Tukino (Neuseeland): Endlich ein Clubfield, und es war toll! - 10.09.2018

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Florian86
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Tukino (Neuseeland): Endlich ein Clubfield, und es war toll! - 10.09.2018

Beitrag von Florian86 » 18.09.2018 - 01:23

Der Montagmorgen startete erstmal relativ produktiv. Noch bevor ich frühstücken ging beschloss ich gegen kurz nach 8h zum Reifencenter zu fahren. Leider musste ich nochmal zurück, hatte ich doch meinen Geldbeutel im Hostel vergessen. Der Besitzer frug mich, ob er den Reifen, der wirklich komplett abgenutzt war, sofort ersetzen soll, was ich bejahte. Also machte er sich an die Arbeit und knapp 30min später hatte ich nen neuen Reifen drauf und war um 135$ (gut 75€) ärmer. Danach gings zurück ins Hostel, und erstmal frühstücken, irgendwie wollt ichs dann doch eher gemütlich angehn lassen.

Meine nächste Überlegung war auch noch gewesen: wahrscheinlich komm ich durch die Reifenreparatur eher spät weg, also tuts auch ein kleineres Skigebiet wie Tukino, wo ich ca. 1h hinfahren sollte. Die Website versprach, dass zumindest die zwei Ropetows (Nutcracker) offen sein sollten, nicht jedoch das Cat Skiing. Da das aber eh nochmal 40$ pro Fahrt extra kosten sollte war das nicht Prio 1 für mich.

Als ich in Waiouru war rief ich - wie laut Website gewünscht - beim Skigebiet an, um einen Shuttle für die letzten 6km ab dem Zweiradantrieb-Parkplatz zu bestellen. Wie schon mal erwähnt hab (bzw. hatte) ich zwar nen Allrad, allerdings kein richtiges Geländefahrzeug, insofern war mir die Schonung des Autos wichtiger als etwas Geld zu sparen. Der – wie ich später im Skigebiet erfuhr – Spanier am Telefon meinte jedoch, ich solle nochmal anrufen, wenn ich die Hauptstraße verlass. Also gesagt getan.

Da es übrigens meines Wissens im Alpinforum noch überhaupt keinen bebilderten Bericht über Tukino gibt, hab ich mich übrigens dafür entschieden, eher mehr als weniger zu posten... ;-) Den Pistenplan findet ihr übrigens hier.

Beim Verlassen der Straße wuchs auch die Lust aufs Skifahren, bei solch einem Anblick verständlich, oder?
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Die Hauptstraße heißt übrigens Desert-Road und es ist schon ein bisschen wüstenartig in dieser Gegend. In Kombination mit dem Schnee hat das was, find ich.
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Auf dem Weg gabs recht große Pfützen.
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Durch eine Furt musste man auch durch.
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Kurz danach lief ich auf ein weiteres Fahrzeug mit Anhänger auf, das aufgrund des Anhängers (oder weil der Fahrer den Weg kannte) eher langsam fuhr. Angekommen am Parkplatz erfuhr ich, dass das mein Shuttle werden sollte. War also ziemlich gutes Timing. Im Shuttle kam dann ein kleiner Schock: mein Ruapehu-Saisonpass war nicht mehr in der Jacke. Mit dem sollte ich für den Skipass in Tukino auch etwas Ermäßigung bekommen, die ich aber letzten Endes auch auf Vertrauensbasis bekam. Mein Fahrer meinte nämlich zu mir, dass er momentan sowieso die Entscheidungen treffen würde und mir dahingehend vertrauen würde. Außerdem sagte er noch, dass Tukino das beste Clubfield in Neuseeland wäre - darüber kann man aber sicher streiten. ;-) Den Saisonpass fand ich übrigens am Ende des Skitages im Auto wieder, er war einfach aus der Jacke rausgefallen.

Etwas weiter oben gabs nur Steine und Schnee.
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Die Straße kam mir bis auf ein paar kurze Abschnitte aber nicht schlimmer vor als bis wohin ich gefahren bin. Naja, was solls.

Nach dem Ausstieg aus dem Shuttle konnte ich die beiden Lifte zum ersten Mal aus der Ferne sehen.
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Der Weg hinüber zum unteren Lift war leicht abschüssig, sodass ich beschloss, anzuschnallen.
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Links das Antriebshaus der Nutcrackers und die Toiletten.
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Der obere Nutcracker schaut doch vielversprechend aus.
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Weiter oberhalb könnte man auch noch viel erschließen. Teilweise wird das übers Cat Skiing gemacht. Außerdem hörte ich später, dass es aus einer der Mulden raus noch nen dritten portablen Nutcracker geben soll. Dieser ist aber Privateigentum von einem Mitglied des Skiclubs und nur in Betrieb, wenn er auch vor Ort ist. Außerdem dürfen maximal 3 Leute gleichzeitig mit diesem Lift fahren. Zu meinem Besuch war der Lift außerdem wohl im Schnee versunken.

Hier bekam ich meinen Liftpass (50$, ca. 30€ mit Ruapehu-Ermäßigung und konnte meinen Shuttle für 20$ bzw. 12€ bezahlen).
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Ein paar kalte Snacks sowie Heiß- und Kaltgetränke werden dort wohl auch angeboten. Besetzt ist das Ganze aber nur unregelmäßig, ich holte mir einfach jemanden vom Lift her für die Formalitäten.

Am oberen Lift, Aorangi Tow, sah ich leider niemanden skifahren.
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Sollte er etwa doch nicht in Betrieb sein?

Seilkreuzung und Antriebshaus des unteren Liftes, Whangaehu Tow.
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Ein paar Leute waren schon im Lift zu sehen, die Hänge waren jedoch eher leer.
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Insgesamt waren an diesem Tag vielleicht 15 Leute im Skigebiet unterwegs, die Mitarbeiter des Skigebietes eingeschlossen.

Die Hauptpiste war auf einer Breite von 3 oder 4 Pistenbullys gewalzt, es wäre jedoch problemlos möglich (aber schlichtweg nicht nötig) gewesen, breiter zu walzen.
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Und die Anfänger können auch ganz einfach schon vor dem etwas steileren Teil des Liftes relativ problemlos aussteigen, eigentlich schon genial. Der nette Herr, der im Nutcracker zu sehen ist, war übrigens ein Schweizer, wie ich später erfuhr.

A propos Nutcracker: ganz blöd stellte ich mich wohl nicht an, ich kam gleich beim ersten Versuch bis ganz nach oben. Zunächst greift man das Seil mit der inneren Hand, den Nutcracker hat man in der äußeren Hand. Im Fahren kuppelt man sich dann in das Seil ein sozusagen. Man muss dann den Nutcracker selbst aber auch während der ganzen Auffahrt fest zusammendrücken, was bei mir vor allem auf die Hände ging. Stolze Selfies gabs dennoch – allerdings hab ich die erst vor der letzten Abfahrt gemacht, passt aber besser an diese Stelle des Berichts.
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Dennoch hab ich nach ein paar Abfahrten meine dicken Handschuhe gegen die ganz dünnen getauscht, es war einfach viel zu warm. Diese haben das Nutcracker-Fahren zum Glück auch überlebt. Bei den Stützen mit den Rollen musste man nur mit den Händen eher vorsichtig sein, ich hab jedoch meistens versucht, die Klemme runter zu drücken und dabei nah an den Rollen zu bleiben, sodass das Seil nicht runterrutscht. Hat aber auch nicht immer geklappt. War das Seil runtergerutscht haben die erfahreneren Skifahrer und Boarder versucht das Seil nach Passieren der Stütze wieder auf die Rollen hochzuheben, das ging mal besser mal schlechter.

Am Körper befestigt wurde der Nutcracker übrigens mit einer Art Gürtel, das Lifteln ging dementsprechend wahlweise auf die Hüften, die Nieren oder die Rippen. ;-)
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Auf jeden Fall wusste man am Ende des Tages, was man gemacht hat. Ein paar blaue Flecken blieben mir auch erhalten, da meine Beine gerne mal das Seil berührten. Dennoch finde ichs eine geniale Art des Liftfahrens, man braucht einfach relativ wenig Technik und kommt trotzdem gut und schnell auf den Berg.

Im Skipassbüro hingen die Nutcracker an der Wand, die Miete war im Skipass inbegriffen.
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So viel Exkurs zum Thema Nutcracker. Nachdem ich ein paar Abfahrten gemacht hatte erzählten mir die Mitarbeiter, dass der obere Nutcracker in ca. 30min aufmachen wird. Juchu! Letzten Endes nutzte ich aber die Chance, auf dem Sofa im Schnee Mittagspause zu machen und meine belegten Brote zu verspeisen.
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Beim Mittagessen kam ich auch ins Gespräch mit einer netten Frau, die den Holiday Park in Ohakune managt. Sie war nur zum "Ruhe genießen" im Skigebiet während ihr Mann seit Jahren mal wieder auf Ski steigen wollte.

Bis dato hatte ich übrigens relativ wenig Bilder vom Skifahren gemacht, da meine Handykamera gerne mal rumzickt. Für den Rest des Tages nahm ich dann aber die Spiegelreflex mit, die meiste Zeit unter meiner Jacke und um den Hals gehängt.

Die obere Umlenkung war ganz schön im Schnee versunken.
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Überhaupt erzählte man mir: würde es noch mehr Schnee geben könnte man den oberen Aorangi Tow nicht mehr betreiben.

Blick nach unten - leerer Lift, leere Piste.
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Stütze vor dem Ausstieg - wie so oft schleifte das Seil über dem Schnee.
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Blick in die Ferne zum Lake Moawhango, im Hintergrund die schneebedeckte Ruahine bzw. Kaweka Range, wo man laut meiner Herbergsmutter skitouren gehen kann.
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Bis zur vorderen Felsformation konnte man problemlos rüberqueren, was ich auch mehrmals gemacht hab.
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Der hintere Felsen erinnerte mich tatsächlich ein wenig ans skifahren im Toggenburg.

Ein breiter, relativ flacher und nicht besonders verspurter Hang. Der Schnee war an den meisten Stellen herrlich firnig in den obersten Zentimetern, darunter wars hart, ging wirklich toll zum Fahren.
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Blick zurück zum Whangaehu Tow.
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Man kann noch ein Stück weiter rüber - und wenn das Catskiing offen ist (oder man hochläuft) gibts die Möglichkeit, zwischen den Felsen runter zu kommen.
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Oben steiler, unten flacher.
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Viele Kurven musste man im unteren Bereich nicht fahren.
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Ein Blick zurück.
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Gleißendes Sonnenlicht auf dem Schnee, ein Traum.
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Auf dem Hügel im Hintergrund befindet sich die Lodge, in der man auch übernachten kan.
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Nochmal ein Blick in die Landschaft in die Wüste und zu den schon erwähnten Bergketten.
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Hinter dem Whangaehu Tow geht der Weg hoch zum Aorangi Tow. Am besten quert man außerhalb der Piste oberhalb des Weges und schiebt dann den letzten Rest.
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Die Hauptpiste war schon schön gespurt und ich konnte recht gut carven, hat Spaß gemacht.
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Besonders stabil schaun die Lifte ja nicht aus, aber offensichtlich sind sie ausreichend stabil. ;-)
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Nochmal ein Blick auf den Off-Piste-Bereich, den man komplett zum abfahren nutzen konnte.
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Antriebshäuschen, und rechts unterhalb ist eine Klippe.
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Die Mitarbeiter - wohl übrigens recht viele Ehrenamtliche - saßen gemütlich am Einstieg auf einer Bank, und machten zwischendrin ein paar Abfahrten. War alles super relaxt.
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Dann hieß es aber schließlich doch: Fahr hoch und bis Du oben bist haben wir den Aorangi Tow in Betrieb genommen. Das ließ ich mir natürlich nicht zwei mal sagen. An der Bergstatkion des Whangaehu Tows querte ich unter dem Seil durch.
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Einen Moment verharrte ich auch in der Mitte, es kam schließlich erstmal niemand anders hoch.
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Das Seil ging echt unter dem Schnee durch.

Zwischenseilselfie. ;-)
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Nach der Liftquerung noch ein Blick nach oben.
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Whangaehu Tow mal von der anderen Seite. Die oberste Stütze im Bild war übrigens echt ne Bitch, das Seil hat so gut wie nie auf dieser gehalten. Die Stütze war wohl etwas außerhalb der normalen Seillinie angeordnet.
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Stützenrückseite.
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Fast geschafft, nur noch wenige Meter hochsteigen zum Aorangi Tow.
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Blick zurück zum Parkplatz und zur Lodge.
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Verbindungsweg.
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Die Mitarbeiter kamen mit dem Skidoo hoch.
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Dieser Lift wird doch wohl nicht solarbetrieben sein? ;-)
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Naja, es hörte sich schon eher nach Verbrennungsmotor an.

Dass man auch ja den Weg zurück findet. ;-)
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Eine der vielfältigen Abfahrtsvarianten.
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Durchaus leckeres Gelände mit interessanten Stützenkonstruktionen.
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Letzten Endes schmissen die Mitarbeiter den Lift erst an als ich schon da war (ich war wohl doch etwas zu schnell). Dann hieß es, sie müssen noch eine Kontrollfahrt machen bevor ich auch hochfahren darf.
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Die Fahrt übernahm ein Snowboarder namens Lars.

Währendessen meinte Mitarbeiter Nummer 2 zu mir, ich könne mich gerne ihnen anschließen und mit ihnen zusammen fahren, so würde ich das Gelände besser kennen lernen. Dieses Angebot nahm ich doch dankend an. Letzten Endes blieb somit keine Aufsicht an der Talstation, sondern man war für sich selbst verantwortlich - macht aber auch nix, gibt ja überall "Not-Aus-Knöpfe" ;-)

Diesen Nutcracker zu fahren war übrigens schon was anderes, besonders im ersten Steilstück zogs den Gürtel nach oben und ich bin teilweise fast abgehoben. Ein bisschen stolz war ich am Ende schon, dass ich bloß einmal gegen Ende des Skitages zwischendrin "ausgestiegen" bin. Und ich fands toll, der erste reguläre Fahrgast des Liftes an diesem Tag gewesen zu sein.

Bergstation mit Te Heu Heu im Hintergrund.
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Dieser markante Berg müsste der Mount Ngauruhoe sein.
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In der Ferne konnte ich sogar den riesigen Lake Taupo sehen.
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Die gespurte Piste war sehr hart hier oben (ich fuhr sie auch nur einmal).
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Das Seil des Tows hing wirklich fast am Boden. Meistens stiegen wir mit angeschnallten Skiern über das Seil drüber, um durch die Tobel auf der anderen Seite des Liftes abzufahren. Beim ersten Mal erwischte ich das Seil mit einem Ski und ich landete auf dem Boden.

Schön geneigtes Gelände.
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Sprungwechte, ich fuhr einfach den anderen hinterher.
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Ein weiteres nettes Tal.
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Überhaupt war das Gelände kaum verpurt. Der Lift war zwar am Vortag auch offen gewesen, aber offensichtlich fuhren nicht allzu viele ins Gelände.

Nochmal der Aorangi Tow von der anderen Seite.
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Schon bald vergrößerte sich unsere Gruppe, am Schluss waren wir immerhin stolze 8, die zusammen fuhren. Zunächst kam aber bloß der Schweizer hinzu. Wir unterhielten uns zunächst auf Englisch, die Frage, woher der andere jeweils stammt kam relativ spät. Dann wechselten wir auf Deutsch und ich erfuhr, dass er Lars' Papa sei. Lars wäre wohl bei einem Skiausflug von der Schule in Tukino gewesen und die Tukino-Crew war so begeistert von ihm, dass sie ihm anboten, für länger zu bleiben. Lars' Vater machte dementsprechend auch das Beste draus und fuhr seit langen Jahren mal wieder in Tukino Ski und war echt angetan - was ich voll verstehen kann. Er fuhr übrigens noch auf geraden Ski - Carving-Ski hat er zwar mal ausprobiert, das gefiel ihm aber nicht. ^^ Ein Vorzug von Tukino wäre übrigens auch, dass man dort direkt übernachten kann, was bekanntermaßen in den meisten Clubfields geht, nicht aber in den meisten kommerziellen Skigebieten Neuseelands.

Landschaftsblick.
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Der Aorangi Tow eröffnet schier unendliche Abfahrtsmöglichkeiten.
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Da sind wir doch schon wieder ein ganz schönes Stück weg vom Lift.
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Einmal fuhr ich dann doch die gespurte Hauptpiste - aber alleine. Die andern hatten keine Lust darauf.
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Die Piste war wirklich sehr hart.

Der letzte Steilhang ging gut zum runterfahren, hochfahren war wie schon erwähnt anstrengend.
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Gut festhalten im Lift!
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Nochmal Lake Moawhango.
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Unser Lieblingstal lief unten flach aus.
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Noch ein paar Lift-Impressionen von der Bergstation.
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Auch dieses Tal war nett zu queren.
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Am Rand dieser Felsen gabs nen schönen steilen Sprung.
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Ich wagte es auch zwei mal, wobei ich mir beim ersten Mal unsicher war.
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Das eine Mädel meinte jedoch zu mir: Wenn Du etwas weiter nach rechts fährst hebst Du kaum ab - was ich zumindest beim ersten Mal auch machte.

Von unten schauts dann doch relativ harmlos aus. ;-)
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Gegen 15:20 kam mal ein Funkspruch wegen Schließung des Aorangi Tows und es wurde gefragt, wer denn noch da sei: Larses Dad and that German guy. Nun gut, Kurz vor 15:30 machten wir unsere letzte Fahrt. Es wurde auch langsam schattiger.
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Rückweg.
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Ich fuhr auch direkt zum Tickethäuschen ab, um meinen Nutcracker zurück zu geben. Doch dann sah ich, dass die Gruppe an der Talstation vom Whangaehu Tow verweilte. Eigentlich war ich schon etwas geschafft, aber dann dacht ich mir: warum nicht hier doch noch ein paar Abfahrten machen?
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Auf einmal wars auch gar kein Problem mehr, diesen flacheren Nutcracker zu fahren. So gegen 16:30 wurden wir dann schließlich doch gebeten, mal zu nem Ende zu kommen - was aber durchaus in Ordnung war.

Noch ein Blick nach oben zum Aorangi Tow und zum Te Heu Heu.
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Auf dem Sofa nahm ich nicht nochmal Platz, mein Shuttle war nämlich schon in Bereitschaft und wartete auf mich.
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Noch ein letzter Blick ins Tickethäuschen.
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Dieses Schild stand während des Tages außen.
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Dann gings also wieder runter zum Parkplatz und mein Chauffeur erzählte mir, er sei Feuerwehrmann in Auckland, hätte aber einen 4-days-on-4-days-off Arbeitsrhythmus, sodass er im Winter seine freien Tage hauptsächlich in Tukino verbringt. Eigentlich auch sehr schön.

Schon bald waren wir am Parkplatz angekommen.
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Das Auto stand noch.
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Seit vorgestern ist es aber verkauft, bin echt froh, dass das so schnell geklappt hat.

Zum Runterfahren nahm ich mir dann etwas mehr Zeit für Bilder vom Zufahrtsweg, da war ja der Zeitdruck möglichst schnell auf die Piste zu kommen nicht mehr vorhanden. ;-)

Die Landschaft hier unten war hingegen schon etwas trostlos.
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Im flachen Bereich wars noch sonnig.
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Hindurch durch ausgetrocknete Flussbette.
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Manche fuhren offensichtlich sogar da durch.
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Eine kleinere Furt.
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Und was leicht größeres, zum Glück mit wenig Wasser.
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Hoch auf die Kante.
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Blick zurück zum Vulkan.
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Und wieder mal ne Furt, dieses Mal mit mehr Wasser.
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Die Pfützen vom Vormittag waren auch noch vorhanden.
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Ansonsten war es vor allem uneben.
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Den Tag ließ ich dann richtig schön ausklingen: zuerst gings in den Whirlpool vom Hostel, wo ich mich zusammen mit zwei netten Damen ganz schön lang kochen ließ. Danach briet ich mir ein schönes Steak und machte dazu Bratkartoffeln und nen Salat, lecker!
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Re: Tukino (Neuseeland): Endlich ein Clubfield, und es war toll! - 10.09.2018

Beitrag von Mt. Cervino » 18.09.2018 - 11:25

Danke für diesen Bericht aus dieser abgelegen Ecke der Erde.
Das Gelände sieht toll aus, hat viel Potential, das leider mit den Nußknacker-Liften nicht annähernd ausgeschöpft wird.
Andererseits macht das Unvollkommene und leicht Improvisierte hier ja gerade den Reiz aus. Ein, zwei längere 0815-KSBs die die Hänge bin ganz oben erschließen würden, würden dem Skigebiet wieder viel von seinem Reiz nehmen.
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Re: Tukino (Neuseeland): Endlich ein Clubfield, und es war toll! - 10.09.2018

Beitrag von starli » 18.09.2018 - 12:18

Schon sehr nett, auch wenn ich nach meinem Kirgisienbesuch letzten Winter ja diese Bügel-am-Strick-Technik dem Nussknacker (noch nicht gefahren) wohl vorziehen würde, immerhin muss man da nichts laufend festhalten ..
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Re: Tukino (Neuseeland): Endlich ein Clubfield, und es war toll! - 10.09.2018

Beitrag von Florian86 » 18.09.2018 - 23:26

Mt. Cervino hat geschrieben:
18.09.2018 - 11:25
Danke für diesen Bericht aus dieser abgelegen Ecke der Erde.
Das Gelände sieht toll aus, hat viel Potential, das leider mit den Nußknacker-Liften nicht annähernd ausgeschöpft wird.
Andererseits macht das Unvollkommene und leicht Improvisierte hier ja gerade den Reiz aus. Ein, zwei längere 0815-KSBs die die Hänge bin ganz oben erschließen würden, würden dem Skigebiet wieder viel von seinem Reiz nehmen.
Ich denke das auch, es ist schon gut, wie es ist. Wobei ein weiterer Nutcracker, vielleicht anstatt des Catskiings, schon schön wäre. Da man in relativ kurzer Entfernung aber auch zwei Mainstream-Skigebiete hat, ist dieser Gegenpol in Tukino vielleicht gar nicht so verkehrt. Oft bekommen sie Schulgruppen, die dann das Gebiet mehr oder weniger für sich haben, das hat schon auch was. Um für die Allgemeinheit attraktiver zu werden müsste man sicher v.a. was an der Straße tun, sodass einfach mehr Leute bequem rauf kommen können. Aber solange das Skigebiet so betrieben werden kann ists ja gut.
starli hat geschrieben:
18.09.2018 - 12:18
Schon sehr nett, auch wenn ich nach meinem Kirgisienbesuch letzten Winter ja diese Bügel-am-Strick-Technik dem Nussknacker (noch nicht gefahren) wohl vorziehen würde, immerhin muss man da nichts laufend festhalten ..
Kann ich mir vorstellen, das mit dem Festhalten und zusammenquetschen war echt etwas nervig. Irgendwo im Forum hab ich aber auch was von modifizierten Nutcrackern gelesen, die dann einfach so im Seil halten, ist natürlich dann deutlich gefährlicher am Ausstieg oder wenn man fällt.
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