Rofan - Goldener Oktober die 2. (17.10.2018)

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Widdi
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Rofan - Goldener Oktober die 2. (17.10.2018)

Beitrag von Widdi » 14.11.2018 - 16:36

Anfahrt:
Markt Indersdorf - A99/A8 - Holzkirchen - Tegernsee - Achensee - Maurach in 2:40 Stunden (Berufsverkehr um München)

Rückfahrt:
Maurach - Achensee - Tegernsee - Holzkirchen - A8/A99 - Markt Indersdorf in 2:30 Stunden (Berufsverkehr)

Wetter:
Kaiserwetter, 12°C am Berg 18°C im Tal

Schneehöhe:
Tal: 0 cm
Berg: 0cm

Geöffnete Anlagen und Hütten:
-60PB Rofanbahn (2x)
-Alle

Geschlossene Anlagen und Hütten:
-Rest

Wartezeiten:
Nur auf die Nächste Gondel

Gefallen:
- Landschaft
- Kleine Pfade
- Mehrere 2000er in einem Aufwasch möglich
- Schneller Zustieg
- Relativ kurze Anfahrt (km-Mäßig)
- Erfurter Hütte

Nicht Gefallen:
-nix

Wertung:
6 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

Und noch eine Leiche entsorgen: Diesmal von der 2. TSC-Altlast, auch wieder zum Wandern Schifahren gings dann eine gute Woche später, bei naja Bedingungen. Diesmal sollte es eine Wiederholung meiner Runde von letztem Jahr im Juni sein, dort war allerdings das Wetter gegen mich, hatte immer wieder Regenschauer gehabt. Also diesmal bei Kaiserwetter nochmal hoch. Rauf und runter gings natürlich per Gondelbahn und das freischalten für Axess ist auch erledigt.

1. Bergfahrt mit der Rofanbahn

Dank des starken Verkehrsaufkommens hatte ich hin erstmal 40min verloren, so war ich leider erst gegen 9:00 an der Bahn, dort dann erstmal die Karte Freigeschalten und hoch. Wieder 20€ reingefahren, obwohl man auf die Fahrkarten auch einen AV-Rabatt bekäme, aber warum eine Karte kaufen, wenn man die eh schon hat! Es stand nicht wie für die meisten der kurze Weg zur Hochiss an, den man aber auch verlängern kann, falls man den Dalfazkamm mit nimmt, sondern 3 weniger hohe und bekannte Gipfel. Den Roßkopf ließ ich aber wieder weg.

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Und rauf da, bezahlt ist Bezahlt, aber das nächste mal bitte mit Schnee

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Blick rüber zum Bärenkopf, der steht auch noch auf meiner Sommertourenliste

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Über die Stütze drüber, die Bahn selber gibts seit 1959, die heutigen Gondeln sind aus den 90er-Jahren

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Oben angekommen, Frühschoppen gabs diesmal nicht, bin mal gleich los gegangen

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Goldener Oktober bei der Bergstation, da es hier auch einige Lärchenwälder hat

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Zwei Ziele sieht man bereits, den Roßkopf hab ich mir wieder geschenkt, wusste ned wie der Steig ist, aber der ist mit B für mich knapp machbar.

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Karwendel und Lärchen

2. Zustieg zum Spieljoch

Nunja von der Bergstation aus muss man erst mal ein gutes Stück dem Normalweg zur Hochiss folgen. Was sehr intressant ist, dass es im Gebirge selber kaum Hütten hat, dafür alles in der Nähe der Bergstation der Seilbahn. Mir fällt nur die Dalfazalm ein, die hinter dem Dalfazkamm liegt ansonsten ist sämtliche Gastro rund um die Bergstation gebaut. OK es gibt auch auf der anderen Seite des Rofans Hütten, aber im Kerngebiet selber hat man je nach Routenwahl tw. unberührte Natur von ein paar Pfaden abgesehen. Nach gut 45min gings dann auf den Gipfelanstieg zum Spieljoch, von dort kann man da bis zur Rofanspitze oder noch weiter gehen, und mit einem Abstecher zur Seekarlspitze kann man aus einem 2000er bzw. 4000er sogar einen 6000er machen, aber Hintereinander. (3 Gipfel >2000m)

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Karwendelblick gerade runter müsste die Rote Abfahrt sein, die Schwarze geht ja von der DSB Mauritzalm aus rechts weg

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Blick zum Grubastieg und zum Spieljoch, dass allerdings kein Kreuz trägt

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Wegverlauf bis zur Abzweige gemütliches T2

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Diesiger Südblick mit dem Ebner Joch, auch ein lohnender Gipfel, aber da lohnt nur eine Bergfahrt, da man sonst einen größeren Gegenanstieg zur Station hat.

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Rückblick zur Bergstation, recht nett auf einem leicht bewaldeten Hügel von dort kann man quer durch das tw. verkarstete Hochplateau wandern ohne gröbere Höhenmeter zu haben, ideal zum Wanderschuhe einlaufen.

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Und um Halb 10 kein Mensch unterwegs, später kamen dann ein paar größere Gruppen, aber die wollten alle zur Hochiss rüber.

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Rückblick die Traverse muss man egal ob man zur Hochiss oder zum Spieljoch will machen

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Blick rüber zur Hochiss, abschnittsweise geht man durch quasi Hochebenen durch

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Hochiss und Spieljoch, auf den Rechts gings dann hinauf

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Mal ein Blick zum Dalfazer Kamm, den gibts vllt. nächstes Jahr im Herbst mal wieder, ist eine sehr schöne, wenn auch anspruchsvolle Tour, die man wahlweise vom Tal aus oder von der Bergbahn aus machen kann.

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Licht und Schatten, im Schatten lag sogar noch etwas morgendlicher Reif, obwohl es recht mild war, war aber auch zumindest nach Norden klare Sicht.

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Gschöllkopf, kann mir nicht Helfen aber der Berg sieht von hinten fast wie ein unförmiges Gummibärchen aus und daneben die Dalfazer Wände, die Paradetour dort, wenn man wildere Pfade mag

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So rauf da, ab hier wird das Gelände mit T3 etwas anspruchsvoller. Die schwierigste Stelle ist dann der Grat hinter dem Spieljoch, aber das ist nur ein wenig leichte Kraxelei.

3. Gipfelanstieg zum Spieljoch+Rast

So kaum in den Steig rüber, war dann auch gar nix mehr los. Bloss eine Hand Voll Leute, am Spieljoch selber war keiner oben, an der Seekarlspitz waren dann ganze 2 Aspiranten oben. Meine Wenigkeit und ein Einheimischer. Und die Ruhe hatte man dann bis rüber zur Grubascharte, dort kommen dann die einfachen Anstiege zur Rofanspitze hoch. Später halt dann noch einen alten Pfad erspäht zur Rofanspitze der war dann dran. Naja zunächst gings dann hoch zum Spieljoch, dessen Gipfel ziert ein Gartenzwerg am Grat.

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Nochmal die Hochiss

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Karwendel, Dalfazer Wände und Gschöllkopf

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Knapp unterm Kamm verschwindet der Gschöllkopf hinter den Felsen vom Spieljoch. Nach Norden fallen die Gipfel senkrecht ab, von Süden kommt man aber überall recht einfach hoch

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Wegverlauf hoch ein schmaler Steig durch Bergwiesen

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Unterhalb schaut nochmal der Gschöllkopf raus, während man den Graskamm hoch geht

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Dalfazer Wände mal wieder, die kann man in einer Anspruchsvollen Bergwanderung überschreiten (T3+)

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Zum Gipfel gehts im Gras hoch

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Seitenblick zur Hochiss die ist ein guter Aussichtsberg und mit knapp 2300m auch eine gute Höhe, zugleich der Höchste Gipfel der gesamten Brandenberger Alpen respektive des Rofans

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Karwendelblick, davor wieder die Markanten Dalfazer Wände. Geht man auf dem Kamm gegenüber hat man auch eine gute Aussicht

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Mal ein Talblick nach Norden fällt der Rofanstock senkrecht ab

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Gartenzwerg am Berg, ka wer den da installiert hat, statt eines Kreuzes gibts am Spieljoch eben einen Gartenzwerg, den man aber nur kletternd erreichen kann

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Guffert vom Spieljoch aus gesehen

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Und unten die Grubascharte und deren Umgebung, dort ist eine weitere Hochfläche

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Seekarlspitze, Roßkopf, Rofanspitze

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Belegung am Gipfel keine Leute nur eine Bergdohle, und nebenan an die Hochiss hatte es trotz Wochentag fast was von nem Zweibeinigen Almauftrieb

4. Spieljoch-Seekarlscharte

Nach einer eher kurzen Rast, gings dann gleich weiter und den Grat zur Seekarlscharte runter. Ab dort kann man mit gut 100hm Anstieg den Zweithöchsten Rofangipfel mitnehmen die Seekarlspitze. Das wurde dann natürlich auch meinerseits gemacht, somit bereits einen 4000er zusammen bekommen, aber nacheinander. Der Weg runter ist anspruchsvoller als zum Spieljoch hoch, man hat im Abstieg 2 kurze Kraxeleien aber lediglich kurze Versicherte Stellen. Da man hinten den Grat quasi runter muss. Unten gehts dann durch Wiesen weiter.

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Abflug, selber gings dann auch weiter, allerdings zu Fuss

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Blick an der Hochiss vorbei Richtung Karwendel und Unnütze

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Karwendelblick

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Hochiss samt Bergdohle

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Und da gings nun Runter

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Seekarlsee mit der Haidachstellwand

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Mal wieder der Guffert

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Wegverlauf, T3 mit 2 kurzen Kletterstellen, ideale Eingehtour für die neuen Schuhe

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Wegverlauf, aber nicht dramatisch

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So den Pfad gegenüber gings dann hoch, auf den Zweithöchsten Rofangipfel

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Seekarlsee vom Anstieg aus

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Gratverlauf

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Unnütz und Guffert mal wieder

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Rosskopf und der 15-minütige Anstieg hoch zum Seekarlspitz-Gipfel, der natürlich mitgenommen wurde.

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Recht scharfer Grat, nach Süden hat man alpine Wiesen.

5. Aufstieg zur Seekarlspitze

Nunja kaum in der Scharte gings dann gleich mal rauf zum Gipfel. Zurück muss man ja leider den gleichen Weg nehmen, allerdings hat sich der kleine Abstecher bei Kaiserwetter mehr als gelohnt. Auch wenn die Fernsicht leider etwas diesig war. Aber schon die Nahblicke direkt am Grat entlang haben was. Oben steht ein kleines Gipfelkreuz (eher ein Gedenkkreuz) und ein Bankerl. Und insgesamt waren an jenem Vormittag nur 2 Personen dort oben (Ich und noch einer), ansonsten nix los.

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Ausblick übers Plateau

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Wegverlauf, ist zwar nicht markiert da rauf aber Einfach

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Seekarl landschaftlich ein nettes Eck vor allem im Herbst

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Hochiss mal wieder, wie alle Gipfel im Rofan haben die eine "flache" und eine Steile Seite, lediglich der Rosskopf ist felsiger

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Nochmal das Spieljoch

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Karstgelände hier oben, sieht man deutlich

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Seitenblick zum Rosskopf

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Am Gipfel angekommen

6. Auf der Seekarlspitze

Oben angekommen erstmal eine Pause gemacht. War neben dem Spieljoch der ruhigste Gipfel der Runde Nix los und ein sehr schöner Blick. Oben erstmal fast 20min Pause gemacht, danach gings dann rüber zur Grubascharte. Die meiste Zeit hält man sich dort eh auf um oder über 2000m Höhe auf. Die Aussicht wird durch die Höhere Hochiss auch nur wenig verstellt, allerdings sieht man letztere deutlich. Aber klar die ist auch etwas höher als die Seekarlspitze mit ihren 2261m. Dafür ist aber die Nummer 2 wie so oft der ruhigere Gipfel. Da verirren sich nur wenige Leute hoch unter der Woche.

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Südblick über den wenige Meter niedrigeren Roßkopf drüber

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Westblick am Hochiss vorbei

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Und rüber zur Rofanspitze geschaut die war das 3. Ziel des Tages und auch der letzte Gipfel für die Tour

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Guffert dahinter die Voralpen respektive die Voralpin geprägten Teile der Brandenberger Alpen

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Unnütze und Vorkarwendel

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Rofanspitze, Sagzahn, Vorderes Sonnwendjoch und der Rosskopf

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Kreuz-Totale, ist eigtl. kein Gipfelkreuz sondern ein Gedenkkreuz

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Unnütze und Guffert mal wieder, die Unnütze sind erledigt, aber der Guffert fehlt mir noch

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Voralpen-Zoom Richtung Wendelstein

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Tiefblick ins Zillertal, 1700m tiefer

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Nochmal die Haidachstellwand

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Talblick Richtung Steinberg am Rofan

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Nochmald ie Rofanspitze, man kann auch einen Klettersteig nehmen Richtung Rofanspitze, hab aber den Normalweg genommen

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Nochmal gen Steinberg runtergeschaut

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Und wieder im Abstieg, danach gings noch zur Rofanspitze

7. Seekarlspitze - Grubascharte

Nunja unten angekommen gings erstmal mit etwas Höhenverlust um den Rosskopf herum und auf der anderen Seite meist auf gleicher Höhe (knapp unter 2100m) zur Grubascharte rüber. Landschaftlich eine sehr nette Ecke und vor allem Ruhig. Später kamen ein paar Wanderer die den Weg wissen wollten, wenig später waren die umgekehrt, und lieber den Normalweg gemacht. Selber später einen kleinen Alten Pfad entdeckt, der natürlich dann geentert wurde, so wurde dann aus der Eingehtour eine kleine Runde mit 700hm.

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Fast an der Scharte zurück

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Wegverlauf tw. durch karstiges Gelände

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Hier könnte man den Rosskopf mitnehmen, der steht aber auf meiner Tourenliste irgendwann mal, wusste nur den Schwierigkeitsgrad der Passagen rüber ned: Bis Klettersteig B kann ich gehen

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Also doch unterhalb vorbei

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Macht von Unten aber auch einen ordentlichen Eindruck, dabei ist das nur der 4.-Höchste Gipfel des gesamten Stocks

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Karstgelände am Seekarlspitz

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Wegverlauf

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Blick zur Grubascharte rüber

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Nochmal die Haidachstellwand

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Und ein Rückblick am Rosskopf vorbei

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Für mich gings dann auf einem alten Steig zur Rofanspitze weiter

8. Grubascharte - Rofanspitze

Nunja an der Scharte, nciht dem Normalweg gefolgt, sondern wieder am Grat entlang zur Rofanspitze weiter. Dort erstmal zum Westgipfel hinauf und weiter zum Hauptgipfel. Den Steig zu finden benötigt ein wenig Instinkt, ist aber einfaches Gelände, würde den mal knapp auf T3 setzen, fast noch T2 Dafür hat man dort permanente Aussicht. Lediglich ein kleines Stückchen sind Schrofen also nix wildes. Trittsicherheit braucht man natürlich generell dafür. Zurück gings dann via Schafsteigsattel und dem Normalweg zur Seilbahn, wo sich dann auch später der Kreis geschlossen hatte.

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Und rauf der Steig ist gut zu finden, man darf sich halt ned auf Markierungen verlassen

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Wegverlauf man geht zum Kamm hinauf und dann rüber zur Rofanspitze, oben geht man am Grat entlang, aber problemloses Terrain

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Ausblick vom Alten Steig aus sieht man permanent ins Tal runter und auch zum Guffert hinüber

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Wieder der Rosskopf

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Grubaebene

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Oben muss man nur der Kammlinie folgen schon kommt man auf der Rofanspitze raus

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Grubasee

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Der Westgipfel, danach nur 10min am Kamm entlang schon ist man am Kreuzgipfel

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Wegverlauf dem schmalen Pfad muss man folgen aber der ist recht problemlos zu gehen

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Seitenblick vom Grat aus

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Rückblick auf den Kamm, ausser dem Rosskopf hatte ich alles ab Spieljoch bestiegen

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Mal ein Blick zum Sagzahn, der ist über einen kurzen Alpinen Steig erreichbar (T4) oder aussenrum (T2-3)

9. Auf der Rofanspitze

Tja oben an der Rofanspitze war im Gegensatz zu den Ersten Beiden Gipfeln so einiges los. Die Meisten sind den Normalweg von der Seilbahn aus gegangen, vor allem auch viele Ältere Semester. Aber man hat ja auf dem Anstieg ja öfter mal Flachpassagen und grad mal 420hm mit Gegenanstiegen vllt. knapp 500m. Auch von dort eine gute Aussicht gehabt, leider diesig. Naja zurück gings dann in gut Anderthalb Stunden via Schafsteigsattel. Nach weiteren 20min Rast gings dann retour.

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Auf dem Gipfel angekommen mit 2259m der Dritthöchste Rofangipfel

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Rückblick über den Kamm, nimmt man ab Grubascharte den Alten Weg oder versucht gar den Bettlersteig ausfindig zu machen kann man auch einfach am Kamm entlang hoch

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Ausblick vom Gipfel, der dritte Zweitausender für den Tag, also insgesamt ein 6000er

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Nordblick ins Mangfallgebirge hinüber

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Tiefblick zum Zireiner See

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Wieder mal das Gipfelkreuz

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Blick in die Steilflanken hinein

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Diesiger Südblick, bei perfekter Fernsicht (beim Schiopening gehabt letzte Woche) da kann man ewig weit schauen hab im Umkehrschluss am AT-Nationalfeiertag zum Rofan und fast bis München schauen können, umgekehrt sieht man vom Rofan natürlich auch den Hintertuxer Gletscher sehr gut

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Inntal-Zoom

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Sagzahn und Vorderes Sonnwendjoch

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Der Gratverlauf rüber zur Hochiss

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Wieder Guffert und Unnütze, grad im Herbst ist der Rofan lohnend

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Gipfelkreuz im Hintergrund sieht man die Bergstation, trotzdem ist man irgendwie ewig vom Schigebiet weg

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Zireiner See und dahinter der Wilde Kaiser, leider im Dunst

10. Rofanspitze - Grubastieg

Nunja nach der Gipfelrast gings dann gleich wieder runter und retour zur Erfurter Hütte auf die verdiente Einkehr. Hab dann natürlich die Betriebszeiten bis 17:00 ausgenutzt und mit der letzten Gondel ins Tal gefahren, zu schön legte sich da die Sonne auf die Terrasse. Und man hielts ohne Jacke aus, das hat man Mitte Oktober eher selten. Zuerst gings aber in die Grubascharte und das sich anschliessende Hochtal hinab, bevor es am Ende nochmal Steiler runter zur Mauritzalm ging.

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Seitenblick vom Kamm aus

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Tiefblick ins Inntal hinab beim Schafsteigsattel, früher konnte man ja von Kramsach aus mit 2 ESL hoch fahren, die sind aber schon ne weile Stillgelegt, leider

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Südblick glaube ich

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Zireiner See, leider kommt man da nicht mehr mal eben Schnell rauf, aber der ist auch ein Landschaftliches Highlight

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Blick am Kamm entlang

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Nochmal der See

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Bereits unterhalb des Schafsteigsattels auf dem Weg zur Grubascharte

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Wegverlauf, hier lediglich T2

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Grubasee und Grubalackenspitze, da war ich noch ned oben, man müsste aber von hinten auf Steilen Grashängen hoch kommen

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Und wieder an der Scharte angekommen

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Danach geht man über ein Hochplateau rüber zur Stiege, mit wenig hm unterwegs. Der Grubastieg ist ein etwas felsiger Steig runter zur Mauritzalm

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Wegverlauf eine sehr nette Wandergegend dort oben

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Tja die Felsen sehen hier fast wie ein Gletscher aus, aber ist nur Kalkstein

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Landschaft am Weg

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Man muss nur mehr durch die Wiesenfläche vorn, schon kommt der Grubastieg, der bringt einen wieder auf ca. 1800m zurück, danach muss man nur noch einen Buckel weiter zur Seilbahn und zu den dortigen Kneipen gehen

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Rückblick auf die Gruba-Ebene, danach gehts erstmal bergab.

11. Grubastieg

Nunja unten angekommen gings dann durch tw. Verkarstetes Terrain wieder zur Waldgrenze und anschliessend bei goldenem Herbstwetter rüber zur Erfurter Hütte, wo dann die verdiente Einkehr wartete. Am Grubateig gehts tw. etwas steiler bergab aber nicht schlimmer als unteres T3. Und an der Hütte kann man dann schön hocken bleiben, bis es dann am Abend wieder mit der Gondel ins Tal ging.

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Unterer Teil der Hochebene

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Karstformen im unteren Teil des Wegs

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Rückblick zum Rosskopf davor eine Lärche

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Mit etwas Zoom die Lärche fällt auf!

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Bereits an einem der letzten Anstiege angekommen

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Rückblick

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Auf dem Weg zurück zur Mauritzalm

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Noch eine kurze Hochebene durchqueren und dann war Feierabend, zumindest beim Wandern diesmal

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Wieder die Haidachstellwand

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Und ein Blick in den nächsten Lärchenwald hinüber

12. Einkehr und Talfahrt

Nunja am Nachmittag dann bei der Hütte zurück, gleich mal ab auf die Sonnenterrasse raus und sichs gut gehen lassen. Ordentlich gegessen und Später mit der Gondel wieder ins Tal, dank des schönen Wetters wurde es mal wieder die letzte Bahn ins Tal, wobei die ja am Rofan eh großzügig sind bei den Betriebszeiten. Im Herbst bis 17:00 im Sommer kann man sogar bis 17:45 ins Tal fahren und bevor ich 1,5-2 Stunden absteige da nehm ich lieber die Bahn.

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Blick zur Rotspitze

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Und Runter zum Achensee

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Und wenn man schon mal ne Mass bestellen kann natürlich eine Mass Bier dazu

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Dazu ein leckeres Hirschgulasch gehabt

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Talblick nach Eben hinab

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Und noch eine Mass genommen, sowie eine Zirbe zur Verdauung, der Absacker fiel dadurch natürlich weg, aber lieber länger oben geblieben

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Praktisch bei der Erfurter, man braucht ned lang bis zur Seilbahn, keine 2min schon kann man ins Tal schweben wenn man die Gondel erwischt (fährt so alle 15min)

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Nunja unten leider das Gaslager der Hütte, aber sonst ein Kitschbild

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Bereits auf der Talfahrt, leider sind die Scheiben sehr dreckig

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Unten kamen schon die Schatten daher, danach gings tw. im Berufsverkehr back home

Facts:

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Aufstieg: 700m
Abstieg: 700m
Strecke: 14km, davon 9,8km zu Fuss
Gehzeit: 4,5 Stunden

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