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Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

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Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

Beitrag von intermezzo » 27.08.2018 - 21:49

Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

Eine schöne Wanderung ists geworden, und zwar am Vortag des schweizerischen Nationalfeiertages - von Avers-Juf über die Fuorcla da Faller runter nach Tga und Mulegns und dann wieder rauf ins Julierpass-Dorf Bivio. Rund 1200 Höhenmeter rauf, 1400 Meter runter. Übernachtet haben wir in Avers am Bach in einem leicht schrägen B&B, wobei die Betreiber (ein Tessiner & ein Ire) sehr, sehr nett sind. Einsamer Hammer dabei: Die Modelleisenbahn-Anlage vor dem Haus.

Ich lasse vorerst einmal die Bilder sprechen (Beschriftung kommt später):

Unsere Bed-and-Breakfast-Unterkunft in Avers (am Bach) mit der phänomenalen Eisenbahn, die der Tessiner Hausbesitzer seit 2012 kontinuierlich ausbaut:

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Einer (der kürzere) der beiden Skilifte im Hochtal von Avers:

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Die längere Skilift-Variante, der mehr als 500 Höhenmeter überwindet. Dort will ich im Winter schon lange und unbedingt mal hin:

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Ganz zuhinterst im Tal die höchst gelegene, ganzjährig bewohnte Ortschaft in Europa - der Weiler Juf auf 2100 Metern Meereshöhe:

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Passübergang Fuorcla da Faller auf 2838 Meter über Meer. Links der eindrücklich Piz Platta. Von der Fuorcla da Faller aus ging es steil bergab zum Weiler Tga, der idyllisch auf einer Hochebene auf 1900 Metern liegt und nur im Sommer jeweils bewohnt ist...

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Der Weiler Tga, gehört glaube ich schon zur Region Oberhalbstein:

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Unten auf 1485 Meter steht dieses schön verlebte Hotel (ist noch in Betrieb) im Dorf Mulegns, wahrscheinlich vielen bekannt von der Durchreise auf der Hauptstrasse, die via Savognin nach Bivio über den Julier-Pass ins Oberengadin führt:

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Re: Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

Beitrag von B-S-G » 28.08.2018 - 08:02

Schön die Region auch mal im Sommer zu sehen, nachdem ich vergangenen Winter dort zu Besuch war. Übernachtet hab ich übrigens in der selben Unterkunft, die Gartenbahn war da allerdings gerade im Winterschlaf :D.

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Re: Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

Beitrag von intermezzo » 28.08.2018 - 12:04

@B-S-G:

Ah, ich hatte das noch in vager Erinnerung, dass dort schon mal jemand aus dem Forum war. Wie gesagt, die beiden Betreiber des B&B sind sehr nett, das Essen ist gut und das Ganze ziemlich günstig. Genial bei der Gartenbahn ist unter anderem auch, dass der Besitzer gewisse Wagen von A bis Z selber baut. Das Beste fand ich aber die kleine "Katzentüre", durch die die Züge in der Garage des Hauses durch- und einfahren, um dann dort neben dem Auto des Hausbesitzers zu ruhen;-)

Natuerlich habe ich mit grossem Interesse Deinen Winter-Bericht aus Avers gelesen. Ist wirklich eine schöne Ecke dort.

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Re: Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

Beitrag von starli » 28.08.2018 - 12:14

Schön unmodellierte Pisten am SL, so muss das aussehen..
Unten auf 1485 Meter steht dieses schön verlebte Hotel
"Schön verlebt"? So heruntergekommen wie das von außen ausschaut, würd ich da aber nur im äußersten Notfall reinschauen, wozu auch immer..
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Re: Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

Beitrag von intermezzo » 28.08.2018 - 13:22

starli hat geschrieben:
28.08.2018 - 12:14
Schön unmodellierte Pisten am SL, so muss das aussehen..
Unmodelliert - ja, das hat definitiv was. Der ganze Hang in Avers ist ein einziger Freeride-Hang mit einer durchgehend schönen Neigung. Ideal. Bestärkt mich noch mehr darin, nächsten Winter einen Spezialhalt in Avers (plus in Bivio) einzulegen. Auch Bivio sieht ansprechend aus... (kenne dieses Skigebiet ja bisher auch nur aus Berichten).
Unten auf 1485 Meter steht dieses schön verlebte Hotel
"Schön verlebt"? So heruntergekommen wie das von außen ausschaut, würd ich da aber nur im äußersten Notfall reinschauen, wozu auch immer..
Ist schon ne ziemliche Bruchbude, gleichzeitig m.E. aber auch ein spannendes Zeitdokument mit grösstenteils originaler Bausubstanz (habe noch andere Bilder davon gemacht, falls von Interesse). Mir gefällt dieser morbide Charme dieser Pension, gerade auch, weil man sonst in der properen Schweiz so etwas heute äusserst selten oder dann überhaupt nicht mehr antrifft.

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Re: Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

Beitrag von gerrit » 28.08.2018 - 13:51

intermezzo hat geschrieben:
28.08.2018 - 13:22
starli hat geschrieben:
28.08.2018 - 12:14
Schön unmodellierte Pisten am SL, so muss das aussehen..
Unmodelliert - ja, das hat definitiv was. Der ganze Hang in Avers ist einziger Freeride-Hang mit einer durchgehend schönen Neigung. Ideal. Bestärkt mich noch mehr darin, nächsten Winter einen Spezialhalt in Avers (plus in Bivio) einzulegen. Auch Bivio sieht ansprechend aus... (kenne dieses Skigebiet ja bisher auch nur aus Berichten).
Unten auf 1485 Meter steht dieses schön verlebte Hotel
"Schön verlebt"? So heruntergekommen wie das von außen ausschaut, würd ich da aber nur im äußersten Notfall reinschauen, wozu auch immer..
Ist schon ne ziemliche Bruchbude, gleichzeitig m.E. aber auch ein spannendes Zeitdokument mit grösstenteils originaler Bausubstanz (habe noch andere Bilder davon gemacht, falls von Interesse). Mir gefällt dieser morbide Charme dieser Pension, gerade auch, weil man sonst in der properen Schweiz so etwas heute äusserst selten oder dann überhaupt nicht mehr antrifft.
Schönen Dank für den netten Sommer-Bericht!
Avers steht seit einigen Jahren auch auf meiner To-Do-Liste, aber nicht nur für die Lifte sondern auch zum Tourengehen.
Meine letzten Schweiz-Besuche sind zwar schon knapp 10 Jahre zurück, aber ich hatte eher den Eindruck, dass es in der Schweiz im Vergleich zu Österreich viel mehr "schön (oder auch weniger schön) verlebte" Hotels gibt, in denen die letzte Renovierung bereits Jahrzehnte zurückliegt und die in Österreich eigentlich nicht mehr "vermittelbar" wären. Wenn ich z.B. an das Hotel Dom in Randa oder diverse Hotels in Hospental (an den Namen unserer damaligen Absteige erinnere ich mich nicht, wir haben es intern "Hotel zur braunen Soße" genannt, weil alle Speisen offenbar mit der gleichen braunen Soße getränkt wurden) erinnere, dann wirkt das hier abgebildete Hotel auf den ersten Blick eigentlich besser.
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Von Avers-Juf nach Bivio // 31. Juli 2018

Beitrag von intermezzo » 29.08.2018 - 16:36

@gerrit:

Danke.

Hochtal von Avers - Ja, für Skitouren ist dieses Gebiet sicherlich grosses Kino.

Was die Verlebtheit von gewissen Schweizer Hotels betrifft, so beziehe ich diese vor allem auf die Innenaustattung. Davon gibt es bei uns noch einige, die in Bezug auf den heute gängigen Standard in der Tat schwer vermittelbar sind. Da bin ich bei Dir. Ich war in Bivio in einem Hotel, das innen noch den 1960er-Groove hat. Mir eigentlich egal, denn es war sauber und günstig. Aber ich verstehe schon, wenn das bei vielen Kopfschütteln auslöst.

Ich meinte vielmehr den Aussenzustand von in die Jahre gekommenen Gebäuden: Da sieht man in der Schweiz fast keine Gebäude mehr, bei denen der Verputz komplett abbröckelt.


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