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Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

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Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von starli » 17.04.2018 - 19:53

Ostern 2018 Teil 2 - Tag 1: Fr, 30.3.2018 - Jungfrau (Mürren/Wengen/Grindelwald)

Von meinen 50%-Skipasskäufen im Dezember hatte ich noch eine Tageskarte für die Jungfrauregion einzulösen. Hatte ich vor, mal auf dem Weg nach Frankreich oder zurück zu machen, spätestens im April. Ein Check im Netz zeigte, dass nach Ostern einige Teilgebiete schon schließen würden, also sollte ich das spätestens Ostern machen. Wobei ich in den letzten Wochen auch mit dem Gedanken gespielt hab, den Skipass verfallen zu lassen, weil ich so gar keine Lust darauf hatte, als ich mir mal die Fahrpläne und die nötigen Umsteigerein angeschaut hatte, den ich wollte ja zumindest auf's Schilthorn und auch noch die alte 4EUB fahren. Den linken First-Teil von Grindelwald hatte ich abgehakt.

Die Wettervorhersagen meldeten zwar evtl. für Ostermontag sonniger, aber da wollte ich lieber in Lurisia sein. Außerdem wäre für Karfreitag auch nichts wettermäßig besseres zu finden. So nahm ich mir halt doch für den heutigen Karfreitag frei und checkte nochmal die Lage, die offenen Lifte und die ganzen Fahrpläne. Die Suche nach Parkplatzkosten brachte nicht viel zu Tage, außer dass man wohl besser nicht im Skigebiet parken sollte. Da mit der Jungfrau-Tageskarte auch der Zug ab Interlaken dabei ist, wählte ich den zweiten Bahnhof in Wilderswil und hatte Glück, da man dort im Winter einen Tag gratis parkieren dürfe.

Kurz vor 4:30 Uhr bin ich von Innsbruck abgefahren und bereits nach knapp 4,5h in Wilderswil angekommen. Im Zug von hier aus gab es keine Fahrkartenkontrolle, auf der Rückfahrt dann schon. Ticketcorner schreibt, dass man die Email ausdrucken und mitnehmen muss, die eine Zugbegleiterin hatte davon keine Ahnung, ihr Kollege schon. Im Prinzip können die es ja nicht überprüfen und ich könnte da ja mehrmals gratis mit dem Zug fahren. In Lauterbrunnen stieg ich in die einseitige Pendelbahn, die aber im Nirgendwo aufhört (weder im Ort, noch im Skigebiet), somit man dort nochmal ein Stückchen Zug fahren muss, bis man ins Skigebiet von Mürren kommt. Nachdem ich kurz den unteren Skigebietesteil abgegrast hatte, wollte ich auf den Gipfel fahren. Hier fing es dann richtig zu nervenan.

In Mürren hatte ich ca. 30-40 Minuten Wartezeit an der PB-Talstation, weil es so voll war. In der Mittelstation Birg weiter Richtung Schilthorn tat sich lange Zeit gar nix, die Schlange ging nicht weiter, irgendwer hatte wohl einen Fahrplan gesehen und nahm an, dass die Kabine erst um 12:53 fahren sollte. Hä? Fahren die nach Fahrplan, obwohl so viel los ist? Was soll denn der Scheiß? Bei der Bahn um 12:53 bin genau ich nicht mehr rein gekommen, stattdessen haben 3 Leute gewartet und sind nicht mit rauf, wie sich später gezeigt hat. Die nächste Fahrt wurde mit 12:23 angegeben, also eine halbe Stunde später. Nebenbei ist die Bahn auch nur einseitig, d.h. dazwischen sollte sie also um 13:08 Uhr von oben wieder runter fahren. Tat sie aber nicht. Um 13:10 kam dann ein Bediensteter, dass die nächste Fahrt windbedingt ausfällt und man also frühestens in ca. 30-40 Minuten wieder fahren würde. Somit war das Schilthorn für mich gestorben und ich quälte mich durch die vielen Leute, die hinter mir waren (auch die hätten in die nächsten Bahn, so sie regulär gefahren wäre, nicht reingepasst.).

Um die Seite zu wechseln und weil die Talabfahrt nach Lauterbrunnen schon zu ist, muss man also wieder mit dem Zug zur PB-Bergstation, von dort mit der PB runter nach Lauterbrunnen und dann mit dem nächsten Zug nach Wengen bzw. weiter zur kleinen Scheidegg. In Wengen wurde man informiert, dass der Zug nur bis Wengernalp fahren würde, weil man windbedingt nicht bis Kleine Scheidegg fahren könne. Von dort sollte man aber ja zur Wixi-KSB lt. Plan kommen - nur verheimlicht der Plan wieder einmal, dass man da erst mal einen Fußweg hat. An der Wixi-KSB gab es dann praktisch keinen Wind, die nebenliegende Lauberhorn- und Hohnegg-KSBs waren aber zu der Zeit glaub ich eingestellt.

Ich fuhr - wieder einmal auf einem zu flachen Ziehweg - zur alten 4EUB und nahm blöderweise die Talabfahrt, anstatt in der Mitte einzusteigen. Ging ja nicht schlecht, nur unten ist mal wieder alles zu flach und viel Fußweg + Schieben angesagt. Nerv, nerv, nerv. Und wieder viel Zeit verloren. Somit also gleich wieder rüber zu Kleine Scheidegg und dort die nächste schwachsinnige Sesselliftpossitionierung, denn zur Lauberhorn-KSB kommt man weder vom Bahnhof Kleine Scheidegg noch von der Bergstation Arven-KSB ohne nicht wieder ein Stück aufzusteigen; wobei hier ein Seillift etwas hilft, der aber wiederum auch nur halb sinnvoll installiert ist. Alles so komplett bescheuert hier, es ist unglaublich.

Die Talabfahrt von Kleine Scheidegg nach Grund später war dann ganz nett, die Zahnradbahn, die man ein kurzes Stück bis Grindelwald nehmen muss, kam leider etwas verspätet (obwohl nicht sehr voll), der Anschlusszug nach Interlaken dagegen war zum Glück gerade noch da.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Die beiden Oster-Wochenend-Touren 2018:
A) Savognin (CH)
B) Pontechianale (IT)
C) Sampeyre (IT)
D) Frabosa/Mondole (IT)
-
E) Jungfrau (CH)
F) Crévoux (FR)
G) Gréolières (FR)
H) Lurisia (IT)

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^ Unten Nebel, oben sonnig, schon mal wesentlich besser als gemeldet.

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^ Bahnhof Wilderswil, hier kann man (im Winter, 1 Tag) gratis parken. Zug ist ab Interlaken im großen Skipass inkludiert.

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^ Talstation der einseitigen PB Lauterbrunnen - Grütschalp

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^ Von der Bergstation der PB muss man noch mit diesem Bähnchen den halben Weg nach Mürren nehmen, um ins Skigebiet (4KSB Winteregg) zu gelangen. Wenigstens hat die Bahn hier noch alte Fahrzeuge.

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^ 4KSB Winteregg

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^ DSB Maulerhubel

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^ Blick zur Kanonenrohrabfahrt, runter vom Schilthornbereich

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^ Schlitgrat-Birg

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^ Mürren, PB und 4KSB Schiltgrat

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^ SL Gimmeln / 4KSB Schiltgrat

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^ SL Gimmeln

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^ Mürren

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^ 4KSB Schiltgrat, darüber rechts PB Birg, links davon PB Schilthorn

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^ Blick zur DSB Muttleren

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^ Ca. 30min Wartezeit an der Talstation der PB nach Birg

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^ PB-Zentrum in Birg

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^ PB Mürren-Birg

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^ DSB Muttleren / Kandahar

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^ PB Mürren-Birg und rechts Schiltgrat / Gimmeln

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^ PB Birg-Schilthorn, einseitig, fährt anscheinend nur im Halbstundentakt trotz haufen Leute, ich nach 20min Wartezeit als erster nicht mehr durchgekommen und 3 Leute wollten nicht mit rauf - und jetzt Sturmsperre und mal mind. 40 Minuten warten. Nicht mit mir.

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^ 4KSB Riggli

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^ PB Birg-Schilthorn

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^ 4KSB Riggli, nett trassiert

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^ DSB Kandahar (bin ich nicht gefahren, in Verlängerung via Kanonenrohr ging's wieder runter)

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^ Warten auf die Bahn von Winteregg zurück zur PB, mit der man dann ins Tal fahren muss. Gäbe auch eine Talabfahrt, ist aber nicht mehr offen und nicht gesehen, wo die verläuft und ob da noch Schnee läge..

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^ Mürren - Bahn

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^ Winteregg-Grütschalp

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^ Grütschalp, immerhin sind die Umsteigewege hier kurz. Aber warum man die PB nicht gleich bis Winteregg, oder die KSB nicht gleich bis hier hin gezogen hat .. Alles umständich.

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^ PB Grütschalp, versehentlich hatte sich der s/w-Modus auf meiner Cam aktiviert.

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^ PB Grütschalp, zuvor stand hier eine SSB

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^ Lauterbrunnen

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^ PB Lauterbrunnen-Grütschalp, zuvor stand hier eine SSB

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^ Ex-SSB

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^ PB Lauterbrunnen-Grütschalp, Blick vom Zug nach Wengen gegenüber

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^ Talpano von Wengen

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^ Wengen

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^ Leider überall neue Züge, die alten fahren anscheinend nur für spezielle Reservierungen. Desweiteren wurde die Strecke Wengernalp-Klein Scheidegg wg. Wind eingestellt. Na nerv.

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^ Windbedingte Endstation Wengernalp, von hier aus muss man erst ein Stück bergauf gehen und kann dann zur Wixi-Bahn rüberschieben und abfahren.

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^ Wengernalp-Wixi-Weg

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^ Talstation 6KSB Wixi mit ihrem m.E. blöden 180°-Einstieg (und den noch blöderen gelben Hauben).

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^ 6KSB Wixi, hier war kein Wind zu spüren, komisch, dass die Zahnradbahn nicht weiter fahren konnte.

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^ DSB Fallboden, wohl nur selten offen

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^ Wixi-Zahnradbahn-Fallboden

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^ Kleine Scheidegg, dahinter 6KSB Eigernordwand

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^ Abfahrt 21

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^ Abfahrt 21, leider wieder einmal ein Weg zum Schieben denn zum Fahren. Nerv.

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^ SL Tschuggen

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^ 4KSB Gummi, Rückbringer vom Bereich Männlichen zu Kleinscheidegg

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^ SL Tschuggen

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^ 4EUB Männlichen

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^ 4EUB Männlichen

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^ Talabfahrt 4EUB Männlichen. Hier ging's ja noch ganz gut, aber unten am Campingplatz war Schieben oder Fußweg angesagt, nerv.

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^ 4EUB Männlichen Talstation

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^ 4EUB Männlichen Talstation

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^ Der extrem flache untere Teil der Talabfahrt. Immerhin ging's hier zu fahren, am Campingplatz darüber war es unmöglich.

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^ 4EUB Männlichen

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^ 4EUB Männlichen Talstation

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^ 4EUB Männlichen, kuriose Zwischenstation, weil hier nicht ausgekuppelt wird, hält wohl nur für bestimmte Berechtigte

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^ 4EUB Männlichen

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^ 4EUB Männlichen, Mittelstation

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^ 4EUB Männlichen, Mittelstation

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^ 4EUB Männlichen, Mittelstation

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^ 4EUB Männlichen, Sektion 2

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^ 4EUB Männlichen, Bergstation

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^ 4EUB Männlichen, Bergstation

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^ Kunst am Berg - Kriech der Kuh in den Arsch ;) Wobei, inkonsequent, ist ja hier Männlichen und nicht Fraulichen, also sollte es ein Rind sein. Die Jungfrau ist weiter links. Hm. Moment, zwischen Jungfrau und Männlichen ist die kleine Scheide(gg) und als Zubringer dazu dient die 4KSB Gummi von der einen, bzw. die 6KSB Wixi von der anderen Seite. Dann geht man hier also nicht der Kuh in den Arsch, sondern wird beim rausgehen quasi von der Kuh geboren? Aufklärungsunterricht in der Schweiz funktioniert wohl auch anhand des Skigebiets Grindelwald .. uh, welch unschöne Vorstellung jetzt bei diesem Namen :)

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^ 4KSB Gummi, ohne Haube (Wixi mit Haube, Gummi ohne Haube, eigentlich auch schon wieder inkonsequente Namensgebung ;-) )

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^ Honegg/Arven/Eigernordwand, die gerade eingaragiert wird, vmtl. nun zu viel Wind, schade, wollte ich jetzt noch fahren.

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^ Kleine Scheidegg / 4KSB Arven, rechts darüber 4KSB Lauberhorn, nun wieder in Betrieb (und beschissen stationiert)

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^ Von der 4KSB Arven kommt man nämlich nicht zur 4KSB Lauberhorn, da muss man diesen allerdings auch wieder zu kurzen Seillift nehmen ..

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^ .. und von Kleine Scheidegg kommt man noch nicht mal vernünftig zu dem Seillift.

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^ 4KSB Lauberhorn, sichtmäßig war das jetzt allerdings zweifelhaft.

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^ Talabfahrt Arven-Brandegg ..

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^ Talabfahrt Brandegg-Grund

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^ Talabfahrt Brandegg-Grund, ging ganz gut.

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^ Talabfahrt Brandegg-Grund, links kann man noch ein Stück vorschieben, hat dann aber noch einen kurzen Fußweg zum Bahnhof

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^ Werkshalle der Zahnradbahnen in Grund

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^ Fußweg zum Bahnhof Grund

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^ Bahnhof Grund, Viehgatter-Anstehbereich (getrennt nach Richtung), Zug hatte leichte Verspärtung, aber der von Grindelwald nach Interlaken konnte noch erreicht werden.

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^ GPS-Track 30.3.2018, Orange die Zug- und PB-Strecken ohne Abfahrt (jedenfalls heute und für mich). Wie man sieht, eher wenig zum Skifahren gekommen.

Fazit: Zumindest gefühlt hab ich heute mehr Zeit in Zügen, Zubringerpendelbahnen, Warten auf Züge/Pendelbahnen und für's Gehen+Schieben verbracht als für's Skifahren. Da kann auch das nette Panorama nicht mehr helfen, hier werde ich garantiert nicht mehr Ski fahren. Denn dass ich das Skigebiet auf meine Sperr-Liste setze, wg. all der Nervereien heute, auch und insb. wg. der Gipfel-PB, die trotz Andrang anscheinend nur im 30-Min-Takt fährt, dürfte klar sein.

Kurz vor 18 Uhr war ich wieder am Auto und fuhr noch nach Grenoble, wo ich - nach dem obligatorischen Essen im Buffalo Grill :) - erstmals im Premiere Class (Uni) übernachtete, das aber verglichen mit dem in Gap nicht wirklich empfehlenswert ist. War mit 37,- € für die Übernachtung zwar recht günstig, aber das Internet lahm, das Fenster schließt nicht richtig, die Dusche tropft und ist schwachsinnig (siehe Bild), der Heizer an der Wand stinkt eklig verbrannt - aber stattdessen funktionierte immerhin die Klimaanlage, mit der man auch heizen konnte.

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^ Musste ich einfach ausprobieren :) Naja. Das Apfelmus hat mal auf jeden Fall gefehlt.

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^ Abgesehen vom Wind hatte ich mit dem Wetter schon Glück heute..

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^ Da hatte ich schon bessere Zimmer in einem Premiere-Class-Hotel.

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^ Im Badezimmer integrierte Duschen ohne Trennung verwende ich normalerweise nie, hier ist es sogar noch schlimmer, weil der Abfluss unterm WC ist - und dann nach dem Duschen der komplette Boden und das WC nass ist. So ein Krampf.

(Fortsetzung folgt - unter Schneeberichte Frankreich.)
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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von Werkstatt » 17.04.2018 - 20:33

Dankeschön für deinen Bericht :) . Das mit dem Schilthorn ist mir vor einem Jahr auch passiert, werde ich auch nie begreifen.
^ 6KSB Wixi, hier war kein Wind zu spüren, komisch, dass die Zahnradbahn nicht weiter fahren konnte.
Das liegt am Föhn, der wie eine Wand in Richtung Bahn peitscht, da er direkt aus Richtung Jungfraujoch herunterkommt. Ab 80 km/h Böenspitzen ist Schluss, sonst fliegen die leichten Wägelchen aus den Schienen. Die alten Karren fahren mittlerweile nur noch bei grossem Andrang. Die "neuen" Züge sind bis auf wenige Ausnahmen auf Grindelwaldner Seite auch schon um die 20 Jahre alt ;) .

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von snowflat » 17.04.2018 - 20:36

starli hat geschrieben:
17.04.2018 - 19:53
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^ Talstation 6KSB Wixi mit ihrem m.E. blöden 180°-Einstieg (und den noch blöderen gelben Hauben).
Der Einstieg ist nicht blöd, sondern gewöhnungsbedüftig, aber wie ich finde perfekt gelöst, weil m.E. die Sessel einen deutlich höheren Auslastungsgrad haben, als bei gewöhnlichen Einstiegen, wenn es voll ist. Wenn zwei oder drei alleine fahren wollen, dann erlauben es sich diese Leute nicht, nur die ersten drei Plätze zu besetzen sondern rücken ganz nach rechts durch.
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von schneesucher » 17.04.2018 - 20:42

Du hast Dir halt den falschen Tag ausgesucht. Aufs Schilthorn sollte man nicht an bestimmten Feiertagen gehen, ähnlich wie auf den Gemsstock. Aber an den richtigen Tagen sind beide geniale Skigebiete.
Beim Schilthorn errinnere ich mich auch, dass man aufs Schilthorn hochfährt und wenn wegen Lawinengefahr oder aus anderen Gründen geschlossen wird, dann ist da wirklich geschlossen. Da ist nämlich auf der Bergstation eine so wunderbare abschliessbare Tür.

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von jamesdeluxe » 17.04.2018 - 20:43

starli hat geschrieben:Fazit: Zumindest gefühlt hab ich heute mehr Zeit in Zügen, Zubringerpendelbahnen, Warten auf Züge/Pendelbahnen und für's Gehen+Schieben verbracht als für's Skifahren. Da kann auch das nette Panorama nicht mehr helfen, hier werde ich garantiert nicht mehr Ski fahren.
Drama Queen!! :rolleyes:
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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von schneesucher » 17.04.2018 - 21:15

jamesdeluxe hat geschrieben:
17.04.2018 - 20:43
starli hat geschrieben:Fazit: Zumindest gefühlt hab ich heute mehr Zeit in Zügen, Zubringerpendelbahnen, Warten auf Züge/Pendelbahnen und für's Gehen+Schieben verbracht als für's Skifahren. Da kann auch das nette Panorama nicht mehr helfen, hier werde ich garantiert nicht mehr Ski fahren.
Drama Queen!! :rolleyes:
Du warst wohl noch nie dort im Skigebiet? :rolleyes:

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von iSwitzerland » 17.04.2018 - 21:25

Ich finds ehrlich gesagt ein bisschen komisch, die Gebiete Schilthorn und Grindelwald / Wengen an einem Tag abklappern zu wollen. Da käme ich jetzt nicht im Traum auf die Idee. Beide Skigebiete sollten doch mehr als gross genug sein, um sich für einen Skitag nicht zu langweilen. Die Zubringer sind auch gar nicht darauf ausgelegt, dass man tagsüber zwischen den Gebieten wechselt. Dafür bräuchte man eine Art Peak2Peak Seilbahn von Mürren nach Wengen und nicht die heutige Bahninfrastruktur.

Ich bin mir ziemlich sicher, die langen Verbindungswege waren vorher bereits klar. Sich anschliessend darüber aufzuregen - naja.
Wenn zwei der Jungfrau-Gebiete an einem Tag gefahren werden wollen, eignet sich die Kombination First - Kl. Scheidegg / Männlichen viel besser. 1x ein paar Minuten Busfahrt und hat das Gebiet gewechselt.


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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von Christoph Lütz » 17.04.2018 - 21:31

Das ist kein Gebiet, das man mal eben an einem Tag abhaken kann. Dann hat man nichts gesehen. Das Teilgebiet zwischen Wengen und Grindelwald hat schöne lange Talabfahrten. Am schnellsten geht es mit der PB von Wengen zum Männlichen, dann lange Piste nach Grindelwald, mit der Zahnradbahn zur Kleinen Scheidegg, runter nach Wengen, wieder PB und andere Variante nach Grindelwald.

Das Schilthorn ist landschaftlich traumhaft und durch den Bond-Film ein Mythos. Mit Sturm hat die kühn trassierte Bahn tatsächlich öfter zu tun. Da muss man ein paar Tage bleiben, um einen guten Tag zu erwischen. Aber dann ist es ein Erlebnis.

Auf die Idee, Schilthorn und Männlichen/Scheidegg an einem Tag zu „konsumieren“, darauf sind wir aber noch nie gekommen. Logisch, dass man dann nur Bahn und nicht Ski fährt. Zwischen beiden Gebieten befindet sich das 500 m tief eingeschnittene Lauterbrunnental. Der Übergang mit den Bahnen ist zeitintensiv, dauert eine gute Stunde.

Besser mal drei Tage Zeit nehmen. Übernachten muss man nicht unbedingt imJungfraugebiet. Thun ist schon günstiger und die Anfahrt mit der Bahn kein Problem. Das Gebiet funktioniert bestens ohne Auto, wie so oft in der Schweiz.

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von jamesdeluxe » 17.04.2018 - 22:14

schneesucher hat geschrieben:Du warst wohl noch nie dort im Skigebiet? :rolleyes:
Doch, vor einem Monat:
Kleine Scheidegg/Wengen
Schilthorn/Mürren

Am dritten Tage hatte ich vor First mitzunehmen aber das Wetter war nicht gut.

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von Harzwinter » 18.04.2018 - 10:00

Tja, was soll man dazu sagen. Mein letzter Besuch am Schilthorn liegt mehr als 10 Jahre zurück. Dass die Schilthorn-Gipfelbahn eine einspurige Pendelbahn ist, wusste ich nicht mehr. Warum ist das eigentlich so? Naturschutzvorschrift zwecks entsprechender Reduzierung der Besucherzahlen auf dem Gipfel, oder schlicht Investitionsstau? An besucherstarken Tagen sollte man Pendelbahnen als Skifahrer generell meiden ... auch wir haben an Ostern in Saas-Fee an der Felskinnbahn eine halbe Stunde angestanden. Aber so wie die Schilthornbahn an Ostern nach Fahrplantakt zu fahren, kommentiert sich von allein. Mit dem Erlebnis würde ich auch nicht mehr hinfahren. Die anderen Beeinträchtigungen sind halt dem leider stürmischen Wetter an Ostern 2018 zuzuschreiben.

Über die Grütschalp würde ich nicht zum Schilthorn fahren. Dann lieber morgens vor 8 Uhr in Stechelberg parken und die 8 CHF Parkgebühr bezahlen.

Irgendwo hatte ich vor vielen Jahren beim Skifahren auch mal das Erlebnis, zunächst tiefere Gebietssektoren befahren zu haben, und später konnte man wegen Defekts oder Wetter nicht mehr auf den Gipfel fahren. Seitdem fahre ich in Tagesskigebieten bei akzeptablem Wetter immer zuerst zum höchsten Punkt, auch wenn das andere Nachteile haben kann. Lessons Learned.

Mit 180°-Einstiegen kommen Skifahrer nach meiner persönlichen Erfahrung generell schlecht klar. An den wenigen Bahnen dieser Bauart, die ich erlebt habe, standen sich die Personen im Einstieg gegenseitig im Weg und verhinderten auf diese Weise das effektive Besetzen der Sessel. Außerdem ist der Sesselabstand zu gering gehalten. Ich halte diese Einstiegsvariante für einen gescheiterten Praxistest.
Zuletzt geändert von Harzwinter am 18.04.2018 - 10:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von stockhorn » 18.04.2018 - 10:24

Starli, normalerweise bin ich fasziniert von deinen Skiexkursionen und Abenteuern, aber deine Planung für einen perfekten Skitag in Mürren war jetzt nicht gerade auf dem üblichen Niveau, das du hier an den Tag legst.

Mürren ist zum Skifahren ein Traum. Es hat einfach einen Flaschenhals bei der PB Mürren - Birg. Das heisst, man geht entweder früh am morgen direkt hoch oder am Nachmittag. Dann jeweils ohne Wartezeit. Der Einstieg über Lauterbrunnen, alle Lifte im unteren Bereich und dann zur Hauptzeit nach oben ist sicherlich nicht ideal.
Dafür hat man dort oben dann, wie man ja auf deinen Bildern sehen kann, traumhaft leere Pisten, die auch den ganzen Tag in einem Top Zustand bleiben.

Ich war sicherlich schon 15x in den Schulferien in Mürren und habe noch nie erlebt, dass dort die Gipfelbahn bei Andrang nach Fahrplan fährt. Könnte es sein, dass es am eingeschränkten Betrieb wegen Föhn lag?

Und ein Wechsel zwischen den beiden Teilskigebieten Mürren und Wengen ist sicherlich nicht die schlauste Idee, wenn man nicht grosser Eisenbahnfan ist und die Bahnfahrten dem Skifahren vorzieht. Für mich eine klare Entscheidung entweder oder...

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von starli » 18.04.2018 - 12:27

snowflat hat geschrieben:
17.04.2018 - 20:36
Der Einstieg ist nicht blöd, sondern gewöhnungsbedüftig, aber wie ich finde perfekt gelöst, weil m.E. die Sessel einen deutlich höheren Auslastungsgrad haben, als bei gewöhnlichen Einstiegen, wenn es voll ist. Wenn zwei oder drei alleine fahren wollen, dann erlauben es sich diese Leute nicht, nur die ersten drei Plätze zu besetzen sondern rücken ganz nach rechts durch.
Aha, und warum sollen sich Leute, die alleine fahren wollen, hier anders verhalten? Eher im Gegenteil, es ist hier noch einfacher, alleine zu fahren, weil dann die 4er Gruppe beispielsweise so einsteigt, dass keiner mehr zusteigen kann, während bei normalen Zugängen immer einer vorfahren könnte. Desweiteren ist das ein ziemlich unübersichtliches Knäuel am Einstieg, bei einer richtig langen Schlange und viel Andrang wäre das zumindest außerhalb der Schweiz Chaos pur.. Wenn es so toll wäre, hätte es sich sicher mehr durchgesetzt ;)
iSwitzerland hat geschrieben:
17.04.2018 - 21:25
Ich finds ehrlich gesagt ein bisschen komisch, die Gebiete Schilthorn und Grindelwald / Wengen an einem Tag abklappern zu wollen.
Ich fände es komisch, den Tagespass für das komplette Skigebiet zu haben und nur einen Teil abzufahren. Zudem lädt der Plan ja genau so eine Runde ein dank der Züge, die beiderseits nach Kleine Scheidegg fahren. Außerdem wollte ich ja wie gesagt noch die alte 4EUB fahren - sonst hätte mich der Bereich zwischen Wengen und Grindelwald eh nicht interessiert. Und wäre die Talabfahrt nach Lauterbrunnen offen gewesen, wäre es ja auch nochmal weniger Fahrerei gewesen.. Zudem mag ich ja auch Zahnradbahnen, nur schade halt ob der modernen Züge, alte hätten mir besser gefallen.
Ich bin mir ziemlich sicher, die langen Verbindungswege waren vorher bereits klar.
Jein, erst als ich mir die Fahrpläne und Fahrzeiten ein paar Tage oder 1-2 Wochen davor angeschaut hatte. Und wie gesagt hatte ich ja sogar mit dem Gedanken gespielt, gar nicht zu fahren und den Skipass verfallen zu lassen, weil mir das alles zu blöd schien und ich gar keine Lust auf das Skigebiet hatte, insb. wenn das Wetter nicht so toll werden sollte. Aber da ich unbedingt nach Frankreich wollte und was auf dem Weg benötigte und wettermäßig auch nichts besseres auf dem Weg war ..

Übrigens, dass ich nicht gleich zum Schilthorn, sondern erst Schiltgrat fuhr, lag daran begründet, dass es mir von der Skifahr-Runde her sinnvoller schien, vom Kanonenrohr kommend wieder zurück zu Winteregg zu fahren. Hätte ich von den Wartezeiten und den Windproblemen später gewusst, wäre ich natürlich gleich gefahren.
stockhorn hat geschrieben:
18.04.2018 - 10:24
Ich war sicherlich schon 15x in den Schulferien in Mürren und habe noch nie erlebt, dass dort die Gipfelbahn bei Andrang nach Fahrplan fährt. Könnte es sein, dass es am eingeschränkten Betrieb wegen Föhn lag?
Glaub ich eher nicht, da ich ja um 12:53 nicht mehr in die PB kam und man dann die nächste Abfahrt an der Uhr auf 12:23 gestellt hat - aber ja erst um 13:10 Uhr wusste, dass die Bahn gerade nicht nach Plan runterfahren konnte. Aber wenn du öfters dort bist und weißt, dass die Bahn auch öfters und nicht nur alle halbe Stunde fährt, war ich vielleicht mal wieder nur am falschen Tag dort.

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von 2CLF_Sportbahn » 18.04.2018 - 13:04

Auch wenn es für Dich ein eher ärgerlicher Tag war, der Bericht und die Fotos sind klasse!
Bild Sessel 190 Sportbahn Zell a.Z.


Bergwanderer
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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von Bergwanderer » 18.04.2018 - 13:52

@starli
Der Bericht und die Bilder sind wie immer sehens- und lesenswert.
Hak den Tag einfach unter der Rubrik "Eisenbahnromantik" ab. Lag eh auf dem Weg in den Süden!

@Harzwinter
Zustimmung! 180-Grad-Einstiege bei Sesselbahnen führen bei ordentlichem Andrang regelmäßig zu kuriosen, teils auch zu lustigen Situationen. Die Protagonisten haben im Winter halt 2 Skier an den Füßen! :wink:

Im Sommer ist das alles natürlich schöner. Besonders bei meiner "Lieblingsdoppelsesselbahn" in Rüdesheim-Assmannshausen hoch zum Jagdschloss-Niederwald: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=6245

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von Bergwanderer » 18.04.2018 - 14:09

@starli
Die Bilder und der Bericht sind wie immer sehens- und lesenswert.
Hak den Tag einfach unter der Rubrik "Eisenbahnromantik" ab. Lag eh auf dem Weg in den Süden!

@Harzwinter
Zustimmung! 180-Grad-Einstiege bei Sesselbahnen führen bei ordentlichem Andrang regelmäßig zu kuriosen, teils auch zu lustigen Situationen. Die Protagonisten haben im Winter halt 2 Skier an den Füßen! :wink:

Im Sommer ist das alles natürlich anders. Besonders bei meiner "Lieblingsdoppelsesselbahn" in Rüdesheim-Assmannshausen hoch zum Jagdschloss-Niederwald: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=6245 https://www.youtube.com/watch?v=BuvfinfY_Vk

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von Päscu » 18.04.2018 - 21:28

Deinen Ärger kann ich zum Teil -- aber nur zum Teil -- verstehen. Wenn ich in Mürren war, ist die Schilthorn-Bahn bei Andrang immer durchgehend gefahren. Allerdings muss man bei tieferer Frequenz mit max. 29 Min. Wartezeit bis zur nächsten Bahn rechnen, das ist mühsam. Weshalb sie am Karfreitag so fuhren, erschliesst sich mir auch nicht. Das ist verfehlt.

Hingegen darf man sich nicht nerven, wenn man über die Grütschalp einsteigt. Über Stechelberg geht es (meistens) schneller. Ebenso muss man halt mit ausgiebigem Bahnfahren kalkulieren, wenn man die Seite wechseln will. Das macht man an einem einzigen Tag, an dem man viel Skifahren will, sicher nicht, da kann ich meinen Vor-Schreibern nur zustimmen.

Das Gebiet Wengen-Männlichen-Kl.Scheidegg-Grindelwald ist meines Erachtens bei guten Verhältnissen ein "Hammer"-Gebiet. Die Ziehwege kann man alle umgehen, eine phantastische Abfahrt reiht sich an die nächste. Bläst hingegen der Guggi-Föhn, wirds sofort schwierig, das war am Karfreitag offenbar der Fall. Das Gebiet deswegen in die Sperrliste aufzunehmen, finde ich übertrieben.

Noch ein letztes Wort zu den 180°-Grad-Einstiegen. Zu Beginn fand ich die auch doof. Ich muss aber nun nach ein paar Jahren sagen, die Auslastung ist nach meiner Beobachtung wirklich besser. Am Metschmaad oder am Bühlberg an der Lenk verlässt bei Andrang praktisch jeder Sessel mit sechs Personen die Station, ebenso am Wixi oder bei der Eigernordwand (Salzegg) in Wengen.

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von maartenv84 » 19.04.2018 - 09:53

kann mich noch an einen Oscar reisen Urlaub in Grindelwald erinnern. Da sind wir auch von Grindelwald aus einen Tag nach Mürren gewechselt. Einmal und nie wieder. Man verliert sehr viel Zeit. Dazu sind die Gebiete first und Kleine Scheidegg / Männlichen besser erschlossen. Auch hatten wir den scherz:
Blaue Piste = Leichte schieberei
Rote Piste = Mittelschwere schieberei
Schwarze Piste = schwere schieberei.

Ich habe noch nie ein Gebiet erlebt wo so oft eine talstation oberhalb andere anschlüsse gebaut ist (Lauberhorn sessel, Tschuggen schlepplift mussten wir damals auch hoch schieben)
Saison 10/11:
Geplant: Alpinforum Weltcup, Skigebiete im Bregenzerwald, hoffentlich auch einen urlaub in Kals.
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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von starli » 19.04.2018 - 12:18

Päscu hat geschrieben:
18.04.2018 - 21:28
Hingegen darf man sich nicht nerven, wenn man über die Grütschalp einsteigt. Über Stechelberg geht es (meistens) schneller.
Hätte ich nicht erwartet, weil man da ja auch vom Bf. Lauterbrunnen erst mal mit dem Bus hinter zur PB fahren muss und dann mit der PB rauf, zudem die Grütschalp-PB und der Zug darüber (und egtl. auch darunter) fahrplanmäßig ja gut abgestimmt sind und mir im Gegensatz zum Busfahrplan bekannt war (Fahrplanfolder im Internet angschaut bzw. am Bahnhof mitgenommen).
Das Gebiet deswegen in die Sperrliste aufzunehmen, finde ich übertrieben.
Ehrlicherweise bin ich ich von vornherein davon ausgegangen, dass das hier ein einmaliger Besuch werden wird, insofern hätte es mir schon sehr gut gefallen müssen.

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von Harzwinter » 19.04.2018 - 14:47

maartenv84 hat geschrieben:
19.04.2018 - 09:53
kann mich noch an einen Oscar reisen Urlaub in Grindelwald erinnern. Da sind wir auch von Grindelwald aus einen Tag nach Mürren gewechselt. Einmal und nie wieder. Man verliert sehr viel Zeit.
Wir haben genau dasselbe früher mit Frosch Reisen gemacht. Damals hat man uns vor Ort aber gleich gesagt, dass es keinen Sinn hat, von Grindelwald über den Männlichen und Wengen ins Lauterbrunnental und auf der anderen Seite wieder hinauf nach Mürren zu fahren. Stattdessen wurden für diesen Zweck Gruppentaxis von Grindelwald nach Stechelberg organisiert, was uns einen super Skitag am Schilthorn ermöglichte.

Ansonsten halte ich es durchaus für machbar, die Teilskigebiete Mürren und Männlichen an einem Tag zu durchfahren, wenn man das will. Man fährt dann halt die meisten Abfahrten und Lifte nur einmal. Mangels Zeit bin ich auch mal Spitzingsee/Stümpfling plus Spitzingsee/Taubenstein plus Lenggries/Brauneck an nur einem Tag abgefahren ... wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. :D


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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von Bjoerndetmold » 20.04.2018 - 09:31

Ich war noch nie da, aber wenn ich die Bilder aus Mürren sehe, bekomme ich ganz große Lust, da mal hinzufahren. :-)

Du hast einfach einen schlechten Tag von der Wetterentwicklung und vom Andrang her erwischt und bestimmt ist es optimistisch, so ein aufgeteiltes, sich weit erstreckendes Gebiet mit ÖPNV-Transfer dazwischen an einem Tag erkunden zu wollen. Das ist dann halt in die Hose gegangen... ;-)

Mit ein bisschen Abstand könntest Du da bestimmt noch Spaß haben. Gäbe ja mit Schulthorn, Lauberhornabfahrt, First und den vielen ausgelassenen Pisten auf der Kleinen Scheidegg noch viel zu erkunden. Aber besser nicht alles an einem Tag. :rolleyes:
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!

Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von starli » 20.04.2018 - 12:16

Bergwanderer hat geschrieben:
18.04.2018 - 13:52
Hak den Tag einfach unter der Rubrik "Eisenbahnromantik" ab. Lag eh auf dem Weg in den Süden!
Ähnlich wie bei Liften beschränkt sich mein Tram/Zug-Fan-Dasein allerdings noch mehr auf altes Material .. weil beim Skifahren hab ich ja dann wenigstens noch die Abfahrt, wenn ich mit einem modernen Lift fahren "muss". Bei Tram/Zügen geht's ja dagegen dann nur um die Fahrt..

Bevor ich aber nochmal ins Jungfraugebiet fahr, fahr ich lieber einen Tag länger im wichtigsten Zielort dieser 4-Tage-Reise ;-) ->
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 47&t=59595

(Das ist nebenbei auch das "Problem", dass früher in der Saison für gewöhnlich auch Rochers-de-Naye auf dem Weg nach Frankreich liegt und zumindest am Wochenende offen hat, da würd ich dann bekanntlich auch viel lieber hinfahren. Insofern hatte ich Jungfrau auch von Anfang an her voraussichtlich für April angedacht.)

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von j-d-s » 22.04.2018 - 22:36

Starli, da können wir ja den Club der Anti-Jungfrauregion-Skifahrer gründen. Ich habe (genauso wie einige andere Skifahrer, mit denen ich mich unterhalten hatte, als ich dort war) exakt genauso wie du nur negative, um nicht zu sagen, völlig inakzeptable Dinge dort erlebt. Was sich die Seilbahngesellschaften da erlauben, ist schon ne Frechheit. Deswegen ist die Jungfrauregion imo auch das mit Abstand schlechteste Skigebiet von allen.

Vermutlich verdienen die einfach zuviel Geld mit asiatischen Touristen die für Mondpreise aufs Jungfraujoch und aufs Schilthorn fahren, weswegen sie die Skifahrer behindern wo sie nur können.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von starli » 23.04.2018 - 12:42

Einen Club würd ich deshalb nicht gründen, ist ja nicht so, dass ich nicht leicht auf das Skigebiet verzichten könnte, eher im Gegenteil, ich bin momentan noch froh, wenn die Liste der Skigebiete, die ich gerne jedes Jahr anfahren möchte, nicht noch viel länger wird ;)

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von danimaniac » 23.04.2018 - 12:55

Ich war bislang einmal (für zwei Tage) in Mürren und auch auf dem Schilthorn.
Das war ein Wochenende Ende Januar und die PB zum Schilthorn/007-Gelumpe lief nach Fahrplan (aber so, dass gerade so immer alle reingepasst haben).

Wir haben da echt Spaß gehabt. Die Aussicht, die Variantenmöglichkeiten vom Schilthorn (schwarze Piste hinten rum um die Station abkürzen), von verschiedenen Seiten ins Blumental, Kanonenrohr, der völlig "andere" Sektor um Winteregg haben mich persönlich schon überzeugt, dass ich dort wieder hin will. Ich finde es für so eine kleines Gebiet echt schön abwechslungsreich.

Einstieg aber gerne NUR über Mürren/Stechelberg direkt. Das Bahnfahren spare ich mir gerne.
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Jungfrau (Grindelwald/Schilthorn), 30.3.2018 / Nie wieder

Beitrag von familyfreak » 15.11.2018 - 21:46

@starli: man muss schon sehr viel Ski fahren um auf so hohen Niveau zu lamentieren - fahr mal ein Jahr nicht, dann haste wieder Spaß.
Ich kenne das Gebiet recht gut und ich finde es klasse. War diese Saison zu Fasching dort - keine Wartezeiten, top Schnee, leere, weitläufige und auch recht lange Abfahrten, nette Leute und auch noch eine gute Unterkunft, allerdings direkt in Grindelwald. Auch die Firstseite ist mit guten Abfahrten bestückt... die Talfahrten, die schwarze unter der Gondel...sehr nett. Zudem finde ich die Liftanlagen auch recht gut - kann mich nicht über 180° Einstiege aufregen, als wir dort waren war alles gut.

Ich werde gerne wiederkommen.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor familyfreak für den Beitrag:
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