Nachdem wir im Jahr zuvor bereits durch die Höllentalklamm sind, uns die Wanderung aber so gut gefallen hat, sind wir sie nochmal gelaufen. Allerdings wählten wir als Alternative zur Klamm den anspruchsvollen, schwarzen Stangensteig.
Die Anreise gestalteten wir umweltfreundlich von Garmisch mit dem Bus. Also konnten wir auch bei der Abreise direkt ab Hammersbach den Bus wieder nach Garmisch nehmen, um uns die knapp 2 Kilometer im Tal zur Bahn zurück zu sparen.
Wetter
Es war sehr heiß in Garmisch, am Berg natürlich angenehmer. Gegen Abend gab es ein Gewitter, als wir aber schon wieder im Hotel waren.
Tourdaten
9 Kilometer
Gut 4h Gehzeit ohne Pausen
ca. 470 Höhenmeter aufwärts, ca. 1300 Höhenmeter abwärts (Messergebnisse sehr verschieden - keine Garantie)
Fazit
Es fällt eigentlich ziemlich ähnlich aus wie das zum Jahr davor. Zu dem schönen Höllentalsteig über die Knappenhäuser kam noch der tolle Stangensteig hinzu. Dieser ist aber nochmal schwerer und sollte wirklich nur mit der nötigen Ausrüstung/Erfahrung/Kondition/Schwindelfreiheit begangen werden. Nebeneffekt war, dass man sich die Klammgebühren sparen konnte, was aber nun wirklich kein wirklicher Grund ist. Hervorheben muss ich auch noch das gute ÖPNV-System, das mit der Gästekarte kostenlos ist. Die Busse waren zwar sehr voll, aber man konnte das Auto stehen lassen, was nunmal viel wichtiger und deutlich sinnvoller für die Umwelt ist! Man merkte zwar, dass jetzt zur Hauptsaison etwas mehr los ist, von einer Karawanenwanderung war es aber wirklich sehr weit entfernt! Es war sehr entspannt zu gehen.
Mir hat diese Variante mit dem Stangensteig (anstatt der Klamm) noch besser gefallen .
Bilder
Blick auf Garmisch-Partenkirchen, aufgenommen unterhalb des Hupfleitenjochs.
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Gemütliche Stimmung mit den Farben der Natur. Oben sieht man die Alpspix sowie die Bergstationen der Alpspitz- und Hochalmbahn.
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Wenn man zum Hupfleitenjoch hochwandert, hat man die Erinnerungen noch im Kopf. Dann läuft man die letzten Meter und.... dieser beeindruckende Blick aufs Höllental eröffnet sich vor einem. Wenn man sowas sieht, bekommt man einfach immer wieder Respekt vor den Bergen!
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Dieser ausgesetzte Wegverlauf, der nahezu am Berg klebt, gefällt mir auf den Bildern einfach sehr.
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Hier die Knappenhäuser nochmal aus der Nähe. Sie würden sich so gut als Hütte anbieten, aber leider stehen sie leer.
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Rückblick talauswärts zur Klamm
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Selbe Blickrichtung, aber inklusive des in den Fels gehauenen Steiges
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Das hintere Höllental ist nochmal ein größerer Panoramatraum. In der Bildmitte ist die Riffelscharte zu sehen. Dorthin würde sich eine Wanderung auch mal anbieten. Kann mir jemand die Bergspitze links daneben benennen?
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Und nochmal der Talschluss. Überall verstreut machten es sich die Wanderer hier in allen Nischen bequem. Wir mussten erstmal lange suchen, bis wir auch einen Rastplatz fanden ;-). Die Höllentalangerhütte hat uns nämlich letztes Jahr kulinarisch alles andere als begeistert.
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Nun schon im engeren Höllental einige Hundert Meter vor dem Klammeingang, den man erreicht, wenn man links des "Flusses" weiterläuft. Wir haben ihn bereits überquert und befinden uns somit am Start des Stangensteiges.
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Man muss sich bewusst sein, das dieser noch einige Höhenmeter aufwärts macht, bevor er schließlich ins Tal führt. Hier sieht man auch gut die ausgesetzte Lage. Kurz neben dem Steig geht es wirklich fast senkrecht runter. Später (nach der Klammbrücke) gab es Stellen, an denen es locker 100m in die Tiefe ging.
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Rückblick zur Riffelscharte und zur Zugspitze (oberhalb des Höllentalferners)
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Und nun stehen wir auf der Klammbrücke, wo man tief in die Klamm hinein blicken kann.
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Anschließend folgt noch ein kleiner Aufsteig, dann die ausgesetzte Passage, ehe es in einigen steilen Serpentinen hinab auf den Weg nach Hammersbach zur Bushaltestelle ging.
Danke für´s Lesen! Ich hoffe, ihr konntet es genießen
Viele Grüße,
be4ski