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    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

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Serfaus-Fiss-Ladis | Seilbahn-Sommerurlaub | 10.08.-15.08.2020

Furglerbesteigung ab Lazid 11.08.2019

Am ersten Tag unseres Urlaubes sollte es dann also gleich auf den Furgler gehen :D. Zusammen mit meinem Opa, der vor 70 Jahren schon zum ersten Mal dort oben war, startete ich um 9.20 Uhr an der Waldbahn. Wir gondelten über den Sunliner und die Komperdell-/Lazidbahn auf den Lazid, wo die Tour um 10 Uhr begann. Zunächst liefen wir am Grat entlang zur Scheidbahn Bergstation, dann den Murmeltiersteig zum Furglersee, und anschließend über das Furglerjoch zum Furgler. Der Abstieg erfolgte über den Tieftalsee.

Wetter
Es war ein Mix aus Sonne und Wolken bei Temperaturen am Berg zwischen 10 und 15°C, perfektes Wanderwetter also :wink:.

Tourdaten
  • 9,3 Kilometer
  • 900 Höhenmeter auf- und abwärts
  • 3 Stunden Aufstieg, 1,75 Stunden Abstieg

Wartezeiten
je 3 Minuten an der Waldbahn am Morgen und Komperdellbahn am Nachmittag, sonst nur wenige FBMs

Positiv
:D Mein erster 3000er
:D Tolle steig- und "kraxelreiche" Tour
:D Gut Höhenmeter gemacht
:D SuperSommerCard

Negativ
:( Gratweg zur Scheid am Morgen komplett überfüllt

Fazit
Wie soll ein Fazit zu so einer Tour schon ausfallen? Es war natürlich toll! Wir liefen fast nur auf kleinen Pfaden und Steigen, hatten tolle Ausblicke auf bekannte Berge und auch aufs Paznauntal, die meisten Wege waren schön ruhig zu gehen und die zahlreichen Seilbahnen ermöglichen es einem, genial überall hinzukommen!
An erster Stelle steht aber natürlich, dass es mein erster 3000er war und ich dies zusammen mit meinem Opa, der als Kind in Fiss gelebt hat und mit 10 Jahren, also vor 70 Jahren, schon dort oben war, machen konnte :D!

Bilder

Furgler  1.jpg
Auffahrt am Morgen mit der Waldbahn aus Fiss im Nebelmeer
Furgler  2.jpg
Nach dem Sunliner folgte die Komperdellbahn. Ein tolles Bild, wie ich finde. Oben sieht man schon unser heutiges Ziel, den Furgler, und unten streift gemütlich ein Rehbock umher :D
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Blick zum Furgler und ins Laustal aus der Lazidbahn
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Von der Bergstation hat man einen schönen Ausblick auf den Pezid. Auffallend sind in ganz SFL auch die tollen, vielfältigen Wiesen mit unzähligen Blumen.
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Rückblick auf den Gratsteig in Richtung Lazid. Der Steig war (hinter mir) rammelvoll mit großen Gruppen, aber landschaftlich toll.
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Danach nahmen wir den Murmeltiersteig und durchquerten die Obere Scheidabfahrt. Da liegen riesige Felsbrocken auf der Piste, kein Wunder, dass die immer erst so spät aufgeht. Aber ist ja ok! Schöner als modelliert.
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Rückblick auf den Steig. Natürlich wurde er seinem Namen gerecht ;-)
Furgler  8.jpg
Es werden auch häufig Felsen gequert. Blick zurück.
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Blick nach einer knappen Stunde Gehzeit zurück zu unserem Startpunkt. Hier oben liegt schon dermaßen viel Geröll rum.
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Idyllischer Wegverlauf kurz vor dem Furglersee
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Blick vom Furglersee nach Westen
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Der See ist sehr schön gelegen.
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Auslauf des Sees ins Tal
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Wir stiegen nun einsam weiter auf, während die anderen alle zurückliefen oder zum Kölner Haus abstiegen.
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Unser Ziel vor Augen. Rechts sieht man das Furglerjoch. Hier gab es überall noch einige blutige Altschneefelder.
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Erneuter Rückblick von weiter oben. Nun kommt auch die Planseggbahn heraus.
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Der Aufstieg bisher ging schnell. Hinten sieht man schön den Planskopf.
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Weiter gehts! Bisher ist der Weg nicht gefährlich, oben wird er aber zurecht schwarz.
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Während die anderen Almblumen alle langsam aufhörten, verharrten diese bis zum Gipfel. Sie sind irgendwie ein Mittelding zwischen Gänseblümchen und Margeriten.
Furgler  20.jpg
Kurz oberhalb des Furglerjochs öffnet sich dieser schöne Ausblick aufs Paznauntal, wo man das Skigebiet Kappl am Hang gegenüber erkennt. Hier zweigt auch ein Steig zur Aschauer Hütte an der Versingbahn in See ab. Außerdem sieht man den Hohen Riffler, da war mein Opa natürlich auch schon oben ;-)
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Langsam wird der Weg erst so richtig schön. Man braucht jetzt auch die Hände um voran zu kommen. So macht das ganze doch nochmal mehr Spaß!
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Erneuter Blick ins Paznaun. Unten liegt eine Art Gletscherblutsee. Ich war schon erstaunt, dass man noch so viele Schneefelder antrifft.
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Das Gipfelkreuz lugt bereits hervor, aber man sollte sich nicht stressen, denn ein falscher Schritt kann bereits ein Schritt zu viel sein. Ich versteh eh nicht, wie sich die ganzen Berge noch zusammenhalten, da sie quasi nur aus Geröll bestehen.
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Das Firnschnefeld hier oben war dann komischerweise blitzeblank sauber und weiß. Hinten links sieht man den Zwölferkopf mit der Almbahn.
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Jetzt ist es wahrlich nicht mehr weit ;-)
Furgler  26.jpg
Oben! Man hat einen schönen Blick auf den Arrezkopf, Masnerkopf und Hexenkopf. Die Sicht auf die andere Talseite nach Osten war aber recht trüb und diesig.
Dann war erstmal Pause angesagt. Oben waren doch einige Leute, die größtenteils über den Tieftalsee aufgestiegen sind. Aber auch der Steig dorthin, den wir als Abstieg nutzten, war dann sehr leer und es kam kaum einer mehr entgegen. Ich kann aber jedem nur raten, nicht über das Furglerjoch abzusteigen. Die Kletterei bergab ist wesentlich gefährlicher und schwieriger. Dass man Trittsicherheit und Gleichgewicht braucht, ist ja sowieso klar. Der Weg ist nicht mega schwer, aber nicht ohne, teilweise sehr ausgesetzt und es liegt viel Geröll rum. Für halbwegs sportliche Wanderer aber kein Problem.
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Dann machten wir uns auf den Abstieg. Hier schon am besagten Tieftalsee.
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Der Furgler spiegelt sich im tiefblauen Wasser :D
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Vom See hat man auch einen tollen Ausblick.
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Nochmal das tolle blau!
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Der anschließende Weg war mal wieder erste Sahne. Einfach ein Genuss!
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Wegverlauf zurück zu den Scheidbahnen
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Nach Passieren der Scheid- und Moosbahn Bergstation laufen wir wieder den traumhaften, extrem exponierten Gratweg zurück zurm Lassida.
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Und siehe da, neben meinem ersten 3000er auch mein erstes Edelweiß. Bzw. eigentlich mein zweites, da ich früher am Tag schon ein (weniger schönes) gesehen habe ;-) Als Erinnerung habe ich es natürlich abgepflückt und anschließend sofort gepresst :D
Furgler  35.jpg
Das Ziel ist nun in Sichtweite. Am Weg hat man auch viele Abfahrtsvarianten, so muss das sein ;-) Um 15.15 Uhr machten wir dann eine Trinkpause am Lassida.

Ach ja, ich denke, den Leuten, die mich kennen, ist in den letzten Zeilen schon etwas aufgefallen. Ich wollte nur mal schauen, ob jemand reagiert. Natürlich habe ich das Edelweiß NICHT abgeflückt! Nein, im Gegenteil, wir haben es extra gut mit dem darumliegenden Gras getarnt, damit es noch lange unabgepflückt leben kann! :D
Der Heimweg war dann ähnlich wie der Hinweg. Nur dass wir anstatt der Waldbahn die Möseralmbahn nahmen, samt kurzen Fußweg dorthin. Auf diesem Weg, ich glaube, es ist Teil des Genusswegs, hat mein Opa übrigens sehr geschimpft, da er vor ein paar Jahren genau dort noch den alten gemütlichen Steig erlebt hatte und nun den breiten Weg ertragen muss.

Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen! Ich freue mich über eure Rückmeldung :)
Viele Grüße,
be4ski
 
be4ski schrieb:
:( Gratweg zur Scheid am Morgen komplett überfüllt
Eindeutig ein Fall von zu spät dran... :wink: Wir sind immer die ersten bei der Komperdellbahn um 8:30 - da hat man dann kein Problem mit zu vielen Leuten am Berg.

be4ski schrieb:
Ich kann aber jedem nur raten, nicht über das Furglerjoch abzusteigen. Die Kletterei bergab ist wesentlich gefährlicher und schwieriger. Dass man Trittsicherheit und Gleichgewicht braucht, ist ja sowieso klar. Der Weg ist nicht mega schwer, aber nicht ohne, teilweise sehr ausgesetzt und es liegt viel Geröll rum. Für halbwegs sportliche Wanderer aber kein Problem.
Ich bin schon öfters beide Varianten gegangen und finde, dass beide ihren Reiz haben. Meist gehen wir rauf über den Tieftalsee und runter übers Furglerjoch. Speziell dann, wenn die Schneefelder noch weit runter gehen, denn dann kann man viele Höhenmeter am Schnee rutschen. Spart Zeit und ist lustig... :lol:

be4ski schrieb:
Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen! Ich freue mich über eure Rückmeldung :)
Auf jeden Fall! Ich freu mich über solche Berichte! Speziell, da ich bin ja vor vier Wochen oben gestanden - da war auch noch mehr Schnee vorhanden. 8)
 
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Genussweg - Quellenweg - Almbahn 12.08.2020

Heute starteten wir um 9.45 Uhr an der Waldbahn und liefen auf dem leeren Panorama Genussweg zum Kölner Haus. Von dort nahmen wir den Blumensteig, den Adlerweg und Quellenweg/-steig zum Schönjoch. Nach einer Pause lief ich noch die ganze Nordseite hinab zur Almbahn, um Baustellenfotos der 12er-Bahn zu machen. Diese findet ihr im Infratopic (Link ) Mit der Almbahn fuhr ich dann wieder hoch, ging zurück zum Bergdiamant und wir fuhren gemeinsam bei einsetzendem Regen ins Tal.

Wetter
Morgens war es sonnig, später bewölkt mit Schauern, als wir aber schon in der Gondel saßen. In der Sonne war es schon heiß, aber als dann das schlechte Wetter kam wurde es schnell frisch. Jetzt ist es aber wieder freundlich.

Tourdaten
  • 14,5 Kilometer
  • 4,25 Stunden Gehzeit
  • 800 Höhenmeter aufwärts, 1000 Höhenmeter abwärts

Positiv
:D Schöne, nicht zu breite Wege gelaufen
:D Den alten Quellensteig begangen
:D Sprintabstieg durch die Pampa zur Almbahn
:D SuperSommerCard

Negativ
:( weitere Wandersteige sollen zu Trails werden (später mehr dazu)
:( Zwölferabfahrt erheblich aufgerissen und modelliert

Fazit
Die Wege, die wir heute gelaufen sind, waren sehr schön. Der Genussweg war wider erwarten sehr leer, der Quellenweg voller, was aber nicht weiter schlimm war, da ich 2/3 der Strecke auf anderen Steigen bzw. dem alten Quellensteig, der nun Bikeweg ist, verbracht habe. Wenn Biker kamen bin ich aber natürlich sofort auf die Seite! Wütend macht mich einfach nur, dass diese schönen alten Steige, die dem Wanderer immer häufiger weggenommen werden und nun den Radlern zur Verfügung stehen, kaum genutzt werden :twisted: ! Die werden so gut wie gar nicht angenommen! Auf dem langen Quellenweg vom Kölner Haus bis zum Schönjoch begegneten wir, wenn es hoch kommt, 30 Bikern! In 2,5 Stunden! Wanderer hingegen waren sehr viele unterwegs. Umso schlimmer, dass ein weiterer Weg, nämlich der Adlerweg, als Verlängerung des Jochtrails den Wanderern weggenommen werden soll! Ich habe dafür einfach kein Verständnis! Die Wanderer sollen dann auf der 5 Meter breiten Forststraße laufen, oder was? Obwohl kaum Biker unterwegs sind? In SFL dominieren abseits der Waldbahn einfach die Fußgänger... SO nun zu den Bildern.

Bilder

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Der Tag startete am kleinen Panorama Genussweg, der malerisch am Südhang verläuft. Rechts sieht man die Trasse der steilen Königsleithebahn.
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Der Weg wird seinem Namen sowas von gerecht und ermöglicht tolle Ausblicke auf den Hinteren Heuberg, Lazid und Furgler!
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Blick zurück zur Königsleiteabfahrt
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Wie man sieht, ist gar nicht viel los :D
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Mittig eine große Lärche, links ein Heli, der dabei war Schneekanonen an der Harbalobabfahrt abzubauen. Vielleicht kommen neue dorthin? Mehr dazu folgt später im Infratopic.
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Talblick auf Serfaus und auf die verbreiterte Sattel-Süd Abfahrt
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Die Gristabfahrt haben wir gar nicht bemerkt und auch die Seablesabfahrt, die hier im Bild ist, hätten wir fast übersehen.
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Wären da nicht die Lanzen ;-) Generell ist mir in den Tagen jetzt aber aufgefallen, dass der Großteil der Abfahrten in SFL ziemlich natürlich sind und halbwegs artenreiche Vegetation haben.
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Rückblick. Wir kamen von links, rechts geht der Waalweg zum Leithe Wirt.
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Am Kölner Haus bestaunten wir dann nochmals die ebenfalls nicht modellierten Lazidabfahrten, die große Erinnerungen weckten :)
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Da ich keine Lust auf den Forstweg bis zum Start des Quellenwegs hatte, kam der Abzweig in den Blumensteig ganz recht.
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Der Weg war sehr steinig und es war heiß, aber natürlich macht das tausendmal mehr Spaß als dieser Forstweg!
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Laut Google Maps heißt dieser folgende Abschnitt "Adlerweg". Es war einfach schön und ich war froh, dass man noch Alternativen zu breiten Weg hat :D Aber als ich dann oben ankam, empfand ich einfach nur eines: Trauer!
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Auch dieser schöne Pfad soll in das Bikegebiet eingegliedert werden! Ich fasse es nicht! Ich war so unglaublich traurig und Unverständnis und Wut machten sich in mir breit. Ich saß längere Zeit am Bach und dachte darüber nach. Dass dieses Idyll zerstört wird, ist meiner Meinung nach einfach eine bodenlose Frechheit und Zerstörung. Einen Biker sieht man hier alle 5 Minuten! Nicht wie in Saalbach wo du Kolonne am Trail fährst!!! Wieso machen die das? Wohin soll das führen? Jeglliche Trails in SFL, sei es der Flüstertrail, Frommestrail, Jochtrail, Scheidtrail, waren zum großen Teil davor Wanderwege. Würden sie die Trails neu anlegen, wäre das für mich noch verständlich und vollkommen in Ordnung!
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Durch den kleinen Pfad konnte ich direkt auf den Quellenweg einbiegen. Hier ein Rückblick auf den schönen Weg. Ja, der Weg gefällt mir auch und er ist auch schön zu gehen, aber dass der alte Steig nicht mehr legal zu begehen ist, finde ich schade!
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Doch ich mache alles mögliche, um Steige zu gehen. Ich stieg kurz auf Richtung Brunnenkopf und bog dann gleich wieder rechts ab auf einen Zubringersteig zum Quellenweg. Das ist Wandern! :D
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Und als dieser auf den alten Quellensteig mündete, blieb ich einfach darauf! Es war schön hier!
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Und ich ging dauerhaft hier, bis zum Sattelkopf. Und musste lediglich 2 mal auf die Seite, weil Biker kamen! Schön für mich, traurig für den Weg, der kaum noch genutzt wird.
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Es gibt auch Abschnitte, wo es 3 Wege gibt. Hier laufe ich auf dem alten, nicht mehr genutzten Steig. Er wurde mit Grasbrocken ausgelegt, damit er ja schnell verwächst und ihn keiner mehr gehen kann :(
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Rückblick. Das Panorama war wieder toll!
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Links hat man wieder irgendwie versucht, den alten Weg zu vertuschen?
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Blick vom Sattelkopf auf Fiss
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Nun sind wir fast am Schönjoch angekommen und schauen zurück auf den Weg und den Oberen Sattelkopf. Von den angekündigten Liegebänken unter den Lawinenverbauungen habe ich gar nichts gesehen.
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Nach einer Einkehr ging ich auf allerlei Wegen und Wiesen die Nordseite hinunter. Hier schon unterhalb der Zwölferbahn Talstation (alt).
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Nun auf dem Forstweg im Zirbenwald. Die Bilder von der Baustelle kommen im Infratopic online. Einerseits mag ich neue Bahnen, aber hier, im alten Zirbenwald, wurde schon einiges zerstört.
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Nun sitze ich in der Almbahn und blicke ins Urgtal mit schöner Gewitterstimmung. Zuvor bin ich wirklich flott gewesen und die 700 Höhenmeter in 45 Minuten abgestiegen.
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Blick nach unten
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Und zum Venet
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Die Adlerabfahrt besteht fast nur aus großen Gesteinsbocken. Mich wunderts, dass man die nicht gleich so richtig angelegt hat, wie in Ischgl? Landschaftlich ist das so aber noch deutlich schöner.
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Oben war dann gähnende Leere. Generell war auch auf der Schöngampalm und an der Bahn selbst sehr wenig los.
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Die Stimmung war dann aber sehr schön. Doch es wurde kühl.
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Der Högsee fällt auf.
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Da ich mich etwas beeilen musste, rannte ich einen Teil des Trails. Das war ganz lustig :D Aber auch hier kann ich nur sagen: Kaum einer nutzt sie und höher als Hochsaison im August geht eigentlich fast nicht?!


Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen!
Schöne Grüße,
be4ski

TONI_B schrieb:
Eindeutig ein Fall von zu spät dran... :wink: Wir sind immer die ersten bei der Komperdellbahn um 8:30 - da hat man dann kein Problem mit zu vielen Leuten am Berg.
Ja, es geht halt nicht alles. Frühstück im Hotel gibts ab 8. Und man will schließlich auch etwas genießen :wink:

Ich bin schon öfters beide Varianten gegangen und finde, dass beide ihren Reiz haben. Meist gehen wir rauf über den Tieftalsee und runter übers Furglerjoch. Speziell dann, wenn die Schneefelder noch weit runter gehen, denn dann kann man viele Höhenmeter am Schnee rutschen. Spart Zeit und ist lustig... :lol:
Auch eine Möglichkeit :lol: , aber nicht ganz ungefährlich.
 
be4ski schrieb:
Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen!
Auf jeden Fall! :mrgreen:

be4ski schrieb:
Ja, es geht halt nicht alles. Frühstück im Hotel gibts ab 8. Und man will schließlich auch etwas genießen :wink:
Wir haben immer unsere Ferienwohnung, wo es ab 6:30 den Brotkorb vor der Tür gibt und wenn ich noch früher weg will, kann ich mir den Brotkorb selber befüllen, denn der Bäcker liefert ja mitten in der Nacht... 8)
be4ski schrieb:
Ich bin schon öfters beide Varianten gegangen und finde, dass beide ihren Reiz haben. Meist gehen wir rauf über den Tieftalsee und runter übers Furglerjoch. Speziell dann, wenn die Schneefelder noch weit runter gehen, denn dann kann man viele Höhenmeter am Schnee rutschen. Spart Zeit und ist lustig... :lol:
Auch eine Möglichkeit :lol: , aber nicht ganz ungefährlich.
Wie ich im anderen Thread erläutert habe, schauen wir immer sehr genau, ob es gefährlich ist oder nicht. Und Handschuhe sind immer in meinem Rucksack mit dabei.

Ja, die Sache mit den Trails für die Mountainbiker ist mir auch schon unangenehm aufgefallen. :twisted:

Dafür bin ich zufrieden, was die Pistenmodellierungen anlangt - im Vergleich zu Ischgl, wo es eher nach Mondlandschaft aussieht. Und die meisten Pisten unterhalb von 1800m sind super schöne Blumenwiesen (zB. rund um die Waldbahn bzw. Sunliner).
 
be4ski schrieb:
Wütend macht mich einfach nur, dass diese schönen alten Steige, die dem Wanderer immer häufiger weggenommen werden und nun den Radlern zur Verfügung stehen, kaum genutzt werden :twisted: ! Die werden so gut wie gar nicht angenommen!

Ach, sei nicht traurig. Fahrradwege gibt es so gut wie keine in den Bergen. Niemand zwingt dich dazu, zu wissen, was ein "Biketrail" ist. Auf einem "Sing-letrail" musst du halt singen.

Und ganz im Ernst: Dort, wo ganze Landschaften mit offenen Abwasserkanälen im Zickzack zerpflügt werden, mache ich keinen Urlaub.
 
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Wir strahlten einfach nur :D In der Bildmitte sieht man den etwas breiteren Weg, den wir nun weiter nach Fiss laufen werden.


Fisser Höhenweg - Alpenrosensteig - Naggalunsteig - Fiss 13.08.2020

Der heutige Tag war mal wieder ein absolutes Highlight. Wir fuhren mit der Schönjochbahn zur Mitte und gingen dann den Fisser Höhenweg zur Frommeshütte, anschließend zum Frommeskreuz hinauf und den einsamen Alpenrosensteig entlang, bis wir über den Naggalunsteig zum Fisser Joch aufstiegen, wo wir die Bahn zurück zur Mittelstation nahmen. Von dort gingen wir dann noch Teile des Hexenwegs und einen wunderschönen Pfad entlang eines Baches zurück in den Ort.

Wetter
Wir hatten so ein Glück. Regen ab 11 Uhr war angesagt, aber erst jetzt um 16.30 Uhr kam ein kurzes Gewitter. Davor war es wirklich nett bei Sonne und Wolken. In Gipfelnähe war es auch wirklich angenehm kühl mit 10°C.

Tourdaten
  • 13,5 Kilometer
  • 5 Stunden Gehzeit mit kleinen Pausen
  • 840 Höhenmeter aufwärts, 830 Höhenmeter abwärts

Positiv
:D Absolut tolle und steigreiche Wanderung
:D Pure Einsamkeit am Alpenrosensteig, Naggalunsteig und am Fisser Höhenweg
:D Idyllische Zirbenwälder
:D SuperSommerCard

Negativ
:D Diesmal gibt es nichts auszusetzen - möge alles so bleiben wie es ist!

Fazit
Das war heute ein Knaller :D! Fast nur auf Steigen unterwegs erlebten wir einen absolut ruhigen Tag zum Abschalten. Am Fisser Höhenweg begegneten wir 2 Leuten, am Alpenrosensteig 3 und am Naggalunsteig keiner einzigen Seele. Lediglich der Weg zum Frommeskreuz war ziemlich gut besucht. Die Landschaften, vor allem die traumhaften Zirben- und Lärchenwälder, die wir heute durchsstreiften, strahlten eine unglaubliche Ruhe und Schönheit aus. Auch die Höhenmeterzahlen kletterten dann doch wieder recht hoch, was zeigt, dass wir doch ganz schön was geleistet haben. Und der schöne Weg von der Mittelstation Schönjoch nach Fiss setzte der Tour die Krone auf! Das ist ein Tag, den man nicht so schnell vergisst 8)!

Bilder

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Nach der Auffahrt mit der Schönjochbahn zur Mittelstation und einem Stück Forstweg sind wir bereits auf dem kleinen Pfad, der sich Fisser Höhenweg nennt.
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Wir laufen vorbei am Schadenstock, an dem ebenfalls ein Steig aufs Schönjoch geht. Auch hier hört man auf den Almen überall die Murmelis pfeifen ;-)
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Vorne sieht man den Abzweig auf den Schadenstocksteig. Wir gehen gerade aus weiter. Das Wetter ist noch gut, aber hinter uns kommen schon die ersten dunklen Wolken. Mal sehen!
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Wahrlich ein toller Weg
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Bald kommen Frommes und die Frommes Extrem in Sicht. Auch die kleine Frommeshütte sieht man schon oberhalb des Waldes zwischen den Skiabfahrten.
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Man hat eine gute Sicht auf den Wolfsee in Fiss.
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Nach der Frommeshütte geht es auf einem steilen Steig hoch zum Frommeskreuz.
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Oben am Kreuz öffnet sich dieser tolle Ausblick aufs Kaunertal, Fendels am Gegenhang und die Orte Prutz und Ladis vor uns. Da fällt kaum auf, dass die beiden Dörfer 400 Höhenmeter Differenz haben.
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Hier erkennt man auch erstmals das Sonnenplateau von SFL so richtig.
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Nach einer kurzen Pause geht es weiter an den Speicherseen vorbei.
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Bis wir in den Alpenrosensteig einbiegen. Das hat schon was und diese Stimmung kann man gar nicht so gut beschreiben. Es war einfach besonders. Man kann den weiteren Wegverlauf des Steiges links am Hang gegenüber auch gut sehen.
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Der kleine Steig schlängelt sich durch einen schönen Zirben- und Lärchenwald.
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Nach dem Abstieg gelangen wir auf eine Wiese, wo wir erstmal eine Pause einlegten.
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Danach ging es auf der anderen Seite wieder etwas nach oben.
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Viele Alpenrosen säumen den Weg, ist ja klar ;-) Rechts steht auch noch eine ziemlich knorrige Zirbe.
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Die Abzweigung zum Naggalunsteig ist schon in Sicht. Wir überlegen lange, ob wir den Alpenrosenweg wirklich verlassen wollen, aber nach 500 Metern hätte auch dieser geendet und wäre auf die Forststraße ausgelaufen. Eins vorweg: Die Entscheidung war goldrichtig!
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Man kann es kaum glauben, dass ich hier auf die Naggalunabfahrt schaue. Aber es ist so. Hier steht alles voller Alpenrosen, Blaubeeren und kleiner Bäumchen. Und selbst die sind so gut wie gar nicht beschädigt. Echt schön zu sehen, dass es sowas noch gibt :D
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Der Naggalunsteig hat eine angenehme Steigung führt gemütlich durch die letzten freistehenden Zirben.
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Rückblick auf Venet und Hochzeiger
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Von oben blicke ich auf den sich windenden Steig zurück. Ein Traum!
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Ausblick von einer Geländekante auf Fließ
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Blick zum Zwölferkopf
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Hier sieht man das Schönjöchl und den leicht exponierten Wegverlauf, der schöne Ausblicke garantiert.
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Die beiden Speicherteiche sind wirklich fotogen. Man sieht auch den Alpenrosensteig links unterhalb von ihnen. Anschließend nahmen wir den Steig zur Schönjochbahn.
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Wenn ich die Westabfahrt hinab schaue, kommen Erinnerungen an den letzten Dezember auf. Das war schön hier.
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Die Stimmung auf dem Bild mit den Farben gefällt mir sehr gut. Allerdings muss man auch sagen, dass die Plazörabfahrt vegetationsmäßig nicht so gut abschneidet.
Wir gingen also zur Schönjochbahn und fuhren mit ihr zur Mittelstation hinunter. Von dort liefen wir zur Kuh Alm und dann weiter, bis wir hier waren:
Traumtag 27.jpg
Ein kleiner Trampelfad führt hinunter auf einen markierten Pfad. Dabei kreuzen wir die Schönjochbahn (im Bild). Dieser Trampelfad ist auf unserer Karte eingezeichnet, aber nicht markiert und wir mussten oben über ein Gatter steigen.
Traumtag 28.jpg
Unterquerung Schönjochbahn
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Und nun begingen wir den Weg, auf den ich mich schon lange gefreut habe!
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Der Schriftzug auf der Gondel sagt eigentlich schon alles und das trifft auch auf diesen kleinen Pfad zu!
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Nahe am Bach führt der Weg gemächlich nach unten.
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Traumtag 33.jpg
Ankunft auf diesem Weg in Fiss. Was für ein Tag!


Danke fürs Lesen! Ich hoffe, der Bericht hat gefallen!
Schöne Grüße,
be4ski
 
Da werde ich ganz wehmütig, wenn ich diese Bilder sehe!

Alles wohlbekannte Wege und Steige, die wir schon oft gegangen sind.

Und für den Juli 2021 ist wieder mal die Genussgondel gebucht! 8)
 
be4ski schrieb:
Anhang anzeigen 160338
Man kann es kaum glauben, dass ich hier auf die Naggalunabfahrt schaue. Aber es ist so. Hier steht alles voller Alpenrosen, Blaubeeren und kleiner Bäumchen. Und selbst die sind so gut wie gar nicht beschädigt. Echt schön zu sehen, dass es sowas noch gibt :D

Man kann es kaum glauben, dass ich hier auf die Naggalunabfahrt schaue. Aber es ist so. Hier steht alles voller Alpenrosen, Blaubeeren und kleiner Bäumchen. Und selbst die sind so gut wie gar nicht beschädigt. Echt schön zu sehen, dass es sowas noch gibt :D
Die Naggalunabfahrt ist auch die Piste, die als letztes aufgeht ... okay, hat auch keine Beschneiung und ist stark dem Wind ausgesetzt, aber die Vegetationsgrundlage trägt auch einen Teil dazu bei. Aber besser so, als eine zweite Plazörabfahrt.
 
snowflat schrieb:
Die Naggalunabfahrt ist auch die Piste, die als letztes aufgeht ... okay, hat auch keine Beschneiung und ist stark dem Wind ausgesetzt, aber die Vegetationsgrundlage trägt auch einen Teil dazu bei. Aber besser so, als eine zweite Plazörabfahrt.
Das weiß ich schon :D Aber die Mischung macht's. Man braucht solche und solche Pisten. 2019 bin ich sie schon gefahren, und sie war sehr leer :wink:
TONI_B schrieb:
Da werde ich ganz wehmütig, wenn ich diese Bilder sehe!
Alles wohlbekannte Wege und Steige, die wir schon oft gegangen sind.
Es war auch traumhaft. Ihr seid ja richtige Experten :wink:, wenn ihr wirklich alles kennt
 
Ah, jetzt machst Du mich richtig neidisch! :twisted: Gerade die Wanderung von Tag 3 wollten wir auch machen, es war mir aber wegen meiner Bike-Tour zu weit.
 
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Seht selbst. Es war einfach schön und machte mir in diesem Moment genauso viel Spaß wie ein Steig. Wieso kann nicht jeder Fahrweg so sein? Dann wären doch alle glücklich :)


Genussweg - Erzköpflsteig - Waalweg - Beutelwald - Fiss 14.08.2020

Erstmals war das Wetter heute von Tagesbeginn an regnerisch und kühl. Aber das ist kein Grund Zuhause zu bleiben. Wir wanderten von der Waldbahn Bergstation (Start 9:45 Uhr) den Panorama Genussweg zum Kölner Haus. Und durch die Spontanität mit der Sommer Karte sind war dort einfach mal auf den Lazid gefahren und den Steig über das Erzköpfle an der Scheid und durchs Laustal wieder zurück gelaufen. Anschließend nahmen wir den Waalweg zum Leithe Wirt und einen weiteren tollen Weg über Wiesen und den Beutelwald, der uns wieder nach Fiss brachte.

Wetter
Wie bereits erwähnt regnete es zumeist, wenn auch nicht allzu stark. Es war recht kalt bei 10-15°C. Lange Hose und (Regen-)Jacke waren da schon angebracht.

Tourdaten
  • 14 Kilometer
  • 4 Stunden Gehzeit
  • 270 Höhenmeter aufwärts, 1050 Höhenmeter abwärts

Positiv
:D Tag noch genutzt
:D Trotz Regen viel Spaß
:D Super tolle Wanderwege
:D Lange "Abfahrt" vom Lazid bis nach Fiss mit 1000 Höhenmetern

Negativ
:( Morgen reisen wir ab

Fazit
Obwohl das Wetter heute regnerisch und wolkenverhangen war, stand der Tag den anderen Sonnentagen in nichts nach :D! Jegliche Wege, die wir heute liefen, sei es der Steig vom Lazid oder all die anderen kleinen Wanderwege wie der Genuss- oder Waalweg waren sehr schön. Auch kann ich nur nochmal sagen, dass die SuperSommerCard einfach eine grandiose Urlaubsbereicherung ist! Wer würde denn sonst bei diesem Wetter auf den Berg fahren? Der lange Abstieg vom Lazid bis nach Fiss (10km) bereitete auch große Freude und dauerte nur 3 Stunden. Rund um einfach ein gelungener Tag und würdiger Urlaubsabschluss 8)!

Bilder

Der Bericht beginnt am Lazid. Bilder vom Genussweg zum Komperdell findet ihr weiter oben bereits in meinem Bericht :wink:

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Nach der Auffahrt mit der Lazidbahn nahmen wir also den Steig über das Erzköplfe wieder nach unten. Der Pfad war natürlich nass und hin und wieder sumpfig und rutschig, was aber kein wirkliches Problem darstellte.
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Im unteren Abschnitt befinden wir uns mitten auf der Lazid-Nord-Abfahrt. Meine Mutter wollte mir das kaum glauben, und man sieht es wirklich kaum, wenn man es nicht weiß ;-)
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Schöner und neuer Ausblick für mich auf die Trasse der Lazidbahn
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Rückblick auf den Steig und das Erzköple. Man sieht auch die Skiabfahrt, wenn man sich an den gerodeten Büschen orientiert.
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Ich bin gespannt, wer sie auf Anhieb gesehen hat :)
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Hier nochmal ein Zoom. Diese 3 Murmeltiere hatten überhaupt keine Angst und ließen sich aus ca. 50 Metern Entfernung lange betrachten. Irgendwie hatte ich den Eindruck, es waren Jungtiere, da sie sehr klein und dunkel waren?
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Ein kleiner Sprung: Über den Waalweg, der ganz toll am Bach entlang läuft, und den Leithe Wirt gelangen wir zu diesem Weg, laut Karte die Nr. 4. Ja, so machen Fahrwege Spaß :D Und wie! Bei dem schönen Ausblick auf Serfaus. Vorne kreuzt der Sunliner.
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Blick zurück auf den Alpkopf und Lazid. Aktuelle war es trocken, aber eine neue Regenfront war bereits im Anmarsch.
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Auch vom weiteren Weg mussten wir Bilder schießen! ;-)
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Weiterer Verlauf
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Plateaublick auf Serfaus mit seiner alten Dorfkirche
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Nach dem Abzweig nach links in Richtung Fiss/Waldbahn mache ich noch ein Bild von der Aussicht auf Ried und Fendels, bevor wir in den Beutelwald eintraten.
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Fiss ist bereits in Sichtweite. Der Weg, der mal Steig mal Schotterweg ist, kommt nach einigen Minuten bei der Waldbahn raus. Regen setzte wieder ein, aber wir waren bald am Hotel. Und stören tut uns das sowieso nicht mehr, mit Regenjacke spürt man es ohnehin kaum.


Damit ist der Fissurlaub vorbei. Einen Bericht vom Anreisetag, als wir vom Schönjoch zum Brunnenkopf und über den Sattelsteig wieder zur Möseralm abgestiegen sind, werde ich noch nachreichen. Ich hoffe, der Urlaubsbericht hat gefallen! Es war auch viel Mühe, sich nach jeder Wanderung noch 1-2 Stunden hinzusetzen. Lasst mir gerne eure Rückmeldung da :)!
Viele Grüße,
be4ski

P.S.
Wibbe schrieb:
Ah, jetzt machst Du mich richtig neidisch! :twisted: Gerade die Wanderung von Tag 3 wollten wir auch machen, es war mir aber wegen meiner Bike-Tour zu weit.
Die Tour war echt ein Highlight. Aber sie läuft (hoffentlich) nicht davon. Danke für deine Eindrücke von SFL aus deiner Bike Everest Pause. Die Tour via Moosbachtal und Trujesteig wollten wir heute eigentlich auch machen. Aber wetterbedingt wollten wir nicht ganz so weit weg von der Zivilisation und der Trujesteig wäre bei den Bedingungen sicher nicht ganz ungefährlich.
 
Der letzte Weg war sogar mal eine Piste (Bifangpiste?). Das war die einzige Verbindung zurück von Serfaus nach Fiss bevor die Skigebiete zusammengeschlossen wurden. In die andere Richtung gab es ja verschiedene Routen über den Sattelkopf.
Man musste den LSAP Bifang-SL aus Serfaus unten nehmen um an den Start der Abfahrt zu kommen.

Vom Leithewirth zurück nach Fiss bin ich den Weg auch schon mehrfach gegangen. Man hat dort immer eine tolle Aussicht auf u. a. Serfaus und ist überwiegend alleine unterwegs. Der abwechlungsreiche Weg und das tolle Panorama begeistern mich auch immer wieder aufs Neue.
 
Toller Bericht, hast du deinen ca. 80 jährigen Opa immer dabei gehabt?
Da ich schon etwas darüber bin kann ich mir gar nicht vor stellen wie man das mit den Knieen die Berge runter aushält.
Wir hatte schon Probleme vom Komperdell nach Serfaus.
Grüße jony
 
jony schrieb:
Toller Bericht, hast du deinen ca. 80 jährigen Opa immer dabei gehabt?
Da ich schon etwas darüber bin kann ich mir gar nicht vor stellen wie man das mit den Knieen die Berge runter aushält.
Wir hatte schon Probleme vom Komperdell nach Serfaus.
Grüße jony
Servus jony
Ja, das hat er alles gut gemeistert. Er ist fast noch so fit wie ein Turnschuh und auch seine Knie halten bestens.
Knieprobleme sind imo ohnehin menschabhängig. Die, die es so richtig haben, haben es auch schon in jungen Jahren. Eigene Erfahrung
 
Danke für die Berichte aus einer Region, die ich auch glaube sehr gut zu kennen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Die Alpenrosen wachsen dort wohl auch so gut, weil es ein sonnenverwöhnter Hang ist, oder?
Warum ich die letzten Jahre nicht mehr in SFL war: Weil mir das Gebiet mittlerweile viel zu "trendy" wird. Ein Rummelplatz in den Alpen, mit (zu) vielen Attraktionen, die man, so finde ich, in den Alpen nicht unbedingt benötigt. Ist aber nur meine Meinung. Ich fahre auch MTB (manchmal auch Trails), wandere aber ebenso, und finde das Umswitchen von Wanderpfaden zu Trails auch etwas übertrieben. Und dabei geht es ja noch nicht einmal um das Verhältnis Wanderer/Radfahrer, sondern wieder einmal darum, möglichst jedem Trend zu folgen und mit dabei zu sein. Maß halten scheint in SFL nicht so das Thema zu sein...Trotzdem eine tolle Region, die einen Besuch verdient hat.
 
Schöne Eindrücke, die das Gebiet mal ausführlich aus anderer Perspektive zeigt.
Merci! :top:
 
be4ski schrieb:
Ja, das hat er alles gut gemeistert. Er ist fast noch so fit wie ein Turnschuh und auch seine Knie halten bestens.
Knieprobleme sind imo ohnehin menschabhängig. Die, die es so richtig haben, haben es auch schon in jungen Jahren. Eigene Erfahrung
Bei mir begann es erst nach 50, darum sollte man die Jahre nutzen, bevor man die Berge nur noch mit der Seilbahnen nutzen kann.
 
taunussi schrieb:
Danke für die Berichte aus einer Region, die ich auch glaube sehr gut zu kennen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Die Alpenrosen wachsen dort wohl auch so gut, weil es ein sonnenverwöhnter Hang ist, oder?
Warum ich die letzten Jahre nicht mehr in SFL war: Weil mir das Gebiet mittlerweile viel zu "trendy" wird. Ein Rummelplatz in den Alpen, mit (zu) vielen Attraktionen, die man, so finde ich, in den Alpen nicht unbedingt benötigt. Ist aber nur meine Meinung. Ich fahre auch MTB (manchmal auch Trails), wandere aber ebenso, und finde das Umswitchen von Wanderpfaden zu Trails auch etwas übertrieben. Und dabei geht es ja noch nicht einmal um das Verhältnis Wanderer/Radfahrer, sondern wieder einmal darum, möglichst jedem Trend zu folgen und mit dabei zu sein. Maß halten scheint in SFL nicht so das Thema zu sein...Trotzdem eine tolle Region, die einen Besuch verdient hat.
Danke! Alpenrosen wachsen eigentlich an allen Hanglagen, in dem Fall aber voll nordseitig :wink:
Den Rummelplatz finde ich auch vollkommen fehl am Platz :nein:. Und zu dem Umswitchen kennst du meine Meinung, und ich stimme dir voll zu. Man muss nicht allem hinterherrennen.
Dennoch war es wirklich toll dort! Für den Sommerurlaub ideal! Auto braucht man nie bewegen und Lifte sind dabei, tip top.

Pistencruiser schrieb:
Schöne Eindrücke, die das Gebiet mal ausführlich aus anderer Perspektive zeigt.
Merci! :top:
Gerne! Danke dir. :wink: Ich finde es auch immer wieder toll Skiregionen von ihrer Sommerseite zu sehen. Und eigentlich wurde ich noch nie enttäuscht, denn es sah immer sehr freundlich und "natürlich" aus.

jony schrieb:
Bei mir begann es erst nach 50, darum sollte man die Jahre nutzen, bevor man die Berge nur noch mit der Seilbahnen nutzen kann.
Auf jeden Fall. Nutzen solange es geht :!:
 
Wanderurlaub Serfaus-Fiss-Ladis 10.08.-15.08.2020

Den Auftakt unseres diesjährigen Sommers macht ein kleiner Urlaub in Fiss. Abfahrt war um 5.40 Uhr, scheinbar zu spät, denn wir hatten 5 Stunden reine Fahrzeit über den Fernpass von Nürnberg. Zuerst ein Unfall in der Baustelle bei Manching mit 30 Minuten Zeitverlust, dann ab Oberau durchgehend zäher Verkehr mit vielen lahmen Fahrern. Nächstes mal gehts wieder über die Inntalautobahn. Ist zwar die deutlich längere Strecke, aber schneller.

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Traumhaft! Fisser Gonde im Abendlicht


Gratwanderweg vom Schönjoch zum Vorderen Brunnenkopf, dann Abstieg und über den Quellenweg und Sattelsteig zur Möseralm 10.08.2020

Schlussendlich sind wir um 11 Uhr am Hotel angekommen, haben schnell die Formalitäten gemacht und waren dann um kurz nach 11.30 Uhr in der Schönjochbahn. Von der Bergstation liefen wir noch kurz den "Goldene Mann Weg", ehe es auf den Steig in Richtung Oberen Sattelkopf ging. Der Themenweg war rammelvoll, der Steig mäßig. Nach dem Sattelkopf war es dann sehr ruhig, als wir weiter zum Vorderen Brunnenkopf gelaufen sind. Dort begann dann der schöne Abstieg in unzähligen Kehren. Schließlich trafen wir auf den neuen Quellenweg. Den alten Weg, der nun der Bike-Trail ist, bin ich abschnittsweise auch gelaufen. Der war schon schön. Aber auch der neue, breitere Wanderweg ist schön und beide Wege waren ohnehin kaum frequentiert. Zu guter Letzt ging es über den Sattelsteig in absoluter Ruhe hinunter zur Möseralm, wo wir um 16.30 Uhr die Bahn ins Tal nahmen.
Den Bericht hatte ich bereits am 10.08. geschrieben, dann hat aber das Forum mal wieder gesponnen und er ging verloren :twisted:. Lediglich der Einleitungstext war noch da. Daher veröffentliche ich den Tag erst jetzt!

Wetter
Es war ein traumhafter Tag. Sonne und Wolken wechselten sich ab und am Berg war es angenehm bei 15°C. Aber auch in Fiss geht es mit 25°C in Ordnung, wenn man es mit Fraken vergleicht, wo wir bei über 30°C schmoren würden. Jetzt am Abend gab es ein Gewitter. Soll(te) die nächsten Tage ähnlich sein.

Tourdaten
  • 8,2 Kilometer
  • 400 Höhenmeter aufwärts, 1000 Höhenmeter abwärts
  • 4,5 Stunden Gehzeit mit allen Pausen

Positiv
:D Einfach traumhafte Landschaft mit weitem Panorama
:D SFL im Sommer gesehen
:D Wege deutlich leerer als gedacht
:D Tolle Steige
:D SuperSommerCard

Negativ
:( Weg zu Beginn voll
:( Die Möseralm ist ein Volksfest und keine Alm mehr

Fazit
Wenn der Anreisetag schon so toll ist, dann kann der Urlaub nur schön werden (und er wurde es auch)!
Klar ist es aktuell voll in den Bergen, aber man kann trotzdem alles machen und hat auch Spaß dabei. Die (meisten) Menschen halten sich an die Regeln, so soll es bleiben. Dann wird die Skisaison auch funktionieren :D
Der Weg heute war auch wirklich toll. Das Panorama ist sowieso der Hammer und auch die Menschenmassen beschränken sich nur auf die Hotspots. Der neue Quellenweg ist auch ganz schön. Klar ist mir der alte Steig lieber, aber der neue geht auch noch. Begeistert sind wir natürlich auch von der SuperSommerCard, die uns alle 8 Lifte kostenlos nutzen lässt. Morgen gehts hoffentlich auf den Furgler :D!

Bilder

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Auffahrt mit der Schönjochbahn mit Blick auf Fiss

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Die Sattelkopfabfahrten und die Fisser Gonde kommen zum Vorschein
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Auch der Pezid ist schon in Sicht
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Am Schönjoch angekommen, blicken wir die Plazörabfahrt hinab.
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Blick auf Fiss, sowie auf die Wonne- und Möseralm
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Nach einem kurzen Stück auf dem Goldene Mann Weg zweigen wir hier auf den Steig ab.
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Die Diretissima rechts werden wir gleich überqueren, links unten sieht man auch den doppelten Quellenweg und -trail
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Ein schöner Steig
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Nun stehen wir direkt auf der Diretissima. Mann ist das steil!
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Schon bald kann man rechts ins Urgtal blicken.
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Am Hang sieht man den Spinseensteig, wir laufen aber weiter den Gratsteig.
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Der erste Gipfel steht an, der Obere Sattelkopf
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Oben!
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Samt tollem Panorama auf Fiss, Serfaus, den Högsee und und und... unten treffen sich Sattel- und Königsleithebahn.
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Blick aufs Kölner Haus und den Lazid
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Und auf unseren Weg zurück, ganz links ist der Zwölferkopf mit der Almbahn zu sehen.
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Beim Aufstieg zum Hinteren Sattelkopf kommt auch schon das erste Schneefeld.
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Oben am Gipfel war es sehr schön, auch weil er so grün bewachsen war.
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Rückblick auf den Zwölferkopf und auch auf den Venet und Hochzeiger!
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Bildmittig erhebt sich der Furgler. Am Folgetag hat es tatsächlich mit der Besteigung geklappt :D
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Der Urgsee ist rechts unten zu sehen, oben konnte man auch ganz flach auf die beiden Spinnseen blicken.
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Weiterer Wegverlauf. Kann mir bitte einer sagen, was diese Kessel bedeuten? Sind die für die Lawinensprengung zuständig, also für das Gas?
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Auch hier war wieder das friedliche Gras am Start. Da denkt man echt nicht, dass man sich auf 2600m befindet!
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Der letzte Berg für heute, der Vordere Brunnenkopf
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Da sieht man auch nochmal den schönen Weg, den wir gekommen sind. Hier war auch nicht mehr viel los.
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Die Ebene am Gipfel lud zum Verweilen ein! Blick auf Furgler, Planskopf und Rotpleiskopf.
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Und nach Serfaus mit dem Högsee oberhalb.
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Da die Zeit ja leider drängte, konnten wir nicht mehr auf den Planskopf, sondern stiegen ab.
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Durch die unzähligen Kehren war der Weg meist gar nicht so steil.
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Auch die Scheid und die Planseggbahn tauchten noch auf.
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Nun flachte der Hang ab und sofort waren wieder mal Murmelis zu hören :-)
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Dann bogen wir links ab auf den Zubringersteig zum Quellenweg.
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Angekommen am Quellenweg. Rechts kommt der ebenfalls neue Steig hinein, den wir gelaufen sind. Geht doch :D ! Auch im 21. Jahrhundert kann man noch schöne Steige bauen.
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Da auf beiden Wegen nichts mehr los war, ging ich den alten Steig.
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Weiterer Verlauf
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Schön hier!
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Wir liefen aber nicht über die Bergstation der Sattelbahn, sondern bogen vorher rechts ab auf den Sattelsteig.
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Man kann kaum glauben, mitten auf der Jochabfahrt zu stehen. Nach einiger Zeit in Fiss war ich echt begeistert, wie viele Abfahrten noch sehr schön und natürlich aussehen!
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Sattelsteig mit Leithebahn
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Rätsel: Wer kennt diesen (Ski)Weg ;-) ?
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Hier beginnt nun der Abstieg zur Möseralm
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Wieder ein schöner Steig, wieder Murmeltiere zu hören und zu sehen.
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Mehrmals quert man die Gfallabfahrt.
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Hangstabilisierung Gonde
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Das Disneyland kommt in Sicht (leider).
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Bis kurz vor den Möserlift ist man noch im Idyll,
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danach inmitten von Stahl und Beton.
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Speziell dieser Weg war scheiße, da direkt am Hang und daher sau steil! Warum legt man zerstörte Wege nicht wieder in Kehren an?
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Blick auf Gonde und Gfall
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Dann nehmen wir die Möseralmbahn ins Tal, vorbei an Sattel- und Rastbahn.
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Der Talstationsbereich in Fiss ist sehr schön gestaltet, wie ich finde.


Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen. Bis morgen!
Viele Grüße,
be4ski
 
Erstmal vielen Dank für die Berichte mit tollen Eindrücken.


Ein wenig OT:
Mt. Cervino schrieb:
Der letzte Weg war sogar mal eine Piste (Bifangpiste?). Das war die einzige Verbindung zurück von Serfaus nach Fiss bevor die Skigebiete zusammengeschlossen wurden. In die andere Richtung gab es ja verschiedene Routen über den Sattelkopf. Man musste den LSAP Bifang-SL aus Serfaus unten nehmen um an den Start der Abfahrt zu kommen.

Hier zeigt sich der Erfolg des heutigen Marketings von SFL seit dem oft als Zusammenschluss gefeiertem Datum, denn die Skigebiete waren ja schon lange verbunden und das nicht über Routen, sondern über offizielle Pisten.

Von Fiss ging die Piste wie heute von Bergstation Waldlift (heute Waldbahn) mit dem Zieher. Direkt vom unteren Sattelkopf runter nach Serfaus ging früher m.E. nichts, sondern nur über die Abfahrt zuerst zur BS Waldlift. Von Serfaus aus fuhr man den Südsattel und dann -wo der letzte große Rechtsknick Richtung Gondelbahn ist- weiter gerade aus (wird heute noch von vielen Hotelgästen genutzt, da man bis gut zum Bereich oberhalb der Kirche kommt) und nahm dann den ersten und längsten von ehemals 3(!) Bifang-Schleppern und fuhr auf der Piste (Zieher) „oberer Bifangweg“ zum Waldlift nach Fiss.

Es war also eigentlich schon „immer“ ein Zusammschluss da, nur über Schlepper und nur über einen Grossraumskipass (Ski6), aber das war zu der Zeit durchaus üblich... Siehe Sella Ronda. Nur die Sella hat damals schon Werbung für das zusammenhängende Gebiet gemacht, SFL waren das noch sehr eigenbrödlerisch unterwegs.
 
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