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    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

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Familienskiurlaub Lenzerheide 2. - 9. Januar 2021

So, nachdem das deutsche RKI nicht nur darauf verzichtet hat, die Schweiz zum Virusvariantengebiet zu erklären, sondern ja sogar die Virusvariantengebiete für den Moment quasi abschafft, ist der Skiurlaub auf der Lenzerheide nicht mehr in Gefahr :D

Hotel ist vorab bezahlt, Skipässe und Skikurs für die Tochter auch, der Antigenschnelltest für Neujahr 17:30 für meine Frau und mich gebucht; am Sonntag morgen geht es gen Süden :!:

Wir freuen uns wie Bolle und hoffen, dass die Schneeverhältnisse die Wärme der nächsten Tage halbwegs brauchbar wegstecken; man muss es nehmen wie es kommt :wink:

Ich werde in gewohnter Weise berichten und bin u.a. sehr gespannt, wie sich die in den letzten Wochen vorgestellten "Problemstellen" im Gebiet uns darstellen werden. Und ich freue mich, wenn es mit dem Treffen mit easyrider klappt :top:

Grüße icedtea

Edit: peinlichen Tippfehler bei easyrider ausgemerzt 🙈
 
icedtea schrieb:
burgi83 schrieb:
icedtea schrieb:
Die Skischule hat heute wohl beschlossen, keine Kinder im Nebel suchen zu wollen🤷‍♂️

Somit von Valbella irgendwie über Obertor rüber und zum Fastatsch Schulungsgebiet (muss ja dann über Heimberg und dann die berühmte 28a gewesen sein). Eine Piste im Wald mit viel Neuschnee und ungewöhnlich für sie im Pflug. Anders als der Rest der Familie kann sie den fluffigen Neuschnee nicht einfach platt walzen🤣😎.
Dort wurden dann wohl ein paar Funparkartige Elemente genutzt. Arosa steht jetzt für morgen auf dem Plan.
Hört sich ja sehr draufgängerisch an. :lach:
Da hat deine Tochter bestimmt Spaß gehabt.
Übrigens bin ich vor 30 Jahren in der Skischule noch zu Fuß vom Bereich Skilift Valbella zum Skilift Fastatsch und umgekehrt gelaufen bzw. den Großteil auf Ski geschoben.

Nicht nur ich war offen gestanden etwas überrascht; ist ja kein Anfängerkurs, sondern immerhin "Red Queen"🤷‍♂️🙈

Zum Hotel ist unsere Tochter dann irgendwie auch auf Skiern gefahren; ging ja heute❄
Liegt euer Hotel nicht auch direkt an der Langlauf-Loipe? Die geht auch unterhalb des Skilifts Fastatsch vorbei.
Also ich kann mich noch gut erinnern, dass wir früher mit 12 Jahren (1995) in der Skischule bei Schnellfall Scalottas, Cumascheals, Lavoz, Stätzerhorn und Rothorn gefahren sind. Cumascheals war damals noch Skilift und Lavoz und Stätzerhorn Doppelskilifte.
Ach ja Kindheitserinnerungen werden wach.
 
burgi83 schrieb:
icedtea schrieb:
burgi83 schrieb:
Hört sich ja sehr draufgängerisch an. :lach:
Da hat deine Tochter bestimmt Spaß gehabt.
Übrigens bin ich vor 30 Jahren in der Skischule noch zu Fuß vom Bereich Skilift Valbella zum Skilift Fastatsch und umgekehrt gelaufen bzw. den Großteil auf Ski geschoben.

Nicht nur ich war offen gestanden etwas überrascht; ist ja kein Anfängerkurs, sondern immerhin "Red Queen"🤷‍♂️🙈

Zum Hotel ist unsere Tochter dann irgendwie auch auf Skiern gefahren; ging ja heute❄
Liegt euer Hotel nicht auch direkt an der Langlauf-Loipe? Die geht auch unterhalb des Skilifts Fastatsch vorbei.
Also ich kann mich noch gut erinnern, dass wir früher mit 12 Jahren (1995) in der Skischule bei Schnellfall Scalottas, Cumascheals, Lavoz, Stätzerhorn und Rothorn gefahren sind. Cumascheals war damals noch Skilift und Lavoz und Stätzerhorn Doppelskilifte.
Ach ja Kindheitserinnerungen werden wach.

Ja, die Loipe geht direkt vor dem Hotel unterm Strassentunnel durch👍
Das Problem heute war wahrscheinlich die Kombi aus Neuschnee, Wind und Nebel. Wobei ja selbst Frau und Sohn im Waldbereich auf der Westseite zufrieden waren 🤷‍♂️
Da wäre schon mehr gegangen als nur Fastatsch.
 
icedtea schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Und was berichtet icedtea-Tochter heute?

Die Skischule hat heute wohl beschlossen, keine Kinder im Nebel suchen zu wollen🤷‍♂️

Somit von Valbella irgendwie über Obertor rüber und zum Fastatsch Schulungsgebiet (muss ja dann über Heimberg und dann die berühmte 28a gewesen sein). Eine Piste im Wald mit viel Neuschnee und ungewöhnlich für sie im Pflug. Anders als der Rest der Familie kann sie den fluffigen Neuschnee nicht einfach platt walzen🤣😎.
Dort wurden dann wohl ein paar Funparkartige Elemente genutzt. Arosa steht jetzt für morgen auf dem Plan.
Dafür wird Deine Tochter wohl bald, als erste in der Familie, elegant durch den "fluffigen" Powder hindurch schweben ... 8) :wink:
 
Pünktlich zum Aufbruch in den Skitag brach die Sonne durch und damit geht es aufwärts. Erneut hielten wir uns überwiegend im Gebiet Scalottas, Tgantieni, Pedra Grossa und Lavoz auf, diesmal allerdings bei schönen Schnee- und Sichtbedingungen. Da macht das Skifahren wieder richtig Spaß und auch rote Pisten wie die 42b konnten genussvoll in Angriff genommen werden.

Erneut zeigt sich bei mir der Effekt guter Sicht, der ein ganz anderes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bewirkt.

Soweit das Zwischenfazit zur Mittagspause; es drohen von Norden die Wolken reinzudrücken. Update heute Abend 😉

Update:
Wir entschieden uns dann es nochmal im Stätz-Bereich zu probieren. Leider teilten mir sowohl Frau als auch Junior mit, dass sie aufgeben. Nun gut, ich drehte dann noch allein Runden am Stätzertäli und wenn man sich die weitgehend sehr breite Hauptpiste dort anschaut kann man auch verstehen, warum es dort viele Leute hinzieht; hier kann man es morgens mit Sicherheit extrem gut laufen lassen und sogar gegen 14 Uhr ging es heute noch recht gut zu fahren👍

Auf der Ostseite lösten sich die Wolkenfelder nicht auf, der Anblick erinnerte mich an die bei Skirennen in St. Moritz gerne zitierte "Maloja-Schlange".

Insgesamt der beste Skitag bisher; es hat Spaß gemacht 😊

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Nachdem unser Junior sich heute nicht so fühlte 🤷‍♂️ wollte ich heute mit meiner Frau den Sprung nach Arosa wagen. Mit der Rothornbahn und dem Weißhorn-Speed ging es also nach oben.

Vielleicht hätten wir doch über Heimberg und Motta kommen sollen, den die rote 22a führte bei uns zu einem Erweckungsmoment. Wo der Unterschied zwischen 22a und der schwarzen 22 liegen soll, ist uns im Nachhinein nicht wirklich klar. Beide sind aus meiner Sicht Schwarz. Und um diese Zeit waren sie halt auch noch schattig, wenn auch noch halbwegs griffig. Mit viel Mühe, bei mir einem Sturz und einigen Tränen bei meiner Frau kamen wir zwar heil unten an, aber entschieden uns gemeinsam auf bekanntem Gebiet zu verbleiben und die Urdenfürgglipiste im nachmittäglichen Gewusel zu vermeiden.

Nach einer Cremeschnitte auf der Mottahütte, wo in der Ferne der Vorab und Laax grüßten, ging es also über die, abgesehen von zwei Schneilanzem im unteren Bereich, heute fast traumhaft zu fahrenden 20a und 20b zur Einfahrt in die ja schön häufiger thematisierte 28a.

Zunächst noch eine Anmerkung; es fehlen ja nur wenige Höhenmeter, um von der 20a auf die 21b wechseln zu können. Kann man da echt nichts machen? Das würde sehr helfen 🤔.

Am Vormittag und leer war die 28a dann kein Problem, aber voll und ausgefahren ist sie mit Sicherheit nicht vergnügungsteuerpflichtig😉. Und auch hier ist die Einstufung, wie an einigen anderen Punkten hier, im Vergleich zu anderen Gebieten "gewöhnungsbedürftig"🤷‍♂️.

Nach der Talabfahrt nach Churwalden verbrachten wir den Rest des Skitages am Stätzertäli; im Bereich oberhalb Alp Stätz bis zum Schluss bei recht guten Bedingungen, während ab dort immer mehr die harte Unterlage durchkam; ordentlich Neuschnee wäre schon hilfreich. Ähnliches Geläuf auf der Rückfahrt von Arosa wäre für uns wahrscheinlich nicht das Wahre gewesen.

Insofern ein Skitag mit gemischten Gefühlen.

Unsere Tochter war übrigens mit dem Skikurs u.a. auf dem Rothorn oben 👍
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Ach, ein bisschen neidisch bin ich schon auf Deine Tage in ALH...

Allerdings wäre unsere Wohnung am Hörnliexpress gewesen, der ja seit gestern ausgefallen ist.

Schade, dass ihr Opfer schlecht eingestufter Pisten geworden seid. Arosa hätte ich Euch schon gegönnt, die Pisten kann man auf Google Maps abfahren, schon ein Traum. Ich hatte ca. 2005 bei meinem letzten Besuch dort auch den Eindruck, dass die Ostseite insgesamt recht knackig ist und rot da schon dunkelrot ist. Das wäre für uns bei einem Wechsel zwischen den Gebieten sicher auch ein Hindernis gewesen. Anfängergeeignete Hauptachsen sind in meinen Augen das A und O jedes Gebietes, und insbesondere bei Skigebietsverbindungen. In FLF finde ich das übrigens ganz gut.
 
Gut dass der Sturz scheinbar glimpflich abgelaufen ist!
 
Das ist ja echt schade, dass ihrs nicht bis nach Arosa rüber geschafft habt! Da habt ihr was verpasst, die teils eher einfachen Pisten hier wärn sicher nach eurem gusto gewesen. :ja: Mit den bahnen ab Heimberg ists wie von dir vermutet entspannter zur Verbindungsbahn hoch. Und: habt ihr nicht mitbekommen, dass man die sesselbahnen am Urdenfürggli auch talwärz benützen könnte?

icedtea schrieb:
es fehlen ja nur wenige Höhenmeter, um von der 20a auf die 21b wechseln zu können. Kann man da echt nichts machen? Das würde sehr helfen 🤔.
Da kann man schon was machen, es gibt da ne inoffiz querverbindung. Die solltet ihr euch mal zeigen lassen. 8)
 
švi-nigel schrieb:
Das ist ja echt schade, dass ihrs nicht bis nach Arosa rüber geschafft habt! Da habt ihr was verpasst, die teils eher einfachen Pisten hier wärn sicher nach eurem gusto gewesen. :ja: Mit den bahnen ab Heimberg ists wie von dir vermutet entspannter zur Verbindungsbahn hoch. Und: habt ihr nicht mitbekommen, dass man die sesselbahnen am Urdenfürggli auch talwärz benützen könnte?

icedtea schrieb:
es fehlen ja nur wenige Höhenmeter, um von der 20a auf die 21b wechseln zu können. Kann man da echt nichts machen? Das würde sehr helfen 🤔.
Da kann man schon was machen, es gibt da ne inoffiz querverbindung. Die solltet ihr euch mal zeigen lassen. 8)

Danke, svi-nigel, ski-chrigel hatte das mit Urdenfürggli erwähnt, aber wir haben es dann schlicht vergessen 🤷‍♂️
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben; vielleicht machen wir ja mal Urlaub in Arosa 😉
 
Danke wieder für deine Eindrücke.
Schade das Ihr mit der Lenzerheide nicht so richtig warm werdet.

icedtea schrieb:
Wo der Unterschied zwischen 22a und der schwarzen 22 liegen soll, ist uns im Nachhinein nicht wirklich klar. Beide sind aus meiner Sicht Schwarz. Und um diese Zeit waren sie halt auch noch schattig, wenn auch noch halbwegs griffig. Mit viel Mühe, bei mir einem Sturz und einigen Tränen bei meiner Frau kamen wir zwar heil unten an, aber entschieden uns gemeinsam auf bekanntem Gebiet zu verbleiben und die Urdenfürglipiste im nachmittäglichen Gewusel zu vermeiden.
Also aus dem Bauch raus empfinde ich auch keinen Unterschied im Schwierigkeitsgrad der 22a und 22.
Was für euch leider nicht wirklich ein so tolles Erlebnis darstellte, lässt in mir ein bisschen aufflammen, dass ich mit Meister ski-chrigel beim Skifahren mitkommen würde.
Da zeigt sich das die jetzige Skigebietsverbindung pistentechnisch nicht optimal ist, aber die optimal Verbindung wurde von den Heidnern leider abgelehnt.
Ich trauere auch der ehemaligen 2-SB Schwarzhorn nach, das war eine schöne Piste.

icedtea schrieb:
Zunächst noch eine Anmerkung; es fehlen ja nur wenige Höhenmeter, um von der 20a auf die 21b wechseln zu können. Kann man da echt nichts machen? Das würde sehr helfen.
Bis Ende der Neunziger war das tatsächlich möglich, haben wir häufiger mit der Skischule gemacht. Zugegebenermaßen war das auf der 21b mit etwas viel schieben verbunden. Man musste quasi den letzten Hang der 20a auf der linken Pistenseite im Schuss runterfahren um darüber zu kommen. Damals gab es jedoch auch den Weishorn-Speed noch und die 20b sowie der Übergang von der 21a auf die 20b war noch nicht so ausgeprägt.
Die Hauptabfahrt vom Rothorn ging über die 21a und 21b und der Übergang von der 21a auf die 20b war nicht so deutlich und breit wie heute,
Kannst ja mal ein Foto vom letzten Steilhang der 20a in Richtung 21b machen

icedtea schrieb:
Nach der Talabfahrt nach Churwalden verbrachten wir den Rest des Skitages am Stätzertäli; im Bereich oberhalb Alp Stätz bis zum Schluss bei recht guten Bedingungen, während ab dort immer mehr die harte Unterlage durchkam; ordentlich Neuschnee wäre schon hilfreich. Ähnliches Geläuf auf der Rückfahrt von Arosa wäre für uns wahrscheinlich nicht das Wahre gewesen.
Na doch ein Lichblick

icedtea schrieb:
Unsere Tochter war übrigens mit dem Skikurs u.a. auf dem Rothorn oben
Na dann hatte zumindest ein Familienmitglied seinen Spaß :D
 
švi-nigel schrieb:
icedtea schrieb:
es fehlen ja nur wenige Höhenmeter, um von der 20a auf die 21b wechseln zu können. Kann man da echt nichts machen? Das würde sehr helfen 🤔.
Da kann man schon was machen, es gibt da ne inoffiz querverbindung. Die solltet ihr euch mal zeigen lassen. 8)
Du meinst aber nicht die ehemalige bis Ender der 90-ziger offizielle Verbindung oder?
 
@burgi83: Erst mal Danke für dein Feedback👍

Es ist jetzt ja Gottseidank nicht so, dass ich es hier schlecht finde; im Gesamtfazit würde FLF bei Vollbetrieb halt für uns vorne liegen 😉

Mit der Westseite Lenzerheide bin ich sogar ziemlich zufrieden, da war negatives den Verhältnissen geschuldet.

Auf der Ostseite müsste man im Kreuzungsbereich 20 und 21 halt ein wenig Baggern, dann würde das gehen; Baggern ist halt nicht mehr so gelitten. Oder den Scharmoin-Schlepper durch eine KSB ersetzen.

Unsere Tochter ist übrigens mit dem Kurs am selben Hang wie ich gestürzt (nix passiert) und meinte der Hang sei steiler und schwieriger als die Schwarze am Windegga🤷‍♂️🤣
 
Danke für deinen erneuten Bericht.

Also ich kenn das Gefühl - bei der 22a keimte bei mir spätestens der Verdacht, dass ALH eine doch eigenwillige Färbung ihrer Pisten vornimmt. Ich bin sogar dann die 22 gefahren, weil ich vergleichen wollte. Ich weiß bis heute nicht, wo da der Unterschied sein soll. Mit Konzentration kam ich aber bislang immer heil und sturzfrei runter.

Also das mit Arosa solltet ihr noch mal überlegen - ich finde das lohnt total. Allein die (in meinen Augen echt) roten Pisten vom Hörnli runter, (vor allem wenn übermorgen hoffentlich der Ex wieder aufgeht) sind ihr Geld wert. Unfassbar schön.
 
icedtea schrieb:
@burgi83: Erst mal Danke für dein Feedback👍
Es ist jetzt ja Gottseidank nicht so, dass ich es hier schlecht finde; im Gesamtfazit würde FLF bei Vollbetrieb halt für uns vorne liegen 😉
Mit der Westseite Lenzerheide bin ich sogar ziemlich zufrieden, da war negatives den Verhältnissen geschuldet.
Du hast halt wohl leider beide Skigebiet bei
unterschiedlichen Verhältnissen erlebt. Zugegebenermaßen kenne ich FLF überhaupt nicht und vlt. würde es mir bei Topbedingungen auch dort besser gefallen.
Ihr kennt ja jetzt so die knifflige Stellen und sucht euch jetzt die Skigebietsteile aus, die euch am besten gefallen haben.

icedtea schrieb:
Auf der Ostseite müsste man im Kreuzungsbereich 20 und 21 halt ein wenig Baggern, dann würde das gehen; Baggern ist halt nicht mehr so gelitten. Oder den Scharmoin-Schlepper durch eine KSB ersetzen.
wie gesagt, es gab da tatsächlich bis Ende der 90-ziger mal eine offizielle Verbindung. Den Scharmoin-Schlepper ersetzen wäre sicherlich eine sinnvolle Maßnahme, der ist übrigens bereits deutlich kürzer.

icedtea schrieb:
Unsere Tochter ist übrigens mit dem Kurs am selben Hang wie ich gestürzt (nix passiert) und meinte der Hang sei steiler und schwieriger als die Schwarze am Windegga
Das kann ich zwar nicht beurteilen, da ich die Schwarze am Windega noch nie gefahren bin. Ist aber gut zu hören, dass ich die dann auch packe.
 
Zur Einstufung 22 und 22a:

Die 22 ist schon einiges steiler als die rote Piste, würde ich sagen. Von oben gesehen links ist die Schwarze ziemlich steil, zudem ist sie hängend, was es noch einen Ticken schwieriger macht. Die rote Piste hingegen weist von oben bis unten ein gleichmässiges Gefälle auf. Sehr breit ist die 22a halt nicht. Dadurch wirkt das Ganze vielleicht schwieriger, als es ist.

Aus der Urdenfürgglibahn heraus sind die Unterschiede übrigens ziemlich gut zu sehen.
 
Toll geschriebene, authentische Berichte. Hat für mich fast schon was (ungewollt?) komödiantisches.

Die Hürden der verschiedenen Bedingungen mit euren jeweiligen Leiden beschreibst du echt sehr nah - ich kann quasi mitfühlen.

Versuche selbst meiner Frau seit vielen Jahren zu erklären, dass eine Schwarze bei Topbedingungen einfacher als ne Blaue bei shit Bedingungen und hohen Fahreraufkommen zu fahren ist.

Bin gerade in der Skiwelt mit meiner kleinen Tochter unterwegs und muss feststellen, dass ich für Sie die Pisten völlig neu bewerten muss. Da werden aktuell auch blaue Talabfahrten, ausgefahren und eisig zu Rushhour (16:30 Uhr) zur Herausforderung.

Ich vertrete aber nach wie vor die Meinung, dass man fast jede Abfahrt meistern kann, wenn man nicht verkrampft und sein Fahren an die Bedingungen anpasst. Gerade Zweiteres können hier gefühlt 50% leider nicht und fahren in Relation zum Können viel zu schnell, unsicher und in der Folge gefährlich für sich und andere. Aber ist halt Ferienzeit und seit es die Carvingski gibt, meinen zu viele sie wären Rennfahrer.

Also nochmals danke für die Berichte.
 
@Carlos23: Ich würde es mal selbstironisch nennen wollen 😉

@easyrider: zu schmal fand ich es noch nicht mal; mein Problem bei dieser Steilheit ist eher, dass meine Hangabtriebskraft so hoch ist, dass ich zu schnell Tempo im Schwung aufnehme 🤷‍♂️🙈🤣

Danke für euer Feedback 👍
 
icedtea schrieb:
mein Problem bei dieser Steilheit ist eher, dass meine Hangabtriebskraft so hoch ist, dass ich zu schnell Tempo im Schwung aufnehme 🤷‍♂️🙈🤣
Herausforderungen sind dazu da, daran zu arbeiten :wink: :D
Erkenne mich als jemand, der ebenfalls nicht schon als Baby auf den Brettern stand und nicht neben der Piste wohnt, noch gut wieder…
Viel Spaß & freue mich auf den nächsten Bericht.
 
Wirklich äusserst schade, dass Ihr Arosa nicht kennenlernen konntet. Denn wenn ich es richtig in Erinnerung hatte, gaben ja grad die vielen blauen Möglichkeiten von Arosa den Ausschlag für dieses Skigebiet. Doch weil das Hotelangebot auf der Lenzerheide das bessere war, ging es dann doch dorthin. Oder habe ich das falsch im Kopf?
Die Aroser Pisten hätten Euch mit Bestimmtheit gefallen. Sie erinnern doch sehr an die Laaxer Pisten, auf denen Ihr Spass hattet. Siehe auch den Bericht von Kamikatze.

Ehrlich gesagt tut es mir nun etwas leid, dass ich vor Beginn Eurer Ferien da etwas rumfrozzelte:
ski-chrigel schrieb:
Ja, diese unumgängliche Hürde wird über Erfolg oder Misserfolg Eurer Ferien entscheiden... ;D
Ich hätte mit diesen Sprüchen nicht im Traum daran gedacht, dass das wirklich zum Problem werden würde. Nachdem Du ja den Sattel am Vorab gemeistert hattest (zugegeben bei damals viel besseren Schneebedingungen), erwartet ich, dass Ihr das Urdenfürggli zwar wohl schwitzend und fluchend, aber doch sicheren Standes schaffen würdet. Nachdem es auch Kamikatze schaffte, dessen Skikünste Euren so in etwa ähnelten, sowieso. Und eben, dann wäre da ja auch noch die Talfahrtmöglichkeit mit der KSB gewesen. Ernsthaft dachte ich eigentlich eher, dass die Black Diamond zur Trennung von Spreu und Weizen in Eurer Familie führen würde. Ich ging davon aus, dass icedeta-Tochter vom Rest der Familie, an der Tomeli-Talstation stehend, bewundernd beobachtet worden wäre, wie sie den dortigen Hang bezwingen würde. Aber ich ging wirklich davon aus, dass die ganze Familie irgendwie das Urdenfürggli schaffen würde. Es tut mir leid, dass ich das so falsch eingeschätzt hatte. Ein Teil davon geht sicher auf das Konto der damals in Laax so perfekten Schneeverhältnisse im Vergleich zur jetzigen Situation. Und ich muss wohl auch mal wieder in mich gehen, weil ich als Vielskifahrer, der das Skifahren mit 2 1/2 Jahren erlernt hatte, Mühe habe, mich in die Überforderung bei solchen Pisten hineinzuversetzen.
Wirklich schade um Arosa.

Die Pistenfarben auf der Ostseite sind echt ein grober Fehlgriff, den ich nie verstehen werde. Euer Beispiel zeigt es erneut auf. Ich würde die 22a jetzt aber nicht steiler als den Sattel einschätzen, muss mich aber beim nächsten Mal mal bewusst darauf achten. Rückblickend blöd, dass Ihr diese Route gewählt und somit das Vertrauen verloren hattet. Urdenfürggli und die 22a sind wohl ähnlich, wenn nicht sogar das Urdenfürggli noch etwas einfacher. Oder was meinen da die Locals?

Auch meinerseits nochmal vielen Dank für den Bericht. Es ist nicht selbstverständlich, seine Schwächen so offenkundig preiszugeben.

burgi83 schrieb:
Was für euch leider nicht wirklich ein so tolles Erlebnis darstellte, lässt in mir ein bisschen aufflammen, dass ich mit Meister ski-chrigel beim Skifahren mitkommen würde.
Ich bin jetzt nicht ganz sicher, ob ich diesen Satz richtig verstehe, aber selbstverständlich würde ich mich sehr freuen, gemeinsamen Skispass mit Dir zu erleben.
 
ski-chrigel schrieb:
Auch meinerseits nochmal vielen Dank für den Bericht. Es ist nicht selbstverständlich, seine Schwächen so offenkundig preiszugeben.

Es ist nur Skifahren… Authentisch zu sein ist eine Stärke.
Ich lese die Berichte auch sehr gerne! :D
 
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