Hallo zusammen! Viele Grüße aus der Schweiz! Mein erstes Mal Skiurlaub in der Schweiz. Warum nicht Österreich? Das Zugticket für den 11.12.2021 war bereits gebucht und die haben ja erst einen Tag später wieder aufgemacht. Außerdem ist die Schweiz ein wunderschönes Land, das ich auch im Winter mal wiederentdecken wollte - bisher war ich nur einmal im Winterurlaub hier: Im Grundschulalter mit meinen Eltern in Lenzerheide. Skifahren? Nein, das hab ich erst viele Jahre später kennengelernt!
Ich kann noch nicht garantieren, dass ich hier wirklich jeden Tag ein Update gebe, aber das werdet ihr ja dann im Folgenden sehen. Tippfehler? Oh ja, sicher jede Menge! Auf der Handytastatur fällt das Tippen immer etwas schwerer.
11.12.2021: Anreise
Um das (negative) PCR-Testergebnis hatte ich mich schon am Donnerstag gekümmert. Das PLF / Einreiseformular am Freitag ausgefüllt. Soviel zur Corona-Bürokratie und nun weiter mit dem interessanten Zeug!
Morgens um 5 Uhr der klingelnde Wecker… genau mein Ding. Um kurz nach 6 Uhr ging dann der Zug ab Bremen Hbf. Umstieg in Hannover in den ICE nach Chur. Ab dort dann mit der Räthischen Bahn nach Arosa hoch.
Wie immer bin ich erst auf die letzte Minute aus der Wohnung gekommen, da ich den Wecker mindestens einmal zu oft gesnoozed hatte. Aber da ich erst um kurz vor eins ins Bett gekommen war (ja, das Packen schieb ich auch gerne auf die letzte Minute!)… egal. An der Bushaltestelle angekommen, war der Bus bereits in Sichtweite. Am Bahnhof… naja. 20 Minuten Zeit um die Ohren schlagen. Dann kam plötzlich noch die Push-Notification, dass der Zug 25 Minuten Verspätung habe - medizinischer Notfall im Zug. War ja Samstag früh, bestimmt hatte da wer über den Durst getrunken. Und ich bangte schon um den Umstieg in Hannover. Denn eigentlich fand ich die Direktverbindung nach Chur ganz nett. Noch passte aber alles. Nur bei sowas weiß man ja nie, ob die Verspätung sich nicht so plötzlich verdoppelt wie sie angekündigt wurde.
Aber ich hatte Glück: mit nur 15 Minuten Verspätung ging es los. In Hannover der Umstieg - etwas kürzer am kalten Bahnsteig warten. Auch nicht schlecht. Wo der IC2 halbwegs leer war, war der ICE4 komplett leer. Ich war eine von 5 Personen im Wagen. Normalerweise ist das immer ein riesiger Spaß, sich um freie Kofferplätze zu kloppen. Aber: Es ist deutlich, dass aktuell nur wenige reisen (die meisten Passagiere ohne Koffer). Und der ICE4 hat wahnsinnig große und viele Gepäckregale. Super! Das letzte Mal vor einigen Jahren ins Zillertal war das im InterCity eine Katastrophe: Jeder hatte Koffer ohne Ende. Handgepäckkoffer okkupierten wertvollen Platz im Gepäckregal, mein riesiger Koffer mit Skischuhen und allem drum und dran passte nicht in jedem Zug oben in die Gepäckablage über Kopf. Mal vom wahnsinnig hohen Gewicht abgesehen. Und u.a. diese Diskussionen damals („kann ich gerne hochstellen für Sie, ja, auch gerne am Ziel wieder runterholen“ - und trotzdem wollten die Personen das nicht) hatten dazu geführt, dass ich mir schwor, das nächste Mal mit Auto zu fahren. Nun gut. Dieses Mal war ich alleine und die Sparpreise der Bahn konkurrenzlos günstig. Und zumindest die Hinfahrt habe ich diesbezüglich auch absolut nicht bereut. Schön entspannt.
In Chur angekommen (mehr oder weniger pünktlich, ausnahmsweise ist der Zug nicht unterwegs verreckt
kein Witz, so oft wie mir das schon passiert ist, nicht mehr feierlich), klickte ich mir fix in der SBB App das Ticket nach Arosa. Hier passte der Anschluss nicht wirklich gut. 30 Minuten warten oder so waren angesagt. Aber die Buchung vorbildlich: Als Gast ohne Login, zack per Apple Pay das Ticket bezahlt. Easy.
Auf nach oben ins 1.770m hoch gelegene Arosa. Die Schmalspurbahn schlängelt sich ihren Weg durch das inzwischen immer dicker weiß eingepuderte Tal. Mit der Zeit wurde es draußen auch langsam dunkel, sodass ich erst bei Dunkelheit in Arosa ankam. Aber hey: Ab jetzt werden die Tage Abends nur noch länger hell!
Leider ließ sich das Fenster nicht öffnen, sodass die Fotos daraus immer Spiegelungen der Lichter hatten. Dabei war ich extra in den älteren angehängten Wagen eingestiegen
In Arosa erinnerte ich dann noch einen Mitreisenden an seinen Koffer, den er erst in der Gepäckablage über seinem Kopf vergessen hatte :lol:
In Arosa angekommen: Wahnsinn, was hier für Schnee liegt! Nicht, dass ich Arosa um diese Jahreszeit gut kennen würde, aber ich behaupte mal: Das ist alles andere als selbstverständlich! Und nächste Woche könnte ich dann mit richtig schönem Kaiserwetter, Sonnenschein und ohne Niederschlag richtig Glück haben!
Dann erstmal Checkin in der Unterkunft (sehr nah am Bahnhof), kurz entspannen, feststellen, dass die Supermärkte in 3 Minuten zumachen und daher weiter entspannen. Später dann noch ein Restaurant zum Essen gesucht. Pizza für 23 CHF?! Meine Güte, ist die aus Gold?! Ja, die Schweiz ist teuer, das weiß ich. Aber SO teuer? Uff. Naja, hatte ja eh ne Unterkunft mit Herd und Backofen. Nur ohne Supermarkt bringt das nicht viel. Also kurz mit ein paar Snacks gestärkt, welche die Gastgeber hier deponiert hatten
dann einmal kurz im Ort spazieren gewesen, den Ortskern erkundet und mich dann für ein Rösti-Restaurant entschieden. Das nebenbei noch asiatische Speisen auf der Karte hatte.
Gut, die Rösti kosteten nicht weniger als die Pizza, aber wenigstens nichts, was man in Deutschland überall bekommt. Danach bin ich dann abends früh ins Bett gefallen und hab erstmal Schlaf nachgeholt und 12h bis um 10 Uhr geschlafen
Die Fotos zum Text findet ihr im Folgenden. Hab am Handy keine Lust dazu, die entsprechend einzusortieren
Ich kann noch nicht garantieren, dass ich hier wirklich jeden Tag ein Update gebe, aber das werdet ihr ja dann im Folgenden sehen. Tippfehler? Oh ja, sicher jede Menge! Auf der Handytastatur fällt das Tippen immer etwas schwerer.
11.12.2021: Anreise
Um das (negative) PCR-Testergebnis hatte ich mich schon am Donnerstag gekümmert. Das PLF / Einreiseformular am Freitag ausgefüllt. Soviel zur Corona-Bürokratie und nun weiter mit dem interessanten Zeug!
Morgens um 5 Uhr der klingelnde Wecker… genau mein Ding. Um kurz nach 6 Uhr ging dann der Zug ab Bremen Hbf. Umstieg in Hannover in den ICE nach Chur. Ab dort dann mit der Räthischen Bahn nach Arosa hoch.
Wie immer bin ich erst auf die letzte Minute aus der Wohnung gekommen, da ich den Wecker mindestens einmal zu oft gesnoozed hatte. Aber da ich erst um kurz vor eins ins Bett gekommen war (ja, das Packen schieb ich auch gerne auf die letzte Minute!)… egal. An der Bushaltestelle angekommen, war der Bus bereits in Sichtweite. Am Bahnhof… naja. 20 Minuten Zeit um die Ohren schlagen. Dann kam plötzlich noch die Push-Notification, dass der Zug 25 Minuten Verspätung habe - medizinischer Notfall im Zug. War ja Samstag früh, bestimmt hatte da wer über den Durst getrunken. Und ich bangte schon um den Umstieg in Hannover. Denn eigentlich fand ich die Direktverbindung nach Chur ganz nett. Noch passte aber alles. Nur bei sowas weiß man ja nie, ob die Verspätung sich nicht so plötzlich verdoppelt wie sie angekündigt wurde.
Aber ich hatte Glück: mit nur 15 Minuten Verspätung ging es los. In Hannover der Umstieg - etwas kürzer am kalten Bahnsteig warten. Auch nicht schlecht. Wo der IC2 halbwegs leer war, war der ICE4 komplett leer. Ich war eine von 5 Personen im Wagen. Normalerweise ist das immer ein riesiger Spaß, sich um freie Kofferplätze zu kloppen. Aber: Es ist deutlich, dass aktuell nur wenige reisen (die meisten Passagiere ohne Koffer). Und der ICE4 hat wahnsinnig große und viele Gepäckregale. Super! Das letzte Mal vor einigen Jahren ins Zillertal war das im InterCity eine Katastrophe: Jeder hatte Koffer ohne Ende. Handgepäckkoffer okkupierten wertvollen Platz im Gepäckregal, mein riesiger Koffer mit Skischuhen und allem drum und dran passte nicht in jedem Zug oben in die Gepäckablage über Kopf. Mal vom wahnsinnig hohen Gewicht abgesehen. Und u.a. diese Diskussionen damals („kann ich gerne hochstellen für Sie, ja, auch gerne am Ziel wieder runterholen“ - und trotzdem wollten die Personen das nicht) hatten dazu geführt, dass ich mir schwor, das nächste Mal mit Auto zu fahren. Nun gut. Dieses Mal war ich alleine und die Sparpreise der Bahn konkurrenzlos günstig. Und zumindest die Hinfahrt habe ich diesbezüglich auch absolut nicht bereut. Schön entspannt.
In Chur angekommen (mehr oder weniger pünktlich, ausnahmsweise ist der Zug nicht unterwegs verreckt
kein Witz, so oft wie mir das schon passiert ist, nicht mehr feierlich), klickte ich mir fix in der SBB App das Ticket nach Arosa. Hier passte der Anschluss nicht wirklich gut. 30 Minuten warten oder so waren angesagt. Aber die Buchung vorbildlich: Als Gast ohne Login, zack per Apple Pay das Ticket bezahlt. Easy.Auf nach oben ins 1.770m hoch gelegene Arosa. Die Schmalspurbahn schlängelt sich ihren Weg durch das inzwischen immer dicker weiß eingepuderte Tal. Mit der Zeit wurde es draußen auch langsam dunkel, sodass ich erst bei Dunkelheit in Arosa ankam. Aber hey: Ab jetzt werden die Tage Abends nur noch länger hell!
Leider ließ sich das Fenster nicht öffnen, sodass die Fotos daraus immer Spiegelungen der Lichter hatten. Dabei war ich extra in den älteren angehängten Wagen eingestiegen
In Arosa angekommen: Wahnsinn, was hier für Schnee liegt! Nicht, dass ich Arosa um diese Jahreszeit gut kennen würde, aber ich behaupte mal: Das ist alles andere als selbstverständlich! Und nächste Woche könnte ich dann mit richtig schönem Kaiserwetter, Sonnenschein und ohne Niederschlag richtig Glück haben!
Dann erstmal Checkin in der Unterkunft (sehr nah am Bahnhof), kurz entspannen, feststellen, dass die Supermärkte in 3 Minuten zumachen und daher weiter entspannen. Später dann noch ein Restaurant zum Essen gesucht. Pizza für 23 CHF?! Meine Güte, ist die aus Gold?! Ja, die Schweiz ist teuer, das weiß ich. Aber SO teuer? Uff. Naja, hatte ja eh ne Unterkunft mit Herd und Backofen. Nur ohne Supermarkt bringt das nicht viel. Also kurz mit ein paar Snacks gestärkt, welche die Gastgeber hier deponiert hatten
Die Fotos zum Text findet ihr im Folgenden. Hab am Handy keine Lust dazu, die entsprechend einzusortieren
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