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Ischgl-Samnaun - Vernebelt (12.04.2019)

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Widdi
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Ischgl-Samnaun - Vernebelt (12.04.2019)

Beitrag von Widdi » 01.06.2019 - 17:18

Anfahrt:
Markt Indersdorf - München - A95 - Garmisch - Fernpass - Imst - Landeck - Samnaun in gut 3 Stunden

Rückfahrt:
Samnaun - Landeck - Imst - Fernpass - Garmisch - A95 - München - Markt Indersdorf in gut 3 Stunden

Wetter:
Nebel, schlechte Sicht, sah aber morgens besser aus. +5 im Tal -5 am Berg

Schneehöhe:
Tal: ca. 0-50 cm
Berg: bis 160cm je nach Hang- und Höhenlage

Geöffnete Anlagen und Pisten:
-Alle ausser
-Alle ausser

Geschlossene Anlagen und Pisten:
-SL Mathon, SL Musella (Saisonschluss)
-Pisten an den Geschlossenen und die Abfahrt durchs Velilltal

Wartezeiten:
Gondel: Maximal auf die nächste Gondel (PBs)
Sessellifte: 0-2min
Schlepper: 0min

Gefallen:
-Moderne Anlagen
-Schneeverhältnisse
-Spritpreis Samnaun
-Schokoladenvorrat aufgefüllt.

Nicht Gefallen:
-Nebel
-Einiges ausgelassen
-Zu voll auf der Idalpe
-Aufgefahrene Abfahrten wo man was gesehen hat.

Wertung:
3 von 6 (aufgerundet, bisher der mieseste heuer)

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

Tja mit der üblichen Verspätung gibt's noch eine recht winterliche Altlast aus dem April. Diesmal stand der jährliche Schokoladeneinkauf an, allerdings richtiges Wetterpech gehabt. Im Tal sah man schon, Nebel, hatte das da auch schon mal, leider machte es aber nicht auf, sondern im Gegenteil eher dicht. Dazu war die Luft in den Mittleren Schichten einfach zu feucht. Die Pampe erstreckte sich zwischen 2300 und 2900m, also genau im Kernbereich, und schlechter als Vorhergesagt (es war die Rede von ein paar Sonnenstunden, sind aber nur wenige Minuten gewesen), deswegen dennoch durchgezogen.

1. Auf dem Weg zur Alp Trida

Tja nach der Langen Abfahrt, überall dichte Hochnebelartige Bewölkung, Leider sah man nicht genau wohin die Pampe ging und dazwischen weiter unten noch 2 Nebelschichten, allerdings kaum Niederschlag (sind ein paar verirrte Schneeflocken ab etwa 1500m gewesen) Tja unten sahs noch ok aus, man kam auch raus, im Endeffekt konnte man leider nicht wirklich gut Fahren. Schneemäßig wars dagegen für Mitte April ok, klar wo keine Sonne hin kommt kanns auch nicht auffirnen. Einstieg war wie immer aus der Schweiz, war übrigens das Erste mal, dass ich an einen Schitagsabbruch dachte, da man einfach nichts gesehen hat. Irgendwie hab ichs dann doch bis 16:50 ausgehalten, war aber der schlechteste Tag heuer, noch schlimmer als Obereggen Anfang Februar, aber da hat man wenigstens Wald um sich zu Orientieren, funktioniert aber über der Baumgrenze eben nicht.

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Morgendlicher Ausblick, hab mir aber wg.d es Nebels nix gedacht, leider lagen darüber nochmal 1-2 Schichten und die gingen bis auf mindestens 2800m hinauf, später bis fast 3000m, natürlich praktisch wenn das Gebiet bei 2870m aufhört

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Na dann mal runter zur Gondel

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Der Zieher ist recht lang, praktischerweise kann man aber das Auto in Samnaun-Dorf abstellen, von da kann man gleich Einkaufen gehen und hat schon mal eine erste Abfahrt-

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In der Gondel, oben sah man mal was, leider waren derartige Sichtfenster rar, vor allem auf der Tiroler Seite, da wars von der Sicht schlechter, da blieb nur nach Gehör fahren

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Die Bodensicht war zwischen 2200 und 2600m ok, später konnte mans oberhalb ca. 2400m vergessen, vormittags in Ischgl war auch bei 2200 Feierabend mit Sicht

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In der Flimsattelbahn, dass die obere Schicht genauso dünn wie die untere Nebelbank war war leider nciht der Fall

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Seitenblick hier wäre der Bürkelkopf mit gut 3000m, der dürfte über der Suppe gewesen sein, wie später am Greitspitz festgestellt

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Sicht oben, da halfen die vielen Stangenmarkierungen auf der Schweizer Seite, auf der Österreichischen Seite fand man tw. die Markierungen nicht mehr, so dichten Nebel, hatte ich mal vor einigen Jahren auf der Seiseralm zuletzt gehabt. Zum Glück ging der Gratis dank Saisonkarte

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Einen Blindflug später

2. Schivormittag

Tja wie üblich dann erst Vormittags alles in Samnaun gemacht, später sich komplett verfranst, kam dann plötzlich am Höllboden raus, wollte aber eigtl. nur die Lange Wand Bahn also erstmal blind zurück in die Schweiz. Dort war tendenziell die Sicht besser, später gings Zeitweise auch in AT, den Piz Val Gronda hatte ich aber dank Nebelpampe nicht geschafft, dafür eben öfter Gampenbahn, die man ja auf heuer nach 30 Jahren erneuert hat, dank deren großer Höhendifferenz, sah man wenigstens auf der unteren Hälfte was. Am Ende grad noch auf den Palinkopf gekommen, der Nebel hat mich sicher 3-5 Fahrten gekostet (da man nicht schnell fahren kann) Vom Kurzen Wechsel nach At hab ich keine Pics gemacht, man sah einfach nix.

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Wieder auf der Alp Trida dank Bettenwechsel wars ruhig

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Seitenblick und Kabelsalat

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Gleich mal rüber zum Greitspitz, da sah man mal was, leider quoll der Mist später weiter auf

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Im Lift

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Oben sah man auch ned viel, die oberste Nebelschicht war leider zu hoch fürs Gebiet

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Sie kämpft, 2 Runden lang sah ich mal die Sonne für Minuten

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Wieder in der Greitspitzbahn, war and em Tag Vormittags die einzige wo man Zeitweise Sicht hatte, später ging gar nix mehr, zu hoch aufgestiegen die Suppe

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An der Nebelgrenze, naja man hat nicht immer Glück

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Mehr blauen Himmel gabs ned, war wohl 100m zu tief

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Also noch eine Runde Greitspitz, danach sich in AT aber total verfranst, aber gut man ist mit ein, Zwei Liften eh wieder in der Schweiz zurück und da war die Sicht tendenziell besser komischerweise

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Sprung zum Blais-Gronda

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Im Schlepper auch auf 2500m apere Stellen, aber die rührten wohl von Verwehungen

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Und rüber in die Visnitzbahn, Einkehr war wieder die Alp Bella auf ein leckeres Rösti und da gings hin, wie üblich immer zeitig Pause gemacht: Alles nach 11:00 ist schon spät, in Südtirol (Schi) nach 11:30 Uhr.

3. Einkehrschwung+Letzte Runden in der Schweiz

NUnja so gegen 11:00 gleich mal in die Alp Bella eingefahren. Das Schihaus weiter unten hat dzt. keinen Pächter, entweder haben die aufgehört oder das wird mal renoviert, war schon ziemlich abgerockt die Bude, mittlerweile geh ich ja meistens zur Alp Bella für die Mittagspause. Ok ist zwar nicht die billigste Ecke, aber tendenziell sind mir die Lokale auf der Schweizer Seite lieber als die meist total vollen auf der Österreichischen Seite, zumal man ja da dennoch keine Fränklis braucht (ist ja direkt an der Grenze), sondern ebenfalls mit Euro zahlen kann, gilt für die gesamte Zollfreiregion. Kontrollen gibts übrigens keine der Grenzübergang ist nicht einmal besetzt. Höchstens mal stichprobenartig vom Zoll. Ab Mittag gings dann rüber nach Österreich, dort blieb ich dann bis kurz vor Feierabend, bevor es am Ende wieder auf der Talabfahrt nach Samnaun in die Schweiz zurück ging.

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Zeit für die Pause, leider kein Wind, daher ging auch die Suppe nicht weg, also wieder nach Innen

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Pause, war aber Deutsches Bier (aus Baden-Württemberg)

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Mittag wieder ein leckeres Bergbauernrösti gehabt, nicht billig aber lecker, besser als die Massenabfertigung auf der Anderen Seite des Kamms

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Noch ein Kirschwasser hinterher, gesehen hat man eh nichts, naja ging schon

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Die kam noch nach, danach wieder raus, leider eben sehr neblig, also nur kurz den Rest des Samnauner Teilgebiets oben grob abgefahren und rüber Richtugn Talabfahrten nach Ischgl. Die haben mir dann den Tag doch etwas gerettet

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Ind er Grivaleabahn da war die Bodensicht brauchbar, wurde leider nicht besser, naja sich verspekulieren gehört dazu, dafür war der Tag drauf am Arlberg genial, obwohl teuer, allerdings war ich nach 2 Schitagen und 2 Frühschichten eben mal sowas von platt, hab dann auch die Frequenz die Woche drauf ausgedünnt

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An der Alp Bella vorbei, die Ecke ist ja eigtl. eh rätoromanisches Sprachgebiet, ähnlich wie Ladinien weiter südöstlich in den Dolomiten bloss reden die Bündner anders als eben die Ladiner.

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Hier war die Sicht ok, aber leider ging die Brühe höher hinauf

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In der Mullerbahn, eine der wenigen Anlagen mit Sicht

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Noch mal Visnitz, die Karabfahrt links ging trotz Sicht gut

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Und rüber

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Zum Greitspitzlift in AT, die Abfahrt war eine Einzige Suppe, leider

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Sicht, tja Pech gehabt, man konnte fahren, Spassig wars nicht, weil man eben nciht Tempo fahren kann, da man sonst noch wem reinfährt

4. Erste Talabfahrt nach Ischgl

Tja oben angekommen fand man im dichten Nebel kaum die Abfahrt, wollte eigtl. zur Eleven, die ja doch tw. im Wald liegt, landete Sichtbedingt aber an der Idalpe und die direkte Abfahrt gemacht. Rauf zum Pardatschgrat wars auch kaum besser, aber da fand man wenigstens den Weg, da an der Untergrenze der obersten Nebelbank gewesen. Am Ende haben mir die Talabfahrten den Tag gerettet. Allerdings höhere Gewalt da kann keiner was dafür. Unten erstmal die Silvrettabahn genommen, dazwischen war glaub ich auch einmal Nachtweide dran, einzige Bahn mit guter Sicht, ist halt der Haken wenn man über der Baumgrenze fährt.

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Auf der Idalpe, leider halt eben Nebelpampe, trotzdem kam doch ne nette Runde zusammen

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Bei der Nachtweidebahn, die nochmal rauf: Da sah man wenigstens was

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Und drin, danach gings ganz runter ins Tal. Unten wurde es trotzdem sulzig. Die Grenze konnte man so ca. bei 1800-1900m setzen, also nur die unteren Bereiche, aber man kam Problemlos durch, wenn man mit derartigen Verhältnissen umgehen kann.

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Auf der Talabfahrt, hab natürlich wo es schwere (Schwarz) Pistenabschnitte hatte die genommen

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Es versucht aufzulockern, war leider nur Strohfeuer, im Gegenteil die Suppe wurde schlimmer, hat ab so 14:30 keinen Spass mehr gemacht, weil man eben kaum gesehen hat wo man grad ist.

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Wetterstimmung auf dem Weg runter, nett anzusehen wie die hochnebelartigen Wolken da rumwabern, aber leider war man ind en Oberen Bereichen komplett drin in der Brühe

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Im Unteren Teil, man sieht mal was

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Nahc dem Flachstück nochmal hoch, diesmal aber zum Pardatschgrat, bevor es nochmal ins Tal ging, diesmal aber die östliche Talabfahrt gewählt, hat ja 2 nach Ischgl (enden im Ort) und 2 nach Samnaun, bei der 2. in Samnaun braucht man aber den Bus, weil man in einem anderen Ortsteil raus kommt.

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In der Silvrettabahn, danach gleich auf den Pardatschgrat hoch und nochmal ins Tal, am Ende gings dann noch zur Gampenbahn, aber bei kaum vorhandener Sicht recht spaßbefreit, die Wolkendecken lagen einfahc zu tief, wäre das ganze über 3000m gehangen hätte man was gesehen, leider hings im Kernbereich: Arschkarte gezogen.

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Oben angekommen

5. Zweite Talabfahrt in ischgl

Oben am Pardatschgrat gings gleich in die Schwarze, dort waren zwar auch ein paar Nebelschwaden, aber man sah meist genug um das flüssig zu fahren und dann ganz runter. Der Schlusshang war eine üble Buckelpiste, sulzig, obwohl es eher kühl war, aber dank der Wolken konnte das nicht abstrahlen da gings morgens nur auf Leichte Plusgrade runter, also fällt durchfrieren flach. Anschliessend mit der 3S wieder hoch und Richtung Gampen gewechselt, leider waren auch dort die Auflockerungstendenzen nur ein Strohfeuer, wenig später sah man dank Hochnebelartiger Bewölkung tw. gar nix mehr.

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Ind er Schwarzen Variante, mein Liebling (7a) war leider durch eine große Lawine in den Saisonschluss geschickt worden, also wird einfach schwarz (Piste) gefahren

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Wechselnde Sichten, leider ein zu niedriges Gebiet genommen, da die Hochnebelartigen Wolken bis etwa Zugspitzniveau hinauf reichten (knapp 3000m)

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Bodensicht, da war diesmal die Schweizer Seite besser, da dort zwar schmälere aber häufigere Markierungen sind (Stangen mit Pfeilen dran aber alle 10-20m, nicht alle 50m mit Schild wie auf der Österreichischen Seite)

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Auf dem Weg runter

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Die Aufhellungen liessen mich dann mal Richtung Fimbatal rüberwechseln, leider war da schon wieder Fertig mit Sicht

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Im unteren Teil

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Schlusshang, schade dass so ein ekelhaftes Wetter samt dicker Nebelsuppe war, Schnee war aber dafür für Mitte April recht gut, naja einen Tod muss man sterben, mir wäre Sonne und Frühjahrssulz lieber gewesen!

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In der 3S, danach gings via Höllspitz zum Gampen rüber

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Oben war wieder Suppe angesagt, aber da kann man nix machen Höhere Gewalt eben

6. Wechsel zum Palinkopf

Nach der 2. Talabfahrt, gleich noch ein Paar Runden nahe an der IDalpe gedreht und, da es nach leichter Besserung aussah rüber zum Gampenbereich. Leider schlossen sich da die Lücken im Nebel wieder und die Suppe wurde noch etwas dicker. Die letzten 2 Stunden des Schitages waren über weite Teile ein Blindflug. Hatte mich obwohl ich mich etwas im Gebiet auskenne, teilweise Probleme mit der Orientierung. Ist halt schwierig bei Whiteout. Die Talabfahrt zum Schluss nach Samnaun ging dann dank tw. Kessellage ganz gut, aber beim Besuch nächstes Jahr im April hoffentlich wieder ohne Nebelpampe.

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In einem der Sessel

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Blick zur Idalp, da sah man wenigstens was

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In der Sassgalunbahn, da kommt man am Höllboden raus

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Seitenblick, war aber schon bei der Tajabahn oder am Höllspitz, weiss es nicht mehr

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Oben sah es so aus, das hing bis 2400m runter, erst da konnte man genug sehen, dass man von Schifahren sprechen kann, als vom Abfahrt suchen

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Stellenweise auch Lichte Momente gehabt, aber Nebel+Über der Baumgrenze= Spassbefreite Kombi

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In der Gampenbahn an den Abfahrten dort sah man zeitweise mal was, daher auch gleich 2x gefahren, leider wurde es mit der Sicht eher schlimmer.

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Seitenblick weiter oben sah es dann...

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... so aus, machte keinen Spass, da ging viel Zeit drauf. für den Piz Val Gronda war ich zu spät, machte aber bei nicht vorhandener Sicht aber keinen Sinn, also rüber ins Höllkar, bloss wars da noch übler

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Und rüber

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Vorher nochmal Gampenbahn, danach ab ins Höllkar, das war aber purer Whiteout, da konnte man sich kaum Orientieren und ich kenn mich in dem Gebiet nach einigen Besuchen so halbwegs aus, was die Runden da durch betrifft

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Sicht hier wars mal besser sonst eher schlimmer

7. Rückfahrt in die Schweiz

Tja am ende hab ich grad noch meine Verbindungen Richtung Samnaun bekommen, da eben dank des Nebels nur sehr langsam unterwegs gewesen. Da ich ja generell auf Sicht fahre ist eine Sichtweite von maximal 50-100m eben nicht optimal. Um vernünftig fahren zu können, sollte das eher 300-500m Mindestens sein, sonst rumpelt man mit Pech noch mit einem anderen Wintersportler zusammen und naja Verletzungen kann man ned brauchen, daher halt vorsichtig gefahren. Lieber langsam aber Sicher, als jemandem reindonnern. Am Ende gings dann ins Tal und unten lockerte es dann doch zumindest ganz allmählich auf, ein weiteres Wetterhühnchen zu rupfen also, aber erst nächste Saison.

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Ind er 6KSB/B Lange Wand, da ich noch zur Palinkopfbahn musste, war dann nur die rote Abfahrt drin, aber da sah man nix. Die Direktabfahrt hätte dank Felswand an der Seite eher gepasst, aber nutzt mir ja nix, wenn ich nach Samnaun muss

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Geisterbahn

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Links ginge es aber leider eben nicht mehr für mich drin, weil ich ja zur Talabfahrt nach Samnaun runter musste

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Und drin kam so 16:25 an, da waren die schon am Feierabend, haben aber Anstandslos alle Nachzügler mit hochgenommen. Oben war dann ein wenig Suchen angesagt, da eben die Markierungen auf der Österreichischen Seite weiter auseinander sind, als dann im Nebel dann links der ABzweiger kam gleich rein, Sicht gabs aber erst unter ca. 2400m wieder, also nach Halber Strecke runter

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Sichtweite 50m mehr waren das da nirgends

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Oben sah es so aus, zum Glück alles gut ausgeschildert, mein Blindflugbedarf ist jedenfalls für heuer definitiv gedeckt, zum Glück war bei den 3 Schitagen danach besseres Wetter.

8. Endgültige Talabfahrt

Nach einigem Stochern war dann die Talabfahrt gefunden, erst als man über die Grenze gekommen ist erkannte man dank dicht gesetzter Markierungen wo man ist, also hiess es einfach den mit Pfeilen markierten Stangen folgen. Tendenziell kann man auf der Schweizer Seite bei schlechter Sicht, da die ihre Abfahrten anders markieren (viel dichter) besser fahren. gegen 17:00 unten gewesen und erstmal Schuhwechsel und rauf ins Dorf zum Einkauf. Wieder beim Nevada Discont drüben, der kommt noch am nähesten ans Ex-Hermelindis ran, da hat sich aber bisher keiner gefunden. Tagesabschluss gabs dann beim Hotel Post an der dortigen Schirmbar.

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Wieder in der Schweiz, hier hiess es nur der Markierung folgen, nach 20min war ich unten im Ort

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Sicht in den Zeblaswiesen

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Vorne kommt die Geländestufe, darunter ein recht langer flacherer Abschnitt, bis man unten auf dem Zieher zur Seilbahn raus kommt, den hatte ich aber schon Morgens gemacht.

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Sicht hier gings dank Kessellage

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In den Serpentinen zwischen den Felsen hinab

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Ausblick

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Rückblick die Abfahrt geht tw. im Zickzack runter, wurde da ziemlich reingesprengt, aber das Gelände gibt das nicht anders her

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Ins Flachstück, wenn guter Schnee, braucht man kaum anzuschieben, an dem Tag kam man ohne größere Schieberei durch, der einzige Vorteil des bedeckten Wetters

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Blick rauf ins Val Chamins

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Das Dorf kommt in Sicht

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Unten angekommen

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Hab dann lieber den Altschnee genommen als Bachquerung, nicht die Brücke, lag ja noch genug

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Pause im Tal schneite es dann ein paar Flocken, aber der Ort liegt mit 1840m halt auch schon recht hoch

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Und noch einen Kübel (Halbe) Hinterher, danach eingekauft und Heimwärts. Tags drauf gings dann wieder übern Fernpass diesmal aber zum Arlberg. Hatte das aber heuer öfter, dass ich 2x ins Gleiche Eck fahre, bin ja immer spontan unterwegs wenn frei.

Facts:

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GPS-Track:

Strecke: 111,5km
Vmax: "nur" 74,8km/h

mfg Widdi
Winter 2018/2019: 45 Tage
Sommer 2019 0x Rad 1x Baden 1x Wandern

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