterschiedlichen Ebenen?
^^ Na was steht den hier. Den Namen des Herstellers habe ich schon lange nicht mehr gehört.
Sei froh! :lach:
Hoffe natürlich wie immer, das der Bericht gefällt und das ich alles stimmig erzählt habe. Wenn nicht, lasst es mich wissen.
Ja, hat er, abgesehen von der Tatsache, dass diese Bahn nun Geschichte ist :wink:

Eine Sache hätte ich aber noch anzumerken: Wie es aussieht, hast du bei Bild 20/21 zweimal das gleiche Bild eingefügt, wäre nett, wenn du das noch ändern könntest.

Ich habe diese Bahn leider verpasst, aber immerhin bin ich ja zwei technisch vergleichbare Bahnen gefahren (Westfalenpark; Waldecker Bergbahn), auch wenn sie der Eckbauerbahn landschaftlich doch recht deutlich unterlegen sind..

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Re: Eckbauernbahn 07.10.2018 {Abschied einer alten Dame}{AKT1}

Beitrag von Greithner » 17.11.2018 - 11:47

GIFWilli59 hat geschrieben:
14.11.2018 - 23:28
Greithner hat geschrieben:
14.11.2018 - 21:21
Bild
^^ Talstation von hinten. Man kann gut die unterschiedlichen Ebenen bei der Ein/Ausfahrt sehen.
Die Bahn befördert ja eigentlich sowohl berg- als auch talwärts, warum also diese unterschiedlichen Ebenen?
^^ Na was steht den hier. Den Namen des Herstellers habe ich schon lange nicht mehr gehört.
Sei froh! :lach:
Hoffe natürlich wie immer, das der Bericht gefällt und das ich alles stimmig erzählt habe. Wenn nicht, lasst es mich wissen.
Ja, hat er, abgesehen von der Tatsache, dass diese Bahn nun Geschichte ist :wink:

Eine Sache hätte ich aber noch anzumerken: Wie es aussieht, hast du bei Bild 20/21 zweimal das gleiche Bild eingefügt, wäre nett, wenn du das noch ändern könntest.

Ich habe diese Bahn leider verpasst, aber immerhin bin ich ja zwei technisch vergleichbare Bahnen gefahren (Westfalenpark; Waldecker Bergbahn), auch wenn sie der Eckbauerbahn landschaftlich doch recht deutlich unterlegen sind..

Die Bahn befördert Berg/Talwärts. Die unterschiedlichen Ebenen kommen dadurch zustande, da es zur Beschleunigung/Verzögerung der Fahrbetriebsmitteln keine mechanische Konstruktion schlichtweg gibt. Also lässt man die Gondeln eine Rampe runter sausen, wo die Gondeln gleich schnell wie das Seil beschleunigt. Die Gondel werden Automatisch durch einen Schieber, der auf einer Schraubwelle sitzt freigegeben und rollen sehr langsam ab. Wenn man jetzt auf der Gegenseite die Rampe gleich baut, wo die Gondeln in die Station einfahren könnte es passieren, das die Gondeln schlichtweg nicht hochkommen und zurück rollen. Deswegen kommen die Gondeln Talwärts gesehen etwas höher rein. Die Rampe ist dadurch flacher. Wenn jetzt noch Personen in der Gondel sind, werden diese ganz einfach durch das Personal zum stehen gebracht. Die Schienen in der Station, wo die Gondeln darauf rollen, sind gerade und verlaufen auf keiner schrägen Ebene.

Wenn ich das von einer anderen Bahn richtig abgesehen habe, so werden die Kabinen in der Station von einer langen Plastikschnur geführt. Diese Verläuft unter der Schiene, wo die Rollen der Klemme drauf liegen. Diese Band verläuft dort, wo am Gehängearm die kleine Rolle sitzt, welche dafür sorgt, das sich die Klemme öffnen kann. Das Band ist in einem Metallkasten eingehaust und nur von oben sichtbar. Diese Konstruktion ist bei den vielen Eisenwinkeln angebracht.

Hoffe das alles soweit stimmt. Es wurde nun auch das richtige Bild bei der 21 eingefügt, danke für das Bescheid geben :ja:
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Re: Eckbauernbahn 07.10.2018 {Abschied einer alten Dame}{AKT1}

Beitrag von DAB » 19.11.2018 - 09:21

Die Stationsbauten der Eckbauerbahn erinnern an die goldenen Garmischer Zeiten der 60er und 70er Jahre! Ich habe dort immer gerne verweilt und mich an die alten Zeiten versucht einzudenken! Ähnlich wie früher in Ruhpolding!

Wenn die Bahn jetzt endlich erneuert wird kann man nur hoffen, dass der marode Bau neben an - genannt Olympia Stadion - auch endlich modernisiert wird!
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10/11: (19 Tage) 7x GAP Classic 5x Zugspitze 1x Ehrwalder Alm 1x Grubigstein 5x Stubaier Gletscher
11/12: (20 Tage ) 6 x Hintertuxer Gletscher, 4x GAP-Classic, 7x Zugspitze, 2x St. Anton, 1x Lech,
12/13: (12 Tage): 4 x Zugspitze, 8x GAP Classic
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14/15: (22 Tage) 6x Hintertuxer Gletscher, 7x GAP Classic, 5 x Zugspitze, 1x Ehrwalder Alm, 3x Penken/Rastkogel/Eggalm
15/16: (22 Tage) 6x Hintertuxer Gletscher, 4 x Zugspitze, 10xGAP Classic, 1x Rosshütte, 1x Ehrwalder Alm
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