Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

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Frans
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblic

Beitrag von Frans » 05.04.2017 - 18:30

Tag 2b: Tiflis und Fahrt nach Stepanzminda (Qasbegi)

Wir haben Tschiatura nun hinter uns gelassen. Die Straße in Richtung Tiflis führt nicht sofort zum Hauptverkehrsasche des Landes (S1) bei Gomi, sondern geht zuerst weiter in nordöstliche Linie nach Satschchere, wo auch die Eisenbahnlinie von Sestaponi über Tschiatura endet, bevor es in südöstliche Richtung weiter nach Gomi geht. Unterwegs war die Landschaft das erste Stück großenteils noch tief winterlich. Als wir irgendwo am Straßenrand Leute mit defekten Autos sahen, stand da auch ein alter Abschleppwagen mit Deutsche Beschriftung „Abschleppdienst“ rum. Geil! :P Wahrscheinlich irgendwo so aus dem deutschsprachigen Raum für wenig Geld besorgt.

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Unterwegs zwischen Tschiatura und Satschchere

In direkte Nähe von Satschchere wollte das Navi uns eine katastrophale Nebenstrecke reinschicken. Eine durchlöcherte Piste aus Schotter und Sand. Sofort war ich skeptisch, aber hab es dann doch erst versucht. Fehlentscheidung! Nach nur knappe 200 m bin ich schnell gedreht, weil das nichts bringt. Weiter ging es über die asphaltierte Straße bis zum Eck kur vorbei Satschchere, wo es dann in südöstliche Richtung weiter ging. Die Landschaft würde langsam immer grüner und irgendwann war der Schnee dann ganz weg. Teilweise fährt man schon ganz nah an der Grenze mit Südossetien: Eine Region das sich selbst unabhängig von Georgien erklärt hat, was allerdings in der Welt kaum anerkannt wird, außer natürlich durch Russland. In 2008 herrschte hier kürzester Zeit noch Krieg. Ein Konflikt was also noch nicht gelöst wurde. Das Überqueren der Grenze ist dementsprechend seitens Südossetische Behörden (Russen) strengstens verboten. Die Straße wo wir unterwegs waren kann man aber ohne Bedenken sicher befahren.

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Die 'Abkürzung' doch besser nicht weiter fahren...

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Die Hauptstrecke übers Eck war einwandfrei.

Im Gegensatz zu der Strecke zwischen Sestaponi und Tschiatura, war die Hauptstrecke von Tschiatura über Satschchere nach Gomi durchgehend von ordentliche bis sogar gute Qualität. Natürlich kein 5 Sterne Asphaltdecke, aber immerhin keine echte Straßenlöcher oder sonst was wie spontane Schotterpisten. Allerdings wurde die Straße weiter Richtung Süden immer starker Befahren und wir müssten öfters auch mal überholen. Dabei wurden wir aber auch einige Male durch sehr ungeduldige Fahrer gnadenlos überholt, obwohl wir schon sehr zügig (leicht über erlaubten 90 km/h) unterwegs waren. Wir reden hier über Leute die 130 km/h auf eine nicht allzu breite und sehr kurvenreiche Landstraße fuhren und teilweise blind trotz Kurve überholt hatten.

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Straße zwischen Satschchere und Gomi, nahe der Grenze mit Südossetien. Auf das Bild kann man sogar in der weite Ferne noch etliche Überholmöver beobachten.

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Straße zwischen Satschchere und Gomi, kurz vor Gomi.

Schon sehr zügig waren wir dann in Gomi. Dort fährt man nach der Bahnübergang wieder auf die S1 in Richtung Tiflis. Allerdings das erste Stück über die alte S1, da die neue Autobahn bereits fertiggestellt wurde. Hier war dann doch kürzester Zeit der Straßenbelag ziemlich Renovierungsbedürftig, aber schon schnell kam eine Auffahrt auf die neue S1. Endlich mal ein Stück echter Autobahn! Man kommt sich auch fast sofort wie in Deutschland vor. Zwar ist die Höchstgeschwindigkeit in Georgien auf Autobahnen nur 110 km/h, gefahren wird deutlich schneller. Und anscheinend hat man auch kaum was für die Polizei - die überall rumsteht oder fährt - zu befürchten wenn man ‚nur‘ zirka 20-30 km/h zu schnell fährt. Gut, wir waren natürlich mit ein Georgisches Kennzeichen unterwegs. Vielleicht, dass man mit einen ausländischen Kennzeichen eher angehalten wird. Das können wir nicht beurteilen. Unseren Eindruck war, dass nur die richtig asozialen angehalten wurden.

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Bahnüberquerung bei Gomi. Immer an solche Stellen ist besondere Vorsicht geboten.

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Weiterfahrt über die alte S1, welche parallel neben der neuen Autobahn verläuft. Seit der Eröffnung der neue Strecke, fährt hier kaum noch jemand.

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Endlich Autobahn in Sicht! Blick in westliche Richtung auf die kürzlich eröffnete Autobahnstrecke bis nach Chaschuri.

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Kurz nach der Autobahnauffahrt: Blick auf einem Burg.

Das erste Stück der Autobahnstrecke von Gomi nach Gori war sehr modern und fast wie bei uns in Deutschland ausgebaut. Nur ein teil der Standstreifen existiert ungewöhnlich aus Schotter. Bei Gori folgte eine kurze, aber dennoch sehr moderne Autobahntunnel. Direkt im Anschluss folgte die neue (und Georgiens erste) Autobahnraststätte, wo wir kurz angehalten haben. Das Design aus Beton und Glas ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber äußerst modern. Sogar neben Tankstelle, Restaurant und Terrasse (mit Ausblick auf das Tal und die Berge), ein komplett ausgestatter Supermarkt! Und die Preise waren nichtmal teuerer als im Zentrum von Kutaissi. Man fühlt sich hier fast wie in der Schweiz so ordentlich, modern und sauber! Was ein krasser Unterschied mit Tschiatura!

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Autobahn S1 zwischen Gomi und Gori. Obwohl hier nur ein Tempolimit von 110 km/h gilt, wird hier nur mit Bleifuß gefahren. Anscheinend juckt das keiner etwas. Kann man doch gleich besser nur ein Richtgeschwindigkeit statt Tempolimit einführen.

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Autobahnraststätte bei Gori in östliche Fahrtrichtung. Im Vordergrund das Restaurant mit vollwertigen Supermarkt, im Hintergrund der Tankstelle.

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Rückblick auf der Autobahn, samt Preisschild der Tankstelle.

Nach der kurze Pause ging die Fahrt in östliche Richtung weiter. Die Autobahn verläuft durch das große und breite Tal zwischen den großen Kaukasus im Norden und den kleinen Kaukasus im Süden. Man hat viele schöne weite Ausblicke auf der Gegend. Nicht so wie in Deutschland, wo man nur Gebüsch neben der Autobahn sieht. Die jeweiligen Ausfahrten sind gut ausgeschildert, allerdings wechselten die Fernziele auf den Entfernungstafeln immer wieder. Manchmal erschien sogar „Baku“ in Aserbaidschan und „Theran“ in Iran als Fernziel. Auch hier verläuft der Autobahn teilweise sehr nah an der Grenze mit Südossetien. Kurz vorbei Gori verläuft der Grenze sogar fast kürzester Zeit neben der Autobahn. Irre!

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Autobahnstrecke nach Tiflis, östlich von der Stadt Gori. Etwas weiter links neben der Autobahn liegt die Grenze mit Südossetien.

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Blick in nördliche Richtung auf Südossetien. Fast unglaublich zu bedenken, dass hier keiner die Grenze passieren kann und die Leuten von dort drüben auch nicht direkt Georgien einreisen können.

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Ein exotischer Entfernungstafel an der S1 mit der Hauptsadt von Aserbaidschan und Iran. Man fühlt sich hier schon ziemlich weit Weg von Zuhause, obwohl auch die meisten Schilder nur mit inländische Ziele ausgestattet sind. Baku und Tehran sahen wir nur zweimal.

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Ausfahrt nach Khurvaleti, direkt an der Südossetische Grenze. Nadarbazevi selbst liegt schon tief in Südossetien und kann von Georgien aus nicht erreicht werden.

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Autobahn S1 bei Igoeti.

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Immer weiter nach osten... Wie in Belgien fast überall Straßenbeleuchtung.

Doch wie modern der Autobahn am Anfang noch aussah, gab es weiter östlich – wo die Autobahnstrecke schon etwas älter war – immer wieder komische Vorkommnisse. Manchmal gab es neben der Standspur ein komplettes Schottergelände wo Autos rumgeparkt standen oder Leuten Marschrutkas angehalten haben. Manchmal waren sogar neben der Standspur komplette Markstände vorhanden, wo Lebensmitteln und Holz verkauft wurden. Dazu gab es auch öfters Leute die einfach zu Fuß über die Autobahn gelaufen sind. Und einmal gab es sogar ein kompletter Markt auf einem Schottergelände direkt neben der Standspur. Sowas sollte man mal in Deutschland machen… Wahnsinn!

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...Pferde neben der Autobahn...

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...Menschen am Mittelstreifen...

Irgendwann trafen wir aber auch zwei Mal festinstallierte Radarkasten, welche allerdings jeweils mit Beschilderung deutlich angekündigt wurden. Wer da immer noch zu schnell fährt ist nicht mehr zu helfen. Zum Teil war unsere Fahrtrichtung auch noch nicht modernisiert worden. Dort gab es noch eine alte Autobahndecke ohne Standspur mit runtergesetzte Höchstgeschwindigkeit. Daran hielten sich allerdings die wenigsten und es wurde weiterhin ordentlich Gas gegeben.

Beim Dreieck mit der S3 nach Gudauri und Stepanzminda – also die Georgische Heerstraße – biegt der Autobahn S1 mit fast 90 Grad nach Süden ab. Hier bemerkten wir deutlich mehr Verkehr, aber es floss reibungslos weiter. Sogar moderne Wechselverkehrszeichen waren hier zu bemerken. Nach der leicht imposante Überquerung der Kura – größte Fluss im Kaukasus – machte der Autobahn ein paar starke Kurven und endete spontan in eine chaotische Stadtstraße mit mindestens 4 Fahrspuren pro Richtung. Ein Zeichen das der Autobahn beendet war gab es nicht. Hier wurde man einfach direkt mitten im Städtischen Verkehr von Tiflis geschmissen, wo Chaos und Anarchie herrschen. Das einzige was hier klappt sind rote Verkehrsampeln, da halten die meisten. Den Rest kann man sich ausdenken. Starke Nerven sind hier gefragt. Vorrang hat der stärkere die sich am besten durchsetzt.

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Swetizchoweli-Kathedrale in Mzcheta, kurz vor Tiflis.

Doch trotz des chaotischen Verkehrs gab es überhaupt keinen Stau. Aus 4 Fahrspuren wurde 5 oder 6 gemacht und man fließt einfach reibungslos mit dem Verkehr mit. Dafür nehme ich sogar gern was Anarchie im Kauf, wenn sowas auch mal in unsere Länder klappen würde! Und die Gegend sah auch ziemlich ordentlich aus. Keine maroden Häuser wie in Kutaissi und schon gar keine arme Zustände wie in Tschiatura. Tiflis möchte eine moderne westliche Stadt sein und so präsentiert sie sich im ersten Hinblick auch. Es ist schließlich die Hauptstadt Georgiens.

Wir folgten die Straße weiter am westlichen Ufer der Kura vorbei. Ich fragte Henri immer wieder wo er die Seilbahn der Stadt sehen wurde, denn irgendwo musste ich auch diese Hauptstrecke runter. Nur wo? :p Kurz vor der berühmte Brücke der Stadt fuhren wir von der Hauptstrecke runter und ungewollt landeten wir beinahe sofort in die alte Altstadtgassen. Doch auch hier: Zwar viele Läden, Restaurants, Kiosks und Wechselstuben aber den allgemeinen Blick ziemlich bis sehr ordentlich. Tiflis ist deutlich ‚verwestlicht‘ und die meiste historische Gebäuden wurden bereits renoviert. Obwohl ich unterwegs in den Vororten noch eher ein amerikanischen Eindruck bekam, fühlte sich das hier doch stark Europäisch.

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Vorort von Tiflis.

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Wichtiges Gebäude in Tiflis.

Im Altstadtbereich waren nochmal nerven aus Stahl gefragt um im Verkehr zurecht zu kommen. Wir fuhren ein wenig hin- und her, bis Henri auf einmal eine Seilbahn sah. „Dort ist Sie!“ Die Talstation erschien an der anderen Seite des Flusses zu sein, also Altstadt raus und rüber zum anderen Seite des Flusses. Auch das erforderte etwas Koordination und Richtungsgefühl, da es in der Stadt so gut wie keine Wegweiser für Autofahrer gibt. Doch den Weg wurde ziemlich schnell gefunden und schon bald standen wir – nach ein paar steile Altstadtgassen – sicher im Parkhaus unterhalb der Seilbahn am Europaplatz.

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Tiflis-Altstadt

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Tiflis-Altstadt. Jeder fährt hier so wie er/sie Bock hat.

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Tiflis-Altstadt beim Freiheitsplatz bzw. in Georgisch "Tawisuplebis Moedani". Wie ein Kreisverkehr funktioniert wissen die Georgier nicht...

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Am Europaplatz samt Palast von Königin Darejan Dadiani.

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Am Europaplatz samt Jungfrau Mary Metekhi Kirche.

Sobald wir als Fußgänger aus der Tiefgarage kamen standen uns sofort ausführliche Wegweiser der Stadt zur Verfügung. Hätten die doch auch mal für die Autofahrer machen sollen, aber egal… Zu Fuß findet man sich auf jeden Fall den Weg, denn an jeder Kreuzung standen weitere Schilder. Wir allerdings machten ein paar Bilder und Videoaufnahmen und marschierten im Anschluss zum Eingang der Talstation. Upps… was ist denn das?! Eine ordentliche Warteschlange! Will jeder hier für 1 Lari mit der Leitner-Anlage aus 2012 hochfahren?

Doch oben am Berg scheint wohl der schönster Ort von Tiflis zu sein, denn dort gibt es das berühmte „Narikala Fortress“ und das ebenso berühmte Monument „Mother of Georgia“.

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Die 150 m lange Friedensbrücke über der Kura. Ein unverwechselbares Merkmal der Stadt Tiflis.

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Das Rike Park.

Das anstehen vor der Bahn klappte wunderbar. Alle haben sich ordnungsgemäß in einer Reihe aufgestellt und keine versuchte vor zu drängeln. Etwas was wir später im Skigebiet von Bakuriani noch ganz anders sehen werden. Die verantwortlichen hatten uns nur Gruppenweise durchgelassen, sodass nicht bis zum Gondeleinstieg eine Schlange stand. An der Kasse bekamen wir eine Chipkarte für alle öffentliche Verkehrsmittel der Stadt und wurde mit vier Seilbahnfahrten aufgeladen, da der Karte auch übertragbar ist. Der Spaß kostete für uns beide insgesamt 6 Lari (= 2€) , 1 Lari pro Fahrt pro Person und 2 Lari Pfand.

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Warteschlange vor der Gondelbahn.

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Technische Daten der "Narikala" Seilbahn von Leitner.

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Stationausfahrt

Die Fahrt mit der Gondelbahn ist kurz. Die Bahn ist nur 508 m lang und macht auch nur 94 Höhenmeter, allerdings ist der Ausblick auf die Stadt und der Fluss dank einen langen Spannfeld einzigartig. Und… endlich fahren wir mal eine Seilbahn, was wir heut am Vormittag in Tschiatura ja gar nicht machen konnten. Schade war, dass nur wenige Gondeln am Seil hingen. Die Kapazität könnte noch um einiges verbessert werden.

Tiflis hat übrigens insgesamt über 1,1 Millionen Einwohner und eine bebaute Fläche von 70 Quadratkilometern. Es liegt im leicht gebirgigen Gelände mit Höhen zwischen 380 und 727 m und wurde bereits im Jahr 479 gegründet. Die eigentliche Name der Stadt - „Tbilisi“ - bedeutet „warme Quelle“ was auf die Quelle am nordöstliche Mtabori hindeutet, wo 46,5°C heißes Schwefel-Quellwasser mit Kohlensäure entspringt. Tiflis ist ebenfalls der Stadt wo es in 1990 ein Seilbahnunglück gab. Einen Kabelbruch riss damals 19 Menschen in den Tod. :( Mittlerweile baut Doppelmayr an der ehemalige Unfallstelle wohl einen neuen Seilbahn.

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Rückblick auf den Rike Park, Europaplatz und weiter im Hintergrund die berühmte Sameba-Kathedrale.

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Überquerung der Kura mit Friedensbrücke.

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Die Bergstation

Sobald man an der Bergstation der Gondelbahn „Narikala“ aussteigt, bekommt man sofort ein mächtiges Panorama über die Stadt zu sehen. Ich sage sowas nicht schnell, aber das ist für mich wohl den schönsten Ort aller Hauptstädte die ich bis jetzt auf der Welt gesehen habe. Auffällig sind insbesondere die viele orthodoxische Kirchen der Stadt. Insbesondere springt dabei die große Sameba-Kathedrale direkt Gegenüber auf die andere Talseite ins Auge.

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Ausblick von der Bergstation auf Tiflis, in nördliche Richtung.

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Ausblick samt Bergstation

Wir machen viele Bilder und Videoaufnahmen und genossen die herrliche Spätmittagssonne. Wir sahen ein paar Leute oben auf die höchste Erhebung der Narikala Festung sitzen. Dort wollten wir auch gerne hin, aber wie? Wo ist der Eingang? Wir folgten die Festungsmauer und es ging mit Treppen immer weiter runter, runter und noch weiter runter. Oeweh… wo führt uns das hin? Gute Wanderschilder machten uns aber auf den Eingang aufmerksam. Ein Tor in die Festung, wo es auch ein paar Souvenirs zu kaufen gab.

Große Teile der Festung waren bereits leider zerstört und es erinnert eher an eine Ruine. Nur die Außenmauer wurde noch fast vollständig erhalten, sowie eine renovierte Kirche in der Mitte. Um auf der höchste Turm bzw. Fels zu kommen, musste man aber einen steilen und schmalen Bergweg weiter hochlaufen. Sehr felsig mit richtige Kletterpassagen, wofür man gutes Schuhwerk braucht. Nichts für Massentourismus, obwohl in der Festung selbst schon ordentlich was los war. Zum Glück hatte ich immer meine Bergschuhe an, also alles kein Problem. Henri kam auch ohne Probleme hoch. Oben überwachte eine Überwachungskamera das gesehen. Eine noch beeindruckendere Aussicht über die Stadt war die Belohnung. Hier genossen wir die Aussicht bis die Sonne hinter dem Berg runter ging und es in den Schatten schnell kalt wurde.

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Das Narikala Fortress mit ein Kreuz auf dem höchsten Punkt.

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Ruinen der alten Festungsmauer.

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Zoom auf die Sameba-Kathedrale.

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Weitere Ruinen der Narikala-Festung.

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Zoom auf der Kura samt Felsen an der ostseite in südöstliche Richtung.

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In der Festung, welche kostenlos zu betreten war.

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Nariqala-Kirche in der Festung, samt Ausblick in südliche Richtung.

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Ausblick vom höchsten Punkt der Festung auf die Bergstation. Hierfür müssten wir eine ziemlich weiter Schleife umlaufen.

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Nochmal ein Ausblick auf die Stadt Tiflis in nordöstliche Richtung. Es bleibt einfach inspirirend! Wo findet man sonst ein so schöner Aussichtspunkt in einer Hauptstadt?

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Ausblick in südöstlicher Richtung.

Unten an der Kletterpassage hörte ich auf einmal zwei hübsche junge Mädels Deutsch reden. Die müsste ich natürlich kurz ansprechen. Beide kamen aus Sachsen bzw. Saschen-Anhalt und machten ein Jahr Praktikum in Armenien und hatten jetzt etwas Freizeit um Georgien zu besuchen. Sie machten uns darauf aufmerksam, dass sehr viele Armenier in Georgien Urlaub machen. „Überall hört man hier Armenisch“ meinten die beiden Damen.

Für uns ging es nach das nette Gespräch wieder zurück zur Gondelbahn, wodurch wir leider den (angeblich) wunderschönen Jumah-Moschee verpasst hatten. Eigentlich wollten wir so langsam was essen, denn der Hunger wurde immer größer. Und Henri musste dringend zur Toilette, nur gab es in der Festung keins. Unten am Tor bettelte eine alte Dame im schwarzen Anzug uns an “Money! Please Money! Please!“. Wir sind skeptisch dran vorbeigelaufen.

Oben an der Bergstation gab es immer noch keine (geöffnete) Toilette für Henri. Und für uns generell auch kein Restaurant, also liefen wir in Richtung vom „Mother of Georgia“ Denkmal. Unterwegs standen auf dem Fußweg überall kleine Minibusse rum wo Süßigkeiten und Souvenirs verkauft wurden. Am Denkmal selbst gab es nichts. Kein Restaurant; keine Toilette. Wir entschieden uns um wieder mit der Gondelbahn ins Tal zu fahren. Nach eine herrliche kurze Seilbahnfahrt (diesmal ohne Warteschlange) entschlossen wir uns um jetzt schon Stadtauswärts zu fahren noch bevor es Dunkel wurde. Das wäre für mich zum fahren auch etwas entspannter.

Zuerst müssten wir allerdings noch herausfinden wo genau das nächste Hotel liegt. Das Navi konnte die richtige Adresse nicht finden. Ohne Internet konnte Henri aber auch nicht auf der Karte von Booking.com schauen. Daraufhin haben wir beschlossen erstmal Richtung Stepanzminda zu fahren.

Im Parkhaus beobachtete ich zuerst die Ausfahrtschranke. Wie soll man bezahlen? Der nette Parkhausmitarbeiter klärte mir kurz auf und erledigte die etwas umständliche Bedienung der Schranke beim Ausfahren für mich. Einmal raus wollten wir wieder auf die gleiche Hauptstraße fahren als wir auch gekommen sind, allerdings ging das nicht so einfach. Erneut landeten wir wieder ungewollt in der Altstadt und diesmal wohl in sehr enge alte Gassen wo auch noch Autos rumstanden und die durchfahrt jeweils fast verhinderten.

Irgendwann hatte ich einen Weg aus der alten Gassen raus gefunden, allerdings fuhr den Weg wieder zurück zum falschen Seite des Flusses. In einer Großstadt rumfahren ohne jegliche Beschilderung ist ziemlich anstrengend, ganz von den chaotischen Verkehr zu schweigen. Am Ende fand ich doch noch eine Auffahrt auf die Hauptstrecke, allerdings diesmal am östlichen Ufer der Kura. Naja, irgendwie wird man wohl auf die westliche Seite kommen, oder? Denkste! Dafür braucht man ein wenig Geduld. Wir sind den Fluss der meisten Autos einfach gefolgt. Das mitgelieferte Navi-System wollte mich die ganze Zeit komplett zurück fahren lassen, warum auch immer. Darauf habe ich nicht mehr vertraut, da auch nur altes Kartenmaterial drauf war.

An einer Gulf-Tankstelle haben wir nochmal komplett vollgetankt. Seit Kutaissi haben wir eben auch schon ordentlich was Sprit durchgejagt. Tanken geht hier immer ausschließlich mit Bedienung. Das Personal muss sogar die Zapfanlage mit eine Karte freischalten. Mit Selbstbedienung ist hier nix. Auch das bezahlen muss immer beim Tankwart erledigt werden und nicht im Shop. Diesmal hatten wir einen äußerst freundlichen Tankwart getroffen die wenigstens auch ein paar Wörter Englisch sprechen könnte. Als der ältere Herr auf einmal ein deutsches Wort benutzte, erwähnte ich, dass ich in Deutschland wohne. Und auf einmal konnten wir uns dann bestens auf Deutsch unterhalten. Er hatte früher Deutsch in der Schule gelernt. Englisch nur ein wenig von Touristen in der Stadt. Als wir getankt und bezahlt hatten kam er auf einmal mit eine Flasche Frostschutz für die Scheibenanlage an: „Wenn du gehst Guduari, dann du das mitnehmen!“ Eine Verkaufstaktik? Eigentlich war unsere Wischanlage noch voll und für kalte Temperaturen soll das Auto doch wohl vorbereitet sein? Aber Henri meinte, dass wir das ruhig mal mitnehmen konnten. „Special Price 7 Lari“ :P Also dann doch noch gekauft. Wir quatschen mit der Tankwart noch ein bisschen über Deutschland, Holland und Georgien und als dann das nächste Auto zum Tanken hinter uns stand, sind wir wieder weiter gefahren.

Immer noch mit starken Nerven unterwegs kamen wir auf ein paar Kreisverkehre. Wenn du denkst schon den ganzen Chaos und Anarchie der Stadt überlebt zu haben, na dann Prost Mahlzeit! Was denken die Georgier über den Kreisverkehr? Ach, Verkehrsregeln sind doch egal... Einfach Augen zu und durch! Insbesondere für den Beifahrer sehr anstrengend, da ich mittlerweile abgehärtet war und uns überall durchmanövrierte.

Doch irgendwann schafften wir es doch noch zurück auf die westliche Seite des Flusses und könnten die Fahrt auf die S1 zurück in nördliche Richtung fortsetzen. Sobald wir die Stadt verlassen hatten ein aufatmen. „Weißt du wie viele beinahe Unfälle wir gerade nicht hatten?“ meinte Henri. Ach ja, bestimmt viele. Hauptsache raus. Doch obwohl die Autobahn schon längst angefangen hat, stand nirgendwo einen Schild, dass die Strecke offiziell Autobahn ist. Immerhin hatte ich schon längst ordentlich Gas gegeben, sowie sich das in Georgien gehört.

Bald folgte auch schon das Dreieck mit der Georgische Heerstraße (S3), wo wir runtergefahren sind. Stepanzminda war von hier aus noch 124 km. Pfui… noch eine ordentliche Strecke ist zu fahren. Auf einmal sehen wir links etliche Restaurants. „Sollen wir essen?“ euhm „Gute Idee!“. Und schon führte ich im Georgischen-Stil eine Vollbremsung durch und parkte links auf dem Schotterparkplatz.

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Restaurant am Anfang der Georgischen Heerstraße (S3) bei Natakhtari.

Im Restaurant war ordentlich schon was los. Eine der Kellner kam auf mich zu, besorgte sich sofort jemand die auch Englisch sprechen konnte. Diese Dame war zwar freundlich, beherrschte allerdings nur sehr direkte Englische Worte. Wir dürften oben sitzen und am Tisch sagte die Dame sehr Direkt „Sit down!“ und gab uns die Menükarte. Anstatt uns erstmal die Karte in Ruhe durchlesen zu lassen fragte sie sofort: „Which meal?“ Euhm… „We want to look at the Menu first.“ meinte ich, worauf die Dame antwortete „No, we don’t have that.“ :lol: Ja das wird jetzt schwierig reden. „What dou you eat?“ „Salat?“ „Bread?“ „Schaschlik?“ „Drink?“ „Wine?“ „Wodka?“. Zuerst haben wir angegeben was wir trinken wollten und dachten, dass sie uns dann erstmal in Ruhe lässt. Weit gefehlt! Wir haben daraufhin stur auf die Menükarte geschaut und manchmal gefragt wie groß die Portionen sind. Am Ende bestellten wir dann einen Hühnersalat mit Brot und Schaschlik vom Schwein. Da wollte die Frau noch wissen ob wir auch noch was anderes haben wollten, aber dafür haben wir dann freundlich bedankt. Wenigstens bekamen wir aber auf Nachfrage noch das WLAN-Kennwort. Henri konnte so schnell herausfinden wo wir genau hinfahren müssen und machte von Google Earth einen Screenshot.

Inzwischen wurde die Musik sehr laut und unten wurde ordentlich gefeiert. Da war eine Live-Band und die Leute sind voll darauf abgefahren. Draußen war es so langsam dunkel geworden und der Weihnachtsbeleuchtung schmückte die Atmosphäre am Fenster. Alle Tische waren besetzt und nicht viel später kam auch unseren essen. Nur soviel dazu: Es war sehr sehr lecker! Wenn ich noch daran denke, läuft mir jetzt noch das Wasser in den Mund. Alles hatte einen kräftigen Geschmack, was uns persönlich sehr zugesagt hat. Da wir so hungrig waren, haben wir gleich nochmal was Fleisch nachbestellt. Es kostete ja auch nichts: 6-7 Lari (2 - 2,50€) pro Portion Fleisch.

Am Ende war ich dann doch noch gespannt auf die Rechnung. Werden die hier alles ehrlich abrechnen? Die von Hand ausgefüllte Quittung war komplett auf Georgisch, also für uns unlesbar. Allerdings werden die Zahlen genauso wie uns geschrieben. Hochgerechnet hat alles passend gestimmt. Hätte ich nicht erwartet. :)

Nach einen Toilettengang mit Hocktoiletten ging es weiter nach Stepanzminda. Im Dunkeln. Etwas was eigentlich abgeraten wird, aber egal. Ich stellte mich selbst auf eine sehr lange Fahrt ein, da kann es nur noch positive Überraschungen geben.

Zuerst verläuft die Straße flach und immer geradeaus mit nur wenige Kurven. Dort haben wir es noch geschafft einen LKW zu überholen. Wegmarkierung ist im Dunkeln kaum aus zu machen, da muss man gut gucken wo der Straßenrand ist. Die Straßenverhältnisse sind nicht optimal, aber völlig akzeptabel und für Georgische Begriffe sogar „gut“. Ab Zhinvali ändert die gemütliche Strecke abrupt, wo die Georgische Heerstraße dann westlich vom Stausee am „Ananuri Fortress“ vorbei führt. Danach sieht es zwar auf der Karte nach Passanauri wieder ziemlich gemütlich aus, jedoch gab es immer wieder etwas engere Kurven. Und da musste man im Dunkeln dann genau hinschauen wo die Straße ein Kurve macht, obwohl dies mit Beschilderung ziemlich deutlich angegeben war.

Südlich von Passanauri wurde allerdings die Straße von sehr schlechter Qualität und sehr rutschig. Irgendwann bemerkte ich, dass das nicht das schlechte Asphalt war, sondern eine aufgefrorene dicke Eisschicht von tagsüber geschmolzenem Schnee. Das konnte ich aber nur mit Fernlicht sehen. Schon bald war unsere ganze Fahrtrichtung nur noch eine dicke und löchrige Eisplatte und sind dann jeweils auf die Gegenfahrbahn gefahren bis Gegenverkehr kam. Dann abgebremst, zurück auf unsere Seite und danach wieder nach Links und Gas gegeben. Pfui…

Nach der Ortsdurchfahrt von Passanauri – welche schon von Schnee und insbesondere Eis geräumt war – ging es wieder weiter mit Überraschungen in Sachen Schnee und Eis. Wir fahren und fahren und fahren. Auf die Zeit habe ich gar nicht mehr geachtet. Henri suchte immer wieder unseren Standort auf der Karte. Kurz vor Kvesheti war die Straße dann endlich wieder ordentlich sauber, allerdings fingen kurz danach die Serpentinen nach Gudauri an. Eigentlich ging dies ziemlich zügig von statten, da der Straße nicht mehr rutschig oder holperig war. Bevor wir es wussten, fuhren wir schon durch Guduari. Henri konnte diverse Lichter von Pistenwalzen erkennen. Ich leider kaum, da meine Augen immer nur dringend auf der Straße gebraucht wurden.

Schnell überholte ich noch einen Transporter bevor es nach Ortsausfahrt einsam über die stockdunkele Kreuzpass (2379 m) ging. Zum Glück war der Straße auch hier durchgehend frei von Schnee und Eis. Nach der Passhöhe musste man aber durch etliche Lawinengalerien mit katastrophalen Straßenbelag fahren. Wo genau die Lawinengalerien anfingen konnte man nicht so gut beobachten, da generell alles Stockdunkel war. Insbesondere waren jeweils die Ein- und Ausfahrten einer Lawinengalerie sehr heikel.

Einmal unten im Tal konnte ich aber endlich wieder auf gerade Strecken ordentlich gas geben. Der Straßenbelag war großenteils zufriedenstellend bis sehr gut, kurven gab es nicht mehr soviele und Ortsdurchfahrten hielten sich sehr im Grenzen. Boah... Herrlich die letzte Kilometer entspannt fahren zu können!

Es war nicht verwunderlich, dass wir schon zügig in Stepanzminda waren. Jetzt musste nur noch die richtige Adresse gefunden werden. Henri schaute kritisch auf sein Handy und meinte, dass wir irgendwo rechts abbiegen müssen. "Hier rein!" hörte ich und bremste sofort ab. "Was?! Hier den steilen vereisten Hang hoch?!" Nee, besser eine Straße weiter ausprobieren. Und holpa... Da fuhren wir quer durch das hübsch beleuchtete Zentrum von Stepanzminda, komplett in Weihnachtsstimmung. Allerdings mit blankes Eis als Fahrbahnbelag! Ein Auto vor mir fuhr Rückwärts aus seiner Parklücke direkt auf mich zu, obwohl ich noch 50 Sachen drauf hatte... Auwah... schnell auf die Bremse! Doch nun ja, das funktioniert mit einem Fahrbahnbelag aus reines Eis natürlich nicht. Zum Glück ist die Hupe das Allheilmittel im Georgischen Straßenverkehr. Sofort stoppte das Auto und fuhr prompt wieder in seine Parklücke hinein um mich vorbei zu lassen. Pfui... mal Glück gehabt.

"Doch hier müssen wir jetzt wirklich rein!" meinte Henri und zeigte auf einen anderen vereisten Weg, welche ebenfalls steil den Berg hinauf ging. Wir hatten zwar ein Allradfahrzeug, doch das ist auf blankes Eis auch kein Garantie auf Erfolg. Trotzdem ging es Einwandfrei den Berg hinauf, hier zahlte sich meine Fahrerfahrung im Winter doch aus. Doch dann hieß es auf einmal "Jetzt hier rechts!". Doch abbiegen mit al den Schnee und Eis in eine schmale Seitenstraße war kaum machbar. "Erstmal schnell weiter hoch, bevor ich hier aufm vereisten Hang nicht mehr wegkomme." meinte ich darauf hin.

Oben am Wohngebiet sah ich eine schöne Stelle zum drehen, doch dann... Bums! Mein linkes Vorderrad war in eine Wake (natürliches Eisloch) festgefahren. Upps... jetzt sitzen wir also doch noch fest, obwohl wir fast alles geschafft hatten. Schnell stieg Henri aus dem Auto raus um mich heraus zu drücken. Doch da kam keine Bewegung rein, wir fuhren uns nur noch fester Fest und... Plumps! Henri stand nun selber auch ins Loch. Bei -25°C gar nicht Witzig... Schnell versuchte ich durch kurzes Vorwärts und Rückwärts fahren das Auto aus dem Wake heraus zu holen, was nach einer Minute dann auch klappte. Henris Schuh und Hose waren in der kurze Zeit bereits komplett festgefroren. Schnell zum Pension also!

Sehr vorsichtig fuhr ich den vereisten Weg wieder hinunter und fuhr in die (zum Glück flache) Seitenstraße hinein (das Wohngebiet wurde offensichtlich in Terassen gebaut). Als wir an der vermeintliche Adresse ankamen, war alles zugesperrt. Oben durch das Fenster konnten wir zwar einen laufenden Fernseher beobachten, jedoch kein Mensch die uns aufmachte. Türklingel gibt es in Georgien sowieso eher selten, man muss meistens anklopfen.

Als ein Mann vorbei lief zeigten wir kurz unsere Reservierung und fragten wo wir hin müssen. "Über die Kreuzung ein paar Häuser weiter." hieß es, bzw. zeigte mit seinen Finger auf das richtige Haus. Die kreuzende Straße war noch einmal spannend um zu gucken ob kein Auto von oben auf Blankeis runtergeschossen kam. Man musste nämlich bis fast auf die Hälfte der Kreuzung fahren um sehen zu können ob was kommt oder nicht, bevor man sicher überqueren kann.

Endlich waren wir da... Die neugebaute Zimmer sahen genau so aus wie auf den Bilder im Internet. Wir klopften an der Haustür vom alten Wohnhaus nebenan an, wonach eine freundliche Dame aufmachte. Wir wurden äusserst gastfrei begrüßt und auch ihren Hund kam uns kurz beschnuffeln. Danach wurde uns die Zimmer samt Bad und seperate Küche gezeicht und bekamen wir selbstgemachte Georgische Leckerli. Obwohl die Dame nur Georgisch und wahrscheinlich Russisch sprechen konnte, wurde eigentlich fast alles 'verständlich' erklärt. Trotzdem rief sie eine Freundin an die für uns alles nochmal kurz auf Englisch übersetzte.

Während Henri sich schnell um seinen erfrorenen Fuß kümmerte, hab ich unsere Sachen aus dem Auto ausgeladen bei 'herrliche' -25°C. Unseren Zimmer wurde aber bereits angenehm warm geheizt.

Am Abend haben wir den sehr beeindrucken Tag Revue passieren lassen. Vom apokalyptischen Tschiatura bis zum westlichen Tiflis: Alles war mit dabei. Natürlich unter Genuß von ein Georgisches Bier. Danach sind wir völlig erschöpft schlafen gegangen. Für mich als Fahrer war die endlose Fahrerei ziemlich anstrengend gewesen. Ausserdem war unsere letzte Übernachtung in Kutaissi bekanntlich nicht besonders lang. Auf äusserst komfortabele Matratzen ging unseren zweiten und wiederum langen Tag zu Ende.

Im nächsten Teil geht es erstmals zum skifahren nach Gudauri!
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Aktuell: Ski-Roadtrip Georgien 2017

SKITAGE 2017/18
Alpen : Stubaier Gletscher | Sölden | Pitztaler Gletscher | Wirzweli | 3x Laax | Lenzerheide-Arosa
Pyrenäen : Peyragudes | Saint-Lary-Soulan | Piau Engaly | Tourmalet | Luz Ardiden | Gourette | Formigal | Cerler | Baqueira Beret | Boí Taüll | 2x Grandvalira | Vallnord Pal-Arinsal | La Molina-Masella
Sauerland : 9x Skiliftkarussell Winterberg | 2x Skigebiet Willingen | Bödefeld-Hunau

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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblic

Beitrag von starli » 07.04.2017 - 12:31

.. deswegen such ich mir im Winter mittlerweile Übernachtungen wenn möglich nur noch im Tal, um solche schwierigen Straßenverhältnisse abends am Berg zu sparen. Die Ausnahme in Campietello Matese heuer zeigte mir schon, dass das im Prinzip nicht nur Kostenmäßig eine gute Idee ist...
Wir reden hier über Leute die 130 km/h auf eine nicht allzu breite und sehr kurvenreiche Landstraße fuhren und teilweise blind trotz Kurve überholt hatten.
Italien ähnlich, je weiter in den Süden oder in die Großstädte man kommt .. das nervt einfach.
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onnem
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von onnem » 07.05.2017 - 18:56

07-04.2017 >>> 07.05.2017..... werde so langsam neugierig wie es weiter ging

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Florian86
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von Florian86 » 09.05.2017 - 10:48

Im drehscheibe-Forum war wohl auch jemand in Tschiatura und ist mit der ein oder anderen alten Seilbahn gefahren. Hier der Link zu dem entsprechenden Beitrag.
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von Frans » 10.05.2017 - 10:02

Habe den Bericht schon gelesen. Der Verfasser dort hatte im Herbst letzten Jahres mehr Glück als wir. :wink: Bin mir gespannt wie Tschiatura aussehen wird, nachdem die neue Pendelbahnen gebaut worden sind. Da geht definitiv viel vom alten Stadtbild verloren, aber anderseits muss die Stadt auch drigend irgendwo renovieren.
starli hat geschrieben:Italien ähnlich, je weiter in den Süden oder in die Großstädte man kommt .. das nervt einfach.
Stimmt, wobei süden Italiens meiner Meinung nach noch ziemlich harmlos ist im Vergleich zu Georgien. Anderseits lernt man in solche Länder richtig "autofahren", sprich sich noch viel besser auf Fehler andere Verkehrsteilnehmer einzustellen und zu antizipieren.
onnem hat geschrieben:werde so langsam neugierig wie es weiter ging
Es wird nachdem ich meine Prüfungen hinter mir habe auch zügig weiter. :) Voraussichtlich Anfang Juni.
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von noisi » 21.06.2017 - 14:20

Wir warten :D
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von markman » 04.07.2017 - 21:03

die Frage war auch gestellt, in welcher Hauptstadt hat man einen besseren Blick?

Frans, dann musst Du mal nach Rom fahren. 3 Stunden anstehen am Petersdom und dann auf die Kuppel. Einen grandiosernden Blick wirst Du in Europa kaum haben.


Bin dann mal gespannt, ob Ihr auch Skifahren gewesen bist.

Gruß,
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von Skifreak_1 » 09.07.2017 - 22:32

Liebe Autoren,

ich wollte nachfragen, wann die ersten Skiberichte aus Georgien veröffentlicht werden.
Dies wäre für mich sehr interessant für eine Reiseplanung nach Georgien.
Habt Ihr auch das Heliskiingangebot in Gudaurie oder Tenuldi getestet?

Besten Dank im Voraus.

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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von gerrit » 12.07.2017 - 19:25

Gut Ding braucht offenbar viel Weile. Bin auch schon ganz gespannt auf den weiteren Reiseverlauf, bis jetzt war das jedenfalls sehr anschaulich beschrieben und gut bebildert. Weiter so!
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von starli » 13.07.2017 - 12:27

Mich würden insb. Bilder aus den neuen Skigebieten in GE interessieren ..
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von Malli » 13.07.2017 - 13:59

mich auch

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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von Frans » 13.07.2017 - 14:07

Tut mir leid, wenn ihr auf die Fortsetzung so sehnsüchtig warten müsst. Es wird demnächst zuerst mit Gudauri weitergehen. Im Anschluss werde ich natürlich auch die neue Skigebiete Kokhta-Mitarbi (inkl. bisherigen "Tatra"), Hatsvali und Tetnuldi in Angriff nehmen und ausführlich dokumentieren. Die wichtigste Prüfungen sind erstmal bestanden, sodass ich mir Zeit nehmen kann für die weitere Berichterstattung.

Es freut mich, dass ihr es bisher gut gefallen hat. :)
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von Marsipulami » 26.07.2017 - 09:11

Ein Super Report.....Ich habe für Februar 2018 die Option nach Georgien zum Freeride Camp zu fahren aber überlege Weihnachten 2017 für 10 Tage schon mal rüber zu fliegen....wenn jemand das gleiche vorhat bitte melden...

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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von beatle » 14.01.2018 - 13:57

Was ist hier los? 365 Tage sind nun vorbei :mrgreen:
Ankündigen und dann nicht liefern? :surprised: :lach:
Würde mich jedenfalls auch über die Fortsetzung freuen, sehr spannend geschrieben.

Übirgens, Unterkünfte suche ich mir mit meinem Fronttriebler auch immer im Tal in den Alpen. Keine Lust mehr irgendwo nicht rauf zu kommen und Ketten sind immer zu umständlich finde ich!
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16/17: 17 u. A. Lech-Zürs 19.-21.4.
15/16: 28 u. A. Skitouren Allalingletscher, Saas Fee, Gulmarg mit Heliski und Nordstau I, Nordstau II 100cm, Respekt.
14/15: 27 u. A. Japan, Arlberg, Stuben-Lech-Zürs.
13/14: 33 u. A. Sonnenkopf, St. Moritz, Canada Road Trip, Vialattea, Serre Chevalier, La Forêt Blanche.
12/13: 38 u. A. Kitzsteinhorn Mai, Utah, Kössen 11/12: 25 10/11: 19 u. A. Colorado Road Trip 09/10: 17 08/09: 29

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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von GIFWilli59 » 14.01.2018 - 22:29

beatle hat geschrieben:
14.01.2018 - 13:57
Was ist hier los? 365 Tage sind nun vorbei :mrgreen:
Ankündigen und dann nicht liefern? :surprised: :lach:
Würde mich jedenfalls auch über die Fortsetzung freuen, sehr spannend geschrieben.
Ich mich auch :ja:

Frans hat eben viel Hobbys und nicht viel Zeit - das ist nicht der einzige Bericht, der noch aussteht :roll:
Zur Zeit ist er in den Pyrenäen unterwegs, falls da Berichte geplant sind, bin ich auf jeden Fall gespannt, wann sie erscheinen :biggrin:

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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von Frans » 18.01.2018 - 15:49

beatle hat geschrieben:
14.01.2018 - 13:57
Was ist hier los? 365 Tage sind nun vorbei :mrgreen:
Ankündigen und dann nicht liefern? :surprised: :lach:
Ja, das ist nicht so nett von mir. Sorry. :oops: In der Zwischenzeit habe ich andere Prioritäten gesetzt um z.B. mein Flugschein zu schaffen und mich Beruflich weiter zu entwickeln. Da hab ich Abends dann wenig Energie mehr gehabt um ausführliche Berichte zu schreiben. Ausserdem war ich in den letzten Wochen schon wieder im Skiurlaub, diesmal allerdings in den Pyrenäen, worüber auch Berichte folgen werden, wenn aber auch erst nach Abschluss aller Berichte aus Georgien. :wink:

Ich bearbeite zuerst meine Filme über Georgien weiter, sodass die Textberichte und Videoblogs mehr oder weniger gleichzeitig freigegeben werden können. Die aktuelle Herausforderung ist erstmal mein Video über Gudauri fertig zu machen, da dort meine Aufnahmen nicht so Abwechslungsreich sind. Das habe ich zum Glück später in Bakuriani und Mestia besser gemacht, sodass mir es dort leichter fällt, ein interessantes Video zusammen zu schneiden.
GIFWilli59 hat geschrieben:
14.01.2018 - 22:29
Zur Zeit ist er in den Pyrenäen unterwegs, falls da Berichte geplant sind, bin ich auf jeden Fall gespannt, wann sie erscheinen :biggrin:
Vorher muss ich mich eigentlich auch noch um unsere gemeinsame Frankreich-Reise kümmern. Stichwort Puy Saint Vincent, Serre Chevalier, Via Lattea uzw. :wink:
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Re: Ski-Roadtrip Georgien // 01.01. - 08.01.2017 // Überblick

Beitrag von beatle » 24.02.2018 - 19:42

Mein Bericht ist fertig, bin gespannt wann eurer fertig wird :mrgreen:
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17/18: 34 Qulität statt Quantiät Kaukasus
16/17: 17 u. A. Lech-Zürs 19.-21.4.
15/16: 28 u. A. Skitouren Allalingletscher, Saas Fee, Gulmarg mit Heliski und Nordstau I, Nordstau II 100cm, Respekt.
14/15: 27 u. A. Japan, Arlberg, Stuben-Lech-Zürs.
13/14: 33 u. A. Sonnenkopf, St. Moritz, Canada Road Trip, Vialattea, Serre Chevalier, La Forêt Blanche.
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