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Winterberg 26.10.2019 | Sommerrodelbahnen an der St. Georg Schanze

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Winterberg 26.10.2019 | Sommerrodelbahnen an der St. Georg Schanze

Beitrag von GIFWilli59 » 05.11.2019 - 20:26

Im Rahmen meines Baustellenrundgangs am vorletzten Samstag (26.10.2019) bot sich auch die Möglichkeit mal mit den im letzten Jahr errichteten Sommerrodelbahnen "Schanzenwirbel" und "Herrlohblitz" zu fahren. Zuvor bestieg ich aber noch den Anlaufturm der 1959 errichteten St.-Georg-Schanze auf dem Herrloh. Gegen eine Gebühr von 1 €, die der Skiclub über einen Automaten einbehält, öffnet sich das Drehkreuz und man kann über Stufen die 22 m erklimmen.

HP:
Schanzenwirbel
Herrlohblitz

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#1 Anlauf der St.-Georg-Schanze, den man von der direkt daneben befindlichen Aussichtsplattform sehen kann.
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#2 Zoom zum Auslauf mit Kampdrichtercontainern und der Talstation der 6KSB QuickJet links sowie der Talstation der nach der Schanze benannten DSB rechts.
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#3 Überblick über die im letzten Jahr errichteten Sommerrodelbahnen zwischen Herrloh und Astenstraße. Vorne der Schanzenwirbel (Wiegand Alpin Coaster), hinten Herrlohblitz (Brandauer)
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#4 Zoom zur Kappe, vollgestopfter geht es nicht...
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#5 Bergstation der 2001 wiederaufgestellten DSB, die die älteste der 14 Sesselbahnen im Gebiet ist und die drittälteste Anlage für Skifahrer insgesamt, selbst, wenn man ihr erstes Leben im Allgäu außer Acht lässt.
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#6 Bergstation DSB und die der 4KSB Rauher Busch im Hintergrund.
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#7 Einen sehr guten Blick auf Winterberg hat man von hier.
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#8 In der Ferne konnte ich keine markanten Punkte ausmachen; ein "Tippgeber" in Form einer Hinweistafel, wie man sie von anderen Aussichtspunkten kennt, fehlte zudem.
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#9 Nochmal Hügelpano
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#10 St. Jakobus-Kirche mit dem Oversum im Kurpark. Im Hintergrund rechts die Alte Grimme, an der sich auch ein alter, dieselbetriebener Seillift befindet. Leider erschließt dieser nur die untere, relativ flache Piste. Die Bergstation befindet sich ungefähr dort, wo die deutlich sichtbare Schneise zwischen Nadel- und Laubwald einen leichten Knick macht.
Der obere, schwarze Teil der Schneise bleibt somit unerschlossen :-/
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#11 Herrlohblitz von Brandauer, rechts daneben die kurze 4SB Astenstraße.
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#12 Diese M18 wirkt nach wie vor recht antriebslos ;-)
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#13 Zoom zum Bremberg, hier der flache Zubringer von der Bergstation des BBX zur roten Abfahrt Gr. Büre.
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#14 Astenturm
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#15 Sieht nach eine ruhigen Lichtung aus, wohl weit entfernt vom Winterberger Trubel.
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#16 Blick nach Norden mit Landal-Feriensiedlung...
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#17 ...und einem Gebäude des Steinbruchs südöstlich von Silbach.
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#18 Links nochmal das Gebäude und rechts die Abraumhalde des Steinbruchs am Kuhlenberg.
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#19 Noch ein Steinbruch befindet sich am Clememsberg nördlich von Hildfeld. Rechts davon der LSAP-Hang am Clemensberg. Links im Vordergrund der Anlaufturm der Herrloh-Übungsschanzen.
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#20 Sprung zur Rodelbahn an der Astenstraße.
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#21 Rückblick zur Talstation
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#22 Abfahrtsstrecke links
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#23 Blick zur Schanze mit dem Schanzenwirbel davor...
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#24 Unterquerung der 4SB Astenstraße
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#25 Oberer Teil der Strecke. Die Abdeckung des Förderseils rechts erzeugte während der ganzen Fahrt Resonanzgeräusche, nicht so schön...
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#26
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#27 Bergstation der 4SB Astenstraße.
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#28 Die Bergstation liegt idyllisch an der Bundesstraße ;D
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#29 Wichtig :D
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#30
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#31
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#32 Oberer Teil der Strecke
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#33 Das nächste Bild gibt es erst wieder von der Talstation. Hier befinde ich mich auf einer Art Besenförderer, über den man entweder mit Schwung drüber gleiten kann, oder bereits vorher bremst und dann zum Ausstieg befördert wird. Dies dürfte etwas verschleißärmer sein, als das Förderband, das man von Wiegand-Anlagen kennt.

Fazit zum Herrlohblitz:
Dies war meine erste Fahrt mit einer Brandauer-Sommerrodelbahn überhaupt. Im Vergleich zu den Wiegand-Coastern finde ich die Schlitten deutlich unbequemer, aber vielleicht bin ich dafür auch nur zu groß und zu schwer.
Durch das Monorail-System kippt der Schlitten deutlich leichter in die Kurve bzw. heraus, als beim Zweischienensystem von Wiegand, was ich als eher unangenehm empfand.
Zur Bahn selbst: Die Streckenführung ist eher wenig spektakulär, auch mit dem Schanzenblick ist es keine Anlage, die man gefahren sein muss. Fort Fun (Länge/Streckenführung) oder Bruchhausen/Sternrodt (Naturerlebnis/Streckenführung) gefallen mir da besser.

Laut einem Mitarbeiter sei die Bahn lt. Hersteller nur bei trockener Witterung benutzbar, weshalb es im Gegensatz zum Schanzenwirbel gegenüber auch keinen Winterbetrieb gibt.

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#34 Weiter geht es am Schanzenwirbel. Gleich an der Talstation macht der seinem Namen alle Ehre und bildet eine kleine Spirale.
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#35 Einstiegsbereich mit Garagierung ;-)
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#36 Der Großteil der Bergaufstrecke ist aufgeständert und quert zweimal die Bergabstrecke und einmal einen Wirtschaftsweg.
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#37 Rückblick zum Herrlohblitz und zur Talstation.
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#38 Kuppe im oberen Teil
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#39 Schanzenpano vor der Bergstation
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#40 Bergstation
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#41 Beginn der Bergabstrecke, die unter anderem eine Spirale und einen kurzen Tunnel beinhaltet.
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#42 Im Vergleich zum Einstieg erhöhter Wartebereich (ursächlich dafür dürfte die Geländeform sein).

Fazit Schanzenwirbel:
Bewährte Mischung aus komfortablen Wiegand-Schlitten und der Sicherheit, das man ohne nennenswerten Einsatz der Bremse zur Talstation kommt. Landschaftlich kaum interessanter als gegenüber, aber für einen kleinen Kick zwischendurch hat es mir gefallen.
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Re: Winterberg 26.10.2019 | Sommerrodelbahnen an der St. Georg Schanze

Beitrag von sir_ben » 06.11.2019 - 01:07

Danke für deinen Bericht! Ich wusste vorher nicht, ob es mich je dahin verschlägt, aber jetzt bin ich sicher. Herrlohblitz erscheint mir ein schlechter Witz zu sein, unglaublich kurz (sogar kürzer als Willingen), und das Einschienensystem echt unsympathisch zu fahren (Fiss, Tegernsee getestet), die Schlitten unbequem.
Schanzenwirbel hat angenehmere Schlitten und Schienen, aber ist auch echt kurz, ich hatte da irgendwie mehr erwartet...
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Re: Winterberg 26.10.2019 | Sommerrodelbahnen an der St. Georg Schanze

Beitrag von GIFWilli59 » 06.11.2019 - 22:11

Ich glaube, längenmäßig kommen die beide nicht an Willingen/Ritzhagen (HP) ran. Eine kleine Recherche unter den Referenzen (Coaster|Sommerrodelbahnen) von Wiegand ergab, dass Willingen 650 m lang ist und der Schanzenwirbel 515 m (jeweils Abfahrt).
Außerdem ist Willingen etwas günstiger (2,80 statt 3 € für die Einzelfahrt Erw., bei Kindern 2 statt 2,50 €). Dafür ist man in Willingen von 5-14 Kind, in Winterberg erst ab 8 und dann bis 15.

Ein (offenbar Geheim-)Tipp ist m. M. n. Bruchhausen/Sternrodt (HP) mit 800 m (Einzelfahrt 2,90 €/2,10 €). Sparen kann man, wenn man im Sommer zum Flutlichtrodeln geht, 3h für 10 € sind unschlagbar. :ja:
Seit der Errichtung 2002 hat die Botanik die Bahn schön eingerahmt, was mir sehr gefällt :D

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Re: Winterberg 26.10.2019 | Sommerrodelbahnen an der St. Georg Schanze

Beitrag von snow*Uwe » 08.11.2019 - 00:41

Flutlicht Coastern klingt verlockend.
Winterberg hat da aber noch ne Bahn, die längere Somerrodlbahn an der Kappe.
Und wenn man freie Bahn hat, bekommt man auf der 700 Meter langen Strecke, trotz nur 50 Meter Höhendifferenz, einen ziemlichen SPEED drauf, der Spass macht. Nur die Beschleunigung von 0 auf 30 ist auf Grund des flacheren Gefälles nicht sooo sportlich. Dafür ist die Sommerrodelbahn tiefer gelegt als ein Coaster. Und man hat ....durch das tiefe Sitzen in der Edelstahl Fahrrinne ein sicheres weniger holpriges eher glattes Fahrgefühl und einen Blick so gerade über die Grasnarbe. Dieser vermittelt zumindest den Eindruck, dass die Fahrrinne, abschnittsweise eingebettet ist, in idyllischer Natur...wovon an der Kappe, durch die maximale "Freizeit Park" Bebauung nicht mehr wirklich so viel übrig bleibt.
snow*Uwe

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