Auch heute besuchte ich wieder die SkiArena Andermatt-Sedrun-Disentis. Im Vergleich zu gestern stieg ich heute jedoch in Disentis ein und arbeite mich dann bis zum Gemsstock durch. Da ich heute ein paar weniger Wiederholungsfahrten machte und ich ebenfalls weniger Zeit beim Skigebietswechsel wegen Verspätung verplemperte, fuhr ich am Nachmittag auch wieder zurück bis Dieni. Eine komplette Hin- und Rückfahrt ab Disentis wäre sich auch ausgegangen, aber einige Abfahrten waren doch so gut, dass ich hier einige Wiederholungen machen wollte.
Der größte „Schock“ neben der natürlich stark erhöhten Füllung des Skigebiets war, dass heute nicht nur blauer Himmel zu sehen war. Gerade Mittags gab es sogar etwas dichtere Wolken, die die Bodensicht doch sehr einschränkten. Einige Abfahrten am eh schon schattigen Gemsstock mutierten so zum Blindflug. Auch die Temperaturen waren deutlich höher. Zwischendurch musste ich doch den Buff und eine Schicht Klamotten ablegen, um nicht einzugehen.
Wie bereits angeklungen hat der Andrang heute deutlich zugenommen. Erstaunlich war aber, dass die ganz große Überfüllung, die ich befürchtet hatte, ausgeblieben ist. Mit Ausnahme von Mulinatsch-Flyer und Gütsch-Flyer hatte ich nirgendwo Wartezeiten von mehr als 5 Sesseln. Im Normalfall kam man weiterhin direkt zum Einstieg durch. Sehr voll war es wieder im Bereich Dieni – Milez, wo es tagsüber dann keinen Spaß machte.
Mehr Details zu den Teilskigebieten schreibe ich wieder im fortlaufenden Bericht.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Disentis:
Um 08:15 Uhr starte ich in Disentis mit einer rappelvollen Gondel in den Skitag. Die erste Abfahrt am Gendusas-Sessel war spitze. Auch die Abfahrten Lai Alv und Parlets waren frisch präpariert und machten so viel mehr Spaß, als gestern Nachmittag, als die Pisten schon sehr hinüber waren.
Wartezeiten im Disentiser Skigebiet habe ich nirgendwo angetroffen.

Die erste Abfahrt ab Gendusas machte richtig Spaß

Auch Lai Alv war frisch präpariert und eignete sich eher für kurze Schwünge

Blick auf Gendusas

Abfahrt in Richtung Dadens

Auch Parlets war wider Erwarten frisch präpariert und machte so durchaus Spaß

Blick aus dem Parlets-Sessel

Blick von der Parlets-Bergstation in Richtung Cuolm da Vi

Abfahrt entlang des Cuolm da Vi-Tellerlifts

Um 09:30 Uhr ging es dann mit der Pendelbahn schon wieder hinunter nach Sedrun

Da dann noch Zeit war, um den pünktlich verkehrenden Sportzug um 09:55 Uhr ab Sedrun zu erwischen, fuhr ich halt eben auch Valtgeva
Sedrun – Oberalp – Andermatt:
In diesem Teilgebiet war es dann deutlich voller. Vor allem im Bereich Milez wuselte es wieder schrecklich, sodass ich schnell schaute, dass ich mich weiter durch das Gebiet arbeitete. Am Oberalp-Flyer war die direkte Abfahrt sowie am Gütsch-Flyer die rote wegen Skirennen gesperrt. Ansonsten war das Pistenangebot identisch zu dem von gestern. Der Schnee- und Pistenzustand war weitestgehend identisch, sodass es hier nichts zu bemängeln gab.

Seitenblick aus dem Milez-Flyer

Blick in Richtung Milez

Auf der Abfahrt unterhalb von Milez war es dann wieder unangenehm voll. Es fehlt hier einfach immer noch die Hintenrum-Variante zum Muliantsch-Flyer

Pistenstart am Mulinatsch-Flyer

Blick über Milez hinweg in die Surselva. Oberhalb von Milez war die Piste noch sehr gut

Auch auf der Stiarls-Abfahrt ins Val Val war sehr viel los

Blick auf den Oberalppass. Am Oberalp-Flyer war die direkte Abfahrt wegen eines Rennens leider gesperrt.

Auch die 30 war heute wieder sehr gut.

30 Hinter Felli

Schlusshang der 30 kurz vor dem Oberalppass.

Die tolle, wenngleich kurze, Abfahrt zur Schneehüenerstock-Mittelstation machte dann gleich zwei Mal Spaß

Pistenstart am Schneehüenerstock

Die schwarze Zufahrt zum Lutersee-Flyer fand ich nicht mehr so prickelnd

Blick von der Lutersee-Flyer-Bergstation in Richtung Gütsch

Start zu den blauen Pisten am Gütsch

Die blaue Abfahrt am Gütsch-Flyer war mal wieder super

Pistenstart am Gütsch in Richtung Nätschen

Piste Lochbarake

Nätschen

Laut interaktivem Pistenplan ist die Talabfahrt nach Andermatt schon wieder geschlossen. Die Abfahrt ist schon sehr langweilig. Man steht einfach nur rum und wartet darauf, endlich unten anzukommen

Blick auf Andermatt von Oberwiler aus.
Um 12:30 Uhr nehme ich dann den (sehr vollen) Ortsbus zum Gemsstock.
Gemsstock:
Die Gemsstock-Pisten am Gipfel konnten heute beide nicht so recht überzeugen. Die Sonnenpiste war an sich noch gut und hatte nur auf dem kurzen Gletscherstück einige eisige stellen. Aufgrund der vielen Flachpassagen ist dies aber nicht meine Lieblingspiste. Die schwarze Gletscherabfahrt war leider sehr steinig und wurde daher nur ein Mal befahren.
Sehr gut waren die Abfahrten am Gurschen-Flyer. Erstmalig konnte ich heute Mändli-Rennpiste fahren, die bei allen meinen anderen Besuchen für Trainings belegt war.
Lutersee war auch gut, unten heraus aber hart.
Die Talabfahrt war hart-eisig.

Rückblick zu dem ersten Teil der Sonnenpiste

Sonnenpiste. Aufgrund der Bewölkung war die Bodensicht schlecht. An dieser Stelle ist aber eh „nur“ schussfahren angesagt

Der Ausblick vom Gemsstock ist jedes Mal schön

Der erste Hang der Gletscherabfahrt war noch gut

Unten heraus wurde es dann aber sehr steinig, sodass ich auf Wiederholungen verzichtete

Unterster Teil der Gletscherabfahrt

Ich fuhr dann gleich weiter bis ins Tal. Die hart-eisige Talabfahrt war wegen der Bewölkung völliger Blindflug

Erste Sektion der Gemsstock-Pendelbahn

Blick auf die Gemsstock-Talstation. Die Parkplätze waren gut voll

Noch einmal auf der Sonnenpiste

Blick in Richtung Realp

Der Steilhang am Gurschen-Flyer ging noch gut und war griffig

Lara Gut-Abfahrt

Die Abfahrt am sehr steilen Lutersee-Lift war mal wieder sehr gut

Nur unten heraus war sie etwas arg hart

Blick aus dem Gurschen-Flyer

Die Standard-Abfahrt am Gurschen-Flyer war sehr gut

Blick von der Talabfahrt auf Andermatt

Pistenverzweigung auf der Talabfahrt. Ich wählte die rechte Piste zur Brücke

Stimmungsbild Andermatt
An der Brücke erreichte ich dann den verspäteten Ortsbus um 14:55 Uhr, sodass ich gegen 15:00 Uhr wieder im Gütsch-Express saß.
Andermatt – Oberalp – Sedrun:
Bei der Rückfahrt durch dieses Teilskigebiet machte ich dann noch einmal ein paar Wiederholungsfahrten am Gütsch-Flyer sowie am Oberalp-Flyer.
Lästig ist, dass die 30 bereits um 15:15 Uhr die letzte Pistenkontrolle hat. Ein wenig arg früh, wenn die Bahnen am Schneehüenerstock bis 15:45 Uhr laufen, oder? Aber gut, dann geht es halt auf eigenes Risiko dort hinunter. Aufgrund der obligatorischen MGB-Verspätung ging sich dann auch am Milez-Flyer noch eine Wiederholung aus.
Der Schnee- und Pistenzustand war mehr oder weniger Vergleichbar zum Vormittag und hat sich somit nur unwesentlich verschlechtert.

Das Skirennen auf der roten Abfahrt am Gütsch-Flyer war beendet, sodass ich diese Piste noch mitnahm. Im Rückreiseverkehr gab es am Gütsch-Flyer für heute die einzig nennenswerte Liftschlange.

Abfahrt vom Lutersee-Flyer in Richtung Schneehüenerstock-Flyer

Blick zur Talstation des Schneehüenerstock-Flyers. Das Wetter hatte sich nun wieder wesentlich verbessert

Auch am Oberalp-Flyer war das Skirennen beendet, sodass ich die direkte Abfahrt ebenfalls noch mitnahm

Blick aus dem Oberalp-Flyer

Val Val im Schatten

Cuolm Val-Flyer kurz vor der Bergstation

Die Abfahrt nach Dieni war schon etwas mitgenommen. Das Kurzschwingen um die Buckel machte dennoch irgendwie Spaß.
Da mein anvisierter Zug um 16:25 Uhr ab Dieni mal wieder deutlich verspätet war, ging sich noch eine Wiederholungsfahrt am Milez-Flyer aus.
Mein Zug verließ Dieni dann mit +9 und erreichte Acla mit +11. Angesichts, dass sich so mehr vom Skitag ausging, war die Verspätung gar nicht mal so störend
Fazit:
Auch heute war wieder ein recht guter Skitag in diesem weitläufigen, schlauchförmigen Skigebiet. Der Andrang war weniger kritisch wie befürchtet und die Pisten hielten, mit Ausnahme der schwarzen Gletscherabfahrt am Gemsstock, weiterhin gut durch. An den gestrigen Tag kommt heute aber dennoch nicht heran.