Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Ams » 27.01.2018 - 18:25

Wow, schon gigantisch, welche Strecke ihr da zurückgelegt habt. Bin echt gespant auf die Berichte aus den Skigebieten dort - vor allem die ganzen alten (Selbstbau)-Lifte. Wenn es bloß nicht so umständlich wäre dort hin zu kommen...

Wenn ich hier die Horrorgeschichten über Grenzübergänge östlich der EU lese bin ich irgendwie froh, dass ich in der Gegend üblicherweise per Flieger reise. Meine nächste Reise nach Osten führt mich nach Weißrussland und weiter in die Ukraine - kein Visum nötig und Grenzkontrollen am Flughafen sind doch recht locker. Usbekistan dagegen - alleine wegen der vielen militärischen Straßensperren in grenznahen Problemzonen mit entsprechenden Verhaltensregeln würde ich mich ohne eimheimischen Fahrer dort nicht bewegen wollen.

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von trincerone » 27.01.2018 - 18:38

Ich weiß natürlich nicht, über welche Pässe Du verfügst, aber für gewöhnlich ist BY mW visumspflichtig für westliche Staatsbürger.

Auch ist nach meinem Kenntnisstand, was Risiken, komplizierte Grenzübergänge, hohe Strafandrohungen, ein fremdartiges, schwer verständliches Rechtssystem, etc. Weißrussland die wohl krasseste aller ehemaligen Sowjetrepubliken (mit Ausnahme der nicht offiziell anerkannten sog. abtrünnigen Republiken), weswegen Weißrussland bisher auf allen meinen/unseren Reisen schon gar nicht zur Debatte stand.

Wenn man das hier https://www.auswaertiges-amt.de/de/auss ... eit/201904 mit den entsprechenden Beiträgen zu den zentralasiatischen Republiken vergleicht, sind letztere vergleichweise harmlos.

Mit dem Flugzeug und ohne viel Gepäck (also eben auch ohne KFZ) mag das alles simpler sein, aber allein nicht zu wissen, ob man von BY auf dem Landweg nun gerade raus darf oder nicht, und welche Strafen drohen, falls es versucht, und es gerade für illegal gehalten wird, ist mir äußerst suspekt. Obwohl ich das Land gern mal sehen würde (und ich auch weiß, dass es so einige erfolgreich besucht haben, aber wenn es gut geht, war es im Nachhinein sozusagen immer einfach ;) Das ist ein bisschen wie mit den Lawinen: wenn man schon weiß, dass der Hang nicht abgegangen ist, wirkt er harmloser, als wenn man oben steht, und keine Ahnung hat was gleicht passiert - und beim nächsten mal ist eben wieder dasselbe).

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Ams » 27.01.2018 - 19:31

Seit grob einem Jahr kann man bei Ein- und Ausreise über den Flughafen Minsk (außer man kommt/fliegt von/nach Russland) und maximaler Aufenthaltsdauer von 5 Tagen als EU-Bürger Visumsfrei nach BY. Hab ich letztes Jahr schon genutzt. War aber davor auch einmal mit Visum dort und bin Minsk - St.Petersburg und zurück geflogen. Wegen der offenen Grenze zwischen beiden Ländern war das damals rechtlich eher eine Grauzone, da ich ohne Ein- und Ausreisekontrollen von BY nach RU und zurück bin. Hatte natürlich ein RU-Visa, aber es wurde nie gestempelt. Heutzutage kontrollieren sie scheinbar und es ist offiziell erlaubt. Glaube auf dem Landweg mit Auto darf man als Ausländer aber überhaupt nicht über die BY-RU Grenze. Generell habe ich nichts gutes über die Landgrenzen dort gehört und gebe dir recht, dass man bei Reisen mit dem eigenen Auto das Land meiden sollte.

Ich kenne die zentralasiatischen Länder nicht und somit fehlt mir der Vergleich, ansonsten habe ich den Unterschied zu Russland hauptsächlich an den Speisekarten der Restaurants bemerkt ;D Aber ich habe mich auch höchstens mit Uber-Taxis, dem recht ordentlichen ÖPNV und im Rahmen organisierter Touren fortbewegt. Meine persönliche Einstellung, welches Land "sicher" ist, ist daher etwas anders: Kasachstan und Kirgistan halte ich für fragwürdig, Nordkorea dagegen war bei meiner Reise vor ein paar Jahren ok (und würde aktuell aber in "nicht sicher" fallen).

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von j-d-s » 27.01.2018 - 20:44

Nordkorea ist wohl das sicherste aller Reiseländer. Solange du die Anordnungen der Stasi-Begleiter befolgst passiert dir nichts, Kim Jong-Un braucht schließlich dein hartes Westgeld für seine Luxusartikel.

Gerade wegen der Stasi-Begleiter wird dir auch garantiert niemand in Nordkorea was tun, weil die alle zu Recht Angst vor denen haben.
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von trincerone » 27.01.2018 - 20:58

Das hat ja hier zum Beispiel blendend funktioniert: ;)

https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Warmbier

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von j-d-s » 27.01.2018 - 21:05

Der hat aber auch irgendwas stehlen wollen als Andenken. Also eben halt daneben benommen.

Rechtfertigt natürlich nicht die Reaktion der Nordkoreaner, aber in einer Diktatur Anweisungen oder Gesetze zu missachten war noch allzu klug.
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von trincerone » 27.01.2018 - 22:51

Alter.... :D :D

Das hat er natürlich nicht (s. diverse Zeugenaussagen). Das ist die Methodik, wie man einen solchen Fall aufzieht (davon gibt's in Nordkorea, und auch diversen anderen Staaten noch zig weitere Beispiele), und genau deswegen ist es ein hohes Risiko ein solches Land zu bereisen (und insoweit u.U. auch deutlich gefährlicher als Länder mit terroristischen Gefahren, was allerdings im Einzelfall wieder auf die Gruppierungen und deren Reichweite ankommt).

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Pancho » 28.01.2018 - 17:26

j-d-s hat geschrieben:
27.01.2018 - 20:44
Nordkorea ist wohl das sicherste aller Reiseländer.
Nix wie hin, j-d-s. :lol:

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von j-d-s » 28.01.2018 - 19:24

Na bitte, wenn ihr es für völlig ausgeschlossen haltet, dass sich ein junger Mann aus den USA in Nordkorea daneben benimmt, und die Nordkoreaner einfach weil sie die USA ärgern wollen, einen völlig Unschuldigen Ausländer verhaften, obwohl das viele potentielle Touristen abschrecken wird (wodurch Kim Jong-Un weniger dringend benötigtes Westgeld kriegt), dann bleibt halt dabei.

Vielleicht solltet ihr euch auch einfach nach Zahlen erkunden, wie viel Prozent der westlichen Touristen in Nordkorea verhaftet wurden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das weit unter den Zahlen von vielen anderen, bekannten Reiseländern liegt.
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von trincerone » 28.01.2018 - 19:58

Ja, natürlich, nämlich schon deswegen, weil die Anzahl der Touristen in Nordkorea deutlich unterhalb derer anderer Reiseländer liegt - damit logischerweise auch die derer, die verhaftet werden. Allerdings wird man in den meisten anderen Ländern auch nicht willkürlich zu 15 Jahren Konzentrationslager (oder euphemistischer: Arbeitslager) verurteilt. (In Guantanamo zu enden, ohne rechtsstaatlichen Prozess etc., ist allerdings auch nur mäßig viel besser, zumal man dafür idR ja gerade nicht in die USA einreisen muss, was das ganze nochmal verschärft).

Represäntativ ein Zitat aus der Aargauer Zeitung (es gibt diverse andere Quellen, aber diese bringt es gut auf den Punkt):
Dass geringfügige Zeichen mangelnder Loyalität für das Regime mit drakonischen Urteilen bestraft werden, ist bekannt. Bei Ausländern steht jedoch das politische Kalkül im Vordergrund. So war der Zeitpunkt der Verhaftung von Warmbier kein Zufall. Im März 2016 verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat neue Sanktionen gegen das nordkoreanische Regime. Das Regime antwortete mit der Verhaftung von Otto Warmbier und einem anderen Amerikaner.
Verhaftungen von Staatsbürgern fremder, als feindlich betrachteter Mächte, sind ein gängiges Mittel in Dikaturen mit ansonsten beschränkten Mitteln außenpolitischer Einflussnahme. Die Ziele sind in der Regel Propaganda Zwecke nach innen, und politische Druckmittel und/oder Devisenbeschaffung nach außen. Die Methodik entsprich insoweit derer terroristischer Gruppen bei Entführungen. Ähnliche Vorgehensweisen kennt man aus Diktaturen in Nah-Ost, Nordafrika und Mittel- und Südamerika. Ein Sonderfall stellten die politischen Verhaftungen eigener Staatsbürger der DDR dar, die vorhersehbar zu Freikäufen durch die BRD führten, was ebenfalls der Devisenbeschaffung diente (und propagandistisch verwendet wurde). In jüngster Vergangenheit ist auch die Inhaftierung dt. Staatsbürger in der Türkei in diesem Zusammenhang auffällig, insbesondere in Zusammenhang mit der Unterstützung kurdischer Einheiten im Nord-Irak durch die BRD. Das ist ein riskantes und kurzsichtiges Spiel, weil Deutschland und die EU äußerst wichtige Handelspartner der Türkei sind, und eine kurzfristige Annährung an Russland an diesem Umstand nichts zu ändern vermag.

Staaten mit anderen außenpolitischen Machtinstrumenten greifen auf andere Instrumentarien zurück: von Wirtschaftssanktionen (wenn wirtschaftliche Einflussnahme möglich ist und die Maßnahme öffentlich sein soll), über Militäreinsätze und Einsätze von Sondereinheiten (von relativ öffentlich bis geheim) zu Bestechung und/oder Erpressung von Entscheidungsträgern (wenn die Einflussnahme verdeckt erfolgen soll). Bezüglich nicht-staatlicher Organisationen, wo keine diplomatischen Schwierigkeiten zu erwarten sind, kommen auch Entführungen und geheime Internierung von Führungspersonen vor, vereinzelt auch Ermordung. Sind solche Maßnahmen aus innen- oder außenpolitschen Gründen nicht möglich, kommen auch Bündnisse mit anderen Staaten, die die Möglichkeit zu solchen Maßnahmen haben, in Betracht; vereinzelt auch mit nicht-staatlichen Organisationen, insbesondere wenn die eigene Beteiligung verschleiert werden soll/muss. Diese Instrumentarien stehen aber Staaten wie Nordkorea teilweise gar nicht, teilweise nur, soweit sie durch große Bündnispartner (hier idR die VR China) zumindest gedultet werden, so dass nicht mit unmittelbaren Vergeltungsschlägen gerechnet werden muss, zur Verfügung.

Aber ohne sich jetzt zu sehr in den diversen Details zu verlieren: Die Annahme, dass man sich in einem Nicht-Rechtsstaat durch ein an dortige Regeln angepasstes Verhalten sicher aufhalten kann, ist schon in-sich widersprüchlich, weil die dabei vorausgesetzte vorhersehbare Rechtsanwendung gerade charakterisch für Rechtstaaten ist. Willkür ist klassisches Merkmal von Unrechtstaaten. In einem solchen Staat mag man Glück haben, durch das eigene Verhalten kann man aber nur sehr begrenzt darauf Einfluss nehmen. Dass macht bestimmte Staaten, wie etwa Nord-Korea, zu sehr gefährlichen Reiseländern.

EDIT: Interessant dazu vielleicht auch noch dieser Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Entf%C3%B ... blik_Korea

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Rüganer » 28.01.2018 - 20:19

Willkür ist klassisches Merkmal von Unrechtstaaten.
Wenn man sowas bedenkt, fällt die Reihe bereisbarer Länder äußerst gering aus .

Und auch sogenannte Rechtsstaaten können dich gerne mal ein paar Monate irgendwo schmoren lassen, siehe Griechenland usw.
Und wenn in Österreich "nach Augenschein des Polizisten" die Geschwindigkeit gemessen wird, fällt einem ja auch nix mehr ein.

Ich hatte mit Weissrussland keine Probleme, auch im Lande nicht. Ist aber schon wieder 10 Jahre her. Dabei ist es eigentlich sehenswert, viel Natur.
Ja, natürlich, nämlich schon deswegen, weil die Anzahl der Touristen in Nordkorea deutlich unterhalb derer anderer Reiseländer liegt - damit logischerweise auch die derer, die verhaftet werden.
Das sagt aber nichts über den Prozentsatz aus :)

Juristen ;D (hab auch so eine bei mir im Wohnzimmer sitzen).

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 28.01.2018 - 23:03

Frankenski hat geschrieben:
27.01.2018 - 05:54
So schön die Bilder auch sind aber ich würde mich da unwohl fühlen. Man weiß ja nicht ob mal da heil wieder heimkommt bzw wenn man ausgeraubt wird.
Was hattet ihr denn für eure Sicherheit alles dabei ?
Ich hatte wie das letzte Mal nur mein altes XP-Netbook dabei, zudem die Skier auf dem Dachträger zusätzlich mit einem Schloss festgemacht (weil dort mind. nachts nicht versichert). Außerdem wenn möglich nachts den abgesperrten oder bewachten Hotelparkplatz genommen.

Dass Diebstahl in diesen Ländern durchaus ein Thema ist, hat man insb. an den Parkplätzen schon gemerkt (videoüberwacht, in vielen Hotels eben im Grundstück/abgesperrt; bei den Raststätten (zumeist LKWs) sind die Parkplätze auch häufig bewacht. Außerdem muss man für gewöhnlich vor dem Tanken zur Kasse und entweder sagen, wieviel Liter man tanken will, ggf. in Voraus bezahlen oder ggf. an der Kasse warten, bis der Tankwart fertig ist.

Aber unsicher hab ich mich nirgends gefühlt.

Rüganer hat geschrieben:
27.01.2018 - 10:17
Ansonsten - immer wieder Wahnsinn, diese Weiten... erinnert mich an meine Trips bis Novosibirsk Anfang der 2000er - fast ohne Internet und booking :D
Das war dann sicher nochmal ein ganz anderer Level. Die Straßen waren damals vmtl. auch nochmals schlechter? Oder gerade nicht?
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Florian86 » 29.01.2018 - 11:15

Ams hat geschrieben:
27.01.2018 - 19:31
Glaube auf dem Landweg mit Auto darf man als Ausländer aber überhaupt nicht über die BY-RU Grenze. Generell habe ich nichts gutes über die Landgrenzen dort gehört und gebe dir recht, dass man bei Reisen mit dem eigenen Auto das Land meiden sollte.
Der Landweg ist tatsächlich aktuell problematisch, selbst für Bahnreisende. Es gibt ja z.B. Langläuferzüge Paris - Berlin - Moskau bzw. Nizza - Wien - Moskau (und weitere) der russischen Staatsbahn, die über weißrussisches Staatsgebiet führen. Streng genommen dürften Westeuropäer selbst mit Visum für Weißrussland und Russland diese Züge nicht benutzen. Hierzu die Aussage eines erfahrenen Bahnfahrers und Bahnagenturangestellen aus dem drehscheibe-forum:
nachdem das Thema auf verschiedene Weise hier schon diskutiert wurde, gibt es jetzt zumindest für die Strecke über den Grenzübergang Ezerisce(Gr) (Strecke Minsk-Vitebsk-St.Petersburg) erste Fälle, in denen Fahrgäste, die nicht im Staatsbürger von Belarus oder der Russländischen Föderation sind, aus den Zügen geholt, und ihnen die Einreise verweigert wurde: Artikel (auf Russisch)

Für die Strecke Minsk-Moskau gibt es derzeit keine solche Geschichten,hier gibt es ja auch angeblich ein stillschweigendes Dulden innerhalb der direkten Züge aus der EU nach Russland, aber abseits dieser Strecke sollte man einen Grenzübertritt Belarus-Russland (umgekehrt sollte unproblematisch sein) wohl eher sein lassen...
Eine stillschweigende Duldung (und staatlicher Willkür ausgesetzt zu sein) ist jedoch nicht unbedingt etwas, worauf ich mich bei einer Reiseplanung verlassen würde. In Russland gibts es ja wohl zusätzlich auch noch eine "Grenzzone" an der Grenze zu Belarus, die von Ausländern nicht betreten werden darf. Man scheint aber gerade über gemeinsame Regelungen zu diskutieren, also über eine Art "Mini-Schengen" zwischen Russland und Belarus, d.h. über gegenseitige Visa-Anerkennung. Was dann allerdings mit visafreien Einreisen in die jeweiligen Staaten (z.B. Kreuzfahrtschiffe in St. Petersburg, Flughafen Minsk für 5 Tage, Kanal von Augustów und Nationalpark Belovezhskaya Pushcha) passiert sei dahingestellt.

Mit dem Auto gibt es übrigens eine legale Möglichkeit, von Belarus nach Russland und zurück zu reisen, der auch in dem verlinkten Artikel erwähnt wird: der trinationale Grenzübergang "Drei Schwestern" zwischen Веселовка (Belarus), Сеньковка (Ukraine), Новые Юрковичи (Russland). Dieser befindet sich im Dreiländereck südöstlich von Homel und ist für die meisten EU-Bürger sicher ein ziemlicher Umweg...
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von j-d-s » 29.01.2018 - 20:40

@Nordkorea: Naja, aber Russland und Kasachstan sind auch keine Rechtsstaaten, trotzdem seid ihr ja da hin gefahren. Oder Starli ein paar mal in die Türkei (wobei ich nicht weiß ob er das heute immer noch machen würde).

Auch der Iran und Usbekistan sind Diktaturen. Von daher...
starli hat geschrieben:
28.01.2018 - 23:03

Dass Diebstahl in diesen Ländern durchaus ein Thema ist, hat man insb. an den Parkplätzen schon gemerkt (videoüberwacht, in vielen Hotels eben im Grundstück/abgesperrt; bei den Raststätten (zumeist LKWs) sind die Parkplätze auch häufig bewacht. Außerdem muss man für gewöhnlich vor dem Tanken zur Kasse und entweder sagen, wieviel Liter man tanken will, ggf. in Voraus bezahlen oder ggf. an der Kasse warten, bis der Tankwart fertig ist.
Naja, das mit den Diebstahl haben wir in Europa auch, diverse Viertel von Großstädten sollte man besser meiden und erst recht kein volles Auto dort parken. Bspw. Molenbeek oder bestimmte Vorstädte von Paris oder Marseille.
Saison 16/17 [30]: Gasteinertal, Nassfeld, Alpendorf-Wagrain-Flachau, SHLF/Skicircus, Zauchensee-Flachauwinkl, Schladming/4Berge, Gerlitzen, Skiwelt, vereinigter Arlberg, Skijuwel, Laax, Sulden, Sellaronda, Gstaad, Jungfrau, Crans-Montana, Adelboden, Galibier Thabor, Via Lattea, Val d'Isere/Tignes, 3x Trois Vallees, 2x Portes du Soleil, 2x Paradiski, 2x Zillertal Arena, St. Moritz (Corviglia+Corvatsch)
Saison 17/18 [41]: 6x Sellaronda, Gitschberg-Jochtal, 2x Kronplatz, Madonna di Campiglio, Skiwelt, Courmayeur, Grand Massif, Grimentz-Zinal, Aletscharena, Monterosa Ski, 2x 4 Vallees (Verbier etc.), Villars-Gryon-Les Diablerets, Chamonix (Brevent-Flegere+Les Houches), Les Sybelles, 2x Trois Vallees, 2x Paradiski, Les 2 Alpes, Alpe d'Huez, Val d'Isere/Tignes, Portes du Soleil, Brandnertal, Hochoetz+Kühtai, Arosa-Lenzerheide, Damüls-Mellau, Pitztaler Gletscher-Rifflsee, Sölden, Mayrhofen, SFL, Arlberg, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Davos-Klosters (Parsenn)

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von noisi » 29.01.2018 - 21:59

bayer hat geschrieben:
27.01.2018 - 09:25
Die "bösen Russen" existieren ausschliesslich in ARD, ZDF und Co ...
Sicher... Ich hab da eigene Erfahrungen gemacht.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Florian86 » 29.01.2018 - 22:43

Es gibt sicher "böse Russen", genau wie "böse Amis" usw. Die schlauen, bösen Russen sind aber wohl eher im europäischen Westen anzufinden, denn dort gibts sicher mehr auf leichtere Art zu holen als in der Heimat... ;-)

@j-d-s: die von Dir genannten Länder sind sicher ebenfalls keine Rechtstaaten, Nordkorea hingegen ist dennoch eine Spur extremer in so manchen Punkten. Wie weit man beim Reisen tatsächlich gehn möchte, sei natürlich jedem selbst überlassen.
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von trincerone » 29.01.2018 - 23:20

@Rüganer: auch prozentuale Werte sind bei einer sehr kleinen Basis nicht mehr aussagekräftig, aber tatsächlich war das in der Tat ein Überlesen, wie sich aus meinem Bezug auf die (absolute) Anzahl ja auch ergibt.

@jds: Ich habe ja schon relativ ausführlich erklärt, wie in etwa die Gefahrenlage anhand der Interessenlage von Staaten und ihrer Organe ausgerichtet ist. Daran kann man relativ einfach sehen, dass die Risiken in Nordkorea doch etwas anders sind als in RU und Kasachstan. In RU ist es vereinzelt zu Verhaftungen westlicher Ausländer gekommen, aber wesentlich weniger gesamtpolitisch motiviert. Im übrigen ist Russland durchaus ein Staat mit einem grundsätzlich funktionierenden Rechtssystem, es gibt halt ein paar politische Overrides, was insgesamt die Rechtstaatlichkeit in Frage stellt - das ist aber zB in den USA in anderem Kontext, wobei allerdings dann idR nicht gegen konkrete Individuen also solche gerichtet und wesentlich weniger stark durch einzelne steuerbar - und wie hier schon richtig angemerkt wurde, innerhalb der EU auch (Ungarn ist da auch nicht unproblematisch). Türkeireisen sollte man sich mE im Moment auch gut überlegen, wobei es da wiederum darauf ankommt, was man wo macht. Eine normale Pauschalreise wird wohl nach wie vor unproblematisch sein. In Kasachstan ist man als westlicher Tourist wiederum nicht in der Zielgruppe des Staates in seiner Gesamtheit, sehr wohl aber in derer einzelner Polizisten, und das haben wir ja auch festgestellt (und das ist in Teilen Russlands, ebenso wie innerhalb der EU, auch so). Iran-Reisen bergen wiederum eigene Risiken, die in der Vergangenheit auch - in schwächerer Form - mit denen in Nordkorea vergleichbar waren, dennoch ist auch der Iran ein Land, in dem man - so nett die lokale Bevölkerung auch ist - aus staatlicher Sicht als westlicher Ausländer je nach Tagespolitik einer erhöhten Gefahr ausgesetzt ist. Usbekistan wiederum hat kein mir bekanntes Interesse, westliche Staatsbürger zu inhaftieren. Mit dem Wegfall der großen Blöcke ist die Zahl anti-westlicher Staaten ingesamt deutlich geringer geworden, und damit auch die Gefahrenlage durch politisch gesteuerte staatliche Verfolgung.

@Florian86: danke, sehr interessant!

@starli: wann geht es denn mit dem Bericht weiter? :)

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 30.01.2018 - 12:08

Ams hat geschrieben:
27.01.2018 - 18:25
Wow, schon gigantisch, welche Strecke ihr da zurückgelegt habt. Bin echt gespant auf die Berichte aus den Skigebieten dort - vor allem die ganzen alten (Selbstbau)-Lifte. Wenn es bloß nicht so umständlich wäre dort hin zu kommen...
Egtl. gar nicht so kompliziert. Für Kirgis(is)tan brauchen z.B. deutsche Staatsbürger kein Visum und die Mehrheit der Skigebiete ist um Bishkek, der Hauptstadt, wo man vmtl. recht problemlos hinfliegen kann.

Florian86 hat geschrieben:
29.01.2018 - 11:15
Mit dem Auto gibt es übrigens eine legale Möglichkeit, von Belarus nach Russland und zurück zu reisen, der auch in dem verlinkten Artikel erwähnt wird: der trinationale Grenzübergang "Drei Schwestern" zwischen Веселовка (Belarus), Сеньковка (Ukraine), Новые Юрковичи (Russland). Dieser befindet sich im Dreiländereck südöstlich von Homel und ist für die meisten EU-Bürger sicher ein ziemlicher Umweg...
Hab's mir auf GE angeschaut, der schaut ja ulkig aus, mit dem dreieckigen Kreisverkehr im Niemandsland. Gibt's so'was noch irgendwo auf der Welt?
trincerone hat geschrieben:
29.01.2018 - 23:20
@starli: wann geht es denn mit dem Bericht weiter? :)
Am Wochenende hab ich bekanntlich besseres zu tun - ski fahren :) Aber die letzten beiden Tage in der Schweiz hab ich die Videos geschnitten, gestern Abend die Fotos bearbeitet, jetzt muss ich die ca. 80 Fotos nur noch beschriften und dann wird vmtl. heute Abend der nächste Bericht online gehen.
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 30.01.2018 - 22:42

Tag 10 mit Otmok-Pass und Skifahren am Too Ashuu: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 57&t=59042
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Florian86 » 01.02.2018 - 23:09

starli hat geschrieben:
30.01.2018 - 12:08
Hab's mir auf GE angeschaut, der schaut ja ulkig aus, mit dem dreieckigen Kreisverkehr im Niemandsland. Gibt's so'was noch irgendwo auf der Welt?
Ist schon echt ne Besonderheit. Zwischen Schweden, Finnland und Norwgen gibts nen Fußgängerkreisel... :D
Bild
Fotografiert von Rolf Palmberg. Das Bild ist ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert. Vorbehaltlich der Haftungsausschlüsse. Es wurden keinerlei Änderungen vorgenommen.

Auf Openstreetmap erkennt man diese Wege auch ganz gut...

Ansonsten fiel mir in der Dreiländereck-Wiki-Liste nix allzu Spannendes auf. ;-)

Unglaublich geile Bilder aus Too-Ashuu übrigens! :-)
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von Werna76 » 02.02.2018 - 15:36

Bin überrascht, dass sich booking schon bis in diese Regionen vorgearbeitet hat, vermute das macht so eine Reise doch erheblich einfacher.

Eine Frage:
Hätte ihr diese Reise auch solo gemacht? (Nicht bezogen auf die Autofahrzeiten sondern bezüglich Bedenken wegen Sicherheit oder einer möglichen Verletzung beim Skifahren)

Und generell find ichs sehr schade, dass es jds schafft auch diesen grandiosen Reisebericht zu versauen. Versteh nicht warum man den Kerl nicht endlich ausm Forum wirft.
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 02.02.2018 - 19:09

Werna76 hat geschrieben:
02.02.2018 - 15:36
Eine Frage:
Hätte ihr diese Reise auch solo gemacht? (Nicht bezogen auf die Autofahrzeiten sondern bezüglich Bedenken wegen Sicherheit oder einer möglichen Verletzung beim Skifahren)
Mir war's jedenfalls schon lieber, dass Trinc den kompletten RU-Teil mit an Board ist, da spielte aber auch mit, dass ich mich dann nicht mit dem Verkehr am Moskauer Flughafen und Fragereien an der Grenze bzgl. seines Gepäcks auseinandersetzen müsste.

Da wir auf der Kasachstan-Durchquerung ja von möglichen Temperaturen um -30/-40° und tiefen Schneefahrbahnen ausgegangen sind, hätte ich die Fahrt nicht alleine gemacht, wenn Trinc kurz vor Abfahrt aus irgendeinem Grund nicht gekonnt hätte, auch wenn sie jetzt weder so kalt noch so schneereich und somit unproblematisch war. Hätte es dieses Stück mit dieser Befürchtung nicht gegeben, hätte ich wohl keine Probleme gehabt, das auch alleine durch zu ziehen. Natürlich dann auch ohne Usbekistan, da wäre ich auch nicht alleine über die Grenze. Aber da wir in Kasachstan und Kirgistan ja keine Visa brauchten, sah ich diese beiden Länder generell auch entspannter.

An Verletzungen beim Skifahren denk ich nicht, sonst würd ich ja vor lauter daran denken nicht mehr Skifahren können ;)

(PS: Der nächste Teil wird etwas umfangreicher, es müssen noch ein paar Videos geschnitten werden.)
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von starli » 04.02.2018 - 22:22

Tag 11, Skifahren in Oruu-Sai und Ak-Tash, mein Nostalgie-Höhepunkt:
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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von ALPINERSPINNER » 07.02.2018 - 20:01

Ich habe eine Frage. Ich möchte im September und Oktober 2018 einen sehr ausgedehnten Trip nach Skandinavien machen mit dem Auto. Nun habe ich mal langsam angefangen die Route mir zu überlegen. Nun die Frage: Mit welchem Karten Programm plant man so etwas am besten? Habt ihr mir irgendwelche Tipps? Sorry aber ich wusste kein Tonic wo es besser reinpasst.

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Re: Zentralasien, 23.12.2017-15.1.2018 / Überblick + Best-Of + NichtSkiTage

Beitrag von j-d-s » 07.02.2018 - 21:22

Osmand, gibt nix besseres!

Wobei auch Google Maps exzellent ist (v.a. weil sie immer aktuelle Staus etc. haben). Braucht zwar ne Datenverbindung, aber ganz Skandinavien ist im kostenlosen EU-Roaming drin (auch Norwegen).
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