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Davos Parsenn 07.11.2020 - ***Hopp de Bäse!***

November 2020 - alle Gletscherskigebiete in Österreich hatten am 2.11.20 auf Grund der Corona-Maßnahmen der Regierung voererst ihren letzten Skitag. Die Maßnahmen gelten zunächst bis Ende November. Zunächst. Was der Dezember bringt? Neben zunächst auf 17.12. nach hinten verschobenen Saisonstarts in den anderen großen Skigebieten vor allem eines: Viel Unsicherheit. In der Schweiz bleibt der Skibetrieb bis auf weiteres offen. Obwohl dort die Zahlen ähnlich schlecht aussehen, verzichtet man bisher auf strenge Maßnahmen und hofft so trotzdem durch die Krise zu kommen. Wie es dort im Dezember aussieht? Auch viel Unsicherheit!

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Grund genug, um derzeit jeden Tag so gut es geht auszunutzen und das rauszuholen, was möglich ist. Daher auch der Beitragstitel: "Hopp de Bäse!" - was auf Schweizerdeutsch soviel heißen soll wie "Los, der Besen!" oder übertragen: "Beeil dich!"
Der Saisonstart in Davos und die traumhaften Bedingungen letztes Wochenende gingen nicht spurlos an mir vorbei. Zu gut waren die Eindrücke, die hier im Forum zu sehen waren, zu nah ist das Gebiet von Vorarlberg aus, als dass ich diese Gelegenheit auf Skifahren bei Sonnenschein nochmal links liegen lassen konnte. Schon zu Beginn verganenger Woche konkretisierte sich der Plan und dank der Partnerschaft von Davos mit Best of the Alps, wurden wir aus Lech sogar auf den Skipass eingeladen! Partnerschaften sind wichtig - gerade in diesen Zeiten! :ja:

Zuletzt war ich im Dezember 2014 in Davos - auch damals also zum Saisonstart. Den Ausflug hab ich positiv in Erinnerung behalten, so war klar, dass ich das Skigebiet (auch zum Saisonstart) mal wieder besuchen werde. Mir war auch klar, dass es an diesem Samstag mit besten Wetter und den geschlossenen Alternativskigebieten sehr voll werden würde. Ebenso rechnete ich mit schlechteren Schneeverhältnissen als noch vor einer Woche, hatten wir doch unter der Woche durchaus hohe Temperaturen die den Naturschnee nur so dahinschmelzen lassen. Das Angebot mit Rapid, Totalp, Kreuzweg und dem Furka-Zipper ist für Anfang November für einen Tag absolut ausreichend und vor allem auch abwechslungsreich. Dass es sich dieses Jahr fast ausschließlich um Kunstschnee handelte und die Piste unten am Zipper extrem schmal und erdig war, tat der Freude am Skisport keinen Abbruch.

Der Ausflug hat sich absolut gelohnt - gerade während diesen Zeiten muss man dankbar sein, für jeden Tag den man in einer quasi Normalität erleben kann. Nächstes Mal sieht mich Davos bei Vollbetrieb. Ich möchte unbedingt mal das Winterfeeling dort mitnehmen!

Bilder:

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^^ Angekommen um 08:20 Uhr beim Parkplatz. Rush-Hour. Herbstskifahrer sind Frühaufsteher. Alles Verrückte halt. Blick Richtung Parsenn - und hier kann man skifahren?

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^^ VIP-Ticket von Davos. Dank Partnerschaft mit Best of the Alps bekommen. Vielen Dank für die Unterstützung!

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^^ Talstation an der Parsennbahn. Alle tragen Mundschutz. Es gibt keine Ausnahmen.

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^^ Blick aus der Bahn raus auf die schwarze Talabfahrt. Kein Fünkchen Schnee weit und breit.

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^^ Beim Höhenweg ausgestiegen, um in den luftigen 6er Rapid zu wechseln. Die Angst, dass sich hier bereits eine Menschentraube befinden würde, war zum Glück unbegründet.

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^^ Hach - Lift fahren, Ski an den Beinen und einen sonnige Abfahrt. Schon jetzt war klar: Alles richtig gemacht!

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^^ Weiter oben gesellt sich auch etwas Naturschnee dazu. Etwas Naturschnee!

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^^ Lift- und Fototechnisch das Highlight in dem Gebiet: Die Parsennbahn. 2.200 Personen pro Stunde und 10m/s. Sind mir irgendwie lieber als Standard-EUBs. Ich liebe solche Bahnen!

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^^ Blick Richtung Weissfluhgipfel mit 2.844m. Noch geschlossen. Bei meinem letzten Besuch war der offen - das war aber circa 4 Wochen später.
Pistentechnisch ist darauf eh zu verzichten - der Ausblick ist halt echt gut dort oben.
Was ich jetzt aber auf dem Pistenplan entdecke: Die Route 9. Komm ich vom Weissfluhgipfel echt zur Schatzalp? Wenn ja, ist das ja ein Muss im Winter!

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^^ Hauptabfahrt Richtung Parsennhütte. Herbstskilauf auf Kunstschnee wie man es sich vorstellt. Blauer Himmel, braune Wiesen und eine etwas abgerutschte Piste auf der man Kanten braucht. Aber nochmal: Das ist derzeit scheißegal! Hauptsache Skifahren!

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^^ Die wichtigste Bahn im Herbst: Die 4KSB Todalp. 2.316m Länge und eine Höhendifferenz von 473m. Dazu die fotogene Überfahrt des Speicherteichs.

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^^ Alternativabfahrt zum Kreuzweg. Liegt vormittags noch im Schatten und ist dementsprechend zunächst spaßbefreit.

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^^ Das dachten sich die anderen Kollegen hier wohl auch. Schatten kann halt im Herbst nix.

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^^ Zurück in der Sonne an der (für mich neuen) 6KSB Furka-Zipper. 2014 stand hier noch der kürzere Doppelschlepper.

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^^ Unterhalb der Parsennhütte und 2.200m wirds eng mit dem Schnee. Hier hat die Sonne auch im November noch zu viel Kraft.

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^^ An der Engstelle ist die Piste vielleicht 5m breit. Zu wenig für die vielen Skifahrer heute.

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^^ Hier nochmal der Blick auf die Engstelle, die um 9:45 Uhr noch gut aussieht.

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^^ Für mich neu: Die 2017 gebaute 6KSB Furka-Zipper. Eine schöne Bahn!

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^^ Könnte durchaus auch ein Wanderausflug sein...

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^^ Überfahrt über die stets gut besuchte Munggahütta. Alle Hütten waren übrigens schon seit Vormittag gut besucht. Dort läuft es so: Maximal 4 Personen am Tisch, wenn kein Platz frei ist, wird man zum Warten gebeten. Registrierung am Tisch ist Vorraussetzung, um eine Bestellung aufgeben zu können.

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^^ Weiter hoch über die Hauptpiste an der Totalpbahn. Die Piste vom Zipper ist bereits am Vormittag am Leiden.

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^^ 09:53 Uhr - alle sind da. An der Hauptbeschäftigungsanlage Totalp gab es den ganzen Tag über Wartezeiten. Aber: Alle tragen Mundschutz. Gedrängelt wird nicht. Ich fühle mich zu keiner Sekunde unsicher.

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^^ Die Parsennhüttenbahn unterstützt nebenher. Wenn man die Gondel aus dem Jahr 1961 (!) gerade erwischt, ist es eine gemütliche Alternative zum Anstehen.

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^^ Wechsel auf die Rapid-Piste. Das Dorftäli liegt voll in der Sonne. Ein Traum. Die Standseilbahn rauscht nach oben. Wie schon gesagt: Für mich das beste Fotomotiv im Parsenngebiet.

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^^ Die Bergstation vom Parsenn auf 2.670m Höhe. Die rote Front mit dem Logo drauf gibt der Station eine gewisse Art von Retro-Schick.

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^^ Die Piste am Rapid ist gegen halb 11 die beste im Gebiet. Volle Sonneneinstrahlung und weniger los als an der Totalpbahn. Wieso, weiß ich eigentlich nicht. Mit 432 Höhenmeter ist die Piste eigentlich genauso lang wie die Hauptabfahrt an der Totalp. Dazu noch etwas steiler. Vielleicht deswegen...

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^^ Wir wollten eine kurze Pause an der Munggahütta einlegen. Alles voll. Auf einen Platz drinnen hatten wir keine Lust.

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^^ Eine Fahrt mit der Pendelbahn beschert dann diesen Ausblick von der Bergstation. Einfach genial!

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^^ Jetzt gegen Mittag ist die Alternativpiste zum Kreuzegg auch in der Sonne. Schön. Für mich ist die Abfahrt allerdings etwas zu ziehwegartig. Deshalb bleibts bei den 2 Abfahrten dort.

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^^ Für mich die einzige Enttäuschung des Tages: Die Mittagspause auf der Parsennhütte. Ich bin nicht gegen SB-Restaurants. Ich bin gegen unverschämte Angebote. Spaghetti OHNE Sauce, 11,50 Franken. OHNE Sauce. Wer bestellt bitte Nudeln ohne Sauce? Das ist so als ob ich eine Tiefkühlpizza ohne Ofen anbiete. Tiefkühlpizza heiß 17,50 Franken. Oder ist das in der Schweiz gängig? Nudeln ohne Sauce? Ich hoffe nicht!

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^^ Nach der Mittagspause ging es wieder zum Furka-Zipper. Die Piste hat jetzt noch mehr gelitten. Es erinnert eher an Frühlingsskilauf.

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^^ Gerade das untere Ende ist schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wenn sie nicht irgendwoher Schnee herzaubern, wird es schwer, kommendes Wochenende!

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^^ Es folgen noch 2 Fahrten an der Todalpbahn. Der Schatten erobergt das Gebiet ab 15 Uhr rasant.
Diese Audi-Werbung an der Talstation macht mich etwas stutzig. Für mich schaut das extrem nach einem Foto der Weibermahd-Bergstation aus. Daneben die Skihütte der Wolf und im Hintergrund Teile vom Karhorn. Die anderen Berge stimmen auch nicht. Auch nicht die Relationen. Weiß jemand, wo dieses Bild entstanden sein soll?

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^^ Nochmal der Blick auf den höchsten Gipfel des Gebiets: Die Weissfluh

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^^ Das Häuptertäli steht kurz vor seiner Öffnung. Wäre schön, ist es doch eine (kleine) Alternative zu den bisher geöffneten Pisten.

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^^ Nach "Apres Ski" im Bergrestaurant Weissfluh ein letzter Blick über die Schweizer Berge mit dem für mich schönsten Berg in der Ferne: Das 3.272m hohe Tinzenhorn.

Fazit:
Ich bin glücklich, dass wir im Westen Österreich diesen Tagesausflug machen können. Zum Glück, sind die Grenzen nach wie vor offen und zum Glück, bieten die Schweizer Gebiete noch Wintersport an. Oder anders formuliert: Zum Glück dürfen sie. Ich drücke den Schweizern die Daumen, dass diese Vorgehensweise die richtige sein wird. Sollte es in Österreich erst am 17.12. losgehen, sieht mich die Schweiz dieses Jahr definitiv noch öfters! :)
 
Arlbergfan schrieb:
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^^ Nach der Mittagspause ging es wieder zum Furka-Zipper. Die Piste hat jetzt noch mehr gelitten. Es erinnert eher an Frühlingsskilauf.
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^^ Gerade das untere Ende ist schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wenn sie nicht irgendwoher Schnee herzaubern, wird es schwer, kommendes Wochenende!


Danke dir für den Bericht!
Möchte hiermit passend zu diesen zwei Bildern nochmals kurz was zur Diskussion im Schneesituations-Topic sagen, um dort nicht zu stark offtopic zu werden: Wie es aussieht vertritt die Mehrheit hier drin eine stark gegenteilige Meinung, was mich doch sehr überrascht. Nehme das zur Kenntnis, werde meine Meinung dazu jedoch nicht ändern. Für mich sind meine Ski nicht einfach blosse Fortbewegungsmittel, sondern etwas sehr Wertvolles, in dessen Pflege und Präparierung ich sehr viel Zeit, Material und somit Geld investiere. Ich fahre auch nicht mit uralten, kaputten Skis rum, da richtiges Carving nur mit gutem Material Spass macht.
Wenn ich in ein Skigebiet fahre und einen stolzen Preis für eine Tageskarte bezahle, erwarte ich, dass die offenen Pisten in einem fahrbaren und sicheren Zustand sind. Egal zu welcher Jahreszeit. Habe vollstes Verständnis wenn Anfang November nur 2 Pisten offen sind, dafür diese top. Aber wie Davos etwas erzwingen einfach für die Werbung „xy Pistenkilometer offen“ und vor allem fürs Geld ist unterste Schublade. Habe vor meinen Augen 2 Stürze erlebt vor der Talstation Furka von Skifahrern, die an Steinen oder in der Erde hängen geblieben sind. Dass sie dann nicht auf einen anderen herausschauenden Steinsbrocken stürzten war pures Glück. Die Bergbahnen haben dies dieses Wochenende fahrlässig in Kauf genommen. Und wie‘s aussieht wird diese Strategie sogar noch unterstützt zumindest in diesem Forum. Man befürwortet also Öffnungen von Pisten, die ein grosses Risiko von bösen Stürzen sowie groben Materialschäden beinhalten. Hauptsache „das Angebot ist grossartig“. So was kann nur von Leuten kommen, die entweder zu viel Geld haben oder das Material (oder sogar die Gesundheit) scheiss egal ist. Den Skisport nie geliebt.
Und kommt jetzt nicht mit „das muss man wissen und einen alten Ski mitnehmen“ -> Nein! Ein Skigebiet hat die Pflicht, nur Pisten in gutem Zustand zu öffnen. Aber das Geld und die Angst vor einer baldigen Schliessung überwiegt halt. Diese Entwicklung ist gefährlich und nicht zu befürworten. Obwohl ich heute morgen eigentlich davon absah, werde ich nun trotzdem den Davoser Bergbahnen schreiben und meine Bedenken sowie Beschwerden platzieren. Denn so was ist eine Frechheit am zahlenden Gast und nicht wie mir vorgeworfen ein „lächerliches rumjammern wegen ein paar Steinchen“. Habe fertig.
 
sr99 schrieb:
Arlbergfan schrieb:
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^^ Nach der Mittagspause ging es wieder zum Furka-Zipper. Die Piste hat jetzt noch mehr gelitten. Es erinnert eher an Frühlingsskilauf.
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^^ Gerade das untere Ende ist schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wenn sie nicht irgendwoher Schnee herzaubern, wird es schwer, kommendes Wochenende!


Danke dir für den Bericht!
Möchte hiermit passend zu diesen zwei Bildern nochmals kurz was zur Diskussion im Schneesituations-Topic sagen, um dort nicht zu stark offtopic zu werden: Wie es aussieht vertritt die Mehrheit hier drin eine stark gegenteilige Meinung, was mich doch sehr überrascht. Nehme das zur Kenntnis, werde meine Meinung dazu jedoch nicht ändern. Für mich sind meine Ski nicht einfach blosse Fortbewegungsmittel, sondern etwas sehr Wertvolles, in dessen Pflege und Präparierung ich sehr viel Zeit, Material und somit Geld investiere. Ich fahre auch nicht mit uralten, kaputten Skis rum, da richtiges Carving nur mit gutem Material Spass macht.
Wenn ich in ein Skigebiet fahre und einen stolzen Preis für eine Tageskarte bezahle, erwarte ich, dass die offenen Pisten in einem fahrbaren und sicheren Zustand sind. Egal zu welcher Jahreszeit. Habe vollstes Verständnis wenn Anfang November nur 2 Pisten offen sind, dafür diese top. Aber wie Davos etwas erzwingen einfach für die Werbung „xy Pistenkilometer offen“ und vor allem fürs Geld ist unterste Schublade. Habe vor meinen Augen 2 Stürze erlebt vor der Talstation Furka von Skifahrern, die an Steinen oder in der Erde hängen geblieben sind. Dass sie dann nicht auf einen anderen herausschauenden Steinsbrocken stürzten war pures Glück. Die Bergbahnen haben dies dieses Wochenende fahrlässig in Kauf genommen. Und wie‘s aussieht wird diese Strategie sogar noch unterstützt zumindest in diesem Forum. Man befürwortet also Öffnungen von Pisten, die ein grosses Risiko von bösen Stürzen sowie groben Materialschäden beinhalten. Hauptsache „das Angebot ist grossartig“. So was kann nur von Leuten kommen, die entweder zu viel Geld haben oder das Material (oder sogar die Gesundheit) scheiss egal ist. Den Skisport nie geliebt.
Und kommt jetzt nicht mit „das muss man wissen und einen alten Ski mitnehmen“ -> Nein! Ein Skigebiet hat die Pflicht, nur Pisten in gutem Zustand zu öffnen. Aber das Geld und die Angst vor einer baldigen Schliessung überwiegt halt. Diese Entwicklung ist gefährlich und nicht zu befürworten. Obwohl ich heute morgen eigentlich davon absah, werde ich nun trotzdem den Davoser Bergbahnen schreiben und meine Bedenken sowie Beschwerden platzieren. Denn so was ist eine Frechheit am zahlenden Gast und nicht wie mir vorgeworfen ein „lächerliches rumjammern wegen ein paar Steinchen“. Habe fertig.

Man merkt das du erst 19 Jahre Alt bist, früher, ohne maschinelle Beschneiung und Windenmaschinen gab es noch viel schlimmere Pisten und wir haben überlebt 🤓
 
sr99 schrieb:
Und wie‘s aussieht wird diese Strategie sogar noch unterstützt zumindest in diesem Forum. Man befürwortet also Öffnungen von Pisten, die ein grosses Risiko von bösen Stürzen sowie groben Materialschäden beinhalten. Hauptsache „das Angebot ist grossartig“. So was kann nur von Leuten kommen, die entweder zu viel Geld haben oder das Material (oder sogar die Gesundheit) scheiss egal ist. Den Skisport nie geliebt.

Wie du solche Aussagen machen kannst, ohne die User zu kennen, ist mir schleierhaft. Das hat doch nichts mit unterstützen von irgendwelchen Strategien zu tun. Das sind die objektiven Meinungen von Wintersportlern die offensichtlich auch in Davos unterwegs sind/waren. Und offensichtlich wird deine Meinung von niemandem (?) der da gefahren ist geteilt. Vielleicht hattest du einfach nur Pech oder bist erst Abends um 16 Uhr die gefährdeten Stellen gefahren.

Vielleicht kannst du uns ja aufklären, wann und wo das passiert ist. So ein übler Schaden bemerkt man ja sofort.
 
Gerne :lol:
Spaghetti Weiss sind jetzt nicht ganz ungewöhnlich; vor allem manche Kinder mögen das ganz gerne. Über die Preise brauchen wir nicht diskutieren, da sind die gezeigten fast noch im grünen Bereich :wink:
 
Dann für mich lieber nackisch :lol: :lol: :lol:
 
Spaghetti OHNE Sauce, 11,50 Franken. OHNE Sauce. Wer bestellt bitte Nudeln ohne Sauce?
Mir ist nicht viel von meiner Kleinkindheit in Erinnerung geblieben, aber eines Mittags im Kindergarten (in Nürnberg), gab es Spaghetti ohne Sauce. Das war das einzige Mal, dass ich so'was essen musste.

Aber der gewiefte Deutsche könnte sich ja sein Glas Pesto selbst mitnehmen und dann in der teuren Schweiz die günstigen Spaghetti ohne Sauce kaufen ;-)

sr99 schrieb:
Wie es aussieht vertritt die Mehrheit hier drin eine stark gegenteilige Meinung, was mich doch sehr überrascht.
Ich mag solche Pisten mit einer Mischung aus brauner Erde und weißem Schnee viel lieber als die abgerutschten Kunstschneepisten..
 
Du kannst in der Regel alles bestellen was du willst. Die Frage die ich tatsächlich nicht verstehe warum die Nudeln ohne hier so tatsächlich offensiv angeboten werden - bringen viele Schweizer ihr Pesto mit oder hat es andere tiefsinnigere Gründe?

Die Preise sind immer wieder beeindruckend. Unvergessen die rote Wurst beim WEF für 34 CHF...
 
Also als Kind mochte ich meine Spagghetti am liebsten mit Butter und Trocomare :biggrin: Denke das ist am ehesten ein Angebot für Kinder, aber super üblich ist es jetzt nicht.

Die Karte sieht ja wirklich nicht so ansprechend aus. Wenn die Qualität stimmen würde wären das ja hoch anständige Preise, aber ich befürchte dort gibt es das billigste vom billigen.

Mein Eindruck ist aber schon, dass Preis-Leistung beim Essen auf der Hütte in Graubünden normalerweise besser ist als in der Zentralschweiz oder Wallis.
 
Danke für die schönen Bilder. Auf jeden Fall die richtige Entscheidung! Dazu noch sonnig und als VIP-Gast 8)
Wäre es nicht so weit weg, wäre ich dieses Wochenende auch wieder hingefahren.

Zur Zipper-Piste: lieber dieser Zustand, als wenn der 6er samt Piste nicht geöffnet würde (was dann auch wiederum Auswirkungen auf Frequenz und Zustand der anderen Pisten hätte). Mit sehr langsamer Geschwindigkeit und Aufmerksamkeit geht sowas noch, und im Zweifel könnte man die paar Meter auch gehen. Als ich vor zwei Jahren Mitte April dort war, fand ich es auch sehr gut, dass die Talabfahrt nach Klosters noch offen und präpariert war und nahm es dann auch in Kauf, dass die letzten paar hundert Meter schneefrei zu Fuß zurückgelegt werden mussten.

Hoffentlich bekommen die Schweizer Gebiete nochmal Schnee ab und dürfen den ganzen November offen bleiben :)
 
starli schrieb:
Ich mag solche Pisten mit einer Mischung aus brauner Erde und weißem Schnee viel lieber als die abgerutschten Kunstschneepisten..

Geht mir genauso. Ich vermisse schon ein bisschen die natürlichen Pisten wo halt mal Schnee fehlt. Wenn man aus der Alpenbubble herauskommt kann man die auch öfter noch finden. z.B. letzten Winter habe ich allerlei lustige Schilder in Japan gesehen wo auf Schneemangel in lustigem Englisch und mit tollen Illustrationen hingewiesen wurde (der dann aber oft kaum gefehlt hat..)

Aber ich gehöre ja auch zu den pösen Purschen die noch wegen Schneemangel geschlossene Pisten fahren und deshalb von der selbsternannten Forenpolizei gejagt werden :lol:
 
Das letzte Stück der Furka Piste ist südseitig exponiert und liegt nur knapp auf 2000 Metern. Am Anfang des Tages schien die Piste ja noch in einem zufriedenstellenden Zustand. Natürlich sollten die Bergbahnen über eine Schließung nachdenken aber immerhin hatten sie den Furka Sessellift geöffnet! Sonst hätten sich wahrscheinlich andere hier im Forum beschwert dass die Piste doch gut aussähe und dass man gefälligst alles öffnen sollte schon alleine wegen dem hohen Preis usw. Die Furka Piste finde ich übrigens ziemlich furchtbar, auch im Winter weil sie meist die erste ist die zerfahren ist.

Zu den Spaghetti: Die Parsennhütte ist noch relativ günstig. Essen gehen ist in der Schweiz immer ein teures Vergnügen da die Personalkosten um ein Vielfaches höher sind als beispielsweise in Österreich. Meine Eltern haben mich früher gezwungen Sprudel Flaschen mit auf den Berg zu nehmen, das spricht doch schon Bände :lach:
Und ja, in der Schweiz geht man grundsätzlich niemals ohne ein Glas Pesto aus dem Haus: Man will doch auf alle Eventualitäten vorbereitet sein :mrgreen:
 
Arlbergfan schrieb:
Was ich jetzt aber auf dem Pistenplan entdecke: Die Route 9. Komm ich vom Weissfluhgipfel echt zur Schatzalp?

Die Route 9 geht nicht zur Schatzalp sondern nach Langwies (vor Arosa). Ist die einzige Route, die ich noch nicht gemacht habe auf der Parsenn. Meine Lieblings-Route bisher ist die 46.
 
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