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Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass {ZA2018.10}

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Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass {ZA2018.10}

Beitrag von starli » 30.01.2018 - 22:41

(Fortsetzung von Tag 9: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 5#p5149235)

Zentralasien Tag 10: Mo, 1.1.2018 - Talas/Талас - Töö Aschuu/Төө-Ашуу - Bischkek/Бишкек (km 7.604,1 / Diff. 306,5 km)

Und wenn der restliche Urlaub nichts mehr werden sollte - für den heutigen Tag hat sich die weite Anreise gelohnt, es war der fotogenste Tag der Reise.

Um kurz vor 8 Uhr sind wir (in Dunkelheit, da Zeitzone hier ziemlich daneben) los, wir hatten ca. 4 Stunden für die ca. 170 km lange Strecke eingeplant, da wir über einen 3330m hohen Pass fahren mussten und das Skigebiet selbst auch auf einem 3000m hohen Pass liegt. War unproblematisch zu fahren insofern, dass es keine zu tiefen Rillen gab, aber Spikes und Allrad waren heute sicherlich von Vorteil. Abschnittsweise musste man schon langsam fahren, da die Schnee-Eis-Schicht auf der Straße sehr unruhig war. Landschaftlich waren die beiden Pässe aber sehr genial.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Blau: Strecke 1.1.2018 (307 km)
D) Skigebiet Too-Ashuu

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^ Nebenstraßen in Ortschaften schauen schon mal so aus. Aber immerhin angenehmer so eine Erdstraße, als wenn solche Löcher in einer asphaltierten Straße wären..

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^ Berge am Ortsrand von Talas

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^ Talas-Otmok

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^ Talas-Otmok

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^ Talas-Otmok, ca. 1910m. Ich mag die Flares dieses Objektivs ;)

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^ Talas-Otmok

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^ Talas-Otmok

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^ Talas-Otmok. Etwas eigenartiger Straßenbelag..

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^ Trinc hatte 3 analoge Cams dabei (plus 2 Handys), ich 2 digitale (wobei die andere, die IR-Cam, im Rucksack ist, plus 1 Handy plus die Dashcam)

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^ Talas-Otmok. In KZ und KG gibt es viele Reiter.

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^ Talas-Otmok

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^ Talas-Otmok

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^ Otmok-Pass

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^ Otmok-Pass, lt. Schild 3.326m hoch ..

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^ .. lt. meinem GPS-Navi waren es 3.333m (aber das kommt ja auch immer etwas drauf an, wo man 0 definiert) - somit gleich mal die höchste Straße, die ich je mit dem Auto gefahren bin. Und dann auch noch im Winter ;-)

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^ Otmok-Pass

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^ Otmok-Pass

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^ Otmok-Pass

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^ Otmok-M41

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^ Otmok-M41

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^ Otmok-M41, kurz vor der Kreuzung

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^ Die M41 verläuft hier auf einer Hochebene (Suusamyr), hier ca. auf 2600m Höhe.

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^ Seitenblick an der M41, die Berge hier in der Gegend sind ca. 3400-4000m hoch.

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^ Rückblick

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^ M41 richtung Too-Ashuu

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^ In Skandinavien sind solche Straßen besser zu fahren, weil weniger ruppig

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^ Auf 2300m fließt hier sogar noch ein (dampfender) Fluss, trotz unter -20°C.

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^ .. zugleich war hier der kälteste Punkt unserer Reise mit -26°C, also absolut unproblematisch, wir sind ja mittlerweile abgehärtet. Erst wenn das Thermometer unter -35° sinkt, würd ich dann langsam hoffen, dass es nicht noch viel tiefer sinkt ;)

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^ Eine von zwei Siedlungen hier auf ca. 2270m

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^ Die zweite Siedlung auf ca. 2.270m, hier gibt's auch Unterkünfte.

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^ M41 richtung Too-Ashuu, dort vorne kommt die Kurve und dann geht's links den Pass hinauf

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^ M41 / Passstraße auf den Too-Ashuu (Kamelpass) und Blick ins Skigebiet

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^ M41 / Passstraße auf den Too-Ashuu (Kamelpass) und Blick ins Skigebiet und seine Zufahrt (rechts der Bildmitte)

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^ M41 / Too-Ashuu

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^ Zufahrt ins Skigebiet

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^ Zufahrt ins Skigebiet

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^ Zufahrt ins Skigebiet

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^ Zufahrt ins Skigebiet, hier geht's noch etwas abwärts, d.h. der höchste Punkt im Skigebiet ist egtl. die Zufahrt ;-)

Um 12h kauften wir uns die Tageskarte um 600 Som (ca. 7,50 €), die Lifte liefen bis kurz vor 16 Uhr. Beide Lifte, also DSB und SL, waren in Betrieb, was Diagonal-Fahrten im Tiefschnee ermöglichte. Zudem war der SL ein krasses Gebastel (mit ewig weitem Teller-Abstand), aber deshalb sind wir ja hier :). Schnee war im großen und ganzen auch ganz gut, tw. etwas brüchig offpiste, aber ging schon. Genauer gesagt war das wohl der beste Schnee und die besten Pistenbedingungen des ganzen Urlaubs. Das Pano ist hier natürlich genial und da es südlich liegt und den ganzen Tag die Sonne schien, waren auch die ca. -10° kein Problem.


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^ GPS-Track 1.1.2018

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^ Die DSB mit ihrer leichten Abfahrt und dem tollen Panorama und nebenbei wohl Kirgisiens einziges Skigebiet mit Südhängen. Die Bergstation liegt auf ca. 2930m, die Hochebene dort auf ca. 2100-2200m und de Berge im Hintergrund auf zumeist 3500-3800m, vmtl. sieht man auch ein paar Gipfel über 4000m.

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^ Unterhalb der DSB gibt es noch einen alten SL mit einer steileren Abfahrt, der zudem auch diagonale Freeridevarianten von der DSB-Bergstation aus möglich macht.

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^ DSB, ca. 1400m lang, Talstation auf ca. 2730m

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^ Der urige SL, das Lift-Highlight des Tages, hat leider eine miserable Förderleistung, weil exorbitanter Teller/Gehängeabstand.

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^ SL und dahinter die Passstraße M41 / Too-Ashuu. Anscheinend darf zwischen den Stützen immer nur ein Skifahrer sein ;) (Den Snowboarder hat's bei der schwierigen Trasse rausgehauen.)

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^ SL mit Talstation, kurioser Portalstütze und langem Gehängeabstand

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^ Fast gesamte Strecke des SL

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^ SL Talstation

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^ SL Stütze und durchaus schwer zu befahrene Trasse

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^ SL Stütze

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^ Pano mit M41. Scho geil ..

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^ Talstation DSB (WSO-Sessel)

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^ DSB Stütze

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^ DSB und Abfahrt

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^ Offpiste an der DSB mit sonnigem Südhang

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^ Offpiste, tw. ging's ganz gut

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^ .. noch viel Platz frei ..

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^ .. noch viel mehr Platz frei :) Hier unten war der Weg zurück zum SL sogar präpariert.

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^ SL und Offpiste-Hänge. Links vom SL war's etwas brüchig.

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^ DSB mit Pano

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^ SL-Stütze .. war das mal ein Rollengummi? :)

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^ SL-Stütze

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^ SL Stütze. Rollen funktionieren auch ohne Gummi, also was soll's. Rasselt so schön, ich mag das.

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^ .. und überhaupt reicht auch eine Rolle.

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^ Talstation SL. Man hätte ja auch hier einen Parkplatz und eine Kasse aufstellen können, aber die Mehrheit der Skifahrer wird wohl vom Norden/Pass her anreisen und somit am Gipfel sein.

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^ Diagonale Offpistevarianten

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^ DSB mit Pano

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^ SL. Nachzählen leicht gemacht: Es sind insg. nur 3 Tellergehänge in diesem Bild zu sehen, 1x bergwärts, 1x talwärts und 1x an der Umlenkscheibe :)

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^ Um 15:35 waren die beiden Hütchen aufgestellt - und mit Hausverstand einem mitgeteilt, dass die Abfahrt hiermit gesperrt ist und der SL eingestellt wird. Auch ohne Gesperrt-Schilder oder Absperrbänder.

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^ Typisches Toilettenhäuschen in kirgisischen Skigebieten (oder auch an Tankstellen), mit Loch im Holz- oder Betonboden. Wenn man Glück hat, gibt's am Parkplatz auch mehr Kabinen. Hütten/Restaurants im Skigebiet haben normalerweise gar kein WC oder auch nur so was. Ok, seltenerweise gibt's auch mal Porzellan wie in Italien, da kann man sich dann auch die Hände waschen, weil Wasser und somit auch Waschbecken vorhanden.

Kurzes Video von den beiden Liften:

Direktlink


Die Ausfahrt vom Parkplatz zur Passstraße war für mich komplett unproblematisch, aber einige hatten wohl Probleme, der eine legte mittendrin Ketten an, der andere versuchte es rückwärts und scheiterte - ich verweise auf das Dashcam-Video ;)

Im Naviprogramm auf dem Tablet ließ ich mir die Hotels in Bishkek anzeigen und ging sie einzeln durch, erst mal im Süden, nahe der Skigebiete, da ich keine Lust hatte, jeden Tag durch die Stadt fahren zu müssen, denn wir könnten uns hier mehrere Tage niederlassen und die Skigebiete um Bishkek anfahren. Das, was am besten lag und die beste Booking.com-Bewertung hatte, wählten wir als unser Ziel. Die Fahrt nach Bischkek war dann tw. mühselig, da es unten im Tal großteils extremen Bodennebel (Smog) gab, so dass man teils nicht mal mehr den Straßenbelag vor dem Auto sah. Die Nebellichter am Ignis sind aber selbst bei diesem Nebel sinnlos (zu kurz, zu schwach), da man mit dem LED-Abblendlicht trotzdem viel besser sieht. Ergo etwas länger gebraucht, bis wir das Hotel erreichten. Zudem gibt's hier echt krasse Fahrer, 2-spurige Straße mit Gegenverkehr, egal, wird trotzdem überholt, wird schon jeder am Rand fahren. Siehe Dashcam. Andererseits, zum Glück war so viel los, denn ich hätte bei dem Nebel etliche Ampeln übersehen, da zu weit am Rand / zu weit oben / zu neblig / zu viel andere bunte Beleuchtung rund herum. Und achja, Straßenbeleuchtung in Ortschaften allgemein ist in Kirgistan auch minimal und die Ortsdurchfahrten sind lang und düster, erinnert etwas an Rumänien.

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^ M41 / Passstraße Too-Ashuu mit nicht verwendeter Gallerie

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^ M41 / Passstraße Too-Ashuu mit nicht verwendeter Gallerie, ja, schaut einsturzgefährdet aus ;)

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^ M41 / Too-Ashuu Scheiteltunnel, ca. 2700m lang und auf 3190m gelegen. Somit auch gleich mal der höchste Tunnel, den ich je gefahren bin.

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^ M41 / Too-Ashuu - Tunnel

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^ M41 / Too-Ashuu - Tunnel, LKWs dürfen nur jeweils in eine Richtung fahren (ist am Tendepass ja glaub ich auch so)

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^ Alte Passstraße, rot ist der Tunnel

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^ Alte Passstraße (3570m)

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^ Alte Passstraße, ziemlich krass trassiert. Rot ist der Tunnel. Und lt. GE/GMaps gäb's etwas östlich noch eine Straße M41 über/durch die Berge - die existiert lt. den Sat-Bildern aber (noch) gar nicht :)

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^ M41 / Too-Ashuu-Karabalta, von 3100m geht's jetzt runter auf 760m. Links die alte Passstraße.

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^ .. und irgendwelche verfallenen Häuser stehen hier auch noch rum.

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^ M41 / Too Ashuu - Karabalta, immernoch auf ca. 2600m.

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^ M41 / Too Ashuu - Karabalta, ganz schön enges Tal

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^ M41 / Too Ashuu - Karabalta

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^ M41 / Too Ashuu - Karabalta, ca. 2100m. Man mag sich grad wundern, ob es hier Probleme mit Schnee- oder Steinlawinen gibt ..

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^ M41 / Too Ashuu - Karabalta

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^ M41 / Too Ashuu - Karabalta

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^ M41 / Too Ashuu - Karabalta, vom Tunnel am Pass bis hier unten waren wir ca. 1,5 Stunden unterwegs (und passierten nebenbei eine Mautstelle). Hier anscheinend eine Raffinerie vor Kara-Balta mit brennendem Feuer

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^ .. danach kam Nebel/Smog und viel krasser Verkehr, wir benötigten ca. 2 Stunden für die ca. 75 km bis zum Hotel.

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^ Das Hotelzimmer war aber sehr nett. Die Leute und das Restaurant auch (nur gab es leider viele Speisen auf der Karte nicht).

Zimmer war mit 50 USD an der Rezeption ausgeschrieben, da aber gerade niemand da war, loggte sich Trinc schnell ins lokale WLAN ein, ging auf booking.com und buchte schnell 2 Zimmer (denn es gab keines mit 2 Einzelbetten) um je ca. 30-40 € für Einzelbelegung. Beim Abendessen buchte Trinc für morgen Nacht gleich nochmal. Frühstück gibts schon um 7 Uhr (passt) und das Abendessen war dann auch recht gut.

Was mir hier auch später immer wieder passieren sollte, dass ich in einem Restaurant erst mal enttäuscht bin, da ich es für ein chinesisches Restaurant und kein einheimisches hielt - denn die Leute schauen hier einfach schon (fast) so aus wie Chinesen. Nunja, wen wundert's, hat Kirgistan doch eine Grenze zu China - und die ist von Bishkek keine 300 km Luftlinie entfernt!

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^ Planungen - ich musste ja etwas aufpassen, dass wir nicht zu viele Umwege fahren, sonst hätte ich an meinem Ignis ein Service machen müssen. Gefragt war also, wieviel km es von Bishkek nach Karakol (unserem östlichsten Skigebiet) und dann retour über verschiedene Varianten (Skifahren in Usbekistan, Kasachstan oder in Russland/Ural) sein würde. Blieb also alles recht gleich. Den Check nach einer Haftpflichtversicherungen machte ich aber im Laufe der Reise auch nicht mehr. An der Grenze gab es nämlich in Kirgisistan leider keine Haftpflichtversicherung zu kaufen.

Paar Dashcam-Sequenzen von heute:
0:00 Talas-Otmok-TooAshuu
5:21 Zufahrt ins Skigebiet (komplett)
6:25 Ausfahrt aus dem Skigebiet (6:43 hängengebliebene Fahrzeuge)
8:00 Too Ashuu Scheiteltunnel (komplett)
danach weiter nach Bishkek
ab 10:45 dann der krasse Nebel und die krassen Autofahrer, sehr schön z.B. ab 11:26, 12:05, 12:22. Anscheinend gibt's in KG auch keine Nebelschlussleuchten oder ein anderes Gesetz, weil fast alle ihren Warnblinker einschalten. Da sieht man dann auch nicht mehr, wenn jemand blinkt und nervig ist es obendrein.

Direktlink


(Fortsetzung folgt.)
Zuletzt geändert von starli am 25.05.2018 - 17:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von j-d-s » 31.01.2018 - 02:20

Also zuerst, weil du jetzt das Land immer in allen drei Varianten abwechselnd bezeichnest: Kirgistan ist definitiv falsch, denn die Leute heißen Kirgisen und nicht Kirgen. Sie selbst schreiben auch (sinngemäß) Kirgizstan, daraus wird Deutsch dann korrekt Kirgisien, oder wie in der Region üblich mit -stan dann Kirgisistan.

Und zum Auto... also, Benzin hält afaik mindestens bis -45°, damit hättet ihr auch letztes Mal keine gröberen Probleme gehabt. Diesel hat da eben doch Nachteile, auch wenn ihr das damals nicht so sagen wolltet.
Das mit den Kilometern wegen dem Service finde ich aber etwas seltsam. Es ist ja nicht so, dass der Service stur nach einer gewissen Zahl an Kilometern erfolgen müsste, man kann da locker tausende Kilometer drüber fahren ohne dass es irgendwelche Folgen hätte. Man kann sogar die Auto-Serviceuhr hochdrehen, also dass sie nicht nach 10.000 km meckert, sondern erst nach 30.000 oder so. Man macht ja Service normalerweise jährlich, egal wie viel man fährt (mir wärs viel zu blöd das öfters machen zu lassen).
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von starli » 31.01.2018 - 06:55

^ Nunja, wie schon vor einiger Zeit in einem anderen Topic gesagt - das Problem ist die Garantie, die lt. Bullettin offiziell erlischt, wenn man das Service nicht rechtzeitig macht. Wobei ich mich mit den 4% falsch gehenden km-Zähler noch etwas rausreden hätte können. Im Übrigen kann ich ja eh froh sein, dass man in der EU beim Ignis ein 20.000er Intervall hat. In anderen Ländern hat man nur 10.000-15.000 km. Wobei man vmtl. auch argumentieren könnte, dass bei dieser Reise auch der kürzere Wartungsplan für die "erschwerten Bedingungen" zutreffen würde ;)

Und was Kirgisien/Kirgistan/Kyrgyzstan/Kirgisistan angeht - es geht alles. Insb. da die offizielle Bezeichnung Kyrgyzstan ist, wäre also Kirgistan die naheliegendste. Siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirgisistan
Wikipedia hat geschrieben:Kirgisistan (oft auch Kirgistan oder Kirgisien; kirgisisch Кыргызстан Kyrgysstan; amtlich Kirgisische Republik, ...
[...]
Im Deutschen herrschte seit dem 19. Jahrhundert der Name Kirgisien vor, dem russischen Киргизия/Kirgisija entsprechend. In jüngster Zeit werden die früher selteneren Bezeichnungen Kirgisistan und Kirgistan[7] häufiger verwendet, beide sind Ableitungen vom kirgisischen Landesnamen Кыргызстан (Transliteration: Kyrgyzstan; diese hat sich im englischen Gebrauch auch durchgesetzt).
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von Harzwinter » 31.01.2018 - 09:16

Tolle Sache! Und ein sehr ungewöhnliches Skierlebnis abseits des Mainstream. :top:
Ist das eine komplette WSO-DSB, oder sind nur die FBM von WSO?
Bis vor ca. 25 Jahren konnte man Liftanlagen und Skigebiete dieser Art noch in abgelegeneren Teilen der italienischen Alpen finden ... danach änderte sich das allmählich.

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von wellblech » 31.01.2018 - 09:20

Vielen Dank für diesen tollen Bericht. - Ich freue mich immer, wenn ich eine weitere Etappe präsentiert bekomme.

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von starli » 31.01.2018 - 12:12

Harzwinter hat geschrieben:
31.01.2018 - 09:16
Bis vor ca. 25 Jahren konnte man Liftanlagen und Skigebiete dieser Art noch in abgelegeneren Teilen der italienischen Alpen finden ... danach änderte sich das allmählich.
Was genau meinst du mit "dieser Art"? Skigebiete mit einer DSB + 1-2 SL gibt's in Italien schon noch ein paar..

ATV wüsste sicher, wo die DSB herkommt, falls sie gebraucht war. Jedenfalls ist oben ja alles recht neu gebaut, was ein bisschen darauf schließen ließe, dass der SL vielleicht früher von der Straße aus angefahren wurde und der einzige Lift dort gewesen sein könnte, bevor man die DSB vor wenigen Jahren hinstellte.. (aber, keine Ahnung)
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von j-d-s » 31.01.2018 - 17:40

starli hat geschrieben:
31.01.2018 - 06:55
^ Nunja, wie schon vor einiger Zeit in einem anderen Topic gesagt - das Problem ist die Garantie, die lt. Bullettin offiziell erlischt, wenn man das Service nicht rechtzeitig macht. Wobei ich mich mit den 4% falsch gehenden km-Zähler noch etwas rausreden hätte können. Im Übrigen kann ich ja eh froh sein, dass man in der EU beim Ignis ein 20.000er Intervall hat. In anderen Ländern hat man nur 10.000-15.000 km. Wobei man vmtl. auch argumentieren könnte, dass bei dieser Reise auch der kürzere Wartungsplan für die "erschwerten Bedingungen" zutreffen würde ;)

Und was Kirgisien/Kirgistan/Kyrgyzstan/Kirgisistan angeht - es geht alles. Insb. da die offizielle Bezeichnung Kyrgyzstan ist, wäre also Kirgistan die naheliegendste. Siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirgisistan
Wikipedia hat geschrieben:Kirgisistan (oft auch Kirgistan oder Kirgisien; kirgisisch Кыргызстан Kyrgysstan; amtlich Kirgisische Republik, ...
[...]
Im Deutschen herrschte seit dem 19. Jahrhundert der Name Kirgisien vor, dem russischen Киргизия/Kirgisija entsprechend. In jüngster Zeit werden die früher selteneren Bezeichnungen Kirgisistan und Kirgistan[7] häufiger verwendet, beide sind Ableitungen vom kirgisischen Landesnamen Кыргызстан (Transliteration: Kyrgyzstan; diese hat sich im englischen Gebrauch auch durchgesetzt).
Wenn du schonmal Wikipedia zitierst... es hat auch seinen Grund, wieso dort der Artikelname Kirgisistan ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussio ... istan#Name
Vor allem der letzte Absatz hat überzeugt.

Wegen der Garantie... ich glaube ja, wenn du denen erzählst, dass du durch die ehemalige UdSSR fährst werden sie auch versuchen sich drum zu drücken. Kann sogar sein dass diese Länder ausgeschlossen sind.
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von Bergwanderer » 31.01.2018 - 20:00

Danke für den Bericht und das Ihr beide das mit dem Ignis "gewagt" habt. :wink:
Und das wars ja in Sachen Landschaft noch nicht, im Süden des Landes wird es noch spektakulärer https://de.wikipedia.org/wiki/Tian_Shan 8O
https://www.youtube.com/watch?v=k5d4LVGQ2ok

Und @j-d-s ... einfach mal zurücklehnen, entspannen und die Bilder genießen ... http://botschaft-kirgisien.de/index.php/ru/#contact :D

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von Harzwinter » 31.01.2018 - 20:39

starli hat geschrieben:
31.01.2018 - 12:12
Was genau meinst du mit "dieser Art"? Skigebiete mit einer DSB + 1-2 SL gibt's in Italien schon noch ein paar...
Ich meinte bloß die früheren italienischen Alpen-Kleinskigebiete mit sichtbar durch Improvisation am Leben erhaltenen Liftanlagen, die entsprechendes Abenteuerflair versprühten. "Dank" konsequenter Umsetzung der EU-Seilbahnrichtlinie und entsprechender Kontrollen der Regionalbehörden sind die leider fast verschwunden - wahlweise stillgelegt oder verstümmelt oder durchsaniert. In den Apenninen mag es noch welche geben, aber da komme ich nicht hin.

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von trincerone » 31.01.2018 - 21:20

@j-d-s: Auch die Frage der Bezeichnung ist weniger trivial, als es bei oberflächlicher Betrachtung erscheinen mag.

Wie Du richtig festgestellt hast, heißt das Land in der eigenen umgangsprachlichen Bezeichnung Kyrgyzstan - das "z" markiert dabei die international übliche Transkription des weichen "s"-lautes, hier gefolgt von einem scharfen s-laut. Kirgistan ist auch der im deutschen Pressesprachgebrauch übliche Begriff, ebenso von der lokalen Bevölkerung in Fremdsprachen verwendet. Das wird, zumindest in Teilen der Bevölkerung, durchaus bewusst gepflegt, um auf die Autonmie des Staates (in Abgrenzung zur früheren Sowjetrepublik, umgangsprachlich "Kirghizia") hinzuweisen, durch Verwendung des persischen Suffixes "-stan". Aus diesem Grund wurde auch immer angeregt, diese Bezeichung zu verwenden (und nicht die beiden anderen Varianten). Wie bedeutsam das 25 Jahre nach der Unabhängigkeit ist, weiß ich nicht.

http://www.sz-online.de/nachrichten/kir ... 02100.html

Was den Service angeht, hat Starli Dir das ja schon erklärt.

Was nun wiederum Benzin angeht:

Also ich glaube, gefühlte 50% des Berichtes von vor 2 Jahre drehten sich darum, dass das mit dem Diesel bei Kälte etwas komplizierter war, und deswegen ein Dieselfahrzeug nicht ideal (wobei es eben ein so wahnsinnig großes Problem auch wieder nicht ist, weil es auch in West-Russland nicht oft Temperaturen unter -35°C gibt, und ich auch später wieder mit demselben A4 TDI in der russischen Arktis war). Aber ich glaub nicht, dass wir gesagt haben, dass Diesel in der Arktis super ist ;) (um es mal flachsig zu formulieren).

Otto-Kraftstoffe haben unterschiedliche technische Daten, je nach Hersteller und Produkt. Aral gibt etwa für Super 95 einen Flammpunkt von <= -20°C an (wobei auch bei Benzin Sommer- und Winterbenzin gibt/geben kann, zB bei Shell). Das bedeutet, dass theoretisch das Anspringen des Motors bei einem echten Kaltstart und Temperaturen unter -20°C nicht mehr gewährleistet ist, allerdings ist der Wert nach meiner Interpretation so zu lesen, dass für tiefere Temperaturen keine Messung nach DIN vorgenommen wurde.

Das Problem bei diesen Temperaturen ist aber nicht der Kraftstoff, sondern die anderen Schmierstoffe und sonstigen Verschleißteile. Plastik, Gummi und Dichtungen werden extrem spröde (O-Ringe sind ein Problem), und die Schmierstoffe in den Radlagern auch (zumal diese auch v.a. an den Hinterrädern vergleichweise wenig Wärmezufuhr erhalten, und zu einem gewissen Grad dem Fahrtwind ausgetzt). Soweit ich das von Ingenieuren dt. Auto-Hersteller weiß, sind in Mitteleuropa verkaufte PKW typischerweise auf Temperaturen bis -30°C ausgelegt - was aber nicht bedeutet, dass sie bei -31°C sofort kaputt gehen, sondern dass mit einem Versagen von Teilen kältebedingt zu rechnen ist (früher oder später). Führ Nutzfahrzeuge gelten andere Werte, ebenso vermute ich, dass (echte) Geländewagen anders ausgelegt sein könnte (weiß ich aber nicht).

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von markus » 31.01.2018 - 22:13

Dieser Troll ist ja mal wieder besonders Lästig. Geht doch einfach nicht mehr auf diesen blödsinn drauf ein, dann gibt er vielleicht Ruhe?

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von trincerone » 31.01.2018 - 22:58

ATV wüsste sicher, wo die DSB herkommt, falls sie gebraucht war.
Hatte er uns auch geschrieben, glaub ich - nämlich Verbier, wenn ich mich recht erinnere.

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von j-d-s » 01.02.2018 - 01:40

trincerone hat geschrieben:
31.01.2018 - 21:20
@j-d-s: Auch die Frage der Bezeichnung ist weniger trivial, als es bei oberflächlicher Betrachtung erscheinen mag.

Wie Du richtig festgestellt hast, heißt das Land in der eigenen umgangsprachlichen Bezeichnung Kyrgyzstan - das "z" markiert dabei die international übliche Transkription des weichen "s"-lautes, hier gefolgt von einem scharfen s-laut. Kirgistan ist auch der im deutschen Pressesprachgebrauch übliche Begriff, ebenso von der lokalen Bevölkerung in Fremdsprachen verwendet. Das wird, zumindest in Teilen der Bevölkerung, durchaus bewusst gepflegt, um auf die Autonmie des Staates (in Abgrenzung zur früheren Sowjetrepublik, umgangsprachlich "Kirghizia") hinzuweisen, durch Verwendung des persischen Suffixes "-stan". Aus diesem Grund wurde auch immer angeregt, diese Bezeichung zu verwenden (und nicht die beiden anderen Varianten). Wie bedeutsam das 25 Jahre nach der Unabhängigkeit ist, weiß ich nicht.

http://www.sz-online.de/nachrichten/kir ... 02100.html
Ja. Aber das Problem ist halt, dass man im Deutschen nicht Kirgizstan machen kann, weil das z wie ts ausgesprochen wird. Daher braucht man eben ein zwischen-i. Kirgisstan geht auch nicht, dann hätte man ein Doppel-S (was etwas ganz anderes bedeuted). Daher bleiben im Prinzip nur Kirgis-stan oder mit langem s Kigisſtan. Im normalen Sprachgebrauch geht nur das mit dem Zwischen-i sinnvoll.
Was nun wiederum Benzin angeht:

Also ich glaube, gefühlte 50% des Berichtes von vor 2 Jahre drehten sich darum, dass das mit dem Diesel bei Kälte etwas komplizierter war, und deswegen ein Dieselfahrzeug nicht ideal (wobei es eben ein so wahnsinnig großes Problem auch wieder nicht ist, weil es auch in West-Russland nicht oft Temperaturen unter -35°C gibt, und ich auch später wieder mit demselben A4 TDI in der russischen Arktis war). Aber ich glaub nicht, dass wir gesagt haben, dass Diesel in der Arktis super ist ;) (um es mal flachsig zu formulieren).

Otto-Kraftstoffe haben unterschiedliche technische Daten, je nach Hersteller und Produkt. Aral gibt etwa für Super 95 einen Flammpunkt von <= -20°C an (wobei auch bei Benzin Sommer- und Winterbenzin gibt/geben kann, zB bei Shell). Das bedeutet, dass theoretisch das Anspringen des Motors bei einem echten Kaltstart und Temperaturen unter -20°C nicht mehr gewährleistet ist, allerdings ist der Wert nach meiner Interpretation so zu lesen, dass für tiefere Temperaturen keine Messung nach DIN vorgenommen wurde.

Das Problem bei diesen Temperaturen ist aber nicht der Kraftstoff, sondern die anderen Schmierstoffe und sonstigen Verschleißteile. Plastik, Gummi und Dichtungen werden extrem spröde (O-Ringe sind ein Problem), und die Schmierstoffe in den Radlagern auch (zumal diese auch v.a. an den Hinterrädern vergleichweise wenig Wärmezufuhr erhalten, und zu einem gewissen Grad dem Fahrtwind ausgetzt). Soweit ich das von Ingenieuren dt. Auto-Hersteller weiß, sind in Mitteleuropa verkaufte PKW typischerweise auf Temperaturen bis -30°C ausgelegt - was aber nicht bedeutet, dass sie bei -31°C sofort kaputt gehen, sondern dass mit einem Versagen von Teilen kältebedingt zu rechnen ist (früher oder später). Führ Nutzfahrzeuge gelten andere Werte, ebenso vermute ich, dass (echte) Geländewagen anders ausgelegt sein könnte (weiß ich aber nicht).
Also so wie ich das mitbekommen habe, hattet ihr doch vor 2 Jahren keine Probleme mit was anderem als dem Kraftstoff? Weil bei Ottobenzin kann Aral angeben was sie wollen, physikalisch sind es bei Ottokraftstoffen -45 Grad und darunter. Aral behauptet ja auch sie würden "bessere" Kraftstoffe verkaufen als andere Tankstellen, was aber Unsinn ist. Es gibt so wenige Raffinerien, da können die gar nicht groß was anderes herstellen.

Und was du damals gesagt hattest, das war ähnlich zu dem jetzt... nämlich dass es eben nicht so wild ist mit Diesel und -40°. Zwar nicht toll, aber auch nicht so wild dass es besser wäre mit nem Benziner zu fahren. Das hab ich eben damals schon anders gesehen, weil Starli mal geschrieben hatte dass du da solche Scherzchen betrieben hast wie mitten in der Nacht aufstehen und ein bisschen rumfahren nur damit der Dieselkraftstoff nicht einfriert. Für mich wäre das ein glasklarer Grund, lieber mit nem Benziner zu fahren.
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von starli » 01.02.2018 - 07:32

^ Nein, wir hatten keine Angst, dass der Diesel bei -25° einfriert, wenn er an der Tankstelle mit -35° oder -38° ausgelobt wird. Das Problem war, dass Trincs Audi schon bei etwas wärmeren Temperaturen nur sehr schwer ansprang - damals hatten wir anhand Berichten im Internet vermutet, was sich an seiner 2. Russlandreise zur Gewissheit rausstellen sollte, dass es an den alten Glühkerzen lag.

Im Zuge meiner Vorbereitungen hatte ich die Kühlerflüssigkeit auf ca. -55° runtersetzen lassen, andere Flüssigkeiten/Schmiermittel (glaub z.B. die Getriebeöle) wären offiziell nur bis -35° oer -40° freigegeben. Was ich aber im Zuge meiner Recherchen noch herausfand, dass Batterien schon bei wesentlich weniger kalten Temperaturen einfrieren können, je nachdem wie gut sie geladen sind. Daher hatte ich eine Ersatzbatterie dabei, die ich bei Nachttemperaturen von z.B. -30° aufs Zimmer genommen hätte..

Und was Kirgistan/Krigisistan angeht: Sprachregeln sind doch bei Länder- und Städtenamen sowieso sinnlos, weil viele Ausnahmen. Die Bewohner Russlands heißen z.B. ja auch nicht Russländer, wie die Holländer/Niederländer.
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von Whistlercarver » 01.02.2018 - 21:29

Minimalistischer als die Talstation des SL geht es nicht mehr. Dann ist gar nichts mehr da.

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von David93 » 01.02.2018 - 21:48

Bergwanderer hat geschrieben:
31.01.2018 - 20:00
Danke für den Bericht und das Ihr beide das mit dem Ignis "gewagt" habt. :wink:
Eines sind die Suzukis: Absolut zuverlässig. Genau das richtige für so eine Reise. Da gäbe es andere Autos mit denen das Wagnis weitaus größer gewesen wäre.
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von trincerone » 01.02.2018 - 22:59

@Suzukis: ja, das sehe ich glaube ich - und auch insbesondere nach dieser Reise - auch so.

@jds: dass das lateinische Alphabet in seiner dt. Verwendung kein weiches s darstellen kann, ist schon richtig (und ich hatte den Punkt auch verstanden), einem Kirgisen (wenn ihm denn an der seiner Meinung nach korrekten Aussprache seines Landes etwas liegt, wegen der erwähnt politischen Implikation) vermutlich ziemlich egal. ;) Im übrigen ist meines Erachtens, und da bin ich anderer Meinung als der Typ in dem Wikiforum, "Kirgistan" trotz Unterschlagung des "'z'" phonetisch dichter an dem landesüblichen Aussprache, als "Kirgisistan" mit seinen diversen phonetischen Verschiebungen. Ansonsten ist das natürlich ein allen fremdsprachlichen Transskriptionen immanentes Problem - man versuche mal den Namen der polnischen Stadt Kędzierzyn-Koźle in einer dt. Schreibweise zu transkribieren; das kann nicht funktionieren.

Was wiederum Benzin angeht: technische Datenblätter sind nach DIN genormt, und gesetzlich vorgeschrieben. Also kann Aral (oder wer auch immer) gerade nicht schreiben was sie wollen, sondern es werden genau normierte Prüfabläufe durchgeführt. Im übrigen ging es um den Flammpunkt, nicht um den Gefrierpunkt. Auch sind Ottokrafstoffe aus vielen, mitunter über 100 Mineralölen und anderen Stoffen zusammen gesetzt, so dass sich i.A. auch für Aggregatszustände und deren Übergänge keine konkreten Temperaturen angeben lassen - für den Verdampfungspunkt wird für Super 95 idR ein Bereich von ca. 20°C - 220°C angeben, wobei sich die Obergrenze aus der Temperatur, bei der eine Selbstentzündung erfolgt, ergeben wird (nehme ich an). Raffinerien stellen im übrigen auch nicht nur ein Produkt her, sondern hunderte (auch im Bereich der Kraftstoffe); allein Shell Super 95 (was von Shell Superbenzin zu unterscheiden ist), gibt es 5 oder mehr Varianten; die ganzen anderen Kraftstoffsorten und -firmen gar nicht mitgerechnet. Aufgrund der komplexen Mischungen unterscheiden die sich chemisch auch sehr wohl, und auch in ihren Verbrennungseigenschaften. Ob man deswegen für ein bestimmtes Produkt 5ct mehr pro Liter bezahlen will, kommt dann halt drauf an.

Im übrigen gilt es auch noch zu bedenken, dass Benzin in Kirgistan nicht unbedingt vergleichbar sein muss mit Ottokrafstoffen an großen Markentankstellen in Westeuropa, so dass sich auch dadurch physikalische/chemische Eigenschaften negativ verändern können. Und dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass sich der Kraftstoff im Tank auch noch verändern kann. Wenn also Kondenswasser oder was auch immer ins Benzin gelangt, ist das noch mal ne andere Geschichte. Ich glaub im Ergebnis allerdings auch nicht, dass man oberhalb von -40°C da irgendein Problem bekommt.

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass

Beitrag von Florian86 » 02.02.2018 - 13:57

trincerone hat geschrieben:
01.02.2018 - 22:59
Im übrigen ist meines Erachtens, und da bin ich anderer Meinung als der Typ in dem Wikiforum, "Kirgistan" trotz Unterschlagung des "'z'" phonetisch dichter an dem landesüblichen Aussprache, als "Kirgisistan" mit seinen diversen phonetischen Verschiebungen. Ansonsten ist das natürlich ein allen fremdsprachlichen Transskriptionen immanentes Problem - man versuche mal den Namen der polnischen Stadt Kędzierzyn-Koźle in einer dt. Schreibweise zu transkribieren; das kann nicht funktionieren.
Sprache erlaubt ja durchaus öfter Mal Variationen, gerade in diesem Fall darf meiner Meinung nach jeder die Möglichkeit verwendet, die einem zusagt. Ich persönlich finde Kirgistan schlichtweg schöner als Kirgisistan.

Ansonsten versuch ichs doch mal mit Kędzierzyn-Koźle: Kandrzin-Cosel. Ach nee halt... das ist ja der deutsche Name, insofern muss man eigentlich gar nicht transkribieren. Ein wirklicher Versuch kann eigentlich nur missglücken: Käjndschesihn Koschle (an der Aussprache orientiert) -> schaut grässlich aus und dass das o eher wie ein dänisches å ausgesprochen wird, ist da auch nicht mit dabei.

Diese ganze Diskussion über Länder der Ex-SU usw. hat mich übrigens dazu bewegt, endlich die BR-Miniserie "Das Institut - Oase des Scheiterns" anzufangen, die im fiktiven Kisbekistan spielt. Teils etwas klamaukig, aber ich kringel mich vor Lachen an vielen Stellen.
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass {ZA2018.10}

Beitrag von trincerone » 08.02.2018 - 21:07

Kędzierzyn-Koźle
lässt sich in der Tat kaum transkribieren.

"ę" ist ein nasal, der aber anders als zB die französischen Nasale im Verlauf der Ausprache geschlossener wird (also sowas wie äoun). "Zi" ist ein Digraph. Im Polnischen gibt es jeweils drei Sch-Laute, der Tsch-Laute und drei J-Laute (J- wie in franz. "général"; dafür gibts auch ein Lautschriftsymbol, aber ich such das jetzt mal nicht extra raus :) ), die jeweils unterschiedlich offen sind. "ś" bspw. ist ein "sch", dass fast schon wie ein dt. "ch" in "ich" klingt (aber etwas geschlossener ist). "Zi" ist der mittlere der drei "j"-Laute. "rz" ist ein Digraph für den geschlossenen "j"-Laut; "y" sehr ähnlich (oder identisch zu?) dem "Schwa". "ź" ist der offene "j"-Laut.

Ein guter Orts-Name, um die polnische Aussprache zu üben. :)


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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass {ZA2018.10}

Beitrag von Florian86 » 08.02.2018 - 23:46

Vor allem dann wirds schwierig, wenn wir als deutsche Muttersprachler diese verschiedenen "sch"-Laute gar nicht so richtig (er)kennen. Bzw. wenn wir im Deutschen das "sch" unterschiedlich aussprechen, dann sind wir uns dessen ja gar nicht wirklich bewusst, da das bei uns schriftlich nicht unterschieden wird...

Nebenbei: Kandrzin find ich im Deutschen jetzt auch nicht sooo leicht auszusprechen. ;-)
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass {ZA2018.10}

Beitrag von Blue Boarder » 13.02.2018 - 22:33

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^ M41 / Too-Ashuu Scheiteltunnel, ca. 2700m lang und auf 3190m gelegen. Somit auch gleich mal der höchste Tunnel, den ich je gefahren bin.

Äähm, ich habe mir nun die Video-Sequenz von der Tunneleinfahrt mehrere Male angeschaut. Diese Ampel dort auf der linken Seite war immer rot. :D Seid ihr nun bei rot in den Tunnel gefahren oder für was ist diese Ampel oder was das sein soll? :wink:

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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass {ZA2018.10}

Beitrag von Skiphips » 14.02.2018 - 00:04

@ Blue Boarder, starli schreibt ja, dass LKW immer nur in eine Richtung fahren dürfen und da ihm im Tunnel LKW entgegen kommen und die Ampel am anderen Ende grün ist wie man auf einem Foto sieht, denke ich jetzt mal, dass diese rote Ampel für LKW gilt.

@ starli toller Bericht, freue mich schon auf die weiteren Teile :respekt:
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Re: Kirgistan: Too-Ashuu, 1.1.2018 // genial / inkl. Otmok-Pass {ZA2018.10}

Beitrag von starli » 14.02.2018 - 07:52

Auf der rechten Ampel is ja ein LKW-Symbol zu sehen, also dürften wohl beide Ampeln nur für LKWs gelten, zumal die linke ja etwas abgewandt an einem Seitenstreifen steht, evtl. ein 2. Wartebereich, keine Ahnung. PKWs sind jedenfalls alle gefahren.

Hier nochmal das Bild von der anderen Seite:
Bild
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