Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Sonniges Finale - 12.09.2018 (Tag 10)

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Florian86
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Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Sonniges Finale - 12.09.2018 (Tag 10)

Beitrag von Florian86 » 22.07.2018 - 10:48

Da ich wohl in näherer Zukunft (gerade bin ich allerdings ohne Ski in Australien) noch das ein oder andere Mal nach Turoa und Whakapapa kommen werde, ist wohl ein Sammeltopic angebracht.

Unser ursprünglicher Plan sah wie folgt aus: 2 Nächte in Ohakune, und die jeweils darauffolgenden Tage in Turoa und Whakapapa skifahren. Am ersten Tag dann leider schon mal Fehlanzeige: Turoa komplett geschlossen, und Whakapapa hatte nur das langweilige Happy Valley auf, wo sich alle Anfänger der Webcam nach zusammen drängten. Vor allem Sturm, aber auch starker Schneefall waren die Gründe dafür.

Also machten wir direkt von unserer Unterkunft aus eine kleine Wanderung, obwohl es windig war und teilweise unangenehm regnete. Diese führte uns an den Rand des Tongariro National Parks bis zu zwei sehenswerten Bahnbrücken – und auf der älteren der beiden Brücken konnte man sogar rumlaufen, da die Strecke in dem Bereich neu trassiert worden war.
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Irgendwie ham wir dann doch noch was Gutes aus dem Tag gemacht. Und unser Hostel, die Station Lodge, war immerhin super gemütlich in den Gemeinschaftsräumen (Küche, Lounge) und hatte einen Whirlpool, den wir bei Dunkelheit nutzen konnten. Nach der vielen Fahrerei in den Wochen zuvor war mal solch ein Tag auf dem Land gar nicht so schlecht.

Am zweiten Tag hofften wir dann auf eine Wetterbesserung, und zunächst sahs auch gar net mal so schlecht aus. Tendenziell wollten wir nach Whakapapa fahren, da das eher auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft in der Nähe von Turangi lag. Doch noch in Ohakune ein Blick auf die Website: Whakapapa nur der Rangitata-Express offen, in Turoa sollte mehr aufmachen, wobei der Movenpick Chair wohl einen Sturmschaden erlitten haben sollte. Da der Parklane Chair + der anschließende Giant Chair aber nahezu parallel verlaufen sollte das wohl kein Problem sein, zumindest in Turoa ein bisschen Ski-Abwechslung zu bekommen.

Also drehten wir in Ohakune um und fuhren Richtung Turoa, wo ab Kilometer 9 Kettenpflicht bestand. Schneeketten hatte ich ja glücklicherweise schon in Dunedin gekauft. Beim Kettenanlegen dann die Ernüchterung: die Ketten waren zu klein, obwohl sie mir in der passenden Größe verkauft wurden. Mist. Beim Kauf hätte ich wohl probieren sollen, sie anzulegen, aber es war halt ein Privatverkauf über trademe (wie ebay). Bei Abholung wars außerdem kalt, stürmisch und schon dunkel, somit vertraute ich auf die Angaben der Verkäufer. Naja, ich würde ihnen nicht mal böse Arglist unterstellen, sondern einfach Unwissenheit. Wie auch immer, so fiel der Skitag flach (was letzten Endes nicht so schlimm war, da nur der Parklane Chair und die Anfängerlifte bei der Talstation aufmachten). Beim Runterfahren sahen wir dann zwar schon, dass die Straße für "große Allradfahrzeuge" von der Kettenpflicht befreit wurde, mein Kombi ist aber leider nicht groß, sondern halt nur ein Kombi mit Allrad bei dem das mit dem Allrad nicht mal dran steht. Später am Tag hätte ich dann wohl sogar hochfahren dürfen, aber untätiger Dinge warten fanden wir dann auch einfach doof.

Also musste wieder ein Alternativprogramm her. Die Überlegung war, einen Teil des Programms umzubauen. Für den nächsten Tag waren eigentlich die heißen Quellen in Taupo sowie das Vulkangebiet Te Puia in Rotorua geplant. Te Puia verschoben wir also auf den übernächsten Tag, und die heißen Quellen sollten wir trotz etwas mehr Fahrerei dann schon am aktuellen Tag ansteuern. Das Wichtigste war aber: somit konnten wir dann eben von Turangi aus zumindest nochmal versuchen, einen Tag skifahren zu gehen.

Unsere Route sah im Ganzen also wie folgt aus.
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An den zwei Tagen fuhren wir von Ohakune (A) mit Zwischenübernachtung nördlich von Turangi (6) nach Rotorua (rotes B, außerhalb vom Bild). Dabei ließ sich so manche Streckendopplung nicht vermeiden, aber mei, so ist das halt.

Südlich von (1) machten wir den ersten Halt und genossen die Schneelandschaft im Osten des Tongariro Nationalparks entlang des Desert Highways.
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Hier sah das Wetter gar nicht mal so schlecht aus, wobei Turoa und Whakapapa tatsächlich in der Wolke liegen dürften.

Kurz vor Taupo (2) gabs mal nen Blick auf den großen Lake Taupo, der sogar Wellen hatte.
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Am Rand von Taupo lag aber mein eigentliches Ziel, der Hot Stream Otumuheke. Ein kleiner Fluss mit einzelnen etwas tieferen Tümpeln, in denen man baden kann. Und das Besondere daran: Badewannentemperatur – trotz der 8°C, die die Luft hatte.
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Da musste dann sogar ein Selfie sein.
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Leider war das Ganze aber etwas baustellenbehaftet – zumindest an der Hauptbadestelle, wo der heiße Fluss in den Waikato River fließt, wurde eine neue Brücke und neue Infrastruktur gebaut. Glücklicherweise wusste ich, dass es etwas oberhalb davon auch noch schöne Badestellen gibt. Dort war der Zugang immerhin möglich, allerdings wurde auch dort ein Teil des Gebüschs, das den Ort vormals so richtig heimelig machte, entfernt. Dennoch eine tolle Erfahrung, die sehr viel Spaß macht und wirklich einmalig ist.

Die weitere Fahrt am Westufer des Lake Taupo war nett, aber auch nicht allzu speziell, wir hielten an dem ein oder anderen Aussichtspunkt, aber genau dann zog gerne mal Nebel rein. Ein Ziel, das dann noch gut klappte, war aber ein Einschnitt bei Kakahi, den wir glücklicherweise erst bei Sonnenuntergang erreichten.
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Eigentlich nix Besonderes, sollte man meinen, und so schien es uns auch als wir in Richtung Fluss durch den Einschnitt nach unten liefen. Bei der Rückkehr war es dann aber dunkel genug, um den Einschnitt glänzen zu sehen: Massen von Glühwürmchen zeichneten sich an den Wänden ab, und es wurden mit jeder Minute mehr, einfach schön – und wir waren dort auch noch ganz allein. :-)
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Ein Stativ hatten wir leider nicht, somit wurden die Fotos leider etwas verwackelt.

Die Unterkunft bei Tony nördlich von Turangi war dann auch nett, schön gemütlich mit viel Holz, von innen eher wie ne Blockhütte eingerichtet, und Tony selbst war wohl sogar etwas zu gastfreundlich und meinte, sehr viel erklären zu müssen. Auch das Frühstück war nett mit Eiern, Yoghurt, Cerealien, Obst und Toast, recht typisch für hier, aber etwas mehr als das, was man meistens bekommt.

Danach sollte es also endlich nach Whakapapa (7) gehn. Im Internet stand immerhin "für alle 4-WD-Fahrzeuge geöffnet, für 2-WD mit Schneeketten". Die Straßen dorthin, insbesondere der State Highway 47, waren teils etwas vereist, aber nicht allzu schlimm. Am Whakapapa Village war dann ein Mann, der kontrollierte, ob auch jeder, der muss, Ketten angelegt hatte. Ich hatte das natürlich nicht mit dem Verweis auf mein Allrad-Fahrzeug. Der Mann ging dann ums Auto rum, suchte nach einem Zeichen (was es natürlich nicht gab) und meinte dann ärgerlich zu mir: "Go ahead, but if you get stuck, noone will help you getting out again."

Nun ja: im unteren Bereich sah die Straße so aus.
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Im Oberen Bereich dann so.
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Viel verschneiter oder eisiger wurde es nicht. Was hätte ich mich geärgert, wenn ich Ketten angelegt, oder gar geliehen hätte. Selbst mit meinem 190er in Deutschland mit Heckantrieb wäre ich mühelos rauf gekommen. Ich versteh natürlich: Sicherheit geht vor, aber man kanns auch übertreiben oder ein bisschen mehr Eigenverantwortung von den Fahrern erwarten. Wenns nicht mehr geht, muss ich halt umkehren können.

Aber egal. Bis wir an den Kassen waren, war uns ziemlich warm, wir mussten nämlich auf einem eher tief gelegenen Parkplatz parken und ein ganzes Stück zu den Kassen hochlaufen. Dort waren dann die Schlangen groß, sodass wir etwa 45min darauf warteten, um für Flo einen (rabattierten) Skipass zu kaufen. Als Saisonkarteninhaber bekomm ich nämlich 50% Rabatt auf insgesamt vier Tagespässe für Freunde. Das Einlesen des Saisonpasses funktionierte hier tadellos. Außerdem hätte ich übrigens in Porters, Roundhill und Cardrona 20 – 25$ Ermäßigung bekommen, was ich aber leider erst im Nachhinein erfahren hatte, da das bei Kauf des Saisonpasses noch nicht feststand und ich mich nicht nochmals informiert hatte bevor ich auf der Südinsel skifahren war. Ärgerlich, v.a. da ich zumindest in Porters an der Kasse sogar davon erzählte, dass ich einen Saisonpass für Ruapehu habe. Was ich aber gratis bekommen soll mit dem Saisonpass sind bis zu 5 Tage in Verbier und bis zu 2 Tage in Zermatt, insofern könnten das tatsächlich sehr gut investierte 300€ gewesen sein. ;-)

Auf dem Weg zum Rangitara Express schauten wir noch beim Verleih vorbei, um den Helm für Flo abzuholen und warfen einen Blick ins Happy Valley, das war fast unangenehm voll.
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Am Express selbst war nicht viel los, aber die Schranken ließen mich nicht durch. Der Skipass war blockiert. Der Liftmensch entschuldigte sich, meinte aber ich müsste wohl ins Büro und den Skipass erst aktivieren lassen, das wäre vor der Erstbenutzung nötig, wenn der Skipass online gekauft wurde. Das ist allerdings etwas komisch, da ich den Skipass ja eben nicht online sondern an einer Kasse in Ohakune gekauft hatte. Also gut: 20min Anstehen an der Saisonpass-Schlange, Skipass aktiviert, kurz gequatscht, zurück zum Lift gelaufen.

Oh Wunder: Dort ging der Skipass immer noch nicht. Der peinlich berührte Liftmensch versuchte dann per Funk Kontakt zum Büro herzustellen, aber offensichtlich wollte oder konnte sich ewig keiner um sein Anliegen kümmern, sodass ich nach 10min Versuchen, von ihm erneut zum Büro geschickt wurde. Nach weiteren 15min Warten stellte man wir einen neuen Skipass aus, und der funktionierte dann zum Glück.

Das tolle daran war auf jeden Fall, dass mittlerweile die Sonne so langsam wieder von Wolken verdrängt werden sollte... *grrrrr*

Flo in der Schlange vom Rangitara Express.
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Diese 4-KSB zeichnete sich dadurch aus, dass sie sehr oft anhielt, weil viele mit dem System nicht so ganz klarkamen und außerdem der Fußgängerausstieg zumindest im Tal viel zu knapp bemessen war.

Lift im Mittelteil mit Piste.
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Geöffnet waren übrigens nur die Sesselkette aus Rangitara-Express, Waterfall Express (4-KSB) und Delta 4-SB. Die Schlepplifte, die bei Wind sicher angenehmer zu fahren gewesen wären, waren leider noch im Sommerschlaf, sollten aber an den Tagen danach schrittweise öffnen.

Übernachtungshütte
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Oben schien das Wetter zunächst ganz gut, ein paar Sonnenstrahlen bekamen wir immerhin im Delta-Sessel ab.
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Blick zur Bergstation des Waterfall-Express, dem modernen Knoll Ridge Café, und zum Knoll Ridge T-Bar.
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Der Schnee war übrigens dank des Neuschnees der vorherigen Tage ganz gut, die präparierten Pisten jedoch wirklich sehr schmal. Insbesondere für Anfänger war das wohl eine Herausforderung. Deshalb mieden wir zumeist auch die direkteren Pisten am Rangitata Express, und fuhren meist die schöne, coupierte Außenrumabfahrt Tennant's Valley.

Hier noch ein etwas älterer Pistenplan.
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Lift C gibts nicht mehr, ebenso wie den Rockgarden Chair (H, in der Karte überklebt). Man will aber wohl eine Gondelbahn von der Talstation Rangitara Express bis zur Bergstation Waterfall-Express bauen. Dabei soll Rangitara erhalten bleiben und bei Waterfall bin ich mir unsicher, zumindest muss die aktuelle Bergstation der Gondel-Bergstation weichen. Ich fänds allerdings schon ein Verlust, wenn man die Pisten am Waterfall-Express nicht mehr getrennt fahren könnte – und von Plänen für eine Mittelstaton hab ich nix gelesen.

An so machen Schildern merkt man dann doch, dass man sich auf einem Vulkan befindet. Wenn dieser ausbricht soll man nicht in Täler fliehen, sondern auf irgendwelchen Rücken sich talwärts bewegen. Gebäude und Lifttrassen gelten meist auch als sicher.
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Auch im Lift wird man nochmals darauf hingewiesen.
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Flo satt und zufrieden nach dem Mittagessen, leider wurde das Wetter währendessen nicht besser.
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Blick zum Valley T-Bar auf dessen Stütze Mitarbeiter rumkletterten.
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Felsen im unteren Bereich.
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Wieder mal im Rangitata Express.
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Und im Anschluss im Waterfall-Express.
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Blick zur Seite.
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Den Hang im Hintergrund fuhren wir ein Mal (und nie wieder). Ich schnallte ungefähr vier mal ab, der Schnee war grauenhaft (unten weich, oben windgepresst hart), besonders mit den ellenlangen Skiern.

Oben wurde es dann neblig.
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Knoll Ridge T-Bar im Nebel.
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Komisch übrigens, dass die Gehänge zwar dran waren, die Bügel aber an der Talstation aufgehängt waren, d.h. die mussten zur Inbetriebnahme noch montiert werden.

Einsame Bergstation des Waterfall-Express.
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Doch ganz gegen Ende lichtete sich der Nebel nochmal etwas, also fuhren wir doch bis zum Schluss um 16h. Noch einmal Waterfall-Express.
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Zwischen den Felsen durch – die eine Piste ging da übrigens auch durch, die ließ sich auch relativ gut fahren.
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Auf der mittelschweren Piste wurde teilweise blaue Farbe aufgebracht, das erhöhte die Bodensicht dann doch gewaltig.
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Noch ein Blick zurück, kurz vor der Bergstation.
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Obwohl die Drehkreuze schon zur Seite geklappt waren durften wir noch einmal mit dem Rangitara Express fahren, da wurde die Sicht dann aber schon wieder schlechter...

Fazit: ein durchwachsener Skitag, der insbesondere durch das lange Warten am Anfang getrübt wurde. Ich bin mir dennoch sicher, dass mir das Skigebiet bei gutem Wetter und wenn alles geöffnet ist, gut gefallen wird. Die relativ schmalen Pisten fand ich sogar sympathisch, hat mich ein bisschen an die Schweiz erinnert. Und ich vermute fast, dass vor allem dank der Schulferien so viel los war, das wird sicher wenn ich Mitte August oder im September wieder komm auch anders sein.

Am selben Abend fuhren wir dann noch bis Rotorua, wo wir in einem airbnb bei einer deutsch-neuseeländischen Familie übernachteten. Diese bot auch Abendessen zu einem vernünftigen Preis an, sodass wir den Abend mit ihnen verbrachten. Nach einem etwas verhaltenen Start wurde das dann doch ein sehr interessanter, lustiger und weinseliger Abend, der viel zu spät geendet hat. ;-)

Ach ja: die Fotos sind leider nur mit dem Handy aufgenommen, ich hatte zwar die Kamera im Rucksack, aber dummerweise die Speicherkarte im PC vergessen...
Zuletzt geändert von Florian86 am 23.09.2018 - 14:06, insgesamt 8-mal geändert.
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j-d-s
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Durchwachsen - 11.07.2018 (Tag 1)

Beitrag von j-d-s » 22.07.2018 - 19:32

Hmm. Mir kommt das ja bei zahlreichen Berichten v.a. aus dem angelsächsischen Kulturraum so vor, dass die da völlig überzogene Sicherheitsvorschriften haben und dann on top auch noch Leute, die das überwachen.

Siehe die selbsternannten Pistensheriffs die meinen einem Verwarnungen/Strafen/Skipasswegnahmen geben zu können, wenn man "zu schnell" oder "out of bounds" fährt - die sind so wie ich das mitbekommen habe fast immer nur beim Skigebietsbetreiber angestellt und keine echten Polizisten (in Italien dagegen machen mancherorts die Carabinieri die Pistenwache, das sind dann echte Polizisten).

Auch bei dem völlig sinnfreien und schikanösen Verhalten von dem du hier berichtet hast - Schneekettenanlegepflicht bzw. Allrad-Pflicht obwohl das vom Straßenzustand her völliger Unfug ist - fehlt mir jegliches Verständnis. War denn der Kontrolleur ein echter Polizist, d.h. hätte der das Recht gehabt jemanden aufzuhalten/zu büßen oder nicht?
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Durchwachsen - 11.07.2018 (Tag 1)

Beitrag von starli » 23.07.2018 - 12:17

Schaut nett alpin aus. Irgendwann werde ich wohl auch mal eine Neuseeland-Skisafari machen müssen. Aber wohl eher nicht schon in den nächsten 5 Jahren.
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Durchwachsen - 11.07.2018 (Tag 1)

Beitrag von Florian86 » 24.07.2018 - 04:39

j-d-s hat geschrieben:
22.07.2018 - 19:32
Auch bei dem völlig sinnfreien und schikanösen Verhalten von dem du hier berichtet hast - Schneekettenanlegepflicht bzw. Allrad-Pflicht obwohl das vom Straßenzustand her völliger Unfug ist - fehlt mir jegliches Verständnis. War denn der Kontrolleur ein echter Polizist, d.h. hätte der das Recht gehabt jemanden aufzuhalten/zu büßen oder nicht?
Da bin ich voll bei Dir, ist mir wirklich unverständlich. Ich versteh zwar, dass sie nicht wollen, dass die Leute auf der Straße quer stehen und den Rest des Verkehrs blockieren, aber dennoch war das völlig überzogen. Am Nachmittag war die Straße in Whakapapa komplett schneefrei, sogar der Parkplatz auf dem wir morgens noch mit Schnee geparkt hatten. Auch in Cardrona wurde ich ja gefragt, ob ich Ketten dabei hätte (da wusste ich, dass ich zu kleine dabei hatte, hab aber einfach "ja" gesagt).
Immerhin hat der Typ mich ja fahren lassen auf eigene Gefahr sozusagen. Ich glaube, dass das in Neuseeland durchaus teilweise ein Ding sein kann: man wird nochmal von ner Person gefragt, ob man sich der "Gefahr" bewusst ist, kann aber dann doch selbst entscheiden mit allen Konsequenzen. War in der Werkstatt auch so: "Ich rate Dir, mit dem Auto nicht weiter zu fahren, aber ich kann Dich natürlich auch nicht davon abhalten" -> "Wenn Du vernünftig bist, lass das Auto da.", was ich dann auch gemacht hab.
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Immer noch durchwachsen - 23.08.2018 (Tag 2)

Beitrag von Florian86 » 23.08.2018 - 08:40

Jetzt war ich doch ziemlich lange nicht skifahren, aber ich war ja auch fast 4 Wochen außer Landes gewesen, nämlich in Australien und Fidschi. Außerdem wollte ich auf dem Weg in die Berge noch andere Teile der Nordinsel kennen lernen.

Nachdem die letzten Tage eher frustrierend waren, wagte ich mich heute tatsächlich mal wieder auf die Piste. Ich kam am Sonntag Abend an, blieb zunächst zwei Nächte in Ohakune und hatte danach vier Nächte in National Park (ja – der Ort heißt wirklich so) gebucht. Und heute, am Donnerstag, ist mein erster Skitag. Montag und Dienstag waren Turoa und Whakapapa ganz zu und gestern hatte es viel geregnet und gewindet, weshalb auch nur die Anfängerlifte offen waren. Heute standen zumindest am Morgen der Rangitara- und der Waterfall-Express auf "on hold", die Chance auf Öffnung war also zumindest da.

Nun ja: da der Shuttlebus aus National Park nur 6$ (3,60€, Hin- und Rückfahrt, 22km einfach) kostet, beschloss ich diesen zu nehmen, an Sprit würde ich wahrscheinlich mehr verfahren. Im Bus dann die Ernüchterung: Aus "on hold" wurde "closed". Gut, dann muss ich halt das Happy Valley, den Anfängerbereich, ein bisschen besser erkunden.

Dieser besteht aus einer DSB mit viel Andrang, und diversen Förderbändern. Den maximalen Höhenunterschied erreicht man, wenn man nach der DSB noch eines der Förderbänder weiter hoch fährt. Und in diesem starte ich hier.
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Blick nach unten.
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Und ein Blick zurück.
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Bergstation der DSB.
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Dahinter ist der Komplex mit Skiverleih und Café.
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Felsig ists hier schon.
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DSB mit Piste, die war zugegebenermaßen sehr flach.
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Man konnte aber über kleinere Steinkliffs springen oder ein bisschen neben raus fahren. Der pulvrige Schnee der Vortage hatte sich aber schon längst zu etwas matschigerem Schnee gewandelt, der im späteren Verlauf des Tages noch frieren sollte.

Zwei parallele Förderbänder. Das Überdachte ist für die Rodler und kürzer, davor ist noch eins für die Skifahrer und Boarder.
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Bergstationen.
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Im unteren Bereich gibts noch ein weiteres Förderband, das war aber nicht geöffnet.
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Stütze neben Felsen.
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Talstation der DSB.
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Ganz oben angekommen bin ich dann mal noch ein kleines Stück raufgestiegen, für den Überblick und um etwas mehr Geschwindigkeit zu bekommen.
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Es hatte wieder etwas zugezogen zu dem Zeitpunkt.
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Aber dann riss es doch noch auf und ich bekam etwas Sonne ab.
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Blick nach oben zum Rangatira-Express. Dieser lief zwar, wie ich später noch mitbekommen sollte, die Sessel wurden aber nicht entgaragiert.
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Ein paar Leute erzählten mir auch: man hätte den Lift ab Mittag in Betrieb nehmen können, aber da waren die entsprechenden Mitarbeiter schon nach Hause geschickt worden... *grummel*

Nachdems mir im Happy Valley etwas langweilig wurde, beschloss ich ein Stück die "richtige" Piste hochzulaufen und dort Brotzeit zu machen und Tee zu trinken, genauer gesagt an der ehemaligen Talstation des Rock Garden Sessels.
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Die Schlange am Sessel im Happy Valley war schon beachtlich, und der Lift stand auch elendig oft.
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Talstation Rangatira-Express in der Sonne.
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Blick nach oben.
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Das bietet sich doch zum weiter hochlaufen an. Ich versuchte, meine Ski auf meinen Rucksack zu schnallen, was ziemlich gut gelang. Die Ski waren aber auch kurz und sehr leicht.
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Ich war auch bei weitem nicht der Einzige, der hochlief.

Piste im Mittelteil
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Weiter oben verläuft der Lift nah am Grat.
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Ein Blick zurück.
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Unterm Lift.
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Ach, wenn keine Wolken da wären, wäre der Ausblick schon einmalig. Ich vermute, dass man sogar das Meer sehen könnte.
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Tja und dann passierte was ziemlich blödes. Ich lief nicht ganz bis zur Bergstation, sondern beschloss, dass es der Hügel vor der Bergstation auch tut. Dort wollte ich noch ein, zwei Fotos machen und legte meine Handschuhe auf den Boden. Das war ein Fehler: der Wind wehte sie weg, einen erwischte ich noch, während der zweite relativ schnell über eine Klippe geweht wurde. Mist. Immerhin bin ich nicht die Klippe runtergesprungen. ;-) Es gab zwar auch ne Absperrung, aber die war offensichtlich nicht handschuhsicher (siehe rechts im Bild).
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Trasse des Waterfall-Expresses.
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Der Pistenbully fuhr mehrmals auf und ab, störte sich aber nicht an den Leuten, die raufliefen.
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Naja, ganz aufgegeben hatte ich den Handschuh noch nicht und dachte mir: ich versuch mal, ob ich von weiter unten in das richtige Tal reinkomm. Entlang der Piste schon mal nicht. Aber von ganz unten ging ein Weg in die richtige Richtung, der in einem schmaleren Tal endete, das lief ich einfach mal weiter.
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Eine Hütte gabs da auch.
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Blick zurück auf meine Fußspuren.
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Tja, das blöde nur: der Handschuh war wohl noch ein Tal weiter und auch dort hinunter gab es wieder Klippen – dementsprechend war kein Runterkommen.
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Ich versuchte es zwar noch weiter oben, da wars aber dasselbe Spiel – dann halt nicht. Das Abfahren war dann gar nicht so leicht, weil der Schnee oben angefroren war, deshalb bin ich das obere Stück eher abgerutscht.
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Ab hier konnte ich dann aber meinen Spuren folgen und es laufen lassen.
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10min vor Abfahrt des vorletzten Shuttles war ich dann auch wieder an der Haltestelle und ich wurde sicher zurück nach National Park gebracht. Eigentlich hatte ich beschlossen, die 35km nach Ohakune zu fahren, um ein bisschen Lebensmittel einzukaufen. Außerdem hatte ich dort im Supermarkt Handschuhe für 10$ gesehen. Dann ging ich aber doch erst in den Mini-Supermarkt hier im Ort und sah Handschuhe für 20$ (und an Sprit hätte ich wohl mehr verfahren). Letzten Endes investierte ich aber etwas mehr in – hoffentlich bessere – Qualität und kaufte fast die teuersten Handschuhe im Laden für stolze 35$ (21€), immer noch ein Schnäppchen find ich.

Was übrigens den Saisonpass von Ruapehu betrifft: ich hätte mit dem in Cardrona eigentlich 25$ und in Porters 20$ Ermäßigung bekommen. In Roundhill sogar auch 20$, aber nur auf den vollen Tagespass. Das wusste ich aber zu dem Zeitpunkt als ich dort skifahren war nicht, relativiert die Skipasspreise dann aber doch ein wenig.

Letzten Endes schrieb ich ne Mail an Cardrona und Porters, beide reagierten schnell. Während Porters sich entschuldigte und die Reduktion beim nächsten Besuch zusagte, sicherte mir Cardrona eine Rückerstattung der 25$ zu, find ich schon sehr nett. Wobei ich tatsächlich in beiden Gebieten meinen Saisonpass von Ruapehu beim Skipasskauf erwähnt hatte, allerdings nur beim Smalltalk und nicht mit dem Hintergrund, eine Ermäßigung zu bekommen. Da hätten mich die Verkäufer ja auch mal auf die Ermäßigung aufmerksam machen können. Denn als ich den Saisonpass gekauft hatte, standen die gegenseitigen Benefits noch nicht fest und ich hatte mich dann schlichtweg nicht informiert, da ich gar nicht damit gerechnet hatte, dass es sowas überhaupt geben könnte (ist ja mein erster Saisonpass ;-)).

Mittlerweile bin ich aber schlauer: mit dem hiesigen Saisonpass bekomm ich in der nächsten Saison auch bis zu 5 Tage in Verbier (allerdings nur mit Buchung einer Partnerunterkunft) sowie bis zu 2 Tage Zermatt (ohne Bedingungen) geschenkt. Ich glaub, ich muss nächsten Winter in die Schweiz. ;-)
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Durchwachsen - 11.07.2018 (Tag 1)

Beitrag von starli » 23.08.2018 - 12:37

Na hoffentlich schaffst du diese Saison noch ein paar Schönwetterskitage mit etwas mehr geöffneten Anlagen, insb. auch was die interessanteren Anlagen dann anbelangt ;- )
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Durchwachsen - 11.07.2018 (Tag 1)

Beitrag von Florian86 » 25.08.2018 - 11:01

Mein 3. Skitag, gestern, in Whakapapa verlief leider auch nicht besser. Die Sonne kam zwar raus, und sie versuchtens wohl echt, die oberen Lifte in Betrieb zu nehmen, aber um 13h fiel dann die endgültige Entscheidung: wegen Wind kein Betrieb.

Also vergnügte ich mich wieder mal von 9:45 bis 15:15 im Anfängerbereich... ein paar Bilder davon gibts immerhin.

Morgens wars noch etwas neblig, dafür nicht sooo viel los.
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Später wurde es voller.

Die Sonne kam raus.
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Das obere Förderband stand an diesem Tag oft.
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Und nochmal die DSB.
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Beim Kochen im Hostel frug mich dann Emma, eine Australierin, ob ich wieder (wie am Dienstag) mit ihr in den Pub gehen würde. Emmas Freundin Charlie, mit der sie unterwegs war, hatte nämlich ein Date. Eigentlich wollte ich ja nicht, aber irgendwie ergriff ich dann doch erneut die Gelegenheit. Ein weitere Australier, Damien, und ein Neuseeländer, David, begleiteten uns dann auch noch. Es wurde ein sehr lustiger Abend, der eigentlich zu spät endete dafür dass wir morgens alle früh raus auf die Piste wollten... ;-)
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Durchwachsen - 11.07.2018 (Tag 1)

Beitrag von Florian86 » 25.08.2018 - 11:23

Heute sollte das Wetter eigentlich besser werden, zumindest die Vorhersage verhieß gutes. Emma und ich hatten am Vorabend ausgemacht, dass wir den Shuttle um 8:45 nehmen wollten. Das musste ich aber absagen, war einfach zu müde. Sie lief mir dann aber auch gegen 9h im Hostel über den Weg und meinte, dass sie wohl eher 10:15 anpeilen. Was ich auch tat. Der Parkplatz vom Shuttle war heute riesig voll, und auf den Bus warteten sicher mehr als 100 Leute. Ich hatte dann erstmal ganz weit hinten geparkt, dann aber beschlossen, selbst ins Skigebiet hoch zu fahren. War ja erlaubt für Allradfahrzeuge.

Dieses Mal wurde ich nur kurz angesprochen, ob mein Auto denn ein Allrad sei, was ich bejahte. Daraufhin durfte ich kommentarlos weiterfahren. Wieder aber dasselbe Spiel. Auf der Straße lag vielleicht auf ner Breite von 1m und ner Länge von 30m etwas Schnee, dafür aber Kettenpflicht zu verlangen find ich schon etwas unverschämt, sollte mich aber nicht kümmern. Parken musste ich dieses Mal auf P7, konnte aber nen Gratis-Shuttle bis zur Talstation nehmen, das war wenigstens bequem. An den Kassen war die Schlange riesig, bestimmt 30m lang, wenn nicht mehr, das war sooo krass.

Als ich gegen 10:30 da war, war trotzdem nur der untere Rangitara-Express offen. Bis ich aber eine Abfahrt dort gemacht hatte, öffneten der Waterfall-Express und die Delta-SB auch. An diesen Liften verbrachte ich dann meinen Vormittag und hoffte immer, dass noch mehr aufgehen sollte. Die Sicht war aber nicht besonders, und der Wind auch ziemlich stark. Der Valley-Schlepper wäre dann noch der einzig-verbliebene gewesen, der hätte aufgehen sollen (blieb aber wegen Sicht doch zu), die anderen 3 verbleibenden Lifte waren wegen Wind, Sicht und Enteisung zu. Wobei der Knoll-Ridge-Schlepper und der Valley-Schlepper auch erstmal aufgebügelt werden mussten, warum auch immer.

Irgendwie war ich heute auch etwas fotofaul, es war einfach zu zugig und schneiend, dass ich da Lust drauf gehabt hätte. Ein paar Bilder gibts aber doch, hier vom Waterfall-Express an der Talstation gegen Ende des Skitages.
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Und im Mittelteil.
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Positiv ist mir aufgefallen, dass deutlich mehr Pisten als bei meinem letzten Besuch präpariert waren, und auch die schon mir bekannten, präparierten Pisten waren breiter präpariert.

Es war wirklich ungemütlich.
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Zwischendrin kam die Sonne auch mal durch, aber nie so richtig.
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Zu Mittag traf ich mich dann mit Emma und Charlie im Picknickraum des Knoll-Ridge-Cafés. Auch gabelten wir unsere Bekannten vom Vorabend, Damien und David noch auf. Den Rest des Tages fuhren wir also zusammen. Die anderen Jungs warn aufm Board unterwegs und insbesondere Damien nicht so geübt, es war aber dennoch schön, ein paar Stunden nicht allein zu fahren. Die Sicht war in diesem Zeitraum eher wechselhaft, von fast sonnig bis "ich erkenn nicht, wie steil der Hang ist". Die Mädels hörten etwas früher auf während wir Jungs bis zum bitteren Ende fuhren. Als ich mich von Emma verabschiedete meinte sie zu mir "You've been the highlight of my holiday here" - solch ein schönes Kompliment bekommt man doch gerne. :-) Nur schade, da das eigentliche Highlight halt das Skifahren hätte sein sollen.

Gegen Ende wurde die Sicht nicht besser - an der Bergstation Rangatira-Express.
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Auf einer der Talabfahrten.
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Positiv fand ich dann aber noch, dass man dann doch querfeldein bis zum Parkplatz auf Skiern abfahren konnte, das war nochmal ein ganz schönes Stück, hat Spaß gemacht, nur einen der vielen Felsen sollte man nicht treffen. ;-)
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Nach dem Skifahren bin ich zurück nach Ohakune gefahren, wo ich jetzt auch wieder vier Nächte verbring. Ein Bekannter hat mir ein sehr günstiges Privatzimmer beschafft. Der hat auch die nächsten 2 Tage frei, sodass wir was zusammen unternehmen. Das Wetter soll zwar toll werden, aber am Sonntag ists sicher so voll, dass das Skifahren nicht so viel Spaß machen würde. Vielleicht ja am Montag - oder spätestens am Dienstag, dann aber in Turoa. ;-)
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Wechselhaft - 25.08.2018 (Tag 4)

Beitrag von wso » 27.08.2018 - 10:26

Schöne Eindrücke, vielen Dank! Hier weise ich doch gern nochmals auf meinen Skitag anno 1993 in Whakapapa hin - das war genau überübermorgen vor 25 Jahren!

Und für Nostalgiker: ich traf vor zehn Jahren in Colorado einen der Konstrukteure der ersten Müller-Sessellifte am Ruapehu. Fritz lebt nach wie vor in Colorado. Bilder u.a. vom Bau des Rock Garden Chairlift anno 1954 aus seinem Privatalbum hier.

Ich folge den Ruepahu-Gebieten auf Instagram und buche jeden Morgen fast einen Flug nach Auckland... darum freu ich mich über jedes Foto von der anderen Seite der Welt.
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Wechselhaft - 25.08.2018 (Tag 4)

Beitrag von starli » 27.08.2018 - 12:09

Ist das Wetter (viel Sturm, viel Nebel) egtl. typisch für die neuseeländischen Skigebiete? (Für Schottland dürfte das ja auch gelten..)

Also, muss man schon sehr viel Glück haben, um besseres Wetter zu haben, oder habt ihr heuer einfach etwas mehr Pech?
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Wechselhaft - 25.08.2018 (Tag 4)

Beitrag von Florian86 » 27.08.2018 - 13:37

wso hat geschrieben:
27.08.2018 - 10:26
Schöne Eindrücke, vielen Dank! Hier weise ich doch gern nochmals auf meinen Skitag anno 1993 in Whakapapa hin - das war genau überübermorgen vor 25 Jahren!

Und für Nostalgiker: ich traf vor zehn Jahren in Colorado einen der Konstrukteure der ersten Müller-Sessellifte am Ruapehu. Fritz lebt nach wie vor in Colorado. Bilder u.a. vom Bau des Rock Garden Chairlift anno 1954 aus seinem Privatalbum hier.

Ich folge den Ruepahu-Gebieten auf Instagram und buche jeden Morgen fast einen Flug nach Auckland... darum freu ich mich über jedes Foto von der anderen Seite der Welt.
Gern geschehn, danke für das Feedback. :-) Die Bilder aus den 90ern sind schon auch toll, aber man erkennt die Orte definitiv noch wieder. Danke somit für die Links!
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Wechselhaft - 25.08.2018 (Tag 4)

Beitrag von Florian86 » 27.08.2018 - 13:48

starli hat geschrieben:
27.08.2018 - 12:09
Ist das Wetter (viel Sturm, viel Nebel) egtl. typisch für die neuseeländischen Skigebiete? (Für Schottland dürfte das ja auch gelten..)

Also, muss man schon sehr viel Glück haben, um besseres Wetter zu haben, oder habt ihr heuer einfach etwas mehr Pech?
Gute Frage, ich glaub aber, dass man differenzieren muss. Insbesondere auf der Südinsel ist die Chance, glaub ich, größer, gutes Wetter im Winter zu bekommen. Das liegt wahrscheinlich u.A. auch an der Art des Gebirges. Auf der Südinsel ist das halt ein richtiges Gebirge, während auf der Nordinsel hauptsächlich einzelne Vulkane besonders hoch sind, v.a. hier der Ruapehu und der Taranaki bei New Plymouth. Der Rest des Landes ist schon bergig bis hügelig, aber bei weitem nicht so hoch. Und das bedeutet wiederum: kommt die Luft vom Meer sind dies eigentlich die einzigen Berge an denen die Luft signifikant aufsteigt, was dann eben die Wolken, den Niederschlag und gerne auch mal den Sturm bedingt. Wobei man sagen muss, dass wir Anfang Januar in Norditalien auch nicht wirklich Glück hatten.

Gestern war übrigens definitiv ein toller Bluebird-Tag, da muss aber so viel los gewesen sein, dass ich nicht skifahren gegangen bin. Heute war ich in Turoa und es war wirklich traumhaft, der Bericht folgt noch. Idealerweise wirds morgen und am Mittwoch nochmal schön, dann fahr ich nochmal nach Turoa und am Mittwoch vielleicht sogar nach Tukino. Dann heißts erstmal wieder rumreisen und hoffentlich gehn sich dann nochn paar gute Tage unter der Woche hier aus, das werd ich aber wenn spontan nach Wettervorhersage entscheiden.
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Wechselhaft - 27.08.2018 (Tag 5)

Beitrag von Florian86 » 30.08.2018 - 15:21

So, es ist zwar schon kurz vor Mitternacht, aber irgendwann sollte ich ja tatsächlich mal schreiben. War nur in den letzten Tagen schwer möglich, da abends kaum Zeit war und ich auch schon wieder am rumreisen bin.

Erstmal noch der Nachtrag zum Samstag Abend, der Tag an dem ich nach Ohakune gefahren bin. Nachdem der Bericht von diesem Tag fertig war gings in die Craft-Bier-und-Burger-Kneipe "The Blind Finch" in der mein Bekannter, John, arbeitet. Da er der Manager on duty war, musste er bis Ultimo bleiben und ich half am Schluss sogar noch beim Aufräumen und Auffüllen. Im Hinterhof sah ich dann diesen heimischen Kasten. ;-)
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Das war so um kurz nach 1. Dann sind wir heimgefahren, nur um dann noch in den Club Powderkeg zu gehn. Nach einem Drink und einem Shot dort sind wir aber wieder heimgelaufen. Denn selbst außen noch vibrierten unsere Becher auf dem Tisch, so stark war der Bass, das war schon echt unangenehm. Dann lieber noch daheim a weng zamsitzen bei gechilltem Deutschrock und Craftbier.

Da es aber doch spät wurde startete der nächste Tag erst am Nachmittag. Es war wirklich ein Traumtag, in den wir auf der Dachterrasse im Frühling mit Schnee im Hintergrund starteten – definitiv T-Shirt-Wetter.
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Dennoch wars wohl gut, nicht skifahren gegangen zu sein. John meinte was von 6000 Autos (also bestimmt mehr als 6000 Leute), die im Skigebiet waren. Es muss dementsprechend megavoll gewesen sein bei einer theoretischen Liftkapazität von knapp 11000 P/h (-3200 P/h, weil die High-Noon-6-KSB wegen Reparatur für den Rest der Saison außer Betrieb bleibt).

Für den Abend war eine Abschiedsparty bei Johns Kollegen angesetzt mit vorherigem Arbeitsdinner. Da war ich aber nicht dabei, verbrachte den Abend erstmal zu Hause. Gegen Mitternacht wurd ich dann zur Party abgeholt, die dann bis 4h ging. Trotz Trinkspiel blieb aber glücklicherweise der große Kater am nächsten Tag aus, das lag wohl daran, dass ich nur Bier (und keine Shots) getrunken hab.
Dennoch war das Aufstehen nicht so leicht, ich war zwar mal gegen 9h wach, bin dann aber doch erst um 11:30 endgültig aus den Federn und war gegen halb 1 unterwegs. Eigentlich ein Alpinforum-Frevel an solch einem Tag, oder nicht? ;-) Auf der Bergstraße.
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Das Skigebiet kommt näher.
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Den Pistenplan findet ihr übrigens hier. Selbstverständlich musste ich auf dem untersten Parkplatz ganz unten parken – nur der Parkplatz an der Kreuzung wäre noch weiter weg gewesen. Das Hochlaufen war anstrengend, aber nicht so schlimm. Im Anfängerbereich war dann auch noch viel los, sodass ich bestimmt 10min darauf wartete, in den kurzen Tellerlift gelassen zu werden. Die Skikurse bekamen natürlich Vorrang und langsam fuhr der Lift obendrein auch noch.

Da an der Movenpick-4-SB recht viel los war entschied ich mich erstmal für die kürzere Parklane-3-SB. Die beiden Lifte verlaufen im unteren Bereich ähnlich, nur ist Parklane deutlich kürzer.
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Ich machte an diesem Tag übrigens hauptsächlich Handybilder, war mir meistens einfach zu umständlich, die richtige Kamera rauszuholen...

Kurz vor der Bergstation.
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Von dieser kommt man gerade so mit etwas schieben zum Giant Chair (3-SB, ganz links im Bild), den ich auch anpeilte. Dort war die Schlange relativ lang, aber wenn man schon mal da ist... Immerhin gabs einen Sortierer, der immer genau drei Leute zusammengruppierte.

Seitenblick.
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Vielversprechende Pisten.
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Bergstation des Giant Chair.
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Die Liftstütze der High Noon-6-KSB war wohl schon wieder repariert, was aber noch fehlt ist wohl ein neues Seil.
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Viele Leute liefen aber hoch, teilweise sogar bis zum Kraterrand. Man kann dann wohl auch in den Krater abfahren, muss dann aber natürlich wieder aufsteigen. Auf jeden Fall ists natürlich besonders schade, dass die High Noon-6-KSB außer Betrieb ist, da sie unheimlich viele Varianten erschließt. In dieser Saison erschließt dementsprechend der Giant Chair den höchsten Punkt des Skigebietes. In der Zeit vor "High Noon" gabs wohl einen Schlepplift, der noch das Gelände etwas weiter links erschlossen hat, der wurde natürlich abgebaut, man will ja keine Dopplungen oder Backups... ;-)

Blick nach unten.
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Sogar der schneebedeckte Mount Taranaki spitzte aus den Wolken hervor.
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Ich beschloss dann aber auf jeden Fall zur Nga Wai Heke-4-SB zu wechseln, will ja mal alles gesehn haben.
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Das war auf jeden Fall ne gute Entscheidung, denn irgendwie war an dieser SB deutlich weniger los als an allen anderen Pisten, und zusätzlich erschloss sie echt schöne, steile Pisten – wobei es in Turoa schon manchmal schwierig war, zu erkennen, wo Piste ist und wo das Gelände bloß ausgefahren ist. Man merkte das eigentlich hauptsächlich durch die Schneebeschaffenheit. A propos: diese war meistens aufgefirnt, außerhalb der Piste auch gern mal wieder angefroren und an den wenigen Stellen, wo gar keine Sonne hinkommt, auch mal pulvrig.

Piste Cinch.
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Etwas weiter oben.
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Die Lifte kamen mir übrigens teilweise sehr bodennah vor, da muss man sicher öfter mal Schnee drunter wegräumen.

Einmal wagte ich mich auch ins South East Basin. Das ging überraschend gut und war landschaftlich auch toll.
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Besonders an solch einem Tag, wo alles offen ist, viel Schnee liegt und die Sonne scheint, fällt mir auf, dass es mich gar nicht so stört, dass die Anzahl der Lifte eher klein ist. Denn es gibt einfach gefühlt unendlich viele Varianten, die man an jedem Lift fahren kann. Die "Pistenfläche" (oder eher mögliche Abfahrtsfläche) ist auf jeden Fall relativ groß im Vergleich zur Liftkapazität, was natürlich super ist.

Irgendwann beschloss ich dann doch mal ins Tal zu fahren und kam am Tellerlift für "fortgeschrittene Anfänger und Funparkler" auf Höhe der Bergstation Parklane vorbei.
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Blicke nach oben (Movenpick + Giant) und nach unten (hauptsächlich Movenpick).
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Beim nächsten Mal ganz unten nahm ich dann die Movenpick-4-SB. Es gab sogar ne Single Lane, sodass ich wirklich schnell mitkam, das hatte ich nur beim Einstieg in den Skitag nicht gesehen.
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Wirklich anstrengend auf Dauer find ich aber, dass keiner der Lifte Fußrasten hat.

Bergstation.
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Blick zur Bergstation Nga Wai Heke.
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Leider zu...
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Im Tal grünt es.
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Dieses Vulkanfeeling als einziger relevanter Berg in der näheren Umgebung hat schon was.

Da am Giant Chair immer noch viel los war, beschloss ich wiederholt bis ganz ins Tal zu fahren – immerhin ist der Movenpick Chair auch sehr lang und bietet somit viele Varianten, wie zum Beispiel die Piste Bypass durch ein Tal durch.
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Seitenblick.
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Bei der letzten Abfahrt ließ ich mir dann etwas mehr Zeit und blickte nach oben auf breite Pisten in weitem Gelände.
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Auch entlang der Piste Home Run gabs nen Tobel.
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Blick nach Westen, irgendwo noch ein Stück weiter – aber nicht zu sehen – liegt das Skigebiet von Whakapapa.
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Nachdem ich beim Hochfahren ein Kind mit seinem Papa an einer steilen Stelle hab kämpfen sehen, dachte ich, ich probier das auch mal. ;-)
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Parklane und Movenpick von oben und von unterhalb.
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Der Anfängerbereich war auch schon zu.
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Glücklicherweise konnte man auch hier – wie in Whakapapa – zum Parkplatz auf Skiern abfahren. Immerhin.
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Das war wirklich ein schöner Skitag. Auch das Skigebiet von Turoa gefällt mir gut, irgendwer meinte mal zu mir, es wäre eher für Anfänger, den Eindruck hatte ich aber gar nicht, es ist eher für jeden was dabei meiner Meinung nach.

Das Abendprogramm war nach den zwei ereignisreicheren Abenden dann eher entspannt: Essen kochen (Bratwürste mit Kartoffelsalat) und Film gucken – auch schön.
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Immer noch durchwachsen - 23.08.2018 (Tag 2)

Beitrag von valdebagnes » 31.08.2018 - 14:29

Florian86 hat geschrieben:
23.08.2018 - 08:40
Mittlerweile bin ich aber schlauer: mit dem hiesigen Saisonpass bekomm ich in der nächsten Saison auch bis zu 5 Tage in Verbier (allerdings nur mit Buchung einer Partnerunterkunft) sowie bis zu 2 Tage Zermatt (ohne Bedingungen) geschenkt. Ich glaub, ich muss nächsten Winter in die Schweiz. ;-)
Weiß jemand warum das so ist? Die Gebiete müssten ja dann eine Beteiligung oder ein Joint-Venture haben. Oder es ist der Werbegag von Zermatt, der ein wohl sehr geringes wirtschaftliches Risiko beinhaltet.
"Das ist so schrecklich, dass heute jeder Idiot zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten." - Dieter Nuhr, Nuhr nach vorn, 1998, "Fresse halten"

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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Traumhaft - 27.08.2018 (Tag 5)

Beitrag von Theo » 31.08.2018 - 19:31

Entstanden ist die Sache glaub ich dadurch dass ein Teil der Shaper im Funpark von Zermatt von der anderen Seite der Erdkugel sind.
Ob am High Noon die Stütze schon ersetzt ist kann man nicht erkennen, die abgebildete ist jedenfalls die falsche, erwischt hat es nämlich die zweitoberste. Die Lawine wurde übrigens künstlich ausgelöst und war dann halt massiv grösser als geplant.
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Traumhaft - 27.08.2018 (Tag 5)

Beitrag von Florian86 » 01.09.2018 - 09:06

Theo hat geschrieben:
31.08.2018 - 19:31
Entstanden ist die Sache glaub ich dadurch dass ein Teil der Shaper im Funpark von Zermatt von der anderen Seite der Erdkugel sind.
Ob am High Noon die Stütze schon ersetzt ist kann man nicht erkennen, die abgebildete ist jedenfalls die falsche, erwischt hat es nämlich die zweitoberste. Die Lawine wurde übrigens künstlich ausgelöst und war dann halt massiv grösser als geplant.
Ich wusste gar nicht, um welche Stütze es sich handelt, allerdings haben Locals, die mit mir im Lift saßen, gemeint, dass die entsprechende Stütze schon ersetzt worden sei - hinterfragt hab ich das wiederum nicht. Sollte ich nochmal hinkommen kann ich aber auch fragen, falls Interesse besteht.
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Immer noch durchwachsen - 23.08.2018 (Tag 2)

Beitrag von Florian86 » 01.09.2018 - 09:13

valdebagnes hat geschrieben:
31.08.2018 - 14:29
Weiß jemand warum das so ist? Die Gebiete müssten ja dann eine Beteiligung oder ein Joint-Venture haben. Oder es ist der Werbegag von Zermatt, der ein wohl sehr geringes wirtschaftliches Risiko beinhaltet.
Ich vermute, das wirtschaftliche Risiko ist tatsächlich auch gering, denn
1. werden nicht allzu viele Kiwis sich nach Europa zum skifahren aufmachen,
2. sind auch Copper Mountain (USA) und Panorama (Canada) Partnerskigebiete - und Nordamerika ist dann doch ne Ecke näher dran, und
3. werden diese zusätzlichen Begünstigungen gar nicht unbedingt groß beworben (musste ich erst selbst durch Zufall rausfinden - und als ich bei dem Drama mit meinem nichtfunktionierenden Pass dem Mädel am Schalter von den Overseas-Benefits erzählt hatte wusste sie auch nix davon, obwohl das ne reine "Saisonpass-Kasse" war).
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Traumhaft - 27.08.2018 (Tag 5)

Beitrag von Florian86 » 05.09.2018 - 09:32

Auch am Dienstag ließ mich das Bett einfach nicht los, war ich doch am Vorabend schlichtweg zu lange wach gewesen – trotz des entspannten Abendprogramms. Immerhin war ich "schon" gegen 11 auf der Piste. Am Parkplatz angekommen war weniger los als am Vortag, aber doch noch einiges, sodass ich wieder auf dem Matsch-Parkplatz stehen musste.

Zunächst rief ich aber mal bei meinem Handyanbieter "Spark" an, weil ich zwar Handynetz, aber kein Datennetz hatte. Die gute Frau meinte zunächst, ich hätte keinen Plan gebucht, hatte ich aber. Dann sah sie das auch und hat das Ganze resettet, und... es funktionierte immer noch nicht. Also hab ich bei meinen diversen Sesselliftfahrten immer wieder rumprobiert und gegoogelt, aber keine Lösung gefunden. Liegts vielleicht an der Simkarte? Oder am Simslot? Letzten Endes lags aber am DAU (dümmsten anzunehmenden User – naja fast). Das Handy ist DualSim und als ich nach Australien bin hatte ich die Spark-Simkarte als 2. Simkarte im Handy drin. Ich hatte dort aber die Mobilfunkdaten ausgestellt für Spark, da ich kein Daten-Roaming wollte – und mich dummerweise nicht mehr dran erinnert. Das Blöde ist aber auch: diese Einstellung findet sich nicht im Unterpunkt "SIM-Karten" oder "Mobilfunknetze" (wo ichs erwarten würde), sondern im Unterpunkt "Datenverbrauch" – da muss mal noch jemand draufkommen. Das hab ich dann erst am Abend gemerkt...

Da die passenden Schuhe für die Elan-Slalomskis, die ich hab, bei mir Blasen verursachen, hatte ich an diesem Tag wieder die Salomon-1,80m-Ski genommen inkl. der nostalgischen, aber durchaus bequemen Skischuhe Von S. Giorgio.
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Weil dieses Mal der Andrang im Anfängerbereich geringer war nahm ich den Tellerlift + das Förderband, was den Aufstieg doch noch etwas mehr erleichterte. Danach gings mit dem Movenpick- und dem Giant-Sessel bis an den höchsten zu erreichenden Punkt. Am Giant-Sessel war wieder einiges los, aber doch deutlich weniger als am Vortag. Dieser Sessel erschließt halt auch aktuell die meisten Varianten. Oben angekommen dachte ich mir, ich erkunde doch erstmal die nordwestliche Skigebietsgrenze und fahr möglichst weit drüben.
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Blick nach oben – verspurt evtl. durch Leute, die hochsteigen, oder die besser als ich queren. ;-)
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Nicht ganz so sonnig wars an diesem Tag.
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Der Taranaki schaut wieder aus den Wolken hervor.
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Auch hier gibts Klippen mit Hinweisschildern.
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Blick zurück in die Skigebietsmitte.
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Sieht zwar ganz gut aus, außerhalb der Piste war der Schnee aber eher festgefroren, ließ sich also gar net sooo toll fahren.
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Noch ein Blick zurück nach oben.
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An der Bergstation Movenpick.
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Den Wald des Nationalparks find ich schon toll.

Talstation High-Noon-Express.
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Bergstation Nga-Wai-Heke-Sessel und High-Noon-Express oberer Teil. Ich denke, alle Stützen stehen, oder?
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Tatsächlich fuhr ich wieder unheimlich oft den Nga-Wai-Heke-Sessel. Dort war einfach am wenigsten los und die Pisten gefielen mir, da ich dort entweder eine schöne Carving-Piste oder ne knackige Schwarze oder nettes Gelände außerhalb der Pisten zur Auswahl hatte. Außerdem hatte ich oft nen Sessel für mich, was Tee trinken oder Brotzeit machen im Lift doch leichter machte.

Zwischen Movenpick und Nga-Wai-Heke.
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Ich versuchte auch mal, von der Bergstation Giant-Chair in Richtung Nga-Wai-Heke zu queren.
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Blick zur Hauptdrehscheibe von Turoa, hier kommen zwei Lifte an und eigentlich ginge der High-Noon-Express noch weiter.
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Den Nga-Wai-Heke im Blick.
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Blick zurück – ich war definitiv nicht der Erste, der hier querte.
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Leider auch hier kein Pulverschnee, sondern gefrorener Sulz, machte diesen Hang eher schwierig.
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Deshalb querte ich zu einem anderen Hang zurück, der war aber auch nicht wirklich besser. An Felsen vorbei gings runter.
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Schon ein nettes Tal zum Durchfahren.
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Zoom zur Bergstation Nga-Wai-Heke.
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Dort sollte man eher nicht fahren.
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Ein gefrorener Wasserfall floss mir auch vor die Linse.
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Das Pistenfahren am Nga-Wai-Heke machte mir auch sehr viel Spaß.
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Zwischendrin zogen Wolken rein, aber nichts Ernstes glücklicherweise.
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Jedoch machte ich schon auch mal die direkteren Abfahrten am Movenpick-Sessel. Auch dieser hat einige Varianten, manche werden von den Leuten kaum genutzt, sodass man auch spät am Tag noch nahezu unverspurte Abfahrten findet.

Als letzte Abfahrt fuhr ich dann wieder in Richtung Home Run, also auf die andere Seite des Skigebietes.
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Schönes Licht gegen Abend.
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Damit beendete ich vorerst meinen "Skiurlaub". Die Ausbeute war ja nur mäßig: 10 mögliche Skitage, davon 2 fast ausschließlich im Anfängerbereich und immerhin zum Ende hin 3 "richtige" Skitage. Nach diesem Tag fuhr ich erstmal über Napier nach Wellington und dann an die Westküste. Am Taranaki gibts ja eigentlich auch ein kleines Skigebiet, das ist aber leider wegen Schneemangel geschlossen, hätte ich nur allzu gerne ausprobiert. Morgen fahr ich dann übrigens nochmal in die Gegend vom Ruapehu und hab maximal 6 Tage zur Verfügung, ich hoffe auf das Beste, die Prognosen sind gar nicht mal so schlecht.

Am Abend nach dem Skitag musste ich dann doch nochmal in Johns Bar und unbedingt die angeblich besten Burger Neuseelands ausprobieren. Doch zunächst erstmal ein Bier. ;-)
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Die Burger und Pommes konnten sich durchaus sehen lassen, ich war froh, dass ich nur einen kleinen Burger gewählt hatte.
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Von dieser Portion Pommes wär ich an sich auch ohne Burger satt geworden.
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Zusätzlich ist mir klar geworden, dass Pommes mit Topping zwar schon nett sind, als Beilage find ich aber Natur-Pommes genauso gut, fürs nächste Mal dann halt.

War alles wirklich sehr lecker, das Essen im Blind Finch kann man also weiterempfehlen. :-)
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): Wechselbad der Gefühle - 08.09.2018 (Tag 7)

Beitrag von Florian86 » 08.09.2018 - 11:18

Heute war mal wieder so ein Wechselbad der Gefühle.

Angefangen hat es damit, dass mein Auto nen Platten hatte, ich hatte schon am Vorabend so ne Vorahnung, da sah der Reifen aber noch einigermaßen OK aus, über Nacht ist er dann ganz platt geworden. Da das Wetter aber vielversprechend aussah, dachte ich mir, ich vertag das Problem auf "nach dem Skifahren", da mir einer meiner Zimmergenossen - witzigerweise auch ein Meteorologe - nen Lift angeboten hat. Also waren wir gegen 8:30 in Turoa, obwohl die Lifte erst um 9:00 aufmachen sollten.

Der Regenbogen gefiel mir schon mal.
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Die Prognose war eher Sonne mit Wolken für den Tag, das sah doch deutlich besser aus als wir am Parkplatz ankamen, oder nicht?
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Lecker!
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Doch der Schein trügte: es ging nicht um 9h los, und auch nicht um 10h. Zwischendrin hieß es, man könnte den Parklane öffnen, aber es läge so viel Eis auf dem Movenpick, sodass es gefährlich wäre, wenn man da drunter durchfahren würde. Fraglich ists dann allerdings schon, warum man erst nach 10h mit dem Enteisen des Movenpicks angefangen hat.

Die Schlange war immens.
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Die Crew beim Enteisen - etwas eigenwillig mit ner Art Baseballschläger.
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Könnte man die Bänke hochklappen und hätte nen stabilen Besen wäre das sicher auch nicht so schlecht. ;-)

Gegen 11h wurde dann der Parklane in Betrieb genommen, alle anderen Lifte waren weiterhin auf "on hold". Dementsprechend staute es sich auch am Parklane, die Pisten selbst machten dann aber schon mehr Spaß als im Happy Valley von Whakapapa. Dennoch wäre dort heute zur Abwechslung mal fast alles offen gewesen...

Das Wetter wurde nicht besser, immer wieder zogen Wolken durch - in der Mitte der Parklane-Piste.
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Es staut sich immer noch...
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Tja, gegen 13:45 wurde dann der Zugang zum Movenpick geöffnet, ich war fast ganz vorne. Juchu! Um 14h hieß es, es würde noch 10min dauern. Um 14:30 hieß es dann, man solle besser weiterhin den Parklane nutzen, man warte noch auf einen Hubschrauber zur Lawinensprengung. Warum man diesen erst um diese Zeit kommen lässt frag ich mich auch...

Auf jeden Fall bin ich dann noch 2 mal Parklane + den Wintergarden-Teller gefahren, der sich hier etwas hinter dem Hügelchen versteckt.
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In diesem Bereich fand ich sogar etwas Pulver zur Abwechslung, gibts nämlich eher selten am Ruapehu.

Die Lifte sollten zwar ausnahmsweise bis 16:30 laufen, ich war allerdings um 15:45 mit meiner Mitfahrgelegenheit zur Rückfahrt verabredet. Laut Website lief der Movenpick übrigens am Ende noch mit Fahrgästen, bis 15:45 hab ich aber niemanden drin sitzen sehn.
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Als Bonus gibts dann noch den Anfängerbereich aus etwas anderer Perspektive.
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Alles in allem ein etwas ernüchternder Tag, auch von Seiten des Skigebietes und der Informationspolitik wirkt das alles nicht besonders professionell. An solchen Tagen ists halt auch ein großer Nachteil, dass die ganze Fläche Skigelände ist und man eben nicht nur die einzelnen Pisten gegen Gefahren sichern muss - wie das in Europa üblich ist. Aber wie heißts so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt und ich hab hoffentlich noch 4 gute Skitage in Neuseeland vor mir. :-)
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): So muss das! - 09.09.2018 (Tag 8)

Beitrag von Florian86 » 09.09.2018 - 09:36

Nachdem gestern Nachmittag der temporäre Ersatzreifen montiert wurde, aber keine Werkstatt offen hatte, musste ich die Reparatur wohl oder übel erstmal sein lassen. Wobei ich definitiv nen neuen Reifen brauch, seit der Warrant of Fitness (kurz WOF, wie TÜV) im Juni sind zwar ein paar Monate vergangen, aber dieser Reifen ist sowas von durch, da wunderts mich fast, dass ich damit überhaupt die WOF bekommen hatte... aber egal: gegen 7:45 verließ ich die Unterkunft und wurde erneut von Ciaran, dem Meteorologen, mit auf den Berg genommen. Wir fuhren zwar nicht zusammen Ski, aber trafen uns immerhin zum Mittagessen. Er ist halt eher n Boarder, der am Liebsten in den Funparks Tricks ausprobiert.

Gegen Anfang wars noch ziemlich windig, aber dennoch ein Traumtag, Bluebird!
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Wie immer ist der Movenpick deutlich voller als der Parklane, der nicht so weit hoch geht.

Es hat viel geschneit, sodass man an dieser Stelle die Lifttrasse vom Schnee freihalten musste.
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Ein sehr schöner, präparierter Hang in der Bildmitte.
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An der direkten Parklane-Piste war eine Rennstrecke ausgesteckt, deshalb war sie gesperrt, ich hab aber niemanden dort fahren sehen.
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Wieder mal war am Giant-Sessel am meisten los, die einzelne Schlange ist übrigens die Single-Line.
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Und ein Mitarbeiter ordnet die Leute immer in 3er-Gruppen, was natürlich gut ist bei solch einem Andrang.

Der Giant-Sessel erschließt schon schöne Pisten.
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Ich fuhr ihn aber nur 2 mal, da mir die Schlange zu lang war.

Seitenblick zur Piste Bypass.
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Oberer Bereich des Movenpick-Sessels.
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Blick nach links.
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Yahoo oder lieber Upper Freeway?
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In der Ferne gibts wieder Wolken, in der Nähe die Piste Yahoo.
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Weils so schön ist, ein weiterer Zoom zum Mount Taranaki.
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Meine Lieblingspiste heute war eigentlich die, wenn man direkt scharf rechts aus dem Movenpick rausgeht, richtig schön steil und eher pulvrig (viele andere Pisten waren knollig bis zum Ende des Tages). Unten hatte man dann die Wahl, ob rechts oder links – und beide Pistenabschnitte waren sehr schön. Das müsste die Amphiteatre Area sein, aber im Pistenplan gibts da keine Piste, vielleicht hat man dort präpariert, weil High-Noon zu ist.
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Hält man sich rechts kommt man zur blauen Piste Indecision, wo auch kaum jemand fährt – warum auch immer, die Piste ist nämlich auch von einer anderen blauen Piste erreichbar.

Herum gings um den Felsen.
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Blick hinunter zur Piste Bypass.
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Ich fuhr zwar relativ oft am Nga Wai Heke, aber ins Gelände hab ich mich dieses Mal nicht getraut. Auf einen total eisigen Steilhang hatte ich keine Lust – und ich konnte mir ja nicht sicher sein, wie der Schnee ist.
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Unterer Abschnitt der Piste Blue Holiday.
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Schaut eigentlich gut aus, die Piste Cinch rechts vom Lift, oder?
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Blickt man nach links sieht man den gefrorenen Schnee sehr schön.
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Und die Piste Cinch war leider bis zuletzt unangenehm knollig, sie ließ sich dennoch einigermaßen gut fahren.
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Eismassen unter den Stützen nach der Enteisung.
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Hier machte ich mich dann mal auf zum unteren Steilhang rechts oberhalb des Anfänger-Bereichs. Auf dem Flachstück war der Schnee auch schön weich.
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Herum um den Schneiteich.
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Hier wurde es dann eisig.
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Zum Glück war der folgende Steilhang schön aufgetaut, im Gegensatz zu den restlichen, eisigen Off-Piste-Abschnitten.
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Und yeah: es gab sogar Meerblick unter den Wolken durch, allerdings ziemlich weit weg – man kann die Küstenlinie aber erahnen.
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Hab n bisschen mit der Helligkeit rumgespielt.

Als Vorletztes machte ich nochmal den Homerun.
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Auch hier nochmal Eis im Vordergrund, Meer ganz hinten.
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Den Tag hab ich bisher im Whirlpool meiner tollen und unschlagbar günstigen Unterkunft "Station Lodge" ausklingen lassen. Für 3 Nächte (2 zum Preis von 3) zahle ich gerade mal 60$ (ca. 36€), allerdings im geteilten Zimmer – wobei bisher niemand anderes mit drin ist. Gleich werde ich mich wohl ums Abendessen kochen kümmern. Und dann setz ich vielleicht sogar noch nen Brotteig an, falls ich ganz motiviert bin... :-D
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): So muss das! - 09.09.2018 (Tag 8)

Beitrag von philippe ch » 09.09.2018 - 15:27

Tolle Bilder. Bei uns ist wieder so eine Hitzewoche angesagt. Will den der Sommer nie aufhören in diesem Jahr.

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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): So muss das! - 09.09.2018 (Tag 8)

Beitrag von mischi » 09.09.2018 - 22:21

Vielen Dank für die tollen Bilder,aber der High Noon fehlt halt doch sehr war bei meinem Besuch extrem begeistert von den vielen traumhaften Pisten dort.
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): So muss das! - 09.09.2018 (Tag 8)

Beitrag von Florian86 » 10.09.2018 - 11:11

Ja, der High Noon wäre schon noch das i-Tüpfelchen. Doppelmayr-untypisch sind meiner Meinung nach allerdings die Lattensessel, die sind auch nicht besonders bequem, und die Fußrasten fehlen auch überall. In Whakapapa gibts die zumindest teilweise...
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): So muss das! - 09.09.2018 (Tag 8)

Beitrag von wso » 11.09.2018 - 10:50

Weiss eigentlich jemand, ob die fehlenden Fussrasten in anderen Weltteilen der Normalfall sind bzw. warum man auf solche verzichtet? Die erhöhte Bequemlichkeit MIT Fussrasten liegt ja auf der Hand. Ich hatte mich schon 1993 über dieses Manko genervt und es schnöde mit "Aha, skilifttechnisches Entwicklungsland, kommt dann in 10 Jahren" abgetan - aber offenbar ist dem nicht so. Woran könnte das liegen?
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Re: Sammeltopic: Mt. Ruapehu = Whakapapa/Turoa (Neuseeland): So muss das! - 09.09.2018 (Tag 8)

Beitrag von Florian86 » 12.09.2018 - 23:09

wso hat geschrieben:
11.09.2018 - 10:50
Weiss eigentlich jemand, ob die fehlenden Fussrasten in anderen Weltteilen der Normalfall sind bzw. warum man auf solche verzichtet? Die erhöhte Bequemlichkeit MIT Fussrasten liegt ja auf der Hand. Ich hatte mich schon 1993 über dieses Manko genervt und es schnöde mit "Aha, skilifttechnisches Entwicklungsland, kommt dann in 10 Jahren" abgetan - aber offenbar ist dem nicht so. Woran könnte das liegen?
Meine Idee ist, dass man hier am Ruapehu versucht, alles unnötige wegzulassen, was Windangriffsfläche bieten kann. Ich meine: Fußrasten machen da sicher nicht viel aus, aber doch ein bisschen. Wobei ja immerhin der neuere Rangatira-Express und der High-Noon-Express welche haben.

Worüber ich mich auch noch gewundert hab: die ganzen Lattensessel haben keine Bänke zum Hochklappen. Dabei wäre das enteisen und vom Schnee befreien doch sicherlich leichter wenn man die Bänke klappen könnte, oder am besten noch, wie es in Europa üblich ist, einfach abends hochklappen würde.
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