Das ist wieder ein tolles Motiv :-) Einfach schön dort! Aber lasst euch nicht täuschen, es gibt genügend Fortswege auf der Tour! Ich fotografiere halt meistens nur da wo´s schön ist!
Elferweg vom Astberg zum Hartkaiser 20.08.2018 und andersherum am 11.08.2019
Für das 3. Highlight steht gleich mal ein Doppelbericht an. Es geht um den Elferweg zwischen dem Hartkaiser bei Ellmau und dem Astberg bei Going, den wir in den 2 Jahren in beide Richtungen einmal gegangen sind. Wenn man am Hartkaiser startet (2019), läuft man zunächst den "normalen" Weg bis zum Muldenlift unterhalb des Zinsbergs. Dort startet dann ein schöner Pfad, der hin und wieder auch Forstwegpassagen hat, am Nordhang entlang. Ein Zwischental muss durchquert werden, bis man dann letzendlich noch ein paar Meter auf den Astberg aufsteigen muss. Mit dem Bus geht es dann zurück zur Hartkaiserbahn. In die andere Richtung (201

sind wir weitesgehend gleich gelaufen, wir sind nur nicht vom Astberg gestartet, sondern von der Talstation der Hartkaiserbahn aufgestiegen.
Wetter
An beiden Tagen gab es Sonnenschein und warme Temperaturen.
Tourdaten
- ca. 15 Kilometer (201

- ca. 900 Höhenmeter
- ca. 13 Kilometer (2019)
- ca. 500 Höhenmeter
- 6,5 h Gehzeit (201
und 5h (2019) mit kleinen Pausen
Positiv

Wetter

Abwechslungsreiche Seilbahnwanderung

Die Hälfte der Wanderung auf schönen Pfaden verbracht

Ausblicke zum Wilden Kaiser und in die Kitzbüheler Alpen

Sehr wenig los - wir sind 5 Leuten begegnet
Negativ

etwas zu hoher Forstweganteil

Zeitdruck (201

, die letzte Bahn zu erwischen
Fazit
Eigentlich habe ich ja schon alles gesagt. Der Elferweg ist eine schöne, ruhige und aussichtsreiche Wanderung, die auf schönen Pfaden, aber auch auf breiten Forststraßen verläuft. Die Variante, die wir 2019 gewählt haben (mit 2 Seilbahnfahrten), hat mir deutlich besser gefallen, da man sich so wertvolle Zeit beim Aufstieg spart, die man später in der Hütte verbringen kann. Hinzu kam, dass der Aufstieg im Wald landschaftlich weniger reizvoll war und wir uns mehrfach verlaufen hatten. Wichtig ist auf jeden Fall, früh zu starten, damit man in Ruhe laufen und sich auch mal eine gemütliche Pause (eigener Proviant während der Wanderung - oder Hütteneinkehr am Ende an der Bergbahn) erlauben kann!
Bilder
Wir starten mit der Wanderung aus 2018, als wir von der Hartkaiserbahn Talstation aus aufgestiegen sind und den Elferweg sozusagen im Uhrzeigersinn gemacht haben:
Nach 2 Stunden irrendem Anstieg durch den Wald befinden wir uns endlich "oben". Es ist aber schon 12 Uhr und der Großteil der Tour liegt noch vor uns!
Wir befinden uns am Forstweg auf Höhe der Abzweigung nach Reith bei Kitzbühel.
Nun haben wir uns schon höher geschraubt. Der Forstweg hier ist ja auch ganz nett.
Rückblick auf St. Johann und die Loferer und Leoganger Steinberge
Der Wilde Kaiser in seiner vollen Pracht. Rechts sieht man den Astberg, links den Hartkaiser, dazwischen das Tal, aus dem wir aufgestiegen sind und an dessen Ende die Talstation der Hartkaiserbahn zu sehen ist.
Ein neugieriger Geselle ;-)
Nun geht es auf einem schönen Pfad weiter nach Westen.
Bereits nach dem Durchqueren des Zwischentals befinden wir uns hier an einer schönen Alm.
Der Wegverlauf hier ist klasse! Aber jetzt wird es auch für Skifans interessant ;-) Es kommt nämlich die Kummereralmbahn am Eiberg und der Muldenlift am Zinsberg (l.) in Sicht.
So schön es auch ist, man sollte nicht trödeln, es ist schon 14.47 Uhr! Und wir müssen noch bis zum Zinsberg (im Bild) vor und dann noch ein gutes Stück wieder nach Osten. Nichts wie los!
Ok, also zeitlich sieht es doch noch gut aus (15.30 Uhr). Wir sind gerade an der Talstation des Muldenlifts. Neu im Bild ist auch das Kitzbüheler Horn und auch die Ski- und Straßenunterführungsbaustelle am Astberg.
Nun an der Kummereralm. Das geschulte Auge erkennt auch das Schneedepot an der Waldebahn in Kitzbühel (rechts hinten). Außerdem kann man hier nochmal perfekt auf unseren heutigen Weg zurückblicken. Den gesamten gegenüberliegenden Hang mit den beiden Almen sind wir abgelaufen. Ganz links ist auch der Ausläufer des Astbergs zu erkennen, wo wir herkommen sind.
Wir liefen schließlich noch zur Hartkaiserbahn, wo wir um 16.30 Uhr die Talfahrt antraten. Für eine Einkehr hat es heute zeitlich leider nicht mehr gereicht!
Es geht weiter mit dem Elferweg 2019, gegen den Uhrzeigersinn:
Start um 10.24 Uhr am Hartkaiser mit dem mächtigen Wilden Kaiser im Hintergrund. Wenn alles gut geht, werde ich hier nächstes Jahr einen Tag zum Skifahren sein, nachdem ich im Sommer nun schon 5 Mal hier war! :-)
Der Weg in Richtung Brandstadl ist immer ganz nett zu gehen. Und wir sind noch "früh" genug dran, dass es noch nicht voll ist.
Viele Berge sind hier zu sehen. Vorne (von l. nach r.): Eiberg, Hartkaiser, Astberg. Hinten: Wilder Kaiser, Loferer/Leoganger Steinberge, Kitzbüheler Horn.
Kurz nach dem Muldenlift mit tollem Blick! Ab hier verlassen wir nun ohnehin das Hauptgebiet und es wird gespenstisch leer. Bis zum Astberg werden wir nur 2 oder 3 Gruppen begegnen.
Der Weg ist wirklich schön. Unten links im Wald sieht man auch die erhobene Talstation des Muldenlifts.
Da kann man sich nicht beschweren.
Mittig sieht man den Astberg, unser heutiges Ziel.
Das Wetter ist wieder traumhaft, nur am Kaiser bleiben ein paar Wolken hängen.
Rückblick nach der Talquerung (von r. nach l.): Hartkaiserbahn, (Ranhartlift), Almbahn, Köglbahn, Kummereralmbahn, Muldenlift.
Blick zum Hartkaiser
Am Astberg angekommen, nehme ich gleich mal die Sesselbahn in´s Tal. Das ist schon ein Traumausblick. Mit einem Sessel talwärts zu fahren ist etwas komplett anderes, die Aussicht ist wesentlich schöner und man ist mitten drin, ohne eine Scheibe dazwischen! Anschließend fahre ich gleich wieder hoch (Hatte mir beim Laufen einen kleinen Vorsprung erarbeitet) und es gibt eine gemeinsame Einkehr in der Blattlalm.
Nach der Einkehr fahren wir wieder mit der 4KSB ins Tal, wo wir mit dem Bus zurück zur Hartkaiserbahn fuhren. Wir hatten für die Tage einen Mehrtageswanderpass gekauft - Man konnte also unbegrenzt fahren!
Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen!
Schöne Grüße,
be4ski