Daten des Skigebiets / Mountain information:
Base Elevation: 9’600 ft (2’926 m)
Summit Elevation: 12’998 ft (3’961 m)
Vertical Rise: 3’398 ft (1’035 m)
Anzahl Anlagen: 35
Anzahl Pisten: 187 (13% grün, 23% blau, 36% schwarz, 28% black double diamond)
Durchschnittlicher kumulierter Schneefall pro Winterhalbjahr: 300 in (762 cm)
Längste Abfahrt: 4 O’Clock 3.5 miles (5.63 km)
Passzugehörigkeit: Epic Pass
Tageskartenpreis am Tag des Besuches: USD 215
Pistenpläne:
Gesamtes Gebiet: https://www.breckenridge.com/-/aemasset ... Update.pdf
Gefallen:
Nicht gefallen:
Unsere Tipps:
Unbedingt Parking am Airport Road Lot nutzen. Danach den roten Bus (alle 10-15min) Breckenridge Station nehmen und von dort bequem ins Gebiet einsteigen. $20 Parking Fee gespart und sauber und nachhaltig ins Gebiet angereist, check!
Bevorzugt fährst du an den südlichen und nördlichen Rändern des Gebietes fahren. Da sind die wenigsten Leute und vor allem verirren sich fast keine Anfänger dahin.
Bilder und Eindrücke:
12.01.2023
Bemerkenswert am Gebiet ist sicher die Tatsache, dass es auf knapp 3‘000 Metern startet und der höchste Punkt auf fast 4‘000 Metern über Meer situiert ist. Da merkt man dann schon kurz was, wenn man die letzten Höhenmeter vor der Tiefschnee-Abfahrt noch hochlaufen und sich den Run verdienen muss. Nach dem bequemen und kostenfreien Parking kommt man mit dem Shuttlebus direkt bei der Breckconnect Gondola an, welchem einen durch ein Quartier an Luxusvillen hoch zur Mittelstation und verschiedenen Liften, welche Peak 6 bis Peak 10 erschliessen, hochbringt. Der bluebird Tag hat uns über Nacht überraschenderweise knapp 30cm an fluffigstem Powder beschert, was dazu führt, dass a) die Gebiete in den oberen Bereichen (entlang der Ten mile Range) wegen starkem Wind zuerst gesprengt und gesichert werden mussten und wir dadurch b) uns am Colorado Super Chair super einfahren konnten. So blieb der Imperial Chair bis gegen Mittag geschlossen aufgrund Lawinengefahr und vielen Sprengaktionen. Dies hielt die Hartgesottenen jedoch nicht ab, stundenlang bei der Talstation auf die Öffnung zu warten. Das war uns natürlich zu blöd, wir nutzen die Zeit lieber für andere Runs. Anschliessend ging es in den Bereich unterhalb Peak 9, welcher mit den beiden Anlagen Beaver Run Superchair und Mercury Super Chair bedient wird. Die Abfahrten kann man sich auswählen, wir haben uns hier vornehmlich auf die über nach präparierten Varianten gewagt und wurden auf keiner einzigen enttäuscht. Oben noch steiler, untenraus dann immer etwas flächer, so kann man Breckenridge auch gut in einem Satz beschreiben. Ganz auf der südlichen Seite des Resorts befindet sich der Falcon Chair bei der Ten Mile Station welche eine Hülle an meist südseitigen single und double black Pisten erschliesst. Dadurch dass es bereits Nachmittag war, waren diese Rinnen und Hänge und Glades (bewaldete Pisten) bereits ziemlich verfahren und schon etwas schwer. Wobei dieses „schwer“ keineswegs mit schwer in europäischen Gefilden verglichen werden kann. Dadurch dass der Schnee extrem wenig Feuchtigkeit beinhaltet sind auch zerfahrene Pisten noch extrem und unerwartet gut zu fahren. Ein Umstand, welcher uns noch extrem viel Freude bereiten sollte.
Highlight des Tages war der Kensho Super Chair, erreichbar von der Peak 8 Learning Area via Independence Chair und Zendo Chair auf Peak 6, wenn auch superduper kalt. Reverie, Daydream und Nirvana waren jeweils über die Elysian Fields mit dem Neuschnee spitzenmässig zu fahren und dies mit sehr wenigen Leuten, da dieser Teilbereich am ganz nördlichen Rand des Gebietes situiert ist. Immer ein Plus in solch grossen Gebieten, je weiter weg vom Zentrum und den einfacheren Pisten, desto weniger bevölkert sind die Lifte und Pisten. Am Rocky Mountain Superchair war den ganzen Tag hindurch ziemlich viel Betrieb, kein Wunder, von diesem Ausgangspunkt gehen gleich 4 grosse Anlagen hoch und der sehr gross dimensionierte Snowpark wird auch dort geshaped. Lustig, aber in vielen Fällen auch sehr passend, finden wie die Pistennamen in Amerika. Jede Piste hat einen Namen und nicht nur eine Nummer, auch wenn dies zum Beispiel in der Schweiz v.a. unter den Einheimischen auch noch so bekannt ist, obschon da vielfach auf den Pistenplänen nur noch die Nummern entsprechend kommuniziert werden. So heisst der längste Run in Breckenridge 4 O‘Clock, was frei übersetzt so viel wie „16 Uhr“ heisst. Diese Piste erschliesst logischerweise eine Rückführpiste durchs ganze Gebiet wo man weiss, dass man wenn immer man auf diese Piste einbiegt und ihr bis ans Ende folgt, im Tal in der Stadt Breckenridge landet. Einfach, simpel und „tubelisicher“. Perfekt für die Amis
Für uns ging es nicht auf der 4 O‘Clock runter, da wir wieder zu unserem Auto, welches auf dem Airport Road Lot parkiert war, ging. Unser Fazit vom heutigen Tag: top unerwarteter Pulverschnee-Sessions am Vormittag vermischten sich mit richtig guten Groomer-Runs und teilweiser Verirrung in Richtung Anfängerbereiche wo die vielen Denver-Residents ihre Runden drehen. Das Local-Feeling geht ein wenig unter, doch da gibts andere Gebiete! Die vielen Schneisen sind ehrlich gesagt nicht so unseres, im nächsten Bericht aus Keystone kann man sehr gut nach Breckenridge rüberblicken und erkennt sofort die 5 Peaks mitsamt all ihren Schneisen. Geschmackssache.