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Crans-Montana 25.05.2021 /\ Endloser Winter

Crans-Montana 25.05.2021 /\ Endloser Winter
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Nach dem Saisonende am Titlis sind nur noch zwei Skigebiete in der Schweiz geöffnet. Da Zermatt in den letzten Tagen häufig durch Wind den Liftbetrieb einschränkte oder das Gebiet gleich komplett geschlossen blieb, war es mir zu riskant, nachher vor verschlossenen Türen zu stehen. Außerdem ist im Sommer der 1-Tagespass mit 88 CHF seltsam teuer. Im Dezember zahlte ich 75 CHF, wobei alle Hauptachsen offen waren, jetzt läuft die KSB gerade mal von 9 bis 14 Uhr (Am Titlis war Skifahren schon vor 9 Uhr und bis 16:10 möglich für 68 CHF Normalpreis). Und vielleicht kommt man demnächst auch von italienischer Seite wieder rüber ;)

Also wählte ich für den letzten Tag des Schweiz-Ausflugs das bis 6. Juni geöffnete Crans-Montana. Das erste Mal seit Verbier Anfang Dezember wieder ein Skitag im französichsprachigen Raum :). Online gab es den Skipass für 15 CHF, günstiger als der Shuttle Täsch<>Zermatt :lach: Pünktlich um 8:15 ging es mit dem Violettes Express nach oben und anschließend mit dem Funitel auf die Plaine Morte. Oben warteten dann frischer Pulverschnee aus der Nacht und kalte -8°C. Am Titlis hält einen das Laufen bergauf und die geschlossenen Kabinen warm, aber hier verstärkte ein lebhafter Wind das Kälteempfinden. Die Pisten waren frisch und sauber präpariert, eine Wohltat nach drei Tagen Titlis ;)

Die schöne, angenehm steile Piste am SL hatte ich bis zum Betriebsschluss um 12:15 quasi für mich alleine, da alle anderen Gäste nur an Snowpark und Halfpipe interessiert waren. Damit bis zum Ende eine unzerfahrene Piste mit perfekt pulvrig-griffigem Schnee, der nicht anfing zu kleben. Wartezeiten gab es den ganzen Vormittag keine, nur selten musste ich mal einen Bügel warten. Ansonsten war ich permanent in Bewegung, da ich noch aus der Fahrt direkt den nächsten Bügel nehmen konnte. Da ist es dann auch egal, wenn der Lift nur 100 Hm hat. Neben den drei präparierten Pistenvarianten konnte man auch noch etwas im Gelände fahren, mit einer Mischung aus Pulverschnee und Windharsch.

Das Wetter bot ein spannendes Schauspiel aus Sonne und Wolken. Insgesamt ein schöner, aussichtsreicher Vormittag. Auf dem Rückweg ins Tal streikte dann der Violettes Express, sodass ich mit etwa 50 anderen Gästen an der Bergstation Violettes strandete. Die zehn Bergbahnmitarbeiter konnten auch nach einer halben Stunden das Problem nicht lösen, die Bahn lief weiterhin sehr laut und langsam. Also entschied man sich für einen Autoshuttle. Ich konnte zum Glück in den ersten der drei Pickups einsteigen und es ging in gut 20 Min über eine unwegsame Bergstraße (nass, Geröll, Löcher, Gräben), die wohl erst kürzlich vom Schnee befreit wurde, Richtung Talstation. So sah ich zumindest viel von den Pisten und es bestätigte sich, dass eine Abfahrt über die Kandahar anschließend einen (zu) weiten Fußweg benötigt hätte. Schade, dass man nicht die 6KSB offen gehalten hat. Bis zu ihrer Talstation hätte vermutlich nicht allzu viel Schnee gefehlt…

In der Talstation des Funitels hing immer noch so ein Schild, das eine Reaktivierung des Gletscherareals ankündigt. Der Bedarf wäre auf jeden Fall vorhanden: Im Bereich einer der beiden ehemaligen Lifte befindet sich aktuell die Halfpipe und mehrere Skidoos befördern im Minutentakt Snowboarder/Skifahrer nach oben. Und gemäß der Erfahrungen von Rothorn_2349 kommt es am SL ja auch zu Wartezeiten.

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> Bis zur Mittelstation nur noch vereinzelt Schneereste

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> Nationale/Cry d’Er

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> Schneehöhe Violettes auf 2.200 m. Und das im Südhang-Skigebiet Crans-Montana ;)

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> Schneelage Sektor Toula/Tsa

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> Schade, dass es nicht mehr die direkte SB von diesem Tal zur Violettes gibt, denn bis hier hätte der Schnee auf jeden Fall locker gereicht.

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> Col du Pochet

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> Tiefblick ins Wallis (dort im Laufe des Tages 20°C)

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> Oben noch sehr winterlich mit –8°C, kaltem Wind und Neuschnee über Nacht

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> Pulvriger, präparierter Schnee

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> Gesperrter Einstieg in die Kandaharpiste

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> Der SL in seiner ganzen Länge vom gegenüberliegenden Ziehweg aus gesehen. Echt nicht lang, aber dank perfektem Schnee, komplett leerer Piste, null Wartezeiten und direktem Lifteinstieg nicht weiter problematisch

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> Oberer Teil des rückseitigen Parkgeländes, das über mehrere Skidoos erschlossen wird

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> Halfpipe

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> Während die Parks gut besucht sind, hab ich die Pisten und das Gelände für mich alleine :)

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> Auf dem Gletscher wurde noch ein Weg präpariert (vermutlich Langlauf)

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> Im Gelände

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> Meist ist der Einstieg frei. Drehkreuz o.ä. gibt es auch nicht, so kann man direkt aus der Fahrt zum nächsten Bügel

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> Das Funitel wurde nur mit wenigen Kabinen bestückt

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> Winter auf 2.900 m und Frühsommer auf 500 m

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> Auch Bellalui noch mit ordentlicher Schneelage

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> Schneelage in Anzère

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> Leider mit etwas viel Fußweg verbunden: Die Kandaharpiste

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> St-Luc?

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> Vercorin

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> Nendaz und La Tzoumaz

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> Thyon und Veysonnaz

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> Kandahar

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> Etwas später ist der Winter vergessen an der sommerlichen Schweizer Riviera

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> Villeneuve

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> Château de Chillon

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> Eine wirklich tolle Mischung aus See, Bergen und Stadt

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> Montreux
 
Schöner Bericht. Wirklich unglaublich, dieser Frühlingswinter. Habe gestern gelesen, dass die Periode März bis Mai 2021 in unseren Breitengraden die kälteste seit 1987 war... Nett im Übrigen auch die Kontraste zwischen Hochgebirge und Flachland am Lac Léman.
 
Ja, extrem dieses Jahr. Im Wallis wäre noch so manche Piste möglich...
 
intermezzo schrieb:
...die Periode März bis Mai 2021 in unseren Breitengraden die kälteste seit 1987 war

Im Norden Deutschlands sogar teilweise die kältesten Wochen seit 50 Jahren.
 
Ich bin mir ja von der Klewenalp kurze Lifte gewöhnt, aber der wäre mir dann doch zu kurz gewesen. Danke für das Bild mit der Gesamtansicht. Ich bin froh, habe ich mich an diesem Tag für Zermatt entschieden.
 
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