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Portes du Soleil (CH/F) / 11.2.2006 / Das Kilometerfressen

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Chasseral
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Portes du Soleil (CH/F) / 11.2.2006 / Das Kilometerfressen

Beitrag von Chasseral » 06.03.2006 - 12:39

Portes du Soleil, 11.2.2006

Keine grandiosen Gletscherlandschaften oder exklusive Freeride-Touren waren angesagt, sondern ein Skigebiet „von der Stange“. Die Portes du Soleil sind Skigebiet von der Stange wie es ausgeprägter nicht sein könnte. Ein riesiges subalpines Areal wird zum Skifahren hergerichtet und gewalzt um Völker von Skifahrern – auch geringerer Könnensstufen - aufnehmen zu können. In einigen Regionen ist das Gebiet geradezu von leistugsfähigen kuppelbaren Sesselbahnen überflutet und die „Schmankerl“ muss man suchen. Dazu zählen sicherlich die hammer-steile Mur Suisse de Chavanette. Dazu zählen die schwarzen nordseitigen Paradehänge von Avoriaz, die Charakteristische Pointe du Nyon und die exzellenten Pisten an der Chamossière. Dazu zählen aber neben den Pisten auch herrliche Mont-Blanc-Blicke und die Pendelbahnen auf französischer Seite sowie eine Uralt-Eiergondel von Poma bei Les Gets. Und selbst den teilweise alten Sesselliften kann mancher Technik-Freak etwas abgewinnen. Und wenn man dann noch auf der Landkarte nachvollzieht welch gigantische Entfernungen man an so einem tag zurücklegen kann, dann hat das auch was.

So standen Snowotz und ich am Samstag, 10.2.2006 vor der Entscheidung Portes du Soleil oder Crans-Montana. Für PdS sprach die gute Schneelage – zumindest im französischen Teil, für Crans-Montana der kurze Anfahrtsweg. Die grosse Unbekannte waren die Frequentierung und eventuelle Wartezeiten an diesem Samstag mit schönem Wetter. Wir entschieden uns dann für die PdS und wählten Champery als Startpunkt. Die Tour sollte nach Les Gets führen – wegen der guten Schneelage dort – und sollte über die Nordhänge zwischen Morzine und Les Gets führen in der Hoffnung, den ein oder anderen Blick auf den Mont Blanc zu erhaschen. Konkretere Planungen gab es zunächst nicht. Da wir aber möglichst Rasch in Richtung Les Gets wollten, war klar, dass wir den geraden Weg über die Mosette und Super Morzine nehmen würden. Zu Beginn hätten wir nicht gedacht, dass die Tour letztendlich so umfangreich werden würde.

Anfahrt: Etwa 1 Stunde mit dem Auto ab Sierre

Wetter: Wolkenlos, knapp unter Null Grad

Schneehöhe: 20 cm (Crosets – Pointe de l’Au) – 1,5 Meter (oberhalb Les Gets)

Schneebeschaffenheit: Meist Pulver, wichtige Pisten mit Maschinenschnee

Gefahren: 33 Liftfahrten – s. folgende Pistenpläne

Wartezeiten: 29mal Null Wartezeit, 1mal 7 Minuten (TS4 Crosets), 2mal 5 Minuten (TS2 Pointe de l’Au, TS4 Rosta) 1mal 2 Minuten (TS3 Chamossière). Insgesamt also für Wochenende super.

Hier zunächst die Pistenpläne mit der eingezeichneten Fahrroute. Die Fahrroute ist zur eindeutigen Darstellung unterteilt in die Farben gelb (Route Vormittag), orange (Route Mittag) und rot (Route Nachmittag). Durch Anklicken der Pistenpläne lassen sich die Pistenpläne in höherer Auflösung in einem separaten Fenster öffnen.

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^^ Pistenplan Ost


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^^ Pistenplan Mitte


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^^ Pistenplan West


Hier in Bildern:

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^^ TSD6 Planachaux: Perfekt präpariert, aber unsere Richtung war eine andere – wir müssen auf der Rückseite runter und weiter.


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^^ Die Chavanette lassen wir an diesem Tag im wörtlichsten Sinne links liegen – eigentlich schade bei diesen Bedingungen, aber dort hatte ich mich ja erst ausgetobt. Heute ist eine andere Richtung dran.


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^^ Blick von Planachaux in Richtung Les Crosets. Die 15 cm Neuschnee haben dem Landschaftsbild sichtlich gut getan. Am Mittwoch war es dort noch ziemlich braun. Und nachmittags sollte sich die Sonne dann auch wieder bis aufs Grün durchgefressen haben; das sehen wir auf einem späteren Bild.


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^^ Unser nächster Lift: Der TSD4 des Mossettes – von Les Crosets zum höchsten Punkt der PdS. Diese Höhe ist für ein Skigebiet dieses Kalibers jedoch fast schon jämmerlich.


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^^ Freerider in Aktion – auch bei Lawinenwarnstufe 4


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^^ Blick zurück zum Paradehang von Les Crosets und zu den Dents du Midi


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^^ Hier sind wir bereits über die Pointe des Mossettes drüber und blicken zum Buckelhang der TS3 Cuboré. Dort sind wir 3 Tage zuvor orientierungslos in dichtestem Nebel runter.


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^^ Bergstation der TC9 von Ardent. Hier sind wir an diesem Tag aus Zeitgründen nicht runter.


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^^ Der TSD4 Lindarets durch den frisch verschneiten Wald


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^^ Blick zurück zur Pointe des Mossettes. Hier sind wir heruntergekommen.


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^^ Der superflache und lange TSD4 Proclou. Die Querfahrt bis Super Morzine ist halt einfach nur flach und hat insgesamt Mittelgebirgs-Charakter. Hinten sieht man unseren nächsten Ziel-Berg – den Pleney. Ganz hinten rechts sieht man den Mont Chery bei Les Gets.


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^^ Snowotz: Endlich überstanden – die erste Schleppliftfahrt dieses Tages am TK Baron.


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^^ Immer noch recht flach aber wenigstens schon Carving-tauglich: Die Hänge am TSD4 Zore. Gegenüber erkennt man schon recht gut die Hänge und Wettkampfpisten am Pleney.


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^^ Mit der TC6 Super Morzine geht es steil nach unten – nach Morzine.


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^^ Die TC überspannt die Schlucht – nebst formschöner Hängebrücke. Links ist der interessante Schrägaufzug aus der Schlucht zur Seilbahnstation zu erahnen.


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^^ Dieses Bimmelbähnchen bewerkstelligt den Transport der Skifahrer durch Morzine, zwischen den Talstationen der TC Super Morzine und der Pleney-Bahnen.


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^^ Hübches Örtchen


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^^ Von hier unten sieht man auch unser übernächstes Skiberg-Ziel: Die Pointe de Nyon – sie macht von hier unten aus einen verlockenden Eindruck. Aber erst steuern wir Pleney an, die Bahnen sind bereits zu sehen.


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^^ Die gut beleuchtbare Wettkampfstrecke Pleney mit der Poma-TC6 (Rücken-an-Rücken). Ich kenne bei diesem Bahntyp typischerweise andere Stützenformen aber dies ist möglicherweise die erste Generation dieser Rücken-an-Rücken-Bahnen. Die Bahn hat sehr stark gerattert und gedröhnt – was für diese Annahme spricht.


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^^ Nochmal die TC6 mit dem parallelen TPH dahinter.


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^^ Für diejenigen, die noch nicht damit gefahren sind: Türen gibt’s keine, die Stirnseiten klappen einfach auf.


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^^ Hier sind wir nach erfolgter Abfahrt und Auffahrt mit einer Skirail-TS4 bereits auf halber Höhe zur Pointe de Nyon. Auf diesem Plateau starten 4 Schlepplifte für Anfänger, einer davon mit Fachwerk-Talstation (extra für fxgrossrgb aufgenommen). Hinten links ist die Bergstation der Skirail-TS4 zusehen, mit der wir hier angekommen waren.


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^^ Ebenfalls kommt der TPH de Nyon auf diesem Plateau an, mit Bergstation in offener Bauweise.


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^^ Der TS3 de la Pointe (de Nyon) von Poma scheint noch gar nicht so alt zu sein. Reste der Vorgängerbahn sind auch noch zu sehen. Hier sieht man dann aber, dass der Berg pistenmässig nicht so grossartig ist wie er von unten aussieht. Die Piste ist mehr ein Serpentinenweg. Dazwischen sind allerdings knackige Buckelvarianten möglich. Erinnert sehr an die Abfahrt von Col de Gentianes nach La Chaux.


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^^ Hier sitzen wir bereits im TS4 des Têtes. Hinten in der Bildmitte ist eines unserer Haupt-Ziele dieses Tages zu sehen: Die rein nordseitige Mulde mit der schwarzen Piste Chamossière. Von der Bergstation des zugehörigen TS3 hat man als Dreingabe einen tollen Blick auf den Mont Blanc.


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^^ Jetzt liegt die Mulde des TS3 Chamossière mit der tollen schwarzen Piste (Creux) direkt vor uns. Hier gibt es auf jeden Fall eine Wiederholungsfahrt.


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^^ Die stylische Talstation des Poma-TS3, diese Bauart hatte mich bereits als Kind fasiziniert. Man erkennt den krassen Durchhang im extrem langen 2. Spannfeld. Als wir dort mittendrin waren, hat die Bahn abrupt gestoppt. Zusammen mit der Gewichtsabspannung hat dies zu einem tollen Schaukeln geführt. Etwa 10 Meter ist der Sessel hoch und runter. Snowotz hat erst mal überlegt ob es ihm schlecht werden soll.


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^^ In der Bahn – der Schnee war in dieser Mulde perfekt pulvrig. Auch mein Abstecher oben ins Gelände war super. Noch schöner wäre der aber mit Skistöcken gewesen. Ich hatte an diesem Tag keine dabei, da klar war, dass wir „Kilometer machen“ würden und Ausflüge ins Gelände eher selten sein würden.


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^^ Da steht er! Blick von der Bergstation auf die andere Seite. Der höchste Berg der Alpen.


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^^ Und wieder Blick auf die „richtige“ Seite – die Piste Creux: Diese schwarze Piste ist ein Traum. Ganz hinten ist der Mont Chery zu erkennen: Unten Waldschneisen und oben perfekte baumfreie Hänge.


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^^ Der sehr lange TSD4 Charniaz-Express. Dieser Hang ist wieder sehr flach und der Bereich erinnert an Mittelgebirge. Diese Bahn bewerkstelligt die Verbindung in das Kerngebiet von Les Gets.


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^^ Blick zurück zum Chamossière-Joch. Die Bergstation ist knapp rechts der Bildmitte zu erkennen. In dem Tal rechts zieht die rote Piste „Arbis“ hinunter – schön abseits der Lifte, so mag ich’s. Die nicht einsehbare Mulde zum linken Bildrand hin beherbergt die mehrmals gezeigte schwarze Piste „Creux“.


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^^ Oben angekommen blickt man in die nächste Geländekammer (südwestliche Richtung). Man sieht die gegenüberliegenden Hänge von La Rosta (links) und Pointe de la Turche (rechts). Leider ist nur der kürzere Pointe-de-la-Turche-Hang mit einer TSD erschlossen. Zur Rosta geht es fixgeklemmt nach oben (Skirail- oder Montaz-Vierer – weiss nicht mehr genau). Rosta ist auch ziemlich beliebt, das war eine der wenigen Stellen wo wir mal kurz anstehen mussten. Aber es hat sich gelohnt. Piste wie Aussicht waren trotz der Maximalhöhe von 1665 Metern excellent. Die Bahn bedient 4 verschiedene schön trassierte Pisten – von schwarz bis rot, dazu schöne Buckelhänge.


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^^ In der Rosta-Bahn gegen die Sonne. Oben wartet die Mittagspause.


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^^ Da! Von der Bahn aus ist die Mittagspause zu sehen – und rechts dahinter mein spezieller Kamerad, der Mont Blanc.


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^^ Sonniges Plätzchen mit Mont-Blanc-Blick, dahinter die Rosta-Bergstation.


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^^ Weiter geht’s zur roten Piste Eglantine – immer den Kameraden da hinten im Auge.


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^^ Der Kamerad grüsst hinter den Bäumen.


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^^ Die Bergfahrt mit dem super leistungsfähigen TSD6 Nauchets-Express habe ich mir hier bildmässig gespart. Es handelt sich um einen Leitner 6er mit extrem kurzer Sesselfolge. Daher keine Wartezeit. Das ist hier sicherlich auch bitter nötig, denn an den anderen Liften in dieser Geländekammer hat man schon einige Menschentrauben gesehen; das Gebiet scheint sehr beliebt zu sein. Wie gesagt, von diesem Lift kein Bild hier. Wer eines sehen möchte: Bitte melden. Aber jetzt zu diesem Bild hier: Wir befinden uns auf der blauen Piste Gentiane runter nach Les Gets. Hier sehen wir den 2,2 km langen TSD6 Chavannes-Express und den TS4 de la Croix. Gegenüber sieht man die tollen Skihänge am Mont Chery. Da wären wir auch gerna hin, aber da es bereits nach Mittag war, sind wir mal lieber nicht noch weiter weg vom Ausgangspunkt – zumal die Hoffnung keimte, nachmittags noch mal die Schweizer Seite abzuklappern.


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^^ Dann in der Mitte des Hanges – das Objekt der Begierde: Die uralte Poma-Eiergondel des Chavannes, eine TC4. Diese Bauart habe ich als Kind super-modern empfunden und hätte damals nicht gedacht, dass die Dinger so alt sind - Französische Design-Kunst halt. Inzwischen scheinen die Dinger rar zu werden. Schön dass da noch eine steht. Jetzt aber schnell runter und rein in das Ding!


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^^ Les Gets – Blick nach Südwesten. Das Gondel-Urgestein mit ihrer mehrere Generationen neueren und längeren Nachfolgerin. Wer hat mehr Charme?


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^^ Der Einstiegsbereich: Die Gondeln habe wie der Rücken-an-Rücken-Typ keine Türen. Die zwei Aussenwand-Hälften klappen einfach auf. Wo passt der Ausdruck „Eiergondel“ besser? Die Fahrt war eine grandiose Zeitreise. So ein Geklapper und ein Gedröhne habe ich selten gehört. Diesbezüglich hat die Bahn die alte Rücken-an-Rücken-Gondel in Morzine nochmal deutlich geschlagen. Wenn die übernachste Gondel eine Stütze passiert hat, kam uns das bereits vor wie eine Stützenüberfahrt unserer Gondel.


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^^ Weiter geht’s mit dem TK Tête des Crêts. Rechts die Bergstation des Chavannes-Express’.


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^^ gegen die Sonne …


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^^ Auch Snowotz hat’s geschafft. Jetzt noch mal die Paradepiste „Rhodos“ runter zum Punkt der kumulierten Talstationen und wieder hoch mit dem super leistungsfähigen Leitner-TSD6 Nauchets-Express. Dann geht’s wenig spektakulär über die blaue Querfahrt „Bruyere“ und den TS4 Folliets zurück zum Pleney.


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^^ Oben angekommen hat man wieder einen schönen Blick zur Morzine-überragenden Pointe de Nyon.


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^^ Von der Bergstation Pleney kommt der TS4 du Belvédère hoch. Hoch? Nein, nicht hoch! Er quert in völlig horizontalem Gelände. Ich hatte mich bereits bei den Höhenangaben am TS des Foillets gewundert, dass man nicht höher ankommt als Bergstation Pleney, aber eine Piste dorhin „hinunter“ führt. Jetzt erschliesst sich mir des Rätsels Lösung: Die blaue Piste hat null Gefälle. Nach kurzem Suchen werden wir aber fündig: Es gibt nach rechts abzweigend eine genügend abschüssige Piste (nicht aufm Pistenplan, ich habe sie oben aber bei der Routen-Kennzeichnung eingezeichnet). Mittels dieser Piste kann man in die Pleney-Hänge hineinqueren.


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^^ Die recht rassigen Pleney-Hänge mit TC6 und TPH. Gegenüber Super-Morzine und der Zore-Hang, über den wir am Vormittag gekommen waren und über den wir wieder zurück müssen. Rechts hinten die Felswände unterhalb Avoriaz.


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^^ Blick aus der TSD4 Zore auf Avoriaz’ „schwarze“ Hänge am Combe du Machon. Diese Hänge gehören zu den besseren, welche die Alpen zu bieten haben. Es handelt sich um 3-4 schwarze Abfahrten mit etwa 1000 Höhenmetern, teils gewalzt, teils unpräpariert. Auf dem Bild sieht man schön die mittlere, über den Grat/Bergrücken führende Abfahrt. Diese ist abschnittsweise gewalzt und ansonsten wunderschöne Buckelpiste. Dank der nordseitigen Ausrichtung ist der Schnee hier excellent.


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^^ Der äusserst flache TSD4 Proclou fürhrt wieder zurück auf das Hochplateau von Avoriaz.


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^^ Nochmal ein schöner Blick auf die „schwarzen“ Hänge. Hier sieht man bei der über den Grat führenden Abfahrt auch schön den Wechsel aus Piste und „Beulenfeldern“ wie die Franzosen sagen (Buckelpiste).


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^^ Avoriaz mit den Gebieten Lac Intrets und Combe du Machon im Hintergrund


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^^ Nochmal Avoriaz, diesmal die Süd-West-Hänge um Chavanette / Choucas im Hintergrund


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^^ Die Pointe des Mossettes – da kamen wir her und da müssen wir wieder rauf.


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^^ Die komplette Trasse des sehr langen TSD4 Express Mossettes auf französischer Seite


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^^ … diese Poma-Anlage im oberen Bereich


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^^ Blick von der Bergstation au die Schweizer Seite mit den Dents du Midi


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^^ Der in die Jahre gekommene Städeli-TS2 Crosets – Pointe de l’Au. In Frankreich ist der Liftpark sichtlich moderner als hier in der Schweiz.


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^^ Wir wollten eigentlich ursprünglich nur in die nächste Geländekammer (von Champoussin). Oben entschliessen wir uns dann doch für die Hammer-Runde: Durch das vor uns liegende Tal nehmen wir die ellenlange blaue Piste nach Morgins. Es ist bereits 14.50 Uhr und was zu vermuten war bestätigt sich unten: Die untere Hälfte der Piste ist Ziehweg mit ständigem Anschieb-Bedarf. Da ich keine Stöcke dabei habe, ist hier für mich „Schlittschuhlaufen“ oder besser gesagt „Eisschnellauf“angesagt. Zur Erinnerung: Wir müssen noch bis Grand Paradis. Der TK Ripaille schliesst um 16.30 Uhr aber wann die Anlagen davor schliessen, wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht.


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^^ Snowotz nimmt schon mal Anlauf. Aber bis unten, wo wir den Schwung brauchen, ist der verpufft.


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^^ Endlich in Morgins angekommen – es ist bereits 15.10 Uhr – nehmen wir gleich den Städeli-TSD3 Foilleuse. Falls in Les Crosets die Lifte um 16 Uhr schliessen, wird es knapp. Aber vermutlich haben sie länger geöffnet.


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^^ Der Kamera-Akku hat inzwischen schlapp gemacht und ihm sind nur nochwenige Bilder zu entlocken. Hier der Blick von der Bergstation Foilleuse über den TS4 Chaux und die verschiedenen Geländekammern auf Schweizer Seite bis Champery


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^^ An der Talstation des TS2 Pointe de l’Au reicht es noch mal für ein Bild. Diese lange Bahn hat die gleiche Bauart wie die vorhin gezeigte Bahn, die von Les Crosets aus auf den gleichen Gipfel führt.

Dann geht’s weiter über Les Crosets wo wir um kurz nach 16 Uhr angekommen sind. Der TS4 dort schliesst glücklicherweise erst um 16.45 Uhr. Allerdings gibt es dort mit 7 Minuten erstmals ernst zu nehmende Wartezeiten aufgrund des „Rückreiseverkehrs“ in Richtung Champery. Aber wenn ich das richtig mitverfolgt habe, soll dort demnächst ein „Achter“ hin. Dann ist noch Zeit für eine Wiederholungsfahrt am TS4 Pauvre Conche. Die rote Piste dort ist heftig und würde wohl überall sonst das Prädikat „schwarz“ bekommen. Aber was sind läppische Hangneigungen von schätzungsweise 50% im direkten Angesicht der Chavanette mit bis zu 120%?? So gesehen kann man die Piste auch als sehr flach und mit rot ausreichend „dekoriert“ empfinden.


Bild
^^ Nach einer letzten Bergfahrt mit dem TK Ripaille (der 33.) geht es im Abendschatten aud die Talabfahrt. Die Dents du Midi leuchten noch in der Sonne. Auf dieser Piste ist unten wieder mal gelegentlich schieben angesagt.


Fazit: Ein gigantischer Tag – schon aufgrund der Entfernungen und gefahrenen Kilometern. Er hat viel Standard- und Massenware geboten, aber auch „Schmankerl“ wie die TC4 Chavannes und die Piste an der Chamossière oder ein paar „Abstecher“. Ist in dieser Form zur Nachahmung zu empfehlen. Ausserdem haben uns die geringen Wartezeiten und der Platz auf der Piste angenehm überrascht.
Zuletzt geändert von Chasseral am 09.03.2006 - 12:20, insgesamt 6-mal geändert.
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Beitrag von Y3T1 » 06.03.2006 - 13:32

da habt ihr ja einiges an Kilometern geschafft, danke für den Bericht

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Beitrag von fxgrossrgb » 06.03.2006 - 16:15

Vielen Dank für die Fachwerktalstation :D

Ich komme in der Woche vor Ostern auch noch einen Tag in die PdS. Dabei wollte ich so fahren, dass ich möglichst viele Lifte sehe bzw. fahre. Vorwiegend auf Schweizer Seite; ich hatte alles von Champéry bis Morgins geplant. Ist das an einem Tag machbar? Beim Planen war ich ein wenig skeptisch aber nach diesem Bericht glaube ich schon dass das möglich ist. Evtl. wäre dann ja auch noch ein Abstecher nach Avoriaz möglich. Wie ist eigentlich die Schneelage Mitte April dort? Auf der Homepage von Champéry steht zwar, dass bis zum 17. 4. geöffnet sei, aber da das Gebiet ja nicht wirklich hoch liegt glaube ich kaum, dass dort noch viel offen sein wird. Weiß da jemand mehr?

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Beitrag von Chasseral » 06.03.2006 - 16:25

fxgrossrgb hat geschrieben:... Dabei wollte ich so fahren, dass ich möglichst viele Lifte sehe bzw. fahre. Vorwiegend auf Schweizer Seite; ich hatte alles von Champéry bis Morgins geplant. Ist das an einem Tag machbar? Beim Planen war ich ein wenig skeptisch aber nach diesem Bericht glaube ich schon dass das möglich ist. Evtl. wäre dann ja auch noch ein Abstecher nach Avoriaz möglich. ...
Champery bis Morgins und zurück und da das meiste fahren ist problemlos machbar - und ein kleiner Abstecher nach Avoriaz ist dann auch noch möglich. Wir haben ja diesen Teil der Schweizer Seite quasi als "Anhängsel" zu Morzine/Les Gets gemacht. Warte mal meinen Avoriaz-Bericht vom 8.2.2006 ab. Da bekommst du dann noch mehr Anregungen.
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Beitrag von ventofahrer » 06.03.2006 - 17:06

bin vom 01.04 eine Woche in Chatel. Sind eigentlich jedes Jahr da. Letztes Jahr war enorm wenig Schnee da, aber zur Zeit liegen oben ja. 2,45 und im Tal 70 Cm, dann wird das ja wohl noch ein wenig halten.

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Beitrag von TPD » 06.03.2006 - 17:19

Hui, das ist wirklich eine grosse Überraschung, dass es dort noch eine alte Eiergondel gibt. :jump:
http://www.skichablais.net, die Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.

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Beitrag von Chasseral » 06.03.2006 - 20:41

@fxgrossrgb: Schön, dass du dich auch so für die Skigebiete im französischen Sprachraum interessierst (ist ja nicht so verbreitet hier) - und zwar für ähnliche wie ich. Irgendwann laufen wir uns am Ende irgendwo über den Weg. Bei mir ist die Präferenz für Skigebiete in Frankreich und der Schweiz sicherlich genetisch bedingt. :wink:
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Beitrag von fxgrossrgb » 06.03.2006 - 21:12

Ja das stimmt, ich habe eine Vorliebe für Skigebiete in Frankreich/Schweiz. Liegt wahrscheinlich daran, dass meine Großeltern früher in der Schweiz lebten und ich dort auch Skifahren gelernt habe. Und in Frankreich gefallen mir einfach Pisten und Bahnen. Poma ist schon eine Klasse für sich auch wenn's nicht so komfortvoll ist :wink:

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Beitrag von Chasseral » 06.03.2006 - 21:39

fxgrossrgb hat geschrieben:... Liegt wahrscheinlich daran, dass meine Großeltern früher in der Schweiz lebten ...
Unglaublich!! Genau wie bei mir! In der Schweiz gelebt mit französischem Pass. Und dann irgenwie unerklärlicherweise nach Deutschland abgehauen! *kopfschüttel*
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Beitrag von TPD » 07.03.2006 - 15:49

Falls in Les Crosets die Lifte um 16 Uhr schliessen, wird es knapp. Aber vermutlich haben sie länger geöffnet.
Ich denke in diesem Skigebiet wäre es ein Vorteil, wenn an jeder Station die letzte Verbindungsmöglichkeit angegeben ist.
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Beitrag von Chasseral » 07.03.2006 - 16:39

TPD hat geschrieben:Ich denke in diesem Skigebiet wäre es ein Vorteil, wenn an jeder Station die letzte Verbindungsmöglichkeit angegeben ist.
Ja, das ist so einer der kleinen und wenigen Kritikpunkte, die ich an diesem Skigebiet habe. Dies sollte kommuniziert werden und auch Pistenpläne mit der aktuellen Darstellung der geöffneten Anlagen gibt es im ganzen Gebiet oben nicht. Da muss man morgens unten ganz genau gucken. War bei uns kein Problem, da praktisch alles geöffnet war, aber prinzipiell ist das verbesserungswürdig. Wegen den Öffnungszeiten musste ich hier wie auch in Les Collons öfters mal beim Personal fragen. Nicht wegen dem jeweiligen Lift (da steht's dran) aber wegen Nachbarliften, die als Rückbringer dienen.

Auch war in Champery an der Talstation Ripaille nicht zu erkennen, ob die direkte Talabfahrt inzwischen geöffnet ist. Auch da musste ich beim Personal fragen, um dann entscheiden zu können, dass ich um 16.30 Uhr nochmal zur Ripaille hochfahre (nur von dort war die Abfahrt geöffnet). Ansonsten hätte ich mit der Pendelbahn runter gemusst und dann mit dem Bus zum Auto nach Grand Paradis.

Irgendwo in der Schweiz habe ich in den letzten Wochen vorbildliche Beschilderungen zun den spätesten Rückkehrmöglichkeiten gesehen. Ich weiss aber nicht mehr wo das war.
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Beitrag von Chasseral » 07.03.2006 - 16:50

^^ Noch dazu: Andererseits hat es auch was, wenn man sich mal mit dem Personal unterhalten muss. Dann wird das Skifahren wenige anonym. Da ist mir letzte Woche Adelboden-Lenk wahnsinnig positiv aufgefallen. Dort sprechen einen die Liftbediensteten immer wieder mal an, ob man in den Ferien ist und wie es einem gefällt. Das finde ich sehr sehr sympathisch.
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Beitrag von GMD » 07.03.2006 - 23:28

Chasseral hat geschrieben:Irgendwo in der Schweiz habe ich in den letzten Wochen vorbildliche Beschilderungen zun den spätesten Rückkehrmöglichkeiten gesehen. Ich weiss aber nicht mehr wo das war.
Könnte es in Les Diablerets / Villars gewesen sein?
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Beitrag von Chasseral » 08.03.2006 - 09:05

GMD hat geschrieben:Könnte es in Les Diablerets / Villars gewesen sein?
Das kann sein, aber dann war es nicht in den letzten Wochen. In den letzten Wochen habe ich es auch gesehen. Entweder es war im Wallis (Zermatt oder Verbier) oder es war im Raum Gstaad.
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Beitrag von Chasseral » 08.10.2006 - 21:08

Y3T1 hat geschrieben:da habt ihr ja einiges an Kilometern geschafft, danke für den Bericht
Jetzt habe ich alle Liftdaten und da habe ich mal ein bisschen rumgerechnet.
Es waren 33 Liftfahrten mit einer Gesamtlänge von 41,29 km und einer Bergauf-Höhendifferenz von 11.368 Metern. Die eine Bergabfahrt mit einer Bahn ist dabei ordnungsgemäss nicht mitgerechnet. Wenn man davon ausgeht, dass die Pisten um einiges länger sind als die Bahntrassen, dann ist es als sicher anzunehnehmen, dass wir an diesem Tag deutlich mehr als 100 km auf Skiern zurückgelegt haben.
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Beitrag von piano » 10.10.2007 - 14:53

Eventuell werde ich nächsten Februar einige Tage in Champery sein. Deshalb hier 2 Fragen zu diesem ausführlichen und spannenden Bericht, die mir vielleicht jemand beantworten kann:
Ist es dort Mitte Februar unter der Woche hoffnungslos überfüllt, oder ist die Situation unter der Woche auch eher so wie am Samstag, von dem dieser Bericht stammt?
Und kann man davon ausgehen, dass es trotz der eher tiefen Lage meistens genug Schnee hat?

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Beitrag von Chasseral » 10.10.2007 - 16:00

^^ Meine Erfahrung mit dem Gebiet ist zwar begrenzt, aber nach meiner Einschätzung gilt folgendes:

- Unter der Woche ist sicherlich weniger los als am WE. Da das gebiet von Genf, Lausanne, Vevey, Montreux sehr gut für Tagesgäste zu erreichen ist, ist am WE mehr los als unter der Woche. Bedeutet: Es gibt insgesamt kaum Wartezeiten. Am ehesten kann es noch Wartezeiten geben am Nachmittag an typischen Rückbringerliften wie TS4 Crosets2, sowie den beiden TSD4 zur Mossette (beidseitig).

- Schneelage: Die französische Seite scheint relativ schneesicher - schneereicher als die Schweizer Seite. Im vergangenen Winter hatte aber insbesondere die französische Seite massive Problem. Ausnahmen bestätigen halt die Regel. Unten in Champery ist es wohl öfters grün, aber die schattige Talabfahrt in den Ortsteil Grand Paradis kann beschneit werden und hält den Schnee ganz gut. Dort sind auch die Parkplätze gratis. Oben und auf der französischen Seite geht es in Normalwintern wohl gut zu fahren. Kleine Problemstelle sind noch die Südhänger der Pointe de l'Au; diese sollen deshalb auch bald zugunsten eines "Nordliftes" aufgegeben werden.

Weitere Infos gibts noch im Schwesterbericht zu diesem hier.
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Beitrag von directdrive » 10.10.2007 - 21:06

Ich war im Februar 2007 eine Woche in Champery. Wir wohnten auf Planachaux oberhalb dem Dorf Champery direkt an der 6KSB Planachaux.
Ich kann die Aussagen von Chasseral bestätigen, mit der Ausnahme dass die Schneesituation in in den Gebieten Avoriaz und Chatel generell besser waren als an den Südhänge der Pointe de l`Au, Champossin und Morgins. Die Ripaille Hänge und die Mur Suisse dagegen waren eigentlich in gutem Zustand. ebenfalls die Nordhänge in Les Crosets. Die Talabfahrt nach Champery war nur etwa zwei Tage offen. Insgesamt waren in Anbetrachte der prekären Schneelage die Verhältnisse gar nicht schlecht.
Da es die absolute Ferienwoche war, hatte es schon viele Leute. Die Wartezeiten hielten sich aber dennoch in gut erträglichen Grenzen. Ich werde vom 18. bis 25. 2. 2008 wieder in der Region sein. Diesmal wohne ich in Les Crosets. Von dort aus kann man sehr schnell in die einzelnen Teilgebiete der portes du Soleil gelangen.

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Beitrag von xcarver » 11.10.2007 - 18:37

so wünscht man sich einen bericht :D :D :D von :D :D :D
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Beitrag von Chasseral » 12.10.2007 - 10:57

À propos Bericht: Ich bin explizit durch einen Bericht hier im Alpinforum auf dieses Gebiet aufmerksam geworden. Und zwar durch diesen Bericht hier:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 97&start=0

Der Bericht hatte so tolle Bilder (leider nicht mehr online), dass ich mir gedacht habe: Da muss ich hin! Ich kannte das Gebiet zwar vom Namen her, aber die Bilder haben mich letztendlich dazu gebracht, einen Besuch einzuplanen und dann auch 2mal hinzufahren. Hier zeigt sich ein großer Nutzen des Alpinforums und aussagekräftier Berichte. :D
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Beitrag von JB » 12.10.2007 - 19:39

falls gewünscht, kann ich die Bilder wieder Online stellen...

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Beitrag von Chasseral » 12.10.2007 - 21:03

^^ Wenn es dir keine zu grosse Mühe macht, wäre das super! Ich würde sie mir gerne nochmal anschauen.
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Beitrag von piano » 12.10.2007 - 22:23

Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Nun weiss ich immerhin, dass ich aufpassen sollte mit dem "Skiwandern", nicht dass ich abends irgendwo in Frankreich strande und nicht mehr zurückkomme. :wink:

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Beitrag von Pilatus » 12.10.2007 - 23:20

JB hat geschrieben:falls gewünscht, kann ich die Bilder wieder Online stellen...
Ja, bitte...! :)

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Beitrag von TPD » 27.10.2007 - 12:17

falls gewünscht, kann ich die Bilder wieder Online stellen...
Vielen Dank für das erneute Hochladen der Bilder.
Es scheint so als müsste ich dir deswegen mal eine PN schreiben.
http://www.skichablais.net, die Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.


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