• ⛷️ Alpinforum-Tippspiel: Skiweltcup 2026/2027 🏆

    Am Wochenende startet der Ski Weltcup in die neue Saison! Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unser beliebtes Tippspiel unter Freunden – alles für einen guten Zweck.

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Sammeltopic Winter 2021/22 | 4 Vallées | 29. April 2022

Ich hatte mir im Vorfeld dieser Saison lange überlegt, ob ich mir die Mont4Card, den Top4Skipass oder den Magicpass kaufen soll. Der Magicpass fiel rasch aus dem Rennen. Die Entscheidung zugunsten der Mont4Card (CHF 400.-) fiel dann Mitte November. Ein riesiges Skigebiet in vertretbarer Distanz von Bern, eine gebuchte Woche Skiferien und diverse zusätzliche Skitage in den Partnerskigebieten (u.a. Aletsch Arena und Portes du Soleil) gaben den Ausschlag.

4 Vallées | 12. Dezember 2021

Los ging es zu früher Stunde um 06:07 Uhr am Bahnhof Bern in Richtung Wallis. Der Zug ist nahezu leer, es scheinen noch alle zu schlafen. Dies ändert sich auch nicht nach dem Umstieg in Visp. In Sion geht es dann weiter per Postauto nach Nendaz. Auf dieser Linie wurde das Angebot per heute (Fahrplanwechsel) massiv ausgebaut. Sonntags verkehren neu 22 Verbindungen, bislang waren es gerade einmal 10 Verbindungen. Heute nutzten die zweite Fahrt des Tages um 07:45 Uhr doch immerhin bereits sechs Fahrgäste, bislang fuhr das erste Postauto sonntags erst um 08:05 Uhr. Dank der früheren Abfahrtszeit bestand in Haute-Nendaz auf den Skibus nach Siviez. Dieser verkehrt vor Weihnachten nur spärlich, der direkte Zubringer ist dieses Wochenende ebenso noch nicht in Betrieb.
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Morgenstimmung im winterlichen Sion


Um 08:45 Uhr treffe ich in Siviez ein, die Autos stehen Schlange, um einen Parkplatz zugewiesen zu bekommen. Da heute offenbar erst um 9 Uhr Betriebsbeginn ist, bleibt noch etwas Zeit, um die Schuhe zu wechseln und den Rucksack an einer vermeintlich geeigneten Stelle zu deponieren.

Um 08:55 Uhr nimmt dann der Combatseline als erster den Betrieb auf. Dann gibt es halt eine schattige Fahrt zu Beginn. Nachdem ich warm bin, eignet sich der letzte Hang hervorragend zum Carven. Obwohl ich eigentlich dachte, allein auf diesem Pistenabschnitt zu sein, habe ich plötzlich das Gefühl etwas hinter mir zu haben. Ich halte an und sehe etwas schwarzes die Piste hinunterrutschen. Rasch stelle ich fest, dass es sich um mein Portmonnaie handelt. Also nichts wie hinterher: Hinter einer Kuppe setzt dann der Geldregen ein. Noten aller Farben liegen verteilt auf der Piste. Das Portmonnaie rutscht weiter. Ich sammle die Noten ein und behalte das Portmonnaie im Blick, welches glücklicherweise am Pistenende zum Stillstand kommt. Es wird weiter eingesammelt, auf das weit verstreute Münz verzichte ich. Nachdem ich die Reissverschlüsse mehrfach geprüft habe, kann es weitergehen.

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Es folgen einige Runden hoch zum Plan du Fou, dann einmal Tortin und anschliessend nochmals einige Fahrten Combatseline. Die Pisten sind in hervorragendem Zustand: griffig und keinerlei eisige Stellen. Kurz nach 11 Uhr mache ich mich auf den Weg, den Rucksack zu holen, um anschliessend nach Verbier zu wechseln. Die Rückreise will ich dann von Verbier her antreten. Doch vom Rucksack ist weit und breit keine Spur, einzig eine verlassene Rivella-Flasche steht noch im Schnee. An der Kasse wissen sie leider auch nicht mehr. Mist, aber den Skitag will ich mir nicht verderben lassen.

Also geht es weiter nach Verbier. Dort fahre via nach einmal Lac des Vaux hinunter ins Tal, um unterwegs einzukehren. Die Restaurants verpasse ich allesamt, irgendwann lande ich auf einer geschlossenen, aber bereits beschneiten Piste. Diese führt aber nicht hinunter zur Talstation Médran sondern mitten ins Dorf. Ich habe ein Déjà-vu, bereits vor drei Jahren landete ich einmal hier. Im Gegensatz zu damals nehme ich heute aber den richtigen Bus und lande rasch wieder bei der Talstation. Nach einer Fahrt mit der neuen Gondelbahn, dessen Talstation nicht ganz vollendet ist, mache ich Mittagspause in Les Ruinettes.

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Nach der Mittagspause war es bereits deutlich bewölkter. Ich mache mich auf in den Chaux-Sektor und nehme dann die beiden Pendelbahnen auf den Mont Fort. Die Piste hinunter ist wie gewohnt herausfordernd, oben wird sie gefühlt immer steiler. Ich kehre zurück Richtung Chaux und überlege nochmals, ob ich etwas Wichtiges im Rucksack habe. Bislang sind mir nur unwichtige Dinge eingefallen, doch plötzlich stelle ich fest, dass sich auch meine Schlüssel im Rucksack befanden. Also entschliesse ich mich nochmals nach Siviez hinunterzufahren, in der Hoffnung ihn doch noch zu finden.

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Die Route vom Chassoure hinunter ist geöffnet, auch wenn hin und wieder einige Steine hervorschauen. Anstrengend sind diese 1000 Höhenmeter aber durchaus. In Siviez schaue ich mich nochmals um, prüfe den nahegelegenen Bach und frage nochmals an der Kasse: Nichts.

Na dann halt wieder zurück Richtung Verbier. Dort entleert sich das Skigebiet gerade mehr oder weniger über eine Piste, ein entsprechendes Gewusel ist es. Nach einigen Fahrten mache ich dann ebenfalls Feierabend und treffe um 16:15 Uhr in Verbier ein. Eigentlich habe ich eine Viertelstunde Reserve, bevor dann um 16:46 Uhr der Zug in Le Châble fährt. Doch vor der Bahn hinunter nach Le Châble hat es eine riesige Schlange. Besser gesagt vor den beiden Liften, welcher zur Bahn führen. Da ich nicht weiss, ob es irgendwo noch eine Treppe hat, stelle ich mich ebenfalls an. Exakt um 16:30 Uhr steige ich dann doch noch in die Bahn ein, dir Kapazität wird alles andere als ausgenutzt. Die Lifte stellen den Engpass dar, nicht die Gondelbahn. Den ganzen Tag über gab es eigentlich keine nennenswerten Wartezeiten.

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Der Himmel über Canada klart auf ... (irgendwie geil, und auch wieder nicht ...)

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smooooke on the waaaaaa (äh....) hiiiiimmmelllll ...

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Der vom Rauch verdunkelte Himmel über Invermere, British Columbia



In Le Châble funktioniert der Anschluss einwandfrei, auch in Martigny klappt es trotz einigen Minuten Verspätung. Ich finde auch problemlos einen Sitzplatz im Zug Richtung Lausanne. Doch an den nachfolgenden Halten stapeln sich die Menschen. Zuerst vorwiegend Skifahrer, dann in Montreux sonstige Fahrgäste. Ab Montreux sind dann sämtliche Plätze besetzt, selbst stehend haben keine weiteren Personen Platz.

Fazit: Skimässig ein genialer Skitag, das "Rahmenprogramm" hätte nicht sein müssen.
 

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Sörenberg | 12. Januar 2022

Nachdem ich gestern Abend auf den Langlaufskis in Kandersteg unterwegs war, ging es heute Abend gleich nochmals auf die Piste. Dieses Mal aber mit den alpinen Skis.

Die Zahl der Nachtskiangebote im Raum Bern, welche mit dem ÖV erreichbar sind, ist ziemlich überschaubar. Konkret kommen Schwarzsee (Donnerstag + Freitag), La Chaux-de-Fonds (täglich) und Sörenberg (Mittwoch + Freitag) in Frage. Da zwischen Neuchâtel derzeit abends gebaut wird, ist die Auswahl nochmals kleiner.

Es ging also um 17:36 Uhr ab Bern in 1:19 Std. Fahrzeit nach Sörenberg an den Ochsenweid-Skilift. Kurz vor 19 Uhr kaufe ich die Abendkarte für 15 Franken und bin einer der ersten, die hoch fahren.

Die Piste ist, wie üblich beim Nachtskifahren, noch nicht ganz gefroren, aber dennoch in ziemlich gutem Zustand und auch ziemlich abwechslungsreich. Das ist auch nötig, denn Berg- und Talfahrt zusammen dauern gerade einmal 6 Minuten. Nach der ersten Fahrt bildete sich an der Kasse eine Schlange, die sich dann kurz vor halb acht an den Skilift verlagerte. Nach einer etwas volleren Stunde wurde es dann wieder leer.

Für mich war dann kurz vor 21 Uhr ebenfalls Feierabend. Das letzte Postauto verlässt Sörenberg mittwochs um 20:59 Uhr, der Skilift wäre noch bis 22 Uhr in Betrieb. Aber zwei Stunden reichen an einem Mittwochabend vollkommen.
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Der Himmel über Canada klart auf ... (irgendwie geil, und auch wieder nicht ...)

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Der vom Rauch verdunkelte Himmel über Invermere, British Columbia

 

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Hasliberg | 16. Januar 2022

Weiter geht es mit der Erkundung von mir unbekannten Skigebieten. Heute war der Hasliberg an der Reihe. Wir waren kurz vor 8 Uhr an der Talstation Twing, die Bahn war bereits in Betrieb. Ohne längere Wartezeiten ging es nach oben, sodass wir kurz vor halb neun in Hochsträss oben waren.

Die Pisten waren für die vorhandenen Schneemengen gut präpariert. Man hat den Schnee von überall her zusammengekratzt. Dennoch habe ich mich heute für die alten Skis entschieden und es war im Nachhinein die richtige Wahl. Diverse Pisten waren mit zahlreichen Steinen und Grasbüschel versehen. Die Piste von Hochsträss zur Mägisalp wird nicht mehr lange durchhalten.

Nach einigen Fahrten Hochsträss-Käserstatt wechselten wir zum Glogghüs, bevor es dann weiter zum Alpen tower ging. Grundsätzlich hat mich das Skigebiet angesprochen. Es ist überraschend abwechslungsreich, nicht zuletzt durch die etwas unübliche Anordnung der Anlagen.

Andrang war erwartungsgemäss durchaus vorhanden. Länger als 5 Minuten musste man aber in der Regel nicht warten. Ausnahme ist die Talfahrt am Abend von Lischen hinunter. Dort lag die Wartezeit eher bei 15-20 Minuten. Die geschlossene Talabfahrt wurde zahlreich befahren, machte aber einen ziemlich schneearmen Eindruck.
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Arosa-Lenzerheide | 22./23. Januar 2022

Dieses Wochenende war ich im Skigebiet von Arosa-Lenzerheide unterwegs. Gestern war es ziemlich leer, kein Wunder, das Wetter war bewölkt mit Schneefall. Wir hielten uns den ganzen Tag über auf der Westseite auf. Wartezeiten gab es keine mit einer grossen Ausnahme: Am Stätzertäli staute es sich gewaltig. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen mussten immer wieder drei Sessel komplett leer gelassen werden. Weiter oben war es aber ziemlich unangenehm zu fahren, der Schneefall und Nebel gefror innert Sekunden auf den Skibrillen.

Heute dann das pure Gegenteil. Sonne pur vom Morgen bis am Abend. Wir wechselten ziemlich rasch nach Arosa hinüber, wo wir uns dann auch den ganzen Tag über aufhielten. Im Gegensatz zu gestern gab es heute durchaus Wartezeiten. Aber sie fühlten sich erträglich an, lag aber sicherlich auch daran, dass wir in einer etwas grösseren Gruppe unterwegs waren. Nach einer Mittagspause in der empfehlenswerten Sattelhütte folgte noch die Black Diamond, bevor es zurück nach Churwalden ging.

Die Pistenverhältnisse waren vorwiegend gut, auf der Ostseite eher eisig. Auf den unbeschneiten Pisten war der Schnee eher knapp. Generell liegt neben den Pisten nur wenig Schnee.

Noch ein paar Fotos von heute:
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Aletsch Arena | 28./29. Januar 2022

Die vergangenen beiden Tage verbrachte ich bei Sonnenschein erneut in einem für mich unbekannten Skigebiet. Da meine Saisonkarte der 4 Vallées auch fünf Tage in der Aletsch Arena gilt, verschlug es mich hierher.

Am Freitag hielt sich der Andrang in Grenzen, heute war etwas mehr los. Aber dennoch immer noch sehr wenig für einen Samstag in anderen Skigebieten. Einmal warteten wir kurz vor 11 Uhr knapp fünf Minuten an der KSB Flesch, ansonsten deutlich weniger. Auf den Pisten verteilte es sich ziemlich gut.

Das Panorama und die autofreien Alpen haben mich ziemlich fasziniert und überzeugt. Man wähnt sich in einer komplett anderen Welt als unten im Tal. Auch die Pisten waren mehrheitlich überzeugend, insbesondere Flesch, Heimatt, Wurzenbord und Riederfurka. Die Verbindungspisten sind zwar nicht ganz ideal, aber bei diesen Verhältnissen nicht weiter störend.

Falls es die Zeit erlaubt, komme ich diesen Winter gerne nochmals vorbei. Es ist ja eines der am schnellsten erreichbare Skigebiete per ÖV ab Bern mit einer Reisezeit von weniger als 90 Minuten.

Nachfolgend noch einige Fotos, vorwiegend vom Freitag:
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Nun geht es weiter in die 4 Vallées für die nächsten 14 Tage, wahrscheinlich gibts nur sporadisch einen kurzen Bericht.
 

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4 Vallées | 30. Januar - 2. Februar 2022

Seit Sonntagmorgen bin ich in den Quatre Vallées. Am Sonntag fuhr ich von Verbier via Nendaz und Mont Fort wieder zurück nach Verbier. Das Wetter war top und die Pisten griffig. Vom Chassoure hinunter nahm ich zur Schonung der Skis die Bahn.
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Der Himmel über Canada klart auf ... (irgendwie geil, und auch wieder nicht ...)

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smooooke on the waaaaaa (äh....) hiiiiimmmelllll ...

Am Montagvormittag war ich dann im Bereich von Verbier unterwegs, bevor es dann nachmittags nach La Tzoumaz ging. Während es morgens noch ziemlich schön war, zog es im Laufe des Tages zu und begann zu schneien und stürmen. In La Tzoumaz war es aber noch etwas angenehmer.

In der Nacht auf Dienstag gab es ca. 20cm Neuschnee. Im Kessel von Verbier bildete sich ein Nebelmeer mit einer Obergrenze auf ca. 2200 Metern. Darüber und in den anderen Tälern war es nebelfrei, aber bewölkt. Die Chassoure-Route ging nun angenehmer zu fahren ohne Steinkontakt.
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Der vom Rauch verdunkelte Himmel über Invermere, British Columbia


Heute Mittwoch schneite es den ganzen Tag leicht, grosse Mengen kamen aber leider nicht zusammen. Nachdem die Verbindung Richtung Siviez verspätet via Col des Gentianes doch noch öffnete, ging es bis zum Greppon Blanc und wieder zurück. Die Route vom Col des Gentianes war, abgsehen vom Schlussabschnitt, angenehm zu fahren. Vor dem Flachstück ist sie derzeit aber weiter links als üblich ausgeschildert.

Generell hält sich der Andrang ziemlich in Grenzen. Abgsehen von einzelnen Ausnahmen am Sonntag gab es kaum Wartezeiten, was aber angesichts des Wetters nicht sehr überrascht.
 

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Was ist das denn am Plan du Fou für eine Kiosk-Beiz?
Gibt es das runtergekommene Restaurant dort nicht mehr? Das sollte doch mal neu gebaut werden?
 
Doch das alte Restaurant gibt es weiterhin. Diese Kiosk-Beiz ist zusätzlich.
 
4 Vallées | 3. - 12. Februar 2022
Von den ersten vier Skitagen in den 4 Vallées meiner zwei Wochen vor Ort habe ich ja bereits berichtet, nun folgt noch ein kurzer Bericht von den letzten 10 Tagen.

Am Donnerstag, 3. Februar herrschte wieder sonniges Wetter. Nach einem Vormittag rund um den Lac des Vaux und La Chaux ging es am Nachmittag nochmals nach La Tzoumaz. Am Freitag dann folgte eine Fahrt hinauf auf den Mont Fort mit ewig langen Wartezeiten am Col des Gentianes (ca. 30 Minuten), am Nachmittag ging es dann nochmals nach Siviez und weiter bis an den Tellerlift am Greppon Blanc.
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Damit ging die erste Woche meiner ersten Woche in den 4 Vallées bereits zu Ende. Es hat Spass gemacht, endlich wieder einmal mit einer Gruppe Jugendlichen unterwegs zu sein und ein von Corona nahezu ungetrübtes Skilager zu erleben.

Am Samstag folgte dann der Transfer nach Nendaz, wo ich die zweite Woche verbrachte. Da es aussenrum ziemlich lange dauern würde, ging es mit meinem übergrossen Rucksack direkt per Ski und Gondelbahn nach Siviez und von dort weiter per Bus nach Nendaz. Nachdem ich mein Gepäck deponiert hatte, ging es noch auf eine Runde von Nendaz via Siviez zur Piste de l'Ours und zurück. Da die letzte Nacht seine Spuren hinterliess, ging ich den Tag etwas gemütlicher an.
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Am Sonntag ging es dann nach einer Einfahrrunde am La Dent und Jean-Pierre via Vallon d'Arbi nach La Tzoumaz. Auf der Route hat es zwar mehr Schnee als vor drei Jahren, aber dennoch sind die Schneeverhältnisse eher knapp. In La Tzoumaz ist dann ziemlich viel los, inbesondere an der Gondelbahn und am Taillay gibt es Wartezeiten. Die Pistenverhältnisse sind weiterhin hart, aber gut. Zurück geht es dann via Verbier und Chassoure.
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Am Montag ging es dann in die andere Richtung. Nachdem es am Morgen noch stark windig war, entschieden wir uns für den Bus nach Siviez und von dort ging es dann per Ski hinüber nach Veysonnaz und Nendaz. Man hätte durchaus auch in Nendaz starten können, die Bahn auf den Plan du Fou öffnete rascher als befürchtet. Nach einem frühen Mittagessen in Les Chottes besserte sich das Wetter rasch und es wurde wieder sonnig.
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Nach unserem letztmaligen Besuch vor drei Jahren standen noch zwei nennenswerte Punkte auf unserer To-Do-Liste. Der erste Punkt wurde am Dienstag abgehakt: Die Route L'Eteygeon. Sie braucht etwas Timing, unter der Woche in der "Nebensaison" verkehrt der Bus zurück nach Les Masses nur um 11 Uhr und 15 Uhr. Wenn man es zuverlässig zurück nach Nendaz schaffen will, bleibt nur der 11-Uhr-Bus. Also waren wir kurz vor 10 Uhr an der Bergstation vom Greppon Blanc und nahmen den kurzen Aufstieg (5-10 Minuten) zu Fuss in Angriff. Die Abfahrt danach dauerte dann ca. 30 Minuten für die 1100 Höhenmeter. Mit unseren Pistenskis war sie mässig spassig, der Neuschnee vom Vortag war durch den intensiven Sonnenschein am Morgen bereits relativ schwer, die zweite Hälfte war dann nur noch ein präparierter Weg.
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Zurück im Skigebiet verweilten wir noch etwas in Thyon, bevor es nachmittags dann zurück nach Nendaz ging.

Am nächsten Tag erledigten wir dann auch noch den zweiten ausstehenden Punkt vom vergangenen Besuch: Bruson. Auf direktem Weg via Siviez und Chassoure ging es nach Verbier und weiter per Gondelbahnen nach Bruson. Bruson besteht im wesentlichen noch aus einer alten, fixen Sesselbahn und einem mindestens so langsamen Tellerlift oben. Die Pisten sind echt top und auch leer. Mit den beiden neuen KSB kommenden Winter dürfte es hier echt toll werden. Im aktuellen Zustand stimmt das Verhältnis zwischen Liftfahrt und Pistenzeit nicht wirklich. Zurück ging es dann wieder auf gleichem Weg.
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Der Himmel über Canada klart auf ... (irgendwie geil, und auch wieder nicht ...)

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Der vom Rauch verdunkelte Himmel über Invermere, British Columbia

Am Donnerstag ging es dann auf den Mont Fort, heute nur mit einer Gondel Wartezeit und nachmittags waren wir dann in Verbier unterwegs. Am Freitag folgte erneut ein Tag in Veysonnaz und Thyon. Nachdem es morgens noch schneite, riss es dann kurz vor dem Mittag ähnlich wie am Montag auf und wurde sonnig. Am Samstag ging es schliesslich nochmals durch das Vallon d'Arbi, unterdessen in besserem Zustand, nach La Tzoumaz, wo weniger los war als am Sonntag zuvor.

Damit ging mein zweiwöchiger Aufenthalt zu Ende, geprägt von viel schönem Wetter, harten und guten Pisten und mehrheitlich angenehmem Andrang. Es gab zwar hin und wieder an einzelnen Anlagen Wartezeiten, aber es gab auch viele leere Ecken. In Nendaz waren viele Holländer und Belgier vor Ort, entsprechend gut war der Après-Ski, kein Vergleich zu vor drei Jahren, als der Ort Mitte Februar nahezu ausgestorben war. Angenehm war auch, dass sich ein nahezu normales Leben ohne Masken, Zertifikate und anderen Dingen führen liess.
 

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Gstaad Saanenland | 18.-20./26. Februar 2022

Vergangenes Wochenende von Freitag bis Sonntag und gestern Samstag war ich in der Region Gstaad unterwegs. Während das Wetter vergangenes Wochenende zwar tagsüber trocken, aber sehr wechselhaft war, überzeugten die Schneeverhältnisse überhaupt nicht. Kein Wunder, wenn es nachts teilweise regnete.

Gestern Samstag war es dann deutlich kälter und sehr sonnig, entsprechend viel besser waren die Verhältnisse, mind. oberhalb von 1400 Metern. Darunter war es ziemlich eisig. Andrang hatte es dafür gestern auch deutlich mehr als vor einer Woche, an den Hauptanlagen Schönried, Saanenmöser und Saanenwald jeweils ca. 5-10 Minuten, Lengenbrand war wohl ähnlich.

Nachfolgend noch einige Fotos:
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Der Himmel über Canada klart auf ... (irgendwie geil, und auch wieder nicht ...)

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Der vom Rauch verdunkelte Himmel über Invermere, British Columbia

 

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Pizol | 27. Februar 2022

Heute morgen ging es um 06:31 Uhr ab Bern im leeren Zug nach Zürich. Von dort dann im umso volleren und kurzen Zug weiter bis Sargans und dann per Bus zur Talstation der Pizolbahn, wo ich um Viertel vor neun eintraf.

Zuerst machten wir einige Fahrten auf der Wangser Seite, die Wartezeiten hielten sich noch in Grenzen. Die Pistenverhältnisse waren ziemlich pulvrig, es muss hier mehr Neuschnee gegeben haben als zuletzt in Gstaad.
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Sonne pur auf der Pizolhütte um halb zehn
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Von Gaffia Richtung Furt hinunter
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Zwischen der Talstation des SAC-Lifts und Gaffia

Um Viertel vor 11 Uhr wechselten wir dann auf die Seite von Bad Ragaz. Am Verbindungslift hatte es eine lange Schlange Richtung Wangs. Ist das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?
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Warteschlange am Verbindungslift auf der Ragazer Seite...

Klar ein schlechtes: Eine so lange Warteschlange habe ich an der Schwamm-Sesselbahn noch nie erlebt und auch auf Pardiel war die Warteschlange nicht gerade kurz. Zwar dauerte das Anstehen mit ca. 5-10 Minuten nicht länger als gestern, die Schlangen schienen aber deutlich grösser.
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...und am Schwammsessel

Dank den geringen Kapazitäten von 1935 bzw. 1800 Personen pro Stunde waren die Pisten dennoch ziemlich leer. Schade aber, dass es die Single Line nicht mehr gibt. Nach einer frühen Mittagspause verweilten wir weiterhin an diesem beiden Liften. Zuerst löste sich die Schlange am Schwammlift auf, bevor man dann um 14 Uhr auch auf Pardiel wieder ohne Wartezeiten hochkam.
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Immer wieder tolles Panorama. Heute mit Sicht bis zum Bodensee und leeren Pisten
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Auf der Hauptpiste am Schwamm. Im oberen Teil links ist wieder eine nicht markierte Trainingspiste präpariert.
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Etwas oberhalb von Pardiel
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Die Tannen sind in dieser Ecke noch schön verschneit.

Die Pistenverhältnisse auf dieser Seite waren etwas harter, aber nur stellenweise eisig. Kurz nach halb vier ging es ohne Wartezeiten auf die Wangser Seite zurück. In die Gegenrichtung staute es sich wieder ziemlich. Nach einer Fahrt am SAC-Lift ging es dann ins Tal, wo wir um 16:30 Uhr an der Talstation waren.

Nach einem kurzen familiären Zwischenstopp ging es in dieses Mal leeren Zügen zurück nach Bern.
 
Aletsch-Arena | 6. März 2022
Vergangenen Sonntag war ich erneut in der Aletsch-Arena. Los ging es "erst" um 07:34 Uhr ab Bern, sodass wir um 09:15 Uhr auf der Riederalp waren.

Nach zwei Wiederholungsfahrten am Riederfurka ging es auf direktem Weg weiter bis aufs Bettmerhorn. Im Gegensatz zum letzten Besuch Ende Januar war nun auch die obere Verbindung geöffnet. Anschliessend folgten einige Fahrten am Wurzenbord und Schönbiel. Am Schönbiel gab es dann auch Wartezeiten von 3-5 Minuten.
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Riederfurka
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Von der Moosfluh Richtung Aletschgletscher
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Bettmerhorn, Schönbiel und Wurzenbord

Nach einer Mittagspause folgte der Wechsel auf die Fiescheralp, wo die Pisten am Flesch besonders überzeugten. Nach zahlreichen Fahrten in diesem Teilgebiet ging es zurück auf die Bettmeralp für eine Zvieripause mit Crèmeschnitte.
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Flesch
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Talegga Richtung Flesch

Um 16:00 Uhr ging es dann ein letztes Mal auf den Schönbiel-Sessel, sodass es um 16:25 Uhr auf den Blauseesessel reichte. Ich habe ehrlich gesagt aber Zweifel, ob die Uhr an der Talstation wirklich stimmt. Denn um ca. 16:40 Uhr begaben wir und auf der Riederalp auf die Talabfahrt, sodass wir haarscharf den Bus um 16:57 Uhr erreicht und 90 Minuten später zurück in Bern waren.
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Nachmittags um 16:10 Uhr bei der Bergstation Schönbiel

Das Skigebiet überzeugte auch vergangenen Sonntag mit Top Wetter, guten Pistenverhältnissen, wenig Leuten, tollem Panorama und vergleichsweise schneller ÖV-Anreise.
 
Portes du Soleil | 12. März 2022
In meiner Saisonkarte sind einige Freitage für die Portes du Soleil enthalten. Gerne hätte ich diese aufgrund der geringen Höhe schon etwas früher eingelöst. Damit verblieb nur noch dieses Wochenende, die kommenenden Wochenenden sind schon anderweitig verplant.

Da ich am Freitagabend noch am anderen Ende der Schweiz unterwegs war und erst gegen halb drei wieder in Bern war, ging es heute erst um 08:34 Uhr in Bern weiter, sodass ich um 12 Uhr endlich oberhalb von Champéry die Skis anziehen konnte.

Das waren natürlich keine optimalen Bedingungen für die Erstbefahrung eines Skigebiets. Im Bereich von Champéry/Les Crosets waren die Pisten schon ziemlich verfahren. Also versuchte ich es mit einem Wechsel auf die französische Seite.
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Da mich Cases und Léchère ebenfalls nicht überzeugten, ging es gleich weiter Richtung Rochassons. Dort endlich eine richtig gute Piste, die bei meiner ersten Fahrt auch ziemlich leer. Bei der Wiederholungsfahrt war es dann deutlich voller.
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Generell fiel mir auf, dass extrem viel schlechte Skifahrer unterwegs waren. Dazu kamen nahezu gleich viele Raser, die teils die Pisten ohne eine einzige Kurve hinunterfuhren. Ich bin froh, wurde ich nie abgeschossen.

Anschliessend begab ich mich zu den nächsten Liften: Auch die rote Piste direkt unter dem Comebois überzeugte. Die zweite rote Piste hingegen war mehrheitlich eine Buckelpiste, die nicht besonders Spass machte. Bei schwarzen habe ich ja Buckelpisten erwartet, aber selbst bei roten?
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Etwas später war ich am L'Écho Alpin, der wohl besten Piste des heutigen Tages. Nach drei Fahrten auf dieser Piste machte ich mich wieder auf den Weg zurück. Unterdessen zogen Wolken vor die Sonne und die Sichtverhältnisse wurden schlechter.
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Die Abfahrt am Chaux Fleune ist der Inbegriff von komplett künstlichen Pisten. Weder schön anzusehen, noch angenehm zu fahren. Zudem wimmelte es von Steinen, die heruntergefallen sind.
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Also weiter Richtung Avoriaz, ich war ja aufgrund von Berichten hier im Forum bereits etwas vorgewarnt. Aber in Realität übertrifft die Hässlichkeit die Erwartungen doch nochmals.
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Weiter geht es mit einer Fahrt am Lac Interets, gefolgt vom Grande Combes. Die schwarzen Pisten sehen auf dem Pistenplan ansprechend aus, aber ich vergesse immer wieder, dass es sich ja nur um Buckelpisten handelt. Aber auch die rote macht Spass.

Langsam mache ich mich wieder auf den Rückweg Richtung Schweiz. Dank den sehr langen Betriebszeiten kommt noch kein Stress auf. Auf einer Wiederholungsfahrt am Les Choucas stürze ich noch etwas unschön. Die Bindung löst aber aus und abgsehen von einigen blauen Flecken aufgrund des Sturzes auf eine Eisplatte komme ich ohne Schäden davon.
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Es folgt die Buckelpiste der Chavanette entlang. Die ist v.a. zu Beginn richtig heftig. Riesige Buckel und in den Löchern kaum Schnee. Perfektes Terrain für meine Slalomski. 😬
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Via Pauvre-Conche, Crosets und Planachaux geht es zu meinem Rucksack, der den Tag beim Croix de Culet verbrachte. Kurz überlege ich, ob ich dort noch etwas verweilen will, das Wetter bereits seit einer Stunde wieder deutlich besser und die Pendelbahn wäre noch bis um 19:30 Uhr in Betrieb.
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Ich entscheide mich aber für die Talabfahrt, wofür ich noch den Tellerlift Ripaille nehmen muss, der bis um 16:45 Uhr in Betrieb ist. Einige Minuten zuvor bin ich auf dem Lift und mache mich dann auf die Talabfahrt. Im Mittelstück hat es kaum noch Schneereserven, beim aktuellen Wetter hält die wohl kaum noch mehr als eine Woche durch. Um 17 Uhr treffe ich dann im Tal bei der Talstation Grand Paradis ein, wo es dann per Shuttlebus zurück nach Champéry geht.
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Der Himmel über Canada klart auf ... (irgendwie geil, und auch wieder nicht ...)

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Der vom Rauch verdunkelte Himmel über Invermere, British Columbia


Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag. Beeindruckt bin ich von den langen Öffnungszeiten und dem allgemeinen Engagement. Dass die Pendelbahn bis um 19:30 Uhr in Betrieb ist, ist eine Seltenheit. Oben spielte noch eine Band, unten gleich mehrere nacheinander. Generell ist für Mitte März ziemlich viel los, auch wenn heute natürlich Samstag ist.

Ich bin gespannt, was der morgige Tag noch mit sich bringt und wohin es mich zieht.
 

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Den gleichen Teil der PdS mit einer größeren Runde über Chatel, Morgins bin ich 2019 bei meinem ersten und einzigen Besuch in den PdS auch abgefahren.
Da lag aber deutlich mehr Schnee, obwohl mein Besuch ca. 2 Wochen später im März (ca. 25. März) damals war. Die letzte Hintenrum-Talabfahrt hatte z. B. noch deutlich mehr Schnee als aktuell.

Am 12.03.22. war ich abends in Les Gets auf der anderen Seite der PdS. Da sind aktuell die Südhänge auch bis weit rauf ohne Schnee.
 
Die Runde über Morgins war ursprünglich auch mal mein Plan, die maue Schneesituation hielt mich aber davon ab.

Am Sonntag ging es dann auch noch nach Morzine und Les Gets, Bericht davon folgt dann vermutlich morgen.
 
Portes du Soleil | 13. März 2022
Am Sonntag war ich erneut in den Portes du Soleil unterwegs. Im Gegensatz ging es nach einer Übernachtung direkt bei der Talstation mit der 2 Bahn um ca. 08:40 Uhr auf den Berg. Noch hatte ich mir keinen konkreten Plan zurechtgelegt. Zuerst fuhr ich einige Male an den Sesselbahnen Crosets und Grand-Conche. Bis am Vortag war mir nicht bewusst, dass es neben der 8er-Sesselbahn in den Flumserbergen noch eine weitere 8er-Sesselbahn in der Schweiz gibt.
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Die Verhältnisse waren früh morgens nicht schlecht, aber die Beschreibung pulver-hart wäre nicht passend gewesen. Also entschloss ich mich nach einer Wiederholungsfahrt am Bügellift Ripaille, dass ich mich auf den Weg nach Les Gets machen werden. Nach einer gemächlichen Bergfahrt mit dem Chavanette-Sessel folgte eine Wiederholungsfahrt am Le Fornet. Hier lernte ich, dass es neben roten und schwarzen auch blaue Buckelpisten gibt. Verstehen muss man das nicht…
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In Avoriaz unten war dann ziemlich viel los. Ich nahm die 6KSB quer durch die Siedlung und hatte hier die einzigen nennenswerten Wartezeiten (ca. 3 Minuten) des heutigen Tages. Anschliessend ging es direkt hinüber nach Super-Morzine und per Gondelbahn hinunter nach Morzine. Es stand zwar ein Petit-Train bereit, aber ich entschied mich den Weg zur Gondelbahn Pleney zu Fuss zurückzulegen.
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Im anderen Skigebiet angekommen, gab es zuerst eine Wiederholungsfahrt an der Gondelbahn. Die schwarze Piste ist ziemlich gut mit Netzen etc. ausgestattet, werden/wurden hier Rennen durchgeführt? Anschliessend ging es via Belvédère und Troncs Express in die Mittagspause. Hier drüben entspricht das Skigebiet doch eher meinen Erwartungen: Viele fixe Anlagen und viel zu tief gelegen.

Aber heute geht es ja eher um die Grösse und die Distanzen des Skigebiets. Also geht es nach der Mittagspause hinauf mit der ewig langen und langsamen Pointe-Sesselbahn. Der obere Teil der Piste ist ziemlich aufwändig in den Berg gehauen. Ich will nicht wissen, wie das im Sommer ausschaut. Für mein Empfinden ist es bereits im Winter nicht sonderlich schön. Oben hat es zwar eine überhängende Aussichtsplattform, aber so überwältigend ist das Panorama auch wieder nicht.
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Weiter geht es auf meiner Runde – möglichst fixe Sesselbahnen vermeidend – über Chamiaz auf den Chamossière Express. Es fällt auf, dass in diesem Skigebietsteil die schwarzen Pisten wieder präpariert sind. Entsprechend positiv ist mein Eindruck von dieser Piste. Da ich auch noch die rote Piste, die etwas schlechter ist, reicht es nicht für eine zweite Fahrt.
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Anschliessend geht es erneut auf den Chamiaz-Sessel und weiter in den Sektor von Les Gets. Es folgt eine Fahrt am Ranfoilly, dessen Piste gefällt mir auch ziemlich gut. Schade ist es so warm. Nach einer Bergfahrt am Grains d’Ort ist es bereits 14:10 Uhr. Da ich nicht genau weiss, wie lange die Rückfahrt dauert und ich eigentlich den Zug um 16:56 Uhr in Champéry erwischen will, mache ich mich auf den Rückweg.
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Der Rückweg verläuft auf direktem Weg via Nauchets, Folliets du golf, Super Morzine, Zore und Proclou. Anschliessend lande ich direkt bei der Sesselbahn, welche auf den Pointe des Mossettes hinaufführt. Damit bin ich schneller als erwartet und mache noch einen Abstecher auf den Crosets-Sessel. Anschliessend treffe ich um 16:15 Uh in Grand-Paradis ein. Offenbar verkehrt der Bus nicht ca. alle 20 Minuten, sondern genau zu den Minuten 15, 35, 55. Das führt dazu, dass es mir vor der Nase wegfährt.
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Aber auch 20 Minuten später reicht es noch, um mein Gepäck in der Unterkunft zu holen, einen Einkauf im Coop zu tätigen und gemütlich in den Zug zu sitzen, sodass ich um 20 Uhr wieder zurück in Bern bin.

Fazit: Es war spannend, das riesige Skigebiet zu durchfahren. Die Verhältnisse waren für meinen Geschmack etwas zu frühlingshaft, aber damit habe ich gerechnet. Ich gebe dem Gebiet allenfalls noch eine weitere Chance bei tieferen Temperaturen.
 
Ich habe schon oft in Morzine logiert, und von da aus sowohl die Talseite Richtung Avoriaz, Chatel und Schweiz genossen, als auch die andere Talseite Richtung Les Gets. Bei gutem Schnee mag ich die Seite Nyon und Les Gets definitiv auch sehr. Empfehlung: auch nach KSB4 Perrières runterfahren. Ist eine nette Piste, schnelle Anlage und oft wenig Leute, da etwas versteckt.

Ganz von der Schweiz aus nach Les Gets und zurück, mit 2x Wechsel durch Morzine, stelle ich mir aber schon ambitioniert vor.
 
Corvatsch | 15.-17. April 2022

Die vergangenen drei Tage verbrachte ich am Corvatsch. Während es am Freitag erst teilweise sonnig war, besserte sich das Wetter im Laufe der Tage, sodass der heutige Tag nahezu wolkenlos war. Die Temperaturen gingen ebenfalls stetig zurück und damit blieben die Verhältnisse auf den Pisten länger gut.

Grundsätzlich herschen gute Bedingungen auf allen Pisten, abhängig von ihrer Ausrichtung sind sie länger hart bzw. teilweise auch eisig. Aber mit frisch geschliffenen Kanten machte es sehr viel Spass. Der Andrang würde ich geringer einschätzen, als beim meinem letzten Osterbesuch vor drei Jahren. Am Furtschellas-Sessel gab es jeweils vormittags Wartezeiten, am Mandra-Sessel nachmittags. Im Tal schafften wir es meist auf die erste Bahn um 8:20 Uhr, heute war sie bereits voll. Grundsätzlich mussten wir bei den Pendelbahnen kaum warten, insbesondere vormittags fuhren sie pausenlos, nachmittags ging es immer sehr gut mit dem Fahrplan auf.

Als beste Piste würde ich die Talabfahrt nach Sils bezeichnen. Morgens ziemlich hart und auch nachmittags nach 14 Uhr noch top zu befahren ohne tiefen Sulz.

Alles in allem drei sehr gute Tage in einer unerwartet skireichen Skisaison, die nun langsam aber sicher auch zu Ende gehen wird. Nachfolgend noch einige Fotos der vergangenen drei Tage:
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4 Vallées | 30. April 2022

Eigentlich war ich nach dem Tag am Jakobshorn am Ostermontag mit meiner Saison ziemlich zufrieden und hatte sie schon fast beendet. Ein Blick auf die sonnigen Webcams in den vergangenen Tagen führte dazu, dass ich mich am Freitag vor einer Woche nochmals ins Wallis begab. Eigentlich hatte ich den Bericht schon lange geschrieben, aber die Forensoftware hatte etwas gegen mich - daher folgt er erst jetzt.

Los ging es früh morgens um 06:07 Uhr in Bern. Planmässige Ankunftszeit gemäss SBB-App sollte um 08:59 Uhr in Verbier sein. Dank guter Verkehrslage auf dem Schienennetz klappte sogar der perrongleiche Turnschuhanschluss in Martigny in zwei Minuten, sodass ich bereits um 08:28 Uhr in Verbier war.

Offizieller Betriebsbeginn wäre erst um 08:45 Uhr gewesen. Doch wie es der Zufall will, schalteten sie die Drehkreuze exakt zu meiner Ankunft frei. So hatte ich um 08:45 Uhr bereits meine erste Abfahrt im noch ausgestorbenen Skigebiet hinter mir und war in La Chaux. Wobei, wenn ich es mir überlege, kann das Drehkreuz nicht erst kurz vor mir freigeschalten worden sein, dafür war auf Les Ruinettes schon zu viel los...

Während der ersten Bergfahrt überprüfte ich noch den Zustand der offiziell geschlossenen Talabfahrt. In der Schlusskurve war der Schnee ziemlich knapp. Danach reichte er locker und die Piste war sogar frisch präpariert. Etwas weiter oben in der erste Traverse nach der Talstation vom Mayentzet war die Piste dann aber auf einem längeren Abschnitt (mehrere 100m) komplett schneefrei. Also gibt es wohl doch keine Wiederholungsfahrten. Weiter oben war die Piste dann wieder ziemlich breit frisch präpariert.
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Nach einigen Fahrten am Chaux-Express peilte ich die erste Fahrt des Jumbos an, welche im 09:05 Uhr sein sollte. Um 09:10 Uhr ging es dann nach oben. Die Piste war sensationell gut. Anschliessend legte ich weitere Fahrten auf beiden Seiten des Chaux-Express ein, in der Hoffnung den Takt des Jumbos herauszufinden. Dieser fuhr um 09:10 Uhr, 09:30 Uhr und 10:00 Uhr. Als folgerte ich, dass sie wohl im Halbstundentakt fahren und kam kurz nach 10:20 Uhr an der Talstation an. Dabei fuhr mir die Bahn gleich davon - wohl doch kein Halbstundentakt. Nächste Abfahrt war dann um 10:35 Uhr. Ich legte eine Wiederholungsfahrt ein und erreichte die nächste Abfahrt um 10:50 Uhr - scheint wohl ein Viertelstundentakt zu sein.
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Im Anschluss ging es ohne grössere Wartezeiten hinauf auf den Mont Fort. Wir waren gerade einmal zu fünft in der Gondel. Der erste Hang war relativ einfach zu befahren, das Mittelstück war dann gewohnt gut und noch kaum befahren.
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Nach einer Wiederholungsfahrt am Tellerlift - es wollen ja alle offenen Pisten gefahren werden - ging es wieder hinunter nach La Chaux. Es folgten zwei weitere Fahrten am Jumbo um 11:35 und 11:55 Uhr - so klar ist mir der Fahrplan weiterhin nicht. Die zweite verlängerte ich bis hinauf auf den Mont Fort.
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Im Anschluss folgte eine Mittagspause in La Chaux, bevor ich weitere Fahrten am nun bereits ziemlich sulzigen Chaux-Express einlegte. Um 13:25 Uhr ging es nochmals auf den Col des Gentianes, sie fahren wohl doch wieder im Viertelstundentakt. Denn als ich um 13:40 Uhr wieder unten bin, verpasse ich die Bahn knapp. Nach einer Viertelstunde Wartezeit ging es dann nochmals nach oben und weiter auf den Mont Fort. Anschliessend begab ich mich auf den Rückweg.
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Ich wollte die Talabfahrt bis etwas oberhalb der Talstation des Mayentzet fahren, dort die Schuhe wechseln und zu Fuss zur Bushaltestelle Carrefour gehen, wo der Bus noch im Halbstundentakt verkehrt. Auf Fontanet hatte ich dann die glorreiche Idee, dass ich die Hintenrum-Abfahrt machen könnte, welche im oberen Teil sehr schön ist. Das war sie auch heute, dummerweise war sie danach komplett schneefrei. Nach einer kurzen Wanderung geht es dann aber glücklicherweise weiter und ohne Abschnallen hinunter. Der frisch präparierte Abschnitt war sehr angenehm zu befahren.
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Zeitlich ging es bestens auf, sodass ich keine fünf Minuten auf den Bus warten musste.

Fazit:
Der relativ weite Weg hat sich gelohnt, das Angebot macht für einen Tag auch noch ausreichend Spass. In anderen, schneereicheren Jahren dürfte die Talabfahrt wohl für noch etwas mehr Abwechslung sorgen. Schade, dass Les Attelas und Lac des Vaux nicht mehr offen waren, dort hätte es noch ausreichend Schnee gehabt. Andrang an Skifahrern war sehr überschaubar, die Tourengeher waren in Zusammenhang mit der Patrouille des Glacier in deutlicher Überzahl.
 

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