Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

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Greithner
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Greithner » 23.01.2018 - 20:38

extremecarver hat geschrieben:
23.01.2018 - 11:27
Bin auch mal gespannt wie es weitergeht - aber ihr seid echte Freaks - 720km Autofahren pro Tag auf Straßen in ehemaliger Sowjetunion - das wäre für mich Arbeit und kein Urlaub mehr. Ist ja in etwa die durchschnittliche Kilometeranzahl für ein Privatauto pro Jahr...
Die macht der Durchschnitt geschätzt aber wenig Urlaub. :lach:

Danke Starli für das Best Of und nun den ersten Tagesbericht. Ich könnte jetzt noch viel schreiben, aber danke dafür. :D :biggrin:
Die nächsten Tage, die kommen werden freue ich mich jetzt schon... Einfach nur, what... Ich hab die Worte nicht. :lach: :surprised:
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 24.01.2018 - 07:32

noisi hat geschrieben:
23.01.2018 - 20:28
wäre durch dubiose Länder gefahren oder hätte schrottrreife Lifte genutzt.
Ja, durch Polen waren wir ja schnell durch :) Scherz beiseite, was ist für dich ein dubioses Land und warum? Da gäbe es für mich jedenfalls "dubiosere" Länder auf der Erde..

Greithner hat geschrieben:
23.01.2018 - 20:38
Danke Starli für das Best Of und nun den ersten Tagesbericht.
Eigentlich war das bereits der 4. Bericht ..

-

Spasseshalber mal die Durchschnitts-km im Vergleich pro Tag:
- diese Reise: ca. 666 km
- letzte RU-Reise (wobei da Trinc einen höheren Anteil als diesmal fuhr, weil ja sein Auto, außer der Strecke Innsbruck-Hannover): ca. 650-680 km
- die Balkan-Türkei-Kaukasus-Reise: ca. 650 km
- meine letzte Skandinavienreise Mai 2017: ca. 715 km

.. also von dem her war diese Reise absolut im Rahmen :)
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Oral-Aral, 29.12.2017 // (nein, nicht Oral-Anal)

Beitrag von starli » 24.01.2018 - 07:36

Zentralasien Tag 7: Fr, 29.12.2017 - Орал/Oral-Арал/Aral (km 5.769,5 / Diff. 1.106,1 km)

Nach einer für mich kurzen Nacht von nur 5 Stunden (Trinc sagte, er habe gar nur 1-2 Stunden geschlafen, weil er Fieber hatte) ging es um kurz nach 8 Uhr zum Frühstücken und vor 9 Uhr los. Die Fahrt von Oral nach Aktobe war sehr leer, kein Verkehr. Straße war im Prinzip wesentlich besser als in Russland die letzten Tage, aber einige ganz wenige kapitale Schlaglöcher hätte es doch gegeben, also nachts sollte man trotzdem aufpassen und auf Sicht fahren.

In Aktobe war der Verkehr durch die Stadt etwas mühselig, da es kaum Spureinzeichnungen gab, was in KZ aber nicht unüblich sein soll. Irgendwo auf dem Weg einen kasachischen Döner um 1-2 Euro gegessen. Ab Aktobe war dann wieder mehr Verkehr und die Straße auch etwas schlecher, man musste öfters mal etwas bremsen bzw. LKWs überholen lassen, um sie dann auf besseren Stücken wieder zu überholen. Heute sahen wir vmtl. auch zum ersten Mal auf unserer Reise blauen Himmel und Sonnenschein - war ganz ungewohnt. (Lt. Web gab es in diesem ganzen Dezember in Moskau gerade einmal 6 Minuten Sonnenschein - statt normalerweise wenigstens 3 Stunden :) )

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Türkis: Fahrstrecke 29.12.2017 (1.100km)

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^ Andere Länder, andere Laster :)

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^ Nach Schymkent sind's noch 2.005 km - morgen Abend wollen wir dort ankommen.

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^ Solche Schreine oder Friedhöhe oder was das sein mag findet man öfters neben der Straße, außerhalb der Ortschaften.

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^ Oral-Aktobe / Huch, da vorne scheint die Sonne? Kann's sein, dass wir auf den letzten 3.700 km keinen klaren Himmel hatten, weil uns das so ungewohnt vorkam?

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^ Oral-Aktobe / Die LKWs fahren hier gerne in Kolonnen

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^ Oral-Aktobe / Der Asphalt ist teilweise etwas unglatter als bei uns.

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^ Oral-Aktobe / Flach in allen 4 Richtungen

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^ Oral-Aktobe / Flach in allen 4 Richtungen

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^ Oral-Aktobe / Flach in allen 4 Richtungen (ja, so schauen dann die normalen Nebenstraßen in Kasachstan aus ;-) )

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^ Oral-Aktobe / Flach in allen 4 Richtungen

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^ Oral-Aktobe / Schympity. Rechts russisch und links wohl kasachisch - witzig, ist ja fast türkisch?!

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^ Nur nicht den Überblick verlieren ;)

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^ Oral-Aktobe / Da vorne gibt's mal ein paar Hügel zur Abwechslung

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^ Oral-Aktobe / Und noch ein paar Hügel

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^ In Kasachstan bekommt man öfters 80 Oktan als 95 Oktan an den Tankstellen. Aber 92 gibt's überall und ich merkte da auch keinen Unterschied, als ich es ein paar Mal tanken musste.

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^ Oral-Aktobe / Wie auch in Russland sind die Überland-Straßen oftmals von einem Streifen von Bäumen oder Sträuchern eingezäunt, teils verläuft die Straße auch auf einem Damm. Vmtl. soll beides eine Maßnahme gegen Schneeverwehungen sein.

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^ Aktobe

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^ Aktobe

Auf dem Weg nach Aral wollten wir an einem Hotel oder Motel halten, das erste Hotel war uns noch etwas zu früh, sah aber schön aus. Da zumindest die Tankstellen auf halben Weg nach Aral angeblich neu sein sollten (zuvor gab es hier auf ca. 400 km keine Tankstelle, und ja, wir hatten einen 20l Ersatzkanister dabei und selbigen nun mit Benzin gefüllt!), ging Trinc davon aus, dass das Motel auch schön und neu sein müsste - war dann aber zu vergessen (2x2 Stockbetten im Zimmer mit Schaumstoff drüber und irgendwelche Decken .. Also fuhren wir halt weiter bis nach Aral, die Straße war mittlerweile wirklich recht gut und man konnte auch nachts 90-110 fahren. Gegen 2-3 Uhr kamen wir in Aral an, das wieder einmal in einer neuen Zeitzone liegt (GMT+6, aber egtl. komplett falsch, da die Sonne viel zu spät aufgeht). Wir klapperten ein paar Hotels ab (bei einem mussten wir den Rezeptionisten wecken, der zeigte uns dann ein Zimmer ohne eigenes Bad/WC und stattdessen mit offenem Fenster, also saukalt) und blieben dann im ca. 4., ein großes Zimmer, noch etwas im Rohbau, aber um 6.000 Tenge (ca. 15-16 €) recht güstig und mit eigenem Bad und ich glaub um 4.000,- günstiger als das eiskalte Zimmer vom ersten Hotel!

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^ Hotel in Aral, teilweise sah es noch nicht ganz fertig aus, unter der Badewanne entdeckte Trinc noch eine leere Vodka-Flasche ;)

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^ Hotel in Aral. Die Betten mussten wir uns auch selbst überziehen und die Sachen passten größenmäßig nicht alle :)

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^ Hotel in Aral. Aber im Grunde war es schon nett hier und dieser Bereich ist ja auch recht schön gemacht.

Paar Dashcam-Sequenzen von heute:

Direktlink


(Fortsetzung folgt in diesm Topic, dann gibt's auch endlich mal wieder ein paar mehr Fotos ;) )
Zuletzt geändert von starli am 25.05.2018 - 17:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Harzwinter » 24.01.2018 - 08:53

Auch von mir schon mal herzlichen Dank für die ersten Impressionen von Eurer Tour.
Am wichtigsten dürfte Euer Beitrag für die mitteleuropäischen Lift- und Seilbahnhersteller sein. Die bekommen hier endlich die optimalen Kombinationen aus Neuproduktidee und perfekt umgesetztem Kosteneinsparungspotenzial gezeigt, auf die ihre eigenen Kreativabteilungen bislang bloß noch nicht gekommen sind. :D

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Re: Oral-Aral, 29.12.2017 // (nein, nicht Oral-Anal)

Beitrag von j-d-s » 24.01.2018 - 09:59

starli hat geschrieben:
24.01.2018 - 07:36
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^ Oral-Aktobe / Schympity. Rechts russisch und links wohl kasachisch - witzig, ist ja fast türkisch?!
Jawohl, in Zentralasien sprechen sie (also neben Russisch^^) Turksprachen, ebenso die Uiguren in China. Daher bezeichnet man auch dieses Gebiet zusammengenommen als "Turkestan". Einzige Ausnahme ist Tadschikistan, dort wird Persisch (wie im Iran und Teilen Afghanistans) gesprochen. Übrigens gehören auch die in Russland lebenden Tataren und Baschkiren, sowie die Aserbaidschaner zu den Turkvölkern. Die Türkei-Türken wiederum stammen ursprünglich auch aus dieser Gegend und sind ab ca. 1071 nach Anatolien gewandert (wo bis dahin hauptsächlich Griechen lebten, war ja das byzantinische Reich).

Habt ihr eigentlich auch den Aralsee gesehen? Bei Aralsk müssten sogar ehemalige Hafenanlagen etc. sein, weil sich der See stark zurückgezogen hat, der Südteil ist sogar (fast) komplett ausgetrocknet, der Nordteil - der einige Kilometer von Aralsk entfernt beginnt - dagegen ist nach dem Bau eines Staudamms, der ihn vom Südteil trennt, sogar ein bisschen gewachsen.

S. bspw. hier: https://www.google.de/maps/@46.7947072, ... 240!8i5120
Da stehen sogar noch Schiffe rum :D.
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Saison 17/18 [41]: 6x Sellaronda, Gitschberg-Jochtal, 2x Kronplatz, Madonna di Campiglio, Skiwelt, Courmayeur, Grand Massif, Grimentz-Zinal, Aletscharena, Monterosa Ski, 2x 4 Vallees (Verbier etc.), Villars-Gryon-Les Diablerets, Chamonix (Brevent-Flegere+Les Houches), Les Sybelles, 2x Trois Vallees, 2x Paradiski, Les 2 Alpes, Alpe d'Huez, Val d'Isere/Tignes, Portes du Soleil, Brandnertal, Hochoetz+Kühtai, Arosa-Lenzerheide, Damüls-Mellau, Pitztaler Gletscher-Rifflsee, Sölden, Mayrhofen, SFL, Arlberg, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Davos-Klosters (Parsenn)

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 24.01.2018 - 12:31

jds: Dafür dass du in Frankreich nicht französisch sprechen willst, scheinen dich Sprachen ja sehr zu interessieren ;)

Aral und Aralsee kommen dann im nächsten Tagesbericht.
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Aral-Shymkent, 30.12.2017

Beitrag von starli » 25.01.2018 - 07:33

Zentralasien Tag 8: Sa, 30.12.2017 - Арал/Aral-Шымкент/Shymkent/Schymkent (km 6.696,1 / Diff. 926,6 km)

Nach einer abermals kurzen Nacht standen wir um 9 Uhr auf, besuchten den ehemaligen Hafen in Aral und hatten ca. 900 km bis Shymkent vor. Auf dem Weg kamen wir in Baikonur vorbei, aber da darf man ja als Ausländer nicht so leicht rein...

Was den Aralsee angeht, krass wie der in den letzten 25 Jahren noch geschrumpft ist. Das war nämlich schon zu meiner Schulzeit Ende der 80er / Anfang der 90er ein Thema, aber verglichen mit jetzt war er ja selbst damals noch riesig. Ich war irgendwie der Meinung, dass der Status von den 90ern halbwegs erhalten wurde, eben weil es damals schon ein Thema war. Der See war mal fast so groß wie Irland/Bayern (68.000qm), der 4. größte See der Erde, jetzt sind es mehrere, kleine Seen, die in Summe nur noch ca. 8.000qm haben, wobei es momentan dank eines Damms wieder etwas mehr werden (war schon weniger).
https://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee

Die Schiffswracks in der "Wüste" in der Gegend um Aral wurden aber in den letzten Jahren ziemlich entfernt (Altmetall), hier und da könnte noch was zu sehen sein, aber die Entfernungen sind natürlich groß, das Hinkommen schwierig (insb. wohl im Winter) und das wo ist auch nicht einfach zu finden, also beschränkten wir uns auf eine kleine Hafentour.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^Magenta: Fahrstrecke 30.12.2017 (927 km)


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^ In Aral

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^ Aral, Zugang zum Hafengelände z.B. bei diesem Sport-Klub

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^ Ehemaliger Hafen in Aral am früheren Aralsee-Ufer

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^ Ehemalige Aralsee in Aral

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^ Ein paar Schiffe stehen auch noch rum

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^ Und noch ein Schiff

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^ Ehemaliger Hafen in Aral

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^ In Aral gibt's quadratische LED-Ampeln

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^ Quadratische LED-Ampeln

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^ In Aral

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^ Kleiner See in Aral

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^ Nebenstraßen werden nicht geräumt; hier auf dem Weg zur anderen Seite des Hafengeländes

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^ Ehemaliger Hafen in Aral

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^ In Aral

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^ Allerdings gibt's in Aral viel Güterzüge, was auch immer die hier umschlagen

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^ Südlich von Aral

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^ Dromedare/Kamele südlich von Aral

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^ Dromedare/Kamele südlich von Aral. Gibt hier in der Steppe einige Gebiete mit Kamelherden.

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^ Dromedare/Kamele südlich von Aral

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^ Hatte zuvor noch nie Kamele außerhalb eines Zoos gesehen, umso toller, dass die gerade die Straße überquerten.

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^ Aral-Baikonur

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^ Busse, PKWs und LKWs haben in Kasachstan/Kirgisistan(/Russland?) gerne mal eine Schräglage - aber immer nach rechts. Außerdem muss wohl bei LKWs und Bussen das Kennzeichen nochmal groß am Heck stehen.

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^ Gefühlt mitten im Nirgendwo sind neben Kamelen oder Pferden auch immer mal wieder Kühe am Straßenrand zu sehen

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^ Aral-Baikonur

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^ Aral Audany

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^ Vögel (evtl. Tauben, irgendwo hatten wir mal massig Tauben mitten am Land gesehen, was für mich eher ungewöhnlich ist, da ich Tauben ja egtl. nur in der Stadt kenne)

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^ Café/Raststation neben der Straße

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^ Manty auf Kasachisch - ohne Smetana, wie in Russland, dafür mit einer schärferen, roten Sauce.
Mit Cola kostete das übrigens lediglich ca. 2,30 €. Später nahm ich mir anderswo noch ein Kartoffel-Piroshki mit, das kostete dann nur ca. 0,30 € - selten, dass man um so wenig Geld so satt wird :)

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^ Diese Stadt- bzw- Regions-schild-skulptur-wasauchimmer an den Straßen in Russland bzw. ehemaligen UDSSR-Staaten sind immer wieder nett.

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^ Baikonur am Horizont

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^ Baikonur

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^ Baikonur / Baykonyr / Baikonyr

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^ Baikonur

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^ Baikonur, da vorne darf man dann nur noch mit Passierschein weiter

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^ Baikonur

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^ Baikonur, die Preise an den Tankstellen sind in Rubel angegeben (Baikonur ist ja von Russland gepachtet) - und in die Stadt kommt man wohl auch nur mit einem Passierschein.

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^ Baikonur

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^ Südlich von Baikonur, neben der Straße

Das Fahren in der Steppe (insb. beschleunigt in der Webcam) erinnerte teilweise an alte C64-Autospiele, die gleiche (sich wiederholende) Landschaft laufend ;)

Auf der ab Qysylorda nun 2x2-spurig ausgebauten Straße gibt es immer wieder 40er Beschränkungen, die weder sinnvoll scheinen noch aufgehoben werden. Wobei das Nicht-Aufheben der Beschränkungen in diesen Ländern ja eh usus ist. Wie lang die dann gelten, weiß man zumindest als Ausländer also nicht. 10m? 50m? 100m? Situationsabhängig? Also ignoriert man diese Schilder irgendwann. Und wird dann von der Polizei angehalten, die auf der anderen Straßenseite der 4-spurigen Straße stand und mich mit ihrem Videomessgerät aufgenommen hatten. Angeblich 105 km/h bei erlaubten 40. Ob es da jetzt wirklich ein 40er Schild gab, konnte ich nicht sagen, wie schnell genau ich war, ebenso wenig. Lt. Dashcam im Nachhinein war das 40er Schild erst bei der Einfahrt nach der Kreuzung, die Polizei stand davor. Ob sie mir auf dem Video mein Auto von hinten oder vorne (da wäre dann keine Beschränkung gewesen) gezeigt hatten, weiß ich auch nicht mehr.

Jedenfalls waren sie technisch gut ausgestattet und übersetzten ihre Wünsche mit Spracheingabe am Handy dank Google Translate. Ich könnte mir aussuchen, ob ich die 68000 Tenge Strafe beim nächsten Grenzübertritt bezahle, oder gleich sofort. Da ich aber nicht mehr so viel hatte, wurden mir zu einem viel zu schlechten Wechselkurs 200,- € abgeknöpft. Natürlich ohne Beleg, Abzocke pur. Trinc hätte sich das nicht gefallen lassen, ich wollte hier und später nicht noch viel Zeit damit aufwenden oder gar einen einkassierten Führerschein oder Probleme bei der Ein/Aus/Einreise riskieren. Später passte ich dann natürlich mehr auf, tw. komplett sinnlos, diese Beschränkungen. Die meisten Bushaltestellen samt Zebrastreifen über die Autobahn, ebenso wie die meisten Abzweigungen, sind ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Vereinzelt steht dann eben mal ein 40er.

Später in einem Baustellenteil hatte ich trotz nur knapp über den erlaubten 50 km/h eine schadhafte Dehnfuge nicht gesehen, was einen ordentlichen Krawall machte. Ob das oder ein anderes Loch die Schuld war, weiß ich nicht, aber lt. Trinc hab ich nun rechts vorne irgendein Problem, das man wohl bisher nur gering wahrnimmt.. (Am nächsten Tag oder so sah ich, dass das Wuchtgewicht am Rad rechts vorne fehlt, also wird's wohl nur das sein.)

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^ Mond-Halo mit Flugzeug

Das Hotel in Astana, das wir am Stadtrand gebucht hatten, um nicht nervig lang durch die Stadt fahren zu müssen, hat zwar riesige Zimmer, aber keins mit zwei getrennten Betten, weshalb wir 2 Zimmer um ca. je 37,- € (?) genommen hatten. Frühstück gibt's leider erst ab 8 Uhr, was uns zu spät ist, da wir um 7 Uhr Ortszeit (6 Uhr Usbekistan-Zeit) los wollen, damit es an der Grenze zu Usbekistan nicht zu voll wird und wir nachmittags noch skifahren können. Leider ist das Zimmer wieder etwas arg warm..

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^ Riesiges Hotelzimmer in Schymkent

Einen kleinen ersten Dämpfer gab das mit dem Plan, in Usbekistan Ski zu fahren, beim Durchforsten des usbekischen Skiforums: Auf der Straße nach Chimgan gab es irgendeinen Hangrutsch oder so, und die Hauptstraße ist gesperrt, dafür ein alter Bypass offen, auf dem nun aber keine Busse und Minibusse fahren ("to ensure the safety of citizens and foreign visitors, trips by buses and minibuses in the direction of Chimgan are temporarily suspended.") - was das für uns wohl Auswirkungen haben wird?!

Paar Dashcam-Sequenzen von heute:
0:00-4:30 Fahrt durch Aral (komplett)
5:05 Dromedare/Kamele
6:30 Baikonur

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Florian86 » 25.01.2018 - 14:17

Der Kran am Stadt- bzw- Regions-schild-skulptur-wasauchimmer ist ja megasüß! :-)

Das Fahren im platten Land hingegen klingt etwas eintönig. Vorbildlich ist aber die Beschriftung der Ortschaften in kyrillischen und lateinischen Buchstaben, bzw. Substation (Umspannwerk, oder?) ist ja letzten Endes sogar ne Übersetzung: auf kyrillisch steht da ja was mit "pod", was ja auch wieder "unter" heißen müsste.

Das Nicht-Aufheben von Geschwindigkeitsbegrenzungen nervt tatsächlich, gabs auf dem Balkan, insbesondere in Albanien auch häufig - und teilweise sinds dann auch absurd geringe Geschwindigkeiten, die eh keiner fährt. Kann es sein, dass solch eine Begrenzung nach einer Einmündung aufgehoben wird?

Die 200€ an die Polizisten tun mir Leid, aber leider sitzen sie am längeren Hebel. :-( Und die ca. 30€ Wechselaufschlag sind bei 170€ Strafe ja auch fast schon wurscht. :-D Wobei man auch sagen muss: würden die Polizisten (und andere Beamte) ordentlich bezahlt werden, würde es sicher auch weniger Korruption geben. Schwarze Schafe gibts sicher auch bei uns in Westeuropa, aber bei weitem nicht so viele...

Meine persönlichen Erfahrungen mit Polizisten im nicht ganz so östlichen Ostblock waren durchaus unterschiedlich:
- Litauen 1: Ausweis einbehalten, dass wir zur Bank fahren konnten, im Anschluss Beleg über - ich meine - 100 Litas (30€) erhalten
- Litauen 2 (von Freunden erzählt): "Heute Spezialpreis 150 Litas (45€)...", gab natürlich keinen Beleg.
- Litauen 3: ich halte vor ner Kreuzung am Straßenrand und schau auf ne Karte, ein Stück nach der Kreuzung wartete die Polizei. Ich bieg an der Kreuzung in ne Staubstraße ab, ohne an den Polizisten vorbei zu fahren. Polizei kommt hinterher und hält mich an. "Was haben Sie auf der Karte gesucht?". Habs gezeigt, diese und jene Straße... OK, passt alles. Aber gesagt, ob wir wirklich richtig sind, ham sie net...
- Lettland: ca. 15km/h zu schnell, kurz vor der litauischen Grenze. Polizisten sind zu zweit, sagen, dass das was kostet. Ich solle aber warten, sie müssen ein offizielles Dokument ausstellen. Mir bangt schon vor ner unheimlich hohen Strafe. Dann die Erleichterung: 5 Lats (umgerechnet 7,50€). "Kann ich gleich bar zahlen?" - "Nein, ist nicht erlaubt. Müssen sie überweisen..."
- Albanien: Ansprache auf Albanisch... "Sorry, we don't understand". Kollegin geholt, die konnte Englisch. Beide sehr freundlich, kurze Kontrolle von Führerschein und Autopapieren. Dann: "Sie fuhren ohne Abblendlicht. Denken Sie bitte das nächste Mal dran." Keine Strafe, nicht mal ne Verwarnung.
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2016/17: Sölden ~ Gurgl ~ Flachau/Wagrain/St. Johann ~ Bad Gastein/Bad Hofgastein(x3) ~ Dorfgastein/Großarl ~ Hochkönig ~ Spitzingsee ~ Kampenwand/Hochfelln ~ Etzelwang/Osternohe ~ Kellerjoch/Pertisau ~ Jenner ~ Tiroler Zugspitzregion(x2) ~ Ski Arlberg(x6) ~ Kühtai/Hochötz
2015/16: Kitzbühel ~ Skicircus ~ Skiwelt ~ Spitzingsee ~ Sudelfeld ~ Jöchlspitze ~ Warth-Schröcken/Lech-Zürs(x6) ~ Gitschberg/Jochtal ~ Kronplatz ~ Sella Ronda ~ Folgarida/Marilleva/Madonna di Campiglio/Pinzolo(x4,5) ~ Pejo(x0,5) ~ Tonale ~ Carezza
2014/15: Gurgl ~ Sölden ~ Snow Arena (Druskininkai) ~ Liepkalnis (Vilnius) ~ Stari Vrh ~ Warth-Schröcken/Lech-Zürs(x4) ~ Skijuwel Alpbach-Wildschönau ~ Sudelfeld ~ Kampenwand ~ Hochfelln ~ Hohenstein und Osternohe ~ Skiwelt ~ Hochzillertal/Hochfügen ~ Samnaun/Ischgl ~ Serfaus/Fiss/Ladis ~ Wettersteinbahnen ~ Garmisch Classic(x2) ~ Brauneck ~ Silvretta Montafon ~ Malbun

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 26.01.2018 - 07:42

Florian86 hat geschrieben:
25.01.2018 - 14:17
Das Nicht-Aufheben von Geschwindigkeitsbegrenzungen nervt tatsächlich, gabs auf dem Balkan, insbesondere in Albanien auch häufig - und teilweise sinds dann auch absurd geringe Geschwindigkeiten, die eh keiner fährt. Kann es sein, dass solch eine Begrenzung nach einer Einmündung aufgehoben wird?
Auf diesen Straßen war es entweder mitten im oder nach dem Beschleunigungsstreifen oder vor/mitten bei einem U-Turn, aber eben nicht immer. Da die Seitenstraßen normalerweise nicht geteert sind und man ein Schleuderzeichen dabei hat, geh ich davon aus, dass es wg. eventuell verdreckter Straßen ist. Im Stadtgebiet kann man sich ja so helfen, dass man aufpasst, wo auf der Gegenseite ein Schild steht und davon ausgehen, dass es ab dann wieder aufgehoben ist. Bzw. wenn ein Kurvensymbol dabei ist, gilt's eben nur während der Kurve. Oder es steht eine Längenangabe dabei, dann muss man eben auf seine km-Anzeige am Tacho schauen.

Irgendwo dieser Tage hatten wir auch noch einen kuriosen Fall mit Polizisten, die uns angehalten hatten, die fragten irgendwas, wobei ich da nur "normal" verstand - und sie belustigten sich irgendwie. Danach machten sie noch eine "Poppen"-Gebärde mit der Hand - anscheinend wollten sie wissen, ob wr schwul wären. Ja klar, selbst wenn wir es wären - was wir nicht sind - würden wir das gegenüber Polizisten in solchen Ländern zugestehen und uns evtl. verhaften lasen oder was..
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Kasachstan-Kirgisistan, 31.12.2017

Beitrag von starli » 26.01.2018 - 07:44

Zentralasien Tag 9: So, 31.12.2017 - Шымкент/Shymkent-(Usbekistan)-Talas/Талас (km 7.297,6 / Diff. 601,5 km)

Heutiges Ziel wäre eigentlich Skifahren in Chimgan in Usbekistan gewesen. Um 7 Uhr Ortszeit (6 Uhr usbekische Zeit) hätte es losgehen sollen, allerdings verschlief ich meine 4 Wecker am Iphone und wurde um 7:20 vom Zimmertelefon wachgeklingelt - Trinc ist bereits unten und warte auf mich. Na dann halt wieder kein Duschen heute. (Obwohl es vermutlich so war, dass ich die 3-4 Wecker einfach weggeklickt und ignoriert hab, war es heute, am Tag als ich den Bericht online setzte, tatsächlich so, dass die Wecker an meinem iPhone tonlos waren - mehrfach nach meinem "normalen" Wecker, der mich weckte, ausprobiert - es kam kein Ton heraus, bis ich das iPhone neu gestartet hatte. Gut, dass mir das noch nicht alleine im Hotel passiert ist, wo ich in letzter Zeit keinen Zweitwecker mehr dabei hatte, was ich nun wieder überdenken werde ..)

Auf dem Weg zur Grenze verpasste ich die eine Ausfahrt, weil ich von einem anderen Übergang an der Karte in meinem Navi ausging, was uns ca. 'ne Stunde gekostet hatte, weil wir meinten, dort könnten wir nicht rüber, weil die Tore verschlossen waren - nun, das waren sie auf der zweiten Grenze dann genauso. Vor der zweiten Grenze, paar hundert Meter davor, war ein ziemlicher "Aufruhr", hunderte Autos und noch mehr Menschen (siehe auch Dashcam). Danach war's wieder leerer, und an der Grenze fast wieder das gleiche, hunderte Leute um uns rum, die auf uns zustürmten, uns (illegal) Geld wechseln wollten, die eine hatte noch Zollzettel (wozu soll ich den jetzt brauchen), sie rissen uns die Türen auf (das geht ja mal gar nicht!), der eine erklärte dann, nur ich kann im Auto rüber und Trinc müsste getrennt durch die Passkontrolle oder so, wir (oder zumindest ich) kamen uns vor wie Hasen, umzingelt von einem Rudel Wölfe, dazu die mit Ketten verschlossenen Grenztore, HILFE, das war uns dann alles zu viel und angeblich soll ja die Grenze in UZ noch viel schlimmer sein, und jetzt sind wir hier nur an der KZ-Exit-Grenze. Also nahmen wir zur Kenntnis, dass wir das UZ-Visum erneut umsonst bezahlt hatten und entschieden uns, das hier zu canceln und fuhren richtung Kirigistan / Too Ashuu. Da die untere Strecke evtl. schöner sein könnte, nahmen wir die Grenze bei Taraz und ein Zimmer in Talas. Kurz vor der Grenze füllten wir den 20l Kanister Benzin in den Tank, um nicht evtl. an der Grenze Probleme zu bekommen. Trinc hatte da ja bei unserer Reise das Problem beim Verlassen in Russland. So einen 20l-Kanister einzufüllen benötigt 2 Personen, eine, die den schweren Kanister mit beiden Häden trägt und eine, die den Trichter hält und von Benzin übergossen wird ;) Dass der Trichter dann eine Zeit lang im Auto nach Benzin roch, ist logisch, aber nicht all zu störend.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Türkis: Strecke 31.12.2017 (602 km)

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^ Shymkent-Tashkent

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^ Shymkent-Tashkent. Die Straße ist hier ganz schön steil, weil direkt.

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^ Shymkent-Tashkent

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^ Nähe der Grenze zu Usbekistan. Viele Leute, so viele Autos.

(Von der Grenze selbst hab ich dann kein Foto gemacht.)

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^ Noch Platz frei im Auto

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^ Rechte Seite - auch hier wäre noch etwas Platz

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^ Linke Seite, gut voll. Gut übrigens, dass die Türen am Ignis so schön weit aufgehen ;-)

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^ Tashkent-Shymkent

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^ Das da links oben soll wohl ein Schiff sein ..

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^ Tashkent-Shymkent

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^ Ringstraße um Shymkent, teils recht schlechter Zustand.

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^ Ringstraße um Shymkent, was auch immer nun hier los sein mag..

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^ Ich folgte einem Schild nach Almaty und zweigte auf diese Straße ab, die sich dann leider abschnittsweise als sehr schlecht rausstellen sollte (siehe Dashcam). Keine Ahnung, warum da ein Schild stand. Ich nahm an, dass man irgendwann mal über die Gleise und zur Autobahn kommen müsste, aber man blieb ewig weit auf dieser Straße und es gab dann auch keine weiteren Schilder mehr.

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^ Dafür hatte man dann von hier aus nochmal einen netten, weiter entfernten Blick auf die Berge und man sparte sich den Verkehr und die schlechten Straßen in Shymkent.

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^ Berge südlich von Shymkent

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^ Die Straße war aber teilweise ein Hindernisparcour.

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^ Shymkent-Taras

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^ Shymkent-Taras

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^ Öffentliche WCs, inkl. Cafés, sind in Kasachstan und Kirgistan ausschließlich zum stehen/hocken. Da reicht dann wohl auch die kurze Türe ;)

Gut, man ist ja solche WCs aus Italien gewohnt, allerdings sind sie hier tatsächlich noch häufiger anzutreffen, denn wie gesagt auch Cafés (d.h. normale Restaurants) haben nur Steh-WCs, meist abseits in einem eigenen Gebäude. Wobei die italienische Version, also mit Porzellan und WC-Papier, schon die Luxusversion in KZ/KG ist. An Tankstellen und in Skigebieten ist das dann eher ein Holz- oder Metallverschlag mit nur einem rechteckigen oder runden Loch im Holz- oder Betonboden. Mit Glück gibt's auch Toilettenpapier. Fließendes Wasser zum Händewaschen etc. gibt's in den zuletzt genannten Anlagen aber nie.


Bild
^ Cowboy

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^ Shymkent-Taras

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^ Shymkent-Taras

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^ Shymkent-Taras. Hier im Süden Kasachstans und auch in Kirgistan sieht man übrigens viele, die mit dem Pferd statt dem Auto unterwegs sind.

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^ Shymkent-Taras. In den Bergen um Shymkent gibt es übrigens keine Skigebiete. Gut, läge eh gerade nicht genug Schnee.

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^ Shymkent-Taras

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^ Shymkent-Taras. Schlechte Stücke auf den Straßen gibt es immer wieder, werden aber auf den Hauptverbindungen mit Warnschildern gut angezeigt (im Gegensatz zu Russland!!)

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^ Shymkent-Taras. Danach ging's in den Nebel.

Die Grenze nach Kyrgyztan/Kirgisistan war dann sowohl beim KZ-Exit wie auch beim KG-Entry komplett unproblematisch (auch KG ist in der Zollunion mit Russland), wobei wir uns auch hier trennen mussten, erstmal mussten wir beide zur Passkontrolle, dann musste Trinc zu Fuß weiter und ich im Auto, erst nach dem Grenzgelände in KG durfte Trinc wieder einsteigen. Aber es war recht leer und wir wurden nicht weiter kontrolliert. In Summe dauerten beide Grenzen lediglich 35 Minuten, viel schneller ist das in diesen Ländern nicht machbar.

Komischerweise fragte uns so ziemlich jeder Zöllner, die meisten Polizeistreifen und einige Tankstellenmitarbeiter, ob wir Gewehre hätten und zum Jagen hier seien. Entweder sie hielten unsere Ski in den Skisäcken dafür oder die meisten ausländischen Touris sind auf Jagdurlaub?! Ansonsten fragten uns natürlich die Leute an den Tankstellen auch ziemlich regelmäßig, wo wir her kommen. Manche schätzten eigenartigerweise Frankreich. Jedenfalls waren alle recht freundlich.

Die Straßen in KG waren nervig schlecht, zwar keine tiefen Schlaglöcher, aber eben sehr unruhig und mit meinem Auto meist nur um die 40 km/h möglich. In Talas wurde ich von der Polizei in Zivil angehalten und musste mal wieder was abdrücken, weil ich angeblich die 40 km/h ignoriert hatte und 55 oder 60 gefahren bin (60 darf man ja innerorts fahren und hier waren die Straßen endlich mal gut, ob da jetzt ein 40er Schild stand oder nicht, weiß ich nicht, es gab genügend davon), die 1000 Som waren aber recht günstig (ca. 12,- €), also egal.

Trinc hatte zuvor ein Zimmer in Talas gebucht, da die dortigen Hotels aber nicht auf booking.com waren, nahm er ein "Guest house", also nur ein Privatzimmer - mit über 30,- € auch nicht gerade günstig und eben leider ohne eigenes WC, zudem lag es möglichst weit von der Hauptstraße weg (was in diesen Ländern meist schlechte Straßen bedeutet). Ich bekam zwar immerhin ein gutes, lokales Abendessen, aber im Prinzip sind mir solche Unterkünfte zu privat und bevorzuge da lieber Hotels.

Bild
^ Zimmer in einem Gästehaus in Talas, Kirgisistan

Allerdings wurde uns von den Vermietern erzählt, dass die Passstraße vor dem Skigebiet (nicht die im Skigebiet) recht schwierig zu fahren sei, angeblich viel und tiefer Schnee, auch mit Allrad evtl. Schneeketten nötig und evtl. könnte es auch mit der Bodenfreiheit schwierig werden. Na super. Aber keine Ahnung, von wann seine Info waren und wann er zuletzt da rüber gefahren ist.

Paar Dashcam-Sequenzen von heute:
(Versehentlich hatte ich die Grenze KZ-KG mitgefilmt)

Direktlink


(Fortsetzung folgt - in einigen Tagen - mit einem Skibericht in einem eigenen Topic.)
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Re: Kasachstan-Kirgisistan, 31.12.2017

Beitrag von Titanium » 26.01.2018 - 11:02

starli hat geschrieben:
26.01.2018 - 07:44
Obwohl es vermutlich so war, dass ich die 3-4 Wecker einfach weggeklickt und ignoriert hab, war es heute, am Tag als ich den Bericht online setzte, tatsächlich so, dass die Wecker an meinem iPhone tonlos waren - mehrfach nach meinem "normalen" Wecker, der mich weckte, ausprobiert - es kam kein Ton heraus, bis ich das iPhone neu gestartet hatte. Gut, dass mir das noch nicht alleine im Hotel passiert ist, wo ich in letzter Zeit keinen Zweitwecker mehr dabei hatte, was ich nun wieder überdenken werde ..
Für das erste "Problem", das wegklicken, am Besten Wecker/Handy so hinlegen, dass man vom Bett aus nicht drankommt, sondern aufstehen muss, um ihn auszumachen. Das zweite Problem, dass der iPhone-Wecker manchmal lautlos ist, hatte ich selbst zwar noch nicht, aber habe schon von dem Problem gehört. Daher nutze ich auch immer noch, wenn immer möglich einen "richtigen" Wecker, wobei da natürlich wenn er mit Netzbetrieb ist immer die Gefahrt von Stromausfall besteht.
starli hat geschrieben:
26.01.2018 - 07:44
Vor der zweiten Grenze, paar hundert Meter davor, war ein ziemlicher "Aufruhr"
Scheint wohl öfter dort an der Grenze bisschen chaotisch zuzugehen: https://eurasianet.org/node/67767
starli hat geschrieben:
26.01.2018 - 07:44
In Summe dauerten beide Grenzen lediglich 35 Minuten, viel schneller ist das in diesen Ländern nicht machbar.
Wirkt auf der Dashcam viel länger, da ihr im Hellen reinfahrt, und komplett im Dunkeln raus. Beim Blick auf die Karte wird aber klar, dass ihr etwa auf der Höhe von Rom seid und im Süden die Sonne immer recht schnell verschwindet. Wenn man mal Grenzen in "exotischen" Ländern überquert hat, weiß man erst wie komfortabel es in Europa ist mit den offenen Grenzen. Selbst früher vor Schengen-Zeiten war es ja meistens ein Durchwinken, bzw. als ich vorletztes Jahr während der wieder eingeführten Kontrollen von Dänemark nach Schweden gefahren bin, wurde kurz ins Auto geleuchtet und weiter ging es. Vielleicht besser, dass ihr die usbekische Grenze dann doch nicht versucht habt, laut Berichten im Internet sind dort Wartezeiten von bis zu 10 Stunden.
starli hat geschrieben:
26.01.2018 - 07:44
Also nahmen wir zur Kenntnis, dass wir das UZ-Visum erneut umsonst bezahlt hatten und entschieden uns, das hier zu canceln und fuhren richtung Kirigistan / Too Ashuu.
Was spricht für euch dagegen, so eine Reise per Flugzeug anzugehen, außer dass ihr weniger mitnehmen könnt? Z.B. Flug nach Usbekistan, vor Ort einen 4WD-Mietwagen (evtl. mit Fahrer, weil nicht sicher ist, ob man als Ausländer selbst fahren darf), alles abklappern, wo ihr hinwollt, dann per Flugzeug weiter nach Kirgisistan usw. Das bekommt man sicher mit entsprechend Vorlauf organisiert. Auf die Schnelle mal geguckt, in die Richtung sind Turkish Airlines und Aeroflot das günstigste, da scheint jeweils ein paar Ski kostenlos mitgenommen zu werden. Würde euch ein paar Ski nicht reichen? Wahrscheinlich kriegt man auch vor Ort noch Ski geliehen. Die Kontrollen an den Flughäfen sind i.d.R. wesentlich organisierter als die Grenzübergänge über Land. Ich verstehe schon, dass man auf einem Roadtrip viele Eindrücke bekommt, die man verpasst, wenn man drüberfliegt. Allerdings waren die Fahrten durch die Steppe wohl schon teils monoton. Da es euch ja (auch) schwerpunktmäßig ums Skifahren geht, wart ihr bis hier 5 Tage nur auf der Straße ohne auf den Ski zu stehen und zurück wird es wahrscheinlich ähnlich gewesen sein. Warum nutzt ihr die Zeit (sprich Urlaubstage) nicht eher, um tatsächlich Ski zu fahren?
starli hat geschrieben:
26.01.2018 - 07:44
^ Türkis: Strecke 31.12.2017 (602 km)
Da seid ihr dann ja tatsächlich ein ganzes Stück auf der M41 gefahren, zu der auch der Pamir Highway gehört. Wenn ich mich richtig erinnere, wollte trincerone beim letzen Mal auch dort hin. Kilometermäßig wäre es bis zum eigentlichen Pamirgebirge aber doch noch ein gutes Stück gewesen.

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Florian86 » 26.01.2018 - 11:25

starli hat geschrieben:
26.01.2018 - 07:42
Irgendwo dieser Tage hatten wir auch noch einen kuriosen Fall mit Polizisten, die uns angehalten hatten, die fragten irgendwas, wobei ich da nur "normal" verstand - und sie belustigten sich irgendwie. Danach machten sie noch eine "Poppen"-Gebärde mit der Hand - anscheinend wollten sie wissen, ob wr schwul wären. Ja klar, selbst wenn wir es wären - was wir nicht sind - würden wir das gegenüber Polizisten in solchen Ländern zugestehen und uns evtl. verhaften lasen oder was..
Zwei westeuropäische Männer im vollbeladenen Auto, das ist ja schon sehr verdächtig... :D Und "normal" kann ja durchaus auch in Bezug auf die sexuelle Orientierung verstanden werden. Ansonsten: auch wenn Schwulsein in Kasachstan und Kirgistan (im Gegensatz zu Usbekistan und Turkmenistan) legal ist, würd ich das weder vor Polizisten noch vor Fremden zugeben. Auch in Albanien hatten wir bei einem Vermieter mal ein recht privates Gespräch, ham das Thema dann aber ausgeklammert. Auch in anderen Balkanstaaten/osteuropäischen Ländern wär ich eher vorsichtig. Wenn man Leute besser kennt, ist das natürlich was anderes und eine gewisse Offenheit auch angebracht.

starli hat geschrieben:
26.01.2018 - 07:44
Bild
^ Das da links oben soll wohl ein Schiff sein ..
Die Arche Noah, oder? ;-)

starli hat geschrieben:
26.01.2018 - 07:44
Trinc hatte zuvor ein Zimmer in Talas gebucht, da die dortigen Hotels aber nicht auf booking.com waren, nahm er ein "Guest house", also nur ein Privatzimmer - mit über 30,- € auch nicht gerade günstig und eben leider ohne eigenes WC, zudem lag es möglichst weit von der Hauptstraße weg (was in diesen Ländern meist schlechte Straßen bedeutet). Ich bekam zwar immerhin ein gutes, lokales Abendessen, aber im Prinzip sind mir solche Unterkünfte zu privat und bevorzuge da lieber Hotels.

Bild
^ Zimmer in einem Gästehaus in Talas, Kirgisistan
Was für ein schönes Zimmer, liebevoll eingerichtet - besonders die Heizkörper und der Sitzteppich! ;-) Und nein: das soll eigentlich nicht ironisch sein, auch wenn es vielleicht so klingen mag. Mir persönlich gefallen solche Privatunterkünfte meistens deutlich besser als Hotels.
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Re: Kasachstan-Kirgisistan, 31.12.2017

Beitrag von starli » 26.01.2018 - 12:25

^ Ja, da hat natürlich jeder seine Präferenzen. Air-BnB oder wie das heißt, wäre jedenfalls auch nichts für mich ;)
Titanium hat geschrieben:
26.01.2018 - 11:02
Für das erste "Problem", das wegklicken, am Besten Wecker/Handy so hinlegen, dass man vom Bett aus nicht drankommt, sondern aufstehen muss, um ihn auszumachen.
Ja, mach ich normalerweise auch, wenn ich wirklich unbedingt aufstehen muss (Fähre z.B.), hier dachte ich, 3-4 Wecker würden auch reichen, was sie normalerweise auch tun ;)
Vielleicht besser, dass ihr die usbekische Grenze dann doch nicht versucht habt, laut Berichten im Internet sind dort Wartezeiten von bis zu 10 Stunden.
Uns war natürlich auch nicht klar, inwieweit der 31.12. die Situation verschlechtert hatte - aber ja, spätestens wenn der Zoll in Usbekistan dann anfängt, sämtliche Dateien auf Computer, externen Festplatten, USB-Sticks usw. zu kontrollieren (hauptsächlich wg. ihres Pornographie-Verbotes), wird's mühselig. Aber es gibt auch Berichte von zügigen Grenzübertritten dort.

Was spricht für euch dagegen, so eine Reise per Flugzeug anzugehen, außer dass ihr weniger mitnehmen könnt? Z.B. Flug nach Usbekistan, vor Ort einen 4WD-Mietwagen (evtl. mit Fahrer, weil nicht sicher ist, ob man als Ausländer selbst fahren darf), alles abklappern, wo ihr hinwollt, dann per Flugzeug weiter nach Kirgisistan usw. Das bekommt man sicher mit entsprechend Vorlauf organisiert. Auf die Schnelle mal geguckt, in die Richtung sind Turkish Airlines und Aeroflot das günstigste, da scheint jeweils ein paar Ski kostenlos mitgenommen zu werden.
Naja, flexibler ist man halt mit dem Auto, insb. wenn man dann wg. Schneemangels oder Wetter umdisponiert z.B. - außerdem wollten wir ja auch mal die Strecke durch Kasachstan sehen/fahren .. Aber Usbekistan werden wir, wenn, dann das nächste Mal mit dem Flugzeug angehen, ja, da wird dann auch 1 Paar Ski reichen.

Was mich angeht - abgesehen davon, dass ich noch nie geflogen bin - ist auch die Tatsache der erlebbaren Entfernung (man spürt mehr, wie weit man weg ist) und die Entschleunigung (früher war man auch für Fahrten innerhalb Europas mehrere Tage unterwegs), für Trinc war es etwas positiv, dass die Zeitzonenverschiebung nicht ganz so hart war, wobei selbst das über Tage verteilt für ihn schwierig war und ja, das Erlebnis auf einem Road Trip hat halt auch seinen Reiz.
Da seid ihr dann ja tatsächlich ein ganzes Stück auf der M41 gefahren, zu der auch der Pamir Highway gehört. Wenn ich mich richtig erinnere, wollte trincerone beim letzen Mal auch dort hin. Kilometermäßig wäre es bis zum eigentlichen Pamirgebirge aber doch noch ein gutes Stück gewesen.
Ja, da wären wir auch gerne nochmal ein Stück reingefahren. Wir hatten später (d.h. am Ende) noch überlegt, über Osch nach Usbekistan zu fahren, haben es aber aus verschiedenen Gründen doch sein lassen. Trinc möchte den Pamir auch nach wie vor sehr gerne (und im Winter) fahren, allerdings aktuell lieber mit dem Flieger hin und dann ein Auto samt lokalem (Mit-) Fahrer mieten, so dass es auch kein Problem über die Grenzen gibt. Ob ich dann da auch dabei sein werde, weiß ich nicht, im Winter will ich tendenziell doch lieber Skifahren als tagelang mit dem Auto unterwegs zu sein, aber interessieren würde mich das schon, weil das Stück von Talas zum Too Ashuu - Skigebiet am nächsten Tag mit das beste der ganzen Reise war.

-

Jetzt hab ich beim WC-Text oben doch glatt noch vergessen, dass man in diesen Ländern anscheinend das Toilettenpapier generell in den Mülleimer anstatt ins WC (bei welchen mit Kanalisationsanschluss) werfen soll - was dann natürlich eine zusätzliche Duftmarke hinterlässt, insb. in so einer Privatunterkunft .. In Hotelzimmern und teils auch anderswo hab ich (wir) uns daran aber nicht gehalten, entweder weil nichts da stand oder ich den Text nicht verstanden habe, ob es nun gewünscht wird oder nicht.
Zuletzt geändert von starli am 25.05.2018 - 17:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von ghostbikersback » 26.01.2018 - 13:41

Super Aktion, toller Bericht und insgesamt eindrucksvoll! Freue mich auf die Fortsetzung!

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Titanium » 26.01.2018 - 14:40

Was hat euch eigentlich dazu bewegt, statt durch die Ukraine dieses Mal den (Um)Weg über das Baltikum zu nehmen? Hat sich die Sicherheitslage dort in den letzten 2 Jahren verschlechtert?

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 26.01.2018 - 17:05

Titanium hat geschrieben:
26.01.2018 - 14:40
Was hat euch eigentlich dazu bewegt, statt durch die Ukraine dieses Mal den (Um)Weg über das Baltikum zu nehmen? Hat sich die Sicherheitslage dort in den letzten 2 Jahren verschlechtert?
Trincerone war letzten Winter über Silvester ja auch in Russland/Murmansk und fand die Grenze über Lettland wesentlich angenehmer, was Handling und wohl auch die Freundlichkeit der Grenzer anbelangt. Wobei er, da er nach St. Petersburg gefahren ist, ja eine andere Grenze genommen hat. Und ich sowohl bei der Einreise in Russland jetzt mit der russischen Grenze, wie auch später retour bei der Einreise dann auf der lettischen Seite nicht wirklich von einem zufriedenstellend angenehmen Grenzübergang sprechen würde. Retour hatte Trincerone glaub ich auch die Befürchtung, in der Ukraine an der Grenze nicht rein zu kommen, weil die Grenzer sich aus irgendeinen Grund blöd anstellen und dann hätten wir natürlich kein zusätzliches Visum mehr für Russland gehabt (wir hatten und benötigten ja das 2-fach-Visum). Ich würde ja nach wie vor gerne in der Ukraine ein paar Skigebiete besuchen ..

Auf den Grenzen nach Kasachstan und Kirgistan fand ich das alles entspannter, wobei uns hier und da auch manche Privatperson geholfen hat, wo wir nun genau hingehen müssen oder was wir auszufüllen haben, denn so ein bisschen unterscheidet sich das von Grenze zu Grenze.
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Beitrag von noisi » 26.01.2018 - 18:35

starli hat geschrieben:
24.01.2018 - 07:32
noisi hat geschrieben:
23.01.2018 - 20:28
wäre durch dubiose Länder gefahren oder hätte schrottrreife Lifte genutzt.
Ja, durch Polen waren wir ja schnell durch :) Scherz beiseite, was ist für dich ein dubioses Land und warum? Da gäbe es für mich jedenfalls "dubiosere" Länder auf der Erde..
Für mich fangen die "dubiosen Länder" östlich des ehem. Eisernen Vorhangs an, je weiter östlich, desto dubioser.

Paar Beispiele:
starli hat geschrieben:In Aktobe war der Verkehr durch die Stadt etwas müßig, da es kaum Spureinzeichnungen gab, was in KZ aber nicht unüblich sein soll.
starli hat geschrieben:Und wird dann von der Polizei angehalten, die auf der anderen Straßenseite der 4-spurigen Straße stand und mich mit ihrem Videomessgerät aufgenommen hatten. Angeblich 105 km/h bei erlaubten 40. Ob es da jetzt wirklich ein 40er Schild gab, konnte ich nicht sagen, wie schnell genau ich war, ebenso wenig. Lt. Dashcam im Nachhinein war das 40er Schild erst bei der Einfahrt nach der Kreuzung, die Polizei stand davor. Ob sie mir auf dem Video mein Auto von hinten oder vorne (da wäre dann keine Beschränkung gewesen) gezeigt hatten, weiß ich auch nicht mehr.
starli hat geschrieben:Ich könnte mir aussuchen, ob ich die 68000 Tenge Strafe beim nächsten Grenzübertritt bezahle, oder gleich sofort. Da ich aber nicht mehr so viel hatte, wurden mir zu einem viel zu schlechten Wechselkurs 200,- € abgeknöpft. Natürlich ohne Beleg, Abzocke pur. Trinc hätte sich das nicht gefallen lassen, ich wollte hier und später nicht noch viel Zeit damit aufwenden oder gar einen einkassierten Führerschein oder Probleme bei der Ein/Aus/Einreise riskieren.
starli hat geschrieben:Irgendwo dieser Tage hatten wir auch noch einen kuriosen Fall mit Polizisten, die uns angehalten hatten, die fragten irgendwas, wobei ich da nur "normal" verstand - und sie belustigten sich irgendwie. Danach machten sie noch eine "Poppen"-Gebärde mit der Hand - anscheinend wollten sie wissen, ob wr schwul wären. Ja klar, selbst wenn wir es wären - was wir nicht sind - würden wir das gegenüber Polizisten in solchen Ländern zugestehen und uns evtl. verhaften lasen oder was..
starli hat geschrieben:Kurz vor der Grenze füllten wir den 20l Kanister Benzin in den Tank, um nicht evtl. an der Grenze Probleme zu bekommen.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von trincerone » 26.01.2018 - 21:33

Das dubioseste Land für mich auf dieser ganzen Reise ist vermutlich immer noch Deutschland, aber den Teil in AT habe ich ja verpasst. ;)

@Grenzen: Der Grenzübertritt UA -> RU hat letztes mal glaube ich ca. 6h-7h gedauert, inklusive komplett Ausräumens von ziemlich allem im Auto, und bei den Ukrainern auch noch abreißen von Verkleidungen im Fahrzeug (teilweise mit dauerhaften (leichten) Schäden). Dagegen war der Grenzübertritt LV <-> RU mE vergleichsweise entspannt. Ich fand zB den kasachischen Zoll bei der Wieder-Ausreise nach RU anstrengender.

Ok, das mit Zeitverschiebung: also 4-4,5h wohl eher. Aber trotzdem ... ;)
Bei RU <-> LV sind eher die Letten teilweise etwas anstrengend, das war in Estland und Finnland jeweils besser. Ich fand aber in beiden Fällen die Ein- und Ausreise nach Russland von der EU aus vergleichsweise unproblematisch (schon deswegen, weil dann alle Englisch sprechen) - das mit dem Schichtwechsel und er falschen Spur war halt Pech bei der Einreise, hat mich persönlich aber nicht sooo sehr gestört - v.a. im Vergleich mit dem Drama damals an der Grenze UA bei -17°C... Mal abgesehen davon, dass die Ostukraine aus bekannten Gründen eh anstrengend ist.
Da bin ich mal gespannt, ich glaube sowas kann man nur hier im Forum lesen
Na, ich glaube nicht. ;)
Zuletzt geändert von trincerone am 26.01.2018 - 22:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von trincerone » 26.01.2018 - 21:38

Ach so: das mit den Privatunterkünften ist Geschmackssache, natürlich. In Talas gab es glaub ich zumindest auf booking.com nichts anderes. Ich fand das auch nett, weil man mal näher an der Kultur und dem täglichen Leben in dem Land ist, ich würde aber vermutlich auch nicht eine ganze Reise so auslegen - generell fand ich die Mischung in Summe eigenltich gut - inklusive kasachischer Trucker-Motels auf dem Rückweg.

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Frankenski » 27.01.2018 - 05:54

So schön die Bilder auch sind aber ich würde mich da unwohl fühlen. Man weiß ja nicht ob mal da heil wieder heimkommt bzw wenn man ausgeraubt wird.
Was hattet ihr denn für eure Sicherheit alles dabei ?

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von bayer » 27.01.2018 - 09:25

Die "bösen Russen" existieren ausschliesslich in ARD, ZDF und Co ...

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Rüganer » 27.01.2018 - 10:17

bayer hat geschrieben:
27.01.2018 - 09:25
Die "bösen Russen" existieren ausschliesslich in ARD, ZDF und Co ...
Aber du siehst, das Brainwashing funktioniert hervorragend.

Ansonsten - immer wieder Wahnsinn, diese Weiten... erinnert mich an meine Trips bis Novosibirsk Anfang der 2000er - fast ohne Internet und booking :D

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Salzkammergut » 27.01.2018 - 11:18

Ich freue mich schon auf deinen Bericht über die Gegend rund um den Issykkul und Karakol.

Gratuliere dir zu dieser tollen Reise und deinem grandiosen Bericht.
Zuletzt geändert von Salzkammergut am 27.01.2018 - 13:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Bergwanderer » 27.01.2018 - 11:43

Frankenski hat geschrieben:
27.01.2018 - 05:54
So schön die Bilder auch sind aber ich würde mich da unwohl fühlen. Man weiß ja nicht ob mal da heil wieder heimkommt bzw wenn man ausgeraubt wird.
Was hattet ihr denn für eure Sicherheit alles dabei ?
Also die beiden waren ja nicht in den USA unterwegs ... :wink: :D

Ansonsten Danke für die eindrucksvollen Bilder und das Ihr uns an Euren Erlebnissen teilhaben lasst !

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von trincerone » 27.01.2018 - 18:05

Also die beiden waren ja nicht in den USA unterwegs ...
Sauber! :D

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