Sa, 26.02.2022: Adelboden/Lenk Pistenplan:https://www.skiresort.ch/skigebiet/adel ... istenplan/
Der dritte Skitag sollte wieder komplett in Adelboden und Lenk verbracht werden, da einerseits noch einige Pistenvarianten noch nicht befahren wurden und andererseits, da ein Treffen mit Cervin anstand. Man merkte, dass es ein Samstag war und wir gegen 9 Uhr auf P2 verwiesen wurden (der allseits bekannte Stau bei Reichenbach kostete uns auch ohne Vollsperrung wieder Zeit ), von dem man etwas weiter laufen muss, der aber auch eine direkte Anbindung an die Talabfahrt hat. Das Wetter war am Morgen sehr zapfig, da es neblig und windig bei -10 °C war. Es klarte nach und nach aber mehr auf, sodass es ab 12 Uhr wolkenfrei war.
Bezüglich der Schneeverhältnisse lässt sich festhalten, dass sie wesentlich schlechter als am Donnerstag war. Die Pisten waren teils stark abgeblasen, wodurch es rutschig wurde. An anderen Stellen war es hingegen gut, aber auch innerhalb einer Piste wechselte es immer wieder dazwischen. Dies wurde mit der Zeit durch Buckel etwas anstrengender, aber schon gut meisterbar .
^ Nach der Bergfahrt mit der Gondel nach Sillerenbühl ging es zuerst nach Geils herunter. Der direkte blaue Skiweg Nr. 60 dahin ist nicht zu empfehlen, da dieser sehr voll ist und sich zudem auch ziemlich in die Länge zieht. Ich habe festgestellt, dass mir es mit einer kurzen Fahrt mit dem Stand-SL und dann herunter nach Geils deutlich besser gefällt. Geils lag unterhalb der Nebeldecke.
^ Von Geils ging es mit Lavey wieder nach oben und über die rote Gratpiste in Richtung Stand, wo es immer noch neblig war.
^ Die direkte Piste am Stand ist ideal zum schnellen Fahren und von dort sieht man auch in Richtung Sillerenbühl
^ Talstation vom Stand-SL; für uns sollte es über die rote 63 weiter zur Aebi-KSB gehen
^ Auf der roten Rehbockpiste 65, an der der stillgelegte Schlepper steht
^ Auf diesem Foto ist die Nebelgrenze knapp über dem Höchsthorn (der Sessel am gegenüberliegenden Hang) zu erkennen. Rechts die Gondel von Bergläger nach Sillerenbühl.
^ An der Talstation der Aebi-KSB machte ich eine kurze Mittagspause
^ In der KSB
^ Mit Cervin hatte ich ausgemacht, dass wir uns hier am Sillerenbühl treffen. Während ich auf ihn wartete, ging der Blick zum Stand bzw. Sandige Boden, wo es danach auch hinging...
^ ...um über die rote 52 zum Lavey zu kommen
^ Über eine rasante Abfahrt auf der schwarzen Lägerpiste 50 fuhren wir zur Luegli-KSB...
^ ...aus der der Blick auf den unteren Teil der schwarzen Klusi geht
^ KSB Luegli
^ Beginn der roten Chummi (42)
^ Wir wollten aber auf die schwarze Piste, die wesentlich besser zu fahren war als am Donnerstag kurz vor Betriebsschluss. Dieser Hang war noch sehr griffig und noch überhaupt nicht abgefahren oder rutschig
^ Blick auf Geils von der schwarzen Piste, die sich auch Klusi nennt
^ Danach sollte es für uns wieder mit Lavey hochgehen und über die geniale Carving-Gratpiste in Richtung Bühlberg gehen...
^ ...von dessen Bergstation man gut den Metschstand erkennen kann
^ Auf der blauen 35 am Bühlberg
^ Bühlberg-KSB
^ Nach einer Wiederholungsfahrt am Bühlberg fuhren wir über die rote Verbindungspiste 38 "Sonnenmeder" zur KSB am Metschstand. Die 38 ist zwar kurz, aber auch eine sehr schöne Piste
^ KSB am Metschstand mit Cervin
^ Oben am Metschstand mit links dem Stand-Xpress, der von Lenk über eine Mittelstation aus dem Tal hochführt, und rechts der KSB Metschstand
^ Schlussstück der Piste am Stand Xpress
^ Die schwarze 30 "Holzegg" war grausam zu fahren - eigentlich auf voller Breite abgerutscht
^ rote 26
^ Vom Metschstand ging es für uns zum SL Guetfläck
^ Blick von der Bergstaton des SL in Richtung Adelboden
^ Das müsste das Regenboldshorn, 2.193 m sein. Die rote 45 versteckt sich ein bisschen, weil man bei der Bergstation des SL ein wenig aufsteigen muss, um sie zu erreichen. Ich muss gestehen, dass ich die Piste nach der ersten Bergfahrt auch gar nicht gesehen habe.
^ Rote 45
^ Nach der erfolgreichen Befahrung stiegen wir in die Kombibahn ein
^ Über die rote 44 ging es auch direkt wieder runter nach Geils
^ In der Kombibahn und auf dem Weg zur Einkehr
^ Blick Richtung Luegli
^ Die Pause machten wir oben am Hahnenmoos mit Aussicht auf den Metschstand
^ Danach fuhren wir noch einmal zur KSB am Metschstand und danach nach Geils zur KSB Lavey
^ Menschenleere Gratpiste um 16.15 Uhr
^ Lavey
^ KSB Lavey um 16.16 Uhr. Was auffällt und was ich sonst noch nie so erlebt habe ist die Tatsache, dass um diese Uhrzeit noch nahezu jeder Sessel belegt ist. Dieser Sessel hat ab Ende Januar bis 16.30 Uhr offen.
^ Kurze Fotopause oben am Grat , wonach wir zur Talstation Aebi fuhren
^ Oberer Teil der Rehbockpiste 65a am Aebi um 16.27 Uhr
^ rote 67
^ Nachdem wir am Sillerenbühl Cervins geparkten Rucksack abholten, ging es entlang des SL Tanzboden...
^ ...zur roten 56 nach Bergläger. Diese ist absolut zu bervorzugen gegenüber dem langen Skiweg von Geils nach Bergläger (blaue 46)
^ Einen letzten Seitenblick in Richtung Geils und Luegli kann man von dieser Piste auch noch erhaschen . Da der untere Teil ab Bergläger sich ziemlich zieht, waren wir dann schlussendlich um 16.57 Uhr am Auto auf P2.
Fazit: Ein Tag mit gemischten Gefühlen, aber letztendlich überwiegt das Positive. Auf der einen Seite ab dem Mittag strahlender Sonnenschein ohne Wolken und Cervin kennengelernt, aber auf der anderen Seite waren die Pisten teilweise kein großer Genuss und ziemlich abgerutscht, was aber größtenteils dem Wind zu verdanken gewesen sein dürfte.
Damit stehen noch zwei Berichte aus: Einmal Sonntag den Vormittag auf der Engstligenalp und der Nachmittag in Adelboden/Lenk. Die Berichte inkl. Fazit folgen dann am Donnerstag bzw. Freitag.
maba04 hat geschrieben: 03.03.2022 - 01:13
Der direkte blaue Skiweg Nr. 60 dahin ist nicht zu empfehlen, da dieser sehr voll ist und sich zudem auch ziemlich in die Länge zieht. Ich habe festgestellt, dass mir es mit einer kurzen Fahrt mit dem Stand-SL und dann herunter nach Geils deutlich besser gefällt.
Das erinnert mich an daran: Oliver (User Chasseral) hat vor vielen Jahren (glaube 18 ) hier mal eine tolle Karte gepostet, auf denen er die Skiwege in dem Skigebiet mit rot, gelb, grün markiert eingezeichnet hat, je nach "Attraktivität" bzw. "Anschieben müssen". Lang ist's her...
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
So, 27.02.2022: Engstligenalp Pistenplan:https://www.skiresort.ch/skigebiet/engs ... istenplan/
Lange habe ich überlegt, ob es am letzten Tag auf den Betelberg über Adelboden und den Bustransfer in Lenk geht oder ob wir die eine Hälfte des Tages auf der Engstligenalp und die andere in Adelboden verbringen. Letztendlich entschied ich mich für die Engstligenalp am Vormittag. Aus mehreren Gründen: Zum einen sparen wir uns so die Buskosten, da wir keine Simmentalcard haben, um den Bus kostenlos zu benutzen. Zum anderen wollte ich möglichst wenig Zeit mit dem Wechseln verbringen. Durch den Vormittag auf der Engstligenalp konnten wir am Nachmittag die langen Öffnungszeiten ideal ausnutzen.
Die Engstligenalp übertraf dann doch meine Erwartungen, allerdings war es bei den ersten Liftfahrten noch sehr kalt, da erst nach und nach die Sonne herauskam. Die Pisten waren top - sowohl die Präparation als auch der absolut griffige Schnee. Näheres dazu dann am Ende im Fazit.
^ Die Pendelbahn macht auf einer Länge von 1.215 m eine Höhendifferenz von 564 m (Daten aus dem interaktiven Pistenplan; in dem Zuge fällt mir gerade auf, dass die Angaben in der Skiline stark abweichen und dort nicht richtig sind -> werde da mal den Support anschreiben)
^ Am Morgen liegt das ganze Tal von Adelboden bis zur Talstation noch im Schatten
^ Die Bergstation der Pendelbahn wird mit den Schleppliften über einen Verbindungslift in beide Richtungen verbunden
^ Die Strecke macht nach offiziellen Angaben einen einzigen Meter Höhenunterschied
^ SL Bockmatti
^ Talstation der Dossenlifte - noch ist es sehr ruhig
^ Beide Schlepplifte sind steil und machen mindestens eine Kurve, der hier rechte Lift macht zwei Kurven
^ Langlaufloipe auf der Engstligenalp
^ Zuallererst fuhren wir die äußerste blaue Piste 102 "Strubel". Diese ist im oberen Teil ein Skiweg, im mittleren eine kurze Piste und im unteren Bereich kommt sie wieder auf den Skiweg, auf dem alle Abfahrten enden
^ Oberer Teil der Piste am Schlepplift Dossen. Von diesem Teil zweigt die blaue Stäghorn 107 nach links, die schwarze Rennpiste 101 in der Mitte und die schwarze Dossen 100 nach rechts ab.
^ Im Zuge unserer systematischen Befahrung der Pisten fuhren wir auf die blaue Stäghorn 107. Zuerst ist sie ziemlich flach, dann kommt für eine blaue Piste im Verhältnis ein steiles Stück und wie man sieht ein Gegenanstieg.
^ Noch einmal der Blick auf das eigentlich recht unspektakuläre Plateau
^ Das Schlussstück zieht sich ein bisschen
^ Seitenblicke im Schlepper
^ Auf der direkten Piste am SL...
^ ...die hier unten im Steilhang rechts des SL endet
^ Im SL Dossen
^ An dieser Stelle trennen sich die Pisten das erste Mal in schwarz (links) und blau (rechts)...
^ ...und hier trennt es sich ein zweites Mal in blau auf der linken Seite und schwarz auf der rechten.
^ Schlusshang an den Dossen-SL. Dieser ist bei griffiger Schneelage super schnell zu fahren, allerdings wurde er mit der Zeit abgerutschter
^ Nach insgesamt sechs Abfahrten auf der von Tal aus gesehen rechten Seite der SL, sollte es nun auf die rote 104 "Gollet" gehen
^ Da auch diese uns gut gefiel, fuhren wir sie gleich noch ein zweites Mal
^ wieder im SL
^ Auch ein kleines Gebiet benötigt eine Ausschilderung
^ Bergstation Dossen
^ Danach ging es zum SL Bockmatti
^ Von diesem hat man zwar nochmal eine schöne Aussicht auf den Dossen-Bereich, aber für Skifahrer finde ich ihn jetzt keine große Bereicherung, außer man fährt gerne durch einen Slalom oder eine Funslope. Ersterer war schon ausgefahren und das relativ hart, was es unangenehm machte.
^ Nun ist das Tal auch schon in der Sonne.
Nach insgesamt neun Bergfahrten an den SL Dossen, drei am SL Bockmatti uns swe Talfahrt mit der Pendelbahn brachen wir um 12.30 Uhr unten am Parkplatz in Richtung Chuenisbärgli in Adelboden auf, um dort nach einer kurzen Mittagspause den Nachmittag zu verbringen. Der Bericht hiervon kommt dann noch zeitnah.
Fazit: Das ist ein gutes Gebiet für einen halben Tag bzw. zwei bis drei Stunden, wenn man mit Wiederholungsfahrten und SL kein Problem hat. Dann kann man an den SL Dossen mit ihren rassigen schwarzen und der roten Piste Spaß haben. Ich würde es beim nächsten Mal wieder so machen, aber wer will kann auch erst in Adelboden fahren und dann hier. Man merkte richtig, dass immer wieder Skifahrer fuhren und aber auch neue dazukamen, die zwsichen Adelboden und der Alp wechselten.
Beantworte das aus dem Schneetopic mal hier, da es besser passt:
Finsteraarhorn hat geschrieben: 23.02.2022 - 20:39
1) Ich finde der Betelberg lohnt sich total, sehr schöne lange Abfahrten und oben Landschaftlich wunderschön. Dann klar den Verzicht auf Tschentenalp und Engstligenalp. Ihr könntet natürlicha auch mit dem Auto in die Lenk fahren. Dauert aber etwas, ist ein langer weg. Am Betelberg ist der Skipass (sofern ihr nicht einen 4-Tagespass kauft) günstiger und die Parkgebühr entfällt.
2) Ich empfehle früh zu gehen, die Tage werden schön und es sind viele Schulferien und Skilager aktuell. Die Gebiete sind alle sehr beliebt bei Tagesausflüglern. Es wird voll. besonders Freitag und Samstag ist in der Regel am meisten los.
1) Betelberg ist aber jetzt für nächstes Mal notiert. Mit dem Auto nch Lenk wäre uns zu weit gewesen.
2) Das mit dem Freitag und Samstag hat sich auch so bestätigt. Am Donnerstag bekam man um 10 Uhr noch ganz hinten auf P1 an der Gondel einen Parkplatz. Am Samstag landeten wir um 9 Uhr bereits auf einem zur Hälfte gefüllten P2.
judyclt hat geschrieben: 23.02.2022 - 22:34
Faulensee? Puh, das ist wirklich weit bis in die Lenk. Aber ich kann Finsteraarhorn nur zustimmen. Der Betelberg lohnt sich defintiv.
Früh kommen und die aufweichenende, aber noch frische Tschuggen/Wallegg ins Tal runter genießen. Und zwar mehrfach.
Später schön am Hasler und Leiterli die Sonne genießen. Paar Getränke an der Haslerbar. Herrlich. Da kann man sich hunderte Kilometer Pisten an den Hut stecken. Glücklich wird man auch so.
Drüben ist nachmittags die Oetzibar und der Guetfläck zum Ausklingen des Tages bei Sonne schön.
Mit größerer Verspätung komme ich leider erst jetzt dazu den letzten Bericht hier zu schreiben. Ich denke mal die Bilder und deren Unterschriften sprechen für sich .
^ Nach dem Wechsel von der Engstligenalp zum Chuenisbärgli und einer kurzen Mittagspause am Parkplatz desselbigen, fuhr ich mit dem Sessel hoch. Hier der Blick auf Adelboden.
^ Nach einer ziemlich abgerutschten Abfahrt auf der Weltcup-Piste wieder im Sessel
^ Es ging dann auf die rote 81 - auch Chuenis-Chäle genannt. Der hinter der Kuppe hinten folgende Hang ist meiner Meinung nach eigentlich auch schwarz und nicht rot...
^ Wieder der Blick auf Adelboden
^ Blick zurück. Rechts der Hang der roten 81, links kommt die schwarze Weltcup-Piste
^ Letzter Hang der schwarzen vor Adelboden Boden. Um diese Uhrzeit ist auch dieser Hang schon abgerutscht und nicht mehr so schön zu fahren
^ Blick auf die Piste vom Höchsthorn zum Chuenisbärgli
^ Da wir die Piste noch nicht gefahren waren, machten wir auch einmal den blauen Skiweg nach Bergläger.
^ Dieser zieht sich immens und ist höchstens mal wegen der anderen Perspektive zu empfehlen oder als Umfahrung für die rote, wenn man die nicht fahren will
^ Blick in Richtung Sillerenbühl...
^ ...und aus der entsprechenden Gondel zum Höchsthorn.
^ Am SL Tanzboden
^ Am SL Stand mussten wir unbedingt noch mal eine Wiederholungsfahrt machen auf der vom Tal aus gesehen direkt links vom Lift gelegenen Piste (rote 53)
^ Vom Stand fuhren wir weiter nach Geils - wieder über die direkte rote 52, da der blaue Skiweg (60) von Sillerenbühl nach Geils eher lästig ist
^ Geils
^ Mit dem Luegli sollte es auch noch mal hochgehen
^ Was mir hier in Adelboden auffällt und ich in Österreich ganz anders wahrnehme: Die Leute bleiben echt lange am Berg und nutzen die Öffnungszeiten voll aus. Auf diesem Bild ist es zwar erst 14.58 Uhr, aber trotzdem ist noch jeder Sessel gefüllt.
^ Auch die Chumihütte an der gleichnamigen Piste ist noch sehr voll
^ Mit der Kombibahn geht's auf Hahnenmoos, um nach Lenk zu kommen
^ Auf der blauen 34 zum Metschstand war es in der Nachmittagssonne noch sehr gut zu fahren
^ Im Stand-Xpress. Eigentlich war der Plan die rote 39 direkt unter'm Xpress zu fahren, weil wir da noch gar nicht waren. Allerdings zog sich die Bergfahrt ungeplant sehr in die Länge und dauerte fast 20 Minuten. Nicht weit entfernt von der Bergstation standen wir minutenlang komplett, dann ging es sehr langsam vorwärts und ich vermutete, dass er mit dem Notantrieb leer gefahren werden muss. Nach einem weiteren Stopp krochen wir langsam der Bergfahrt entgegen. Kann man auch gut im Track sehen: https://share.iski.cc/shares/share_iski ... KE9KPHpd24
Um 15.34 Uhr eingestiegen, an der Bergstation um 15.52 Uhr angekommen. Dies machte meine Planungen insofern zunichte, als dass ich nicht riskieren wollte hier nochmals herunterzufahren, denn wir mussten ja schließlich noch zum Chuenisbärgli bis 16.45 Uhr zurück und wer weiß, ob dann alle Probleme behoben sind.
^ Daher änderte ich den Plan und wir fuhren zum Guetfläck-SL...
^ 15.55 Uhr am Guetfläck. Aus dem Lift war dann zu erkennen, dass der Stand-Xpress wieder auf normaler Geschwindigkeit lief.
^ Da ich die rote 45 ganz außen rum hinter dem Guetfläck-SL bisher nur mit Cervin gefahren war, aber nicht mit meinen Eltern, ging es über diese...
^ ...in Richtung Geils
^ An der Bergstation Lavey um 16.20 Uhr
^ rote 49 nach Hahnenmoos - für die hatte es aber keine Zeit mehr
^ Über die rote, verbuckelte 55...
^ ...fuhren wir auf direktem Weg auf die rote 56, die auch nicht mehr ganz so schön zu fahren (abgerutscht)
^ Zeitlich klappte das dann doch noch alles gut, sodass wir um 16.33 Uhr in die KSB Höchsthorn einstiegen
^ Man erkennt gut den ausgefahrenen Zustand der roten 84, aber auf die sollte es jetzt noch nicht gehen, denn die Zeit sagte erst 16.38 Uhr und so ging sich noch eine Bergfahrt mit der KSB aus, da diese bis viertel vor geöffnet hat. Die rote 86 war aber - wie zu erwarten - kein großer Genuss mehr, sondern bestand quasi aus ab- und zusammengeschobenem und -gerutschtem Kunstschnee bzw. dessen Grundlage
^ Blick auf Adelboden vom Höchsthorn
^ Blick zurück zum Höchsthorn. Da die rote und schwarze Piste am Chuenisbärgli bereits am Morgen von uns befahren wurde, fuhren wir nun die blaue.
^ Der weiter oben angesprochene rote Steilhang, der schon sehr rot ist . Wir bogen aber rechts ab auf die blaue 82 und im Hintergrund verschwindet um 16.52 Uhr langsam die Sonne über Adelboden
^ Die blaue kommt ganz von links, die schwarze zwischen dem Sessel und dem Wald und die rote ist oberhalb von der Hütte
^ Unten die Brücke, um zur blauen zu kommen. Adelboden ist omnipräsent im Hintergrund
^ Der letzte Teil ist ein Flachstück zum Sessel
^ Betriebsschluss und Ende eines schönen Skiurlaubs um 17.05 Uhr !
^ Die blaue führt zwsichen den Häusern durch
^ Vom Parkplatz am Chuenisbärgli geht der Blick in Richtung Engstligenalp, auf der wir am Morgen noch waren. Die Parkplätze sind hier alle mit solchen "Holzmatten" ausgelegt, weil sie im Sommer wahrscheinlich Wiesen sind? Find ich jedenfalls nicht schlecht!
^ Um meine Skischuhe und die Stöcker zum Intersport zurückzubringen, ging's mit dem Auto noch einmal nach Adelboden hoch.
Fazit: Die Kombi Engstligenalp und am Nachmittag Adelboden/Lenk hat mir gut gefallen. Ist zwar auf den ersten Fahrten auf der Alp noch etwas kalt im Schatten, aber zu dieser Jahreszeit ändert sich das schon so gegen 10 Uhr. Man hätte es auch andersherum machen können, aber ich entschied mich für diese Reihenfolge, da wir so die langen Betriebszeiten in Adelboden besser ausnutzen konnten. Ich würde es auf jeden Fall so auch noch mal machen.
Mo., 28.02.2022: Abreise
Faulensee bei Spiez am Thunersee - A6 - Bern - A1/A2 - Basel - A5 - Kirchheim/Kassel - A7 - Hamburg => ~ 980 km in ca. 9,5 Std.
Was soll ich sagen? Die fast 1.000 km verliefen reibungslos ohne einen einzigen Stau, der mehr als höchstens fpnf Minuten beanspruchte !
^ Ein letzter Blick aus unserem Appartement mit wunderschönem Seeblick (08.29 Uhr)
^ Wir entschieden uns bis Gwatt bei Thun noch am See längszufahren und Thun-Süd auf die Autobahn zu gehen
Top:
- persönliche Schweiz-Premiere
- drei neue Skigebiete kennengelernt: Adelboden/Lenk, sowie die Elsigen- und Engstligenalp
- Erwartungen übertroffen, da es auf dem Pistenplan eher nach vielen Ziehwegen aussah, man diese aber ganz gut umgehen kann, wenn man einmal verstanden hat, welche Piste genau von wo nach wo führt
- fast problemlose Anreise und komplett problemlose Abreise. 2.000 km in 20 Stunden - lange nicht mehr erlebt. Lief die letzten Male eher immer so in Richtung 30 Stunden...
- Cervin kennengelernt
- wie im Weihnachtsurlaub: quasi vier Tage Sonne und fast keine Wolke - was will man mehr ?
- sehr guter Schnee in höheren Lagen
- genialer Blick auf den Thunersee aus dem Appartement
- sehr lange Liftöffnungszeiten (8 bis 16.45 Uhr zu dieser Jahreszeit ab Ende Januar)
Flop:
- in niedrigeren Lagen merkte man den Kunstschnee auf den Pisten, sodass diese dort bei hoher Frequentierung schnell abrutschten
- Stau bei Reichenbach im Kandertal kostete jeden Tag auf dem Hin- und Rückweg zwischen 5 und 20 Minuten
- den Betelberg leider nicht geschafft - ist aber für's nächste Mal notiert!
Unentschieden:
- kuriose Abfahrt von Geils nach Adelboden: Bis Bergläger mit einigen Gegenanstiegen und sogar einem kurzen Seillift. Ab Berläger weiterhin sehr ziehweg-artig, aber mit irgendwie einem besonderen Flair. Skifahrerisch langweilig, aber landschaftlich ganz nett. Nicht mehr, nicht weniger. Daher ein Unentschieden .
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Damit ist auch dieser Bericht zu Ende. Ich bedanke mich für die Rückmeldungen und bei allen, die hier mitgelesen haben - auf bald!