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Re: Sammeltopic 2020/21 | Bern & Region | NEU: Innereriz - Sichle - Sigriswilergrat - Schwanden (Sigriswil)

Da ich in diesem Sommer/Herbst wohl einige Wanderungen im Kanton Bern und umliegender Regionen unternehmen werde, eröffne ich mal ein Sammeltopic. Es werden laufend neue Wanderungen folgen, das Inhaltsverzeichnis in diesem Beitrag versuche ich aktuell zu halten.

Kommentare, Anregungen und Bemerkungen sind jederzeit willkommen.

Inhaltsverzeichnis
15. Juli 2020: Niederscherli - Schwarzwasserbrücke
17. Juli 2020: Oberei - Wohlensee - Frauenkappelen
25. Juli 2020: Gurnigel - Leiterepass - Chrindi
04. August 2020: Thun - Oberhofen am Thunersee
09. August 2020: Simplon Pass - Nanzlicke - Gibidumpass - Giw
15. August 2020: Gummenalp - Gräfimattstand - Storeggpass - Eggen
18. August 2020: Schwarzsee
23. August 2020: Weissenstein - Untergrenchenberg
10. September 2020: Bowil - Chuderhüsi - Linden
03. Oktober 2020: Gurten
06. November 2020: Gurten II
07. November 2020: La Tourne - Col de la Vue des Alpes
17. November 2020: Noiraigue - Creux du Van - Noiraigue
19. April 2021 | Gurten
02. Mai 2021 | Isone - Camorino
09. Mai 2021 | Regensberg - Baden
20. Mai 2021 | Châtel-St-Denis - Les Pléiades
25. Mai 2021 | Neuchâtel - St-Blaise
29. Mai 2021 | Habkern - Harder Kulm
30. Mai 2021 | Teuffenthal - Blueme - Schwanden (Sigriswil)
10. Juni 2021 | Grütschalp - Allmendhubel - Mürren
26. Juni 2021 | Riggisalp - Euschelspass - Kaisereggpass - Riggisalp
12. Juli 2021 | Brigels - Alp Nova - Frisal - Burleun
17. Juli 2021 | Fafleralp - Lauchernalp
18. Juli 2021 | Lauenen b. Gstaad - Louwenesee - Gstaad
19. Juli 2021 | Horneggli - Parwengesattel - Trütlisbergpass - Betelberg
20. Juli 2021 | Col du Sanetsch - Cabane de Prarochet - Refuge l'Espace - Glacier du Scex Rouge
21. Juli 2021 | Rochers de Naye
15. August 2021 | Bendolla - Pas de Lona - Cabane des Becs de Bosson - L'Ar du Tsan - Le Crêt du Midi
12. September 2021 | Grimselpass - Gämschfax - Ze Seewe - Grimselpass
11. Oktober 2021 | Riffelberg - Grünsee - Stellisee - Blauherd - Täschalp - Täsch
12. Oktober 2021 | Zermatt - Trift - Höhbalmen - Arben - Furi - Zermatt
17. Oktober 2021 | Sunnbüel - Üschengrat - Wyssi Flue - Daubensee - Gemmipass
21. November 2021 | Innereriz - Sichle - Sigriswilergrat - Schwanden (Sigriswil)
 
15. Juli 2020 | Niederscherli - Sensematt - Schwarzwasserbrücke
Den Anfang meiner Wanderungen im Grossraum Bern macht diese kurze Feierabend-Wanderung, beginnend am Bahnhof in Niederscherli und endend am Bahnhof Schwarzwasserbrücke. Die Wanderung führt zuerst entlang des Scherlibachs bachabwärts bis zu Mündung in die Sense. Dort geht es entlang des Auengebiets Senseauen flussaufwärts bis zur Einmündung der Schwarzwasser. Anschliessend erfolgt der Aufstieg zum Bahnhof Schwarzwasserbrücke.

Startort: Niederscherli, Bahnhof
Zielort: Schwarzwasserbrücke, Bahnhof
Distanz: 6.67 km
Dauer (Schweizmobil): 1:51 Std.
Aufstieg: 157 hm
Abstieg: 167 hm

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Route Niederscherli - Sensematt - Schwarzwasserbrücke (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)

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Los geht es um 18:24 Uhr am Bahnhof Niederscherli auf der Bahnlinie Bern-Schwarzenburg.

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Nachdem ich das Dorf hinter mir gelassen habe, folgt zuerst ein kurzer Abschnitt über Felder...

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...bevor es in den Wald geht.

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Dort erfolgt ein eher steiler Abstieg hinunter zum Scherlibach.

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Unten angekommen erwarten einem bald einige Alpakas.

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Nach ca. 45 Minuten erreiche ich die Sense, welche sich in diesem Bereich in einem Auengebiet von nationaler Bedeutung befindet.

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Einen freien Platz am Ufer der Sense nutze ich für mein Nachtessen.

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Auf der anderen Seite der Sense gäbe es auch einen Weg. Dieser scheint mir momentan nicht benutzbar zu sein.

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Die imposante Schwarzwasserbrücke weit über der Schwarzwasser.

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Zum Scchluss erfolgt ein steiler Aufstieg Richtung Bahnhof...

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...welchen ich um 20:10 Uhr erreiche. Pünktlich um 20:25 Uhr verkehrt anschliessend der Zug der BLS zurück nach Bern.
 
15. Juli 2020 | Oberei - Wohlensee - Frauenkappelen

Startort: Oberei b. Mühleberg
Zielort: Frauenkappelen, Post
Distanz: 6.85 km
Dauer (Schweizmobil): 2:01 Std.
Aufstieg: 278 hm
Abstieg: 266 hm

Auch bei der zweiten Tour handelt es sich um eine kleine Abendwanderung. Dieses Mal soll es ein Stück weit dem Wohlensee entlang gehen. Los ging es um 18:16 Uhr bei der Bushaltestelle Oberei b. Mühleberg. Dort erwartete mich gleich ein Schild mir der freudigen Überraschung: "Wanderweg in 1450 Metern gesperrt". Naja, Alternativrouten hatte ich mir keine zurechtgelegt. Ein Grund für die Sperre war nicht angegeben. Also entschied ich mich, es dennoch zu versuchen.

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Route Oberei - Wohlensee - Frauenkappelen (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)

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Nachdem ich mich entschlossen habe, die Wanderung trotz Sperrung zu starten, zeigt sich der Wohlensee bereits nach wenigen Schritten ein erstes Mal.

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Zuerst führt der Weg völlig problemlos durch den Wald. Aber 1450 m habe ich ja auch noch nicht hinter mir.

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Anschliessend folgt ein Stück mit Steinschlaggefahr. Sollte etwa deswegen der Weg gesperrt sein? Schien mir nicht der Fall zu sein, da kein Hinweis diesbezüglich zu sehen war.

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Nach einigen weiteren Schritten erwarte mich nochmals ein "Wanderweg gesperrt"-Schild. Soll ich weitergehen oder umdrehen? Es gab noch immer keine offensichtliche Anzeichen für die Sperre. Ich komme zur Vermutung, dass möglicherweise ein Teil des Weges abgerutscht ist (oder kurz davor abzurutschen ist). Ersteres wäre kein Problem, zweiteres schon eher.

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Ich entschied weiterzugehen und gelangte nach kurzer Zeit zu diesem hübschen Platz am Wohlensee. Da ich noch keine Anzeichen für die Sperre sah, verschob ich meine Pause fürs Nachtessen noch etwas nach hinten.

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Wenige Minuten fand ich dann den Grund der Sperre. Zwei Meter des Weges sind tatsächlich abgerutscht. Der Abschnitt lässt sich aber problemlos passieren. (Darf ich das hier überhaupt schreiben?)

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Nun führt der Weg etwas näher dem See entlang.

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Nach knapp 40 Minuten ist es Zeit für eine kurze Pause am See. Heute steht Risotto mit Cherrytomaten und Mozzarellaperlen auf dem Menü.

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Anschliesend verlässt der Weg das Ufer wieder...

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... und führt wieder den Hang hinauf. Die ziemlich kurze Tour hat noch erstaunlich viele Höhenmeter, stelle ich beim Schreiben dieses Berichts fest.

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Im Gegensatz zur Gesperrt-Tafel habe ich vor dieser Tafel deutlich mehr Respekt. Hoffentlich stehen sie nicht gerade im Weg.

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Klar stehen sie im Weg. Und zwar genau dort, wo ich durch müsste. Als kürzte ich etwas durchs Gelände ab.

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Etwas später hat man nochmals Blick auf den Wohlensee.

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Danach geht es endgültig hinauf Richtung Frauenkappelen. Am Schluss führt der Weg noch etwas dem Waldrand entlang.

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Frauenkappelen erreiche ich kurz vor 20 Uhr, sodass 20:07 Uhr-Postauto erreiche und zurück nach Bern gelange.
 
25. Juli 2020 | Gurnigel - Leiterepass - Oberstockesee - Chrindi
Startort: Gurnigel, Wasserscheide
Zielort: Chrindi
Distanz: 14.16 km
Dauer (Schweizmobil): 4:45 Std.
Dauer (effektiv): 3:45 Std.
Aufstieg: 824 hm
Abstieg: 773 hm

Vergangenen Samstag stand dann die erste Wanderung auf dem Programm, die man wirklich als Wanderung betiteln konnte. Es ging von der Wasserscheide beim Gurnigel (1584 m.ü.M.) hinauf zum Leiterepass (1905 m.ü.M.). Anschliessend ging es auf mehr oder weniger gleichbleibender Höhe weiter Richtung Stockhorn. Bei der Oberen Walalp zweigte ich jedoch auf das Bättelwägli, welches mich zum Oberstockesee brachte. Nach einer kurzen Mittagspause am See nach ich noch die Schlussetappe bis Chrindi (1635 m.ü.M.). Von dort ging es per Luftseilbahn ins Tal und anschliessend per Zug zurück nach Bern.

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Route Gurnigel - Leiterepass - Oberstockesee - Chrindi (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)

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Um 08:12 Uhr stieg ich in die S-Bahn bis Thurnen. Wie man sieht, ist die Maskenpflicht in diesem Fall doch eher fragwürdig. Ab Thurnen war sie dann jedoch angebracht, die Verbindung auf den Gurnigel wurde sogar doppelt geführt.

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Um 09:15 Uhr erreichten wir den Ausgangspunkt. Ich ging gleich los, um nicht inmitten aller anderen Postautofahrgästen unterwegs zu sein.

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Die Leute verteilen sich ziemlich rasch, ab dem Leiterepass war ich dann mehrheitlich alleine unterwegs.

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Nach 45 Minuten Aufstieg erreichte ich den Leiterpass und damit auch den höchsten Punkt des heutigen Tages.

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Blick auf die andere Seite.

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In der Mitte ist das Stockhorn zu sehen. Trotz deutlich mehr Aufstieg würde die Wanderung dorthin nicht länger dauern als zur Mittelstation Chrindi.

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Tolle Blumenpracht entlang des Weges.

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Hier folgte noch ein etwas steilerer Abstieg...

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... bevor es durch die Karstlandschaft wieder hinauf geht.

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Um 12:20 Uhr kommt dann der Oberstockesee ins Blickfeld. Hier erfahre ich auch, dass heute der Stockhorn-Halbmarathon stattfindet und ich wohl auf dem verbleibenden Streckenabschnitt nicht mehr alleine sein werde.

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Ich lege aber zuerst eine kurze Mittagspause am See ein.

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Nach weiteren 20 Minuten Wanderzeit kommt der schöne Hinderstockesee mit seiner Insel ins Blickfeld. Im Hintergrund kann die Mittelstation Chrindi erahnt werden.

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Um nicht unnötig Höhe zu verlieren, folge ich einem nicht markiertem Weg und...

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... geniesse nochmals den Blick auf den See.

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Kurz vor halb zwei treffe ich nach rund 3:45 Std. reiner Wanderzeit bei der Mittelstation ein. Damit war ich erwartungsgemäss schneller als Schweizmobil jeweils meint. Die Luftseilbahn ins Tal nach Erlenbach war pausenlos im Einsatz aufgrund des Halbmarathons. Daher mussten die Kabinen auch gut gefüllt werden.


Werden die Berichte eigentlich gelesen oder führe ich hier nur mein privates Fotoalbum?
 
Nein, ist nicht nur ein privates Fotoalbum. Ich lese deine Berichte sehr gerne!
 
04. August 2020 | Thun - Oberhofen am Thunersee
Startort: Thun
Zielort: Oberhofen am Thunersee
Distanz: 5.58 km
Dauer (Schweizmobil): 1:23 Std.
Aufstieg: 85 hm
Abstieg: 86 hm

Endlich finde ich Zeit, um hier wieder einige Bericht hochzuladen. Und erst noch aus dem fast leeren zur 2. Klasse deklassierten 1. Klasswagen zwischen Zürich und Bern :)
Vor knapp zwei Wochen wanderte, besser gesagt spazierte ich von Thun nach Oberhofen und fuhr anschliessend mit dem Schiff wieder zurück nach Thun. Diese Tour liess sich ausgezeichnet am Abend machen, denn das letzte Schiff verliess Oberhofen kurz vor 21 Uhr.
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Route: Thun - Oberhofen am Thunersee (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)

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Los geht es kurz vor halb acht am Bahnhof von Bern. Nach einigen Schritten quere ich die Holzbrücke über die Aaare, die damals enorm viel Wasser führte.

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Schon bald erreiche ich den Thunersee, von wo aus ich Blick auf das markante Stockhorn habe.

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Nachdem es eigentlich den ganzen Tag regnete, bessert das Wetter langsam. Vielleicht reicht es ja noch für einen tollen Sonnenuntergang auf dem Schiff.

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Auch heute sollte die Pause für ein kurzes Nachtessen nicht fehlen. Auf dem Menüplan standen Reste der Zwetschgenwähe vom Vorabend. Leider ohne wirkliche Seesicht.

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Kein Schlosspark ohne Schloss.

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Hier hätte sich auch das deutlich aussichtsreicher gesessen.

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Anschliessend durchquere ich das hübsche Hilterfingen.

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Und schon bald habe ich Blick auf das Schloss Oberhofen, meinem heutigen Zielort.

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An der Anlegestelle treffe ich fast 20 Minuten zu früh für die Rückfahrt mit dem Schiff ein. Aber keine Sekunde zu früh, um den Sonnenuntergang noch miterleben zu können.

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Das Schloss wird toll beleuchtet.

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Auch nach Sonnenuntergang herrscht tolle Stimmung.

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Das Dampfschiff Blüemlisalp nähert sich.

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Auf dem Schiff nimmt man gar nichts mehr vom regnerischen Tag war. Zudem Glück habe ich diesen Ausflug noch gemacht. Wir erreichen Thun pünktlich um 21:20 Uhr, wo ich dank dem verspäteten Zug aus Mailand optimalen Anschluss nach Bern habe.
 
Sehr stimmungsvolle Bilder :top:
 
Thunersee, immer wieder schön :D

Der Wasserstand bei dieser Holzbrücke scheint ja extrem hoch zu sein. Weisst du, woher kommt das kommen könnte? Gab es wirklich so viel Niederschlag in letzter Zeit?
Oder ist der Wasserstand zu dieser Jahreszeit immer etwa so hoch?
 
Es hatte an den Tagen zuvor ziemlich viel geregnet und die Aare reagiert relativ rasch auf Regen. Zudem kann die Aare in Thun reguliert werden. Zum Aufnahmezeitpunkt hatte sie in Bern ca. 270 m3/s, oberhalb von 250 m3/s wird das Schwimmen in der Aare nicht mehr empfohlen.
 
Es hatte an den Tagen zuvor ziemlich viel geregnet und die Aare reagiert relativ rasch auf Regen. Zudem kann die Aare in Thun reguliert werden. Zum Aufnahmezeitpunkt hatte sie in Bern ca. 270 m3/s, oberhalb von 250 m3/s wird das Schwimmen in der Aare nicht mehr empfohlen.

War mir gar nicht bewusst, dass es da so viel geregnet hat... Aber das kann gut auch daran liegen, dass ich in einer anderen Region der Schweiz wohne.
Da musste ich natürlich gleich ein bisschen Statistik studieren :D
Das ist ja wirklich beeindruckend, wie die Aare reagiert. (in Bern, Zunahme des Abflusses um 50% innert 2 Tage, Pegel um 80cm gestiegen!) Das hätte ich so auch nie gedacht!
 
Ja, vor dem in die Aare gehen, sollte immer die Statistik konsultiert werden. Hübsch aufbereitet gibt es sie hier: https://aare.guru/#bern
Aber auch am Nordrand der Schweiz gab es vom 2.-4. August knapp 60 Millimeter Niederschlag. Allzu lokal war das nicht. Weiter gehts mit der nächsten, etwas längeren Wanderung:

09. August 2020 | Simplon Pass - Nanzlicke - Gibidumpass - Giw
Startort: Simplon Pass, Simplonblick
Zielort: Giw
Distanz: 19.96 km
Dauer (Schweizmobil): 6:02 Std.
Aufstieg: 816 hm
Abstieg: 859 hm

Am Sonntag vor gut einer Woche ging es für eine Wanderung ins Wallis. Die Anreise erfolgte mit dem IC 8 ab Bern um 08:06 Uhr bis nach Brig. Dort standen zwei Postautos auf den Simplonpass bereit, welchen wir kurz vor 10:00 Uhr erreichten. Anschliessend führte mich die Wanderung nach Giw (siehe detaillierter Bericht unten). Dort ging es dann mit der 2-KSB hinunter nach Visperterminen und anschliessend per Postauto nach Visp und zurück nach Bern.
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Route: Simplon Pass - Nanzlicke - Obers Fulmoos - Gibidumpass - Giw (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)

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Zuerst führt der Weg durch ein Hochmoor von nationaler Bedeutung.

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In diesem befindet sich auch der Hopschusee.

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Die Sonne brennt ziemlich kräftig. Trotzdem dürfte es hier deutlich kühler als im Tal sein.

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Wie man sieht, bin ich (erwartungsgemäss) nicht alleine unterwegs. Deswegen werde ich bald den offiziellen Wanderweg verlassen, in der Hoffnung, dass es dort etwas ruhiger ist.

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Blick auf Monte Leone und Hübschhorn

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Auf 2349 m.ü.M. kann ich endlich abzweigen. Wäre der Trailrunner nicht entgegen gekommen, hätte ich die Abzweigung wohl kaum gesehen.

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Es folgt eine etwas ausgesetztere Stelle, die aber ohne Probleme passierbar ist. Jetzt bin ich alleine.

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Nach etwa 1 1/2 Stunden reiner Gehzeit erreiche ich die Nanzlicke. Nicht zu verwechseln mit der Inneri und Üsseri Nanzlicke, die sich etwas weiter nördlich befinden.

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Nun bin ich zurück auf dem Wanderweg. Offenbar soll es bis Giw nur noch 2:40 Std. dauern. Dabei war ich doch im Aufstieg heute gar nicht so schnell unterwegs.

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Nun geht es weiter ins Tal hinein. Die Aussicht auf die Berge nördlich des Rhonetals im Rücken.

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Nach weiteren 40 Minuten soll es also bis zum Gibidumpass noch 2:10 Std. dauern. Von dort wären es nochmals eine halbe Stunde bis Giw. Das scheint mir jetzt doch etwas realistischer zu sein.

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Nach einer weiteren guten Halbestunde erreiche ich Obers Fulmoos, den südlichsten Punkt meiner heutigen Wanderung. Zum Mittagessen gibt es drei Sandwichs von Brezelkönig dank To Good To Go für insgesamt gerade einmal CHF 4.90.

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Nach einer ausgedehnteren Mittagspause geht es weiter.

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Nun führt der Weg bis zum Gibidumpass immer entlang dieser Suone, die aber nur teilweise offen verläuft.

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Aus folgt nochmals eine etwas ausgesetztere Stelle.

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Und ein kurzer Brückenabschnitt, bevor ich den Gibidumpass um 15:30 Uhr erreiche. Ich entschliesse mich, noch einen kurzen Abstecher zum Gibidumsee zu machen.

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Eigentlich hätte ich die Badehose dabei, aber der zügige Wind hält mich davon ab. Das Wasser soll trotz der Höhe von beinahe 2200 m.ü.M. angenehme 20 Grad haben.

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Nun folgt noch der Abstieg bis Giw.

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Noch ein Foto für unsere Beschneiungsfreunde.

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Um 16:45 Uhr besteige ich den zügigen 2er Sessel und bin damit etwas zu früh in Visperterminen für das Postauto mit Abfahrt um 17:25 Uhr nach Visp. In Visp stehen bereits unfassbar viele Leute auf dem Perron. Also eile ich ganz nach vorne an die Sonne. Dort sollte gleich ein deklassierter 1. Klasswagen eintreffen. Ich wurde nicht enttäuscht, was den Sitzkomfort angeht. Leider war aber die Klimaanlage defekt, also hiess es eine Stunde schwitzen.
 
Der Weg von Thun am See entlang ist schön. Den sind wir vor 1,5 Jahren mal gelaufen.
Die "Blüemlisalp" ist wohl das schönste der verkehrenden Schiffe auf dem Thunersee.
 
Die "Blüemlisalp" ist wohl das schönste der verkehrenden Schiffe auf dem Thunersee.
Ist ja auch das einzige Dampfschiff auf dem Thunersee...

15. August 2020 | (Dallenwil -) Gummenalp - Gräfimattstand - Storeggpass - Eggen (- Grafenort)
Startort: Gummenalp
Zielort: Eggen
Distanz: 14.67 km
Dauer (Schweizmobil): 5:33 Std.
Aufstieg: 928 hm
Abstieg: 1052 hm

Weiter geht es mit einer weiteren Wanderung ausserhalb vom Kanton Bern. Dazu muss ich folgendes anmerken: Vor knapp fünf Jahren wollte ich diese Wanderung bereits einmal machen. Damals startete ich in Eggen. Beim Storeggpass angekommen, war dann die Information zu lesen, dass dieser Weg kein offizieller Wanderweg sei und die Schwierigkeit mit T4 zu bezeichnen wäre. Nichtdestotrotz gingen wir weiter bis zum Wagenleis. Dort war dann Endstation, da ein schwierig zu überwindender Felseinschnitt folgte.

Als daraufhin etwas nachforschte, fand ich heraus, dass es dort eine Zeit lang eine illegale Brücke gab, die aber wieder abgerissen werden musste. Als es mir diesen Frühling langweilig war, informierte ich mich wieder einmal über den aktuellen Zustand und fand folgenden Zeitungsartikel: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/nidwalden/luecke-des-unterwaldner-hoehenwegs-ist-endlich-geschlossen-ld.1156059 Der Weg sollte nun also offiziell begehbar sein, auch wenn er noch immer anspruchsvoll sein dürfte.

Also ging es vergangenen Samstag nach Dallenwil, wo ich um 9:29 Uhr eintraf. Danach ging es 20 Minuten den Berg hinauf zur Talsation der Wirzweli-Bahn, welche dank GA gratis befahrbar ist (wie übrigens seit kurzem auch die Stanserhorn-Bahn). Angesichts des sehr gut ausgelasteten Zuges der Zentralbahn machte ich mich auf alles gefasst an der Talstation. Doch es war ruhig, sodass wir direkt die erste Bahn erwischten. Auf Wirzweli angekommen ging es in 10 Minuten zu Fuss zur Talstation der 6-PB Gummenalp. Dort mussten wir zwei Fahrten abwarten, bevor es für CHF 6.- hinauf auf 1578 m.ü.M. ging.

Nun ging es los mit dem Hauptteil der Wanderung. Nach einem anfangs gemächlichen Aufstieg folgte ein steiler Abschnitt. Anschliessend ging es auf ähnlich bleibender Höhe weiter. Beim Wagenleis/Charren angekommen, durften wir uns an diesem anspruchsvollen Abschnitt versuchen. Grundsätzlich ist er mit den angebrachten Seilen und Armierungseisen problemlos passierbar. Fehltritte liegen aber nicht drin. Die weiss-rot-weisse Markierung kann durchaus hinterfragt werden. Der danachfolgende Abschnitt kannte ich ja schon und so errreichten wir Eggen kurz nach halb vier. Für CHF 9.- ging es dann in zwei Sektionen hinunter in den Talboden, von wo aus es nochmals ca. 20 Minuten bis zum Bahnhof Grafenort waren. Dort erwischen wir gerade noch den 16:17 Uhr-Zug Richtung Luzern.

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Route: Gummenalp - Gräfimattstock - Storeggpass - Eggen (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)
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Los geht es kurz nach halb elf auf der Gummenalp. Noch ist das Wetter ziemlich sonnig, wie es auch dem Wetterbericht nach zu erwarten war.
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Nach einer Stunde befinden wir uns im steilen Aufstieg Richtung Grat.
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Etwas später ist dieser erreicht. Auf der anderen Seite ist der Sarnersee zu erblicken.
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Das Wetter zieht aber rasch zu, sodass wir teilweise in den Wolken laufen. Ich würde sagen typisches Engelberger Wetter.
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Noch vor dem Wagenleis folgt eine erste kleine Schlüsselstelle, die aber ebenfalls vergangenen Herbst neu angelegt wurde.
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Nun folgt der Charren. Leider habe ich kaum geeignete Fotos. Auf hikr.org findet man ausreichend Fotos um die Situation abschätzen zu können (z.B. https://www.hikr.org/tour/post154116.html).
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Wir haben ihn nun bereits hinter uns und sind heil durchgekommen.
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Der Abstieg lässt sich in zwei Teile unterteilen. Zuerst geht es steil einen Wald hinunter. Anschliessend folgt nach dem Storeggpass ein zweiter, etwas weniger steiler Abstieg.
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18. August 2020 | Schwarzsee
Startort: Schwarzsee, Hostellerie
Zielort: Schwarzsee, Gypsera
Distanz: 3.98 km
Dauer (Schweizmobil): 0:59 Std.
Aufstieg: 55 hm
Abstieg: 55 hm

Der Vollständigkeit halber ein sehr kurzer Bericht von meinem Spaziergang rund um den Schwarzsee vergangenen Dienstagabend. Die Anreise erfolgt via Fribourg und anschliessend der Buslinie 123 bis zum Schwarzsee. Von dort ging es einmal rund um den See und mit dem Bus eine gute Stunde später wieder zurück. Da es gegen Ende des Spaziergang zu regnen begann, verspürte ich keine Lust länger zu verbleiben. Dafür durfte ich im Bus denn noch einen schönen Sonnenuntergang inkl. Regenbogen geniessen.

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Route: Einmal rund um den Schwarzsee (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)
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Los geht es kurz vor sieben Uhr abends. Noch ist es trocken.
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Im Rahmen einer Ausstellung werden derzeit unzählige Postkarten ausgestellt.
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Nach einigen Schritten folgte ein kleiner Aussichtsturm, von welchem man auch etwas besser auf den See sah.
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Grundsätzlich waren durch die nahegelegenen Hotels und Restaurants sowie dem Ausbildungszentrum des Zivildiensts doch einige Leute unterwegs.
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Als Nachtessen gibt es Pizzaresten vom Vortag.
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Leider hat es nun zugezogen und es beginnt immer stärker zu regnen.
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Zum Schluss noch ein Foto zur Sesselbahn. Allgemein sind die Parkplatzflächen enorm, ich will nicht wissen wie es hier an schönen Wochenende aussieht.
 
Heute gibt es als 1000. Beitrag von mir einen Jubiläumsbericht vom vergangenen Sonntagnachmittag. :)

23. August 2020 | Weissenstein - Untergrenchenberg
Startort: Weissenstein
Zielort: Grenchen, Unterer Grenchenberg
Distanz: 11.52 km
Dauer (Schweizmobil): 3:38 Std.
Aufstieg: 541 hm
Abstieg: 515 hm

Eigentlich wollte ich einen ruhigen Sonntag verbringen. Durch das tolle Wetter entschied ich mich dann doch noch für eine Wanderung. Also fuhr ich nach Oberdorf SO, wo ich um 13:58 Uhr eintraf. Von dort ging es für CHF 9.- in zwei Sektionen hinauf auf den Weissenstein. Im Gegensatz zum letzten Besuch im vergangenen Herbst bei Nebel sah man dieses Mal auch nach unten. Anschliessend folgte eine dreieinhalbstündige Wanderung bis zum Unteren Grenchenberg. Von dort ging es per Gelenkbus (!) die schmale Strasse hinunter nach Grenchen Süd und von dort aus zurück nach Bern.
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Der obere und untere Parkplatz waren gut gefüllt. Heute fand schliesslich auch der Weissenstein-Lauf statt, erfuhr ich per Zufall. Um 14 Uhr gab es aber keinen nennenswerten Wartezeiten für die Bergfahrt.
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Die Mittelstation Nesselboden ist passiert. Übrigens wurde in kaum einer entgegenkommenden Bahn eine Maske getragen während der Fahrt.
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Um 14:15 Uhr ging es dann los, nach einer halben Stunde nahm die Zahl der Leute dann deutlich ab.
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Da ich gut in der Zeit war, nahm ich den kleinen zusätzlichen Aufstieg auf den Hasenmatt. Der letzte Bus verkehrt um 17:45 Uhr. Der Aufstieg hat sich gelohnt, die Aussicht ist toll, wenn auch ohne Blick auf die Alpen heute.
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Im Hintergrund sieht man übrigens den Bielersee, Neuenburgersee sowie Murtensee.
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Hier ist der Wanderweg mit massiven Holzpfählen markiert. Im Hintergrund nun für einmal die nordseitigen Hügel.
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Geniale Landschaft, ich bin begeistert von dieser schönen Nachmittagswanderung.
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Aber warum die Kühe immer direkt vor den Zugängen liegen müssen...
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Täglich im Büro sehe ich ihn, nun sehe ich ihn auch hier noch: den Chasseral. Steht auch noch auf meiner Liste...
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Wenn ich gewusst hätte, dass dieser Skilift in diesem Jahr neu erstellt wurde, hätte ich noch ein paar Fotos mehr gemacht.
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Um halb sechs treffe ich dann am Zielort ein, wo es im eher schlecht gefüllten Gelenkbus 860 Höhenmeter ins Tal geht.
 
10. September 2020 | Bowil - Chuderhüsi - Linden

Startort: Bowil
Zielort: Linden, Dorf
Distanz: 9.52 km
Dauer (Schweizmobil): 3:04 Std.
Aufstieg: 580 hm
Abstieg: 370 hm

Noch eine etwas ältere Pendenz. Beim Schreiben vom Bericht bin ich gerade erschrocken, wie lange die Wanderung eigentlich war. Schliesslich startete ich erst um 17:15 Uhr am Bahnhof Bowil und ich musste zwingend den Bus um 19:50 Uhr in Linden erwischen, da es die letzte Verbindung war.

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Route: Bowil - Chuderhüsi - Linden (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)
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Los ging es, wie bereits erwähnt, um 17:15 Uhr am Bahnhof Bowil, was zwischen Konolfingen und Langnau im Emmental liegt.
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Nach einem kurzen Flachstück ging es steil hinauf. Schliesslich sind von Bowil bis zum Aussichtsturm Chuderhüsi gute 400 Höhenmeter zu überwinden.
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Schon bald hat man eine tolle Aussicht im Rücken.
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Leider ziehen immer mehr Wolken auf, besonders in südliche Richtung wird die Sicht auf die Alpen praktisch vollständig verdeckt.
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Nach ziemlich genauer einer Stunde erreiche ich den Turm, dessen 37 Meter hohe Aussichtsplattform ich natürlich auch besteige. Auf das Hochladen von Fotos verzichte ich aufgrund der Wolken.
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Beim Abstieg Richtung Linden kann sich die Sonne wieder durchsetzen. Teilweise ist der Abstieg noch steiler als der Aufstieg.
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Linden kommt ins Blickfeld.
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Es bahnt sich ein toller Sonnenuntergang an.
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Pünktlich um 19:50 Uhr kommt der Bus, welcher mich zum Bahnhof Oberdiessbach bringt. Von dort geht es zurück nach Bern.
 
03. Oktober 2020 | Gurten
Ganz ohne Fotos vom Berner Hausberg kann ich dieses Sammeltopic dann doch nicht lassen. Am Abend vom 03. Oktober, unmittelbar nach meiner Rückkehr aus dem Oberengadin, begebe ich mich bequem mit der Standseilbahn von Wabern auf den Gurten.

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Blick nach Norden. Auf der rechten Bildhälfte ist auch die Altstadt mit dem Bundeshaus zu sehen.
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Blick nach Westen. Leider etwas mit Wolken gespickt.
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Nochmal nach Norden. Den Fluss den man hier vor dem Bundeshaus sieht, ist die Aare. Im Sommer ist ganz Bern dort anzutreffen. :)
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Auch der Blick Richtung Alpen hat noch Verbesserungspotenzial. Dann komme ich halt noch einmal.


Zufälligerweise sollte ich am nächsten Tag bereits wieder auf dem Gurten sein. Leider hat es, bis wir oben waren, zugezogen und begonnen leicht zu regnen. Daher blieb uns der Blick auf die Alpen erneut verwehrt.
 
06. November 2020 | Gurten II

Einen Monat später sollte es dann so weit sein: Ich machte mich mit dem Velo nach Feierabend auf den Weg den Gurten hinauf. Das ganze war zeitlich ziemlich knapp, denn die Sonne geht mittlerweile bereits kurz nach 17 Uhr unter. Dummerweise landete ich einen Weg unterhalb des Aussichtsturm und es führt kein Weg nach oben. Also kraxelte ich nach oben, ich will ja den Sonnenuntergang nicht verpassen.

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Heute mit ausgezeichneter Sicht auf die Alpen.
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Auch für den Sonnenuntergang bin ich gerade noch rechtzeitig oben.
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Talwärts ohne Sonne war es dann doch schon ziemlich frisch auf dem Velo.
 
07. November 2020 | La Tourne - Mont Racine - Tête de Ran - Col de la Vue des Alpes

Bevor ich dieses Sammeltopic definitiv abschliesse und mich für die Wintersaison nach Davos begebe, muss ich noch zwei offene Berichte aus den vergangenen Wochen nachliefern.

Startort: La Tourne, Col
Zielort: Vue-des-Alpes
Distanz: 12.81 km
Dauer (Schweizmobil): 3:55 Std.
Aufstieg: 644 hm
Abstieg: 490 hm

An diesem Samstag begab ich mich am späteren Samstagvormittag auf den Weg nach La Tourne, wo ich um 13:00 Uhr dann im gut gefüllten Postauto eintraf. Dann ging es entlang des Jura-Höhenwegs (Teil der Etappe 9) nach Nordosten Richtung Col de la Vue des Alpes. Das mit der Sicht auf die Alpen war aber heute nichts. Zwar war ich oberhalb des Nebels, aber dennoch unterhalb der Wolken.

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Route: La Tourne - Mont Racine - Tête de Ran - Col de la Vue des Alpes (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)
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Los geht es noch mit relativ wenigen Leuten und auch deutlich sonniger als meine Erinnerung.
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Dafür herrschte auf diesem Weg intensiver Autoverkehr. Wohl alle zu faul, um die ganze Strecke zu laufen.
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Ich begebe mich auch auf diesen Weg, auf welchem es weiter bergauf geht. Für die Autos ist dann auf 1300 Metern Endstation.
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Zu Fuss geht es noch weiter hoch und durch schmale Mauereinschnitte hindurch.
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Das besagte Nebelmeer und die übrigen Wolken.
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Bei besserem Wetter hätte man Sicht auf den Neuenburgersee und natürlich auch auf die Alpen.
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Hier erkennt man ein Übungsgelände der Armee.
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Für die Langlaufsaison wären sie auch bereits bereit. Noch fehlt aber etwas Schnee.
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Dennoch dürfte der Weg nur mit Langlaufskis begangen werden :) . Auch wenn ich neuerdings im Besitz solcher bin, bevorzuge ich derzeit die Wanderschuhe.
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Kurz vor 16 Uhr komme ich plötzlich an mehreren Skiliften vorbei. Sie gehören zum Gebiet vom Tête de Ran
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Schon länger waren grosse Menschenmassen mit mir unterwegs. Es wurde grilliert, Geburtstag gefeiert usw. Wenn man nicht ins Restaurant darf, halt mit dem Wohnmobil an einem Feldweg. Entsprechend voll waren auch die Parkplätze entlang der Wanderstrecke.
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Extrem steiler Skilift (58% Steigung). Hat es hier auf knapp 1400 Metern über Meer überhaupt ausreichend Schnee für einen so steilen Lift?
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Um 16:40 Uhr treffe ich bei Col de la Vue des Alpes ein. Dort haben diverse Foodtrucks und Verkaufsstände ihre Zelte aufgeschlagen, es soll ja niemand verhungern müssen. Kurz nach 17 Uhr ging es dann via La Chaux-de-Fonds und Biel zurück nach Bern.
 
17. November 2020 | Noiraigue - Creux du Van - Noiraigue

Zum Abschluss noch ein Klassiker, der dank sozialen Medien wohl fast schon zu bekannt ist. Daher eignet sich dieser Dienstag, direkt nach meinen Skitagen in Zermatt (Samstag/Sonntag) und Saas-Fee (Montag) bestens. Unter der Woche dürfte wohl mit weniger Gästen zu rechnen sein. Den Creux du Van erreicht man mit dem öV nur von Noiraigue und dann zu Fuss hinauf. Mit dem Auto kann man (leider) hinauf fahren.

Startort: Noiraigue
Zielort: Noiraigue
Distanz: 11.88 km
Dauer (Schweizmobil): 4:09 Std.
Aufstieg: 757 hm
Abstieg: 757 hm

Die Wanderung an sich ist nichts Spezielles. Zuerst geht es zwei Stunden steil hinauf, dann hat man eine halbe Stunde tolle Aussicht und dann geht es nicht weniger steil wieder hinunter. Der steile Aufstieg gab an diesem kühlen Morgen doch immerhin etwas warm.

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Route: Noiraigue - Creux du Van - Noiraigue (Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo)
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Im Gegensatz zur letzten, sehr nahe gelegenen Wanderung hat man heute Sicht auf den Bielersee inkl. St. Petersinsel sowie den Neuenburgersee. Vom Aufstieg und Abstieg habe ich heute leider keine Fotos.
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Oben an der Kante grasen steinbockähnliche Tiere. Wer möchte aufklären, was es wirklich für Tiere sind? Auf alle Fälle liessen sie sich überhaupt nicht stören.
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Eindrücklich flache Ebene im Vallée des Ponts auf gut 1000 Metern über Meer.
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Auch das mit der "Vue des Alpes" klappt heute besser als vor zehn Tagen.
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Damit verabschiede ich nach 20 Wochen in Bern aus dieser Region und freue mich auf die nächsten 20 Wochen in Davos :) . Ich werde wahrscheinlich auch von dort immer wieder über die aktuelle Pistensituation berichten, auch wenn die Berichtsdichte dort sowieso schon hoch ist.
 
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