Lenzerheide et al. Sommer 2020/21/22

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rush_dc
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Re: Neu: Traumtag: Lenzerheide 18.9.2021. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von rush_dc » 22.09.2021 - 19:53

Die 2 Verbote am Scalottas ärgern mich auch, vor allem, wie du auch geschrieben hast, sollte es nur über die Sommersaison sein.
Bin am Freitag auch extra hoch um die 2 Trails wieder mal zu fahren, das Verbot hätte ja am 29.August aufgehoben werden sollen. Die 2 angelegten Varianten sind für mich auf jeden Fall kein guter Ersatz. Immerhin bleiben ja noch unten noch gute Varianten nach Sportz usw.
Bist du schonmal zum Sender hoch bei der Alp Stätz und den Trail gefahren? Möchte ich auch noch versuchen diesen Herbst, bin gespannt ob sich der uphill rentiert.


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Re: Neu: Traumtag: Lenzerheide 18.9.2021. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von easyrider » 23.09.2021 - 21:43

rush_dc hat geschrieben:
22.09.2021 - 19:53
Die 2 Verbote am Scalottas ärgern mich auch, vor allem, wie du auch geschrieben hast, sollte es nur über die Sommersaison sein.
Bin am Freitag auch extra hoch um die 2 Trails wieder mal zu fahren, das Verbot hätte ja am 29.August aufgehoben werden sollen. Die 2 angelegten Varianten sind für mich auf jeden Fall kein guter Ersatz. Immerhin bleiben ja noch unten noch gute Varianten nach Sportz usw.
Ja, ist sehr schade. Das sind/waren zwei supertolle Abfahrten. Die beiden neuen Trails gefallen mir aber, gerade am Mittwoch hatte ich wieder meinen Spass dort. Vor allem Top Fops finde ich super. Auch Scalottas Nord gefällt mir, schön flowig und gut auf Zug zu fahren. Wenn man aber nicht zum Höhenweg weiter will, endet er im Nirgendwo.
rush_dc hat geschrieben:
22.09.2021 - 19:53
Bist du schonmal zum Sender hoch bei der Alp Stätz und den Trail gefahren? Möchte ich auch noch versuchen diesen Herbst, bin gespannt ob sich der uphill rentiert.
Gefahren noch nie, vor zwei Jahren bin ich im Nebel zu Fuss dort runter. Die kurze Abfahrt steht für diese Saison auch noch auf meinem Programm. Vom Scalottas her kommend gelangst du ohne grössere Mühen und mit Fahrspass zum Einstieg: https://map.geo.admin.ch/?lang=de&topic ... 6666666666
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Lavoz - Alp Raschil - Alp Tamil - Canovasee; 25.9.2021

Beitrag von easyrider » 28.09.2021 - 18:14

Vergangenes Wochenende machte ich eine Tour, welche ich schon lange unter die Räder nehmen wollte. Mit der Sesselbahn ging es zuerst auf den Piz Scalottas und von dort über die Alp Lavoz bis Steinhaus (Bergstation der Lavozbahn). Der Aufstieg weist zwar lediglich etwa 300 Höhenmeter auf aber diese haben es in sich, da die Strasse sehr steil ist. Bis zum Einstieg in den Höhenweg Richtung Stätz waren sehr viele Leute unterwegs. Danach war es absolut leer.
Die Wege von Steinhaus über die Alp Raschil und Alp Tamil nach Paspelt hatte ich schon oft auf der Karte studiert, wo sie eigentlich spannend aussehen. Leider ist die Abfahrt in der Realität langweilig und fahrtechnisch uninteressant. Auf kompletter Strecke handelt es sich nämlich um einen "quadfähigen" Weg und wird den Spuren nach zu urteilen auch von Vierradtöffs befahren. Ab Schall Grand fährt man auf einer enorm steilen Forststrasse ins Tal. Ich fuhr noch nie auf einer solch steil abfallenden Kiesstrasse. Mehr als Schritttempo war an diversen Stellen nicht möglich, sonst hätte ich nicht mehr bremsen können.
Spontan fuhren wir noch zum Canovasee zwischen Almens und Paspels. Von diesem See hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Umso überraschter waren meine Freundin und ich ob dieser wunderschönen Badestätte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man auf dieser Tour 1500 Tiefenmeter auf sehr steilen Forstwegen vernichtet, landschaftlich durch sehr schöne Gegenden fährt und fernab grosser Menschenmassen ist.
Kurz unterhalb der Bergstation Cumacheals
Kurz unterhalb der Bergstation Cumacheals
Blick zurück zur Sesselbahn Cumacheals
Blick zurück zur Sesselbahn Cumacheals
Bergstation Sesselbahn Lavoz
Bergstation Sesselbahn Lavoz
Kleiner Bergsee bei der Alp Raschil
Kleiner Bergsee bei der Alp Raschil
Ungewohnter Blick: Von der Alp Raschil hinauf zur Sesselbahn. Umgekehrt kenne ich die Szenerie schon seit vielen Jahren, so aber war es das erste Mal.
Ungewohnter Blick: Von der Alp Raschil hinauf zur Sesselbahn. Umgekehrt kenne ich die Szenerie schon seit vielen Jahren, so aber war es das erste Mal.
Der Start der Abfahrt ist noch einigermassen verheissungsvoll. Die Aussicht hingegen finde ich top!
Der Start der Abfahrt ist noch einigermassen verheissungsvoll. Die Aussicht hingegen finde ich top!
Oben ist der Lärchenbestand noch licht, unten wird er dichter. Die jungen Lärchen bekommen schon einen leichten Gelbstich.
Oben ist der Lärchenbestand noch licht, unten wird er dichter. Die jungen Lärchen bekommen schon einen leichten Gelbstich.
Hier befinden wir uns im fahrtechnisch anspruchsvollsten Teil, aber ohne Probleme fahrbar.
Hier befinden wir uns im fahrtechnisch anspruchsvollsten Teil, aber ohne Probleme fahrbar.
Alp Tamil. Das ganze Areal um die Alp hatte wohl schon bessere Zeiten...
Alp Tamil. Das ganze Areal um die Alp hatte wohl schon bessere Zeiten...
Forstweg unterhalb der Alp Tamil
Forstweg unterhalb der Alp Tamil
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Bei Grand Schall
Bei Grand Schall
Canovasee
Canovasee
Canovasee
Canovasee
Bei Rodels
Bei Rodels
Ab dem Bahnhof Rodels-Realta fuhren wir mit Zug und Bus über Thusis und Tiefencastel zurück auf die Lenzerheide.
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Piz Scalottas - Alp Parnegl - Thusis; 10.10.2021

Beitrag von easyrider » 10.10.2021 - 21:53

Heute stand eine Abfahrt auf dem Programm, welche ich schon lange im Kopf hatte: Vom Scalottas über die Alp Parnegl, Catenz und Scharans nach Thusis. Insgesamt sind dies etwa 15 Kilometer Strecke, 1800 Tiefenmeter und lediglich 160 Meter Aufstieg.

Der Einstieg ist easy: Vom Scalottas geht es zuerst über den blauen Flowtrail bis zur June Hütte. Ungefähr bei der Hütte verlässt man aber die Bikebahn und kommt auf einen Wanderweg. Der Pfad hat es in sich, ist dieser doch sehr steil und mit hohen Rändern und Absätzen garniert. Bis zur Alp Parnegl konnte ich zwar immer auf dem Bike bleiben, meistens war aber mindestens ein Fuss am Boden. Auf Trailforks heisst dieser Trail "Scalottas" und ist meiner Meinung nach zurecht schwarz klassiert.
Zwischen der Alp Parnegl und Terziel geht es zuerst auf einem breiten Weg einige Dutzend Höhenmeter nach oben ehe es wieder sehr eng und steil wird. Ab hier handelt es sich um eine gelb-rote Wanderroute. Zwischenzeitlich weist die Route in diesem Abschnitt eine hohe, potentielle Fallhöhe nach rechts auf - Achtsamkeit ist unbedingt gefordert! An gewissen Stellen ist der Pfad nicht mehr erkennbar, so "verfuhr" ich mich auch einmal, was in diesem Gelände doch eher unangenehm ist. An vielen Stellen konnte ich nicht fahren, da es schlicht zu steil war. Teilweise war sogar das Gehen mit dem Bike anspruchsvoll.
Leider machte ich den Fehler, dass ich nicht bis Terziel fuhr, sondern stattdessen die Variante über Cugniel Sut wählte. Dieser Sektor ist bis Catenz Sura nur auf kurzen Strecken fahrbar. Folglich schob beziehungsweise schulterte ich meinen Drahtesel lange Zeit.
Nach einer langen Abfahrt auf der Forststrasse (ich war noch selten so froh, auf eine Forststrasse zu kommen!) folgte schliesslich noch ein spassiger und für mich gut fahrbarer Trail bis nach Scharans.

Für die komplette Abfahrt benötigte ich etwa 2:45 Stunden. In Thusis nahm ich schliesslich den Zug nach Tiefencastel, wo ich aufs Postauto zurück auf die Lenzerheide umstieg.

Ob ich diese Abfahrt so schnell noch einmal machen werde, steht in den Sternen, tendenziell aber nicht. Grundsätzlich ist es eine coole, fordernde und vor allem landschaftlich extrem schöne Tour. Und dass ich praktisch keine anderen Zweibeiner angetroffen habe, steht ausser Frage. Aber der Anteil für mich nicht fahrbarer Abschnitte ist mir zu hoch. Vorstellbar wäre eine abgeänderte Wegfolge: Ab der Alp Parnegl über Cuolm nach Catenz Sura. So könnte man den gröbsten Teil überspringen.

Die heute gefahrene Route ist hier einsehbar: https://map.geo.admin.ch/?topic=swissto ... SB48_l4Zig
Blick vom Scalottas zum Etappenziel: Thusis. Der Höhenunterschied beträgt netto etwa 1500 Meter.
Blick vom Scalottas zum Etappenziel: Thusis. Der Höhenunterschied beträgt netto etwa 1500 Meter.
In der unteren Bildhälfte ist der Weg ersichtlich, welcher ich in der Folge befahren werde. Von rechts gehts es nach links unten zur Alp Parnegl (noch knapp auf dem Bild zu sehen). Den Weg schaue ich fast jedes Mal an, wenn ich hier oben bin. Und jedes Mal denke ich, dass er nicht so wild aussehe. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Bereits der hier zu sehende Abschnitt hat es in sich!
In der unteren Bildhälfte ist der Weg ersichtlich, welcher ich in der Folge befahren werde. Von rechts gehts es nach links unten zur Alp Parnegl (noch knapp auf dem Bild zu sehen). Den Weg schaue ich fast jedes Mal an, wenn ich hier oben bin. Und jedes Mal denke ich, dass er nicht so wild aussehe. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Bereits der hier zu sehende Abschnitt hat es in sich!
Das Wetter wie aus dem Bilderbuch
Das Wetter wie aus dem Bilderbuch
Traileinstieg in der Nähe der June Hütte
Traileinstieg in der Nähe der June Hütte
Blick zurück zum Piz Scalottas. Die Nordhänge waren heute bis weit nach unten gefroren (was die ganze Angelegenheit nicht einfacher machte...)
Blick zurück zum Piz Scalottas. Die Nordhänge waren heute bis weit nach unten gefroren (was die ganze Angelegenheit nicht einfacher machte...)
Zur Alp Parnegl
Zur Alp Parnegl
Zur Alp Parnegl. Durchaus anspruchsvoll, da steil.
Zur Alp Parnegl. Durchaus anspruchsvoll, da steil.
Zur Alp Parnegl. Die Rinne, welche sich über viele Meter zieht, ist bestimmt 40cm tief.
Zur Alp Parnegl. Die Rinne, welche sich über viele Meter zieht, ist bestimmt 40cm tief.
Aussicht bei der Alp Parnegl
Aussicht bei der Alp Parnegl
Ab hier führt ein einfach zu fahrender Forstweg einige Höhenmeter bergauf...
Ab hier führt ein einfach zu fahrender Forstweg einige Höhenmeter bergauf...
..bevor es wieder technisch wird.
..bevor es wieder technisch wird.
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Immer wieder ist der Weg gut fahrbar, wenn auch stets stark abfallend (sowohl in Fahrtrichtung als auch zur Seite).
Immer wieder ist der Weg gut fahrbar, wenn auch stets stark abfallend (sowohl in Fahrtrichtung als auch zur Seite).
Plötzlich ist nicht mehr ersichtlich, wo es lang geht. In diesem Bereich verfuhr ich mich kurz, fand dann aber rasch wieder zurück.
Plötzlich ist nicht mehr ersichtlich, wo es lang geht. In diesem Bereich verfuhr ich mich kurz, fand dann aber rasch wieder zurück.
Der Heinzenberg auf der anderen Talseite ist allgegenwärtig.
Der Heinzenberg auf der anderen Talseite ist allgegenwärtig.
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An dieser Stelle wäre ich besser gerade aus gefahren. Stattdessen bog ich nach rechts hinten ab und...
An dieser Stelle wäre ich besser gerade aus gefahren. Stattdessen bog ich nach rechts hinten ab und...
...landete zuerst auf einem netten Trail, eh...
...landete zuerst auf einem netten Trail, eh...
...es in einen Orientierungslauf überging. Hier schulterte ich das Bike während etwa 15 Minuten.
...es in einen Orientierungslauf überging. Hier schulterte ich das Bike während etwa 15 Minuten.
Wo ist der Weg? Wären nicht kurz mir zwei Wanderer hier entlang gegangen und hätten das Gras niedergedrückt, hätte ich Mühe gehabt, den Weg zu finden.
Wo ist der Weg? Wären nicht kurz mir zwei Wanderer hier entlang gegangen und hätten das Gras niedergedrückt, hätte ich Mühe gehabt, den Weg zu finden.
Plötzlich war der "Weg" zu Ende und ich wusste nicht mehr, wo ich durchgehen sollte. Nach kurzem Umherirren entschied ich mich, in der Falllinie direkt nach oben zu gehen, was die richtige Entscheidung war. Nach ungefähr zwanzig Höhenmetern aufwärts kam ich wieder auf einen breiten Weg. Hier der Blick zurück nach unten.
Plötzlich war der "Weg" zu Ende und ich wusste nicht mehr, wo ich durchgehen sollte. Nach kurzem Umherirren entschied ich mich, in der Falllinie direkt nach oben zu gehen, was die richtige Entscheidung war. Nach ungefähr zwanzig Höhenmetern aufwärts kam ich wieder auf einen breiten Weg. Hier der Blick zurück nach unten.
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Oberhalb Scharans gab es zum Schluss einen netten Trailabschluss.
Oberhalb Scharans gab es zum Schluss einen netten Trailabschluss.
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Saisonabschluss Lenzerheide

Beitrag von easyrider » 17.10.2021 - 20:37

Vergangene Woche verbrachte ich auf der Lenzerheide. Am Mittwoch gab es einen kleinen Wintereinbruch mit Schnee bis knapp ins Dorf. Die restlichen Tage waren mehrheitlich geprägt durch kaltes und sonniges Wetter. Am Freitag schliesslich beendete ich meine liftunterstützte Bikesaison. Die Bahnen laufen zwar noch eine Woche (die Rothornkette je nach Witterungsverhältnissen auch länger), aber mit grösster Wahrscheinlichkeit werde ich von diesem Angebot keinen Gebrauch mehr machen.

In der Folge einige Herbstimpressionen.
Wenig Neuschnee am Mittwoch,  mehr als 5cm waren es aber nicht.
Wenig Neuschnee am Mittwoch, mehr als 5cm waren es aber nicht.
In hoffentlich zwei Monaten werde ich hier mit dem Snowboard herunterfahren (Piste 42b).
In hoffentlich zwei Monaten werde ich hier mit dem Snowboard herunterfahren (Piste 42b).
Die ganze Woche war viel los. Vor allem am Donnerstag auf Pradaschier tummelten sich extrem viele Leute - so viele, wie ich dort noch nie gesehen hatte. Auf eine Rodelfahrt, was wir eigentlich vorhatten, verzichteten wir aufgrund der Warteschlange aber gerne.
Die ganze Woche war viel los. Vor allem am Donnerstag auf Pradaschier tummelten sich extrem viele Leute - so viele, wie ich dort noch nie gesehen hatte. Auf eine Rodelfahrt, was wir eigentlich vorhatten, verzichteten wir aufgrund der Warteschlange aber gerne.
Am Freitag unternahm ich einen letzten Bikeausflug auf den Scalottas. Die Trails waren in den oberen Höhen noch schneebedeckt oder dort, wo der Schnee bereits wieder geschmolzen war, eine reine Schlammbahn. Aus diesem Grund fuhr ich hauptsächlich über Kieswege zur Talstation Lavoz.
Am Freitag unternahm ich einen letzten Bikeausflug auf den Scalottas. Die Trails waren in den oberen Höhen noch schneebedeckt oder dort, wo der Schnee bereits wieder geschmolzen war, eine reine Schlammbahn. Aus diesem Grund fuhr ich hauptsächlich über Kieswege zur Talstation Lavoz.
Blick zurück zum Scalottas
Blick zurück zum Scalottas
Kurz oberhalb der Talstation des Schlepplifts Gertrud
Kurz oberhalb der Talstation des Schlepplifts Gertrud
Trail Lavoz - Spoina
Trail Lavoz - Spoina
Trail Lavoz - Spoina
Trail Lavoz - Spoina
Im Schatten hielt sich der Schnee lange und bis in tiefe Lagen. Hier befinde ich mich bereits deutlich unter 1850m.ü.M. In Kombination mit dem gefrorenen Boden war es einige rutschige Angelegenheit.
Im Schatten hielt sich der Schnee lange und bis in tiefe Lagen. Hier befinde ich mich bereits deutlich unter 1850m.ü.M. In Kombination mit dem gefrorenen Boden war es einige rutschige Angelegenheit.
Geputzt und bereit für die Winterpause. Das gute Ding muss in nächster Zeit aufgefrischt werden: neue Reifen und Schläuche, die Bremsscheibe vorne muss ersetzt werden, der Steuersatz knarzt, die Kettenführung hat einen Ermüdungsbruch, neuer Kabelzug für die Schaltung, Bremshebel rechts etc…
Geputzt und bereit für die Winterpause. Das gute Ding muss in nächster Zeit aufgefrischt werden: neue Reifen und Schläuche, die Bremsscheibe vorne muss ersetzt werden, der Steuersatz knarzt, die Kettenführung hat einen Ermüdungsbruch, neuer Kabelzug für die Schaltung, Bremshebel rechts etc…
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Re: Neu: Saisonabschluss. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von rush_dc » 18.10.2021 - 12:33

Danke für die Berichte immer aus der Lenzerheide aber die Trails runter nach Chur sind immer noch richtig gut zu fahren :ja:
Eventuell verschiebst du ja doch noch dein Bike-Saisonende...
Ich werde auf jeden Fall noch einige Runden drehen solange es noch geht. Trotz Schnee am Rothorn bin ich noch nicht auf den Wintergeschack gekommen :lol:

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Re: Neu: Saisonabschluss. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von easyrider » 19.10.2021 - 22:32

rush_dc hat geschrieben:
18.10.2021 - 12:33
Danke für die Berichte immer aus der Lenzerheide aber die Trails runter nach Chur sind immer noch richtig gut zu fahren :ja:
Eventuell verschiebst du ja doch noch dein Bike-Saisonende...
Ich werde auf jeden Fall noch einige Runden drehen solange es noch geht. Trotz Schnee am Rothorn bin ich noch nicht auf den Wintergeschack gekommen :lol:
Merci. Es freut mich zu hören, dass dir meine Berichte gefallen. Die eine oder andere Abfahrt nach Chur könnte tatsächlich noch drin liegen. Auch eine Runde im Bikepark ist nicht völlig abwegig, sofern der Andrang nicht immens sein wird 8O


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Re: Neu: Saisonabschluss. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von scratch » 19.10.2021 - 22:39

Winterpause? Kenne ich nicht :D
Aber wir haben hier bei uns auch bei weitem nicht soviel Schnee...macht die Sache manchmal einfacher aber auch ekelhafter :D

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Bosco Gurin, 17.10.2021

Beitrag von easyrider » 19.10.2021 - 23:15

Diese Woche verbringe ich im Tessin. Der Fokus liegt auf entspannten Familienferien, weshalb mein Mountainbike auf der Lenzerheide geblieben ist. Vielmehr stehen Essen, Baden, Entspannen, Ausblicke geniessen und Bergbahnfahrten auf dem Programm.

Ein erster Ausflug führte von Ascona, wo wir sieben Tage nächtigen, nach Bosco/Gurin. Die Hinreise traten meine Freundin und ich per Bus an. Vor allem die Strecke von Cevio bis Bosco/Gurin ist eine Busfahrt wert: enge Kehren und Ortsdurchfahrten sowie abgeschiedene Landschaften. Die Reise ab Ascona dauert aber geschlagene zwei Stunden. Auf der Heimreise konnten wir dann netterweise im Auto von Verwandten zurücklegen. Selbst ich als ÖV-Fan war ob der halb so langen Reisezeit erfreut.

Bosco/Gurin hat mir sehr gut gefallen. Das Ortsbild ist mehrheitlich intakt und wurde nicht durch grosse Neubauten zugepflastert. Allgemein wirkte das Dorf auf mich allerdings eher ausgestorben. Man wähnte sich stets in einem übergrossen Freilichtmuseum. Es waren gefühlt hauptsächlich Touristen unterwegs.

Eine Fahrt mit dem Sessellift durfte natürlich nicht fehlen. Die Landschaft bei der Mittelstation ist sensationell. Das Gebiet hat bestimmt auch im Winter seine Vorzüge, die Hänge sehen für Wintersport geeignet aus. Jedoch wäre es mir für mehr als zwei, drei Tage wohl zu klein.
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Bosco/Gurin
Mittelstation Rossboda auf ungefähr 2000m.ü.M. Der Gebäudekomplex bestehend aus Berg- und Talstation zweier Sesselbahnen, Restaurant und Garage ist im Grunde schön kompakt und schlicht. Die Umgebung wurde aber überhaupt nicht mitgestaltet.
Mittelstation Rossboda auf ungefähr 2000m.ü.M. Der Gebäudekomplex bestehend aus Berg- und Talstation zweier Sesselbahnen, Restaurant und Garage ist im Grunde schön kompakt und schlicht. Die Umgebung wurde aber überhaupt nicht mitgestaltet.
Blick auf die obere 4KSB Sonnenberg, welche aber nicht in Betrieb war. Fährt diese überhaupt im Sommer? Ich bezweifle es, auf Plänen ist sie allerdings teilweise eingezeichnet.
Blick auf die obere 4KSB Sonnenberg, welche aber nicht in Betrieb war. Fährt diese überhaupt im Sommer? Ich bezweifle es, auf Plänen ist sie allerdings teilweise eingezeichnet.
Blick auf die kurze Rodelbahn. Wir machten eine Fahrt für 10 Franken. Fazit: Nicht lohnenswert. Erstens ist die Bahn sehr kurz. Ok. Zweitens gibt es bei bei jeder Kurve üble Schläge in den Rücken und an ein dosiertes Abbremsen bzw. Beschleunigen ist nicht zu denken. Bei jeder kleinsten Bremseinleitung erfolgt quasi eine Vollbremsung. <br />Die Rodelbahn benötigt viel Personal: Eine Kassiererin, die auch die Instruktion erteilt. Dann eine Person am unteren Bahnende, welche den Schlitten auf die Bergförderanlage schiebt (die automatische Vorrichtung hat nicht funktioniert). Und weiter ein Angestellter nach der Bergfahrt, der den Bob wieder zum Start schiebt (auch hier hat die Technik nicht funktioniert). So kann das nicht rentabel sein...
Blick auf die kurze Rodelbahn. Wir machten eine Fahrt für 10 Franken. Fazit: Nicht lohnenswert. Erstens ist die Bahn sehr kurz. Ok. Zweitens gibt es bei bei jeder Kurve üble Schläge in den Rücken und an ein dosiertes Abbremsen bzw. Beschleunigen ist nicht zu denken. Bei jeder kleinsten Bremseinleitung erfolgt quasi eine Vollbremsung.
Die Rodelbahn benötigt viel Personal: Eine Kassiererin, die auch die Instruktion erteilt. Dann eine Person am unteren Bahnende, welche den Schlitten auf die Bergförderanlage schiebt (die automatische Vorrichtung hat nicht funktioniert). Und weiter ein Angestellter nach der Bergfahrt, der den Bob wieder zum Start schiebt (auch hier hat die Technik nicht funktioniert). So kann das nicht rentabel sein...
Das Hochgezogenwerden ist eigentlich das beste am Ganzen ;-)
Das Hochgezogenwerden ist eigentlich das beste am Ganzen ;-)
Talfahrt mit der 4KSB Ritzberg. 25 Franken für die Retourfahrt kostet das vergnügen.
Talfahrt mit der 4KSB Ritzberg. 25 Franken für die Retourfahrt kostet das vergnügen.
Bei der Talstation stehen zwei ältere Pisten Bullies: Ein PB 200 mit Baujahr 2000 und ein PB 300PolarW aus dem Jahr 2003. Ob diese beiden Exemplare im Winter noch im Einsatz stehen, kann ich nicht sagen. Ein Nummernschild haben sie im Moment keines. Hinzu kommt, dass bei der Mittelstation drei deutlich neuere Fahrzeuge untergebracht sind.
Bei der Talstation stehen zwei ältere Pisten Bullies: Ein PB 200 mit Baujahr 2000 und ein PB 300PolarW aus dem Jahr 2003. Ob diese beiden Exemplare im Winter noch im Einsatz stehen, kann ich nicht sagen. Ein Nummernschild haben sie im Moment keines. Hinzu kommt, dass bei der Mittelstation drei deutlich neuere Fahrzeuge untergebracht sind.
Zuletzt geändert von easyrider am 20.10.2021 - 19:47, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Neu: Saisonabschluss. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von easyrider » 19.10.2021 - 23:22

scratch hat geschrieben:
19.10.2021 - 22:39
Winterpause? Kenne ich nicht :D
Aber wir haben hier bei uns auch bei weitem nicht soviel Schnee...macht die Sache manchmal einfacher aber auch ekelhafter :D
Guter Punkt :D

Aber ich für mich: Im Winter bin ich vorzugsweise mit dem Snowboard unterwegs oder ziehe im Hallenbad meine Runden. Und am Abend nach dem Arbeiten mag ich nicht bei ungemütlichen Temperaturen im Mittelland herumgurken :lol: Wirklich wintertaugliche Bikeklamotten besitze ich keine und habe auch nicht vor, welche zu kaufen.

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Re: Neu: Bosco/Gurin, 17.10.2021. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von rush_dc » 21.10.2021 - 20:32

Bei mir verschmelzen die Saisonen zunehmends. Ich bin mittlerweile bis weit in den Herbst hinein mit dem Bike unterwegs. Schneit es allerdings eine gute Portion, dann bin ich sofort parat. Ich muss allerdings nicht mehr zwanghaft im Herbst bei nicht optimalen Bedingungen auf den Gletscher. Da ists im Frühjahr schon schwieriger, da wird dann der Vormittag auf der Piste verbracht und Nachmittags am Bike.
Ich werd jetzt auf jeden Fall nochmal nach Finale Ligure fahren, nennenswerter Schnee ist eh nicht in Sicht aber parat ist alles. Man muss einfach flexibel sein. :lach:

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Re: Neu: Bosco/Gurin, 17.10.2021. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von scratch » 21.10.2021 - 21:24

rush_dc hat geschrieben:
21.10.2021 - 20:32
Ich werd jetzt auf jeden Fall nochmal nach Finale Ligure fahren
Wenn das nur nicht so weit wäre :sniff:
Mal sehen, wie das Wetter in 2 Wochen ist...vielleicht geht sich Vinschgau noch aus. Irgendwie wollen wir nochmal weg bzw. in die Berge. Mangels richtig tiefen Schnee/Skigebiete fahren wir auch im Winter komplett durch, aber die Touren werden dann halt entsprechend kürzer, da sehr viel anstrengender.

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Re: Neu: Bosco/Gurin, 17.10.2021. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von easyrider » 22.10.2021 - 12:23

Seit drei Jahren hat sich bei mir folgender Ablauf eingependelt:

Bis Ende der klassischen Skisaison (meistens um Ostern herum) stehe ich hauptsächlich auf dem Snowboard. Im Frühling, das heisst ab März bis in den Mai hinein, fahre ich parallel beziehungsweise ablösend zum Schneesport mit dem Bike in den Hügeln des Schweizer Mittellands herum. Sobald auf der Lenzerheide nicht mehr zu viel Schnee liegt, wird die komplette Bikeausrüstung dorthin verschoben und bleibt bis Ende Sommersaison in der Regel dort. Vereinzelt nehme ich das Fahrrad wieder zurück in den Aargau, aber der Aufwand ist mir dazu meistens zu gross. Zudem ist es mir im Sommer grundsätzlich zu heiss, um im Flachland zu biken. Weiter schmeckt das Bier mit Freunden auch sehr gut, sodass ich, wenn ich im Sommer nicht auf der Lenzerheide bin, ein alternatives Programm vorziehe :wink: Im Oktober/November kommt das Bike für die Überwinterung erneut ins Mittelland. Bei Lust und "guten Bedingungen" geben sich dann noch einige Runden aus, jedoch im überschaubaren Rahmen. Mein Kopf ist dann bereits komplett im Wintermodus :D


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Re: Neu: Bosco/Gurin, 17.10.2021. Lenzerheide et al. Sommer 2020/21

Beitrag von judyclt » 22.10.2021 - 13:52

Schöne Bilder hier im Thread. Danke!
Ich handhabe das auch so, dass ich so lange wie möglich mit dem Bike unterwegs bin, die Massen in den Weihnachtsferien herumrutschen lasse und erst öfter auf die Bretter gehe, wenn entweder die kleinen Lifte aufsperren oder die Massen satt sind. Aber das gilt natürlich nur fürs Sauerland. Andererseits endet hier die Bikesaison idR auch spätestens Ende November. Der Grund ist allerdings öfter Schlamm statt Schnee. :naja:

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Monte Generoso, 18.10.2021

Beitrag von easyrider » 23.10.2021 - 13:44

Der Monte Genoroso stand als zweites Ausflugsziel auf dem Programm. Mit dem Auto fuhren wir morgens von Ascona bis Capolago, wo die Zahnradbahn startet. 34 Franken für die Berg- und Talfahrt finde ich absolut in Ordnung, wobei es sich um den ermässigten GA- beziehungsweise Halbtaxtarif handelt. Die Fahrt dauert jeweils etwa 45 Minuten und ist eindrucksvoll. Auf teilweise sehr steiler Strecke werden etwa 1300 Höhenmeter überwindet, die Bergstation befindet sich auf 1601m.ü.M. Leider waren die Züge voll (Bergfahrt) und extrem voll (Talfahrt). Den Heimweg traten wir dann ab Capolago mit dem Zug an, mit Umstiegen in Lugano und Locarno.
Bei der Bergstation befindet sich ein relativ neuer Restaurantkomplex. Entworfen wurde der Turm vom Architekten Mario Botta.
Bei der Bergstation befindet sich ein relativ neuer Restaurantkomplex. Entworfen wurde der Turm vom Architekten Mario Botta.
Triebwagen der Monte Generoso-Bahn. Die Fahrzeuge sind nicht mehr die neusten, haben aber durchaus ihren Scharm. Während der Fahrt wurde jeweils überlaute Musik über die Lautsprecher abgespielt. Allerdings waren die Fahrgeräusche noch lauter, sodass nur an den Haltestellen die Musik wahrgenommen werden konnte.
Triebwagen der Monte Generoso-Bahn. Die Fahrzeuge sind nicht mehr die neusten, haben aber durchaus ihren Scharm. Während der Fahrt wurde jeweils überlaute Musik über die Lautsprecher abgespielt. Allerdings waren die Fahrgeräusche noch lauter, sodass nur an den Haltestellen die Musik wahrgenommen werden konnte.
Triebwagen der Monte Generoso Bahn
Triebwagen der Monte Generoso Bahn
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Vom Bahnhof gibt es einen kleinen Anstieg, von wo aus eine schöne Rundumsicht möglich wird. <br />Hier der Blick nach Lugano (am rechten Seeende).
Vom Bahnhof gibt es einen kleinen Anstieg, von wo aus eine schöne Rundumsicht möglich wird.
Hier der Blick nach Lugano (am rechten Seeende).
IMG_2473.JPG
Die Walliser Alpen sind gut sichtbar. Das Monte Rosa-Gebirge mit der Dufourspitze ist ersichtlich, auch das Matterhorn ist zu erahnen.
Die Walliser Alpen sind gut sichtbar. Das Monte Rosa-Gebirge mit der Dufourspitze ist ersichtlich, auch das Matterhorn ist zu erahnen.
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Sonogno, 20.10.2021

Beitrag von easyrider » 26.10.2021 - 19:41

Sonogno, 20.10.2021
Im Rahmen unserer Tessinferien stand ein Ausflug nach Sonogno an. Das Dorf befindet sich zuhinterst im Verzascatal und liegt auf etwa 900m.ü.M. Die Anfahrt per Auto dauert ab Ascona, wo wir nächtigten, eine gefühlte Ewigkeit, auch wenn die tatsächliche Fahrzeit unter einer Stunde liegt. Ähnlich wie in Bosco/Gurin hatte es auch in Sonogno meinem Empfinden nach mehr Touristen als Einheimische. Nach Ankunft von drei Postautos war es ziemlich voll in den wenigen Gassen. Es hat zwei schöne, alte Strassenzüge mit noch älteren Gebäuden. Das Dorf hatten wir aber schnell gesehen und in unmittelbarer Umgebung gibt es auch nichts Wahnsinniges zu erleben. Wanderungen könnten natürlich viele unternommen werden, worauf wir allerdings gerne verzichteten.
Wer Tiefkühlpizzas mag, kann gerne in das Restaurant direkt beim Ortseingang gehen. Leider wussten wir das nicht, sonst hätten wir den Schuppen gemieden. Wobei, eigentlich hätten wir beim Anblick des Lokals auf solche Gedanken kommen sollen. Immerhin war es günstig.
Sonogno ist mit Sicherheit eine Reise wert. Allerdings hat mir Bosco/Gurin deutlich besser gefallen: weniger los, höher und somit alpiner gelegen (die endlos bewaldeten Hügel des Tessins sagen mir generell nicht so zu), besser erhaltenes und weniger verbautes Ortsbild.
Auf dem Weg nach Sonogno passiert man die Staumauer des Lago di Vogorno. Auch beim fünften Besuch dieses Bauwerks ist der Anblick noch immer faszinierend und beeindruckend.
Auf dem Weg nach Sonogno passiert man die Staumauer des Lago di Vogorno. Auch beim fünften Besuch dieses Bauwerks ist der Anblick noch immer faszinierend und beeindruckend.
Sonogno
Sonogno
Sonogno. Meiner Meinung nach gelungener Neubau im Zentrum, Wenn ich mich richtig erinnere, befindet sich in diesem Haus das &quot;Talmuseum&quot;.
Sonogno. Meiner Meinung nach gelungener Neubau im Zentrum, Wenn ich mich richtig erinnere, befindet sich in diesem Haus das "Talmuseum".
Sonogno. Das Dorf hat einen musealen Charakter.
Sonogno. Das Dorf hat einen musealen Charakter.
Sonogno
Sonogno
Hinter dem Dorf kommt ausser steilen Bergen nicht mehr viel.
Hinter dem Dorf kommt ausser steilen Bergen nicht mehr viel.
Kleines Dorf, viele und grosse Busse. Hierher fahren ausgewachsene 12-Meter-Busse und dies teilweise in Dreifachführung der Kurse. Nach Bosco/Gurin reicht ein kurzer Bergbus...
Kleines Dorf, viele und grosse Busse. Hierher fahren ausgewachsene 12-Meter-Busse und dies teilweise in Dreifachführung der Kurse. Nach Bosco/Gurin reicht ein kurzer Bergbus...
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Cardada/Cimetta, 21.10.2021

Beitrag von easyrider » 26.10.2021 - 21:01

Seilbahntechnisch interessant ist Locarnos Hausberg: Von der Stadt aus führt eine alte Standseilbahn nach Orselina, von wo aus eine steile Pendelbahn bis nach Cardada führt. Zwischen Cardada und Cimetta gibt es eine kuppelbare Zweiersesselbahn, welche die Sessel quer zur Fahrtrichtung hat. Insgesamt überwinden diese drei Bahnen über 1400 Höhenmeter, wobei der Löwenanteil durch die Pendelbahn gestemmt wird. Bis vor Kurzem gab es auf Cimetta im Winter noch Skibetrieb, welcher mittlerweile jedoch ruht.
Ab Orselina kostet die vergünstigte Retourfahrt 18 Franken, was mir als sehr günstig erscheint. Die Standseilbahn kostet fixe 4.70CHF. Alternativ fährt ab Orselina ein Bus durch enge und steile Strassen zurück nach Locarno, was auch lohnend ist.
Standseilbahn Locarno - Orselina
Standseilbahn Locarno - Orselina
Standseilbahn Locarno - Orselina
Standseilbahn Locarno - Orselina
Standseilbahn Locarno - Orselina
Standseilbahn Locarno - Orselina
Einfahrt der Pendelbahn. Die Bahn fährt unbegleitet und überwindet 950 Höhenmeter.
Einfahrt der Pendelbahn. Die Bahn fährt unbegleitet und überwindet 950 Höhenmeter.
KSB Cardada-Cimetta. Der Sessellift startet auf 1340m.ü.M. und führt auf 1670m.ü.M. Mit etwa 1000m Streckenlänge ist der Lift recht kurz, bietet aufgrund der Seitwärtssessel allerdings interessante Ausblicke.
KSB Cardada-Cimetta. Der Sessellift startet auf 1340m.ü.M. und führt auf 1670m.ü.M. Mit etwa 1000m Streckenlänge ist der Lift recht kurz, bietet aufgrund der Seitwärtssessel allerdings interessante Ausblicke.
KSB Cardada-Cimetta
KSB Cardada-Cimetta
Bergstation der KSB, Bergrestaurant, ehemaliger Schlepplift und Sendeturm auf Cimetta
Bergstation der KSB, Bergrestaurant, ehemaliger Schlepplift und Sendeturm auf Cimetta
Relativ neuer PB100 (Baujahr 2011)
Relativ neuer PB100 (Baujahr 2011)
Stillgelegter Schlepplift auf Cimetta
Stillgelegter Schlepplift auf Cimetta
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Stillgelegter Schlepplift auf Cimetta
Stillgelegter Schlepplift auf Cimetta
KSB Cardada-Cimetta
KSB Cardada-Cimetta
KSB Cardada-Cimetta
KSB Cardada-Cimetta
Pendelbahn Orselina - Gardada mit Blick nach Locarno und auf den Lago Maggiore. Ungefähr in der Bildmitte ist das Flussdelta der Maggia zu sehen.
Pendelbahn Orselina - Gardada mit Blick nach Locarno und auf den Lago Maggiore. Ungefähr in der Bildmitte ist das Flussdelta der Maggia zu sehen.
Abendspaziergang am See
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Saisonstart 2022

Beitrag von easyrider » 26.05.2022 - 19:33

Die Sommersaison kann kommen! Heute war ein schöner und gemütlicher Einstand. Viel Zeit verbrachten wir allerdings im Pesko-Shop, um neue Bike-Ausrüstung zu kaufen. Immer wieder eindrücklich, wie teuer das Material ist - 300-400 Franken gehen da schnell weg. Die Beratung und Auswahl in diesem Laden unmittelbar bei der Talstation Rothornbahn finde ich übrigens sehr gut!
Blick von Scharmoin 'gen Süden
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Im mittleren Verlauf der blauen Abfahrt von Scharmoin herunter
Im mittleren Verlauf der blauen Abfahrt von Scharmoin herunter
Der Sommer ist schon auch schön hier!
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Starker Wind am See: Die wenigern Surfer kamen ohne Probleme ins Gleiten.
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Saisonstart Sommer 2022

Beitrag von easyrider » 29.05.2022 - 22:13

Ein schönes, verlängertes Wochenende liegt hinter uns. Meine Freundin und ich starteten auf der Lenzerheide in die Bikesaison. Im Vorlauf musste die komplette Veloausrüstung vom Unterland in die Berge transportiert werden. Aus Bequemlichkeit borgten wir dafür ausnahmsweise ein Auto meiner Verwandten aus. Es wäre zwar auch mit dem Zug gegangen, aber mit dem Karren ist es am Ende doch bequemer und weniger umszändlich. Nach der heutigen Heimfahrt (Auffahrtsverkehr...) freue ich mich aber wieder auf das Reisen im Zug. Ich fahre einfach nicht so gerne Auto. Vor allem, wenn man alle zwei Minuten von 120 auf 80km/h herunterbremsen muss....

Vier Bilder vom ersten Ausflug in den Park am Donnerstag postete ich ja bereits. Am Freitag liessen wir den Park rechts liegen und fuhren eine gemütliche Tour Scharmoin - Parpan - Churwalden - Heidbüel - Spoina - Lenzerheide. Viele Bilder davon habe ich nicht, hier eine Auswahl:
Kurz nach der Talstation des Weisshorn Speeds
Kurz nach der Talstation des Weisshorn Speeds
Parpan - Churwalden. Rechts, dem gelben Löwenzahnmeer entlang, führt im Winter die Talabfahrt durch.
Parpan - Churwalden. Rechts, dem gelben Löwenzahnmeer entlang, führt im Winter die Talabfahrt durch.
Eine berg- und Talfahrt mit der KSB Pradaschier durfte nicht fehlen. Die Wiesen sind momentan prächtig am Blühen, wie hier zu sehen ist. An der Rodelbahn übrigens über 30 Minuten Wartezeit...
Eine berg- und Talfahrt mit der KSB Pradaschier durfte nicht fehlen. Die Wiesen sind momentan prächtig am Blühen, wie hier zu sehen ist. An der Rodelbahn übrigens über 30 Minuten Wartezeit...
Bei der Talstation der KSB Cumacheals hat es ein Bänkli mit dieser netten Aussicht auf den Heidsee
Bei der Talstation der KSB Cumacheals hat es ein Bänkli mit dieser netten Aussicht auf den Heidsee
Samstags stand eine Tour nach Chur auf dem Programm. Via Scharmoin, Parpan und Mittelberg ging es nach Vargan, von wo aus ein cooler Trail mehr oder weniger bis nach Chur führt. Diese Abfahrt fuhr ich das erste Mal und war positiv überrascht! Der Weg führt oft steil, verwurzelt oder "verblockt" eng dem Hang entlang und weist über weite Strecken eine linksseitig hohe Falltiefe auf. Meine Freundin fands ok, euphorisch wurde sie ob der Abfahrt aber nicht. Immerhin würde sie diese wiederholen - so schlecht kann sie diese also nicht gefunden haben :wink:

Die gefahrene Strecke kann hier eingesehen werden:
https://map.geo.admin.ch/?lang=de&topic ... 31&zoom=10
Gemütlicher Einstieg bei Vargan
Gemütlicher Einstieg bei Vargan
Blick zurück Richtung Churwalden. Durch die Schneise segelt (oder rumpelt?) die Heidbüel-Bahn empor.
Blick zurück Richtung Churwalden. Durch die Schneise segelt (oder rumpelt?) die Heidbüel-Bahn empor.
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Immer wieder fährt man auf weichem Waldboden.
Immer wieder fährt man auf weichem Waldboden.
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Zeckenschutzmittel wäre angebracht gewesen... Der Tiefblick auf Chur gefällt mir.
Zeckenschutzmittel wäre angebracht gewesen... Der Tiefblick auf Chur gefällt mir.
Zurück auf die Lenzerheide nahmen wir das Postauto. Der Bus war mit diesem Anhänger bestückt, welcher zwanzig Fahrräder transportieren könnte. Immerhin acht Bikes hingen am Schluss an den Haken. Suboptimal ist, dass 29&quot;-Bikes nur an die hohen Aufhängevorrichtungen passen.
Zurück auf die Lenzerheide nahmen wir das Postauto. Der Bus war mit diesem Anhänger bestückt, welcher zwanzig Fahrräder transportieren könnte. Immerhin acht Bikes hingen am Schluss an den Haken. Suboptimal ist, dass 29"-Bikes nur an die hohen Aufhängevorrichtungen passen.
Wenn schon einmal mit dem Auto unterwegs, nutze ich die Vorteile des motorisierte Individualverkehrs durchaus gerne aus: So kann man beispielsweise abends nach dem Essen auf Tgantieni hochfahren, um die Aussicht zu geniessen und einen kurzen Höhenspaziergang zu machen:
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Heute morgen, zum Abschluss, noch eine Überraschung: Schneefall bis ins Dorf. Zwar war durchaus ein Kälteeinbruch angekündigt gewesen, dass dieser aber so massiv ausfallen sollte, hätte ich nicht erwartet. In der Folge gab es eine erneute Ausfahrt auf Tgantieni, um dem Schneefall zu frönen.
Schneefall Ende Mai auf knapp 1500m.ü.M.
Schneefall Ende Mai auf knapp 1500m.ü.M.
Schneefall auf Tgantieni, ca. 1750m.ü.M. Weiss wurde es ungefähr auf der Höhe der Alp Fops. Mehr als eine minimale Bezuckerung wurde es aber (zum Glück) nicht.
Schneefall auf Tgantieni, ca. 1750m.ü.M. Weiss wurde es ungefähr auf der Höhe der Alp Fops. Mehr als eine minimale Bezuckerung wurde es aber (zum Glück) nicht.
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Re: Neu: Start Sommersaison 2022. In: Lenzerheide et al. Sommer 2020/21/22

Beitrag von scratch » 29.05.2022 - 22:28

Wenn jetzt der Schneefall nicht gewesen wäre, bis zu welcher Höhe war es bis dahin ca. schneefrei?
Wollen nach Pfingsten evtl. ins Val Müstair für paar Tage, wenn das Wetter mit spielt und die Bedingungen passen.

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Re: Neu: Start Sommersaison 2022. In: Lenzerheide et al. Sommer 2020/21/22

Beitrag von easyrider » 30.05.2022 - 20:03

scratch hat geschrieben:
29.05.2022 - 22:28
Wenn jetzt der Schneefall nicht gewesen wäre, bis zu welcher Höhe war es bis dahin ca. schneefrei?
Wollen nach Pfingsten evtl. ins Val Müstair für paar Tage, wenn das Wetter mit spielt und die Bedingungen passen.
Grundsätzlich ist das natürlich stark abhängig von Exposition und Gelände. Der Scalottas beispielsweise (2323m.ü.M.) ist rundherum bereits komplett schneefrei. Im Stätz-Sektor, auf den nördlich ausgerichteten Hängen, hat es aber noch Schnee bis auf etwa 2100m.ü.M. Zwar nicht flächendeckend, aber auch nicht allzu wenig (für Ende Mai ist die Schneelage allerdings äusserst bescheiden). Die Westhänge (Rothornseite) ist bis auf etwa 2300m.ü.M mehr oder weniger schneefrei.

Wie die Situation im Unterengadin beziehungsweise Münstertal ist, kann ich dir leider nicht beantworten.
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Arosa retour, 2.7.22

Beitrag von easyrider » 02.07.2022 - 20:50

Seit längerer Zeit habe ich heute wieder einmal einige Bilder gemacht, welche für einen kurzen Bericht hier verwendbar sind. Der Ausflug führte über das Rothorn, den Älpliseetrail und das Hörnli zurück auf die Lenzerheide. Das Wetter war perfekt, erst gegen den Nachmittag bildeten sich ein paar wenige Quellwolken. Auf dem Rothorn zeigte das Thermometer um 10:30 Uhr etwa 5°C. In der Sonne wurde es aber schnell sehr warm oder sogar heiss, sodass wir die komplette Tour ohne langärmeligem Shirt fahren konnten. Jetzt, um 20:00 Uhr, ist es noch immer angenehm warm, es gab sogar ein Znacht auf dem Balkon. Schön.

Das erste Mal hatte ich heute einen Platten mit meinem Santa - nach knapp vier Jahren. Ich bin überrascht, dass es mich erst nach so langer Zeit erwischt hat. Dank guter Ausrüstung im Rucksack war dies kein Problem und die Fahrt konnte schnell wieder aufgenommen werden.
Morgendliche Ruhe am Heiidsee
Morgendliche Ruhe am Heiidsee
Blick vom Heidsee zum Rothorn
Blick vom Heidsee zum Rothorn
Ein Helikopter der Rega machte einige, ziemlich tiefe Erkundungsrunden rund um das Rothorn. Schliesslich fanden sie, was sie suchten: Einen verunfallten Biker auf dem Totälpli-Trail.
Ein Helikopter der Rega machte einige, ziemlich tiefe Erkundungsrunden rund um das Rothorn. Schliesslich fanden sie, was sie suchten: Einen verunfallten Biker auf dem Totälpli-Trail.
Blick zum Lenzerhorn. Der Weg, der in der unteren Bildhälfte zu sehen ist, wurde letzte Woche neu hergerichtet und ist jetzt ziemlich eben und fein.
Blick zum Lenzerhorn. Der Weg, der in der unteren Bildhälfte zu sehen ist, wurde letzte Woche neu hergerichtet und ist jetzt ziemlich eben und fein.
Älplisee
Älplisee
Schwellisee
Schwellisee
Trailverlauf oberhalb des Schwellisees
Trailverlauf oberhalb des Schwellisees
Trasse der Urdenbahn
Trasse der Urdenbahn
Die Bahn war gut gefüllt: 35 - 40 Bikes wurden transportiert. Dazu gesellten sich lediglich drei Personen zu Fuss. Der Andrang auf den Trails war eigentlich überschaubar. Leer war es nicht, aber völlig im Rahmen.
Die Bahn war gut gefüllt: 35 - 40 Bikes wurden transportiert. Dazu gesellten sich lediglich drei Personen zu Fuss. Der Andrang auf den Trails war eigentlich überschaubar. Leer war es nicht, aber völlig im Rahmen.
Oberhalb der Motta Hütte. Eine Stütze der Rothornbahn sowie eine des Weisshornsessels sind zu sehen.
Oberhalb der Motta Hütte. Eine Stütze der Rothornbahn sowie eine des Weisshornsessels sind zu sehen.
Trail im Bereich des SL Scharmoin
Trail im Bereich des SL Scharmoin
P.S.: Dieses wie auch die vergangene zwei Wochenenden war an der Gondelbahn Scharmoin jeweils sehr wenig los, als wir dort vorbeikamen. Komisch.
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Re: Arosa retour, 2.7.22

Beitrag von rush_dc » 06.07.2022 - 23:09

easyrider hat geschrieben:
02.07.2022 - 20:50


P.S.: Dieses wie auch die vergangene zwei Wochenenden war an der Gondelbahn Scharmoin jeweils sehr wenig los, als wir dort vorbeikamen. Komisch.
Das dachte ich mir auch letztes Wochenende.
Könnte mit den Vorbereitungen für den Weltcup zusammen hängen und oder die Leute haben keine Lust mehr 60 fr zu zahlen um dann 1h an der Gondel anzusehen oder die paar Gondeln mehr Schaufeln mehr Leute weg aber an dem.wirds mmn nicht liegen :lol:

Ich wollte eigentlich von Davos rüber eine Tour machen aber eine Bergfahrt hoch mit bike kostet einfach mal 45f ist mir zu heftig, leider...

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Weissfluhjoch - Grüensee - Langwies - Urdenfürggli - Lenzerheide, 18.7.2022

Beitrag von easyrider » 19.07.2022 - 16:59

Vom Grüensee, der in einer grünen Matte eingebettet zwischen Davos und Arosa liegt, hatte ich bereits mehrmals gelesen und auch Bilder davon angeschaut. Mittels schweizerischem Kartenwerk, Blogeinträgen, Trailforks und Youtube-Videos entwarf ich eine Tour, bei welcher dieser See eingebunden wird. Gestern nahmen meine Freundin und ich die geplante Runde in Angriff. Und es hat sich mehr als gelohnt!

Die Tour habe ich in acht Etappen eingeteilt:

1. Fahrt mit dem Postauto von der Lenzerheide nach Davos Platz
Die Reise dauert eine knappe Stunde und ist an sich schon lohnenswert. Die Strasse hat viele Facetten: Passagen durch lichte Wälder (Lenzerheide - Lantsch), langsame und enge Ortsdurchfahrten (Schnitten sei hier speziell erwähnt!), kurvige Teilabschnitte weit über dem Talboden (Brienz - Alvaneu) und schnelle Überlandstrecken (Landwassertunnel bis Davos Platz).

2. Fahrt mit dem Vélo von Davos Platz zur Parsennbahn, die in Davos Dorf startet
Nun, ja - Davos halt :wink: Wobei ich sagen muss, dass ich gestern, bei Sonnenschein und sommerlicherer Ferienstimmung, positiv überrascht war. Ich empfand es weniger trist als im Winter.

3. Bergfahrt mit beiden Sektionen der Parsennbahn auf das Weissfluhjoch
Ankunft auf dem Weissfluhjoch.
Ankunft auf dem Weissfluhjoch.
4. Abfahrt mit dem Bike: Weissfluhjoch - Grüeensee
Über diesen Abschnitt gibt es im Netz viele Infos. Daher gab es keine grossen Überraschungen. Praktisch die ganze Strecke kann man auf Trails fahren, die in der Summe flowig und nicht sonderlich schwierig sind. Lediglich kurz oberhalb des Sees gibt es eine ziemlich steile und verblockte Stelle, an welcher ich kurz vom Bike musste, um zu stossen.
Auf dem Weissfluhjoch
Auf dem Weissfluhjoch
Start der Abfahrt. Im oberen Bereich fährt man stets entlang der Schiferbahn.
Start der Abfahrt. Im oberen Bereich fährt man stets entlang der Schiferbahn.
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Ein Tümpel unterwegs
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Grüensee
Grüensee
Grüensee
Grüensee
5. Grüensee - Strassberg - Langwies
Bis Strassberg war es klar: Zuerst ein gemächlicher Weg auf sanften Wiesen, danach Forstwege. Aber dann? Entweder der Strasse folgen oder auf den Trail entlang des Flusses wechseln? Wie dieser Weg ist, darüber schweigt sich das Internet grösstenteils aus. Zwar gibt es auf trailforks einen Eintrag, aber ohne weiteren Erläuterungen. Daher war mir nicht ganz klar gewesen, ob es fahrbar und somit spassig sein würde. Trails, die einem Bach folgen, können es in sich haben... Aufgrund der Höhenlinien ging ich aber von einem nicht allzu steilen Weg aus. Und tatsächlich: Der Trail ist durchgängig ohne Probleme fahrbar, eher flach bis wenig steil, sehr spassig und vor allem: landschaftlich wunderschön!
Grüensee
Grüensee
Blick zurück zum See
Blick zurück zum See
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Strassberg, malerische Angelegenheit
Strassberg, malerische Angelegenheit
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6. Fahrt mit der RhB von Langwies nach Arosa
Hübsche Sache, die Bahn überwindet etwa 300 Höhenmeter in 20 Minuten.
Bahnhof Langwies
Bahnhof Langwies
Zug der RhB in Arosa
Zug der RhB in Arosa
7. Mit den Bergbahnen Weisshorn 1, Hörnli-Express und Urdenbahn zum Urdenfürggli
Zurück im Rummel bei der Mittelstation der Weisshornbahn
Zurück im Rummel bei der Mittelstation der Weisshornbahn
Blick nach Innerarosa
Blick nach Innerarosa
8. Trailabfahrt vom Urdenfürggli auf die Lenzerheide
Bekannt, daher gehe ich auf diesen Abschnitt bis auf ein Bild nicht weiter ein
Lenzerheide mit Heidsee
Lenzerheide mit Heidsee
Fazit: Absolut lohnenswert! Toll auch, dass die ganze Geschichte bis Langwies fern ab vom Trubel stattfindet. Ab Arosa hat es natürlich, wenig überraschend, wieder viel Volk unterwegs.
Einen Nachteil hat die Runde: Wenn man weder Halbtax (oder GA) für den öffentlichen Verkehr, noch eine Topcard hat, kostet der Spass sehr viel. Zwischen 90 und 110 Franken müsste man dafür hinblättern.
Weiter ist zu erwähnen, dass es brutal trocken ist. Die Trails und Wege gleichen oftmals einer Sandbahn. In der Folge ist es sehr rutschig und stellenweise schwimmt man mit dem Bike schon regelrecht im weichen und losen Gestein/Sand. Dieser Umstand bedarf einer gewissen Anpassung beim Fahren. So haben wir beispielsweise viel Luft aus den Reifen gelassen, um die Traktion zu erhöhen.
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Re: Neu: Davos - Grüensee - Arosa - Lenzerheide, 18.7.2022. In: Lenzerheide et al. Sommer 2020/21/22

Beitrag von rush_dc » 24.07.2022 - 21:59

Danke wieder mal für den tollen Bericht.
Ich war gestern das erste Mal in Davos, habe mir die Trails in Davos und Klosters mal angesehen bzw. Natürlich noch nicht alles gesehen. Generell war es mehr zum pedalieren als in LH/Chur aber mal eine Tolle Abwechslung etwas Neues zu erkunden.
Die Überfahrt nach Arosa ist auch mal geplant, möglicherweise im Herbst.


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