Zum Februar-Abschluss ging es am Dienstag noch einmal in die Davoser Skigebiete. Da ich Madrisa am Montag noch nicht besucht hatte, bezog ich am Dienstag auch dieses Skigebiet mit ein.
Lange war nicht klar, wo ich am Dienstag fahren wollte. Lange schwankte ich zwischen Laax und Davos. ALH war wegen des doch mauen Angebots rasch ausgeschieden. Davos wurde es, da es hier schon am Montag sehr gut war.
Dies sollte sich auch am Dienstag so fortsetzen. Der Pistenzustand ist auch auf Parsenn weiterhin absolut tadellos und die Präparation in der Früh war astrein. Es gab keinerlei Absätze oder störende Rillen. Das war Engadin-Niveau. Auf Madrisa ist die Standardabfahrt weiterhin sehr gut. Alle andere Fahrten sind an ein paar Stellen etwas dreckig, was aber am Dienstag noch kein Problem war. Im Bereich der DSB ist die Schneelage aber schon sehr knapp, was sich wahrscheinlich als Knackpunkt für die Rückseite des Gebietes erweisen dürfte.
Der Andrang war am Dienstag doch recht hoch und das Skigebiet füllte sich rascher, als dies noch am Montag der Fall war. Gut, dieses Mal war die Wettervorhersage auch zutreffend und es war allen klar, dass ein guter Tag werden sollte. Wartezeiten an den Liften hatte ich jedoch nie zu beklagen. Am Totalp-Sessel gibt es neu auch eine Singleline, mit der ich einmal die ansonsten anfallenden Wartezeiten umgangen habe.
Auf Madrisa später war es dann ziemlich leer.
Das Wetter war am Dienstag hervorragend. Kaum eine Wolke trübte den Himmel. Die Temperaturen waren in der Früh noch recht frisch, sie steigerten sich aber rasch und am Nachmittag wurde es auf Hängen mit der entsprechenden Hangexposition sogar schön firnig. Das machte mega Spaß, zumal die Pisten nicht wirklich zerfahren wurden.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Parsenn:
Im Prinzip ist auf Parsenn copy&paste von dem zu berichten, was ich auch schon am Montag berichtet hatte. Die Bedingungen sind noch wahnsinnig gut und alle Pisten sind völlig steinfrei. In ALH wäre das leider z.Zt. völlig undenkbar.

Der erste Weg des Tages führte wieder über diese herrliche Piste zum Schwarzseealp-Sessel

Weiter unten auf der Piste

Auch Gruobenalp war super

Blick aus dem Furka-Zipper auf die tadellosen Pisten

Toller Ausblick von der Bergstation des Furka-Zippers

Blick auf die Parsennhütte, wo es morgens noch sehr leer war. Die Pisten waren mehr als perfekt!

Blick zur Gruobenalp

Blick aus dem Totalp-Sessel, wo es in der Früh auch noch sehr leer war

Auch die Rapid-Piste machte auch wieder wahnsinnig viel Spaß

Blick zur Station Höhenweg

Hauptertäli

Im Meierhoftäli war es auch am Dienstag wieder sehr entspannt

Der Füllegrad der Totalp-Abfahrt war noch angenehm

Sehr gute Abfahrt am SL Kreuzweg

Auch die Abfahrt in Richtung Obersäss war sehr gut. Weiter bis Schifer war die Abfahrt schlechter, als am Montag

Blick aus der langen Schiferbahn auf die dortige Piste

Später wuselte es auf der Totalp-Piste wieder sehr. Das Bild ist wegen der Scheibe der Schiferbahn etwas bläulich

Blick zum Weissfluhgipfel. Die dortige Luftseilbahn fuhr, wie schon am Montag, durchgehend

Blick zu den militärischen Anlagen am Pistenstart der Gipfel Nord

Blick vom Gipfel in Richtung Totalp

Die Gipfel Nord war weiterhin herrlich pulvrig

Start der Talabfahrt nach Davos Dorf

Die tolle Talabfahrt war angesichts der recht hohen Temperaturen im Tal bereits gegen 11:00 Uhr leicht angefirnt und damit herrlich zu fahren

Auch die Gipfel Ost war wieder sehr gut

Blick zum Weissfluhjoch. Irgendwie fehlt vom Hauptertäli ein kurzes Förderband hoch zum Weissfluhjoch, um das Skigebiet effizienter zu erschließen

Um dem Gewusel auf der Totalp-Abfahrt zu entgehen nahm ich wieder die Wasserscheiden-Abfahrt

Am Totalp-Sessel bildeten sich kurz vor Mittag lange Schlangen. Glücklicherweise gibt es neu rechts eine Singleline, mit der man diese unnötigen Wartezeiten umgehen kann

Auch Seetäli wurde natürlich mitgenommen

Auch die Seetäli-Abfahrt hält noch überraschend gut

Verbindungspiste Gruobenalp – Mäder

Die Mäder-Abfahrt war mal wieder schlechteste, weil härteste, Abfahrt im Parsenn-Gebiet

Über die Talabfahrt ging es dann nach Klosters ins Tal. Die Abfahrt verlief herrlich durch den Winterwald. Hier herrschte richtiges Winterfeeling, wie es es diesen Winter bislang viel zu selten gab.

Auf der Talabfahrt im Bereich der Bahnunterführung
Um 12:30 Uhr erreiche ich problemlos den Bus zur Madrisabahn
Madrisa:
Auf Madrisa war es dann gleich sehr viel leerer, als auf Parsenn. Hier waren insbesondere kleinere Kinder mit ihren Eltern oder Skilehrern unterwegs.
Die Standard-Piste ist noch hervorragend und wurde so unzählige Male von mir befahren. Auch die anderen Abfahrten an der 6KSB gehen grundsätzlich noch gut. In den unteren Bereichen sind diese unbeschneiten Abfahrten schon braun, aber Bodenkontakt gab es bei mir nie.
Die Rückseite geht auch noch gut, ist aber im Bereich der Abzweigung der Talabfahrt schon sehr knapp. Mal schauen, wie lange das noch gut geht. Die Talabfahrt ist nur in den Kehren im Wald braun und ansonsten sehr gut. SL Madrisa geht tadellos.
Auch wenn es am Dienstag noch sehr gut war fürchte ich, dass das mein letzter Besuch war, denn ohne Talabfahrt reizt mich das Gebiet, trotz toller Standard-Piste nicht so sehr.

Blick aus dem Schaffürggli-Sessel

Die Standard-Abfahrt war ausnahmslos klasse

Im unteren Bereich war sie darüber hinaus auch schon herrlich angefirnt und nicht zerfahren, sodass perfekte Skibedingungen herrschten.

Glatteggen war auch ok. Oben hängt sie halt sehr und unten war sie schon etwas braun

Auch die Bärnet war oben noch top und unten heraus dann auch braun. Sie war brauner und knapper als die Glatteggen

Blick auf die Rückseite des Skigebiets

Die Abfahrt am SL Madrisa war noch tadellos

Weiter unten auf der landschaftlich herrlichen Abfahrt am Madrisa-SL. Skifahrerisch ist die Abfahrt nur so semi interessant

Rote Abfahrt in Richtung DSB Zügenhüttli

In diesem Bereich war die Schneelage schon sehr knapp, auch wenn man es auf diesem Bild nicht sieht. Am Dienstag war aber eine bodenkontaktfreie Abfahrt stets möglich

Verbindungsabfahrt DSB – Bärnet

Pistenvariante von der Standard-Abfahrt hinten an den Übungs-SL vorbei nach Madrisa

Ein letzter Blick auf die Vorderseite des Skigebiets

Nachdem ich das erste Mal auf der Rückseite ja die Piste zum Madrisalift nahm, nahm ich nun die direkte rote Abfahrt in Richtung Tal. Die schwarze Abfahrt ist leider wieder geschlossen, da der Schlusshang mittlerweile fast komplett aper ist

Start in die Talabfahrt, die nur in den Waldkehren etwas dreckig ist, was aber völlig unproblematisch ist

Auch auf diesem sehr sonnigen Abschnitt im ansonsten sehr schattigen Schlappintobel gab es zwei braune Stellen, die aber auch noch nicht problematisch sind

Schlussstück der Talabfahrt. Schön wars!
Fazit:
Auch wenn am Dienstag einiges los war, was auch das wieder mal ein sehr guter Skitag. Die sehr maue Schneelage habe ich in Davos kaum gemerkt. Also: Nicht über die Schneelage meckern, sondern Skifahren gehen! Es lohnt sich, so wie z.B. ski-chrigel ja auch bereits aus Laax berichtet hatte.
Davos macht z.Zt. wirklich in allen Teilskigebieten eine sehr gute Figur. Madrisa wird hier aber wahrscheinlich als erstes Teilskigebiet die Talabfahrt aufgeben müssen, was sehr schade wäre.