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Ellmau | Vom Hartkaiser zur Rübezahlhütte | 05.06.2021

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Hintersteiner See - Steiner Hochalm - Walleralm 01.06.2021

Nachdem ich gestern zum Urlaubsauftakt meinen ersten Skitag der Saison ( :D ) in Hintertux feiern durfte (Bericht folgt), ging es anschließend in unser Hotel nach Söll am Wilden Kaiser, wo der eigentliche Urlaub erst beginnt. Heute, am ersten Tag, liefen wir vom Hintersteiner See zunächst ein kurzes Stück auf der nicht stark befahrenen Straße nach Osten zum Parkplatz Bärnstatt. Hier stiegen wir erst über die Forststraße, dann den Großteil über steile Steige, zur Steiner Hochalm auf (Weg 821(a)). Dort beginnt der Jägersteig (Weg 823) nach Westen am Südhang des Wilden Kaisers bis zur Walleralm. Nach einem kurzen Abstecher zum Kreuzbichl liefen wir auf Waldpfaden und kurzen Schotterpassagen zum Ausgangspunkt am See zurück (Weg 45a).

Wetter
Es herrschte traumhaftes Kaiserwetter mit vereinzelten Wölkchen bei ca. 20°C.

Tourdaten
  • 9,4 Kilometer
  • ca. 480 Höhenmeter auf- und abwärts
  • Gehzeit gemütliche 4 Stunden mit kleinen Pausen

Positiv
:D Fast nur auf wunderschönen, schmalen Steigen unterwegs
:D Bestes Wetter
:D Wenige Menschen auf den Wegen
:D Malerische Ausblicke auf den Hintersteiner See und ins Inntal

Negativ
:D Nichts!

Fazit
Heute war von vorne bis hinten alles perfekt. Wir liefen fast nur auf tollen, wurzeligen Pfaden und das bei bestem Wetter und schönsten Ausblicken! Egal, wo man war, der See war stets präsent und leuchtete kräftig türkis zwischen den Bergen :D. Die Pfade führten über Stock und Stein gemütlich durch lichte Wälder, was heute sehr passend war, da die Sonne sehr stark schien und wir vom gestrigen Gletschertag noch gezeichnet waren, obwohl wir uns vier mal eingeschmiert hatten :lach:. Was ich bis jetzt noch nicht richtig verarbeitet habe, ist, dass ich gestern einen perfekten Skitag und heute einen perfekten Wandertag erlebt habe. Das ist ein gewaltiger, aber toller Kontrast :ja: 8O!

Bilder

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Nach dem Start am Parkplatz am Hintersteiner See um 11.10 Uhr sind wir hier schon im Anstieg zur Steiner Hochalm. Je höher man kam, desto schmäler und somit schöner wurde der Weg :). Immer wenn man sich umdrehte, konnte man den tollen Blick auf den See genießen!

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Bereits weiter oben. Toller Steig mit Blick auf die Hohe Salve und den Brandstadl ganz links.

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Wenn das keine Bilderbuchlandschaft ist, weiß ich auch nicht weiter :surprised:. Das Bild hab ich vor der Steiner Hochalm aufgenommen. Ab hier ging es dann nach Westen auf dem Jägersteig Richtung Walleralm weiter!

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Vorher noch ein Blick zum Astberg von Going und weiter links zum Kitzbüheler Horn, das gerade noch so aus den Fichtenspitzen herausschaut.

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So sah der Steig aus. Meist verlief er ruhig durch den Wald. Es gab aber des Öfteren kleine Anstiege und Gefälle.

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Ein paar mal überquert man auch Geröllfelder, wo der Ausblick dann wirklich fabelhaft war :D. Der runde Gipfel in der Bildmitte müsste der kleine Pölven sein.

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Stets aussichtsreich wandern wir durch schöne Mischwälder.

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Ab der Hälfte des Steigs läuft man häufig an gewaltigen Felswänden entlang. Die frischen, hellgrünen Buchenblätter machen die Landschaft dann noch perfekt :).

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Und es ging immer so weiter...

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Rückblick aufs Kitzbüheler Horn und den Pfad

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Es geht noch ein Stück durch den Wald...

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...ehe wir die Walleralm erreichen. Auf dem Jägersteig liefen wir zuvor ca. 75-90 Minuten, also doch ziemlich lange, wobei wir aber jede Minute genossen 8).

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Mittig im Bild liegt die Walleralm, hinter der sich der Wilde Kaiser erhebt. Wir sind kurz in die Hütte, aber dann doch wieder gegangen, da leider Selbstbedienung ist und das mit Testkontrolle, Registrierung usw. zu lange gedauert hätte.

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Das war aber nicht schlimm, sondern genau die richtige Entscheidung, denn die Rast am Gipfel des Kreuzbichls und der Weg dorthin...

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...waren es wert :). Man hat einen weiten Blick auf Wörgl ins Inntal.

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Dann stiegen wir ab. Allerdings nur selten auf dem Fahrweg, sondern meist auf traumhaften Pfaden :wink:.

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Ich kann es nur nochmal sagen. Die Landschaft ist echt schön hier. Im Hintergrund sieht man wieder jegliche Berge der Skiwelt.

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Die letzten Meter zum Parkplatz. Der Abstieg vom Kreuzbichl ging flott und wir brauchten nur gut 50 Minuten. Sehr gut, denn so waren wir noch rechtzeitig zur Jause im Hotel!

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An den Häusern am Seeufer wohnt ein Pfau, der fleißig am Schreien war :wink:.

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Und hier beendeten wir den Tag am Hintersteiner See gegen 15.25 Uhr!


Das war also wieder mein erster Bericht seit langem. Ich hab gemerkt, ich war etwas aus der Übung :lol:, hoffe aber, er hat euch gefallen!
Viele Grüße,
be4ski
 
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Wasserfallsteig - Brechhornhaus - Gampenkogel 02.06.2021

Der heutige Tag begann an der Alpenrosenbahn in Westendorf! Wir nahmen die Gondel zur Mittelstation und wanderten von dort über den Maierhof (Weg 80) und weiter über den Wasserfallsteig (Weg 1A), später über Fahrwege an der Fleidingalm vorbei (Weg 81). Nach dem Unterqueren der Windauberg 4SB liefen wir über die Piste wieder ein kurzes Stück bergwärts, um den kleineren Wanderweg (ebenfalls Weg 81) zu erreichen. Erst am Kreuzjöchlsee verließen wir den Weg und kehrten im Brechhornhaus ein. Nach der Einkehr bestiegen wir den Gampenkogel über den Ostgrat und stiegen an der Westseite wieder ab. Anschließend liefen wir noch zurück zur Bergstation der Alpenrosenbahn, wo wir die Gondel ins Tal nahmen.

Wetter
Heute war es wieder sehr freundlich mit viel Sonne und leichter Bewölkung! Es war angenehm warm bei 13-24°C je nach Hang- und Höhenlage.

Tourdaten
  • 12,18 Kilometer
  • 1000 Höhenmeter auf- und 585 Höhenmeter abwärts
  • 4 Stunden reine Gehzeit

Positiv
:D Gutes Wanderwetter mit kühlendem Wind
:D Abwechslungsreiche Tour mit schönen Wegen und erneut grandiosen Ausblicken
:D Sehr leckere Einkehr im Brechhornhaus
:D Gipfelglück am Gampenkogel
:D Kaum Menschen und leere Parkplätze
:D Viele tierische Genossen unterwegs
:D Überall Schnee und Krokusse

Negativ
:) Fällt mir nichts Schwerwiegendes ein

Fazit
Zu Tourbeginn liefen ein Stück Terrweg zum Maierhof, doch schon bald begann der schöne Wasserfallsteig! Die Ausblicke waren stets schön, auch später vom Gipfel konnte man in alle Richtungen weit blicken! Wir hatten viele Begegnungen mit Gämsen, Haubenmeisen, Maikäfern, sowie Kröten und Molchen am Kreuzjöchlsee :)! Die Einkehr im Brechhornhaus war auch sehr empfehlenswert. Die anschließende Besteigung des Gampenkogels machte die Tour perfekt. Der Aufstieg war zwar steil und anstrengend, aber der Weg dorthin und wieder runter wunderschön und die Momente am Gipfel traumhaft! Hinzu kommt, dass es einfach entspannt leer ist und das zeigt sich auch Bergbahnparkplatz, der vielleicht zu maximal 20-25% gefüllt war!

Bilder

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Der tag heute begann früh, denn wir hatten viel vor! 7.30 Uhr Frühstück und um 9.30 Uhr am Lift! Um 9.45 Uhr liefen wir dann los und zunächst die Teerstraße hinab zum Maierhof, wo wir diesen Maikäfer beobachten konnten.

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Nach rechts war stets tolle Aussicht auf blühende Wiesen und die Kitzbüheler Grasberge.

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Bei dem Haus in der Bildmitte bogen wir links ab und begannen aufzusteigen.

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Nach einer kleinen Kuhhütte wurde der Weg zum Steig :)!

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Kurz danach hatte ich Blickkontakt auf 4 Meter mit einer Gämse, die danach sofort mit ihren zwei Gefährten das Weite suchte :wink:.

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Zum Beweis, auch wenn das Bild nicht der Hammer ist, dass der Wasserfallweg seinen Namen verdient hat :). Solche kleinen Rinnen durchquerten wir 3-4 Mal. Hier an dieser Stelle "fiel" das Wasser aber am tiefsten :wink:

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Bald wurde der Wald lichter und junge Lärchen säumten den Pfad. Hier blicken wir auf die Hohe und die Kleine Salve links daneben.

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Dann erreichten wir die Hampferalm.

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Oben sieht man eine Skihütte, weiter rechts die blaue Piste vom Fleiding zur Choralmbahn.

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Anschließend laufen wir auf dem Schotterweg weiter und unterqueren die recht neue Fleidingbahn

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Blick ins Tal der Windauer Ache, also das Windautal? :wink:

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Über den Fahrweg liefen wir ostwärts um den Berg herum und bogen nach dem Unterqueren der Windauberg 4SB links die Piste hinauf ab (Eigentlich war in der Karte ein Pfad eingezeichnet). Schöne Krokusse blühten hier :D.


Und das direkt am Rand des Schneefelds. Man sah immer schon wenige Zentimeter neben dem letzten Schnee die ersten Sprösslinge der Blumen. Sehr flott :wink:

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Der Aufstieg über die Piste lohnte sich aber, da wir diesen schönen Weg gehen wollten, der uns auch zum Brechhornhaus/Kreuzjöchlsee bringt :).

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Wir liefen weiter auf einem kleineren Steig und ließen den anderen Weg rechts von uns. Hier liegt noch eine dicke Schneeschicht. Hinten sieht man das noch tief verschneite Brechhorn :).

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Schließlich erreichten wir den Kreuzjöchlsee, ein sehr schöner Speichersee, wie wir finden.

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Am Horizont sieht man das Horn und die Loferer Steinberge. Bekanntes Land :)
Dann kehrten wir um kurz vor halb eins im Brechhornhaus ein. Es gab leckeren Kaiserschmarrn und Schlutzkrapfen :).

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Um 13.15 Uhr ging es dann wieder zum Speichersee. Der Teich wimmelt nur so von Leben! Alles voller Kröten ;D und auch Molche

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Wir konnten ins Kitzbüheler Skigebiet blicken und quasi jeden Berg sehen :D. Die Fleckalmbahn, den Steinbergkogel oder auch die rote Station der 3S am Pengelstein u.v.m. 8)

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Wir entschieden uns für die KiWest :biggrin: und der Weg war wirklich schön, obwohl er auf so einem fetten Ziehweg verläuft :D. Kein Wunder bei dem Panorama.

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Doch dann gings bald links ab und sehr steil bergauf :D auf einem sehr verwunschenen Steig. Hier mit Blick auf St. Johann, die Steinplatte und wieder die Loferer Steinberge.

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Es war schon anstrengend hier, aber wir wollten hoch! Kennt einer den markanten Gipfel ganz rechts?

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Blick vom Gipfel auf den Talkaserlift mit dem spitzen Nachtsöllberg daneben und der Hohen Salve im Hintergrund.

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Beweisfoto am Gampenkogel :lol:, hinten der Wilde Kaiser in seiner vollen Ausdehnung! Links im Bild sieht man noch den neuen Brantlalmsee in der Skiwelt Brixen.

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Nach der Entspannung am Gipfel geht es sehr schön über die Westflanke des Gampenkogels wieder bergab. Hier lag des Öfteren noch etwas Schnee im Weg, was durchaus Freude bereitete, Absturzgefahr bestand nicht.

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Wie man sieht, war aber deswegen viel Schmelzwasser vorhanden, weswegen der Weg zum Bach wurde :lol:. Wir wichen aus und rutschen entspannt über Schneefelder nach unten.

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Über den Fahrweg ging es zurück zur Gondel, wo wir um 15.40 Uhr zustiegen. Hier noch ein Blick zurück aus der Bahn mit Fleiding (rechts) und Alpenrosensteig. Im Tal angekommen, gings heim nach Söll ins Hotel!


Danke fürs Lesen :wink: und viele Grüße,
be4ski

P.S.
maximus8 schrieb:
Schöner Bericht und tolle Bilder!
Danke Dir!
 
Tirolbahn schrieb:
be4ski schrieb:
Es war schon anstrengend hier, aber wir wollten hoch! Kennt einer den markanten Gipfel ganz rechts?

Das ist der große Rettenstein

Von Süden noch markanter, aber das ist auch aus meiner Sicht korrekt.

Tolle Bilder aus einer mir auch recht gut bekannten Gegend 👍
 
Tirolbahn schrieb:
Das ist der große Rettenstein
Gut zu wissen, danke :wink:

icedtea schrieb:
Von Süden noch markanter, aber das ist auch aus meiner Sicht korrekt.

Tolle Bilder aus einer mir auch recht gut bekannten Gegend 👍
👍🏼Danke Dir
Heute Abend kommt dann die Fortsetzung. :wink:
 
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Brandstadl - Hochbrixen - Hohe Salve 03.06.2021

Wir haben gestern die 4-Tages-Bergbahnkarte gekauft, also ging es heute wieder in den Lift :wink:. Wir starteten in Scheffau an der Brandstadlbahn, die wir mit dem Wanderbus aus Söll erreichten. Nach der Bergfahrt liefen wir zuerst kurz nach Osten zum Heimkehrerkreuz und anschließend nach Osten über schmale Wanderwege (stets Nr. 99) vorbei an der Tanzbodenalm und hoch auf den Eiberg. Nach einem kurzen Abschnitt Fahrweg beginnt nach dem Jochstub'nsee wieder ein kleinerer Weg, der uns zum Zinsberg bringt. Ohne den Gipfel zu erreichen, liefen wir dann über den Schotterweg talwärts, von dem bald wieder ein schmaler Weg zur Brantlalm abzweigte. Wir gingen weiter über den Fahrweg nach Hochbrixen, am Filzalmsee vorbei und zur Filzalm (Einkehr). Anschließend wanderten wir meist auf kleinen Pfaden zur Hohen Salve (Weg Nr. 99 und 90) und, wobei wir am Kälbersalvensee vorbeikamen. Oben angekommen, nahmen wir die Gondeln ins Tal und liefen zurück nach Söll über den Ahornsee.

Wetter
Es war wieder warm bei max. 24°C, wurde aber später bei Wolken und Wind auch mal frisch am Gipfel. Der blaue Himmel am Morgen wurde tagsüber durch Bewölkung abgelöst.

Tourdaten
  • 13,4 Kilometer (davon 2km im Dorf)
  • 660 Höhenmeter auf- und 520 Höhenmeter abwärts
  • 3:25h reine Laufzeit

Positiv
:D Seilbahnwandern durchs zweitgrößte Skigebiet Österreichs und dennoch schöne, teils ruhige Wege
:D Sehr leckeres Essen in der Filzalm
:D Erste Fahrt mit der extrem laufruhigen 10EUB Hexenwasser
:D Streckenwanderung dank Bustransfer, aber...

Negativ
:evil: kleine, überfüllte Busse

Fazit
Den vierten Tag in Folge war heute wieder schönes Wetter :). Wir liefen die meiste Zeit auf schmalen Wanderwegen und auch auf Steigen :D (das war natürlich gewollt, aber ist dennoch positiv anzumerken). Das Wandern quer durch die Haupt-Skiwelt bereitete wirklich Freude, denn es gab stets schöne Ecken und Ausblicke sowieso! Die Fahrt mit der neuen 10EUB in Söll war ebenso ein schönes Erlebnis wie der Kaiserschmarrn auf der Filzalm! Dass wir die Wanderung so gehen konnten, funktionierte nur dank der Busverbindung. Wir hatten dabei Glück, da Söll die Starthaltestelle ist. An der Hexenwasser EUB wollten dann bestimmt 20 Leute in den Bus, der aber schon voll war, weswegen der Großteil dort stehen gelassen wurde. In meinen Augen ein absolutes No-Go über die Feiertage, in den Ferien und in Corona-Zeiten nur mit kleinen Sprintern zu fahren, die vollgestopft wurden. In Scheffau angekommen, war ich erst mal durchgeschwitzt :lol: :evil:. Nichtsdestotrotz trübte das den Tag nicht, denn der war super!

Bilder

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Wir stiegen um kurz nach viertel elf in die Brandstadlbahn.

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Der Ausblick auf den Wilden Kaiser hat einfach etwas ganz besonderes, auch wenn ich schon zum sechsten Mal hier bin.

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Dito.

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Am Brandstadl angekommen, entflohen wir dem Trubel und Spielzeugwahn und liefen zum Heimkehrerkreuz über malerische Almen. Der Blick geht bis ins Inntal und nach links zu unserem Ziel, der Hohen Salve!

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Wir kamen an der Tanzbodenalm vorbei (in der Bildmitte) und stiegen dann am Hang des Eiberg auf.
Wir unterquerten auch diesen absolut seltenen Doppelvierersessellift. Ich frag mich, was die Beweggründe waren, einen derartigen Lift zu bauen 8O. Das gibts definitiv nur einmal (soweit mir bekannt).

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Rückblick auf den Weg kurz vor dem Eiberg.

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Wir machten dann den Abstecher zum Eiberg-"Gipfel". Es herrschte absolute Stille, mitten im Industrieskigebiet :). Das ist übrigens nicht der Eiberggipfel, wo die Lifte enden, sondern tiefer weiter westlich.

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Dann gings zum Jochstub'nsee und weiter über kleine Wege Richtung Zinsberg. Links im Wald schaut die Zinsbergbahn-Bergstation raus.

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Auch hier war alles voller Krokusse, im Hintergrund der Hochalmlift.

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Danach begann der Abstieg nach Hochbrixen, der zunächst auf Schotterwegen verläuft. Blick wieder auf die Salve, Kraftalm und Saukogel (die kleine bewaldete Bergspitze über Hochsöll) sind auch zu sehen.

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Dann gings gemütlich rechts rein. Der Weg ist ein anderer als in der Karte ausgeschrieben, hat aber auch die Brantlalm als Ziel. Der alte Weg ging direkt in der Trasse der Zinsbergbahn und schien beim Bau zerstört worden zu sein. Dieser Weg hier war aber der Hammer, also keine Sorge! :) Links sieht man den Gampenkogel, wo wir gestern oben waren, sowie die Skiweltbahn mit Kandleralmababfahrt.

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Schöner Wegverlauf und mit Blick auf den neuen Brantlalmsee sowie den älteren Filzalmsee rechts.

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Etwas weiter vorne erneut ein Blick nach rechts auf die Salve und den Filzalmsee, über dem die Filzalm liegt, zu der es dann hingehen sollte.

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Sehr schön!

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Dann der Kontrast. Ja wir sind in einem Skigebiet :wink: Ein See mit zugeschottertem Ufer gehört da dazu :wink:

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Und ein Bulldozer darf erst recht nicht fehlen :lol:. Weg hier!!!

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Weiter ging es über den Fahrweg zur Hochbrixen EUB. Staubige Angelegenheit, aber nette Umgebung.

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Bereits nach der EUB (rechts im Bild) befanden wir uns jetzt am Speichersee. Ein kurzer Anstieg wartete noch dann gab es...

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...einen der besten Kaiserschmarrn, den ich je gegessen habe und das meine ich ernst 8O :D. Extrem lecker auf der Filzalm.

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Um 13.30 Uhr ging es dann an den 500HM-Aufstieg, der letztendlich gut eine Stunde dauerte. Hier der Rückblick auf den Zinsberg und unten sieht man den Steig, den wir hochkamen. Weiß einer, was die da unterhalb des neuen Speichersees noch rumgebaggert haben???

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Nach Ankunft am (Kälber-)Salvensee nahmen wir den Steig über die schwarze Südpiste auf die Salve. Unten mit der Foischingbahn, und hinten rechts sogar mit dem über 3600 Meter hohen Großvenediger :).

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Blick ins Brixental

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Und noch einmal den Steig zurück.

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte :wink:, wir waren oben. Mit der EUB fuhren wir dann nach Hochsöll runter.

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Hierauf hab ich mich schon gefreut :D

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Die Fahrt mit der neunen 10EUB war sehr komfortabel. Meint ihr, dass wirklich jede der Kabinen videoüberwacht ist? Oder ist das nur Abschreckung?

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Na kennt den jemand aus dem ZDF :lol: ?

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Das Abschlussbild des Tages, sieht nett aus mit der Kapelle :). Dann liefen wir heim zum Hotel nach Söll.

Danke fürs Lesen!
Grüße, be4ski
 
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Kleine Salve - Höhenrundweg - Hexenwasser 04.06.2021

Der heutige Tag beginnt an der Salvistabahn in Itter, wohin wir mit dem Postbus aus Söll gefahren sind. Nach der Auffahrt laufen wir den Höhenrundweg um die Hohe Salve gegen den Uhrzeigersinn zunächst bis zur Bergstation der Kälbersalvenbahn. Dort wählen wir den alten Steig der am Osthang der Salve entlang zur Keatalm führt. Weiter geht es dann auf dem Fortsweg und anschließend über einen Pfad auf der Piste zum Hexenwasser, wo wir in Ruhe noch eine größere Runde drehen.

Wetter
Wider erwarten war es wieder sonnig und sehr drückend warm bei bis zu 24°C.

Tourdaten
  • 8,3 Kilometer
  • 3 Stunden Gehzeit mit kleinen Pausen
  • 340 Höhenmeter aufwärts und 740 Höhenmeter abwärts

Positiv
:D Kleiner, alter Steig an der Ostseite der Hohen Salve
:D Hexenwasser Söll
:D Neue Bahnen Itter und Söll

Negativ
:( Drückend, schwüles Wetter
:( Oststeig an der Salve nicht mehr beschildert und gepflegt

Fazit
Das war wieder eine Seilbahnwanderung wie ich sie mag, wenn es auch eigentlich nur ein kleiner Spaziergang war, im Gegensatz zu gestern. Es war aber sehr warm und ich war eindeutig falsch angezogen :lol:. Das Hexenwasser in Söll ist aber ein Highlight und wirklich ein Erlebnis für Groß und Klein :D, sehr idyllisch und wenig los. Wir waren keineswegs allein, aber der Parkplatz in Söll ist so gut wie leer gewesen. Schade ist es aber um den alten Steig von der Bergstation der Kälbersalvenbahn zur Bergstation der Silleralmbahn. Er ist wunderschön und ich finde es schlimm, dass sowas einfach links liegen gelassen wird, nach dem Motto: "Man hat ja den Fahrweg parallel leicht unterhalb des Steigs" :twisted:.
Dennoch war es natürlich wieder schön.

Bilder

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Wir nehmen den Bus um 9.40 Uhr und starten dann um 9.45 Uhr an der neuen Salvistabahn in Itter, die seit dieser Saison auch im Sommerbetrieb fährt :). Eine schöne Bahn, so wie die neue in Söll auch, aber IMO sogar noch besser. Denn wie man sieht hat sie Außenskiköcher :wink: und keine Aufkleber.

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Wir kommen an der ebenso neuen Kraftalm vorbei, die auch sehr schön aussieht.

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Oben angekommen, nach über 20 Minuten Gondelfahrt :D. Im Sommer kein Problem und in meinem Fall genial, im Winter aber würde ich bei der Schleicherei sterben :lol:. Im Bild ist der neue Speicher, der bereits von einem sehr netten Weg umrundet wird. Einiges an Wald wurde aufgeforstet, ein neuer und auch schöner Wanderweg angelegt. Ich als Begeisterter finde sowas im Grunde genommen sehr interessant, in Wahrheit muss man aber auch eingestehen, dass es eine furchtbare Naturzerstörung ist :?.

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Der neue Weg im weiteren Verlauf durch den noch bestehenden Wald gefällt mir sehr gut.

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Wir laufen am Gasthof Rigi vorbei und es geht stets bergauf, hier mit Blick in die Wildschönau.

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Die Fernsicht ist heute weniger gut, aber das Panorama dennoch schön. Im Bild ist das Windautal hinter Westendorf.

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Für eine Höhenweg sind es doch recht viele Höhenmeter. Nach 200 Höhenmeter erreichen wir die Bergstation der Kälbersalvenbahn, von wo ein alter Steig stets bergab zur Keatalm führt.

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Wie man sieht, ist es hier wirklich sehr schön. Es sind auch noch alte Markierungen vorhanden, instandgehalten wird aber nichts mehr :(. Leider ist das ein Trend, der in vielen Regionen zu beobachten ist. Ich nenne es mal "Steigsterben". Die neue Form ist dann die "Schotterweggesellschaft" :?

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Der Weg ist wirklich toll :D und ich kann nur jeden dazu aufrufen, ihn zu gehen, dann bleibt er noch lange erhalten!

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Je näher wir der Keatalm kommen, desto mehr verlieren wir an Höhe und der Steig ist auch ramponierter aufgrund der Kühe. Von der Alm laufen wir dann den Forstweg, der die Verbindungspiste von Söll zum Filzbodenlift darstellt, bis zur Bergstation der 4KSB Keat.

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Dort zweigen wir in den Pfad nach Hochsöll ab.

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Blick auf Hochsöll nach einem sehr steilen Abstieg. Bergauf ist der Weg eindeutig eine Qual, da er teils senkrecht zum Hang geht :o :lol:

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Angekommen im Hexenwasser :), jetzt heißt es entspannen.

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Von der Simonalm laufen wir über die Hexerei (die alte neu aufgebaute Alm ganz links am Hang bergwärts gesehen) auf den Gegenhang Richtung Salvenmooslift/Hans im Glück - Bahn.

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Sehr schön und nichts los.

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Und dann geht es retour über den Gasthof Stöcklalm zur 10EUB, mit der wir gemütlich ins Tal gondeln.

Morgen ist dann der Abreisetag, wo's noch kurz auf den Hartkaiser und zur Rübezahlhütte gehen soll! Bericht dazu folgt dann am Sonntag!
Viele Grüße,
be4ski
 
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Hartkaiser - Rübezahlhütte 05.06.2021

Am Abreisetag checken wir um 9.45 Uhr aus und fahren zur Hartkaiserbahn nach Ellmau. Nach der Bergfahrt laufen wir einen kleinen Rundweg zum Tanzbodensee und wieder zurück zum Hartkaiser. Über den Fahrweg und alte unmarkierte Steige steigen wir anschießend zur Rübezahlhütte ab. Nach der Einkehr fahren wir mit der Hartkaiserbahn wieder hoch und dann komplett ins Tal.

Wetter
Am Morgen ist es wieder schön und vor allem warm. Dann zieht ein heftiges Unwetter rein.

Tourdaten
  • 7,1 Kilometer
  • 1,75 Stunden Gehzeit
  • 160 Höhenmeter aufwärts und 590 Höhenmeter abwärts

Positiv
:D Aussicht am Hartkaiser immer wieder gigantisch
:D Rübezahlhütte
:D Wetter am morgen

Negativ
:( Fehlbau Mittelstation Hartkaiserbahn
:( Wetter ab Mittag

Fazit
Das war ein Abreisetag, der noch eine tolle Abrundung des Urlaubs darstellte :). Die Wege oben am Hartkaiser haben allesamt eine geniale Aussicht und der Panoramaweg ist auch noch ein sehr gemütlicher Weg. Der Abstieg zur Hütte über den Schotterweg war kein Problem, bei dem Panorama auch kein Wunder. Wir entdeckten sogar ein paar Pfade, auf denen man die Serpentinen des Forstwegs auf schöne Art abkürzen konnte. Die Einkehr war auch sehr zu empfehlen und die Hütte ist wirklich absolut urig :). Das war mein 2. Besuch in der Hütte und mein 6. am Hartkaiser und es ist immer wieder eine Reise wert 8)
Jedoch finde ich es persönlich einen Schmarrn, dass die Hartkaiserbahn nach dem Neubau vor 5 Jahren keine Talfahrtmöglichkeit an der Mittelstation mehr bietet. Durch die Rübezahlhütte wäre der Bedarf nämlich groß, was ich auch selbst erlebt habe, denn diese zieht selbst Anfang Juni Massen an.

Bilder

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Wir laufen am Hartkaiser los und über den Fahrweg (Nr. 2A / 5) und unter der Köglbahn durch.

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Blick rüber auf den Gegenhang zum Elferweg, den wir auch schon 2 mal gegangen sind. Vorne sieht man eine Skiabfahrt zur Köglbahn über nette Almwiesen.

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Sehr schnell erreichen wir den Tanzbodensee. Unterhalb befindet sich ein kleines Biotop, indem eine Ente ihren Nachwuchs aufzieht (auf 1500 Metern auch nicht ohne :o)

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Auf dem Weg um den Tanzbodensee

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Dann gehts weiter auf dem Panoramaweg wieder zurück zum Hartkaiser.

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Enzian gibt es auch. es ist zwar nicht der "Original", aber auch eine Art. Unten links sieht man die Mittelstation der Brandstadlbahn.

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Der weitere Wegverlauf. Weiter hinten kreuzen wir noch die Piste zur Tanzbodenbahn, ehe wir in den Wald laufen

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Es ist schon malerisch :D.

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Rückblick

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Am Hartkaiser angekommen, laufen wir am Speicherteich und der Jägerhütte vorbei und schauen rüber zum Astberg und raus nach Going / St. Johann.

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Selber Blick durch die alte Trasse der Standseilbahn auf den Hartkaiser.

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Unter der Bahn gehts durch und eine große Serpentine entlang, bei der wir die schwarze Abfahrt 2 mal kreuzen.

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Nach dem weiteren Abstieg über Pfade durch den Wald erreichen wir die Rübezahlhütte, wo es guten Brathendl-Salat gibt.

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Wir genießen noch kurz den schönen Ausblick, ehe es gleich kräftig anfängt zu gewittern. Zum Glück können wir unter dem Schirm weiteressen. Aber die Idee bis nach Ellmau zu Fuß abzusteigen, haben wir verworfen, da der Regen nicht aufhören wollte. Also gehen wir zur Seilbahn und fahren mit ihr ganz hoch und dann ganz runter ins Tal.
Wir kommen nach schneller Heimfahrt (3h) um 18 Uhr Zuhause im Frankenland an :).

Damit ist der Bericht hier auch beendet. Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen :)!
Viele Grüße,
be4ski
 
Danke für die schönen Berichte.

Die Gipfelgondelbahn in Söll streikt zur Zeit. Ein Team von Doppelmayr ist im Anmarsch (Stand Samstag 12. 6. abends).

Edit 13. 6. Die Gipfelbahn fährt wieder normal.
 
Fantastische Bilder und Berichte, die einmal mehr zeigen wie wunderschön Österreich ist. Du hast mich inspiriert diese Tour auch mal auszuprobieren.
 
Di3ner schrieb:
Fantastische Bilder und Berichte, die einmal mehr zeigen wie wunderschön Österreich ist. Du hast mich inspiriert diese Tour auch mal auszuprobieren.
Danke, da hast du recht 8) ! Viel Spaß auf jeden Fall!


skiweltinsider schrieb:
Danke für die schönen Berichte.

Die Gipfelgondelbahn in Söll streikt zur Zeit. Ein Team von Doppelmayr ist im Anmarsch (Stand Samstag 12. 6. abends).

Edit 13. 6. Die Gipfelbahn fährt wieder normal.
Gerne!


HSC schrieb:
DANKE für die tollen Sommerberichte
Danke dir! Freut mich wenn sich die Arbeit gelohnt hat :)
 
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