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Ski de Printemps 12: 4 Vallées 06.04.2019 /\ Eine Reise von Verbier bis Thyon

Ski de Printemps 12: 4 Vallées Verbier Siviez Veysonnaz Thyon Nendaz 06.04.2019 /\ Eine Reise durch das Walliser Großskigebiet
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Nach 16 aufeinanderfolgenden Tagen in Frankreich (und Italien) wechselte ich für den 17. Tag ins Wallis. Nach einem „Früh“stück um 06:30 und Start gegen 07:15 in Sallanches war ich 80 km und 1,5 h später gerade rechtzeitig in Le Châble, um noch einen guten Parkplatz zu erwischen. Es waren viele Autos und Leute hier, sodass ich auch über 10 Min an der Kasse anstehen musste. Klar, Wochenende, Neuschnee und Sonne ziehen viele Tagesgäste an. Auch den Tag über war es immer mal wieder voller, wobei es außerhalb von Verbier und insbesondere in Nendaz und Thyon sogar richtig leer war. Verbier kannte ich bereits aus dem Sommer, ansonsten war es mein erster Besuch in diesem großen Schweizer Skigebiet.

Zuvor:
1. Orcières Merlette
2. Serre Chevalier
3. Puy Saint Vincent
4. Vialattea Sestriere Sauze d'Oulx
5. Alpe d'Huez
6. Grand Massif
7. Les Contamines-Hauteluce
8. Espace Diamant
9. Megève Saint-Gervais
10. Les Gets-Morzine
11. La Clusaz-Manigod

> Skigebiet:
821-3.330 m
411 Pistenkm (bzw. eher die Hälfte davon)
4 PB, 1 Funitel, 10 EUB, 1 Kombibahn, 11 KSB, 6 fixe SB, 30 SL (inkl. den nicht besuchten La Tzoumaz und Bruson)
Skipass: 61 CHF
Pistenplan: http://www.4vallees.ch/fr/carte-interactive-ouvertures.htm

> Wetter:
Überwiegend sonnig, in den Orten Plusgrade

> Wartezeiten:
Insbesondere in Verbier und an Verbindungsliften, ansonsten keine

> Geschlossen:
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> Positives:
+ Großes, abwechslungsreiches Gebiet
+ Viele beeindruckende Aussichten, sowohl ins Hochgebirge, als auch ins tiefe Wallis
+ In den meisten Gebieten schnelle Lifte
+ Gefühl des Reisens durch die Ausdehnung des Gebiets und verschiedenen Orte
+ Ruhige und nette Pisten in Thyon und Nendaz
+ Sportliche Abfahren in Verbier und Veysonnaz
+ Viele, lange Buckelpisten
+ Bahnhofsanbindung in Le Châble (jetzt fehlt nur noch eine EUB ins Tal von Nendaz oder Veysonnaz aus)
+ Interessanter Ort Verbier
+ Tolle Schneequalität (auch durch die vorangegangenen Schneefälle)

> Negatives:
- Die Verbindung Siviez <-> Veysonnaz fand ich sehr unpraktisch und zeitraubend
- Langsame SB Prarion in Nendaz
- Viel Andrang (aber verständlich bei einem sonnigen Samstag)
- Skipasspreise

> Fazit:
Zumindest von der Sprache musste ich mich nach zwei Wochen in Frankreich nicht umgewöhnen. Dafür erwarteten mich hier nach den niedrigen und waldigen Gebieten im Haute-Savoie mal wieder Hochgebirge und offene Hänge. Insgesamt ein gelungener (wenn auch stressiger) Tag, mit vielen netten Abfahrten.

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> Um Richtung Verbier zu gelangen, musste ich zunächst an Chamonix vorbei und über den Col des Montets (1.461 m) und den Col de la Forclaz (1.527 m). Anschließend dieser Blick nach Martigny

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> Der Tag begann mit einer langen, abwechslungsreichen Gondelbahnorgie: Von Le Châble 820 m bis Les Ruinettes 2.200 m in einer kleinen 4er-Kabine (ohne Umstieg) und dann weiter auf 2.700 m mit dem Funitel

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> Über rot-blaue Pisten erreichte La Chaux (2.260 m), wo ich gleich die Jumbo-PB nahm

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> Als viertes direkt weiter vom Col des Gentianes 2.950 m auf den Mont Fort 3.330 und damit 2.500 m höher als der Ausgangspunkt :o Erneute Wartezeiten hatte ich hier zum Glück keine

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> Blick zurück

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> Die Aussicht von hier oben ist natürlich spitze :top:

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> Und man ist dem Grand Combin ganz nah

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> Mont Blanc-Massiv

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> Endlose Weiten

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> Die Buckelpiste hatte schön pulvrigen Schnee. Nur das erste Stück ist etwas steiler, weiter unten ist die Abfahrt dann sogar präpariert

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> Und weil eine Buckelpiste nicht genug ist, gleich weiter Richtung Tortin :lach:

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> Die bekannte Abfahrt hier ist mal eine erfrischend andere Verbindungspiste und bei diesen Sicht- und Schneeverhältnissen gut fahrbar

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> 1.300 Hm später war ich dann dennoch außer Atem

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> Blick zum Chassoure von wo aus ebenfalls eine interessante Abfahrt führt (schaffte ich leider nicht mehr an diesem Tag)

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> Blockbebauung in Siviez (1.730 m)

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> Dann ging es hoch zur Combatseline mit Blick zur gegenüberliegenden EUB zum Plan du Fou

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> Bergauf mit dem steilen SL Greppon Blanc, den man in beide Richtungen fahren muss. Hier gehört für mich schnellstmöglich eine komfortablere und leistungsstärkere Bahn hin…

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> EUB Chassoure. Die Landschaft und Dimensionen sind in diesem Skigebiet sehr beeindruckend

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> Weiter geht das Hangeln Richtung Veysonnaz, im Bild die SB Greppon Blanc 3, die ich ausließ

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> Geschlossener SL Meina und Wallis-Tiefblick

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> Weitere Ziehwege und den obligatorischen SL Drus später schaffte ich es dann doch nach Veysonnaz mit 800 Hm-EUB und etwas vollerer Abfahrt

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> Danach auf die häufig gelobte Ours, mit netten Richtungswechseln (wo ich mir aber doch mehr Kuppen erhofft hatte)

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> Blick zum stark zersiedelten Nendaz

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> Danach wiederholte ich sowohl die Abfahrt nach Veysonnaz, als auch nach Mayens-de-l’Ours ein weiteres Mal

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> Dann ging es ins nächste Teilgebiet, wo ich mich sofort wieder nach Frankreich zurückversetzt fühlte: Skistation, Poma-Sesselbahn und Pistenbeschilderung mit absteigenden Zahlen in Thyon 2000

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> Blick auf die gegenüberliegende Seite nach Crans-Montana, der Besuch 2,5 Monate zuvor kam mir schon deutlich länger her vor

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> Poma-KSB. Die Talstation liegt so versteckt, dass ich zwei Anläufe brauchte, um sie zu finden. Die Pisten wiederholt man einfacher mit den Schleppliften… Die neue KSB Les Masses wäre ich auch gerne gefahren, aber der Schnee reichte hier nicht mehr

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> Blick Richtung Lac des Dix

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> Mit der gut 500-Hm-KSB Ethérolla testete ich noch viele der netten und leeren Pisten Thyons. Ein ansprechender und nicht so überlaufender Skigebietsteil hier hinten :)

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> Die Verbindung zurück bedeutete dann obligatorisch drei SL und 3-4 Ziehwege. Für mich ist diese Verbindung (in beide Richtungen) tatsächlich der größte Nachteil der 4 Vallées: Viel Schieben, Wartezeiten an den SL und insgesamt ein zu hoher Zeitaufwand mit wenig Pistenvergnügen…

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> Endlich in der EUB Richtung Plan du Fou, es ist bereits 14 Uhr

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> Nach der endlosen und langsamen 4SB Prarion nahm ich dann noch den Stangenschlepper Dent mit, um die rote Talabfahrt nach Nendaz zu erreichen.

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> Und es lohnte sich: Diese war eine der nettesten Pisten des Tages

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> Immer wieder gibt es hier beeindruckende Tiefblicke, wie z.B. nach Sion

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> Knapp 900 m tiefer im kuriosen Ort Nendaz. Ziemlich groß und zersiedelt, aber nur ein kleines eigenes Skigebiet mit nicht anfängertauglicher Anbindung nach Siviez (zum nächsten Winter dann ja mit neuer EUB)

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> Noch stehen die PB und der SL, diese ungewöhnliche Verbindung ist mittlerweile Geschichte

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> Auf der Abfahrt zum Prarion reicht der Blick hinüber nach La Tzoumaz. Eigentlich hatte ich mir diesen Gebietsteil für den Folgetag aufgespart (aber da passte das Wetter dann nicht)

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> PB Plan du Fou mit geschlossener Buckelpiste

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> Danach ging es über die ganz nette rote Piste nach Siviez und weiter mit der langen, flachen 4KSB Tortin. Blick auf die beeindruckende endlose Buckelpiste unterhalb des Col des Gentianes. Erst hatte ich überlegt, noch die Piste am Chassoure mitzunehmen, entschied mich dann aber (leider) dagegen, weil ich auch noch gerne die rote Gentianes fahren wollte

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> Um 15:50 an eben dieser Piste. Oben war sie tatsächlich ganz nett

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> aber dann wurde sie schnell flach und langweilig, also die falsche Entscheidung…

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> Blick aus dem Funitel zum ebenfalls sehr zersiedelten Verbier. Nun hatte ich doch noch Zeit übrig, sodass ich noch 3x die 4KSB Lac de Vaux 1 und 2x das Funitel schaffte. Die Lifte sind immerhin bis 16:45 offen

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> Zwar deutlich mehr los, aber auch noch guter Schnee. Im Hintergrund das ausgelassene Gebiet von Bruson

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> Schüssel Lac des Vaux mit sehr gutem Schnee

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> Lac des Vaux 1, hinten startet die Variante ins Vallon d‘Arbi nach La Tzoumaz. Zum Schluss ging es noch 1.200 Hm über volle Pisten zurück nach Verbier

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> Danach fuhr ich bergab nach Le Châble, um in meiner Seilbahnnahen Pension einzuchecken und mich umzuziehen

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> Und gleich wieder bergauf nach Verbier. Sehr praktisch, dass die EUB bis in den Abend läuft (und weiterhin im Skipass inkludiert ist)

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> Ganz nett sind die Einkaufsstraßen in Verbier zwar schon, aber ich finde weniger weitläufige und zersiedelte Bebauung ansprechender. Hier war viel los und ein internationales Publikum (wie bekannt viele Engländer)

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> Gegen 19 Uhr war ich wieder im Tal , wo die Kabinen eine großzügige Schleife fahren

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> Neuer, großer Bahnhof von Le Châble in unmittelbarer Nähe zur Seilbahn. Im Vergleich zum alten, oberirdischen (den ich mal im Sommer mit dem Zug anfuhr) schon gewaltig. Eine sinnvolle Investition um das autofreie Skifahren zu fördern :top:

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> So ging ein langer Skitag zu Ende, bei dem ein Gefühl des Reisens aufkam. Ein erfrischend anderes Gebiet, das ich unbedingt nochmal besuchen muss, um die nicht gefahrenen Abfahrten kennenzulernen
 
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